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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 05.
Nov

Wir konnten den Vorteil eines Feiertages am Mittwoch mit den Herbstferien kombinieren und haben mit unseren beiden (!) Mädels einen Kurzurlaub in Berlin gemacht.

Der Wettergott war uns hold und es regnete nur ein bissel am Donnerstag während unserer Shoppingtour und am Samstag, als wir durch die Berliner Unterwelt stapften (sehr zu empfehlen!) bzw. nachmittags mit dem Stadtrundfahrtbus durch die Gegend zuckelten.

Am MITTWOCH waren wir im Schloßpark Sanssouci und genossen einen wunderschönen Herbsttag in märchenhaftem Ambiente:

Erst gegen Abend sind wir ins Hotel eingekehrt, haben nur schnell ausgepackt und sogleich einen Griechen zwecks Nahrungsaufnahme aufgesucht … sehr lecker … sehr reichhaltig … sehr viele¬†kostenlose Ouzos … es folgte eine sehr unruhige Nacht¬†¬†¬†¬† zwinker

Beim Shoppen am¬†DONNERSTAG waren wir zuerst in einem sehr umweltbewussten Laden, denn es gab nur braune Papiert√ľten ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† leider haben sie unter dem Gewicht der eingekauften Klamotten und der N√§sse vom Himmel zu schnell den Geist aufgegeben … na, wer erkennt welche Klamottenkette das war?¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Nach Primark (gewusst?) folgten dann noch Bershka, KaDeWe, Gina Tricot, Galeries Lafayette und Galeria Kaufhof, bevor wir den Abend am hell beleuchteten Alexanderplatz beendeten.

Beim Stadtrundgang am¬†FREITAG grasten wir alles rund um den Tiergarten ab, was man in Berlin mehr oder weniger gesehen haben muss: Siegess√§ule / „Goldelse“, Stra√üe des 17. Juni, Brandenburger Tor,

Pariser Platz, Holocaust-Denkmal,

Regierungsviertel, Reichstag, Kanzleramt / „Elefantenwaschmaschine“, „Schwangere Auster“, Tiergarten, Schlo√ü Bellevue, Bahnhof Zoo, Ku’Damm, Kaiser-Wilhelm-Ged√§chtniskirche / „Hohler Zahn“, Checkpoint Charly, Sony-Center, Potsdamer Platz incl. Aufstieg mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas auf das Dach des Kollhoff Tower, wo ich einen roten Streichelb√§ren entdeckte …

Meine Bären haben sich diesmal auf ein sturmfreies Zuhause gefreut und wollten nicht mitgefahren     traurig

Am SAMSTAG begaben wir uns zur ebenfalls sehr sehenswerten Gedenkstätte Berliner Mauer. Ich denke, hier ist auch unseren Kinder dieses schwere Kapitel der deutschen Geschichte etwas verständlicher geworden.

Es folgte eine¬†kleiner Ausflug¬†in die Unterwelt Berlins (Tour 3), wo uns ein wirklich erheiternder F√ľhrer die m√∂glichen √úberlebenschancen nach einem Atomschlag demonstrierte bzw. was man w√§hrend des kalten Krieges daf√ľr hielt. Anhand von zwei unterirdischen Bunkern, einer davon sogar eine in Betrieb befindliche U-Bahnstation, wurden wir in die Geheimnisse der Schutzsuche, √úberlebensstrategien und die Wahrscheinlichkeit hereingelassen zu werden (gleich Null!) eingeweiht.

Den Rest des Tages kurvten wir mit einem HopOn-HopOff-Bus durch diverse Berlingegenden die wir schon durch unseren per-Pedes-Stadtrundgang¬†kannten, aber auch an ganz vielen unbekannten Sehensw√ľrdigkeiten vorbei … quasi die Vervollst√§ndigung des touristischen Programms.¬†

Und √ľbrigens, auch wenn Berliner sich f√ľr die Gr√∂√üten halten, hier¬†ein Beweis, dass¬†die Sachsen immer noch gr√∂√üer sind als die Preussen¬†¬†¬†¬†¬†zunge-rechts

Unsere letzte Station am¬†SONNTAG,¬†noch¬†vor der R√ľckkehr nach Hause, war nach einem Fr√ľhst√ľck auf der Sch√∂nhauser Allee und zwei kurzen Synagogenbesuchen¬†ein Gang durch den¬†Treptower Park, wo ein sowjetisches Denkmal die Anlage dominiert. Ich kenne dieses Monument schon seit meiner fr√ľhen Kindheit¬†von diversen Bildern und aus Geschichtsb√ľchern, besuchte¬†den Park¬†schon einige Male mit Carsten und und nun konnte ich diese Stelle auch mal meinen M√§dels zeigen. Sie waren sogar beeindruckt¬†¬†¬†¬†¬†standard

Kurz vor der Abreise¬†fand ich unter einer Birke einen ganz s√ľ√üen Hasen – der musste mit uns nach Dresden kommen!

Es war ein echt sch√∂ner und abwechslungsreicher Kurzurlaub. Das einzige, was ich in diesen Tagen vermisst habe, war ein Spieleabend, aber leider haben wir diesmal die Reisespiele zu Hause vergessen. Daf√ľr hatten wir gaaanz viel Zeit, um miteinander zu quatschen, Bl√∂dsinn zu machen und¬†uns auch ein wenig weiterzubilden. Aber nun hei√üt es f√ľr zwei der OLCAs „arbeiten gehen“ und f√ľr die¬†beiden anderen¬†„lernen, lernen, lernen“ ¬† ¬† lachen



2012 30.
Sep

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich im Internet einen klugen Spruch gelesen: „Man muss so leben, dass es f√ľr die sozialen Netzwerke keine Zeit mehr bleiben kann“. Ich gestehe, in die sozialen Netzwerke schaue ich t√§glich rein, aber die Zeit f√ľr die Blogpflege ist in den letzten Tagen etwas rar geworden.

Allerdings habe ich die Zeit am Rechner gegen die Zeit mit Familie und Freunden eingetauscht. Und es war wirklich sch√∂ne Zeit! Wir haben uns z.B. mit Kati aus Ohio getroffen, welche √ľberraschend einen Abend in Dresden verbrachte und uns anrief, um zu fragen, ob wir Zeit und Lust auf ein Treffen haben. Wir hatten selbstverst√§ndlich beides! Das war einfach fantastisch, endlich die ber√ľhmte Person umarmen zu k√∂nnen, welche wir beide schon √ľber 11 Jahre aus dem Netz kennen und welche die erste war, die uns im Hotel in Las Vegas nach unserer Hochzeit angerufen hat!¬† ¬† ¬† verliebt

Wir trafen uns am Wochenende mit Karin und Eberhard zum Kaffeetrinken und Grillen in der Casa OLCA. Wir haben die beiden schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, dabei wohnen sie eigentlich gar nicht so weit von Dresden entfernt. Karins Brownies sind √ľbrigens die besten!

Ich durfte an der Semesterauftaktveranstaltung von Dresdner VHS teilnehmen und habe mir beim Vortrag von Ilona B√ľrgel¬†neue Impulse zu einer positiven Lebensweise geholt. Ich finde die Idee, sich nicht l√§nger als 3 Minuten √ľber eine Sache zu √§rgern, wirklich gut. ¬†Au√üerdem hat die Dame immer wieder die √ľberaus wichtige Rolle von Schokolade in unserem Leben betont, daher war ich froh, dass ich bei anschlie√üenden Unterhaltung mit anderen Sprachlehrerinnen nicht nur leckeren Rotwein, sondern auch schmackhafte herzhafte und vor allem schokoladige H√§ppchen geniessen durfte. Carsten war echt lieb und holte mich nach der Veranstaltung ab.

Er war auch in vielen anderen Situationen echt lieb zu mir. Z.B. organisierte er Tickets f√ľr die Preview von neuem Bruce Willis Film „Looper“. So konnten wir den Streifen schon eine Woche vor offiziellem Termin ansehen und fanden ihn beide √ľberraschend gut. Ich m√∂chte nicht zu viel dar√ľber erz√§hlen, weil bei diesem Streifen das gleiche Problem wie bei „Sixth Sense“ gibt – wenn man das Ende einmal gesehen hat (oder wenn das einer schon erz√§hlt hat), ist eine Wiederholung √ľberfl√ľssig ¬† ¬†¬† zwinker

Außerdem haben er und ich das jetzige Wochenende mit weiteren Bastelarbeiten in meinem Workshopraum verbracht und was soll ich sagen? Ich liebe meine neue Fotoecke!!!!!    verliebt Jetzt kann ich meine Freundinnen in einem schönem Ambiente und völlig unabhängig vom Wetter zu Hause fotografieren Рdarf ich nochmals betonen, dass ich einfach begeistert bin?       lachen

Eine weitere Sache hat mich auch sehr besch√§ftigt. Das Buch von Suzanne Collins „Hunger Games“ in Russisch hat mich wirklich gefesselt, obwohl ich durch den Film bereits kannte um was es darin geht. Die Teile 2 und 3 habe ich schon bei meiner Freundin Anna „bestellt“, diese werde ich allerdings in Deutsch lesen ¬† ¬†¬† standard

Als Ausgleich f√ľr die „Innenarbeiten“ habe ich mich mit meinem Garten befasst und nun ist der Rasen zumindest auf den ersten Blick l√∂wenzahnfrei. Die Fr√ľhjahrsbl√ľher sind ebenfalls eingebuddelt und nun hoffe ich, dass sie vom Wetter nicht gelinkt werden und nicht zu fr√ľh ihre Nasen an die Oberfl√§che stecken.

Ich pers√∂nlich freue mich derweil auf die Herbstbegleiter: ¬†Aus dem Backofen duftet gerade verf√ľhrerisch frisch gebackener Zwiebelkuchen¬†w√§hrend eine Flasche Federwei√üer im Keller auf die Abholung durch meine Wenigkeit wartet ¬† ¬† unschuldig ¬†Ich hoffe, Euer September war genau so bezaubernd wie meiner ¬† ¬† ¬† zwinker



2011 20.
Nov

Das schöne Herbstwetter und die bunte Blätterwelt weckten bei unseren Bären die Lust, sich im Garten zu verstecken und von den Menschen suchen zu lassen.

Bei manchen Bärlis war die Suche relativ unkompliziert. Kl. Dinkelmann hat nun mal blaues Fell und diese Farbe kommt höchstens im Sommer bei einigen Blumen vor.

Seine Färbung hat ihn in den Buchenblättern leider ganz schnell verraten:

Auch eine noch gr√ľne Ecke in der Hecke¬†n√ľtzte kaum etwas bei seinem Versteckspiel. Dabei hat er sogar versucht, sich unter einem gelben Blatt zu verbergen, um unentdeckt zu bleiben …

Sein Namensvetter hatte sogar noch viel mehr Probleme. Er ist nun mal gr√∂√üer und passte nicht √ľberallhin. Seine erste Wahl, sich unter einem Busch zu verstecken, war ganz offensichtlich nicht die beste:

Selbst die Bl√§tter auf dem Bauch haben nicht alles abdecken k√∂nnen, so gro√ü ist der √Ąlteste aus der B√§rensippe!

Bonnie hat sich wie ein echtes Mädchen benommen und ließ sich von Herbstblumen anlocken:

Aber dann merkte sie, dass Heini eine tolles Versteck gefunden hat. Nur die Nase, die neugierige Bärennase, hat ihn verraten:

Bonnie schätzte schlagartig ein, dass ihr Fell ähnliche Bräune hat und änderte ihre Versteckstrategie.

Die Jungs haben bei solcher Mimese echt das Nachsehen und so wurde das schlaue Bärenmädchen als Gewinnerin des Herbstversteckspiels von allen Pelzkumpels neidlos anerkannt     standard    blume



2011 23.
Okt

Wenn die M√§dels greifbar sind, verbringen wir nach wie vor sehr gern viel Zeit mit ihnen zusammen, aber das kennen ja die Leser dieses Blogs bereits zu Gen√ľge ¬†¬† zwinker

Gestern haben wir uns das neuer√∂ffnete Milit√§rhistorische Museum als Ziel der Familienunternehmung auserkoren, auch wenn das Wetter sich¬†¬†genau so gut f√ľr¬†eine lange Wanderung h√§tte eignen k√∂nnen. Die Medien berichteten seit Tagen von langen Warteschlangen und √ľberf√ľllten R√§umen, aber Dank der gro√üz√ľgigen Raumgestaltung und vermutlich auch des sch√∂nen Wetters haben wir problemlos unseren Rundgang durch alle vier Etagen des Museums¬†meistern k√∂nnen, ohne anderen Besuchern im Weg zu stehen. Die Ausstellung ist sehr interessant und vielseitig, allerdings haben wir manchmal mit der Beschilderung der Exponate ein paar Problemchen gehabt: Manche Schilder waren zu weit von den von ihnen beschriebenen Gegenst√§nden entfernt, andere Sachen waren¬† gar nicht beschriftet. So¬†konnten Carsten und ich unsere Diskussion √ľber eine Rakete im Ausstellungsraum erst beenden, nachdem wir eine Museumsmitarbeiterin befragt haben. Ich h√§tte nie gedacht, dass die V2¬† so riesig war!!! Carsten hat mit seiner Vermutung wirklich Recht gehabt … ¬†¬† ¬†sprachlos¬†¬†¬† Aber das Schild dazu war eben genau so wenig zu finden wie¬†eins zu der Landungskapsel von Siegmund J√§hn.

Es gab noch einige Exponate¬†im Hof und manches davon h√§tte Andrea wohl gern mitgenommen, aber daf√ľr haben wir leider keinen Platz in der Garage¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬† :

Das Museumsgeb√§ude ist √ľbrigens auch eine Augenweide, da hat Herr Libeskind wirklich etwas Sch√∂nes zustande gebracht.

Die Stahlkonstruktion beherbergt eine Aussichtsplattform – ein Besuch ist wirklich zu empfehlen! √úbrigens, bis Jahresende zahlt man f√ľr den Rundgang im Museum keinen Eintritt¬†¬†¬†¬†lachen

Nach¬†√ľber 3 Stunden hatten unsere K√∂pfe jede Menge Eindr√ľcke und Informationen zu verarbeiten, nur die M√§gen w√ľnschten nun eine F√ľllung und die F√ľ√üe¬†etwas Erholung. Daher lie√üen wir unseren Samstag im Schnitzelgarten ausklingen.

Heute war wieder ein sch√∂ner, sonniger Herbsttag. Trotzem lie√üen wir es ganz gem√ľtlich angehen und g√∂nnten uns nach dem sp√§ten und ausgedehnten Fr√ľhst√ľck erstmal eine kuschelige Runde im Fernsehraum, um¬†uns nochmals mit dem „Leben des Brian“ zu befassen. Erst am Nachmittag habe ich meine B√§ren in die Tasche gepackt und¬†meine beiden M√§dels sowie Andreas Freundin My¬†zu den benachbarten Streuobstwiesen im Zschonergrund f√ľr eine Fotosession entf√ľhrt.

Es war zwar etwas windig, aber sonnig, insofern auch noch relativ warm, solange man sich nicht im Schatten aufgehalten hat    zwinker

Es sind ganz viele Bilder entstanden, aber ich muss sie noch sichten und sortieren, bevor ich erneut mein Profil bei Artflakes auff√ľlle¬†¬†¬† zwinker

Ein paar kann ich doch schon mal zeigen.   lachen

Ich finde, das war ein hervorragender Start in die Urlaubswoche!



2011 16.
Okt

Da sich das Wochenende von seiner besten Seite gezeigt hat, w√§re es eine S√ľnde, das sonnige Herbswetter nicht auszunutzen. Also habe ich am Samstag¬†noch etwas Zeit in meinem Vorgarten zugebracht und viele abgebl√ľhte Blumenstengel entfernt. Diese Tat musste gefeiert werden und deshalb habe ich ein ganzes Blech¬†leckeren Zwiebelkuchen¬†gebacken. Den dazu passenden Federwei√üen habe ich mir wohlweislich bereits am Vortag organisiert.¬†¬†¬† zwinker

Heute¬†standen eher¬†au√üerh√§usliche Aktivit√§ten auf dem Plan. Da Carsten und ich beim letzten Couchsurfing-Treffen ein nettes Studentenp√§rchen aus Karlsruhe kennenlernten, die ihr Studium genau so wie unsere Gro√üe vor einer Woche an der TU Dresden angefangen haben, wollten wir noch etwas mehr Zeit mit den beiden verbringen und ihnen gleichzeitig noch etwas mehr¬†in der N√§he ihres neuen Wohnsitzes zeigen. Wir haben uns als Ziel die Pillnitzer Gegend ausgesucht. Die Weinberge dort und auch der Park um das Schloss sind im Herbst immer einen Besuch wert. Das mussten wir einfach der zugezogenen Jugend vorf√ľhren.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Und was soll ich sagen, sie fanden es toll!¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† Das Wetter hat phantastisch mitgespielt und unterwegs haben wir sogar eine wirklich au√üergew√∂hnliche Begegnung gehabt.¬† Mal ehrlich, wie¬†oft trefft¬†ihr¬†T√ľr-zu-T√ľr-Nachbarn ausgerechnet in einer ziemlich weit entfernten Ecke der Stadt?¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Wir haben das heute sogar zweimal geschafft.¬†¬†¬† standard

Die 5 Stunden vergingen wie im Fluge und dann haben wir unsere CS-Freunde zur√ľck nach Hause gebracht. Die Studenten mussten noch lernen, w√§hrend unsereiner mit gutem Gewissen den Abend in Ruhe am Rechner und vorm Fernseher ausklingen lassen kann.

Hier ist etwas sch√∂nes Herbstliches f√ľr die geduldigen Leser:¬†¬†¬† standard

 



2011 03.
Okt

Da das Wetter einfach märchenhaft war und die Kinder sich mit ihren Kumpels verabredet hatten, entschieden wir, also Carsten und ich, uns einen schönen Herbstspaziergang zu gönnen. Mich zog es nach langer Zeit mal wieder nach Wachwitz. Das letzte Mal waren wir dort mit einer befreundeten Familie im Jahre 2003! 

Ohne Kinder und bei strahlendem Sonnenschein packten wir in unseren K√ľhlrucksack einige Flaschen Wasser, eine kleine Stange Salami und eine Packung Gummitiere. Schon die Fahrt zum Ziel¬†mit dem Cabrio hat wie immer viel Spa√ü gemacht!

Im Wald war es echt idyllisch, naja eigentlich fast idyllisch. Die Bl√§tter haben noch weitgehend ihre sommerlich gr√ľne Farbe behalten, aber andere Anzeichen von Herbst¬†waren kaum zu √ľberh√∂ren. Wir hatten das Gef√ľhl, mitten in einem Baumkrieg geraten zu sein! Von nah und fern h√∂rten wir immerzu das Fallen von Eicheln, Kastanien, Bucherckern¬†oder Maronen und haben nur noch darauf gewartet, dass eines¬†dieser Wurfgeschosse auf unseren K√∂pfen landet. Aber gl√ľcklicherweise sind wir heile von unserem Rundgang zur√ľckgekommen. Wir haben uns unterwegs sogar mit lecker Essen¬†eindecken k√∂nnen, denn einige Maronen sind mit in den Rucksack gekommen und landen in ein paar Tagen im Ofen.

Carsten hat sich zudem sehr¬†viel M√ľhe gegeben, aus unserem „normalen“ Spaziergang eine Abenteuerwanderung zu machen!¬†Nachdem wir¬†ca.¬†¬†anderthalb Stunden in der Natur¬†gewandert waren, in der Sonne auf einer Bank gesessen, unsere Vorr√§te¬† gemampft und auf den nahen Dresdner Fernsehturm geschaut haben, suchte er einen besonderen Trampelpfad aus. Dieser f√ľhrte an einem Maschendrahtzaun entlang und sah so aus, dass er uns auch zur√ľck zum Auto f√ľhren k√∂nnte,¬†aber dieses Gef√ľhl hatten wir¬†nur solange, bis wir direkt vor einem Zaun am Abgrund standen, keinen Weg mehr vor¬†uns hatten¬†und zwangsl√§ufig umkehren mussten. Das tat der Sache aber kein Abbruch und wir versuchten eine weitere Abzweigung zu erlaufen.

Ich f√ľhlte mich auf dem schr√§gen Hang, √ľber welchen der ausgesuchte Pfad sich schl√§ngelte, ziemlich unsicher. Das Problem waren die¬†unz√§hligen Eicheln, welche fast den gesamten Weg bedeckten und so einen fast spiegelglatten Untergrund bildeten. Ich hatte ziemlich viel Angst¬†einen falschen Schritt¬†zu machen und daraufhin mit einem Karacho in den Abgrund hinab zu rutschen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† eine wilde Rutschpartie auf einem steilen Hang mit anschlie√üenden Blessuren¬†habe ich schon vor knapp 2 Jahren gemacht und war auf eine Wiederholung nicht sonderlich scharf .¬†¬†

Wie es sich bald herausstellte, f√ľhrte¬†uns auch der zweite¬†Weg¬†in eine gemeine Sackgasse, wo wir vor der Entscheidung standen, ob wir weiterhin den Zaun anstarren, den steilen Hang ins Unsgewisse auf unseren vier Buchstaben herunter rutschen oder umkehren und uns endlich an die offizellen¬†Wanderwege halten. Die Vernunft hat gesiegt und zur√ľck zum richtigen Weg¬†balancierte ich erneut auf den glatten Eichelboden und hielt mich an allem auf der Erde fest, was¬†Wurzeln zu haben schien.

Wir haben Gl√ľck gehabt und kamen unbeschadet nach kurzer Zeit wieder bei unserem Wagen an.¬† Jetzt ist OLCAs Erinnerungsschatz um einen weiteren lustigen Wandertag reicher geworden!



2011 01.
Okt

Refrain: Die Zeit zum Blogschreiben ist rar, denn das echte Leben läuft wunderbar!    zwinker

Auf jeden Fall schafft die olle Langweile es nicht, bei uns einzuziehen und unser Familienplaner bekommt stattdessen jeden Tag neues Terminfutter.    standard

Aber ich will mich ja nicht beklagen, denn es passieren so viele sch√∂ne oder einfach nur spannende Dinge in meinem Leben. Ich habe z.B. mein Bewerbungsgespr√§ch bei der VHS gut √ľberstanden und werde f√ľr den „Reaktivierungskurs Russisch“ f√ľrs n√§chste Semester eingeplant. Falls also noch jemand in Dresden¬†seine Russisch-Kenntnisse auffrischen m√∂chte – ich freue mich auch √ľber bekannte Gesichter im Kurs.¬†¬† standard

Au√üerdem haben Carsten und ich das wundervolle Herbstwetter f√ľr viele Taten in unserem Garten genutzt. Die Blase von der Gartenschere auf meinem rechten Daumen ist inzwischen nahezu komplett verheilt. Wir haben es wirklich geschafft, zwei alte eckige Regentonnen aus unserem Garten, die leider mit der Zeit arg spr√∂de und deshalb reif f√ľr die Kippe¬†geworden sind, rappelvoll mit verschiedenstem kleingeschnittenen¬†Ge√§st zu f√ľllen. Die Fahrt zur¬†Abfallwirtschaft war daher ein kleines Abenteuer, aber wozu habe ich schlie√ülich ein so¬†gro√ües Auto!¬†¬† zwinker¬†¬†¬†

Wir haben¬†ebenfalls einige neue Filme angesehen und¬†die Abenteuer von Herrn MacGyver sind mir inzwischen auch zum Teil bekannt. Die M√§nner in meinem Leben sollen echt froh sein, dass ich diese Serie¬†nicht schon fr√ľher gekannt habe, denn das h√§tte meine Ma√üst√§be bei der Auswahl des Lebensgef√§hrten arg ver√§ndert und wom√∂glich w√§re ich immer noch auf der Suche nach einem charmanten Gentleman, der in jeder Situation eine kreative L√∂sung findet und sie mithilfe¬†eines Schweizer Messers auch umsetzen kann, nett zur Kindern ist und keine Feuerwaffen benutzt, um all die B√∂sewichte zu bestrafen. Gl√ľcklichwerweise¬†war Carsten¬†als Jugendlicher¬†gro√üer¬†Fan von ihm (wie schon im vorherigen Eintrag berichtet)¬†und er hat einiges davon √ľbernommen. Wir haben z.B.¬† nach wie vor keine Feuerwaffen im Haus, er besitzt ein (aus meiner Sicht¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ) nettes L√§cheln und er ist in der Lage, auch sehr kreative handwerkliche L√∂sungen zu finden, welche im Alltag mit Bravour ihre Tauglichkeit beweisen k√∂nnen.¬†¬†¬† verliebt¬†

Aber das Leben hat nicht nur H√∂hepunkte im Programm.¬†Aktuell kann ich mein Wissen als diplomierte Krankenschwester der Zivilverteidigung bei meiner Gro√üen anwenden. Sie hat eine Entz√ľndung am Fuss¬†verschleppt und nun muss¬†sie nicht nur jede Menge Medikamente schlucken und sich mit Kr√ľcken anfreunden,¬†sondern es muss auch ihr Verband gewechselt werden … da komme ich ins Spiel. Gelernt ist gelernt.¬†Hoffentlich f√ľhlt sie sich am Dienstag wieder fit, denn dann beginnt n√§mlich schon ihr erstes Semester. Ich bitte also ganz doll um Daumendr√ľcken!



2010 04.
Okt

Lange Zeit konnte ich den K√ľrbissen als Nahrungsmittel wenig abgewinnen. Der Brei, welchen meine Mutter im Herbst gemacht hat, war mir so suspekt, dass ich ihn kaum anger√ľhrt habe. Die Kerne – ja, die waren toll! Sogar besser als Sonnenblumenkerne, schlie√ülich waren die wei√üen, gro√üen, fast runden Samen wesentlich seltener und dadurch auch teurer zu haben. Inzwischen wei√ü ich, wie man eine leckere Suppe¬†aus einem K√ľrbis¬†machen kann. Auch Lasagne und Kuchen wurden schon getestet, sind aber noch nicht so perfekt, dass meine Familie immer wieder danach verlangt ¬†¬† zwinker¬†¬†¬† deswegen¬†sind diese Rezepte noch nicht¬†in OLCAs Kochbuch zu finden.¬†¬†¬†

In Australien habe ich festgestellt, dass die Leute dort K√ľrbis immer wieder¬†gerne als Beilage essen. Es geht ganz einfach: Man schneidet K√ľrbis in kleine St√ľcke, packt Salz und Pfeffer drauf, verteilt die¬†H√§ppchen auf einem¬† Blech und b√§ckt, bis das Fruchtfleisch weich wird. Ich bin s√ľchtig danach!!!! Die Schale kann man meistens nicht essen, nur bei¬†Hokkaido-K√ľrbis st√∂rt die √§u√üere Schicht nicht beim M√ľmmeln.¬†¬†

Bei unserem letzten Einkauf landete also wieder eine kleine orange Kugel im Einkaufswagen. Noch habe ich sie nicht zubereiten können, weil ein paar andere Geschöpfe sich das Ding unter den Nagel gerissen haben. Hier sind die Beweisfotos:  

Sleepy entwickelt Heimatgef√ľhle

Kl. Dinkelmann und Heini sind von der Größe zuerst schwer beeindruckt

Heini findet die glatte Oberfläche einfach supertoll zum Rutschen!

Kl. Dinkelmann versucht sich als Seiltänzer ;0)

Kl. Dinkelmann entspannt sich mal kurz drauf

"Mein K√ľrbis und Ich" meint Bonnie

"Denkste" - sagt Gr.Dinkelmann und grinst ganz zufrieden



2010 28.
Sep

In Sachsen ist mal wieder Regenzeit angesagt. Seit Samstag gibt es kaum eine Stunde, in welcher es nicht tropft, nieselt oder in Str√∂men regnet … naja, es ist zwar Herbst und das Wetter geh√∂rt dazu, aber trotzdem habe ich Sehnsucht nach ein wenig Sonne und buntgef√§rbten W√§ldern. Ich vermute, dieses Jahr wird mir der genussvolle Spaziergang in der Dresdner Umgebung mit vielen farbenpr√§chtigen Aufnahmen¬†eher nicht gelingen. Ein Gl√ľck, dass ich mir in den letzten¬†Jahren schon einen guten Vorrat an herbstlichen Fotomotiven zugelegt habe. So kann man im Trockenen sitzen, alte Bilder durchgucken und sich am Herbst erfreuen.¬†¬†¬†¬† verliebt

Der Regen hat eine eigenartige Wirkung auf die Menschheit: Das Gros der Leute¬†in meiner Umgebung ist entweder dauerhaft hundem√ľde oder permanent schlecht gelaunt. Bei manchen kombinieren sich diese beiden Eigenschaften und dann sehe ich nur zu, dass ich das Weite suche, um mir den Tag nicht zu verderben.¬†¬†¬†¬† zwinker¬†
Gl√ľcklicherweise habe ich eine optimistisch gestimmte Familie, es findet sich immer etwas, wor√ľber wir lachen oder uns am√ľsieren¬†k√∂nnen. Derzeit ist bei uns z.B.¬† das Spiel „Halli-Galli“¬†fast t√§glich angesagt. Das Spiel haben die M√§dels Carsten zum Geburtstag geschenkt –¬†ich habe sie zwar finanziell unterstz√ľtzt, aber die Idee stammt definitiv von ihnen. Es geht schnell und macht enorm viel Spa√ü, ich kann es nur empfehlen, denn es geht auch zu zweit zu spielen.

Gestern abends haben wir, die Gro√üen,¬†uns aber noch etwas anderes zum¬†Erheitern geg√∂nnt. In str√∂mendem Regen und tiefster Dunkelheit d√ľsten wir zum Zentralgasthof Weinb√∂hla. Ich habe n√§mlich vor einer Woche entdeckt, dass dort eine Lesung von Wladimir Kaminer¬†geplant¬†war und bestellte ganz geschwind die Tickets daf√ľr. Das war meine bislang l√§ngste Lesungserfahrung, es gab sogar eine Pause! Da uns seine Art zu sprechen (er hat einen ganz typischen russischen Akzent) nicht fremd war, haben wir den Abend wirklich genossen. Ich mag seine Geschichten wirklich gern, denn er schafft es aus dem Alltag heraus eine sch√∂ne, interessante, witzige und irgendwie philosophisch angehauchte Erz√§hlung zu stricken. So kamen wir erst kurz vor Mitternacht mit guter Laune und ich pers√∂nlich auch mit vom vielen Lachen schmerzenden Kiefer¬†nach Hause. Nat√ľrlich lie√ü ich es mir nicht entgehen, ein Buch von ihm signieren zu lassen, ich habe schon eins¬†zu Hause gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†n√§mlich das mit dem sch√∂nen Namen „Es gab keinen Sex im Sozialismus“. Der Spruch stammt aus der Perestroika-Zeiten, aber das ist eine Extrageschichte, welche jedoch wohl jeder ehemaliger Sowjetb√ľrger noch ganz gut kennt.¬†¬†¬†¬† lachen

Als die Verantstalung vorbei war best√§tigte sich erneut meine Beobachtung, dass die Menschheit im Regen immer noch ungl√ľcklich bleiben m√∂chte, ganz egal, was man dagegen zu unternehmen versucht. An der Garderobe maulte man in der Schlange, dass es so lange dauert bis man seine Jacke wieder bekam (nur 2 Frauen flitzten hin und her) und dass die Akustik im Saal so schlecht war, dass man nichts verstanden hatte (Herr Kaminer benutzte ein Mikrofon und wir haben sogar in der vorletzten Reihe als P√§rchen unter anderen 498 Besucher alles verstehen k√∂nnen). Wenn jemand etwas zu motzen sucht, dann findet er es auch. Vermutlich aber auch an einem sonnigen Tag …



2009 03.
Nov

Nicht nur Menschen suchen¬†im Herbst¬†die Gesellschaft der anderen, um nicht v√∂llig vereinsamt in der Dunkelheit zu hocken. Inzwischen beobachte ich verst√§rkt, dass auch Stra√üenbahnen etwas gegen die Einsamkeit tun.¬†Wenn man gut¬†aufpasst, dann stellt man fest, dass zumindest in Dresden jetzt 2-3 Bahnen dicht hintereinener hergefahren ankommen. Ihre beliebtesten Sammelpl√§tzchen sind, wie ich heute auf dem Weg von Wirbels√§ulengymnastik nach Hause¬†feststellte, vor Ampeln. Vor allen Dingen vor den Ampeln, wo Mensch mit Auto nach links abbiegen muss und dabei die Gleise √ľberqueren sollte.

Aber auch die nicht sonderlich breiten Wege mit einem mittleren Gleisbett und zugeparkten Pflasterstraßen nehmen die gelben Elektrowagen gern als Einladung zum Entspannen an. Ein Vorbeimogeln ist dort selbstverständlich nicht möglich. Und auch dort sind sie selten allein anzutreffen.

Ich werde das Verhalten der Stra√üenbahnen¬†√ľber einen l√§ngeren Zeitraum beobachten, versprochen zwinker

Um die lange Weile bis zum einem ausf√ľhrlichen Bericht dar√ľber zu verk√ľrzen, kann ich gern wieder zu einer Auswahl der Bilder von unseren Freitagsparty einladen. Es sind auf jeden Fall jede Menge alberne Bilder dabei engel

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/FeierImZschonergrundbad