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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 10.
Jul

Die letzte Woche hatte f√ľr mich¬†einen recht guten Anfang, denn dieses Jahr fiel der 4. Juli, welchen ich auch aus pers√∂nlichen Gr√ľnden gern feiere, eben auf einen Montag. Deshalb trafen Carsten und ich uns mit Andrea im benachbarten Biergarten „El Horst“ , ¬†um meine 24 Jahre Deutschlandlebenserfahrung zu feiern.

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Da es n√§chstes Jahr schon 1/4 Jahrhundert sein wird, werden die Feierlichkeiten wohl etwas gr√∂√üer ausfallen, aber bis dahin habe ich noch gut ein Jahr Zeit, um zu √ľberlegen, was und wo ich mit meiner Familie und Freunden etwas machen m√∂chte ¬† ¬†zwinker

Am Dienstag war ich den ganzen lieben Tag ziemlich unruhig, denn meine Zahnbr√ľcke sa√ü seit geraumer Zeit nicht mehr fest und ich habe mir einen Termin f√ľr¬†eben diesen Dienstagabend¬†bei unserer Haus- und Hof-Zahn√§rztin geholt. Ehrlich gesagt, rechnete ich ganz¬†fest damit, dass meine tragenden Z√§hne irgendwelche Sch√§den haben und dass ich vermutlich wieder Geld in die Hand nehmen muss, um meine Zahnl√ľcke wieder irgendwie ausf√ľllen zu m√ľssen. Da ich au√üerdem aus Erfahrung wusste, dass daf√ľr nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Zeit beansprucht wird, wollte ich das alles bis zum unseren Urlaub ab Mitte August fertig haben. In der Praxis angekommen, rutschte mir mein Herz noch tiefer¬†in die Hose, denn¬†unsere Zahn√§rztin und ihr ganzes Team¬†sollte ab der kommenden Woche bis Monatsende wegen Sommerurlaub abwesend seien¬† ¬† schreien ¬† ¬†aber am Ende war dann doch alles halb so wild: Die Br√ľcke war locker, aber die Z√§hne darunter waren top¬†¬†¬† standard
Also¬†wurde einfach alles gereinigt und der k√ľnstliche Teil wieder eingeklebt. Ich sollte f√ľr diese Leistung¬† knapp 26 Euro ¬†zuzahlen, aber da ich regelm√§√üig zur Kontrolle komme, schmolz mein Eigenanteil dann doch¬†auf 2,94 Euro ¬† ¬†lachen ¬† ¬†daf√ľr kann ich jetzt wieder alles bedenkenlos essen ¬† ¬†*freu*

Weniger Grund zur Freude hatte ich zusammen mit allen anderen Fans der Deutschen Nationalelf am Donnerstag. Carsten und ich folgten einer Einladung von Mathias und Claudia, das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich bei ihnen im Garten zusammen mit anderen Freunden und Nachbarn zu gucken. Aber egal wie sehr wir die deutsche Elf anfeuerten, es wollte ihnen einfach kein Tor gelingen! Am Ende des Spiels haben sich die anderen Mitgucker gegenseitig damit getröstet, dass unsere Nationalmannschaft vor zwei Jahren immerhin den Weltmeistertitel geholt hat    zwinker

Bei unserem Wochenendeinkauf am Freitagnachmittag nahmen¬†Carsten und ich unter anderem Wanderproviant mit, denn f√ľr den Samstag war schon seit geraumer Zeit zusammen mit drei ehemaligen Teilnehmerinnen eines Russischkurses eine Tour¬†in der S√§chsischen Schweiz geplant. Das Wetter spielte gl√ľcklicherweise wunderbar mit und so erkundeten wir in der Schwarzbachtalgegend die Strecke¬†einer alten Schmalspurbahn und liefen √ľber Br√ľcken oder stapften durch den einen oder anderen alten Eisenbahntunnel … alles allerdings inzwischen g√§nzlich ohne Schienen & Co:

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Wir hatten den ganzen lieben Tag einen traumhaft schönen Weitblick gehabt:

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Nach dieser ca. 15 km langen Wanderung mit einigen Abstechern jenseits¬†der Hauptroute, landeten wir im Gohrischer Sommerhaus von Kerstin, wo wir zuerst ganz gem√ľtlich¬†Kaffee getrunken, dann gegrillt und letzten Endes uns bei einem Gl√§schen Wein an der Feuerschale eingefunden haben, bis es stockdunkel wurde.

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Es war ein supertoller Tag, den wir alle so richtig genossen haben Рin unserem ziemlich durchgeplanten Leben ist so ein Samstag, bei welchem lediglich die Uhrzeit zum morgendlichen Treffen feststand und alles andere zeitlich völlig flexibel war bzw. von anderen durchorganisiert wurde, schon wie eine richtige Auszeit    zwinker



2016 17.
Apr

Eine genaue Definition von Minimalismus in der Fotografie gibt es eigentlich nicht, denn jeder betrachtet das ein wenig subjektiv. Der Name sagt aber schon aus, dass es bei dem Bild auf „das Wenige“ ankommt. Ich habe deshalb im M√§rz verst√§rkt versucht, einfach solche Motive in meiner Umgebung zu entdecken,¬†statt¬†selbst passende Bilder zu komponieren. √úberraschenderweise konnte ich in der Tat einiges recht schnell finden – wenn man sich mit einem Thema genauer befasst, sch√§rft man einfach den Blick f√ľrs Detail. Wie zum Beispiel mein erstes Foto aus dem Wartezimmer beim Zahnarzt, wo f√ľr die kleinen Patienten auch eine Spielecke eingerichtet ist und eine Playmobil-Giraffe mutterseelenallein auf dem Stuhl abgestellt wurde:

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Und auch sonst sah ich passende Motive am Himmel …

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… im Wasser …

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… und auf der Erde.

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Diese Tischdeko habe ich zum Beispiel keinen Zentimeter bewegt. Sie war schon so positioniert, als ich an dem Tisch saß und auf meinen Kaffee wartete    zwinker

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Diese Komposition f√§llt f√ľr mich pers√∂nlich ebenfalls in die Kategorie „Minimalismus“

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F√ľr mein Projekt mussten¬†nicht nur irgendwelche Gegenst√§nde herhalten, auch lebendige Objekte¬†hatten keine Chance zu entkommen ¬† ¬†zwinker

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Ein unbekannter Hund auf den Elbwiesen hat ein aus meiner Sicht auch ein ziemlich gutes Bild abgegeben:

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Aber unbelebte Objekte kamen mir einfach öfter vor die Linse, wie dieses Häuschen mit einem roten Dach inmitten laubloser Bäume:

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Eine erfrischend gr√ľne Wiese mit Radspuren passte mir ebenfalls wunderbar ins Konzept:

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Genau so erging es auch einer einsamen Laterne mit¬†einem letzten Schneegru√ü im M√§rz …

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… und einen andere, bei welcher das Licht gerade anging:

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Nun, ich werde mich ab jetzt genau so auf den Weg machen wie diese junge Dame und schon mal verstärkt Ausschau nach April-Motiven halten Рes ist ein Blick gen Himmel gefragt    zwinker

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2016 03.
Apr

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren Рso viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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B√§renstein ist bestimmt f√ľr mich und meine B√§renkumpels ein Must-See-Ort! Ab√§r heute¬†war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu √ľb√§rstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an f√ľr¬†eine¬†passende Sitzgelegenheit f√ľr m√ľde B√§renf√ľ√üe gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich √ľb√§rall sch√∂n aufpassen soll, denn es ist Ostern und der¬†Osterhase verliert gern aus seinem prall gef√ľllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tats√§chlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass B√§rM√§rzenbecher auch ein gutes Versteck f√ľr Ostereier w√§ren, aber ich habe leider nur ganz viele wei√üe Bl√ľmchen gefunden. Da ich so ein kleiner¬†Teddy bin, waren die f√ľr mich schon fast so undurchdringlich wie ein gro√üer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach f√ľhlte ich mich echt ersch√∂pft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Nat√ľrlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes M√§rchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein hei√üt. Ab√§r als wir in das Schlo√ü hineingegangen sind, habe ich dort zwar B√§rge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Daf√ľr habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr nat√ľrlich √ľber alles b√§richten! Sie h√∂rte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erz√§hlte mir, dass w√§hrend ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas¬†angeschaut hat¬†– ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir nat√ľrlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer f√ľr sie w√§re. So viel Platz f√ľr nichts und wieder nichts – das muss doch nur f√ľr total dicke Frauen gebaut worden sein und hei√üt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die¬†T√ľr nicht mehr herausgekommen sind und f√ľr immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix f√ľr sie, denn meine Ines ist so sch√∂n schlank!

Und da dachte ich, weil sie so sch√∂n aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genie√üen und deshalb habe ich etwas Buntes f√ľr sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein St√ľck vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    standard
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†…



2016 26.
Mrz

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn daf√ľr genutzt, unseren Jahresbericht f√ľr das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen¬†dann¬†in eine lesbare und verst√§ndlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschlie√üend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser pers√∂nlicher R√ľckblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite ver√∂ffentlicht und ab jetzt unter dem¬†passenden Klingelknopf¬†zu finden:

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Die OLCAs w√ľnschen euch viel Spa√ü beim Lesen¬†¬†¬† standard

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und sp√§ter haben unsere Ehem√§nner, welche nat√ľrlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang¬†sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossf√ľhrung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin,¬†Maria Josepha¬†von Carlowitz, dessen Rolle die Schlo√üverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd √ľbernommen hatte, f√ľhrte uns durch diverse R√§ume:

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Ich sch√§tze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossf√ľhrerin¬†hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gem√§uer haben n√§mlich noch die eisige Winterk√§lte¬†in sich gespeichert, so dass¬†man in einigen R√§umen beim Ausatmen Dampfw√∂lkchen aufsteigen¬†gesehen¬†hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt¬†¬†¬† zwinker

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein sch√∂n eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein m√∂chte, denn lange an diesem wundersch√∂nen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit m√∂glich … zumindest nicht in den hauchd√ľnnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den R√§umen ein unbeschreiblich sch√∂nes Erlebnis! Ich muss¬†einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Geb√§ude nur zu bestimmten Anl√§ssen, wie z.B. angek√ľndigte oder gebuchte F√ľhrungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen)¬†oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der F√ľhrung g√∂nnten wir uns noch einen w√§rmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscaf√©. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und f√ľr sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren K√ľche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst¬†nach vielen interessanten Gespr√§chen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gel√§chter kurz vor¬†Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier¬†„gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige¬†Tag l√§sst sich wohl auf S√§chsisch am besten beschreiben: Schee war’s ¬† ¬†lachen !



2015 15.
Nov

Inspiriert durch das B√ľhnenprogramm „Treasure of the Celts – Ein Tanzm√§rchen“ von der Dresdner Irish Dance Company¬†am letzten Wochenende, habe ich mir gedacht, dass ich eine Fotoserie von meinem Shooting am 25. Mai diesen Jahres ebenfalls zu einem M√§rchen zusammensetzen kann. Die beiden Modells sind dabei nur¬†zuf√§lligerweise¬† ¬† lachen ¬† ¬†auch aus dem Hopserensemble des oben genannten Irish-Dance-M√§rchens, bei dem sich die Menschen der „Gr√ľnen¬†Insel“ durch die Einflussnahme von Elfen und einem¬†Kobold¬†auf die Suche nach dem Schatz der Kelten begeben und musikalisch um die Welt reisen. Ich w√ľrde euch ja gerne nahelegen, dieses St√ľcke ebenfalls zu besuchen, aber leider gab es im Stadtkulturhaus Freital nur zwei Auftritte aufgrund des 10-j√§hrigen Vereinsjubil√§ums des IDC – die Premiere am 7. zu der wir anwesend sein durften und die Zugabevorstellung am 8.11. … so m√ľsst ihr, liebe Leser, wohl zwangsl√§ufig auf die hoffentlich bald erscheinende DVD/BluRay in 3D und DTS-Surroundsound warten ¬†¬†zwinker

Nun aber zu meiner Geschichte:
Es war einmal eine Waldelfe. Die echten Namen nennen ihre Elfen nie, deshalb werden wir sie Yrlissa taufen. Sie lebte ganz f√ľr sich allein¬†in einem wundersch√∂nen Wald und hatte darin einen¬†Lieblingsstein zum Sitzen und Tr√§umen.

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Zum Wald geh√∂rte auch ein verzauberter See, dessen Oberfl√§che¬†ruhig und verschlafen zum Verweilen einlud. In letzter Zeit schaute¬†Yrlissa immer¬†√∂fter sehns√ľchtig hinein und w√ľnschte sich, darin nicht nur immer ihr eigenes Spiegelbild zu sehen.

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Denn so sch√∂n ihr ruhiges und gelassenes Waldleben auch war, so f√ľhlte sie sich an manchen Tagen doch ziemlich einsam und w√ľnschte sich eine Freundin. Da ihr Herzenswunsch immer st√§rker und inniger¬†wurde, ging er eines Tages in Erf√ľllung und Yrlissa sah an einem Baumstamm in ihrem Wald eine andere Waldelfe.

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Sie freute sich, war aber auch noch etwas misstrauisch, denn obwohl sie sich so sehr eine Freundin gew√ľnscht hatte, wusste sie eben nicht, wir ihr Leben sich jetzt ver√§ndern w√ľrde. Deshalb n√§herte sie sich der¬†zarten, jungen Elfe noch nicht an. Im Kopf der Yrlissa kreisten dabei ganz viele Gedanken: Wird das eine gute Freundin f√ľr mich sein? Sie sieht doch so unschuldig aus. Ist sie vielleicht zu zart besaitet und¬†wird immer wieder eingeschnappt sein, wenn ich irgendwas Falsches mache oder sage? Und was wird nun aus meinen Traumstunden?

Am Ende steigerte sie sich so sehr in ihre Gedanken hinein, dass sie traurig wurde, anstatt sich √ľber die Erf√ľllung ihres sehnlichsten Wunsches zu freuen. Da kam die Neue auf sie zu und tr√∂stete sie, denn auch ihr war die neue Situation nicht ganz geheuer.

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So haben die beiden Elfen gemerkt, dass sie beide sehr gute Freundinnen sein k√∂nnen, wenn sie es nur wollen. Die neue Elfe hie√ü Malon und sie w√ľnschte, einmal das ganze Waldreich von Yrlissa zu sehen. Dieser Wunsch war leicht zu erf√ľllen. Von einem Baum aus¬†konnte man schon ganz weit in die Ferne blicken, ohne gleich die Baumwipfeln daf√ľr erreichen zu m√ľssen.

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Der verschlafene¬†See hat Malon sehr¬†beeindruckt, denn noch nie zuvor¬†hat sie ihr eigenes Spiegelbild gesehen. Yrlissa freute sich aber am meisten dar√ľber, dass sie an der spiegelglatten Oberfl√§che endlich in zwei¬†Elfengesichter blicken¬†konnte.

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Sie lasen stundenlang und sehr oft gemeinsam in dem Zauberbuch, welches jede Elfe in einem Versteck ihres Waldes liegen hat.

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Bei einer solchen Lesestunden kam Yrlissa ein neuer Gedanke in den Kopf, welchen sie nat√ľrlich sofort ihrer neuen Freundin anvertraute.

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Auch Malon fand die etwas verr√ľckte Idee ihrer Freundin richtig¬†gut. Soll ich euch den geheimen Gedanken dieser beiden Waldelfen verraten? Ich tu es. Sie wollten n√§mlich¬†mithilfe von Magie ihre Elfent√§nze den Menschen, welche in der N√§he des Waldes lebten,¬†beibringen.

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Es wei√ü sicherlich¬†jeder, dass Elfen gern und mit einer eben elfengleichen Leichtigkeit √ľber den Boden tanzend schweben. Nun ging es darum, die leichtf√ľ√üigen Schritte so anzupassen, dass auch die, im Vergleich zu Elfen eher schwerf√§lligen Menschen diese leicht¬†erlernen k√∂nnten.

Es¬†wurde ge√ľbt und ge√ľbt, einen Fu√ü vor den anderen gesetzt und immer wieder geschaut, wie die Tanzfigur¬†nun wirkt.

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Jede Drehung musste so gut sitzen, dass man diese nicht nur als Elfe ausf√ľhren vermochte, sondern dass sie auch „menschentauglich“ war.

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Selbst wenn die Aufgabe noch so ernst war, Yrlissa und Malon hatten viel Spaß dabei und gönnten sich hin und wieder sogar eine Blödelpause.

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Nach getaner Arbeit wurde wie immer reichlich Zeit zum Träumen genutzt. Nun saß Yrlissa aber nicht mehr allein auf ihrem Stein im Schatten der Bäume, sondern auf einer bunten Wiese mit ihrer Seelenschwester Malon.

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Nach diesen Mu√üestunden ging es immer wieder erneut zur√ľck an die Arbeit, denn alle Tanzschritte mussten einfach perfekt werden … darin waren sich beide Freundinnen von Anfang an einig.

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Als sie sicher waren, dass ihnen das Vorhaben gelungen ist, die Elfentänze in menschliche Schritte umzusetzen, freuten sie sich vom Herzen.

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Die Menschen, welchen Yrlissa und Malon die Tänze zeigten, waren sofort von den neuen Möglichkeiten verzaubert und wollten diese ungewohnten Bewegungsabläufe mit Begeisterung sofort selbst erlernen. Und wer sehen möchte, was die menschlichen Tänzer am Ende daraus gemacht haben, sollte sich unbedingt diese Geschichte in Videoform ansehen.

Die Menschen waren gl√ľcklich und genau so gl√ľcklich f√ľhlten sich die beiden Freundinnen, die Waldelfen Yrlissa und Malon. Und wer wei√ü, vielleicht denken sich die Zwei noch ein anderes Geschenk f√ľr ihre menschlichen Nachbarn aus und ich darf dann wieder dar√ľber berichten … wir werden sehen.



2015 20.
Okt

Wer den Rechtschreibfehler in meiner Überschrift entdeckt hat, darf diesen behalten    zwinker    diesmal ist er wirklich so gewollt. Denn in der Tat war mein vergangener Sonntag voller irischer Klänge, Elfen, Kobolde und ganz vielen anderen Elementen der keltischen Kultur.

Denn die¬†Irish Dance Company Dresden hat dieses Jahr ein Jubil√§um: die Gruppe wird 10 Jahre alt! Um diesen besonderen Geburtstag w√ľrdig zu feiern, haben die T√§nzer ein eigenes Tanzm√§rchen auf die Beine gestellt – Treasure of the Celts. ¬†Sie haben das Projekt vor anderthalb Jahren geplant und nun befindet man sich damit auf der Zielgeraden. Die Vorstellungen werden am 7. und 8. November laufen und jetzt war es h√∂chste Zeit f√ľr eine Generalprobe, bei welcher ich als Haus- & Hoffotografin dabei sein durfte ¬† ¬†lachen

Den letzten Regieschliff hat man¬†Gyula Glaser √ľberlassen – wer¬†als Profit√§nzer¬†bei „Magic of the Dance“ auftritt, ist im Showgesch√§ft definitiv kein schlechter Berater¬†¬†¬† zwinker

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Wie ihr bestimmt gemerkt habt, wurde zun√§chst noch ohne Kost√ľme geprobt, aber¬†danach wurde die B√ľhnenwelt endlich bunt¬† ¬† standard

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Es gibt allein bei den Röcken dieser Tanzrunde 16 unterschiedliche Farben!

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Manchmal dachte ich aber,¬†dass¬†meine Kameralinse spinnt und dass ich sogar¬†im n√ľchternen Zustand alles doppelt sehe¬†¬†¬† zwinker

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Gl√ľcklicherweise wusste ich, dass bei der Auff√ľhrung auch Zwillingsschwestern¬†mittanzen ¬† ¬†zwinker

Die Probe hat von 9 Uhr bis nach 20 Uhr ganz sch√∂n lange gedauert, was nat√ľrlich nicht zuletzt¬†daran lag, dass √ľber 50 Beteiligte auf der B√ľhne ihr K√∂nnen unter Beweis gestellt haben: Baucht√§nzer, Standardt√§nzer, Linedancer¬†und die jungen Irish Dancer von Flying Thunder Feet, welche diesen Namen definitiv verdienen!

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Ich gestehe, das ist gewiss nicht das ausdrucksst√§rkste Beweisfoto f√ľr fliegende ihre Blitzf√ľ√üe, aber ich wollte nicht im schon im Vorfeld zu viel von der Show ausplaudern¬†bzw.¬†zeigen ¬† ¬†zwinker

Ich kannte bereits schon vorab die Geschichte im Gro√üen und Ganzen, aber vorgestern durfte ich sie endlich auf der B√ľhne sehen und fand das sehr kurzweilig. Naja, was soll man von mir erwarten – ich bin in meinem fortgeschrittenen Alter immer noch verr√ľckt nach M√§rchen, egal ob gelesen oder¬†gesehen¬†¬†¬† lachen

Am Ende¬†eines langen¬†Probetages sa√üen die T√§nzer schlie√ülich¬†auf der B√ľhne und ihre F√ľ√üe qualmten, aber¬†ihre Gesichter waren gl√ľcklich¬†¬†¬† standard

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Nun werden noch die letzten Tipps von Gyula bei den Vorbereitungen eingearbeitet und ich freue mich schon auf den ersten Novembersamstag! Das wird bestimmt märchenhaft schön    standard
Ich habe √ľbrigens am Rande mitbekommen, dass man f√ľr beide Tage noch Karten ergattern¬†k√∂nnte … also falls noch jemand an diesem Novemberwochenende nichts anderes vorhat, h√§tte er noch die Chance, bei einer der beiden Vorstellungen mit dabei zu sein¬†¬†¬† ;)



2015 19.
Jul

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide H√§nde voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Sch√∂nes erleben d√ľrfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys¬†ist f√ľr uns ein Muss gewesen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich f√ľr eine OV-Vorstellung. Unser Englisch m√ľsste ja gut genug sein f√ľr die Streifen dieser Art, denn schlie√ülich waren schon die vier Vorg√§nger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch¬†besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen¬†¬†¬† zwinker
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vortr√§ge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall¬†erf√ľllt¬†¬†¬† zwinker

Der Dienstagabend war schon seit Wochen daf√ľr vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang¬†beweisen wollen, dass er uns das nicht g√∂nnen mag, denn es hat tags√ľber¬†immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von¬†seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch √§u√üerst leckeres Essen im kleinen √Ėrtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht¬†nur f√ľr laue Sommerabende w√§rmstens empfehlen, auch drinnen¬†ist das¬†richtig gem√ľtlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna –¬†sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschw√§rmt und¬†nun war sie dran, sie f√ľr uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gef√ľllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und f√ľr mich war das au√üerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen¬†¬†¬† standard

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm Рes fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

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Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind¬†vorrangig wegen der Lesung von den¬†Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig s√ľchtig nach den Kurzgeschichten dieser¬†vier¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Ged√§chtnis vor¬†– das war echt super! Viel Spa√ü bei der Lesung hatten nicht nur die Zuh√∂rer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer hei√ügeliebten Couch, welche extra f√ľr die Veranstaltung auf die B√ľhne gestellt wurde, sehr wohl f√ľhlten:

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F√ľr den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung f√ľr diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allm√§hlich das Gef√ľhl, dass der Berg¬†von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar¬†kein Gl√ľck mit dem Wetter f√ľr einen Aufstieg und auch diesmal machte¬†uns die Wettervorhersage¬†keine Hoffnung auf einen sch√∂nen Wandertag¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬†Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute¬†nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie¬†die Gegend¬†um die¬†Tyssaer W√§nden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere¬†Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei M√§dels (mithilfe meines starken Mannes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† )¬†es uns auf einem Baum gem√ľtlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genie√üen:

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Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

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In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine …¬†es wird ja¬†langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten¬†¬†¬† zwinker



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

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Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

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Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

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Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

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Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !



2015 31.
Mai

Gerade eine kurze Arbeitswoche ist perfekt daf√ľr, mehr in der Freizeit zu erleben. Man kann ja einen zus√§tzlichen freien Tag nicht einfach verschlafen, oder¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬† ?

Deshalb habe ich mich am Pfingstmontag mit¬†zwei zauberhaften Elfen im Park zum Fotografieren verabredet. Obwohl das Wetter vormittags nicht so richtig mitspielen wollte, war der Nachmittag einfach perfekt f√ľr ein Outdoor-Fotoshooting. Sind die beiden Elfen denn nicht einfach bezaubernd¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ?

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Und, obwohl die Temperaturen f√ľr Mai immer noch zu niedrig waren, sind sie ganz tapfer barfu√ü unterwegs gewesen.

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Habt ihr denn auch ihre √Ėhrchen gesehen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ? Es waren eben¬†echte Elfen! Und weil ich so viel Zeit mit ihnen verbrachte und ihnen die Fotos am Ende sehr gefallen haben, zauberten sie auch mir ein paar Instant-Elfenohren¬†¬†¬† lachen

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Ich fand sie ganz schick! Aber alles geht irgendwann zu Ende und nach dem kurzen¬†Ausflug ins Elfenleben kehrte ich wieder f√ľr 4 Tage in meinen Alltag zur√ľck. B√ľrokram, Russischunterricht am Dienstag geben, zum Englischunterricht am Donnerstag gehen, einkaufen und so weiter …
Ich vermute, so √§hnlich vollgestopft waren die Tage zwischen den beiden Wochenenden nicht nur bei mir, sondern bei euch allen. Es sei denn, jemand war so schlau und hat sich¬†die Tage frei genommen, um ganz viel Freizeit am St√ľck zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber ich will ja nicht jammern, denn schon am Samstag hatte ich mein n√§chstes Highlight erleben d√ľrfen.

Dieses Jahr und zwar genau am jetzigen Wochenende findet im Dresdner Gro√üen Garten ein Festival¬†der russischen Kultur namens¬†FEELRUSSIA statt. Ich habe mich f√ľr gestern¬†dort mit Anna verabredet, um die eine oder andere¬†Veranstaltung mit ihr¬†zusammen zu erleben. Das Programm war allerdings auf einen ganzen Tag, sprich von 10 bis 22 Uhr, ausgelegt und das¬†auf¬†zwei volle Tage. So habe ich nur einen kleinen Teil, z.B. etwas von dem Konzert von Yuri Bashmet¬†mitbekommen, das Meiste des Auftritts vom Duo Kratschkowski aus Dresden, einiges vom Orchester namens Russkij Stil (Russischer Stil) und das Gros des Auftritts von den drei faszinierenden Klavierspielern Bel Suono¬†– und das ist nur ein Bruchteil des gesamten Kulturprogramms! Dazu gab es B√ľcherst√§nde, eine Fotoausstellung, traditionell-russisches Puppentheater und f√ľr die zahlreichen Besucher¬†ungl√ľcklicherweise nur ein einziger Kiosk mit Getr√§nken und Essen. Kulinarisch war das Fest leider eine Entt√§uschung, denn vorher versprach der Internetauftritt¬†allerhand russische Leckereien, die nun √ľberhaupt nicht da waren. Es gab lediglich Pelmeni, den Ger√ľchten nach waren sie wohl auch sehr lecker, aber als Carsten mich um 16 Uhr zum Festival brachte und sich auf die Teigtaschen freute, waren schon komplett ausverkauft …

Ich war dar√ľber aber nicht sehr lange traurig, denn bei dieser¬†Auslage …

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… fand ich sehr schnell einen B√§ren, welcher mich √ľber die kulinarische Entt√§uschungen hinweg getr√∂stet hat¬†¬†¬† zwinker

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Mein armer Mann dagegen musste am gleichen Abend noch eine weitere Entt√§uschung √ľber sich ergehen lassen, denn¬†sein BVB hat nach einem 1:3-Endergebnis¬†den DFB-Pokal den Wolfsburgern √ľberlassen m√ľssen¬†¬†¬†¬†weinen¬†¬†¬† aber die Borussen haben dennoch nicht schlecht gek√§mpft! Dazu sollte man immer dran denken: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – das Siegen werden sie in der n√§chsten Saison bestimmt mit einem noch besseren Ergebnis schaffen!



2015 01.
Mai

Vor zwei Wochen hat meine B√§renmama mir gesagt, dass, wenn ich ganz, ganz fr√ľh aufstehe, ich eine sch√∂ne √úb√§rraschung erleben werde. Das wollte ich nat√ľrlich sehen! Deshalb bin ich sehr fr√ľh aufgestanden, habe mein Fell vorbildlich gek√§mmt und bin dann wie immer in Mamas Handtasche geschl√ľpft. Das war ein Fehler! Zum Gl√ľck hat sie mich da noch entdeckt und in ihre Fototasche umgesiedelt. Puh, das w√§re ja fast schief gelaufen!

Als ich aus der Fototasche wieder meine Nase rausstecken konnte, sp√ľrte ich dass es drau√üen ganz sch√∂n kalt war! Und ich dachte eigentlich, da ich den Fr√ľhling schon gefunden hatte, sollte er doch auch da sein! Hmm, ich glaube, ich sollte noch einmal zu ihm gehen und ein ernstes W√∂rtchen mit ihm sprechen! So friert¬†sich ein anst√§ndiger Teddyb√§r ja die Tatzen in seinem frischgek√§mmten Sommerfell ab, von anderen noch empfindlicheren K√∂rperteilen wie Nase und Ohren ganz zu schweigen.

Zum Gl√ľck habe ich an der Stelle ja schon meine √úb√§rraschung entdeckt! Und sie entdeckte mich auch! Wir freuten uns sooooo sehr auf unser Wiedersehen, da war uns die K√§lte¬†fast schon wieder egal. Aber nur fast¬†¬†¬† zwinker

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Meine Ines hatte ja eine schöne kuschelige und warme Strickjacke in Braunbärenfellfarbe    lachen
So w√§rmten wir uns gegenseitig. Ich durfte sogar meine arg unterk√ľhlte Nase an ihrer Wange wieder auf normale Teddyb√§rtemperatur bringen – bin ja schlie√ülich kein Eisb√§r!

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Dann durfte ich mich auf die Fototasche setzen und meiner B√§renmama und meiner Ines beim Fotosmachen zugucken. Ines war ganz, ganz tapfer, denn sie hat ihre Strickjacke f√ľr sch√∂ne Bilder ausgezogen! Und sie hat einen Hei√üluftballon am Himmel entdeckt und mir gezeigt:

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Habt ihr ihn auch gesehen? Dann hat sie wieder auf den Himmel gezeigt, ab√§r irgendwie hatte ich nicht das Gef√ľhl, dass sie mir noch einen gro√üen Luftballon zeigen wollte.

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Und dann habe ich gesehen, was sie mir zeigen wollte. Manchmal sind die gro√üen Ohren beim Gucken wohl¬†doch etwas hinderlich, wenn man den Kopf nicht dreht …

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Soooo schöne Vögelchen!

Endlich hatte Ines wieder eine kleine Photopause und wir konnten ein wenig √ľber dies und das plaudern:

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Und sogar ein wenig schmusen, denn schließlich bin ich ja ein Schmusebär    zwinker    verliebt

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Ines freute sich so sehr √ľb√§r unser Wiedersehen, dass sie echte Freudespr√ľnge machte:

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Danach hat sie mir aller √ľb√§r die Br√ľcke „Blaues Wunder“ b√§richtet …¬†das war sehr interessant. Ich will bei Gelegenheit mal meinen Kumpel Klein-Dinkelmann fragen, ob er vielleicht am Anfang nicht auch gr√ľn war¬†¬†¬† zwinker¬†

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Die Sonne w√§rmte immer besser und schon bald froren wir √ľberhaupt nicht mehr. Wir gingen in ein G√§rtchen, wo man extra eine Bank f√ľr kleine B√§ren hingestellt hat:

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Dort haben wir noch ein wenig Zeit miteinander verbracht und ich konnte in ihre wunderschönen blauen Augen gucken    verliebt

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Nun leider hat alles Schöne ein Ende und auch meine Ines musste leider gehen.

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Abär ich hoffe sehr, dass wir uns schon bald wieder treffen können!