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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 19.
Jan

Der Jahreswechsel ist f√ľr uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das Gef√ľhl, dass es gar keine zeitliche Z√§sur gegeben hat. Gl√ľcklicherweise gibt es sch√∂ne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis daf√ľr sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie sch√∂n das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu geh√∂rt zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das m√∂chte ich euch selbstverst√§ndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    zwinker

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben Рein Klick auf das Bild vergrössert die Übersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigenn√ľtziges Geschenk an meine Orangenh√§lfte). Dabei habe ich so viel Spa√ü gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigenn√ľtzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in Erf√ľllung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Stra√üen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-F√ľhrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante Vortr√§ge. Einen gro√üen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgef√§delt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine f√ľr Anna und eine f√ľr Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tats√§chlich tragen und nicht nur aus H√∂flichkeit dankten    standard    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der gro√üen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere M√§dels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was f√ľr ein Aha-Erlebnis!!!    zwinker    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (nat√ľrlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder gro√üen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man f√ľr 90$ mehr v√∂llig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen gro√üen Dank an Ines f√ľr die Idee, uns zu √ľberzeugen, diese „Schummelp√§sse“ doch zu kaufen!    [lila Anh√§nger mit schwarzen B√§ndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht f√ľr mich bestimmt war. Andrea hat n√§mlich bei Oxfam Geld f√ľr ein Zicklein gespendet, damit das an eine bed√ľrftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen K√ľhlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum Gl√ľck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang gr√∂√üte Entfernung, die wir f√ľr diesen Anlass im Februar zur√ľckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    zwinker   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (S√ľdt√ľrkei) – Torremolinos (S√ľdspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei N√ľrnberg (S√ľddeutschland) – Jelena G√≥ra (Westpolen) – Playa del Ingl√©s auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die W√§rme und mal bleiben wir in der Februark√§lte … Boa Vista z√§hlt da nat√ľrlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verl√§ngertes Wochenende durch die sch√∂ne Innenstadt und die m√§rchenhaften Parks samt Schl√∂sser, sondern g√∂nnten uns auch ein oberleckeres St√ľck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges Zuckerp√§ckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einw√∂chigen Rundfahrt mal wieder ein paar St√§dte: in Gablonz kauften wir selbstverst√§ndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen G√§nge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Sch√∂nheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erf√ľllt! Auch wenn es nur ein verl√§ngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket √ľber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spa√ü gemacht als mit dir Abstinenzler … daf√ľr konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    standard    [die zwei Bottle Caps mit B√§ren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war f√ľr Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls f√ľr uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt Fahrradtr√§ger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten gl√ľcklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr ausw√§rts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die Ausg√§nge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und gro√üe Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    zwinker    sch√§tzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer N√§he sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterst√ľtzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „K√∂rpersprache“ – daf√ľr gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein K√§ffchen beim B√§cker und etwas zu essen    zwinker
  • Apropos Essen. Diese, unsere Lieblingsbesch√§ftigung ist nat√ľrlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt √∂fter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im Milchm√§dchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch f√ľr ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria f√ľllten wir zu f√ľnft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der f√ľnfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er geh√∂rt nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    zwinker    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim n√§chsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    standard    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer N√§he befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu sch√§tzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    standard    [unten mittig und rechts]

√úber Essen k√∂nnte ich sicherlich noch etliche Seiten f√ľllen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschl√∂sschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte M√ľnze/Applaus, alpenl√§ndisch im Swiss√ītel, t√ľrkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz f√ľr ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon geh√∂rt und gesehen hat, wie k√∂nnen nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste √ľbernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spa√ü bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verr√ľckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zur√ľck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgr√ľnes B√§ndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet h√§tten … unseren Spa√ü hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und nat√ľrlich „Paddington 2“ (so s√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten f√ľr die verpa√üten F√ľhrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es k√∂nnte 2018 durchaus wieder mehr werden    zwinker    [rechts unten]
  • Nat√ľrlich durfte ich auch diesmal wieder die T√§nzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen k√∂nnen, denn meine Bilder „Teddyb√§ren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der Ver√§nderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung er√∂ffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich k√∂nnte ich noch viel viel mehr √ľber die bislang nicht erw√§hnten oder auch √ľber jedes einzelne St√ľck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erz√§hlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum wei√üen Kn√§ul da oben rechts    zwinker    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

√úbrigens, das Sammeln von Erinnerungsst√ľcken f√ľr 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon l√§ngst wieder begonnen   zwinker



2018 03.
Jan

2017 ist nun seit einigen Tagen Geschichte … ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen. Ich w√ľnsche jedem von uns in 2018 Gesundheit, Gl√ľck, Spa√ü, Freude, nur sch√∂ne Erlebnisse und dass die Kraft f√ľr die guten Vors√§tze im Laufe der Tage und Wochen nicht nachl√§sst    standard

Ich habe ja eigentlich noch nichts √ľber unsere Feiertage berichtet – das m√∂chte ich nun nachholen, bevor das neue Jahr auch schon wieder zu alt wird    zwinker

Der Tag, an dem ich bei allen Adventskalendern die Zahl 24 gesehen habe, läutete das Ende der Vorweihnachtszeit ein und ist gleichzeitig viel zu schnell gekommen:

Beim Lotto-Adventskalender haben wir sage und schreibe 2 Euro gewonnen … nachdem unsere Kinder 7,50 Euro daf√ľr ausgegeben haben. Unser Sparschwein freute sich aber dennoch √ľber diesen „Gewinn“    standard

Die Kinder kamen bereits am Freitag ins Apartamento OLCA und gemeinsam nutzten wir die Familienzeit unter anderen daf√ľr, das nachzuholen, was eigentlich eine schon lang gepflegte OLCA-Tradition ist, aber aufgrund der Entfernungen zwischen uns und beiden M√§dels innerhalb der Adventszeit leider noch nicht machbar war: Pl√§tzchen backen

Hier mal ein Teil des Ergebnisses unserer M√ľhe – dekoriert wie eh und je mit viel Liebe und viel bunter Zuckerdeko    standard

Es hat sich bei uns inzwischen auch eingeb√ľrgert, dass das B√§umchen zwar von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, aber wenigstens der Geschenkeberg hat seine traditionelle Gr√∂√üe zum Gl√ľck beibehalten    zwinker

Es gab bei der Bescherung wie immer einige √úberraschungen, wie z.B. Eintrittskarten f√ľr ein neues Programm von Gayle Tufts f√ľr meinen Mann und mich:

Eine personalisierte Toblerone-Schoki gab es aber nicht nur f√ľr meinen Mann, wie er das in seinem Gastbeitrag neuerdings gezeigt hat …

… sondern f√ľr die gesamte Familie:

Beim Besorgen der Geschenke wurde nat√ľrlich auch R√ľcksicht auf Sonderw√ľnsche genommen. Ein Buch mit Kurzgeschichten von Lars Hitzing samt pers√∂nlicher Autorenwidmung und die Angabe der eigenen Mama als Urheberin des Autorenportraitbilds stand bei Andrea genau so auf der Liste, wie zahlreiche andere B√ľcher. Aber eine Widmung gab es eben doch nur hierbei    standard

Vielleicht klappt es ja auch mal, dass Andrea mich zu einer Lesung der Phrase 4 begleitet – w√§re ein guter Vorsatz f√ľr meine Gro√üe    zwinker    der n√§chste Termin ist schon am 16.01.2018!

Zwischen den Feiertagen sind Carsten und ich brav zur Arbeit getrabt, w√§hrend die Kinder mit Papa und seiner Familie an der Ostsee urlauben konnten. Silvester haben wir dann aber alle jeweils wohnortnah gefeiert – Stephanie mit Freundin in Potsdam, Andrea in Chemnitz und wir in Dresden. Carsten und ich entschieden uns diesmal f√ľr einen Ausblick von der Bergstationsaussichtsplattform der Dresdner Schwebebahn:

Zum Jahreswechsel hat sich sogar eine ber√ľhmte Sehensw√ľrdigkeit von Dresden „verkleidet“: Das Blaue Wunder war rot und gelb angeleuchtet:

Selbstverst√§ndlich haben Carsten und ich uns um Mitternacht des Jahreswechsels auf das Jahr 2018 angesto√üen – die Wahl der Getr√§nke sagt mal wieder ganz viel √ľber unseren Geschm√§cker aus    zwinker

F√ľr Knaller und Raketen hatten wir, wie in den letzten Jahren auch, wieder kein Geld ausgegeben … aber auf meine Wunderkerzen verzichte ich nie    zwinker

F√ľr uns war es ein sch√∂ner und ruhiger Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr habt auch so gefeiert, wie es f√ľr euch am besten gepasst hat. Uns war diesmal ein entspannter √úbergang ganz recht, denn das vergangene Jahr war √§u√üerst turbulent und abwechslungsreich und megakurz bzw. schnell vorbei. Mal schauen, was das Jahr 2018 f√ľr uns bereit h√§lt – ich hoffe, nur Gutes …



2016 11.
Dez

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    lachen    es passieren so viele sch√∂ne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier dar√ľber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche Versp√§tung einen Bericht √ľber unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Ausl√∂ser f√ľr die Anreise der Kinder war an und f√ľr sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gem√ľtliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine Wellnessaktivit√§t nur f√ľr meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage geg√∂nnt … das tat echt gut    standard
Danach trafen wir uns alle zusammen in der N√§he der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

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… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „Teddyb√§ren auf Tour“ gef√ľhrt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine B√§ren wirklich zum Zeigen aufh√§ngen durfte    erroeten

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Nat√ľrlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der K√ľche zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend √ľbernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fern√∂stlich. F√ľr die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschlie√ülich frischen Zutaten gezaubert:

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Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    zwinker    ?

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Aber mein Kind hat mir best√§tigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die Algenbl√§tter aus dem Kaufland schon immer etwas d√ľnner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    zwinker

Etwas zeitaufw√§ndiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von Ana√Įs, einer Franz√∂sin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre K√∂stlichkeiten auf Facebook pr√§sentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine M√§dels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

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Leider ist das Rezept derzeit nur f√ľr Fazzebuck-Angemeldete zug√§nglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es sp√§ter auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    zwinker

Das war nat√ľrlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten Weihnachtspl√§tzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

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Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren H√∂hlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug f√ľr alle geworden:

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Vorher wurde diese riesige Pl√§tzchenlandschaft aber auch daf√ľr genutzt, unser diesj√§hriges Weihnachtsfoto zu versch√∂nern, welches seit heute auf www.marvinchen.de pr√§sent ist.

F√ľr mich ist es irgendwie v√∂llig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke k√ľmmern    zwinker



2016 26.
Mrz

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn daf√ľr genutzt, unseren Jahresbericht f√ľr das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen¬†dann¬†in eine lesbare und verst√§ndlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschlie√üend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser pers√∂nlicher R√ľckblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite ver√∂ffentlicht und ab jetzt unter dem¬†passenden Klingelknopf¬†zu finden:

klingel_2015_jahr

Die OLCAs w√ľnschen euch viel Spa√ü beim Lesen¬†¬†¬† standard

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und sp√§ter haben unsere Ehem√§nner, welche nat√ľrlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang¬†sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossf√ľhrung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin,¬†Maria Josepha¬†von Carlowitz, dessen Rolle die Schlo√üverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd √ľbernommen hatte, f√ľhrte uns durch diverse R√§ume:

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Ich sch√§tze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossf√ľhrerin¬†hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gem√§uer haben n√§mlich noch die eisige Winterk√§lte¬†in sich gespeichert, so dass¬†man in einigen R√§umen beim Ausatmen Dampfw√∂lkchen aufsteigen¬†gesehen¬†hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt¬†¬†¬† zwinker

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein sch√∂n eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein m√∂chte, denn lange an diesem wundersch√∂nen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit m√∂glich … zumindest nicht in den hauchd√ľnnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den R√§umen ein unbeschreiblich sch√∂nes Erlebnis! Ich muss¬†einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Geb√§ude nur zu bestimmten Anl√§ssen, wie z.B. angek√ľndigte oder gebuchte F√ľhrungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen)¬†oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der F√ľhrung g√∂nnten wir uns noch einen w√§rmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscaf√©. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und f√ľr sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren K√ľche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst¬†nach vielen interessanten Gespr√§chen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gel√§chter kurz vor¬†Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier¬†„gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige¬†Tag l√§sst sich wohl auf S√§chsisch am besten beschreiben: Schee war’s ¬† ¬†lachen !



2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

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Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren geh√∂rt bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. Nat√ľrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Sch√∂nes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das Gef√ľhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen w√ľrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu¬†¬†¬† zwinker
Als ich alle meine Erinnerungssch√§tze¬†mit Unterst√ľtzung¬†meines gr√∂√üten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013¬†sowie von 2014¬†pr√§sentieren. Das war ja noch relativ √ľbersichtlich¬†¬†¬† zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir a√üen¬†f√ľnf Mal (zu Zweit¬†oder mit Freunden) im t√ľrkischen Restaurant¬†Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstra√üe¬†waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro h√∂her als in dem urspr√ľnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi¬†mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal¬†sehen.
  • Eine sch√∂ne Neuentdeckung f√ľr uns war das Kaffee Wippler¬†am K√∂rnerplatz. Eine perfekte Adresse f√ľr ein Fr√ľhst√ľck ausw√§rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner¬†Espitas ist f√ľr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in N√§he, im Stadtteil Gruna, gefunden und f√ľhlen¬†uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den sch√∂nen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 geh√∂ren auf jeden Fall¬†Caf√© L√∂sch, Oosteinde, England, England, Agra¬†und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder √∂fter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gem√ľtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu sch√§tzen gelernt haben. Mit der Stra√üenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte¬†(von Mo-Fr nur 11 Euro f√ľr zwei Logenkarten) auskosten k√∂nnen.
  • √úberhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der √Ėffentliche Personennahverkehr (√ĖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem¬†Leben inzwischen¬†eine recht gro√üe Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der S√§chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips¬†f√ľhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und¬†Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen¬†sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • Nat√ľrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 St√ľck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten F√ľhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde Erinnerungsst√ľcke in Form von eingel√∂sten Gutscheinen¬†dabei, wie der Besuch einer Teddyb√§renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein¬†Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine √§u√üerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Gro√üen fand damals ihren Weg¬†in die Kiste¬†¬†¬† zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich nat√ľrlich auch nicht vergessen!¬† Die meisten St√ľcke haben wir in der Com√∂die Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit G√ľnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“¬†alleine und „Hei√üe Zeiten“¬†zusammen¬†mit¬†Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe.¬†Und mit¬†Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“¬†angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden,¬†bei welchem¬†Carsten und ich die Kraft des Windes mal f√ľr uns arbeiten lie√üen¬†¬†¬† zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4¬†und Irish Dance Company Dresden (IDC)¬†nach M√∂glichkeiten und Kr√§ften unterst√ľtze, ist f√ľr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterst√ľtzte ich mit einer kostenlosen √úbersetzung zweier Geschichten von Sabine Dre√üler¬†ein gemeinn√ľtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt –Ē. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang¬†diverse St√§dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten¬†von¬†Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch f√ľr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung¬†kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich nat√ľrlich nicht nur √ľber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch √ľber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns nat√ľrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen sch√∂nen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zur√ľck ins Ged√§chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij,¬†Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein¬†Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • Nat√ľrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden M√§dels und trafen uns als vollst√§ndige OLCA-Familie √ľber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen Anl√§sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in¬†Dresden und der Umgebung hoch – eine vollst√§ndige Aufz√§hlung w√ľrde¬†allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur¬†ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft¬†¬†¬† zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen¬†Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr nat√ľrlich ein ausf√ľhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demn√§chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird ¬† ¬†lachen

Aber nun ist¬†wieder viel Platz in dem aufklappbaren, gr√ľnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgef√ľllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche Erinnerungsst√ľcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2016 07.
Jan

Ich habe ihn fast 10 Jahre getragen, unz√§hlige Male durchbuchstabiert und immer wieder auf den immens wichtigen Bindestrich hingewiesen. Damals, nach¬†unserer Hochzeit, habe ich mich ganz bewusst entschieden, auch den Namen meines vorherigen Mannes zu behalten, denn immerhin tragen ja unsere Kinder auch seinen Nachnamen. Ich wollte damit kl√§renden Gespr√§chen in der Schule, zu welchem Kind ich denn geh√∂ren w√ľrde, einfach vorbeugen. Diese Ma√ünahme hat √ľbrigens trotzdem nicht immer bei allen Lehrern funktioniert¬†¬†¬† zwinker

Aber nun sind die beiden¬†M√§dels gro√ü geworden – selbst unsere j√ľngere mutiert in knapp einem Monat von Teen zu Twen – und ich muss zu keinen Elternabenden, -versammlungen und √§hnlichen Veranstaltungen mehr auftauchen, um mich √ľber das Leben meiner¬†Kinder zu informieren.
Außerdem feiern Carsten und ich in diesem Jahr unseren 10. Hochzeitstag und ich habe nun entschieden, dass es an der Zeit sei, endlich den Namen seines Vorgängers abzulegen.

Darum bekam ich heute auf Arbeit die Erlaubnis des vorzeitigen Verlassens meines Arbeitsplatzes und fuhr zum Amt in den Dresdner Norden. Die b√ľrokratischen M√ľhlen haben am Ende¬†nur etwa eine Stunde gedauert und mich insgesamt 35 EUR gekostet:

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Aber nun darf ich einen kurzen und ziemlich eindeutig auszusprechenden Namen verwenden    zwinker
Olga Sander = insgesamt 10 Buchstaben, 4 f√ľr den Vornamen und 6 f√ľr den Nachnamen¬†¬†¬† standard
Ich sch√§tze, diese Einfachheit werden auch meine zuk√ľnftigen,¬†ausl√§ndischen Patienten zu sch√§tzen wissen, denn so ein Name ist auf jeden Fall leichter am Telefon durchzugeben als der vorherige, welchen ich zugegebenerma√üen auch mit gewissen Stolz recht lange behalten habe¬†¬†¬† standard

√úbrigens, es war sehr am√ľsant, als mir die Bearbeiterin meines Falls bei der √úbergabe¬†meiner abgegebenen Papiere offenbarte, dass genau sie damals im Jahre 2006 die Heiratsurkunde f√ľr uns das Dresdner Standesamt¬†erstellte. Sie fand diesen Zufall ebenfalls sehr erheiternd¬†¬†¬† standard

Und nun habe ich¬†mithilfe meines Mannes schon eine Liste erstellt, bei wem ich diese Namens√§nderung nun alles bekannt geben muss (z.B. Banken, Versicherungen, Arbeitgeber, Onlineh√§ndler), aber irgendwie werde ich das Gef√ľhl nicht los, dass da noch weitere¬†Institutionen¬†dazu kommen werden. Und nat√ľrlich muss ich auch mein Ausweis und Reisepass neu beantragen. Da wartet¬†vermutlich noch jede Menge Spa√ü mit diversen Beh√∂rden auf mich ¬† ¬†standard ¬† ¬†aber ich habe es ja selber so gewollt und entschieden¬†¬†¬† lachen



2015 27.
Jul

Das letzte, ziemlich entspannte Wochenende hat mich wieder einmal auf den Gedanken gebracht, dass unsere Beziehung in ganz vielen Dingen recht unkonventionell ist    standard

Normalerweise lernt sich ein P√§rchen kennen und f√§ngt an,¬†Zeit¬†gemeinsam zu verbringen: man geht essen, ins Kino, ins Theater, man kocht zusammen,¬†kuschelt bei einem Film auf der Couch,¬†geht spazieren … fr√ľher oder sp√§ter zieht man unter ein Dach und teilt, wie man das so sch√∂n sagt, Bett und Tisch miteinander. Und irgendwann sind die Kinder da, die dann aus einem P√§rchen eine Familie machen.

Bei uns entwickelte sich das Ganze schon dadurch anders, dass ich die Kinder (damals 5 & 8 Jahre alt) mit in die Beziehung eingebracht habe und das Leben f√ľr uns als P√§rchen gleich von Anfang an nach den Regeln einer Familie ablief – keine Kennenlernphase mit den √ľblichen H√∂hen und Tiefen. Aber nun, wo die M√§dels gro√ü geworden sind und in den eigenen vier W√§nden ihr eigenes Ding machen, haben Carsten und ich ab jetzt erst¬†die Zeit, all die romantischen Kleinigkeiten zu zweit¬†zu erledigen¬†¬†¬† verliebt

So zum Beispiel wieder einmal am letzten Wochenende, wo¬†wir zusammen ganz gem√ľtlich auf der Couch einen Film geschaut haben – Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal. Der Film¬†war ganz s√ľ√ü und brachte die Geschichte vom wilden Nachtleben im Museum nach¬†zwei bereits existierenden Streifen endlich zu einem abgeschlossenen Ende. Niedlich ist das gesamte Werk¬†auf jeden Fall, aber man merkte, dass¬†den Machern¬†inzwischen etwas die Ideen¬†ausgegangen sind.

Danach kochten wir zusammen eine Rindfleisch-Gem√ľsesuppe ohne Rezept. Das ist wohl ein Vorteil, dass man nicht mehr so jung und unerfahren ist und eigentlich schon wei√ü, wie man auch ohne ein Kochbuch etwas auf den Tisch zaubern kann¬†¬†¬† zwinker
Wir hatten ganz viel Spa√ü sowohl beim Kochen als auch beim Vernichten des Ergebnisses und fanden unser¬†Kochwerk ganz vorz√ľglich¬†¬†¬† zwinker

Auch ein Spaziergang hat bei uns dieses Wochenende nicht gefehlt, nur¬†das Ziel war wohl etwas zu makaber f√ľr einen romantischen Ausflug … das h√§ngt nun mal¬†mit meinem Friedhofsfotoprojekt zusammen¬†¬†¬† standard

Übrigens ist Carsten als ein Fänger der Sonnenstrahlen inzwischen beinah ein Profi!

Beziehung-R√ľckw√§rts

Aber¬†zu einer gute Beziehung geh√∂ren auch¬†Freir√§ume f√ľr jeden. Deshalb habe ich zum ersten mal¬†seit dem Umzug nach Striesen¬†die wenigen Pflanzen, welche es am Ende mit in unsere Wohnung geschafft haben, in der K√ľche auf dem Fu√üboden sitzend lieber wie immer allein umgetopft. Es w√§re ohnehin nicht genug Platz f√ľr uns beide in der Ecke gewesen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Carsten k√ľmmerte sich w√§hrenddessen um¬†unsere Rechnerlandschaft. Und nach getaner Arbeit trafen wir uns erneut zum Kuscheln auf der Couch, um ein paar Folgen „Friends“ zu gucken …

Ganz ehrlich, hin und wieder solche entspannte Pärchenzeit tut mir persönlich echt gut    standard



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2015 03.
Mrz

Wenn die Kinder √§lter und dazu auch noch fl√ľgge werden, wird die gemeinsame Zeit mit ihnen zu einer Rarit√§t. Deshalb geniessen wir diese M√∂glichkeiten nun besonders¬†intensiv. Das letzte Wochenende war¬† z.B. nach langer Zeit mal ziemlich stark dem Familienleben gewidmet.

Stephanie kam bereits am Donnerstag aus Potsdam nach Dresden, hat sich aber erst einmal f√ľr einen Schwesternabend in Andreas Wohnheim entschieden. Ich m√∂chte gar nicht wissen, wie die √Ėhrchen¬†der M√∂chtegernmodels aus Heidi Klums Sendung geklingelt haben, denn¬†beim Schauen solcher Programm“h√∂hepunkte“ wird nat√ľrlich unter den beiden Geschwistern ganz kr√§ftig √ľber alle Protagonistinnen abgel√§stert¬†¬†¬† zwinker

Am Freitag nach der Arbeit holte ich unsere Kleine von ihrer Schwester ab. Zu dritt¬†gingen wir zu unserem neuen Stamm-D√∂nermann auf der Borsbergstra√üe. Inzwischen f√ľhlen wir uns dort richtig heimisch und auch Yusuf meinte, dass wir¬†inzwischen fast wie eine kleine Familie w√§ren. Ich gehe aber nicht nur deswegen gerne zum „Sultan“ essen¬†¬†¬† standard

Den restlichen Abend haben wir erst ganz edel in der Karl-May-Bar im Kempinski-Hotel verbracht, wobei Andrea und Karl ebenfalls noch dazu gekommen sind. Wir w√§ren wohl nie von allein auf diese Bar aufmerksam geworden, aber dank der¬†Dresden for Friends-Karte war immerhin ein Cocktail f√ľr lau zu haben. Und man konnte sich sch√∂n unterhalten, denn die Musik war nicht aufdringlich und die Atmosph√§re im Raum¬†ganz gem√ľtlich. Danach wechselten wir gegen 23 Uhr von edel zu rustikal und zogen in¬†den benachbarten Irish-Pub¬†Shamrock. Da die K√ľche dort aber um diese sp√§te Tageszeit¬†schon kalt war, g√∂nnten wir uns noch einen kleinen (ungesunden) Mitternachtssnack bei der wohl weltweit bekanntesten Fastfoodkette dieser Welt, bevor wir¬†Andrea und Karl¬†nach Hause brachten und anschlie√üend auch selber schnell ins Bett fielen.

Am Samstag wurde nicht im Apartamento OLCA gefr√ľhst√ľckt, denn f√ľr diesen¬†Morgen konnten wir endlich mal unser Weihnachtsgeschenk einl√∂sen. Beide M√§dels haben uns damals n√§mlich einen Gutschein f√ľr „Gemeinsame Zeit“ geschenkt und dieser beinhaltete vor allen Dingen einen gemeinsamen Brunch. Wir all-you-can-eaten/brunchen immer sehr gern, weil man da viel Zeit zum Quatschen und Nebenbei-Essen hat … ohne Druck fertigzuwerden. Das wissen unser Kinder nat√ľrlich auch schon lange¬†¬†¬† standard
Sie haben f√ľr das lange Fr√ľhst√ľck das Restaurant¬†L’Art de Vie ausgesucht und damit eine richtig gute Wahl getroffen! Nach dem¬†leckeren und¬†sch√∂nen Essen¬†sowie viel Geschnatter haben wir uns von¬†unserer Gro√üen verabschiedet, denn sie¬†verfolgte ab da schon wieder ihre eigenen Pl√§ne, aber da sie ja noch¬†in Dresden wohnt, sehen wir¬†uns zwischendurch immer wieder¬†¬†¬† zwinker

Brunch-mit-Kindern

Mit Stephanie zusammen pl√ľnderten wir noch kurz einen Russenladen und schauten dann¬†unsere aktuelle Lovefilm-DVDEdge of Tomorrow“ mit Tom Cruse und Emily Blunt. Aus meiner Sicht eine Mischung aus „Und ewig gr√ľ√üt das Murmeltier“ und „Krieg der Welten“, aber der Film hat uns alle drei positiv √ľberrascht¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Leute, welche viel Spa√ü bei „Source Code“ hatten, werden auch¬†bei¬†diesem Film nicht entt√§uscht.

Tja, und ab da waren die Kinderzeiten mehr oder weniger vorbei, denn abends gingen Carsten und ich noch zu zweit in die Com√∂die, wo wir ganz viel Freude an dem St√ľck „Ziemlich beste Freunde“ hatten – die Karten hatten wir noch in 2014 gekauft, da war von dem Brunch und dem Kinderwochenende keine Spur. Die vier Schauspieler und auch das B√ľhnenbild¬†haben den Film hervorragend wiedergegeben und uns enorm beeindruckt!

Am Sonntag¬†verbrachte ich √ľbrigens allerhand Zeit mit Lesen, denn das Buch „Februar“ hat mich wirklich gepackt. Als spannender Krimi mit Bezug zur aktuellen, politischen Situation in meiner Wahlheimat sehr empfehlenswert!