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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 03.
Mrz

Wenn die Kinder √§lter und dazu auch noch fl√ľgge werden, wird die gemeinsame Zeit mit ihnen zu einer Rarit√§t. Deshalb geniessen wir diese M√∂glichkeiten nun besonders¬†intensiv. Das letzte Wochenende war¬† z.B. nach langer Zeit mal ziemlich stark dem Familienleben gewidmet.

Stephanie kam bereits am Donnerstag aus Potsdam nach Dresden, hat sich aber erst einmal f√ľr einen Schwesternabend in Andreas Wohnheim entschieden. Ich m√∂chte gar nicht wissen, wie die √Ėhrchen¬†der M√∂chtegernmodels aus Heidi Klums Sendung geklingelt haben, denn¬†beim Schauen solcher Programm“h√∂hepunkte“ wird nat√ľrlich unter den beiden Geschwistern ganz kr√§ftig √ľber alle Protagonistinnen abgel√§stert¬†¬†¬† zwinker

Am Freitag nach der Arbeit holte ich unsere Kleine von ihrer Schwester ab. Zu dritt¬†gingen wir zu unserem neuen Stamm-D√∂nermann auf der Borsbergstra√üe. Inzwischen f√ľhlen wir uns dort richtig heimisch und auch Yusuf meinte, dass wir¬†inzwischen fast wie eine kleine Familie w√§ren. Ich gehe aber nicht nur deswegen gerne zum „Sultan“ essen¬†¬†¬† standard

Den restlichen Abend haben wir erst ganz edel in der Karl-May-Bar im Kempinski-Hotel verbracht, wobei Andrea und Karl ebenfalls noch dazu gekommen sind. Wir w√§ren wohl nie von allein auf diese Bar aufmerksam geworden, aber dank der¬†Dresden for Friends-Karte war immerhin ein Cocktail f√ľr lau zu haben. Und man konnte sich sch√∂n unterhalten, denn die Musik war nicht aufdringlich und die Atmosph√§re im Raum¬†ganz gem√ľtlich. Danach wechselten wir gegen 23 Uhr von edel zu rustikal und zogen in¬†den benachbarten Irish-Pub¬†Shamrock. Da die K√ľche dort aber um diese sp√§te Tageszeit¬†schon kalt war, g√∂nnten wir uns noch einen kleinen (ungesunden) Mitternachtssnack bei der wohl weltweit bekanntesten Fastfoodkette dieser Welt, bevor wir¬†Andrea und Karl¬†nach Hause brachten und anschlie√üend auch selber schnell ins Bett fielen.

Am Samstag wurde nicht im Apartamento OLCA gefr√ľhst√ľckt, denn f√ľr diesen¬†Morgen konnten wir endlich mal unser Weihnachtsgeschenk einl√∂sen. Beide M√§dels haben uns damals n√§mlich einen Gutschein f√ľr „Gemeinsame Zeit“ geschenkt und dieser beinhaltete vor allen Dingen einen gemeinsamen Brunch. Wir all-you-can-eaten/brunchen immer sehr gern, weil man da viel Zeit zum Quatschen und Nebenbei-Essen hat … ohne Druck fertigzuwerden. Das wissen unser Kinder nat√ľrlich auch schon lange¬†¬†¬† standard
Sie haben f√ľr das lange Fr√ľhst√ľck das Restaurant¬†L’Art de Vie ausgesucht und damit eine richtig gute Wahl getroffen! Nach dem¬†leckeren und¬†sch√∂nen Essen¬†sowie viel Geschnatter haben wir uns von¬†unserer Gro√üen verabschiedet, denn sie¬†verfolgte ab da schon wieder ihre eigenen Pl√§ne, aber da sie ja noch¬†in Dresden wohnt, sehen wir¬†uns zwischendurch immer wieder¬†¬†¬† zwinker

Brunch-mit-Kindern

Mit Stephanie zusammen pl√ľnderten wir noch kurz einen Russenladen und schauten dann¬†unsere aktuelle Lovefilm-DVDEdge of Tomorrow“ mit Tom Cruse und Emily Blunt. Aus meiner Sicht eine Mischung aus „Und ewig gr√ľ√üt das Murmeltier“ und „Krieg der Welten“, aber der Film hat uns alle drei positiv √ľberrascht¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Leute, welche viel Spa√ü bei „Source Code“ hatten, werden auch¬†bei¬†diesem Film nicht entt√§uscht.

Tja, und ab da waren die Kinderzeiten mehr oder weniger vorbei, denn abends gingen Carsten und ich noch zu zweit in die Com√∂die, wo wir ganz viel Freude an dem St√ľck „Ziemlich beste Freunde“ hatten – die Karten hatten wir noch in 2014 gekauft, da war von dem Brunch und dem Kinderwochenende keine Spur. Die vier Schauspieler und auch das B√ľhnenbild¬†haben den Film hervorragend wiedergegeben und uns enorm beeindruckt!

Am Sonntag¬†verbrachte ich √ľbrigens allerhand Zeit mit Lesen, denn das Buch „Februar“ hat mich wirklich gepackt. Als spannender Krimi mit Bezug zur aktuellen, politischen Situation in meiner Wahlheimat sehr empfehlenswert!



2015 25.
Jan

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch P√§rchen-Planer war berstend voll, denn die Termine¬†scheinen¬†sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum tr√§gt man eine Verabredung ein, schon f√ľllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† dennoch war es eine wirklich sehr, sehr¬†sch√∂ne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzul√∂sen. Sie hat mir n√§mlich eine Eintrittskarte f√ľr¬† das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite f√ľr sich besorgt. So wurde es ein richtig¬†sch√∂ner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Kom√∂die war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spa√ü. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von¬†Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dre√üler f√ľr ein halbes Jahr nach M√ľnchen¬†ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Sch√§fer. Sie hat mich positiv √ľberrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch f√ľr eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern¬†auch gleich noch unsere Vorr√§te mit 3 verschiedenen F√ľllungen aufgef√ľllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch,¬†einmal Schweinefleisch mit Pilzen¬†und als s√ľ√üe Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen¬†¬†¬† zwinker

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei.¬†Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, g√∂nnten wir uns noch die DVD¬†„Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als K√§mpfe den Bildschirm minutenlang f√ľllten, fielen mir immer wieder die √Ąuglein zu¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei¬†Kampfszenen eben irgendwelche Spr√ľche und Dialoge, um dran zu bleiben¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber das Finale war dann wieder ganz passabel¬†¬†¬† zwinker

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir¬†wohl doch getrennte Wege gehen m√ľssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer f√ľr das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demn√§chst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs f√ľhren, sondern dienstags eine Gruppe¬†absoluter Anf√§nger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen D√∂nermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† f√ľr ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher f√ľr unsere M√§dels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gem√ľtlich in¬†unserem Wohnzimmer zusammen und lie√üen unser¬†Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009¬†eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man h√§tte verzichten k√∂nnen usw.
Diesen Fragebogen f√ľllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich √ľber alles unterhalten zu k√∂nnen.

Samstag war f√ľr uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen K√ľche kennenlernen durften. In einem Blockhaus¬†des¬†kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung¬†frisch zubereitete K√∂stlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und nat√ľrlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    zwinker

Und heute¬†durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, n√§her kennenlernen. Die¬†dazugeh√∂rige Igel-Tour „Wer sein Leben will genie√üen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war √§u√üerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Daf√ľr waren die Neuigkeiten und Informationen √§u√üerst lehrreich:¬†

  • Warum gibt es¬†ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerb√§ume ?¬†
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gr√ľnderzeith√§user ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Stra√üenbreiten in einem Stra√üenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Au√üentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgew√§rmt und werden¬†gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die n√§chste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschw√∂re ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei¬†¬†¬† zwinker



2015 13.
Jan

Wie auch vor einem Jahr wurde es f√ľr mich in der ersten Januarwoche an der Zeit, Platz in meiner Jahreskiste f√ľr¬†die neuen Erinnerungen zu schaffen und sich nochmals an die zahlreichen sch√∂nen Momente im Jahre 2014 zur√ľck zu erinnern¬†¬†¬† standard

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Man glaubt es kaum, aber hinter diesen Papierschnipseln befinden sich soooo viele sch√∂ne Augenblicke! Und ich habe nicht mal √ľber alles davon hier im Blog berichtet¬†¬†¬† zwinker

  • Auch dieses¬†Mal befindet sich darin meine Eintrittskarte f√ľr die¬†St.Patricks-Day-Veranstaltung, dazu auch noch mit einem von mir gemachten¬†Foto darauf¬†¬†¬† :)
  • Nat√ľrlich sind auch unsere Karten f√ľr Stephanies Abiball dabei
  • Trotz unserer erfolgreichen Abnehmerei sind wieder einmal einige Restaurantrechnungen dabei. Meistens erinnern sie mich an gem√ľtliches Essen mit den Kindern oder Freunden¬†samt viel Zeit zum Kl√∂nen und Quatschen
  • Die Eintrittskarten f√ľr das Technikmuseum in Sinsheim – der Traum meines Mannes wurde endlich wahr¬†¬†¬† :)
  • Einige Rechnungen vom „Odessa“ – ich kann dieses Restaurant als eine Oase der russischen K√ľche¬†nach wie vor nur w√§rmstens empfehlen. Inzwischen bin ich dort nicht nur √∂fters mit den Teilnehmern meines Russisch-Kurses gewesen, sondern habe¬†da auch meinen Geburtstag nachgefeiert
  • Das Restaurant „Zur Sonne“ – dort¬†feierten wir mit unseren Hausk√§ufern geb√ľhrend den unterschriebenen Kaufvertrag. Die beiden¬†Spr√ľche aus unseren Gl√ľckskeksen fanden wir an dem besagten Abend wirklich √§u√üerst passend¬†¬†¬† zwinker

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  • ein Warteticket mit der Nummer 244 – unter dieser Nummer wurden wir im B√ľrgerb√ľro aufgerufen und¬†mussten uns von unserer Haus- auf unsere Wohnungsadresse bzw. von Briesnitz nach Striesen ummelden
  • ein paar DVB-Tickets – nach sehr langer Abstinenz unsere ersten Versuche, wieder mal mit Bus und Bahn zu fahren. Es werden aber garantiert nicht die¬†Letzten sein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr haben wir die Haltestelle nun zu nah vor der Haust√ľr und der Weg in die Innenstadt ist nur noch soooo kurz (da lohnt sich das Autofahren einfach nicht mehr)
  • In diesem Papierberg kann man ebenfalls wieder einige Kinotickets finden, aber die steigenden Preise und das r√ľcksichtslose¬†Publikum halten uns immer mehr davon ab, Filme im Kino zu sehen (waren es 2013 noch 18 Besuche, so¬†machten in 2014 nur noch 8!)
  • Daf√ľr stieg die Anzahl der Theaterkarten deutlich an, denn in Dresden gibt es zum Gl√ľck jede Menge davon – noch haben wir nie eine Entt√§uschung erlebt. Auch kleinere B√ľhnen bieten gro√üartige Schauspielarbeit an!

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  • Ich sehe zwischen all den Quittungen auch unseren ganz besonderen Kassenzettel (links oben) aus einem Baumarkt: Schattenrasen und D√ľnger. Das war wohl das letzte Mal, dass ich in der n√§chsten Zeit mein Geld f√ľr solche Dinge ausgegeben habe, denn wenn man keinen Garten mehr pflegen muss, dann braucht man nat√ľrlich keine Rasensamen¬†¬†¬† zwinker
  • Darunter liegt √ľbrigens¬†der Beweis, dass wir uns auch f√ľr Geschichte sehr interessieren – der¬†Beleg¬†vom R√∂mermuseum in Xanten (LVR). Endlich haben wir uns dieses im Mai 2014 angesehen, genau so wie das Herrmann-Denkmal … das hatten wir schon x-Jahre geplant und immer kam etwas dazwischen.
  • In Dresden haben wir viel Geschichte durch¬†unsere rege Teilnahme an diversen Igel-Touren geh√∂rt und selbst als langj√§hrige Einwohner (Carsten seit 2001 und ich seit 1995) noch ganz viel dazu gelernt. Diese Tickets sind beim Weiten nicht alle, welche den Weg in diese Kiste finden, denn¬†in 2015 geht es weiter – die n√§chsten Touren werden gerade im¬†aktuellen Jahresplan ausgesucht und ¬†angestrichen¬†¬†¬† lachen

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  • Das Bl√§ttchen mit dem Vermerk „Priorit√©“ (links unten) ist – leider – ein Andenken an unsere lieben Couchsurferinnen aus Kanada. Charlotte hat ihre Kreditkarte w√§hrend ihrer Tour durch Europa¬†verloren und ihre Mutti hat eine Neue per FedEx-Express an unsere Adresse geschickt.
  • und und und … so viele Erinnerungen !!! SCH√Ė√Ė√Ė√Ė√Ė√ĖN !!!!

Carsten und ich hatten auch diesmal wieder sehr viel Spa√ü daran, all die sch√∂nen Beweise der Erlebnisse¬†aus dem¬†vergangenen Jahr zu sichten und sich an Dies und Das¬†zur√ľck zu erinnern. Es war doch ein sehr ereignisreiches Jahr! Aber nicht nur die „gro√üen“¬†Meilensteine wie Stephanies Abitur oder Hausverkauf haben dazu beigetragen, dass wir uns gl√ľcklich f√ľhlten, sondern viele, viele Treffen, Begegnungen, Ausfl√ľge und nicht zuletzt das gute Essen¬†¬†¬† zwinker

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Aber nun ist es an der Zeit das Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ im Jahre 2015 neu zu schreiben. Und was soll ich sagen – ein paar sch√∂ne Andenken haben bereits jetzt schon ihren Platz darin gefunden¬†¬†¬† standard



2014 27.
Dez

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgef√ľllter Dezember. Aber nun hatten wir den l√§ngst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum Gl√ľck lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gew√ľnscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder¬†verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns¬†und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze¬†auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum Gl√ľck war aber wenigstens die Gr√∂√üe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt¬†¬†¬† zwinker

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Zum Auspacken aller Sch√§tze haben wir¬†erneut √ľber 2 Stunden gebraucht. Wie √ľblich, waren die meisten (sehr n√ľtzlichen) Geschenke f√ľr unsere armen Studentinnen¬†¬†¬† standard

Aber auch sie wussten, uns zu √ľberraschen, denn sie haben uns einen Gutschein f√ľr gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und f√ľr mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange lieb√§ugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt¬†ein Rotwein frei entfalten¬†¬†¬† zwinker

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Carsten hat wieder einen technischen Beitrag f√ľr meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschr√§nkte Herrscherin √ľber Blitzakkus¬†¬†¬† lachen
Jetzt k√∂nnen sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht f√ľhren und so tun als ob sie voll w√§ren und dann vor Ort pl√∂tzlich schon nach ein paar Bildern schw√§cheln.

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Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden Mädels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollständige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur¬†zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gef√ľttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

F√ľr den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit G√ľnter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu sp√§t um eine Brunchlokalit√§t gek√ľmmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche¬†an den Tisch gewiesen¬†wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider¬†beinhaltete¬†die Fr√ľhst√ľcksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Br√∂tchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Gro√üen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser √Ėrtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erf√ľllt hat, ¬†lecker war’s¬†¬†¬† zwinker

√úberhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen¬†zauberte mir ein √ľbergl√ľckliches Kinderl√§cheln ins Gesicht: es hat in der Nacht v√∂llig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

borsi

Was lag es daher n√§her, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen m√§rchenhaften Tag:

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Und oben auf der Tr√ľmmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fr√∂hlichen Schneemann begr√ľ√üt:

spaziergang2

Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie¬†sie im Buche steht¬†¬†¬† zwinker

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. F√§llt wohl unter die Kategorie „romantische Kom√∂die“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an¬†Ende wurde.

– „Nachtblende“¬† auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schlie√üe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong f√ľr Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich w√ľrde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten¬†bei diesem Streifen doch ganz sch√∂n st√∂rte¬†¬†¬† zwinker

Au√üerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz¬†wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und f√ľr unseren Geschmack v√∂llig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder Sendereinsch√§tzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange,¬†bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten¬†¬†¬† zwinker

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    standard



2014 20.
Dez

Nach und nach trudeln in unserem neuen Domizil verschiedene Umzugs- und Weihnachtsgr√ľ√üe ein. So habe ich mich sehr √ľber Post von Prjanik¬†gefreut (es war eine echte √úberraschung!) und¬†in den letzten Tagen¬†kamen noch die lieben Gr√ľ√üe¬†aus Breslau, Sofia und G√§rtringen hier rein. Ich muss zur meiner Schande gestehen, dass¬†durch den gesamten Umzugstrubel der letzten Wochen bedingt, ich selber¬†in diesem Jahr keine¬†einzige Weihnachtskarte geschrieben habe …

Aber wenigstens haben wir es nun vollbracht unseren traditionellen Weihnachts- und Neuhjahresgruß auf unserer Homepage zu veröffentlichen Рauch sehr verspätet    lachen    daher kann ich euch alle nun herzlich einladen, einen Blick hierhin zu werfen: http://www.marvinchen.de 

Ich hoffe, es gefällt euch!

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2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker



2014 20.
Okt

Viele Elternpaare machen sich schon lange Zeit vor dem Auszug der Kinder viele Gedanken dar√ľber, wie es ohne den Nachwuchs in den eigenen vier W√§nden sein wird. Manchen wird ganz mulmig bei dem Gedanken, dass man dann nur noch mit dem eigenen Partner aufeinanderhockt, andere freuen sich wiederum darauf. Wir geh√∂ren wohl eher zur zweiten Kategorie¬†¬†¬† zwinker

Aber auch f√ľr Carsten und mich¬†fing¬†durch Stephanies Umzug nach Potsdam ein neues Leben an. Zum Gl√ľck haben wir schon Jahre vorher immer sehr gerne Freizeit miteinander verbracht, z.B. die gemeinsame Liebe¬†f√ľr¬†Filme ist etwas, worauf wir definitiv bauen k√∂nnen. Auch gehen wir trotz unserer Abnehmerei nach wie vor gern ausw√§rts essen¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† zudem¬†spazieren wir gern¬†in der Gegend umher¬†oder wandern oder lassen uns¬†von einem kundigen Fremdenf√ľhrer etwas Neues erz√§hlen. Und mit dem etwas unerwartet schnellem Verkauf des Hauses und dem bevorstehenden Umzug haben wir ja sowieso beide H√§nde voll zu tun und m√ľssen demn√§chst viel Neues entdecken¬†¬†¬† lachen

Ich stelle¬†au√üerdem¬†fest, dass es nicht mehr so viel dreckige W√§sche zu waschen gibt und auch der Einkauf wirkt im Vergleich zu den Kinderzeiten seeeeeeehr spartanisch. Es ist √ľberhaupt eine der schwierigsten Aufgaben, finde ich, sich an die kleinen Mengen beim Einkaufen und Kochen zu gew√∂hnen. Man war immer auf gro√üe Gelage vorbereitet¬†¬†¬† lachen
Auch¬†Vorr√§te werden nun nach und nach anders strukturiert, denn ich muss ja nicht mehr in der Lage sein, augenblicklich einen Kuchen f√ľr einen Kuchenbasar zu backen, weil es sonst keiner aus der Klasse – warum auch immer – machen kann.

Das Kochen wandelt sich ganz nebenbei auch etwas, denn nun kann ich √∂fter mit irgendwelchen Gem√ľsezeugs oder neue Rezepte experimientieren, ohne dass Heulen, rollende Augen und tiefen Seufzer beim Kauen der Speisen am Tisch mitsitzen. Gerade jetzt, w√§hrend ich diese S√§tze schreibe, ist meine K√ľche voller „Halloweenduft“: Es¬†werden gleichzeitig K√ľrbisst√ľcke im Backofen gegrillt und eine K√ľrbissuppe blubbert auf dem Herd vor sich hin. Meine Kinder haben immer beide¬†einstimmig f√ľr diese riesige orangefarbene Frucht √ľberhaupt nix √ľbrig gehabt. Carsten macht da schon etwas eher mit¬†¬†¬† zwinker

Aber trotz, dass ich das besser weiss, h√∂re ich manchmal immer noch hin, ob die Eingangst√ľr aufgeschlossen wird, obwohl Carsten und ich gerade zusammen sitzen … bis ich mich von dem Gedanken komplett l√∂sen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Ich sch√§tze, dass¬†sp√§testens in der neuen Wohnung, da die gesamte Umgebung schlie√ülich anders sein wird, dieses Horchen endlich nachl√§sst. Immer Willkommen sein werden die beiden M√§dels aber nach wie vor bei uns, das ist sicher.



2014 04.
Okt

Ja, das klingt in der Tat wirklich sehr seltsam. Aber nun sind beide Kinder definitiv aus¬†unserem Haus ausgezogen. Montagabend war unser letztes gemeinsames Abendessen und am Dienstagmorgen unser letztes gemeinsames Fr√ľhst√ľck mit Stephanie in den vier Casa OLCA-W√§nden.

Am¬†Dienstag ist sie nach Potsdam gezogen. Allerdings erst einmal nur mit einem Rucksack, um ihren Mietvertrag zu unterschreiben, den Schl√ľssel abzuholen und am 1. Oktober zur Erstie-Veranstaltung zu erscheinen. Gestern hat sie alle Kartons und ein paar gew√ľnschte M√∂belst√ľcke von uns frei Haus Studentenwohnheim geliefert bekommen. Wir¬†mieteten¬†√ľber ADAC einen Transporter¬†und Carsten hat alles perfekt darin untergebracht und so festgezurrt, dass alles heil und ohne Probleme bei unserem Kind ankam.

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Andrea ist mit uns mitgefahren, so war die ganze Familie mal wieder f√ľr einen Nachmittag lang¬†vereint¬†¬†¬† standard

Das Wohnheim von Stephanie hat mir ganz gut gefallen. Sie hat eine 2er WG mit einem M√§del, welches dort schon eine Weile beheimatet ist (sie war allerdings nicht da)¬†und wohnt nun in einer relativ ruhigen und gr√ľnen Gegend der Brandenburgischen Hauptstadt. Die Gegend ist allerdings auch so ruhig, dass Stephanie bislang noch keine Gastronomie in der N√§he¬†entdeckt hat, wo wir h√§tten zu Mittag essen k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Zum Gl√ľck¬†wusste sie aber¬†bereits, wo in den Schreberg√§rteng√§ngen ein Biergarten liegt. Da das Wetter perfekt f√ľr einen Besuch dessen war, konnten wir dort ganz gem√ľtlich sitzen, gutes, nach Norwegen auch echt preiswertes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Essen¬†sowie ein Bierchen geniessen und den¬†Geschichten unserer gro√üen Kleinen lauschen. Sie muss ja jetzt als S√§chsin unter lauter¬†Preussen bestehen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ein Gl√ľck, dass sie wenigstens¬†nicht nur¬†S√§chsisch, sondern auch astreines Hochdeutsch spricht¬†¬†¬† lachen

Ihr Zimmer im Wohnheim¬†sieht jetzt definitiv wohnlicher aus, da sie durch unsere Lieferung (samt Zuckert√ľte zum Lehrbeginn) dem Ganzen nun eine pers√∂nliche Note verleihen kann¬†¬†¬† standard
Daf√ľr ist allerdings nun ihr Zimmer in unserem Haus¬†komplett leer.¬†Fast alle M√∂bel aus ihrer Kinder- und Jugendzeit (etliches davon war sch0n im Jahre 1995 bzw sp√§testens 1996 gekauft worden) sind jetzt schon auseinandergebaut und sogar zum Wertstoffhof gebracht worden.¬†Denn auch unser Umzugstermin r√ľckt immer n√§her …

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2014 02.
Sep

An diesem Tag gehen mir immer ganz viele Gedanken durch den Kopf.

Als erstes ist nat√ľrlich gleich morgens die Erinnerung an die 10 Schul- und weitere 5 Studienjahre, denn in der UdSSR hat man immer am 1. September die Kinder und Jugendlichen an den Pforten der Schulen und anderen Bildungseinrichtungen begr√ľ√üt. In der Schulzeit war man noch mit Paradeuniform angekommen und mit dem obligatorischen Blumenstrau√ü f√ľr den Klassenlehrer.

Das Bild wurde zwar zu einem anderen feierlichen Anlaß aufgenommen, aber so sieht man, was ich mit Paradeschuluniform meine:

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An der Uni war es dann nicht mehr so f√∂rmlich¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ich bin auf diesem Foto √ľbrigens auch zu sehen ¬†¬† zwinker

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Dieses Jahr ist in Sachsen der Beginn des neuen Schuljahres ebenfalls der 1.September.¬†Als ich an dem (inzwischen ehemaligen – juhuuu!!!)¬†Gymnasium meiner M√§dels vorbeifuhr, sah ich besorgte Eltern, ihre kleinen, zarten F√ľnftkl√§ssler in das riesige Geb√§ude bringen und verabschieden – das war irgendwie ganz r√ľhrend, schlie√ülich war ich einst genau so eine besorgte Mutti¬†¬†¬† zwinker

Dann ging mir noch mein Autounfall von 2001 am gleichen Datum durch den Kopf. Das Auto war Totalschaden und ich hatte nichts weiter als ein „Knutschfleck“ vom Sicherheitsgurt an meinem Hals. Da hatte mein Schutzengel¬†ganze Arbeit geleistet! Und danach habe ich beschlossen, mein Privatleben endlich nicht nur nach den Vorstellungen der anderen, sondern nach meinen eigenen umzukrempeln.

Auch¬†das Geschichtliche geht mir nat√ľrlich nicht aus dem Kopf, denn was in Polen 1939 an diesem Datum passierte, weiss doch sicher¬†jeder. Was mich aber dabei nachdenklich macht, ist der vorgeschobene Grund¬†des deutschen F√ľhrers. Er wollte schlie√ülich die unterdr√ľckte deutsche Minderheit in Polen aus deren, in seinen Reden stets als misslich dargestellten Lage befreien. Beim Lesen der aktuellen Nachrichten √ľber die Entwicklung in der Ukraine und der Gr√ľnde, welche der russische Pr√§sident als¬†Rechtfertigung f√ľr die Krimannektion sowie weitere Aktivit√§ten nennt, wird mir pers√∂nlich schon ganz anders, denn zu offensichtlich sind f√ľr mich die Parallelen und die Reaktion der Weltpolitik … ich hoffe, ich sehe Gespenster und alles wird diesmal ganz, ganz anders.

Irgendwie finde ich eigenartig, dass ein schlichtes Datum im Kalender so viele, v√∂llig unterschiedliche Erinnerungen und Gef√ľhle hervorrufen kann. Da sind wohl manche Tagen besonders daf√ľr geeignet, in meinem Ged√§chtnis einen Extraplatz zu beanspruchen.



2014 29.
Aug

Tja, das mit dem Eintrag am Wochenende ist¬†leider nix geworden … aber der gute Wille war auf jeden Fall da¬†¬†¬† zwinker
Daran nicht ganz unschuldig ist, dass unser Leben in den letzten Wochen immer intensiver und spannender wurde.

Ich wollte nur vorher nichts dar√ľber berichten, denn ein wenig abergl√§ubig bin schon immer gewesen und das wird sich am Ende meiner Tage wohl kaum √§ndern. Aber nun ist es endlich vollbracht und ich f√ľhle mich bei dem Gedanken, es allen zu erz√§hlen,¬†doch wohl in meiner Haut¬†¬†¬† lachen

Eigentlich ist alles ganz schnell zusammengefasst: Wir haben am Mittwoch den Kaufvertrag f√ľr unsere Casa OLCA unterschrieben. D.h., dass wir meinen Geburtstag und unser Weihnachtsfest 2014 schon in einer Wohnung feiern werden. Die Entscheidung, sich zu verkleinern, wenn beide Kinder einmal aus dem Haus sind, stand schon sehr lange fest. Allerdings haben wir nicht wirklich damit gerechnet, dass wir so schnell K√§ufer f√ľr unser H√§uschen finden, welche zudem noch ohne gro√ü zu handeln unseren Wunschpreis akzeptieren.¬†Unser Verkauf lief komplett ohne Makler ab, denn es sind gute Bekannte unserer Nachbarn, so dass ich auch diesbez√ľglich mehr als beruhigt bin. Au√üerdem sind unsere Nachbarn¬†echt perfekt und ich h√§tte bestimmt ein schlechtes Gewissen behalten, wenn sie dann irgendwelche Besen statt uns als¬†neue Nebenbewohner bekommen h√§tten¬†¬†¬† erroeten

Nach dem Unterzeichnen des Vertrags beim¬†Notar¬†sind wir zusammen mit den neuen Hausbesitzern¬†ins chinesische Restaurant „Sonne“¬†gegangen, um die Unterzeichnung zu begie√üen und uns neben AYCE bei einer langen Unterhaltung etwas n√§her kennen zu lernen. Nat√ľrlich gab es dort auch Gl√ľckskekse f√ľr jeden und der¬†Spruch aus meinem war „Guter Riecher f√ľr Gewinne“ und Carsten hat diesen gezogen: „Heute wendet sich dein Schicksal zum Guten“.

So f√ľhlen wir uns auch¬†¬†¬† standard