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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 29.
Jun

Am Freitag bin ich so fr√ľh von der Arbeit verschwunden wie schon lange nicht mehr. Aber der Grund hierf√ľr war auch extrem wichtig, denn an diesem Tag¬†war bereits am fr√ľhen Nachmittag im Congress Center Dresden¬†die Zeugnisausgabe¬†und im Anschlu√ü der Abiball von Stephanies Jahrgangsstufe angesetzt worden.

Vorher sollten¬†sich noch alle h√ľbsch machen k√∂nnen und das am besten ohne zu hetzen. Es hat alles gro√üartig funktioniert. Wir waren sehr p√ľnktlich vor Ort und hatten damit genug Zeit, um noch das Familienfoto mit einer gl√ľcklichen Abiturientin und superstolzem Rest der Familie zu machen:

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Die Veranstaltung war f√ľr uns wundervoll. Stephanie musste insgesamt dreimal auf die B√ľhne: einmal um ihr Abizeugnis in Empfang zu nehmen, einmal um eine besondere Anerkennung der Tutoren zu bekommen und noch einmal um die Dankesrede ihres Kurses zu halten.

Das Essen war sehr lecker und das Ambiente richtig feierlich – alles stilvoll, aber nicht √ľberkandidelt.

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Es gab nat√ľrlich auch Spiele, bei welchen Sch√ľler, Eltern und Lehrer gegeneinander gespielt haben. Am Ende gewannen die Eltern – auch wenn ich nicht direkt mitgespielt habe, hat mir dieses Ergebnis schon irgendwie gefallen¬†¬†¬† zwinker

Kurz vor Mitternacht sind wir nach Hause gegangen und haben unterwegs unsere Gro√üe wohl zum letzten Mal¬†an ihrem Wohnheim abgesetzt, denn sie zieht im Juli¬†in ein anderes um. Eines, wo sie etwas mehr Platz f√ľr sich hat, als ihre derzeitigen 11 qm.

Also passt in unserem Leben derzeit wie immer der Spruch „Geht eine T√ľr zu, dann √∂ffnet sich daf√ľr eine andere“ und¬†auch bei uns bleibt nach einer erreichten Etappe nicht einfach alles stehen, sondern es¬†halten sich schon die n√§chsten Herausforderungen bereit. Aber auch diese werden wir alle in OLCA-Stehaufm√§nnchen-Manier meistern, da bin ich mir sicher¬†¬†¬† standard



2014 12.
Mai

Es gibt ihn jedes Jahr, diesen Tag, an welchem die Erwartungen der M√ľtter an ihre Kinder ins Unerm√§ssliche steigen¬†¬†¬† zwinker
Vor jedem¬†zweiten Sonntag im Mai¬†machen die Blumenh√§ndler und S√ľ√üigkeitenverk√§ufer bestimmt immer wieder ein gutes Gesch√§ft, die eine oder¬†andere K√ľche wird beim liebevollen Backen bis zur Unkenntlichkeit „verunstaltet“ und das Kalorienz√§hlen sollten¬†M√ľtter sich an diesem besonderen Sonntag am liebsten komplett aus dem Kopf schlagen¬†¬†¬† zwinker

Da auch ich¬†zwei Kinder dieser Welt als¬†Eigenproduktion¬†bezeichnen darf, habe ich versucht, die grenzenlose Dankbarkeit meiner M√§dels auf ein vern√ľnftiges Ma√ü zu reduzieren. Schnittblumen finde ich zwar sch√∂n, aber leider halten Sie nicht sehr lange und kosten besonders zu solchen speziellen Tagen eine¬†Stange¬†Geld. Und S√ľ√üigkeiten sowie Kuchen … *seufz* … da Carsten und ich seit einigen Wochen versuchen, ein paar Kilos (√ľbrigens mit Erfolg!) loszuwerden, w√§ren solche Geschenke nat√ľrlich eher kontraproduktiv.

Mein Mann und ich hatten¬†f√ľr diesen Sonntag schon vor einigen Wochen¬†eine F√ľhrung mit Igeltour¬†ins Auge gefa√üt:¬†„Durch die Parks der „drei Albrechtsschl√∂sser„.
Wir waren bereits vor einigen Jahren mal auf eigene Faust in der Gegend, aber nun wollten wir auch noch die Hintergr√ľnde und Geschichten zu diesen drei bezaubernden Bauwerken (v.l.n.r.: Schloss Albrechtsberg, Lignerschloss und Schloss Eckberg) h√∂ren.

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Die F√ľhrung war einfach genial und ist sehr zu empfehlen! Aus den geplanten 2 Stunden¬†sind mal¬†ganz nebenbei 3 geworden und man konnte einfach nicht genug h√∂ren – so interessant wurde erz√§hlt! Das Wetter spielte ebenfalls perfekt mit: Sonne, blauer Himmel mit Wolken – ein fantastischer und rundum gelungener Vormittagsausflug!

Zu Ehren aller M√ľtter bl√ľhten sogar rote Rosen¬†¬†¬† zwinker

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Und w√§hrend wir uns drau√üen im Gr√ľnen weitergebildet haben, werkelten meine fleissigen M√§dels in der K√ľche, denn ich habe mir zur Feier des Tages¬†schlicht und uneigenn√ľtzig ein Mittagessen gew√ľnscht. Unter Ber√ľcksichtigung der begleitenden (Abnehm)Umst√§nde haben sie ganz toll mitgedacht und lieber nicht zu viel gekocht bzw. gebacken:

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Viele Tomaten und leckere Kartoffeln …¬†ok in Begleitung von Ciabatta, Bl√§tterteig¬†und Speckummantelung, aber es muss ja nicht nur gesund sein, sondern an einem Feiertag auch gut schmecken, nicht wahr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ?
Das Schmecken ist ihnen wirklich sehr gelungen    herz    habt Dank ihr Lieben !!!



2014 16.
Mrz

Als erstes m√∂chte ich mich ganz herzlich f√ľr¬†die Anteilnahme bedanken, welche ich von so vielen Menschen auf so vielen verschiedenen Wegen erfahren habe.

In solchen Situationen denk man oft an die Vergangenheit und oft finde ich es schade, dass es kaum etwas Aufgeschriebenes gibt. Deshalb versuchen wir als Familie¬†schon seit geraumer Zeit regelm√§√üig¬†unser Leben¬†nicht nur als Tagebuch zu verewigen, sondern auch¬†allj√§hrlich einen R√ľckblick zu schreiben. Das Ged√§chtnis wird ja mit den Jahren nicht besser¬†¬†¬† zwinker

Es war wie immer eine Familien-Teamarbeit, unser Jahresbericht f√ľr 2013. Olga schreibt meistens den ersten Entwurf, Carsten erg√§nzt und die beiden Kinder lesen Korrektur. Wir denken nun, dass wir unseren Jahresr√ľckblick auch all unseren Freunden und Bekannten zum Lesen geben k√∂nnen. Deshalb haben wir ihn online auf unsere Seite¬†gestellt. Der dazugeh√∂rige Klingelknopf ist rot und nicht zu √ľbersehen¬†¬†¬†¬† zwinker

Wir w√ľnschen allen ganz viel Spa√ü beim Lesen!



2014 12.
Jan

Eines der sch√∂nsten Geschenke von meinen M√§dels ist ganz gewiss¬†eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit √ľber einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die sch√∂nen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders sch√∂ne Erlebnisse das¬†ganze Jahr¬†√ľber zu sammeln und¬†diese dann¬†im¬†Januar¬†zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

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Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel¬†nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe geg√∂nnt habe …¬†eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet –¬†ich h√§tte gedacht¬†schon seit Jahren! Selbst wenn ich das Gef√ľhl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt¬†war das Jahr den¬†Andenken nach sogar recht irisch-lastig¬†¬†¬†¬† zwinker

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Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankesch√∂n-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester¬†(Eintrittskarten, Los- bzw. Gl√ľcksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein Fototb√ľchlein von der¬†Irish Dance Company (Danke, Ines!)¬†samt sch√∂nem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film¬†zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag¬†waren wir mit G√ľnter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der¬†Zirkelstein-Gastst√§tte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot¬†genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an¬†ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im¬†Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • Abfallgeb√ľrenquittungen¬†der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich¬†an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich Gr√ľnabf√§lle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich¬†das wirklich tolle St√ľck „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours¬† haben wir mehr √ľber die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an¬†Gerd und Katja f√ľr die Einladung!)
  • die¬†Belege vom St. Petersburg und¬†Odessa¬†verdanke ich meiner fleissigen¬†Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das¬†Tagesticket f√ľr 22,50 EUR wurde f√ľr einen √§u√üerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

Nat√ľrlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge str√∂men auch noch Wochen und Monaten noch reichlich¬†r√ľhrende und am√ľsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges Gef√ľhl.

Danke, meine lieben M√§dels, dass ihr mir diese Kiste f√ľr die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an sch√∂nen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas l√§nger im Ged√§chtnis bewahren kann.



2013 04.
Dez

Bei mir bedeutet eine lange Schreibpause meistens keine Faulheit oder Mangel an Themen, es ist eher so, dass mich mein richtiges Leben so fest im Griff hält, dass ich einfach keine Zeit und Muße habe, meine Gedanken und Erlebnisse mit Euch zu teilen.

Am Dienstag hatte ich einen wahren Grund zu feiern: mein eigener Geburtstag war endlich mal wieder nach einem Jahr dran ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† und ab da ging es los mit den Feierlichkeiten. Nat√ľrlich habe ich auf Arbeit eine Runde geschmissen und diesmal duften meine Arbeitskollegen einige H√∂hepunkte der russischen Backkunst kennenlernen, wie z.B.¬†Torte „Napoleon“ und¬†mit Karamell gef√ľllte Teign√ľsschen. Zucker und Fett machen immer gl√ľcklich und so ging es uns allen danach richtig gut¬†¬†¬†¬†¬†zwinker
Nach der Arbeit packte ich schnell weitere russischen S√ľ√üigkeiten ein, welche ich dann abends mit meinen lieben Erstsemester-Kursteilnehmern verspeist habe, z.B. die klassischste Praline schlechthin namens „Mischka kosolapyj„. Nat√ľrlich habe ich sie entgegen des Links nicht online gekauft!!! Inzwischen gibt es in Dresden reichlich russische L√§den, wo ich immer wieder einiges an Geld lasse ¬† ¬† zwinker

Nach dem Unterricht samt Feier mit meinen Russischinteressierten kehrte ich nach Hause zur√ľck, wo ich endlich ein wenig mit Carsten und den M√§dels feiern konnte. Ich habe jede Menge pers√∂nliche Geschenke von meinen beiden T√∂chtern bekommen.Vieles davon hat Andrea aus meiner Heimat mitgebracht und mir damit nat√ľrlich besonderen Gefallen getan.

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Carstens Geschenk durfte ich in meinem Workshopraum suchen und ich war v√∂llig verbl√ľfft dar√ľber, WAS er sich¬†f√ľr mich ausgedacht hat. Aber es¬†war nat√ľrlich Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig, denn mein lieber Mann hat meine Fotofortschritte und mein gestiegenes Interesse am Fotografieren gemerkt und mir eine neue Kamera geschenkt! Eine aus der „Profi-Liga“!!!

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Zum Gl√ľck hat er gleich auch noch ein Bedienungshandbuch mitgeliefert, denn die Kn√∂pfe sind etwas anders positioniert als bei meiner bisherigen ¬†¬†¬† lachen
Meine ersten Testbilder haben mich bereits sehr beeindruckt und ich freue mich wie ein Kind auf die neuen Möglichkeiten, welche ich nun durch den Umstieg von einer EOS 1000d auf eine EOS 7d in die Hand bekomme!

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Das Feiern ging am Donnerstag weiter, denn das Thema im Lehrbuch der Russisch-VHS-Gruppe, welche inzwischen mehr als die Hälfte vom 2. Semester erreicht hat, war sehr passend Рes ging um Geburtstage     lachen
Die Kursteilnehmer haben gut aufgepasst, als wir vor einigen Wochen die Ordnungszahlen ge√ľbt haben und merkten sich meinen Purzeltag. So √ľberraschten Sie mich mit einem wundersch√∂nen Blumenstrau√ü und ich revanchierte mich auch hier mit einem „Napoleon“. Au√üerdem haben wir den Text von dem wohl bekanntesten russischen Geburtstagslied gelernt und es anschlie√üend lauthals gesungen.

Am Freitagabend kehrten Carsten, Andrea, Stephanie und Elli, welche quasi auch eine Tochter von uns ist, samt meiner Wenigkeit beim Italiener unseres Vertrauens ein. Es war wie immer gem√ľtlich und lecker! Aus mir unerfindlichen Gr√ľnden wird f√ľr uns eigentlich immer wieder (schon seit Jahren) die gleiche Ecke reserviert –¬†wir werden wohl nie erfahren d√ľrfen, wie es in den anderen Ecken dieses Restaurants aussieht¬†¬†¬†¬†¬†standard

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Am Samstagabend kamen meine Freunde und ich wurde erneut mit sch√∂nen Geschenken √ľberh√§uft und habe einen wundervollen Abend mit bezaubernden Leuten bei leckerem Essen verbracht. Einen Wodka gab es wie √ľblich auch, diesmal durfte alle M√§nner fahren und die Frauen alle trinken – wir hatten definitiv unseren Spa√ü ¬† ¬† lachen

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Die n√§chste Fete folgte am Montagabend, da mein Donnerstagskurs den¬†ausdr√ľcklichen Wunsch hegte, sich auch mal einfach so, au√üerhalb von Unterrichtszeiten zu treffen. Wir entschieden uns f√ľr das Restaurant¬†„St. Petersburg“¬†und verbrachten dort einen sehr am√ľsanten Abend. Carsten und Andrea haben mich diesmal begleitet und jetzt kennen sie endlich pers√∂nlich die netten Leute, welche sich¬†durch viel Ehrgeiz und meiner Hilfe mit der russischen Grammatik und Mentalit√§t auseinandersetzen.

Jetzt sind die Feierlichkeiten f√ľr die n√§chsten 2 1/2 Wochen erst einmal vorbei, was auch gute Seiten hat, denn¬†die Schlafzimmerwaage hat uns eine eindeutige Warnung ausgesprochen …¬†dabei haben wir noch nicht mal Weihnachten hinter uns ¬† ¬† zwinker



2013 07.
Jul

Durch die zweite Wochenh√§lfte werde ich in den kommenden Tagen wohl lieber meine Waage meiden, denn sie wird mir ganz bestimmt keine Tendenz zu kleineren Zahlen zeigen k√∂nnen. Aber sie kann nichts daf√ľr ¬† ¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† es war einfach zu viel Essen mit dabei, daf√ľr aber immer ganz entspannt und nat√ľrlich stets in wunderbarer Gesellschaft.

Am Donnerstagabend traf ich mich mit meinen Teilnehmern vom VHS-Russisch-Reaktivierungskurs im Restaurant „Odessa„. Ich mag den sch√∂nen, versteckten Innenhofbereich, wo man ganz gem√ľtlich und fern vom Stra√üenl√§rm bis sp√§t in die Nacht sitzen kann. Der Tisch f√ľr uns 10¬†wurde schon vor zwei Wochen reserviert und meiner Bitte, uns die Speisekarte nur in Russisch zu geben und uns auch nur in Russisch zu bedienen, ist man sehr gern nachgekommen. Das Wetter war perfekt, alle waren gut drauf und so wurde¬†es am Ende f√ľr uns alle der l√§ngste Unterrichtstag, denn wir sa√üen¬†von 18:00¬†bis 23:15 Uhr und brachten dem Restaurant offensichtlich so viel Umsatz, dass selbst die von uns bestellte Wodkarunde¬†am Ende aufs Haus ging¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† Ich wurde von meinen lieben Sch√ľlern v√∂llig √ľberraschend reich beschenkt: Blumen, Pralinen, ein Gutschein und – f√ľr mich das¬†Wichtigste –¬†eine Dankeskarte mit allen Unterschriften … ich war wirklich sehr ger√ľhrt! ¬†¬† verliebt

Als ich nach diesem bezaubernden Abend von meinem lieben Mann abgeholt wurde, half er mir auch zu so sp√§ter Stunde noch schnell meinen typischen Kartoffelsalat zu machen, denn schon am Folgetag sollte es mit dem Feiern weitergehen. Wie ich schon einmal berichtete,¬†habe ich am 4. Juli meinen pers√∂nlichen Unabh√§ngigkeitstag. Diesmal¬†fiel dieser Tag genau auf das Treffen mit den Russisch-Leuten (s.o.), aber am Freitag konnte ich ihn¬†auch im Kreise guter Freunde in der Casa OLCA feiern.¬†Nun kann ich mit Recht sagen, dass ich genau die H√§lfte meines Lebens in Deutschland verbracht habe! Ich finde das immer noch irgendwie unglaublich! Zum Jubil√§um haben Carsten und ich f√ľr unsere G√§ste etwas besonderes ausgedacht. Wir bastelten¬†f√ľr jedes Jahr meines bisherigen Lebens (1970 – 2014) eine Karte,¬†bei der auf der einen Seite ein Jahresereignis aus meinem Leben und auf der anderen ein Fakt aus der allgemeinen Geschichte standen.¬†Zus√§tzlich hat Carsten noch einen Stab mit den Jahreszahlen vorbereitet, damit das Sortieren der 44 Karten leichter geht. Das Ganze sah dann so aus:

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Der Schwierigkeitsgrad wurde zudem dadurch gesteigert, dass alles, was vor meiner Umsiedlung stattfand, in Russisch geschrieben wurde¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† aber unsere Freunde haben sich super geschlagen und am Ende gab es eigentlich nur 2 Karten,¬†die vertauscht waren –¬†sonst passte alles! ¬†Danach wurde unser Grill angeworfen und man ging zum gem√ľtlichen (= kulinarischen) Teil des Abends √ľber ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† √úbrigens, obwohl es ausgemacht war, dass die G√§ste nur etwas zum Essen beisteuern sollten, wurde ich auch an diesem Abend mit Blumen, S√ľ√üigkeiten, Tee, B√ľchern, Wein und vielen weiteren sch√∂nen und n√ľtzlichen Dingen f√ľr meinen Alltag beschenkt. An dieser Stelle muss es einfach mal gesagt werden: ihr seid alle verr√ľckt und ich habe euch echt vom Herzen lieb … das t√§te ich auch ohne Geschenke ¬† ¬† kuessen

Es blieb wie immer noch genug Essen √ľbrig, so dass ich es gar nicht n√∂tig hatte, am Wochenende irgendetwas zu kochen. Ein H√ľngerchen kam jedefnalls zu keiner Zeit auf … alleine am Samstag haben Stephanie, Carsten und ich¬†uns viermal (!) von Salaten, Steaks, W√ľrstchen und Brot ern√§hrt –> zum Fr√ľhst√ľck, zum Mittag- & Abendessen und¬†bei einem Mitternachtssnack¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† wie gesagt, meine Waage wird¬†die n√§chsten Tage gemieden und kann einen Kurzurlaub geniessen ¬† ¬† zwinker



2013 17.
Feb

Aus verschiedenen Gr√ľnden lag das Ziel unserer allj√§hrlichen Hochzeitstagreise diesmal nicht so weit vom Zuhause entfernt wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Statt Sonnenschein und Sand auf Fuerte landeten wir diesmal im kalten und verschneiten Th√ľringen. Ich m√∂chte aber keineswegs unken, denn diverse Ziele, welche in diesem benachbarten Bundesland liegen, standen schon lange auf unserer Wunschliste –¬†somit passte es ausgezeichnet.

Wir sind bereits am Sonntagmorgen (10.2.) aufgebrochen und haben noch ein paar¬†Zwischenstopps auf dem Weg zu unserer Pension „Hinz und Kunz“ in Weimar eingelegt. Zuerst haben wir uns ganz kurz die G√∂ltzschtalbr√ľcke angesehen – sehr beeindruckend! Es war vor ca. 21 Jahren eine meiner ersten Sehensw√ľrdigkeiten hierzulande und was habe ich damals als Ausl√§nder trotz¬†Goetheinstitut-geschultem Deutsch mit der Aussprache dieses Bauwerkes gek√§mpft! Man k√∂nnte das ja schon fast¬†zu einem Bestandteil des Einb√ľrgerungstests¬†betrachten ¬†¬†¬† zwinker
Danach haben wir mit dem Auto eine kleine Runde durch Greiz gedreht, da wir nun schon mal in der N√§he waren. In diesem St√§dtchen habe ich meine ersten Deutschlandjahre verbracht und¬†hier wurde auch meine Gro√üe geboren. Aber leider fehlt in dieser Ecke ein gro√üer Arbeitgeber und man merkt, dass auch das Geld f√ľr die Instandhaltung und Renovierung vieler Geb√§ude demzufolge¬†fehlt – schade!

Daf√ľr fanden wir Plauen – unsere n√§chste Station an diesem Tag –¬†echt schick! Dort habe ich etwas durch Zufall meinen allerersten Karnevalsumzug erlebt.¬†Eigentlich spielt Fasching in unserer Gegend eine sehr untergeordnete Rolle und¬†ich war bislang¬†auch nur mit den Kindern aus dem Hort in der Siedlung unterwegs. Mir hat es gefallen! Ordentlich durchgefroren und mit Kamellen beworfen sind wir danach direkt nach Weimar gefahren.

Am nächsten Tag haben wir uns die Burgenkonstellation Drei Gleichen angesehen. Eine ca. 16 km lange Wanderung an einem sonnigen Wintertag durch schneebedeckte Landschaften Рwunderschön!

Das Ziel des darauffolgenden Tages war nicht so erfreulich, aber das Thema interessiert mich nach wie vor sehr und deshalb sind wir nach Buchenwald gefahren, um an einer F√ľhrung durch das ehemalige KZ teilzunehmen.

Am¬†Dienstag stand die Landeshauptstadt Th√ľringens auf unserer Wunschliste. Erfurt ist gotisch-sch√∂n, aber um einiges kleiner als Dresden, darum¬†konnten wir uns die wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten in relativ kurzer Zeit anschauen.¬†Bestimmt haben wir auch irgendetwas verpasst, aber unseligerweise war ausgerechnet an unserem Besuchstag die Touristeninformation geschlossen. Da wir noch viel Zeit hatten, fuhren wir zur nicht weit entfernten, aber sehr ber√ľhmten¬†Wartburg – eine weitere historisch wichtige St√§tte f√ľr die Deutschen. Damit waren die Ausfl√ľge, welche mit einer Autofahrt verbunden waren, schon jetzt alle erledigt.

Die n√§chsten zwei Tage, inklusive unseres 7. Hochzeitstages, haben wir in Weimar verbracht. Wir erlebten eine interessante und sehr am√ľsante F√ľhrung durch die Stadt, in welcher solche Pers√∂nlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Liszt, van de Felde, Gr√∂pius und einige anderen¬†beheimatet waren. Das Abendessen zum Ende¬†unseres verflixten 7. Jahres¬†g√∂nnten wir uns¬†deftig-th√ľringisch im „Schwarzbierhaus„. Am Tag danach nutzten wir ein sonniges Winterwetter f√ľr die Besichtigung noch nicht entdeckter Sehensw√ľrdigkeiten und¬†f√ľr einen¬†Spaziergang im Park an der Ilm … direkt an dem¬†Goethe seinem¬†Gartenh√§uschen¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† vorbei.

Am Samstag fuhren wir nach dem Fr√ľhst√ľck direkt nach Hause, da wir f√ľr den¬†Nachmittag mit¬†Andrea (samt Karl) und Stephanie geplant haben, den neuen Streifen aus der „Stirb Langsam“-Reihe im Kino anzuschauen. Das musste einfach sein¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Jetzt¬†h√§ngt mittlerweile schon die vierte Ladung W√§sche auf dem Trockner und morgen geht es¬†*seufz* erneut ins B√ľro – das Geld f√ľr den n√§chsten Urlaub will mal wieder verdient werden¬†¬†¬†¬†¬†lachen

P.S.: Ich habe auch in diesem Urlaub mein ultimatives Symbol f√ľr die gute Erholung gefunden – eine Palme darf nie fehlen!

P.P.S. : Nat√ľrlich war wie immer ein B√§r mit dabei – Heinis Sicht auf diesen Urlaub folgt in K√ľrze in Wort und Bild!



2013 14.
Jan

Nicht nur die Kinder wachsen ganz schnell und unbemerkt. Auch mein Blog hat ein weiteres Jahr geschafft und ist heute schon stolze 6 Jahre alt geworden!

Bis jetzt habe ich ihn auf jeden Fall um einiges pflegeleichter als Kinder empfunden: er lie√ü mich immer ausschlafen, war von Anfang an ganz sauber und hatte keine Trotzanf√§lle. Allerdings ist er immer noch ganz sch√∂n verh√§tschelt und deshalb ziemlich unselbstst√§ndig, denn seine Texte m√ľssen immer noch von Mama Olga geschrieben und von Papa Carsten ¬†kontrolliert werden ¬† ¬† lachen

Aber da die anderen Kinder ja immer weniger Zeit beanspruchen, kann ich mich umso mehr meinem „Nachz√ľgler“ widmen. Es muss ja auch etwas Positives am Erwachsenwerden der M√§dels geben ¬† ¬† zwinker

Auf jeden Fall sage ich heute: Hoch die Tassen! Herzlichen Gl√ľckwunsch zu deinem 6. Geburtstag, mein kleiner Blog!



2012 25.
Dez

Die Frage nach dem schönsten Geschenk ist in der Weihnachtszeit genau so unentbehrlich, wie die Frage nach dem Urlaubsziel in der Sommerzeit.

Wir hatten wieder mal weit √ľber 2 Stunden gebraucht, um alle Pakete und P√§ckchen aufzumachen und die einzelnen Geschenke zu bestaunen oder anzuprobieren. Mein Leben wurde um folgende Dinge bereichert:

Рschöne, glitzernde und duftende Kosmetiksachen

– 2 B√ľcher in Russisch mit einem Vorlese-Gutschein, auszuf√ľhren von Andrea

– die drei ersten Staffeln von „CSI Miami“ (jetzt kann ich auch an anderen Tagen als dienstags b√ľgeln, sonst war ich eigentlich wegen Horatio & Co auf diesen abendlichen Sendetermin bei RTL fixiert ¬† ¬† ¬† zwinker ¬† ¬† ), wobei die 3. Staffel von Carsten ganz geschickt in einer „Alien“-Sammelbox versteckt war ¬† ¬† lachen

Рvon den Kindern eigenhändig eingelegte Oliven, getrocknete Tomaten und Schafskäse

– eine Packung „Voltax“ („st√§rkt Denkf√§higkeit und Nerven“ … viel zu klein f√ľr meine Bed√ľrfnisse ¬† ¬† lachen ¬† ¬†)

– eine liebevoll, in Buchform gestaltete Box „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“, um Andenken w√ľrdig aufzubewahren, samt erster Bef√ľllung –> ein Foto vom Ausflug nach Sanssouci und ein Ring mit Glitzerb√§rchen (s√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ü!!!)

Рein Kirschkernsäckchen, falls meine Schultern mal wieder mucken.
Und von dem sch√∂nsten Geschenk gibt es sogar ein Foto –> das Zusammensein der Familie an Heiligabend:

Ich hoffe, ihr seid mit euren Geschenken genau so gl√ľcklich wie ich es bin! ¬† ¬†¬† geschenk



2012 09.
Dez

Wer mich kennt, der wei√ü, wie sehr es mich wurmt, dass ich im Winter bei Dunkelheit zur Arbeit fahre und bis nach Anbruch der n√§chsten Dunkelheit arbeiten gehen muss! Die helle Zeit des Tages,¬†zu der man so sch√∂n mit der Kamera die wenigen¬†sch√∂nen Sonnenstunden im Dezember ausnutzen und bei¬†Schnee durch die Stadt¬†oder¬†Natur stapfen k√∂nnte, um¬†den Speicherchip vollzuknallen, verbringe ich in einem¬†B√ľro – wenn auch¬†in einem kuschelig warmen. Aber was erz√§hle ich, so (er)geht es vermutlich den meisten von uns ¬† ¬† zwinker

Aufgrund dieses Frustes freute ich mich nat√ľrlich noch mehr √ľber die finale Stunde meines VHS-Fotokurses, zudem auch diesmal¬†ein Model gebucht war:

Welches Thema auf der Tagesordnung stand, zeigt das Bild ja mehr als anschaulich     zwinker

Ich fand den Studiofotografie-Kurs echt klasse und habe dabei wirklich sehr viel gelernt. In meinem heimischen Studio ist die Ausstattung nat√ľrlich¬†sehr viel¬†schlichter, aber¬†trotzdem lade ich auch weiterhin dankbare Amateurmodelle zu mir ein,¬†zumal im Dezember¬†immer wieder¬†Bilder als Geschenk f√ľr Verwandte, Freunde und¬†f√ľr die eigene Homepage¬†gebraucht werden. Die¬†Fotosession f√ľr unseren diesj√§hrigen Onlineweihnachtsgruss ist auch schon im Kasten, aber diese zeige ich noch nicht ¬†¬†¬† zunge

Als Trost f√ľr¬†euch neugierige Nasen gibt es daf√ľr ein paar Spa√übilder von¬†anderen Opfern meiner Fotosucht ¬† ¬† zwinker

Das Licht war zwar nicht so perfekt, wie ich das nach dem Fotokurs gerne eingerichtet hätte, aber der Spaß bei allen Beteiligten war einfach unbezahlbar!

Und √ľbrigens, f√ľr meine treuen Blogleser habe ich ein wirklich gro√ües Herz ¬† ¬† verliebt¬†¬†¬†¬† wie¬†man hier sehr deutlich sehen kann (Kind am Ausl√∂ser sei Dank)!