Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 31.
Mrz

Was erwartet ein Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in der zweiten M√§rzh√§lfte? Etwas Sonne, etwas W√§rme und einen beginnenden Fr√ľhling – das m√ľssten meiner Meinung nach die √ľblichen Antworten sein. Aber das Klima hatte in diesem Jahr mit uns ganz andere Pl√§ne: Es gab richtig harten Frost und nochmals Schneefall …

Aber selbst diese ungem√ľtlichen Begleiterscheinungen haben Carsten und mich nicht daran gehindert, jede Menge au√üerh√§usliche Unternehmungen ins Auge zu fassen    standard    besonders voll ist der Tag am 18. M√§rz geworden. Carsten und ich standen bereits um 10 Uhr am Dresdner Zwinger, denn wir wollten unbedingt bei der Igel-Tour „Dichter, Denker, Literaten – eine LiteraTour“ dabei sein.

Carsten hat beim Verlassen der Wohnung leider seine Handschuhe und sein „Ohren“ (= ein Fleece-Stirnband mit Ohrensch√ľtzern) vergessen mitzunehmen. Bei der fast 2-st√ľndigen F√ľhrung und viel Wind hat er das nat√ľrlich sehr bereut, wusste sich aber wenigstens etwas zu helfen:

Zudem schneite es auch etwas, doch wenigstens gab es jede Menge geometrisch perfekte und somit sehr kunstvolle Schneeflocken zu sehen, die auf unserer Kleidung landeten und verweilten:

Aber die F√ľhrung war das Frieren wert! Der Igel-Mitarbeiter Matthias Stresow ist nicht nur sehr wissend, sondern teilt sein Wissen auch gern und unterhaltsam. Wir haben bislang schon mindestens an drei seiner F√ľhrungen in diversen Stadtteilen bzw. zu verschiedenen Themen teilgenommen und alle waren √§u√üerst interessant. Nur, so durchgefroren wie bei dieser, waren wir bislang noch nie    zwinker

Da ich gegen 14 Uhr auf dem Dampfschiff „August der Starke“ sein sollte, um bei der inzwischen traditionellen St. Patrick’s Feier die Auftritte der T√§nzerinnen von der Irish Dance Company im Bild festzuhalten, wollten wir uns nach der F√ľhrung nur ganz schnell noch bei der Kutschersch√§nke etwas Hei√ües zu essen g√∂nnen, um wenigstens von Innen wieder ein bisschen warm zu werden.

Zu Feier des (gr√ľnen) Tages habe ich gleich mal die Gelegenheit genutzt, einen meiner neu erworbenen Verlaufsfilter, nat√ľrlich den Gr√ľnen, auszutesten. Bildlich gesehen wirkt das Ergebnis, wenn man viel Fantasie hat, wie eine Mischung aus wei√üem Winter und der Hoffnung auf frisches Gr√ľn des Fr√ľhlings    zwinker

Da man diesen Filter problemlos drehen konnte, habe ich auch ein Bild mit einem gr√ľnen Himmel anzubieten    standard

Das Schiff war nat√ľrlich auch passend zur Feier des Tages geschm√ľckt …

… und ich selber trug nat√ľrlich auch gr√ľn:

Die Kombination aus „aufgrund des Windes durchgefroren“ und „zum Einstieg ein Minibecher Whiskey“ steht mir sichtlich ins Gesicht geschrieben –> ich sehe nach beidem immer so knallrot aus!

Die M√§dels haben insgesamt vier Auftritte auf zwei unterschiedlichen Decks absolviert, wobei eine Ecke aus meiner Sicht zum Tanzen vom Platzangebot her leider sehr minimalistisch ausfiel    standard

Nachdem das Schiff am Abend wieder in Dresden anlegte, gab es eine St. Patrick’s Day Parade durch die Dresdner Innenstadt. Ich bewunderte die M√§dels echt, da sie mit Winterstiefeln auf dem Kopfsteinpflaster genau so leicht tanzten, also wenn sie mit Softschuhen auf einem Teppichboden herumwirbeln:

Das gleiche haben sie nochmals in der N√§he der Wilsdruffer Stra√üe auf dem von zahlreichen Touristen fest getretenen, aber gl√ľcklicherweise zum gr√∂√üten Teil schon weggefegten Schnee, unfallfrei wiederholen k√∂nnen:

Es war ein toller (Sams-)Tag und ein wundersch√∂ner Abend, der im geheizten St. Patrick’s Day-Festzelt auf dem Postplatz langsam ausklingen durfte – toll gemacht, M√§dels!

Am darauffolgenden Dienstag packte ich erneut meine Kamera ein, diesmal aber ohne irgendein Farbmotto, denn bei der Leseb√ľhne Phrase 4 geht es mehr darum, zuzuh√∂ren, um neben der tollen acht Kurzgeschichten auch eine vorab bekannt gegebene Phrase von einem der vier Autoren zu erkennen und sich schnell bzw. laut zu melden. Spoiler: ich war diesmal zu langsam    standard    es muss an dem immer noch anhaltenden Winter gelegen haben:

Die Betreiber der Ver√§nderBar, in der die Leseb√ľhne seit Jahren ihre Heimat gefunden hat, haben √ľbrigens einen leuchtenden, stimmungsvollen Hinweis mit auf den Weg gegeben:

Drinnen war es allerdings noch etwas k√ľhl, aber nachdem man sich ein Glas Wein geg√∂nnt und die Geschichten einen abwechselnd ber√ľhrt, bewegt, zum Nachdenken und zum Lachen anregt haben, wurde es schon sehr bald warm ums Herz.
Zur Stammbesetzung Francis Mohr, Henning H.Wenzel und Lars Hitzing gesellte sich diesmal Arne Hirsemann aus Leipzig dazu und er hat seine Geschichten sehr lebendig und emotional mit dem Publikum geteilt:

Und das war erst der Anfang, was mich davor abgehalten hat, einen f√§lligen Blogeintrag schon eher zu schreiben    zwinker

Mit Carsten war ich einen Abend im Kino, um uns „Unsere Erde 2“ anzusehen … und wir haben ihn f√ľr richtig gut befunden! Das einzige, was auf uns etwas befremdlich wirkte, war G√ľnther Jauchs Stimme als Erz√§hler – aber das ist wohl Geschmackssache …

Mit Anna war ich einen anderen Abend im Boulevardtheater, wo wir die Premiere von „Azzurro – Wie z√§hme ich einen Italiener“ gesehen haben – das St√ľck macht echt gute Laune, zumindest f√ľr unsere Generation, welche mit Italo-Pop immer wieder sch√∂ne Erinnerungen an die Jugendzeit verbindet und die den Film „Der gez√§hmte Widerspenstige“ vermutlich mehr als nur einmal gesehen hat. Warum? Weil man diesen damals soooooo toll fand    standard    Anna und ich waren uns einig: das St√ľck ist auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Und wie man an uns sieht, sind die winterlichen Tage inzwischen Geschichte geworden    standard    man muss einfach nur die Zeit, bis der Fr√ľhling richtig ankommt, mit vielen sch√∂nen Unternehmungen und Menschen ausf√ľllen, dann kann das Warten auch sehr kurzweilig sein!



2018 19.
Jan

Der Jahreswechsel ist f√ľr uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das Gef√ľhl, dass es gar keine zeitliche Z√§sur gegeben hat. Gl√ľcklicherweise gibt es sch√∂ne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis daf√ľr sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie sch√∂n das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu geh√∂rt zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das m√∂chte ich euch selbstverst√§ndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    zwinker

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben Рein Klick auf das Bild vergrössert die Übersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigenn√ľtziges Geschenk an meine Orangenh√§lfte). Dabei habe ich so viel Spa√ü gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigenn√ľtzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in Erf√ľllung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Stra√üen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-F√ľhrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante Vortr√§ge. Einen gro√üen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgef√§delt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine f√ľr Anna und eine f√ľr Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tats√§chlich tragen und nicht nur aus H√∂flichkeit dankten    standard    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der gro√üen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere M√§dels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was f√ľr ein Aha-Erlebnis!!!    zwinker    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (nat√ľrlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder gro√üen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man f√ľr 90$ mehr v√∂llig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen gro√üen Dank an Ines f√ľr die Idee, uns zu √ľberzeugen, diese „Schummelp√§sse“ doch zu kaufen!    [lila Anh√§nger mit schwarzen B√§ndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht f√ľr mich bestimmt war. Andrea hat n√§mlich bei Oxfam Geld f√ľr ein Zicklein gespendet, damit das an eine bed√ľrftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen K√ľhlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum Gl√ľck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang gr√∂√üte Entfernung, die wir f√ľr diesen Anlass im Februar zur√ľckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    zwinker   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (S√ľdt√ľrkei) – Torremolinos (S√ľdspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei N√ľrnberg (S√ľddeutschland) – Jelena G√≥ra (Westpolen) – Playa del Ingl√©s auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die W√§rme und mal bleiben wir in der Februark√§lte … Boa Vista z√§hlt da nat√ľrlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verl√§ngertes Wochenende durch die sch√∂ne Innenstadt und die m√§rchenhaften Parks samt Schl√∂sser, sondern g√∂nnten uns auch ein oberleckeres St√ľck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges Zuckerp√§ckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einw√∂chigen Rundfahrt mal wieder ein paar St√§dte: in Gablonz kauften wir selbstverst√§ndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen G√§nge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Sch√∂nheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erf√ľllt! Auch wenn es nur ein verl√§ngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket √ľber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spa√ü gemacht als mit dir Abstinenzler … daf√ľr konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    standard    [die zwei Bottle Caps mit B√§ren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war f√ľr Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls f√ľr uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt Fahrradtr√§ger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten gl√ľcklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr ausw√§rts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die Ausg√§nge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und gro√üe Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    zwinker    sch√§tzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer N√§he sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterst√ľtzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „K√∂rpersprache“ – daf√ľr gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein K√§ffchen beim B√§cker und etwas zu essen    zwinker
  • Apropos Essen. Diese, unsere Lieblingsbesch√§ftigung ist nat√ľrlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt √∂fter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im Milchm√§dchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch f√ľr ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria f√ľllten wir zu f√ľnft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der f√ľnfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er geh√∂rt nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    zwinker    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim n√§chsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    standard    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer N√§he befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu sch√§tzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    standard    [unten mittig und rechts]

√úber Essen k√∂nnte ich sicherlich noch etliche Seiten f√ľllen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschl√∂sschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte M√ľnze/Applaus, alpenl√§ndisch im Swiss√ītel, t√ľrkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz f√ľr ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon geh√∂rt und gesehen hat, wie k√∂nnen nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste √ľbernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spa√ü bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verr√ľckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zur√ľck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgr√ľnes B√§ndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet h√§tten … unseren Spa√ü hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und nat√ľrlich „Paddington 2“ (so s√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľ√ľss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten f√ľr die verpa√üten F√ľhrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es k√∂nnte 2018 durchaus wieder mehr werden    zwinker    [rechts unten]
  • Nat√ľrlich durfte ich auch diesmal wieder die T√§nzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen k√∂nnen, denn meine Bilder „Teddyb√§ren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der Ver√§nderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung er√∂ffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich k√∂nnte ich noch viel viel mehr √ľber die bislang nicht erw√§hnten oder auch √ľber jedes einzelne St√ľck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erz√§hlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum wei√üen Kn√§ul da oben rechts    zwinker    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

√úbrigens, das Sammeln von Erinnerungsst√ľcken f√ľr 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon l√§ngst wieder begonnen   zwinker



2017 26.
Nov

Heute ist ein ganz besonderer Tag f√ľr mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an welchem ich das absolute Recht habe, mir diese Krone aufzusetzen    standard

Da Andrea sich zum Kaffeetrinken angek√ľndigt hat, gab es bei uns eine besondere Torte, welche traditionell bei den OLCAs schon seit fast 20 Jahren zu Geburtstagen gekauft wird: Benjamin-Bl√ľmchen-Torte. Diesmal durfte ich die Elefantenfigur behalten – Geburtstagskind zu sein hat eben auch gewisse Vorteile    zwinker

Dieses Jahr habe ich keine gro√üe Feier gemacht, da mein Geburtstag auf den Toten-, oder wie ich heute bei einem Radiosender geh√∂rt habe, Ewigkeitssonntag gefallen ist. Aber es ist auch sch√∂n, wenn man mit guten Freunden in seinen Geburtstag von gestern auf heute reinfeiern kann – so geschehen gestern mit Kathrin und Axel,  nachdem wir neben Quatschen und leckerem Essen auch noch einen „Fotovortrag“ √ľber unsere USA-Reise aus dem Sommer zum Besten geben konnten.

Heute haben mir aber sogleich ganz viele Leute telefonisch, per Email und SMS gratuliert und sogar der Briefkasten hatte die noch am Samstag zugestellte Geburtstagspost parat. Ich f√ľhle mich auch ohne gro√üe Feierlichkeiten gl√ľcklich!

Wie gesagt, erst kam zum Mittag Andrea vorbei und auch Anna hatte mal kurz Zeit f√ľr Tee und Leckerlis sowie nat√ľrlich auch, um pers√∂nlich zu gratulieren. Aus dem „ich schau nur mal kurz vorbei“ wurden am Ende √ľber 2 Stunden, aber beim Quatschen und Lachen vergeht die Zeit wie im Fluge … egal ob mit 46 oder 47 Lenzen auf dem Buckel    zwinker

Am Ende meines 46. Lebensjahres habe ich gestern eine Art „Midlife-Crisis light“ durchlebt und wenn sich Carstens scherzhafte Bemerkung bewahrheiten sollte, d√ľrfte ich somit √ľber 90 Jahre alt werden, denn 46 Jahre * 2 = 92 Jahre   zwinker
Warum kleine Kriese? Diesmal hat mich der Novemberblues irgendwie besonders stark in seinen Bann gezogen und ich k√∂nnte echt immer und √ľberall nur noch schlafen, denn gef√ľhlt war es drau√üen durchg√§ngig grau, dunkel und ungem√ľtlich. Aber zum Gl√ľck hatte ich auch jede Menge Highlights – insbesondere mit Freunden und Bekannten. Bei solchen grauen Tagen sind die Zeiten mit lieben Menschen einfach unbezahlbar und au√üerdem ist es √§u√üerst gem√ľtlich, wenn man beim Kerzenlicht und Weinchen (oder anderen Getr√§nken) zusammensitzt und kl√∂nt –> ob mit Klaudia & Uli am Samstag (18.11.), mit Anna & Julia am Dienstag (21.11.) oder eben gestern mit Kathrin & Axel – es ist einfach immer wieder sch√∂n, dass man ganz entspannt mit jemandem √ľber Gott und die Welt reden kann!

Und ein weiteres November-Highlight m√∂chte (und kann ich!) euch nicht vorenthalten: Carsten und ich waren am vergangenen Sonntag in der Preview von „Paddington 2

Der erste Teil kam vor 3 Jahren in die Kinos und schon damals habe ich mich in diesen wunderbar und liebevoll animierten Realfilmb√§ren verliebt. Die zweite abendf√ľllende Geschichte ist ebenso gut gelungen und absolut zum Liebhaben! Der Film ist lustig und ein bisschen traurig, spannend und r√ľhrend zugleich – einfach sehr zu empfehlen! Und das sage ich nicht nur, weil ich so b√§renverr√ľckt bin    ;)

Heute ist der letzte Sonntag im November, der n√§chste wird bereits der 1. Advent sein. Ich freue mich schon auf die vielen Lichter in den Fenster der H√§user, auf die weihnachtliche Deko in den Stra√üenz√ľgen, auf die sch√∂nen Dresdner Weihnachtsm√§rkte (habe bereits etliche Verabredungen im Kalender stehen) und einfach darauf, dass bereits in weniger als einem Monat die Wintersonnenwende stattfindet und ab da dann auch die Tage wieder l√§nger und heller werden.

Und heute noch? Heute g√∂nne ich mir zu meiner eigenen Feier des Tages wahrscheinlich noch ein Sektchen    zwinker    trinkt ihr auch ein Gl√§schen mit mit bzw. auf mich?



2017 29.
Jan

Ich habe meine Jahreskiste schon vor einigen Tagen zusammen mit meinem Mann geleert. Auch diesmal platzte sie buchst√§blich aus allen N√§hten, denn sie hatte erneut unfassbar viele sch√∂ne Erinnerungen zusammen zu halten. Nun genie√üt sie es vorerst wieder, lediglich ein paar Zettel im Inneren zu haben und deshalb auch mit einem geschlossenen Deckel zu sein    zwinker

Und beim Durchsehen haben wir unseren ersten R√ľckblick auf das vergangenen Jahr 2016 geworfen. Prinzipiell l√§sst sich behaupten, dass wir einiges an Zeit f√ľr Kultur, Bildung, Reisen und wie immer f√ľr Essen investiert haben    lachen

Erinnerungskiste-2016

Zum Thema Kultur:

  • Wir haben uns ein paar mehr Veranstaltungen als sonst in der Com√∂die Dresden geg√∂nnt. Das St√ľck „Ganz gro√ües Kino“ , bei welchen auch die Musikgruppe Firebirds eine gro√üe, gar tragende Rolle gespielt hat, gefiel uns ausgesprochen gut … machte es doch richtig gute Laune. Sehr herzlich gelacht haben wir beim Gastspiel von Gerburg Jahnke und ihrem Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, mal gucken wer kommt“ –> gekommen sind Frieda Braun, Sarah Bosetti, Barbara Kuster und Katie Freudenschuss – alle sind sehr zu empfehlen!
  • Ich habe mit Ines, Torsten und Manu „eine Nacht im Russenpuff“ verbracht. Das dazugeh√∂rige Programm „Schwarze Augen“ mit Tom Pauls, Detlef Rothe und Katrin Weber ist echt grandios! Obwohl urspr√ľnglich die Intention war, Tom Pauls auf der B√ľhne zu sehen, war ich vom Auftritt der Katrin Weber wesentlich mehr beeindruckt – die Frau ist unglaublich wandlungsf√§hig!
  • Im „Theaterhaus Rudi“ schaute ich mit einigen Freunden und wissbegierigen Teilnehmern meines VHS-Russischkurses das St√ľck von Nikolai Gogol „Die Heirat“ an.
  • Nat√ľrlich hatten Carsten und ich auch wieder ganz viel Spa√ü beim vereinsinternen St. Patrick’s Day, welchen die Irish Dance Company Dresden dieses Jahr zum 10. Mal ausrichtete.
  • Eine Veranstaltung von Cornamusa hat ebenfalls f√ľr sch√∂ne Musik und flotte Tanzschritte auf der B√ľhne gesorgt.
  • Ein besonderes Highlight f√ľr mich war das Konzert von Juri Schewtschuk … eine Jugenderinnerung als alten Sowjettagen!
  • Und einen ehemaligen Kollegen singend auf der B√ľhne live zu erleben kann man auch nicht alle Tage. Also lie√ü ich es mir nicht entgehen, Daniel Zieschang im Club Tante Ju bei der Release-Party von Projekt: Pandora zu sehen und zu h√∂ren – irgendwie enorm beeindruckend.
  • Ins Kino haben wir es wieder einmal nicht sonderlich oft geschafft („nur“ 5x … die Jahre davor waren wir immer zweistellig!), was man an der geringen Anzahl von Eintrittskarten sehen kann. Immerhin haben wir auf der gro√üen Leinwand „X-Men: Apokalypse“, „Money Monster“, „Deadpool“, „Zoomania“ und „Star Trek Beyond“ angeschaut.
  • Mein eigener Beitrag zur Dresdner Kulturlandschaft war die Ausstellung „Teddyb√§ren auf Tour“ , welche in zwei Tagen zu Ende gehen wird. Aber ich habe schon Gespr√§che zu einem anderen Ausstellungsort aufgenommen und es sieht zumindest so aus, als dass meine B√§ren wohl noch mehr Leute sehen werden k√∂nnen    zwinker

Nun zur Bildung:

  • Gleich zur Beginn des Jahres durfte ich mich erneut als Ersthelfer bei DRK ausbilden lassen.
  • Carsten und ich haben wieder durch zahlreiche Igeltouren Teile unserer Stadt besser kennenlernen d√ľrfen.
  • Dass ich Russisch unterrichte, ist ja schon lange bekannt, aber seit Herbst gebe ich auch Nachhilfeunterricht in Spanisch f√ľr eine Kollegin. Ihren Dank hat sie zu Weihnachten u.a. auch mit sehr lieben Worten auf einer Karte zum Ausdruck gebracht, die selbstverst√§ndlich ebenfalls ihren Weg in die Erinnerungskiste fand.
  • Bei einem stundenlangen Besuch der Windsurfschule am Niederwarthaer Stausee lernten wir die Grundlagen und Sch√∂nheiten des Stand-Up-Paddlings.
  • Ist zwar nicht direkt Bildung, aber dennoch etwas Amtliches: Ich habe gleich im Januar meinen Doppelnachnamen gegen einen einfacheren eingetauscht und danach mussten nat√ľrlich mein Ausweis und mein Reisepass neu erstellt werden. Zumindest habe ich gelernt, was alles bei einer Namenskl√§rung zu tun ist    zwinker
  • Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz erfuhren Carsten, Andrea und ich einiges √ľber die „Russen in Hollywood“ und deren Einfl√ľsse.
  • Einen anderen Bildervortrag besuchten Carsten und ich zusammen mit Ines und Torsten im Flughafen Dresden. Es ging um den Westen der USA und der Vortrag hatte mit „Go-West – Von den Rocky Mountains zum Pazifik“ den daf√ľr √ľberaus passenden Namen.

Und mit dieser √úberleitung kommen wir schon zu den Reisen   standard

  • Wir haben Annas Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingel√∂st und f√ľhrten ihr pers√∂nlich die sch√∂nen Seiten der Ostsee, speziell von der Insel R√ľgen vor.
  • Carsten und ich haben durch unsere Besuche bei Stephanie im Winter und im Sommer viele sch√∂ne, interessante und auch historisch bedeutende Seiten von Potsdam kennengelernt, u.a. die Gedenkst√§tte Lindenstra√üe und das Schlo√ü Cecilienhof.
  • F√ľr unseren Stadt-Dreisprung im Mai haben wir CZK (tschechische Kronen) ben√∂tigt und wie wir anhand der Quittung gesehen haben, organisierten wir uns diese in der Reisebank am Hauptbahnhof. Zu dieser kleinen Rundreise geh√∂rt auch eine auf Papier gedruckte Zimmernummer eines Ibis Budget Hotels in Chemnitz.
  • Eine Wegbeschreibung f√ľr die von Kerstin organisierte Wanderung zwischen Ober- und Niederwartha hat ebenfalls ihren Platz in meiner Erinnerungskiste gefunden. Beim sch√∂nstem Maiwetter wurde es ein total toller Tag mit gut gelaunten Leuten zum Teil nur aus ihrem, aber auch aus dem gemeinsamen Freundeskreis – so etwas k√∂nnte man in 2017 eigentlich gern wiederholen … mal sehen was mir da so einf√§llt.
  • Ein kleines P√§ckchen, auf welchem „Merica“ steht, ist eine kleine Erinnerung an unsere unbeschreiblich sch√∂ne Zeit auf Bali. Merica bedeutet auf Indonesisch „Pfeffer“ und ich habe es auf einem unserer Essensstopps bei den zahlreichen Ausfl√ľgen auf der Insel zur Erinnerung mit eingesteckt.
  • Die blauen AI-Plastikb√§ndchen sind Andenken an unseren Hochzeitstagurlaub im Februar auf der Insel Gran Canaria – die landschaftliche Vielseitigkeit dieser Insel hat uns wirklich sehr imponiert!
  • Die gelben AI-Plastikb√§ndchen, die Visa-Stempelkarten und Boarding P√§sse sind wirklich als Letztes in die Jahreskiste gekommen, denn das sind unsere Erinnerungsst√ľcke an den Familienurlaub zum Jahreswechsel mit den Kindern in Side.

Und last but not least – Essen:

  • Unsere Lieblings“futterstellen“ haben uns auch 2016 bei sich begr√ľ√üen d√ľrfen: „Shou Sushi-Running“ , „Ocakbasi“ , „Rivoli“ , „Odessa“ , „El Horst“ , „Olympia“ und „Dschingiskhan“ in Dresden, sowie das Caf√© „Guam“ in Potsdam … zum Gl√ľck bekommen wir bei unserem Haus-&-Hof-D√∂nermann, wo wir mindestens jeden Freitag das Wochenende einl√§uten, keinen Bon, denn dann w√ľrde die Kiste ja schon nach kurzer Zeit √ľberquellen!
  • Den Spanier „Espitas“ in Gruna haben wir dieses Jahr gleich mehrmals besucht, denn wir k√∂nnen seit unserem Umzug nach Striesen bis dorthin wunderbar laufen oder mit dem Rad fahren. Beide Optionen f√ľr den Heimweg sind nach einem reichlichen und leckeren Essen dort sehr hilfreich    zwinker
  • Der Besuch im „Zum Knipser“ war ein Dankesch√∂n von Kathrin und Axel f√ľr meine Familienfotos am Elbufer. Diese urige Gastst√§tte an der Dresdner B172 ist eine interessante und liebevoll gef√ľhrte Lokalit√§t – der Besuch lohnt sich wirtklich sehr.
  • Zu Ostern wurden wir von Andrea und Karl zum Brunchen ins Restaurant „Zum Atrium“ eingeladen. Danach war ein ausgedehnter Osterspaziergang f√ľr unsere prall gef√ľllten B√§uche auf jeden Fall ein Muss    lachen
  • Die „Elbterrasse Wachwitz“ entdeckten wir mehr oder weniger zuf√§llig, denn wir mussten mal in der Gegend etwas Zeit vor einer Igeltour √ľberbr√ľcken. Nach einem Radausflug auf dem rechtsseitigen Elbradweg ist das zum Beispiel eine √§u√üerst sch√∂ne M√∂glichkeit, mit einem fabelhaften Blick auf die Elbe etwas zu trinken und zu essen.
  • Eine andere Igeltour mit Essensverkn√ľpfung f√§llt mir beim griechischen Restaurant „Atlantis“ ein. Die Tour hat am Ende etwas l√§nger als gedacht gedauert und wir hatten einen Mordshunger. Statt wie geplant zuhause etwas zu kochen, sind wir kurzerhand dort eingekehrt. Zum Gl√ľck gab es trotz der nahenden Mittagspausenzeit doch noch etwas zu essen f√ľr uns – daf√ľr waren wir diesem Restaurant sehr dankbar!

Es gibt aber auch noch ein paar ganz besondere Erinnerungsst√ľcke zu erw√§hnen, z.B. die Einladung zum 125. Jubil√§um von Ines und Torsten, ein Brief von Andrea, in der sie sich w√§hrend unseres Sommerurlaubs mit unseren Nachbarn wegen der Schl√ľssel√ľbergabe f√ľr den Briefkasten und die Wohnung abstimmt, eine Vollmachtkarte der Post, welche einst von Andrea f√ľr mich ausgestellt wurde, damit ich ihre P√§ckchen abholen kann und welche nun nutzlos ist, weil sowohl mein Nachname nicht mehr stimmt, als auch weil Andrea ja seit September in Chemnitz wohnt, der Lieferschein eines Blumenversandes, √ľber den mir Stephanie zum Muttertag einen Blumenstrau√ü zustellen lie√ü, der Kassenzettel einer Zoohandlung f√ľr eine H√§ngematte f√ľr Stephanies Hamster Mr. Schnuffel und und und …

Dabei ist das alles eigentlich nur ein Bruchteil der wunderbaren Ausfl√ľge, Treffen und Begegnungen, welche wir in 2016 erleben durften – das Jahr war so ereignisreich wie wohl keines jemals zuvor. Ich glaube, ich sollte deshalb so langsam mal mit unserem Jahresbericht anfangen, damit uns am Ende nicht noch die eine oder andere Erinnerung durch die Lappen geht    zwinker



2015 09.
Aug

Eine der schönen Seiten unseren derzeitigen Lebens ist eine Mischung aus Planung und Spontanität. Vor allen Dingen muss man ohne Kinder und Verpflichtungen auch nicht mehr alles nur aufs Wochenende legen, es gibt ja zudem noch die freien Abende nach der Arbeit.

Am Dienstag haben Carsten und ich uns einen DVD-Abend geg√∂nnt: LoveFilm hat uns diesmal dazu den Film „Still Alice“ geliefert.¬† Das Thema Alzheimer ist eines, welches mich immer wieder besch√§ftigt. In dem Streifen „An ihrer Seite“¬†spielt diese Krankheit ebenfalls die Hauptrolle und den habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. „Still Alice“, f√ľr den Julianne Moore einen Oskar bekam, fand ich noch emotionaler, da¬†der Krankheitsverlauf auch aus der Sicht der betroffenen Person sehr eindrucksvoll gezeigt wird, sowie¬†die damit verbundenen √Ąngst, Unsicherheiten und das Begreifen, dass¬† man nicht wirklich etwas dagegen tun kann. Sehr emotional, sehr ergreifend und auch etwas deprimierend. Aber der Oskar als beste Darstellerin ist auf jeden Fall verdient – ich finde, sie hat diese Rolle wirklich brillant gespielt.

Der Mittwochabend war dann schon um vieles fröhlicher    zwinker    eine Geburtstagsfeier zur Sommerzeit im Garten und in lustiger Runde hebt die Laune, nicht zuletzt dank einem kleinen Beitrag in Form von Whiskey. Vielen Dank nochmals, dass wir vorbeikommen und dabeisein durften, liebe Ines    verliebt

Am Donnerstag haben wir relativ spontan entschieden, ins Kino zu gehen und uns „Learning to Drive – Fahrstunden f√ľrs Leben“¬†anzusehen. Ein sehr sch√∂ner Film, es gibt etwas zu lachen und etwas zu bedauern, aber zum Gl√ľck alles ohne Kitsch – sehr zu empfehlen. Und Ben Kingsley macht auch als Inder bzw. Sikh eine tolle Figur!

Am Freitag verbrachten wir unsere Freizeit erneut mit einem (Love-)Film, aber diesmal ging es blutiger und schie√üw√ľtiger zu¬†¬†¬†¬† lachen ¬† ¬† –> Keanu Reevs als „John Wick“ …¬†wer auf Rachefeldz√ľge mit skurrilem Humor steht, wird diesen Film m√∂gen. Immerhin siegt am Ende die Gerechtigkeit – daf√ľr liebe ich ja¬†solche modernen M√§rchen f√ľr Erwachsene¬†¬†¬† zwinker

Der Samstag war urspr√ľnglich g√§nzlich unverplant, aber da Claudia und Jan aus Uelzen mal wieder einen Abstecher nach Dresden gemacht haben, verbrachten wir zusammen beim Schwatzen, Essen und Trinken einen wundervollen Abend in Hinterhofbierg√§rten der Dresdner Neustadt. Zuerst kehrten wir im¬†Raskolnikoff ein und unser Besuch war komplett √ľberrascht, wie gem√ľtlich es hinter der br√∂ckelnden Au√üenfassade sein kann ¬† ¬†lachen ¬† ¬†auch das zweite Ziel, das¬†Oosteinde,¬†hat sie positiv beeindruckt. Beide Lokalit√§ten sind klein, machen von Au√üen nicht viel her und Touristen fallen hier bestimmt nicht ein.
Wir waren allerdings sehr √ľber das nicht mehr vorhandene Wasser im Flu√übett der Priesnitz (geht direkt am Oosteinde entlang) erstaunt, denn erst im Juni haben wir noch einen langen Spaziergang in der Dresdner Heide entlang dieses Flusses gemacht und damals f√ľhrte er jede Menge¬†Wasser. Aber in Dresden und Umgebung hat es schon seit geraumer Zeit eben nicht mehr so richtig geregnet …

Heute sind wir f√ľr einen Sonntag verdammt zeitig aufgestanden: ich habe mich schon um 7 Uhr in der Fr√ľh f√ľr ein Fotoshooting mit Hund und Frauchen zu¬†meinem August-Fotoprojekt verabredet, damit wir beim Posieren nicht mit der¬†sengenden Hitze zu sehr¬†ins Schwitzen kommen. Ich glaube, das hat uns die Sonne wirklich √ľbel genommen, denn sie hat sich immer wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. So hatten wir eben einen blassen statt strahlendblauen Himmel, aber unserem Spa√ü beim Fotografieren¬†hat selbst¬†das nicht geschadet¬†¬†¬† zwinker

geplante-Spontanität-web

Inzwischen vermeldet mir meine Backhilfe in Uhrform, dass unser Mittagessen fertig ist – ich sch√§tze, nach dem Essen werde ich mir erst einmal eine zus√§tzliche M√ľtze Schlaf g√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Auch das habe ich so gerade mal ganz spontan geplant    lachen



2015 19.
Jul

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide H√§nde voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Sch√∂nes erleben d√ľrfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys¬†ist f√ľr uns ein Muss gewesen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich f√ľr eine OV-Vorstellung. Unser Englisch m√ľsste ja gut genug sein f√ľr die Streifen dieser Art, denn schlie√ülich waren schon die vier Vorg√§nger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch¬†besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen¬†¬†¬† zwinker
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vortr√§ge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall¬†erf√ľllt¬†¬†¬† zwinker

Der Dienstagabend war schon seit Wochen daf√ľr vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang¬†beweisen wollen, dass er uns das nicht g√∂nnen mag, denn es hat tags√ľber¬†immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von¬†seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch √§u√üerst leckeres Essen im kleinen √Ėrtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht¬†nur f√ľr laue Sommerabende w√§rmstens empfehlen, auch drinnen¬†ist das¬†richtig gem√ľtlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna –¬†sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschw√§rmt und¬†nun war sie dran, sie f√ľr uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gef√ľllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und f√ľr mich war das au√üerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen¬†¬†¬† standard

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm Рes fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

IMG_0001

Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind¬†vorrangig wegen der Lesung von den¬†Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig s√ľchtig nach den Kurzgeschichten dieser¬†vier¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Ged√§chtnis vor¬†– das war echt super! Viel Spa√ü bei der Lesung hatten nicht nur die Zuh√∂rer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer hei√ügeliebten Couch, welche extra f√ľr die Veranstaltung auf die B√ľhne gestellt wurde, sehr wohl f√ľhlten:

IMG_0183

F√ľr den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung f√ľr diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allm√§hlich das Gef√ľhl, dass der Berg¬†von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar¬†kein Gl√ľck mit dem Wetter f√ľr einen Aufstieg und auch diesmal machte¬†uns die Wettervorhersage¬†keine Hoffnung auf einen sch√∂nen Wandertag¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬†Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute¬†nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie¬†die Gegend¬†um die¬†Tyssaer W√§nden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere¬†Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei M√§dels (mithilfe meines starken Mannes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† )¬†es uns auf einem Baum gem√ľtlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genie√üen:

IMG_0216

Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

IMG_0142

In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine …¬†es wird ja¬†langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten¬†¬†¬† zwinker



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2014 20.
Okt

Viele Elternpaare machen sich schon lange Zeit vor dem Auszug der Kinder viele Gedanken dar√ľber, wie es ohne den Nachwuchs in den eigenen vier W√§nden sein wird. Manchen wird ganz mulmig bei dem Gedanken, dass man dann nur noch mit dem eigenen Partner aufeinanderhockt, andere freuen sich wiederum darauf. Wir geh√∂ren wohl eher zur zweiten Kategorie¬†¬†¬† zwinker

Aber auch f√ľr Carsten und mich¬†fing¬†durch Stephanies Umzug nach Potsdam ein neues Leben an. Zum Gl√ľck haben wir schon Jahre vorher immer sehr gerne Freizeit miteinander verbracht, z.B. die gemeinsame Liebe¬†f√ľr¬†Filme ist etwas, worauf wir definitiv bauen k√∂nnen. Auch gehen wir trotz unserer Abnehmerei nach wie vor gern ausw√§rts essen¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† zudem¬†spazieren wir gern¬†in der Gegend umher¬†oder wandern oder lassen uns¬†von einem kundigen Fremdenf√ľhrer etwas Neues erz√§hlen. Und mit dem etwas unerwartet schnellem Verkauf des Hauses und dem bevorstehenden Umzug haben wir ja sowieso beide H√§nde voll zu tun und m√ľssen demn√§chst viel Neues entdecken¬†¬†¬† lachen

Ich stelle¬†au√üerdem¬†fest, dass es nicht mehr so viel dreckige W√§sche zu waschen gibt und auch der Einkauf wirkt im Vergleich zu den Kinderzeiten seeeeeeehr spartanisch. Es ist √ľberhaupt eine der schwierigsten Aufgaben, finde ich, sich an die kleinen Mengen beim Einkaufen und Kochen zu gew√∂hnen. Man war immer auf gro√üe Gelage vorbereitet¬†¬†¬† lachen
Auch¬†Vorr√§te werden nun nach und nach anders strukturiert, denn ich muss ja nicht mehr in der Lage sein, augenblicklich einen Kuchen f√ľr einen Kuchenbasar zu backen, weil es sonst keiner aus der Klasse – warum auch immer – machen kann.

Das Kochen wandelt sich ganz nebenbei auch etwas, denn nun kann ich √∂fter mit irgendwelchen Gem√ľsezeugs oder neue Rezepte experimientieren, ohne dass Heulen, rollende Augen und tiefen Seufzer beim Kauen der Speisen am Tisch mitsitzen. Gerade jetzt, w√§hrend ich diese S√§tze schreibe, ist meine K√ľche voller „Halloweenduft“: Es¬†werden gleichzeitig K√ľrbisst√ľcke im Backofen gegrillt und eine K√ľrbissuppe blubbert auf dem Herd vor sich hin. Meine Kinder haben immer beide¬†einstimmig f√ľr diese riesige orangefarbene Frucht √ľberhaupt nix √ľbrig gehabt. Carsten macht da schon etwas eher mit¬†¬†¬† zwinker

Aber trotz, dass ich das besser weiss, h√∂re ich manchmal immer noch hin, ob die Eingangst√ľr aufgeschlossen wird, obwohl Carsten und ich gerade zusammen sitzen … bis ich mich von dem Gedanken komplett l√∂sen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Ich sch√§tze, dass¬†sp√§testens in der neuen Wohnung, da die gesamte Umgebung schlie√ülich anders sein wird, dieses Horchen endlich nachl√§sst. Immer Willkommen sein werden die beiden M√§dels aber nach wie vor bei uns, das ist sicher.



2014 19.
Aug

Diesmal bin ich nicht nur am Wochenende, sondern auch noch am Montag nicht zum Schreiben gekommen    traurig

Aber ab Donnerstag ging es bei uns mehr oder weniger Schlag auf Schlag mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen.¬†Schon vor dem Wochenende sind wir erst ziemlich sp√§t ins Bett gekommen, da ich als Hochzeitsfotografin unterwegs war. Es war ein Freundschaftsdienst¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und ich m√∂chte auch an dieser Stelle nochmals Peggy und Rene alles Gute f√ľr ihren gemeinsamen Lebensweg w√ľnschen!

IMG_0035

Am Freitag kehrte Stephanie aus ihrem ersten elternlosen Campingurlaub nach Hause zur√ľck und nat√ľrlich wollten wir in allen Einzelheiten wissen, wie es gelaufen ist und im Gegenzug berichten, was wir in den vergangenen Tagen erlebten. Daf√ľr haben wir uns beim Schnizz¬†ein leckeres Abendessen geg√∂nnt und lange gequatscht. Zu Hause schlossen wir gemeinsam eine weitere cineastische Bildungsl√ľcke und schauten die DVD „Hobbit 2 – Smaugs Ein√∂de“ an. Mein Fazit: naja¬†¬†¬† unschuldig
Ich mag einfach keine Filme, wo lange gek√§mpft und gar nicht geredet wird, das wirkte schon immer recht einschl√§fernd auf mich und verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung, denn im letzten (gef√ľhlten) Drittel des Films wurde irgendwie nur noch gek√§mpft – die Hobbits auf der Leinwand und meine Augenlider gegen die Bleischwere. Ich bin vermutlich in meinem Inneren doch mehr M√§dchen als ich es mir eingestehen m√∂chte¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag kamen Andrea und Karl vorbei. Zusammen mit den beiden¬†sowie Stephanie haben wir unseren Haushalt unter die Lupe genommen und schon mal unseren Hausrat¬†gerecht und wunschgem√§√ü¬†aufgeteilt, um den Aufbau eigener Nester f√ľr unser Jungvolk zu f√∂rdern¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und unsere Umzugskartons zu entlasten … wie nennen das immer wieder „Pl√ľnderparty“. Nach der Vernichtung eines leckeren Nudel-Schinken-Auflaufs verzogen sich die Drei wieder. Ich setzte mich¬†zwar an den Rechner, aber nur, um¬†die reichliche Bildausbeute von Donnerstag nochmals anzufassen: sortieren, bearbeiten, l√∂schen, aufh√ľbschen¬†usw.¬† Die Zeit war schneller verflogen als ich es mir denken konnte.

Am Sonntagvormittag wurstelte ich noch ein wenig im Haushalt, bevor ich dann¬†nachmittags¬†mit meinen unerm√ľdlichen Irish-Dancerinnen unterwegs war, denn sie hatten einige Auftritte¬†auf dem¬†Dresdner Stadtfest. Ich habe es wie immer sehr genossen! Und nat√ľrlich UNMENGEN fotografiert¬†¬†¬† lachen

IMG_0536

Am Montag geh√∂rte mein Feierabend erneut der Familie. Unsere M√§dels haben uns zu Ostern alles f√ľr eine homemade Sushi-Zubereitung geschenkt und jetzt war es endlich an der Zeit,¬†kennenzulernen wie man Sushi selber¬†rollt¬†¬†¬† lachen
Wir hatten ganz viel Spa√ü beim Basteln der Seetang-Reis-Gurke-Surimi-W√ľrstchen-Fischcreme-Kombinationen und es sind dabei eben auch¬†au√üergew√∂hnliche Kreationen f√ľr Nicht-Fischesser wie Stephanie herausgekommen:¬†speziell f√ľr sie Wiener W√ľrstchen-Gurken-Sushi¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬† ehrlich, schmeckt besser als es klingt¬†¬†¬† zwinker

In den kommenden Tagen stehen wieder etliche Aktivit√§ten auf dem Familienplaner, aber ich hoffe, ich kann dar√ľber wie gewohnt am Wochenende berichten¬†¬†¬† zwinker



2014 12.
Jan

Eines der sch√∂nsten Geschenke von meinen M√§dels ist ganz gewiss¬†eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit √ľber einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die sch√∂nen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders sch√∂ne Erlebnisse das¬†ganze Jahr¬†√ľber zu sammeln und¬†diese dann¬†im¬†Januar¬†zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

IMG_0001

Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel¬†nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe geg√∂nnt habe …¬†eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet –¬†ich h√§tte gedacht¬†schon seit Jahren! Selbst wenn ich das Gef√ľhl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt¬†war das Jahr den¬†Andenken nach sogar recht irisch-lastig¬†¬†¬†¬† zwinker

IMG_0002

Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankesch√∂n-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester¬†(Eintrittskarten, Los- bzw. Gl√ľcksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein Fototb√ľchlein von der¬†Irish Dance Company (Danke, Ines!)¬†samt sch√∂nem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film¬†zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag¬†waren wir mit G√ľnter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der¬†Zirkelstein-Gastst√§tte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot¬†genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an¬†ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im¬†Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • Abfallgeb√ľrenquittungen¬†der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich¬†an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich Gr√ľnabf√§lle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich¬†das wirklich tolle St√ľck „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours¬† haben wir mehr √ľber die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an¬†Gerd und Katja f√ľr die Einladung!)
  • die¬†Belege vom St. Petersburg und¬†Odessa¬†verdanke ich meiner fleissigen¬†Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das¬†Tagesticket f√ľr 22,50 EUR wurde f√ľr einen √§u√üerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

Nat√ľrlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge str√∂men auch noch Wochen und Monaten noch reichlich¬†r√ľhrende und am√ľsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges Gef√ľhl.

Danke, meine lieben M√§dels, dass ihr mir diese Kiste f√ľr die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an sch√∂nen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas l√§nger im Ged√§chtnis bewahren kann.