Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 20.
Okt

Viele Elternpaare machen sich schon lange Zeit vor dem Auszug der Kinder viele Gedanken dar√ľber, wie es ohne den Nachwuchs in den eigenen vier W√§nden sein wird. Manchen wird ganz mulmig bei dem Gedanken, dass man dann nur noch mit dem eigenen Partner aufeinanderhockt, andere freuen sich wiederum darauf. Wir geh√∂ren wohl eher zur zweiten Kategorie¬†¬†¬† zwinker

Aber auch f√ľr Carsten und mich¬†fing¬†durch Stephanies Umzug nach Potsdam ein neues Leben an. Zum Gl√ľck haben wir schon Jahre vorher immer sehr gerne Freizeit miteinander verbracht, z.B. die gemeinsame Liebe¬†f√ľr¬†Filme ist etwas, worauf wir definitiv bauen k√∂nnen. Auch gehen wir trotz unserer Abnehmerei nach wie vor gern ausw√§rts essen¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† zudem¬†spazieren wir gern¬†in der Gegend umher¬†oder wandern oder lassen uns¬†von einem kundigen Fremdenf√ľhrer etwas Neues erz√§hlen. Und mit dem etwas unerwartet schnellem Verkauf des Hauses und dem bevorstehenden Umzug haben wir ja sowieso beide H√§nde voll zu tun und m√ľssen demn√§chst viel Neues entdecken¬†¬†¬† lachen

Ich stelle¬†au√üerdem¬†fest, dass es nicht mehr so viel dreckige W√§sche zu waschen gibt und auch der Einkauf wirkt im Vergleich zu den Kinderzeiten seeeeeeehr spartanisch. Es ist √ľberhaupt eine der schwierigsten Aufgaben, finde ich, sich an die kleinen Mengen beim Einkaufen und Kochen zu gew√∂hnen. Man war immer auf gro√üe Gelage vorbereitet¬†¬†¬† lachen
Auch¬†Vorr√§te werden nun nach und nach anders strukturiert, denn ich muss ja nicht mehr in der Lage sein, augenblicklich einen Kuchen f√ľr einen Kuchenbasar zu backen, weil es sonst keiner aus der Klasse – warum auch immer – machen kann.

Das Kochen wandelt sich ganz nebenbei auch etwas, denn nun kann ich √∂fter mit irgendwelchen Gem√ľsezeugs oder neue Rezepte experimientieren, ohne dass Heulen, rollende Augen und tiefen Seufzer beim Kauen der Speisen am Tisch mitsitzen. Gerade jetzt, w√§hrend ich diese S√§tze schreibe, ist meine K√ľche voller „Halloweenduft“: Es¬†werden gleichzeitig K√ľrbisst√ľcke im Backofen gegrillt und eine K√ľrbissuppe blubbert auf dem Herd vor sich hin. Meine Kinder haben immer beide¬†einstimmig f√ľr diese riesige orangefarbene Frucht √ľberhaupt nix √ľbrig gehabt. Carsten macht da schon etwas eher mit¬†¬†¬† zwinker

Aber trotz, dass ich das besser weiss, h√∂re ich manchmal immer noch hin, ob die Eingangst√ľr aufgeschlossen wird, obwohl Carsten und ich gerade zusammen sitzen … bis ich mich von dem Gedanken komplett l√∂sen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Ich sch√§tze, dass¬†sp√§testens in der neuen Wohnung, da die gesamte Umgebung schlie√ülich anders sein wird, dieses Horchen endlich nachl√§sst. Immer Willkommen sein werden die beiden M√§dels aber nach wie vor bei uns, das ist sicher.



2014 19.
Aug

Diesmal bin ich nicht nur am Wochenende, sondern auch noch am Montag nicht zum Schreiben gekommen    traurig

Aber ab Donnerstag ging es bei uns mehr oder weniger Schlag auf Schlag mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen.¬†Schon vor dem Wochenende sind wir erst ziemlich sp√§t ins Bett gekommen, da ich als Hochzeitsfotografin unterwegs war. Es war ein Freundschaftsdienst¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und ich m√∂chte auch an dieser Stelle nochmals Peggy und Rene alles Gute f√ľr ihren gemeinsamen Lebensweg w√ľnschen!

IMG_0035

Am Freitag kehrte Stephanie aus ihrem ersten elternlosen Campingurlaub nach Hause zur√ľck und nat√ľrlich wollten wir in allen Einzelheiten wissen, wie es gelaufen ist und im Gegenzug berichten, was wir in den vergangenen Tagen erlebten. Daf√ľr haben wir uns beim Schnizz¬†ein leckeres Abendessen geg√∂nnt und lange gequatscht. Zu Hause schlossen wir gemeinsam eine weitere cineastische Bildungsl√ľcke und schauten die DVD „Hobbit 2 – Smaugs Ein√∂de“ an. Mein Fazit: naja¬†¬†¬† unschuldig
Ich mag einfach keine Filme, wo lange gek√§mpft und gar nicht geredet wird, das wirkte schon immer recht einschl√§fernd auf mich und verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung, denn im letzten (gef√ľhlten) Drittel des Films wurde irgendwie nur noch gek√§mpft – die Hobbits auf der Leinwand und meine Augenlider gegen die Bleischwere. Ich bin vermutlich in meinem Inneren doch mehr M√§dchen als ich es mir eingestehen m√∂chte¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag kamen Andrea und Karl vorbei. Zusammen mit den beiden¬†sowie Stephanie haben wir unseren Haushalt unter die Lupe genommen und schon mal unseren Hausrat¬†gerecht und wunschgem√§√ü¬†aufgeteilt, um den Aufbau eigener Nester f√ľr unser Jungvolk zu f√∂rdern¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und unsere Umzugskartons zu entlasten … wie nennen das immer wieder „Pl√ľnderparty“. Nach der Vernichtung eines leckeren Nudel-Schinken-Auflaufs verzogen sich die Drei wieder. Ich setzte mich¬†zwar an den Rechner, aber nur, um¬†die reichliche Bildausbeute von Donnerstag nochmals anzufassen: sortieren, bearbeiten, l√∂schen, aufh√ľbschen¬†usw.¬† Die Zeit war schneller verflogen als ich es mir denken konnte.

Am Sonntagvormittag wurstelte ich noch ein wenig im Haushalt, bevor ich dann¬†nachmittags¬†mit meinen unerm√ľdlichen Irish-Dancerinnen unterwegs war, denn sie hatten einige Auftritte¬†auf dem¬†Dresdner Stadtfest. Ich habe es wie immer sehr genossen! Und nat√ľrlich UNMENGEN fotografiert¬†¬†¬† lachen

IMG_0536

Am Montag geh√∂rte mein Feierabend erneut der Familie. Unsere M√§dels haben uns zu Ostern alles f√ľr eine homemade Sushi-Zubereitung geschenkt und jetzt war es endlich an der Zeit,¬†kennenzulernen wie man Sushi selber¬†rollt¬†¬†¬† lachen
Wir hatten ganz viel Spa√ü beim Basteln der Seetang-Reis-Gurke-Surimi-W√ľrstchen-Fischcreme-Kombinationen und es sind dabei eben auch¬†au√üergew√∂hnliche Kreationen f√ľr Nicht-Fischesser wie Stephanie herausgekommen:¬†speziell f√ľr sie Wiener W√ľrstchen-Gurken-Sushi¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬† ehrlich, schmeckt besser als es klingt¬†¬†¬† zwinker

In den kommenden Tagen stehen wieder etliche Aktivit√§ten auf dem Familienplaner, aber ich hoffe, ich kann dar√ľber wie gewohnt am Wochenende berichten¬†¬†¬† zwinker



2014 12.
Jan

Eines der sch√∂nsten Geschenke von meinen M√§dels ist ganz gewiss¬†eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit √ľber einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die sch√∂nen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders sch√∂ne Erlebnisse das¬†ganze Jahr¬†√ľber zu sammeln und¬†diese dann¬†im¬†Januar¬†zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

IMG_0001

Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel¬†nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe geg√∂nnt habe …¬†eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet –¬†ich h√§tte gedacht¬†schon seit Jahren! Selbst wenn ich das Gef√ľhl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt¬†war das Jahr den¬†Andenken nach sogar recht irisch-lastig¬†¬†¬†¬† zwinker

IMG_0002

Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankesch√∂n-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester¬†(Eintrittskarten, Los- bzw. Gl√ľcksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein Fototb√ľchlein von der¬†Irish Dance Company (Danke, Ines!)¬†samt sch√∂nem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film¬†zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag¬†waren wir mit G√ľnter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der¬†Zirkelstein-Gastst√§tte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot¬†genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an¬†ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im¬†Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • Abfallgeb√ľrenquittungen¬†der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich¬†an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich Gr√ľnabf√§lle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich¬†das wirklich tolle St√ľck „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours¬† haben wir mehr √ľber die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an¬†Gerd und Katja f√ľr die Einladung!)
  • die¬†Belege vom St. Petersburg und¬†Odessa¬†verdanke ich meiner fleissigen¬†Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das¬†Tagesticket f√ľr 22,50 EUR wurde f√ľr einen √§u√üerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

Nat√ľrlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge str√∂men auch noch Wochen und Monaten noch reichlich¬†r√ľhrende und am√ľsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges Gef√ľhl.

Danke, meine lieben M√§dels, dass ihr mir diese Kiste f√ľr die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an sch√∂nen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas l√§nger im Ged√§chtnis bewahren kann.



2013 18.
Nov

… ist dem Deutschen sein Hamster – auf jeden Fall verk√∂rpern diese beiden possierlichen Tierchen in der Redewendung sinnloses und schnelles Rennen in einem Rad. Und so wie die beiden Tierarten f√ľhle ich mich im Augenblick ebenfalls etwas gehetzt. Es ist schon immer so, dass sich¬†die Menschheit am Jahresende wie auf¬†Olympischen Spielen benimmt und erwartet, dass ausgerechnet f√ľr¬†sie selbst jetzt alles schneller, h√∂her, [und so] weiter ist. Ich pers√∂nlich komme aber nie in diesen Genuss, derartige Erwartungen an den Tag zu legen, denn meistens werde ich von allen anderen immer wieder zu¬†neuen Arbeitsrekorden angetrieben. Eben das sprichw√∂rtlich bekannte Hamsterrad …

Aber zum Gl√ľck gibt es neben dem SDZ (Stress in der dunklen Zeit) auch etliche lichte Momente. ¬†Vor einer Woche waren Stephanie und ich im Schauspielhaus und haben uns das St√ľck „Der Drache“ angesehen. Es war eine recht spontane Entscheidung und es wurde ein gro√üartiger Abend! Ich kannte die Geschichte als Film aus meiner Jugendzeit und¬†das St√ľck von Jewgeni Schwarz habe ich vor langer, langer Zeit gelesen –¬†ich war schon damals sehr beeindruckt. Und nun kann ich meine Bewunderung auch den Dresdner Schauspielern zollen, denn die haben das einfach umwerfend inszeniert! Besonders toll fanden Stephanie und ich¬†Christian Clau√ü, welcher als Kater Mariechen wohl bereits am Anfang die Herzen aller Zuschauer eroberte. Zudem¬†bin ich immer wieder von¬†Tom Quass fasziniert. Kurz gesagt: das St√ľck war spitzenm√§√üig!

Genau so gro√üartig fanden Carsten und ich den neuen Film mit Tom Hanks – „Captain Phillips„, welchen wir am Samstagabend¬†zusammen mit Kathrin und Axel angesehen haben.¬†Ein Drama, basierend auf einer wahren Geschichte, ausgef√ľhrt von gro√üartigen Schauspielern, wobei ich die somalischen Piraten wirklich echt fand. Aber auch der¬†gute, alte Tom war wie immer unglaublich in seiner Rolle. Ich glaube der kann fast alles spielen, nur einen Schurken wird man ihm wohl nicht so schnell abkaufen – daf√ľr sieht er einfach zu gutm√ľtig aus¬†¬†¬†¬† lachen
Ich erinnere mich da immer noch sehr gut an ihn im Film „Splash“, als er noch ganz, ganz jung war – kennt noch jemand diesen Streifen?

Naja, um das Thema abzurunden, mir geht es in den letzten (und wohl auch in den kommenden Tagen) genau so wie dem Hamster aus der aktuellen Werbung von dem bekanntesten online-Aktionshaus: Teil 1 und Teil 2     lachen

Gut, dass es Leute gibt, welche immer wieder f√ľr mich da sind – danke daf√ľr vom Herzen!!!¬†¬†¬†¬†¬†verliebt



2013 03.
Nov

Heute ist der letzte freie Tag meines Kurzurlaubs. Wir haben die Gunst der Herbstferien und gleichzeitig des Reformationstages am 31.10 genutzt sowie noch 2 Urlaubstage dazu genommen Рfertig war der Kurzurlaub.

So unbelehrbar naiv wie ich ich nun mal bin, dachte ich, dass ich in dieser Zeit Millionen unerledigter und aufgeschobener Dinge abhaken kann, aber letzten Endes entschied ich¬†mich statt der Erf√ľllung des Pflichprogramms lieber f√ľr viel Zeit mit Familie und Freunden.

Tag 1 – Stephanie und ich haben uns am Mittwoch eine Shoppingtour in der Innenstadt geg√∂nnt und sind mit unserer Ausbeute¬†sehr¬†zufrieden. Auch bei Klamotten ist eine Teuerung nun mehr als festzustellen, aber wir beide sind schon mehr als ge√ľbt darin, nach den wenigen Schn√§ppchen zu suchen und so sind wir auch diesmal wieder f√ľndig geworden ¬† ¬† zwinker

Tag 2 – Den darauf folgenden Feiertag haben wir komplett als Familie verbracht. Nach dem Fr√ľhst√ľck verzogen wir uns in den Fernsehraum, um gemeinsam den Film „The Purge – die S√§uberung“ anzusehen. Es ist kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber dennoch durch seine blutige ¬†Geschichte sehr zum Nachdenken anregend –¬†allerdings ist er¬†bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Nach dieser DVD widmeten wir uns dann fr√∂hlicheren Sachen, welche¬†wir an diesem sonnigen Herbsttag machen konnten: Minigolfen im Gro√üen Garten, Schlendern¬†√ľber den Dresdner Herbstrummel¬†(allerdings ohne Fahrgesch√§fte zu nutzen) und abschlie√üend¬†ein AYCE im griechischen Restaurant „Olympia„, wo wir zum Gl√ľck rechtzeitig¬†Pl√§tze reserviert haben.¬†Viele Leute ohne Reservierung mussten leider sofort wieder gehen.

√úbrigens, beim Minigolf freute ich mich √ľberschw√§nglich √ľber jeden eingelochten Ball … es hat mir am Ende dennoch nix gen√ľtzt, denn ich habe mit¬†69 Schl√§gen¬†kl√§glich¬†gegen Carsten (58) und Stephanie (47) verloren ¬† ¬† zwinker

minigolf-web

Tag 3 bis 5 – Ansonsten haben wir die freie Zeit genutzt, um viel mit¬†zwei Kerstins zu quatschen, um mit den beiden etwas Leckeres zu essen,¬†um mit einer von ihnen spazieren zu gehen, um einem Volleyballspiel von Stephanie zuzugucken und¬†um ein paar James Bond-Filme und „Auf Achse“-Folgen anzuschauen. Es blieb sogar noch reichlich Zeit f√ľr mich zum Lesen. Summa summarum kam mir dieser Kurzurlaub ziemlich lang, daf√ľr aber sehr erholsam vor, wenngleich¬†meine Pflichtaufgabenliste nicht sonderlich k√ľrzer geworden ist. Daf√ľr ¬†f√ľhle ich mich wieder gut gest√§rkt, die anstehenden, dunklen Herbsttage zu √ľberstehen. Mal sehen, wie lange ich von diesem Erholungsdepot zehren kann ¬† ¬† zwinker



2013 30.
Jun

Nat√ľrlich merkt jeder von uns, dass die Zeit immer schneller vergeht, je √§lter man wird. Alles wird schneller, wir sind immer und √ľberall erreichbar und wenn unser Smartphone pl√∂tzlich keine Lust mehr hat oder man bei einer Umstellung durch Telefongesellschaften nicht mehr ins Internet kann, f√ľhlt man sich inzwischen wie von der Welt abgeschnitten.

Auch¬†aktuelle Filme bzw. Serien bringen uns mit ihren schnellen Schnitten, schnellen Abfolgen, k√ľnstlichem Ruckeln¬†und mehreren Kleinbildern in einem gro√üen Gesamtbild nicht unbedingt zur Ruhe, da man permanent h√∂llisch aufpassen muss, um nichts zu verpassen. Wir schauen uns zwar gern solche¬†Dinge an, aber wenn wir uns¬†etwas Ruhe und Gelassenheit inklusive¬†filmischer Unterhaltung g√∂nnen m√∂chten, greifen wir¬†immer wieder¬†mal zu¬†Machwerken aus guten alten Zeiten. Kameraschwenks laufen sehr viel entspannter ab, Verfolgungen werden nicht mit Ruckelpartien gleichgesetzt und auch die langsamen Schnitte entspringen sehr deutlich aus einer Zeit vor der MTV-√Ąsthetik mit „128 cuts per minute“.

Ich pers√∂nlich staune dann selber immer wieder, wie viel¬†Ruhe man¬†fr√ľher z.B. in eine Folge von „Auf Achse“ mit dem jungen Manfred Krug gepackt hat, denn f√ľr den¬†stimmungsvollen Aufbau von Fernfahreratmosph√§re werden auch mal 3 Minuten lang nur LKW-Fahrten durch die Landschaft gezeigt. Klar, LKW-Fahren ist an sich keine schnelle Sache, aber ich sch√§tze mal, dass man heute aus R√ľcksicht auf die erforderlichen Werbepausen die Reisebilder enorm abk√ľrzen w√ľrde. Damit ginge doch¬†aber das Gef√ľhl einer langen Fahrt verloren, nicht wahr?

Auch ein „James Bond“-Streifen mit einem jungen Sean Connery wirkt inzwischen nahezu entspannend auf mich. Selbst die B√∂sewichte sind, verglichen mit den modernen Ausf√ľhrungen solcher Rollen, nicht so gruselig wie jetzt.¬†Zudem hat die Brutalit√§t bei den K√§mpfen inzwischen ganz andere Dimensionen angenommen, die Waffen sind krasser und¬†die technische Ausstattung ebenfalls … stundenlange Nahk√§mpfe wirken aber auch¬†heute¬†noch einschl√§fernd auf mich¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Bitte, versteht mich nicht falsch, ich werde auch weiterhin dem Genre Actionfilm treu bleiben, hoffe allerdings, dass die Filmindustrie vielleicht nicht mehr nur noch auf das gro√ü inszenierte „KA-Wumm!“ achtet, sondern nebenbei auch eine interessante und wenigstens an manchen Stellen langsam erz√§hlte Geschichte vorweisen kann.

Nat√ľrlich hat die Schnelligkeit nicht nur in¬†realen Verfilmungen – insbesondere durch die 3D-Effekthascherei – ihren Platz erobert, sondern findet sich auch immer mehr in der Trickfilmindustrie wieder. Gestern haben wir uns „Die Monster Uni“ im Kino angesehen (wir waren vermutlich das einzige P√§rchen ohne Kind im ganzen gro√üen Saal¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† ). Es war zweifelsohne nette Unterhaltung, aber die Geschichte¬†ist nicht mehr so gut und √ľberraschungsreich wie noch beim ersten Teil „Die Monster AG„. Schade fand ich √ľbrigens, dass die Leute immer noch nicht verinnerlicht haben, dass es sich lohnt, bei Pixar-Filmen bis zum bitteren Ende im Kinosaal zu bleiben. So haben die witzige Stelle ganz zum¬†Schlu√ü au√üer uns nur noch eine handvoll Familien gesehen – Pech f√ľr die Anderen!

Das¬†Schlu√üwort¬†geh√∂rt „Auf Achse“:¬†noch mindestens 60 Folgen lang¬†werde¬†ich mir immer wieder mal etwas Entspannung beim Begleiten von G√ľnther Willers und Franz Meersdonk¬†g√∂nnen –¬†einfach, um ganz gem√ľtlich andere L√§nder von meiner Couch aus zu bereisen und deren Abenteuer ohne Handy, Kreditkarten, Navi, Laptop oder Tablet usw. zu erleben ¬† ¬† zwinker



2013 10.
Mrz

In der vergangenen Woche habe ich mich¬†zun√§chst recht zur√ľckhaltend, aber mit jedem Tag etwas kr√§ftiger in den Alltag zur√ľckgek√§mpft. Mein Schnupfen ist so gut wie besiegt und¬†die Halsschmerzen sind ebenfalls auf dem absteigenden Ast. So konnte ich am Montag auch wieder¬†arbeiten gehen. Abends war ich daf√ľr allerdings meistens ganz sch√∂n platt und schlief relativ fr√ľh ein¬†– noch dazu wie ein Stein. Wenn ich meinem Mann Glauben schenken ¬†darf,¬†sogar wie ein ganz laut schnarchender Stein¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Aber Ende der Woche war ich¬†dann endlich wieder¬†fit f√ľr die Sachen, welche Spa√ü machen. So gingen Carsten und ich mit einem anderen superlieben P√§rchen in ein italienisches Restaurant, um geb√ľhrend den Internationalen Frauentag am 8. M√§rz zu feiern.¬† Das „Delizia“¬†liegt ¬†zwar nicht gleich bei uns um die Ecke, aber die Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt – das Essen war einfach total umwerfend!!! Die Preise sind zwar etwas h√∂her als bei unserem Lieblingsitaliener, aber man merkt, dass vieles nicht aus dem Gro√ümarkt dazugekauft, sondern wirklich selbst hergestellt wurde (z.B. Oliven√∂l) und dass die Chefin selbst¬†einen direkten Draht zu Ihrer Kundschaft hat – es wurde viel beredet. Wir hatten einen ganz bezaubernden Abend!

Am Samstag gingen Carsten und ich zu einer f√ľr uns au√üergew√∂hnlichen Zeit ins Kino (bereits um 14.45 Uhr) und schauten uns die Familienkom√∂die¬†„Die Bestimmer – Kinder haften f√ľr ihre Eltern“¬†an.¬†Solche Familiengeschichten gehen uns beiden ziemlich zu Herzen und so mussten wir¬†bei dieser Vorstellung des √Ėfteren so tun, als ob¬†irgendwas im Auge kribbelt ¬† ¬† zwinker¬†¬†¬†¬† oskarreif ist der Film gewiss nicht, aber dennoch fanden wir ihn sehr sehenswert.

Heute erlebten wir¬†den Auftakt zu unserem Irish-Dance-Monat M√§rz, denn¬†zum ersten Auftritt¬†des IDC gingen wir auf die¬†Messe „Aktiv+Vital„. Ich durfte wieder Fotos machen und¬†bei Carsten waren seine handwerklichen F√§higkeiten gefragt, da vor dem Auftritt auf der B√ľhne die Holzplatten f√ľr den richtigen Sound der „Hard Shoes“ schnell verlegt und nach dem Auftritt wieder wegger√§umt werden mussten – nat√ľrlich nicht nur er alleine, sondern zusammen mit ein paar anderen Nichtt√§nzern und inoffiziellen IDC-Groupies … √§h … Crewmitgliedern. Am n√§chsten Wochenende wartet auf uns und die IDCler¬†der Auftritt bei der¬†„2nd St. Paddy’s Day Ship Parade“ und die Woche darauf wird der „St. Patrick’s Day“ im Golfclub Possendorf gefeiert. Am Monatsende zeige ich dann in einem Rutsch die Bilder von allen drei Events, ok?¬†¬†¬†¬†¬†lachen



2013 17.
Feb

Aus verschiedenen Gr√ľnden lag das Ziel unserer allj√§hrlichen Hochzeitstagreise diesmal nicht so weit vom Zuhause entfernt wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Statt Sonnenschein und Sand auf Fuerte landeten wir diesmal im kalten und verschneiten Th√ľringen. Ich m√∂chte aber keineswegs unken, denn diverse Ziele, welche in diesem benachbarten Bundesland liegen, standen schon lange auf unserer Wunschliste –¬†somit passte es ausgezeichnet.

Wir sind bereits am Sonntagmorgen (10.2.) aufgebrochen und haben noch ein paar¬†Zwischenstopps auf dem Weg zu unserer Pension „Hinz und Kunz“ in Weimar eingelegt. Zuerst haben wir uns ganz kurz die G√∂ltzschtalbr√ľcke angesehen – sehr beeindruckend! Es war vor ca. 21 Jahren eine meiner ersten Sehensw√ľrdigkeiten hierzulande und was habe ich damals als Ausl√§nder trotz¬†Goetheinstitut-geschultem Deutsch mit der Aussprache dieses Bauwerkes gek√§mpft! Man k√∂nnte das ja schon fast¬†zu einem Bestandteil des Einb√ľrgerungstests¬†betrachten ¬†¬†¬† zwinker
Danach haben wir mit dem Auto eine kleine Runde durch Greiz gedreht, da wir nun schon mal in der N√§he waren. In diesem St√§dtchen habe ich meine ersten Deutschlandjahre verbracht und¬†hier wurde auch meine Gro√üe geboren. Aber leider fehlt in dieser Ecke ein gro√üer Arbeitgeber und man merkt, dass auch das Geld f√ľr die Instandhaltung und Renovierung vieler Geb√§ude demzufolge¬†fehlt – schade!

Daf√ľr fanden wir Plauen – unsere n√§chste Station an diesem Tag –¬†echt schick! Dort habe ich etwas durch Zufall meinen allerersten Karnevalsumzug erlebt.¬†Eigentlich spielt Fasching in unserer Gegend eine sehr untergeordnete Rolle und¬†ich war bislang¬†auch nur mit den Kindern aus dem Hort in der Siedlung unterwegs. Mir hat es gefallen! Ordentlich durchgefroren und mit Kamellen beworfen sind wir danach direkt nach Weimar gefahren.

Am nächsten Tag haben wir uns die Burgenkonstellation Drei Gleichen angesehen. Eine ca. 16 km lange Wanderung an einem sonnigen Wintertag durch schneebedeckte Landschaften Рwunderschön!

Das Ziel des darauffolgenden Tages war nicht so erfreulich, aber das Thema interessiert mich nach wie vor sehr und deshalb sind wir nach Buchenwald gefahren, um an einer F√ľhrung durch das ehemalige KZ teilzunehmen.

Am¬†Dienstag stand die Landeshauptstadt Th√ľringens auf unserer Wunschliste. Erfurt ist gotisch-sch√∂n, aber um einiges kleiner als Dresden, darum¬†konnten wir uns die wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten in relativ kurzer Zeit anschauen.¬†Bestimmt haben wir auch irgendetwas verpasst, aber unseligerweise war ausgerechnet an unserem Besuchstag die Touristeninformation geschlossen. Da wir noch viel Zeit hatten, fuhren wir zur nicht weit entfernten, aber sehr ber√ľhmten¬†Wartburg – eine weitere historisch wichtige St√§tte f√ľr die Deutschen. Damit waren die Ausfl√ľge, welche mit einer Autofahrt verbunden waren, schon jetzt alle erledigt.

Die n√§chsten zwei Tage, inklusive unseres 7. Hochzeitstages, haben wir in Weimar verbracht. Wir erlebten eine interessante und sehr am√ľsante F√ľhrung durch die Stadt, in welcher solche Pers√∂nlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Liszt, van de Felde, Gr√∂pius und einige anderen¬†beheimatet waren. Das Abendessen zum Ende¬†unseres verflixten 7. Jahres¬†g√∂nnten wir uns¬†deftig-th√ľringisch im „Schwarzbierhaus„. Am Tag danach nutzten wir ein sonniges Winterwetter f√ľr die Besichtigung noch nicht entdeckter Sehensw√ľrdigkeiten und¬†f√ľr einen¬†Spaziergang im Park an der Ilm … direkt an dem¬†Goethe seinem¬†Gartenh√§uschen¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† vorbei.

Am Samstag fuhren wir nach dem Fr√ľhst√ľck direkt nach Hause, da wir f√ľr den¬†Nachmittag mit¬†Andrea (samt Karl) und Stephanie geplant haben, den neuen Streifen aus der „Stirb Langsam“-Reihe im Kino anzuschauen. Das musste einfach sein¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Jetzt¬†h√§ngt mittlerweile schon die vierte Ladung W√§sche auf dem Trockner und morgen geht es¬†*seufz* erneut ins B√ľro – das Geld f√ľr den n√§chsten Urlaub will mal wieder verdient werden¬†¬†¬†¬†¬†lachen

P.S.: Ich habe auch in diesem Urlaub mein ultimatives Symbol f√ľr die gute Erholung gefunden – eine Palme darf nie fehlen!

P.P.S. : Nat√ľrlich war wie immer ein B√§r mit dabei – Heinis Sicht auf diesen Urlaub folgt in K√ľrze in Wort und Bild!



2013 13.
Jan

Die erste vollständige Januarwoche entwickelte sich bei mir recht schnell zu einer Filmwoche. Ein paar neue Streifen im Kino, gepaart mit dem wohlverdienten Feierabend während das Kind zum Training verschwunden ist und schon stehen Carsten und ich an der Kinokasse     lachen

Und nun kann ich √ľber meine Eindr√ľcke √ľber das Gesehene aufschreiben ¬† ¬†¬† standard

„Silver Linings“¬†– auf diesen Film von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence habe ich schon lange gewartet. Besonders Jennifer wegen, ich finde sie einfach klasse¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† Pat, gespielt von Mr. Cooper, hat ein paar arge psychische Probleme, da seine Frau ihn nach einem (berechtigten!) Wutausbruch nicht nur verlassen, sondern auch eine einstweilige Verf√ľgung gegen ihn erwirkt hat. Er, anfangs noch in der Psychiatrie sitzend, ist jedoch der Meinung, dass er sie zur√ľckgewinnen kann, wenn er sich √§ndert: mehr liest, abnimmt, regelm√§√üig zum Psychologen geht usw..
Da hat Tiffany ein paar andere Probleme am Hals, allerdings ebenfalls psychischer Art. Wie die beiden sich auf einen Deal einlassen erz√§hle ich Euch nicht, aber auf einen ausdr√ľcklichen Wunsch von Tiffany muss Pat mit ihr bei einem Wettbewerb tanzen. Der Weg bis dorthin ist allerdings nicht leicht … so, mehr verrate ich euch nicht¬†¬†¬†¬†¬†unschuldig

Diesen Film als nette Unterhaltung anzusehen, wird¬†ihm gerecht, allerdings von dem Titel „Olgas Streifen des Jahres“ ist er leider ziemlich weit entfernt.

Wesentlich n√§her dran ist der Film „The Sessions – Wenn Worte ber√ľhren“. Ich weiss nicht, warum Programmkinos in letzter Zeit am Jahresanfang immer¬†Filme mit Schwerbehinderten zeigen, aber diese Schicksale, mit einem lachenden und einem weinenden Auge erz√§hlt, ber√ľhren mich und meinen Mann sehr. Zumal hier genauso wie bei „Ziemliche beste Freunde“ eine wahre Geschichte verfilmt wurde. Mark O’Brien ist ein „Polio“ und verbringt die meiste Zeit seines Lebens in der „Eisernen Lunge“. ¬†Mit 38 Jahren beschlie√üt er, animiert durch seine Recherche f√ľr einen Artikel √ľber das Sexualleben¬†von Behinderten, eine neue Erfahrung in seinem Leben zu machen und endlich seine Jungfr√§ulichkeit loszuwerden. Zum Gl√ľck gibt es in diesem Leben auch¬†Therapeuten, welche¬†Leute mit derartigen Einschr√§nkungen unterst√ľtzen … und zwar mit Haut und Haar. Helen Hunt ist in dieser Rolle absolut perfekt und sie sieht trotz Baujahr 1963 einfach umwerfend aus! Der Film ist richtig gut und aufgrund dessen, dass¬†im Kinosaal ein Raunen durch die Zuschauerreihen ging, als die Therapeutin¬†das Ohrl√§ppchen bei Mark massierte, wussten wir, dass die meisten genau so wie wir „Ziemliche beste Freunde“¬†kannten¬†¬†¬†¬† zwinker
Wer also diesen französischen Film gemocht hat, wird auch Gefallen am aktuellen USA-Streifen finden. Dieser ist allerdings etwas leiser erzählt als sein Vorgänger.

Nun bleibt abzuwarten, was dieses Jahr noch im Kino gezeigt wird und¬†vielleicht schafft es „The Sessions“ doch noch an¬†die Spitze meiner allj√§hrlichen Auswertung zu¬†gelangen¬†¬†¬†¬† standard



2012 28.
Okt

In der kälteren Jahreszeit kommt unser gemeinsames Hobby РFilmegucken Рwieder mal so richtig zur Geltung. Dank regelmäßiger Versorgung durch Lovefilm haben wir zwar auch zu Hause ein recht abwechslungsreiches Programm, aber ein Kinobesuch ist nach wie vor immer noch etwas Besonderes. Klar, wir sehen uns ziemlich viele Blockbuster an, aber auch Dresdner Programmkinos haben zum Teil ziemlich gute Chancen, uns auf ihre Sitzplätze zu locken.

So auch letzte Woche – es war ein deutscher Film, welcher uns in die „Schauburg“ lockte: „Sushi in Suhl„. Urspr√ľnglich mal als reiner Frauenkinoausflug mit Barbara ins Auge gefasst, entwickelte sich dieses „Event“ zu einem Zwei-P√§rchen-Kinobesuch … erstaunlicherweise haben sich sowohl Barbaras G√ľnter, als auch mein Carsten ebenfalls f√ľr diesen Streifen interessiert. Vor dem Film haben¬†Carsten und ich unsere Begleiter zu Hause besucht¬†und bekamen¬†dort ein superleckeres Abendessen serviert: gebackener Karpfen und selbstgemachter Kartoffelsalat –¬†bei dem Gedanken daran l√§uft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen¬†¬†¬†¬†¬†standard

Tja, Karpfen wurden somit letzten Endes zum heimlichen Star des Abends, denn auch im Film √ľber¬†das erste¬†Sushi-Restaurant in der DDR mussten sie ihre beste Seite zeigen und bew√§hrten sich in Zeiten der Mangelwirtschaft hervorragend bei der Sushiherstellung als Lachsersatz¬†¬†¬†¬† lachen
Der Film ist echt gut und ich kann ihn nicht nur f√ľr¬†ehemaligen DDR-B√ľrger empfehlen.

Zu¬†einem anderen Film kann ich leider keine Empfehlung aussprechen¬†und zwar nicht deshalb, weil der Streifen so schlecht war, sondern weil der Film „Premium Rush“ bereits nach einer Woche¬†wieder aus dem Programm verschwand¬†¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬† dabei haben wir uns einen recht spannenden Kinoabend mit viel Fahrradaction erhofft. Unsere Spekualtionen reichen derzeit von Kinosaalreservierungen f√ľr den neuen Bond-Streifen (dieser steht z.B. beim UCI 8x auf der Programmseite !) bis zu Floppotential. Das gleiche hatten wir schon mal vor einigen Jahren mit dem Film „Timeline“ erlebt, den wir dann sp√§ter in einer Videothek ausgeliehen haben und sogar f√ľr so gut befanden, dass die Kauf-DVD mittlerweile in unserem Regal steht. Aber zur√ľck zu „Premium Rush“:¬†Dank Lovefilm-Service werden wir den Film fr√ľher oder sp√§ter ebenfalls in unserem Briefkasten haben und danach werde ich auch berichten k√∂nnen, ob dieser Film zu Recht oder zu Unrecht so schnell von der Leinwand verschwunden ist.