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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2024 04.
Feb.

Ach ja, da passiert wochenlang nichts berichtenswertes für einen einzigen Blogeintrag und jetzt könnten unsere letzten elf Tage eigentlich schon mehrere DinA4-Seiten befüllen – ich versuche es aber mal kurz und dennoch voll erklärend zu gestalten. Seht bitte über eventuelle Fehler oder Ungenauigkeiten bei der medizinischen Beschreibung hinweg, ich gebe es so wider, wie wir es in den Gesprächen und aus den Berichten für uns erschlossen haben.

Das Wichtigste für euch vorweg: Stephanie geht es gut und sie kann trotz der Auslöser (ja, Mehrzahl) für den mittlerweile über einwöchigen Krankenhausaufenthalt noch lachen …

Zunächst versuche ich mal eine kurze Zusammenfassung:
Abholung im Pflegezentrum am Mittwochabend (24.1.), zwei Tage schöner Familienalltag in der Residencia OLCA, am Samstag Einweisung in die Notaufnahme, nach fünf Tagen die Entlassung aus dem Krankenhaus, am nächsten Tag schon wieder über die Notaufnahme zurück auf die Station und Stephanie liegt nun seit zwei Tagen erneut im gleichen Krankenhaus.

Aber etwas „grotesk“ ist es schon, dass sie an beiden Einlieferungen in der Notaufnahme einen wirklich völlig putzmunteren Eindruck machte … beim ersten Mal lag ihr HB-Wert nur bei 4,9 (normal ist 12-14) und beim zweiten Mal muss man jetzt intravenös ein Bakterium bekämpfen.

Doch ich versichere euch noch einmal, dass es ihr gut geht und zu keinem Zeitpunkt etwas wirklich Bedrohliches im Raum lag – ich weiß ja, dass bei dem Begriff „Notaufnahme“ eigentlich die WTF-Glocken klingeln! Deshalb lieber zu Beginn diese Entwarnung. Aber unser Kind ist natürlich kreuzunglücklich, dass sie jetzt weitere Tage und vor allem auch ihren Geburtstag am kommenden Dienstag nicht bei uns sein kann. So ein Schiet aber auch!!!

Nur zur ausführlicheren Schilderung:
Wie immer haben wir Stephanie am Mittwochabend im Pflegezentrum abgeholt und zuhause freute sie sich u.a. auf die Couch und die von mir gekauften Physalis:

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie uns allerdings schon zweimal davon berichtet, dass ihr während der Therapien beim Standing (minutenlanges Stehen mit Orthesen) etwas übel geworden ist und sie Druck auf dem rechten Ohr bekam. Doch sobald sie wieder saß, war alles nach ein paar Minütchen schon wieder vorbei. Also haben wir das zwar für uns im Hinterkopf behalten, aber sonst nicht weiter verfolgt oder hinterfragt. Vor allem, da sie eigentlich wie immer hochkonzentriert und uneingeschränkt agierte und sich auf die Dinge bei und mit uns freute, wie z.B. das Schreiben, …

… Schnibbeln …

… und das FitMe-Training mit mir:

Doch am Donnerstagabend klagte sie während unseres Badewannentransfers (etwas länger beim Abtrocknen stehen) erneut über Übelkeit und Höreinschränkungen, diesmal sogar auf beiden Ohren. Jetzt war es schon das dritte Mal und wir wollten der Sache nun genauer auf den Grund gehen. Carsten bemühte sich um einen Termin bei unserer Hausärztin hier in Wentorf.

Da unser Kind aber auch bei ihr relativ „gesund“ aussah und sich wieder nicht sonderlich auffällig verhielt, sollte erst die Auswertung der Blutprobe den entscheidenden Hinweis geben. Der Anruf der Ärztin kam am Freitagabend (!) und die Botschaft war eindeutig: Stephanies HB-Wert lag mit 4,9 so weit unter dem Normalzustand von 12-15, sodass wir noch heute Abend oder direkt morgen Früh in eine Notaufnahme gehen sollten. Uff!!!

Damit wir nicht mit drei Personen im Krankenhaus auftauchen und stundenlang warten wollten, sind Carsten und Stephanie alleine am Samstagmorgen um 11 Uhr losgefahren und hielten mich immer über alle Zwischenstationen per Messenger auf dem Laufenden: Aufnahme, leichtes Fieber, Puls & Herz ok, Röntgen des Oberkörpers, EKG und mehrere Versuche einen Zugang zu legen. Wie auch immer es unser Kind vor ihrem Vorfall geschafft haben mag, Blut zu spenden, denn mittlerweile bissen sich gleich mehrere Schwestern und Ärzte die Zähne an ihr aus. Es ist einfach nix zu sehen, nix zu erfühlen und selbst mit einem Ultraschallgerät gestaltete sich das Finden und Stechen in eine Vene als äußerst schwer. Beide Armbeugen und Handrücken mussten einiges über sich ergehen lassen, aber am Ende hatte es dann doch irgendwie geklappt.

Ab 17 Uhr lag Stephanie in einem Bett auf Station und bekam schon recht schnell ihre erste von zwei Bluttransfusionen:

Bei der Diagnose war man sich dann mit der der Hausärztin einig: Unser Kind scheint über einen sehr langen Zeitraum einen gewissen Blutverlust zu haben und der Körper konnte sich letztendlich peu à peu an die Mindermenge gewöhnen. Deshalb zeigte sie auch keine typischen Signale, wie z.B. Schmerzen, Krämpfe oder gewisse Aussetzer. Nur beim Stehen scheint eben die Blutarmut ihren Kreislauf nicht mehr in Gang halten zu können, sodass hier die oben beschriebenen Anzeichen auftraten. Das Krankenhaus hatte nun also die Aufgabe, herauszufinden, ob das Blut irgendwo entweicht (offene Wunde, Magen, Darm, Urin, Stuhl etc.) oder der Körper am Ende eventuell nicht genügend Blut herstellen kann.

Ab Montag sollten die ersten Untersuchungen und Einschätzungen dafür beginnen:

  • Urin ist aufgrund ihres SPDKs schon fast mit den Augen zu analysieren … negativ
  • Ihr Stuhl ist nicht schwarz … negativ
  • Offene Wunden sind keine zu sehen … negativ

Der nächste großer Schritt sollte eine Magen- und eine Darmspiegelung sein, für die Stephanie natürlich ab Sonntagnachmittag nichts mehr essen durfte und zudem noch eine recht große Menge an Abführmittel mit viel Wasser trinken musste:

Zum Glück können wir sie täglich besuchen …

…. und sie dadurch auch etwas von der elenden Warterei und dem aufkommenden Hunger ablenken.

Leider verzögerten sich die Spiegelungen beide auf Dienstag, da unser Töchterlein beschlossen hatte, trotz der ganzen Flüssigkeiten irgendwie nicht abführen zu wollen. Doch ohne Durchspülen des gesamten Magen- und Darmtraktes gibt es leider nichts für die Ärzte zu erkunden … blöd gelaufen und ein weiterer Tag für sie ohne Essen   🙁

Dienstag konnten dann endlich weitere Häkchen gesetzt werden:

  • Magenspiegelung (Speiseröhre & Magen) blieb unauffällig …. negativ
  • Darmspieglung (Dickdarm) ebenfalls ohne Befund … negativ

Am gleichen Tag noch ließ man Stephanie eine klitzekleine Videokamera schlucken, damit diese Kapselendoskopie Aufschluss über den noch nicht inspizierten Dünndarmbereich gibt. Falls allerdings auch das ergebnislos bleiben sollte, wären die möglichen Blutverluste größtenteils abgeklärt und als nächstes wäre eine Rückenmarksbiopsie zu empfehlen, um ggf. einen Fehler schon bei der Blutbildung zu detektieren.

Doch ab hier wird es für uns leider alles etwas undurchsichtig und im Nachhinein verwirrend. Das am Körper angehängte Aufnahmegerät (die Videoaufzeichnung erfolgt natürlich drahtlos) wurde wie geplant am Mittwochmorgen entfernt und gegen Abend wollte man uns zu dem Ergebnis etwas sagen. Leider lag dann bei unserem Besuch von 17 bis 19 Uhr noch kein Befund vor und Stephanie bekam im Laufe des Tages auch noch recht dolles Fieber (bis 39 Grad), sodass sie dadurch einen Tropf als Gegenmaßnahme angelegt bekam.

Allerdings machte sie immer noch in allen Belangen einen fitten Eindruck auf uns, sowohl beim Essen …

… als auch beim Herumfahren drinnen und draußen – sie wollte unbedingt raus aus dem Bett und sich bewegen:

Schon während Nacht wurde auf einmal kein Fieber mehr festgestellt – was Bewegung doch am Ende bewirken kann   😉

Donnerstagnachmittags bekamen wir dann den Anruf, dass wir Stephanie abholen können … einerseits Hurra, aber andererseits blieb ja weiterhin die Frage nach der Ursache der Blutarmut. Die wüsste man leider immer noch nicht, denn die Videoaufzeichnung scheint bis heute nicht auswertbar zu sein. Und was ist mit den weiteren Untersuchungen, wie z.B. die angesprochene Biopsie? Darauf wollte man nun nicht mehr setzen.

Ergo wurde Stephanie am Donnerstagabend entlassen und wir bekamen einen vorläufigen Entlassbericht mit Empfehlungen für den Hausarzt, einer empfohlenen Eisentablettenbehandlung für den Aufbau des Blutes, die Infragestellung der Einnahme des Blutverdünners und diverse Laborberichte sowie Befundungen. Natürlich ist das Ergebnis der Kapselendoskopie nicht mit dabei.

Egal, Stephanie war glücklich, wieder zu uns zu dürfen und es geht ihr ja auch so ganz gut – Freiheit!

Bei uns gab es ein leckeres Abendessen, danach eine schöne warme Badewanne inklusive Beautybehandlung und sie konnte den Abend mit der Familie auf der Couch ausklingen lassen – es schien alles sooooo perfekt!

Ein paar Stunden später dann dieses Bild:

Na, wer erkennt es? Richtig, am Freitagmorgen kam der Anruf, dass wir Stephanie bitte wieder über die Notaufnahme in die Klinik einweisen mögen – das Kind war am Boden zerstört:

Die Videoauswertung ist zwar immer noch nicht da, aber nun hat man bei ihren Blutkulturen das Bakterium Staphylococcus aureus gefunden und sie muss jetzt für eine intravenöse Antibiotikumtherapie für mindestens eine Woche wieder zurück ins Krankenhaus   🙁

Vor Ort gab man uns eine Erklärung, die nicht so leicht von der Hand zu weisen ist und die Maßnahme auf jeden Fall rechtfertigt: Fast jeder Mensch hat das oben genannte Bakterium auf der Haut und durch Verletzungen o.ä. kann dieser dann auch mal in die Blutbahn gelangen. Bei Stephanie war es sicherlich die Infusionsnadel in der Armbeuge, denn dieser Abschnitt schwoll im Nachgang etwas an und wurde schmerzempfindlicher. Allerdings ist ihr Blut derzeit nicht in der Lage wie normales, das Bakterium an einer Ausbreitung zu hindern. In solchen Fällen könnte es u.a. zu Schädigungen an den Herzklappen kommen, sodass man sich in diesem Krankenhaus insbesondere dazu verpflichtet hat, mit oben genannter Antibiotikabehandlung schnell dagegen anzugehen. Natürlich waren wir damit einverstanden.

Heißt: Stephanie bekommt gerade dreimal täglich eine Infusion und man legt etwas später neue Blutkulturen von ihr an. Sollte das Bakterium verschwinden, dürfte sie nach ca. einer Woche wieder draußen sein. Diese Therapie wird aber erst dann beendet, wenn es wirklich komplett aus der Kultur verschwunden ist, d.h. es könnten am Ende durchaus auch zwei oder drei Wochen werden. Die Herzklappen werden dahingehend per Ultraschall überprüft – erst von außen und bei Unregelmäßigkeiten ggf. auch von innen.

Wir sind dann also am Freitagvormittag mit neu gepackten Taschen und einem enttäuschten Kind in die Notaufnahme gefahren und nach den Aufklärungsgesprächen hat man erneut ca. 1,5 Stunden lang versucht, einen Dauerzugang zu einer Ader zu legen. Einerseits sind beide Armkehlen und die Handrücken bereits ausreichend zerstochen und zum Teil auch verhärtet, andererseits hat Stephanie wohl nicht viele mögliche Stellen, sodass sich auch an dem Tag gleich mehrere Personen aller Professionen erfolglos dran versucht haben. Ein leitender Arzt entschied sich nach langem Tasten und Suchen dann für einen Zugang über Hals oder Leiste – wir wählten den Hals, damit das Kind beim Sitzen und im Rolli weniger Schmerzen haben würde. Nun ist ein ZVK (Zentrale Venenkatheter) am Hals gelegt …

… und alle weiteren „Einstiche“ werden zum Glück nur noch darüber stattfinden: Tropf, Blutentnahme oder auch Injektionen … Vorteil für das Kind: keiner muß mehr versuchen zu stechen und etwas zu finden   😉

Nach unseren ca. drei Stunden in der Notaufnahme lag Stephanie also wieder auf „ihrer“ Station und konnte das ihr schon bekannte Personal freundlich begrüßen … genau das, von dem sie sich gestern (!) noch so rührend verabschiedet hat. Aber sie lässt sich einfach nicht unterkriegen und ganz ehrlich, wir OLCAs sind doch alle mit Leckereien jederzeit zu haben   🙂

Hier mümmelt sie genüsslich den Salat, den sie am Vormittag noch bei uns zusammengeschnibbelt hat. Ich hatte zwischenzeitlich die restlichen Handgriffe gemacht und ihr auch gleich noch einen ebenfalls gern genommenen Nachtisch mitgebracht:

Da am Wochenende in der Regel ja nichts passiert, haben wir das Kind jeden Tag besucht, ihr u.a. die Füße massiert …

… und das ein oder andere Spiel gespielt. Im Krankenhaus ist es zwar blöd, aber noch kann sie lächeln:

Mal sehen, wie nun die Antibiotikabehandlung anspricht und ob wir am Montagnachmittag gegenüber der Stationsärztin noch einmal die Suche nach der Ursache anstoßen können – Stephanie wäre ja zwangsläufig für die nächsten Tage dafür vor Ort   😉

Da ist ja noch eine ausstehende Bildgebung zum Dünndarm (zweiter Versuch?), ein von uns vorgeschlagener Schädel-MRT, um aufgrund ihres hypoxischen Hirnschadens seit August 2020 eventuelle Blutungen in diesem Bereich ausschließen zu können und eine ebenfalls aufgrund der Familiengeschichte (Andreas Lungenhämosiderose bzw. Lupus im Kleinkindalter, Blut lief in ihre Lunge) von uns empfohlene Lungen-CT. Wir wollen jedenfalls endlich eine Erklärung für ihren Blutverlust finden – ihr HB-Wert ist jetzt schon wieder innerhalb von nur einer (!) Woche von 6,8 (Montag, nach der Bluttransfusion) auf 6,1 (heute, Sonntag) abgefallen. So leicht werden die uns jetzt nicht wieder los!!!

Drückt Stephanie und uns die Daumen, dass wir schnell wieder zum Alltag zurückkehren können und im weiteren Verlauf des Jahres 2024 wieder über schönere Ausflüge, Unternehmungen und hoffentlich auch Fortschritten zu berichten haben.



2022 13.
Okt.

Mein lieber Blog, ich habe dich nicht vergessen und eigentlich will ich ja so gerne von unseren Wochen ohne und zusammen mit dem Kind berichten, doch seit letzter Woche Freitag sind wir drei mit Husten-Schnupfen-Heiserkeit außer Gefecht gesetzt. Stephanie hatte ihre Stimme zwischenzeitlich fast komplett verloren und auch bei mir kam mal mehr Krächzen als verständliche Wörter aus dem Mund. Nur Carsten hält sich zum Glück mal wieder etwas besser als wir Mädels und so können wir das anstrengende Pflegeprogramm inklusive HomeOffice ganz gut durchhalten, sodass wir in keinster Weise total ausfallen. Aber wir alle drei haben tierische Halsschmerzen, Reizhusten der übelsten Art und sind am frühen Abend auch schon völlig platt. Dann kennen wir nur noch den direkten Weg ins Bett – am Dienstag sogar schon kurz vor 20:30! Da bleibt leider wenig Zeit und Gelegenheit zum Schreiben    🙁

Die Woche davor mussten wir uns durch den dreiwöchigen Urlaub immens angewachsenen To-Do-Zettel kämpfen und ich habe nebenbei noch wie ein Weltmeister gewaschen. Die zwei Wochen davor waren Carsten und ich mit Stephanies Segen auf einer „smartigen“ Rundreise durch Slowenien und die (Urlaubs-)Woche davor genossen wir lieber jede freie Minute mit dem Kind.

Ich, in Familienkreisen auch völlig zurecht als Fotosüchtige betitelt, habe es bis heute nicht einmal geschafft, mit Carsten ganz in Ruhe unsere Slowenien-Bilder durchzugucken, geschweige denn unsere Galerien „Füße im Wasser“ und „Wall of Visitors“ zu ergänzen. Aber es geht endlich wieder bergauf mit uns … wir geben die Hoffnung nicht auf, bald wieder alles auf einem vernünftigen Arbeitsniveau eingepegelt zu haben, versprochen!

Die letzte Woche ist aufgrund des Krankenlazaretts allerdings ganz kurz zusammengefasst, denn es gab nicht viel im Bild zu dokumentieren und auch die Übungen und Trainings für Stephanie wurden selbstverständlich größtenteils ausgesetzt. Am Sonntag fiel zudem auch die Entscheidung, dass Stephanie abends nicht ins Pflegezentrum zurückgebracht wird – einerseits durch uns aufgrund des Hustens und der Heiserkeit, andererseits bekamen wir die Rückmeldung von der Einrichtung, dass leider wieder positive Covid-Fälle im Hause aufgetreten sind. Wie schon im Februar wollen wir Stephanie keinem Risiko dahingehend aussetzen und behalten sie lieber bei uns.

Da das Kind aber am Freitagabend mit beginnender Heiserkeit und am Samstagmorgen mit Husten zu kämpfen hatte, machten wir mal einen Schnelltest bei ihr:

So ein Mist!!! Hat es uns nun doch erwischt?

Weitere Schnelltest bei ihr und gleichzeitig bei uns war allerdings wieder negativ – eine ganz blöde Situation. Also sind wir zu den „Profis“ ins Wentorfer Testzentrum gegangen und haben uns alle drei mal von Fachkräften in der Nase oder im Mund rumbohren lassen:

Puh, noch einmal Schwein gehabt!

Also „leiden“ wir nur an einer ganz gewöhnlichen Rüsselseuche und am nächsten Sonntag fällt erneut die Entscheidung, ob wir Stephanie für ihre Therapien am MO-MI nach Lüneburg bringen oder ob wir sie eine weitere Woche bei uns in der Residencia OLCA behalten. Je nachdem, ob man im Pflegezentrum frei von Covid ist oder nicht …

Damit aber du, mein lieber Blog, und auch die hierhin gesurften Leser wenigstens etwas zum Verarbeiten haben, hier eine kleine Fotostory von Stephanies Kochen eines Cabanossi-Eintopfes nach diesem Rezept (halbe Portionierung). Und ja, bis auf das abschließende Umrühren und Kochen im großen Topf (da kommt sie aus dem Rollstuhl heraus einfach nicht ran), hat sie in der Tat alles alleine oder mit ein wenig Hilfe und Anweisung von Carsten gemacht    🙂

Die Zwiebeln in Stücke schneiden:

Die Cabanossi in Scheiben schneiden:

Beides zusammen in einem Topf anbraten:

Alle Dosen aufmachen (!!!) und nacheinander samt Flüssigkeit in einen großen Topf geben – zuerst den Mais:

Dann die grünen Bohnen:

Danach die Dose mit roten Bohnen:

Und zuletzt die Dose mit den geschälten Tomaten:

Die angebratenen Zwiebeln und Cabanossi nicht vergessen:

Erst den Schritt „würzen und bei schwacher Flamme ca. 30 Minuten leicht kochen lassen“ habe ich dann wieder übernommen. Am Ende mit einer weiteren, gekochten Mettwurst garniert (während Carsten und Stephanie an diesem Eintopf köchelten, habe ich nämlich eine Graupensuppe zubereitet) sah das Ganze dann so (lecker) aus:

Wie Stephanie, eine große Anhängerin der Kochshow „The Taste„, gesagt hat, war das noch nicht so ganz eines The Taste-Löffels würdig, geschmeckt hat es aber hervorragend!

Man sieht, Stephanie macht weiterhin ihr kleinen aber feinen Fortschritte … und sie könnte sich zur Not auch schon Mal auch von einem Dosengericht ernähren, denn das Öffnen klappte von Dose zu Dose immer besser!



2017 15.
Jan.

Eigentlich sollte ich schon mal einen Rückblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen über unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst für ein ganzes Jahr reichen könnte    🙂

Wie ich bereits erwähnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitshölle und musste Wäsche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu schätzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Weißware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine Glühbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten für die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere Nebensächlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen Handwäsche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumrücken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum Glück alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenhändig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine Orangenhälfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte Schätzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere Auffälligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit Öl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles für ein Fahrrad hinblättern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen Einbauküche! Wir hätten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 Gänge die Auswahl so dermaßen einschränken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die nächsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir fühlten uns kurz nach dem Aufstehen und Frühstück ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war völlig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. Während ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratensoße wäre zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen würde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum Glück sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    😉    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbußen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzufügen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander für die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verließ eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu kümmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das nächste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto für Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema über das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abwägen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen Lösungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar Autohändler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bezüglich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erwähnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    😀

Im Endeffekt hat das stundenlange Anfühlen und Ansitzen diverser fahrbarer Untersätze dazu geführt, dass das Essen nicht mehr heiß war, als die beiden nach Hause zurückkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten Händler spontan für einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun gehört zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein weißer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    😀    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist überglücklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto für sie als Fahranfängerin zu kleineren, unbeabsichtigten Berührungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste dafür nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu können    🙂

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten natürlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen bürokratischen Hürden und Möglichkeiten wäre unsere Kleine bestimmt zu sehr überfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und können als Fazit natürlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erzählen können!), dass ich gerade fast schon wieder reif für die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    😉

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern völlig außer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    :erroeten:
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, dafür wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

Nachträglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen könnte    😉



2012 18.
Okt.

Meine lange Schreibpause ist diesmal gesundheitlich bedingt entstanden. Jetzt geht es mir aber wieder besser – zwar noch nicht ganz perfekt, aber eben besser. Die Kunst der manuellen Therapie ist ein wirklich beeindruckendes Ding und wirkt Schritt für Schritt wahre Wunder     🙂

In der Zeit des Krankseins hatte ich kaum eine Möglichkeit, etwas mit meinen Händen zu machen, daher nutzte ich diese Phase um so intensiver, meine theoretischen Fotokenntnisse zu vertiefen. Als ich mich dann wieder recht fit fühlte, musste ich die Theorie gleich an einem Model in der Praxis umsetzen.

Das ist dabei herausgekommen:

Schreibt doch mal in den Kommentaren, welches Bild ihr so am schönsten fandet?

P.S. : Ich danke natürlich meiner Großen für die unendliche Geduld mit ihrer Mama     :-x:

P.P.S.: Und ich danke meinem lieben Mann, der in stundenlanger Arbeit diese tolle Fotostudioecke aufgebaut und für mein neues Hobby viel Zeit und Geld in die Beschaffung des technischen Equipments investiert hat     :verliebt:



2010 20.
Nov.

Jaja, so konnte man in der vergangenen Woche unsere geliebte Casa OLCA tatsächlich umbenennen.

Ich hatte bis Donnerstag noch mit meinen Stimmbändern zu kämpfen, aber immerhin bin ich inzwischen so weit, dass ich vernünftig reden kann. Schreien, Brüllen, laut Lachen und Singen geht allerdings immer noch nicht so gut. Ok, das Problem mit dem Singen hatte ich schon immer gehabt, ohne Stimme und ohne musikalisches Gehör kann ich eigentlich nur bei völlig ausgelassenen Feiern oder in einem großen Chor singen, denn dort fällt es keinem so richtig auf, dass ich dafür absolut untauglich bin      😉

Aber als ich am Donnerstag gesundheitstechnisch schon nahezu die Kurve gekriegt habe war der Rest meiner geliebten Familie nicht mehr so gesund und munter wie sonst.

Carsten kann derzeit nicht gut sitzen, was bei einem Arbeitstag am Rechner natürlich nicht so prickelnd ist. Stephanie musste sich von ihrem ausgefallenen Unterlippen“schmuck“ trennen und ließ sich ihre Ranula entfernen. Danach war für sie ein Leben mit Kühlakkus und Babynahrung angesagt. Ihre Empfindungen hat sie im eigenen Blog verarbeitet und für die Welt dokumentiert. Andrea war mal wieder bei einer Untersuchung in UKD und kam mit schwerem Geräten nach Hause zurück. Sie hatte 24 Stunden lang ein Päckchen und eine Armmanschette zu tragen, da man bei ihr eine Langzeitblutdruckmessung machen wollte.

Über eine Sache bin ich aber wirklich sehr froh: Meine  Familie mag zwar zeitweise nicht 100%-ig gesund sein, aber selbst wenn es ihnen nicht sonderlich gut geht, verlieren sie nicht ihren Sinn für Humor, so lässt sich das Ganze auf jeden Fall leicher ertragen     😉

2 Kranke(n)schwestern

2 Kranke(n)schwestern



2010 05.
Nov.

Es gibt in der russischen Sprache eine Beschreibung „…как собака: все понимает, только сказать не может“, was so viel heisst „… wie ein Hund: Versteht alles, kann aber nichts sagen“.  Irgendwie begreife ich diesen Satz jetzt wesentlich besser. Es ist schon wirklich-wirklich seltsam, wenn man nicht zu Wort kommt, weil man einfach nicht gehört wird.  Dafür wird meine Nackenmuskulatur durch das ständige Nicken oder Kopfschütteln gut in Schuß bleiben    :unschuldig:    Meine Familie trägt das mit Humor, klar, ich kann jetzt nicht meckern, nicht maulen und nicht diskutieren. Nicht nur die Kinder finden das toll     😉     Glücklicherweise ist Carsten keine verschwiegene Person und so führt er auch weiterhin souverän die alltäglichen Diskussionen mit den Mädels.

Gestern habe ich lange überlegt, ob ich meinen Mann zum Spanisch-Unterricht begleite. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, mit einem Sprachrohr nebenan ist das auf jeden Fall zu schaffen. Winnie, unsere Lehrerin, war sehr nachsichtig mit mir, aber sie ist ja ohnehin eine ganz Liebe. So habe ich meine Sätze geschrieben oder sie  Carsten ganz leise gesagt. Er hat dann den Rest erledigt. 

Ich werde jetzt meine sturmfreie Bude geniessen und meine Finger über die Tastatur laufen lassen. Es ist sozusagen Glück im Unglück, dass ich durch diese Krankheit etwas Ruhe habe und mich mit unserem Australienbericht befassen kann.



2010 04.
Nov.

Jep, das bin ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Ehrgeiz, mit nicht 100%-ig auskuriereter Erkältung wieder an der Kundenfront tätig zu sein, wurde nun von Mutter Natur mit verstummten Stimmbändern „belohnt“. Ich darf jetzt 2 Wochen lang nur minimal sprechen, allerdings reden und nicht flüstern. Solche Tätigkeiten wie Telefonieren, Schreien, Singen sind jetzt überhaupt nicht mehr angesagt.

Erstaunlicherweise haben das alle Männer, die von meinem Zustand erfuhren, als ein Segen betrachtet – eine Frau, die einen nicht zuquatscht und nicht diskutieren kann ist wohl doch ganz selten und daher begehrenswert.    😉

Da ich nun zu Hause bin, habe ich noch auf die Schnelle den Kühlschrank aufgefüllt und  im Laden meinen Kopf über das Einkaufsverhalten der Senioren unserer Gesellschaft geschüttelt. Erstens war ich überrascht, wie viele davon um 10 Uhr vormittags die Läden stürmen, zweitens wurde es mir klar, wie Mr. Brown seinerzeit seine  Entdeckung von der nach ihm benannten Bewegung gemacht hat.  Er ging einfach einmal vormittags Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Die Rentner mit den Einkaufswagen haben einen wirklich unberechenbaren Weg und ihre Abbiege- und Haltemanöver sind für berufstätige Knappvierziger kaum zu erahnen. Ich musste wirklich aufpassen, dass ich keine Oma oder keinen Opa ohne böse Absichten in die Hacken fahre.

An der Kasse hatte ich gemerkt, dass es ganz schön blöd ist, wenn man gar nichts sagen kann. Ich versuchte mit Lächeln und Kopfnicken bzw. – scchütteln alle Aussagen der netten Kassiererin zu beantworten. Hoffentlich hat sie mich nicht in der Kathegorie „nett, aber völlig bekloppt“ abgespeichert.    😀 

Immerhin kann ich noch schreiben, laufen und viele andere Dinge, welche nicht mit dem Sprechen zu tun haben.



2010 06.
Juni

Ein kleines Lebens-/Lesezeichen aus der Casa OLCA    :erroeten:

Ich bin seit letzten Donnerstag wegen rechtseitiger Rückenschmerzen bis zum nächsten Freitag krank geschrieben. Es gilt auch, die rechte obere Hälfte meines Körpers nicht zu sehr zu belasten, daher ist meine PC-Zeit äußerst rar. Wie zum Hohn ist bei uns jetzt ein supertolles Wetter, aber ich kann nichts im Garten machen und auch solche Sachen wie Rad fahren schiebe ich meiner Genesung zuliebe vor mir her …    🙁  

Immerhin kann ich wenigstens Bücher lesen …



2009 21.
Nov.

Zur Zeit bin ich stark rechtslastig drauf. Nicht im Geiste, aber in meinem Körper.  Die Schmerzen in der linken Hälfte meines Rückens lassen nur langsam nach, aber immerhin konnte ich diese Nacht sogar schon auf beiden Schultern schlafen und nicht wie die Nächte davor nur auf der rechten Seite.

Alle Taschenwärmer (Beutel mit Flüssigkeit und Metallplättchen) gehören seit Tagen nur mir! Zum Glück ist das Wetter so mild, dass meine Kinder diese Dinger in Herz-, Bären- oder Hasenform für sich gar nicht beanspruchen wollen. Aber nun ziert ein großflächiges Wärmepflaster für 12 Stunden am Stück meine linke Schulter. Die Wärme tut echt gut.

Mein Haushalt fühlt sich unter den gegebenen Umständen ziemlich vernachlässigt, aber derzeit mag ich an das Bügeln, Waschen oder Putzen gar nicht denken. Ok, ich mag auch normalerweise an solche Tätigkeiten nicht zu denken, aber jetzt habe ich sogar eine plausible Begründung.  Heute und morgen heißt es bei allen Bewegungen noch aufpassen, danach hoffe ich fit genug für den Arbeitsalltag zu sein.

Und ich werde mir demnächst mehr linksdrehende Joghurts gönnen, vielleicht hilft allein schon der Name 😉



2009 19.
Nov.

Auch wenn wir Sachsen den Buß- und Bettag mittels Pflegeversicherung teuer bezahlen müssen, tut ein freier Tag mitten in der Woche gut. Wir konnten in aller Ruhe Sachen aufarbeiten, welche am Wochenende nicht drangekommen sind und Kinder hatten die Chance nach der dienstaglichen Geburtstagsfeier bei unseren Freunden, welche etwa um 1 Uhr in der Nacht zu Ende ging, richtig auszuschlafen.

Natürlich haben wir an einem Tag auch nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben, aber das Hauptziel dieses Tages haben wir, schätze ich, doch ganz gut erfüllt. Es hieß ja, dass Leute sich an diesem Feiertag auf  christliche Werte besinnen sollen. Wir haben den Tag als Familie verbracht und damit ganz bestimmt im Sinne der christlichen Lehre, oder?  Abends schauten wir uns gemeinsam den dritten Teil von „Matrix“ an. So beeindruckend und innovativ der 1. Teil ist, so langweilig und mit Kämpfen überladen ist Teil 2 und so in die Länge gezogen der dritte. Naja, jetzt haben wir das Thema für uns endlich abhaken können (Teil 3 haben wir im Kino boykottiert). Andrea wollte diese cineastische Lücke für sich schließen und nach dem Film „Matrix“ auch das Ende von Zion & Co. erfahren.

Nun gehen wir noch 2 Tage arbeiten, bis das Wochenende kommt. 🙂

Nachtrag:  die äußerst schmerzhaft verspannte linke Rückenhälfte hat meine Arbeitstage nun in Krankentage verwandelt. Jetzt muss ich nur noch eine Position finden, bei welcher ich mich wohlfühle. Im Stehen in der Küche zu tippen geht grade noch so … bin aber auch schon gespritzt und die erste Schmerztablette vergnügt sich in meinem Körper. Ihr werden heute noch zwei weitere folgen …