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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 07.
MĂ€rz

Die Messe ist vorbei und ich konnte deswegen gestern um 22:30 Uhr wieder die eigene HaustĂŒr aufmachen und mit dem eigenen Mann im eigenen Bett einschlafen – schöööön!!!

WĂ€hrend ich gearbeitet habe vergnĂŒgte sich mein Groß-Dinkelman wunderbar im Hotelzimmer:

WĂ€hrenddessen war mein Mann ganz fleißig und hat unseren Jahresbericht 2009 auf www.marvinchen.de den interessierten Lesern prĂ€sentiert.

Heute war ein Gammel- & Haushaltstag, aber da auch die Kinder am Samstag spĂ€t ins Bett gegangen sind (Andrea eigentlich erst am Sonntag, weil sie bei ihrer Freundin eine DVD-Nacht eingelegt hat) wird es heute fĂŒr uns alle einen ziemlich kurzen Abend geben.

Ich habe heute zum ersten Mal in meinem Leben nach einem Kochbuch Rosinenschnecken gebacken. Diese werden mit Sicherheit keinen Schönheitswettbewerb gewinnen können, aber ich hoffe, dass sie wenigstens einigermaßen gut schmecken. Der Geschmackstest gibt es in ein paar Minuten.

P.S.: Geschmackstest bestanden! Ich muss also nur noch meine Backtechnik verfeinern    *grins*



2010 02.
MĂ€rz

… nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe. Morgen Mittags geht es fĂŒr mich nĂ€mlich nach Hannover zur CeBIT, geplante RĂŒckkehr – Samstagnacht …

Ich vermisse meine Familie schon jetzt …

Aber es wird bestimmt auch wieder interessant werden, wenn ich ein wenig Zeit finde, durch die Messehallen zu laufen.

Meinen Laptop nehme ich auf jeden Fall mit, vielleicht schreibe ich eine oder andere Zeile im Bett, bevor ich dort einsam und verlassen    *schnief*    einschlafe. Ein TeddybĂ€r kommt auch mit auf die Reise, wird aber das Hotel nicht velassen dĂŒrfen. So habe ich wenigstens etwas Kuscheliges zum Einschalfen dabei.



2009 15.
MĂ€rz

Und wieder ist eine Woche vorbei! Wobei diese schon fast fĂŒr zwei zĂ€hlen konnte, da ich durch den Messeeinsatz gar kein freies Wochenende hatte. Dazu kamen zu meinem MontagshebrĂ€isch und Dienstagssportkurs auch SpĂ€tdienste am Mittwoch und Freitag.

Aber nun ist die anstrengende Zeit verflogen und ich finde mich im Alltagsgeschehen wieder. Es ist schön aus dem gewohnten Lebensmuster herauszukommen, aber nicht minder schön ist es auch, in geregelten Strukturen zu leben. Da versteht man irgendwie besser, warum bei den Kleinkindern die Alltagsrituale so wichtig sind. Man fĂŒhlt sich sicherer wenn man eben einschĂ€tzen kann, was als NĂ€chstes kommt.

Aber auch im Alltag gibt es kleine nette Abweichungen. Zum Beispiel waren unsere beiden MĂ€dels heute allein zusammen im Kino und habe sich den Film „Shopaholic“ angesehen. Sie sind sonst immer mit uns oder mit den Freunden im Kino gewesen oder mit uns und Freunden, aber so ein Schwesternausflug war heute die Premiere. Andreas Freundinnen, mit welchen sie den Streifen sehen wollte, konnten alle irgendwie nicht und ich habe mich schon fast erbarmt ihr Gesellschaft zu leisten (obwohl der Film mich nicht interessierte), da meinte Stephanie, dass sie ihn auch sehen möchte!

Nach dem, was sie nach der RĂŒckkehr beim gemĂŒtlichen Pelmeni-Essen berichtet haben, war ich froh nicht dabei gewesen zu sein. Stephanie hat versucht, im Kinosaal ihre Gesundheitsstecker einzustecken und hat das HaltestĂŒck (wie auch immer das richtig heißt!) fallen lassen. Dass sie es gesucht hat ist ja wohl klar, oder ;0). Erst wuselte sie einfach so rum, dann lieh sie sich das Handy von ihrer Schwester, um mit der Displaybeleuchtung besser zu sehen. Zum GlĂŒck hat sie bald die Suche aufgegeben und nicht die ganze VorfĂŒhrung weitergesucht!

Aber der Film hat ihnen viel Spaß gemacht und das ist die Hauptsache!



2009 08.
MĂ€rz

Heute ist der Sonntag und dazu 8. MĂ€rz. Beides wĂ€ren fĂŒr mich der Grund heute gar nichts zu tun und mich feiern zu lassen.

Aber es kommt immer wieder anders als frau es gern hÀtte. Derzeit stehe ich noch auf der CeBIT in Hannover und vertrete die Firma, wo ich meine Brötchen verdiene. Wir sind zu viert am Donnerstagabend hier angekommen und haben damit vier andere Kollegen erlöst, welche schon seit Montag da waren.

Die Messe ist kleiner geworden in all den Jahren, es sind auch weniger Aussteller als sonst in den Hallen. Werbegeschenke, welche sonst ĂŒberall sehr großzĂŒgig verteilt waren, sind ebenfalls rar geworden. Daher nehmen die Besucher alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Am Nachbarstand hat man am helligsten Tage sogar ein Netzwerkkabel entwendet!

Es sind zum GlĂŒck nicht nur JĂ€ger und Sammler unterwegs, sondern auch reichlich interessante und interessierte Besucher.

Heute ist unser letzter Tag. Noch ist nicht sonderlich viel los in den GĂ€ngen, also nutze ich Gunst der Stunde, um mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

Falls jemand Fehler entdeckt bitte ich heute sehr großzĂŒgig darĂŒber wegzusehen. Meine letzte Nacht außerhalb der eigenen vier WĂ€nde war etwas zu kurz geraten. Gestern abends habe ich mich nĂ€mlich mit zwei ehemaligen Klassenkameraden getroffen, welche schon seit einigen Jahren in Hannover wohnen. Dima mit seiner Frau Oksana holte mich um ca. 19 Uhr ab und wir fuhren zu Ira, wo auf uns schon ein gedeckter Tisch mit leckeren Sachen wartete. Den dazugehörigen Wodka hatte Dima im GepĂ€ck, insgesamt immerhin 3 Flaschen a 0,7l fĂŒr 5 Personen, denn Iras Mann war ebenfalls dabei (und nach ein paar Stunden kamen noch 2 Freunde von Ira dazu). Es war ein richtig guter ukrainischer von der Firma „Nemiroff“. Wer diese Sorte kauft kann nichts falsch machen.

Es war ein richtig schöner lustiger Abend, gefĂŒllt mit Erinnerungen, Witzen, Gesang (Dima kann richtig gut Gitarre spielen und gar nicht so ĂŒbel singen) und natĂŒrlich mit Essen und Trinken. Um etwa 1 Uhr in der Nacht lösten wir die Runde auf, ich fuhr mit dem Taxi zurĂŒck zu dem Haus, wo wir wĂ€hrend der Messe wohnten, alle anderen gingen noch in die Disco. Trotz der Wodkamenge fĂŒhle ich mich ĂŒbrigens fit, denn es gab ja passendes Essen und ausreichend Zeit fĂŒr das Vernichten der FlĂŒssignahrung.

Heute ist die Messezeit zum GlĂŒck zu Ende und ich freue mich schon sehr darauf, meine Lieben wieder zu sehen und in den Armen von meinem Mann einzuschlafen. Wenn es alles klappt könnten wir rein theoretisch schon um 17-18 Uhr auf der Autobahn sein.



2008 23.
Feb.

Diesmal habe ich die Hauptstadt gewechselt: ich bin zur Zeit gar nicht in der Hauptstadt von Sachsen, sondern von NRW. Mein Chef, 2 Azubis und ich sind gestern gegen 11:00 Uhr aufgebrochen, um unseren Messestand auf der EuroShop 2008 ausstellungsreif zu machen, denn heute um 10:00 Uhr wird es ernst. Vor der Abreise gab es wie ĂŒblich viel Hektik, ein Teil der Drucksachen ist nicht fertig geworden und wird uns nun auf die Messe nachgeschickt. Ich persönlich habe heute beim Auspacken der Kosmetiktasche festgestellt, dass ich zwar zwei Flaschen Schampoo habe, aber dafĂŒr keine SpĂŒlung fĂŒr meine Haare. Aber ich werde das schon ĂŒberstehen, obwohl die Messe diesmal recht lang ist – 5 Tage.

Wir sind gut bis nach DĂŒsseldorf durchgekommen, haben knapp 6 Stunden fĂŒr die Strecke von ca. 630 km gebraucht, nur die letzten 50 Meter fĂŒr die Einfahrt ins MessegelĂ€nde waren unendlich lang, denn man musste 100 EUR Kaution fĂŒr eine Stunde Parken abgeben. Man hat eine schon recht ausgeklĂŒgelte Technik zum Kassieren benutzt, aber die Mitarbeiter waren eher trĂ€ge, deshalb dauerte es ewig bis man endlich zu dem eigenen Stand kam. Am Stand gab es ein wenig Aufregung wegen des Stroms, der ging schlichtweg nicht, aber ich konnte mit meinem Charme den Hallenelektriker ĂŒberzeugen uns sofort zu helfen :0) . Um 21:00 haben wir die Messe verlassen und sind zum unseren Hotel gefahren. Übers Hotelzimmer schreibe ich bei Gelegenheit auch mal, es könnte lĂ€nger werden ;0) . Abendessen gab es beim Italiener (superleckere Pizza und ebensolche Vorspeisen) und ich durfte mal wieder mein Altbier geniessen :0) . Am Ende des unterhaltsamen Abends habe ich mich nach der Herkunft unserer Bedienung erkundigt, denn sie hatte in meinen Augen keinen richtigen italienischen Akzent. Es stellte sich heraus, dass sie aus Georgien war, allerdings kein Russisch sprach.

Im Hotel waren wir pĂŒnktlich um Mitternacht, ich habe noch eine Weile mit meinem Schatz telefoniert und danach konnte ich nicht mehr einschlafen, deshalb habe ich meinen mitgenommenen Laptop ausgepackt und auf der Seite oknoklassniki.ru nach ehemaligen Schul- und Studienkollegen gesucht. Am Ende wurden 3 Stunden daraus, aber dann kam endlich die MĂŒdigkeit und ich bin eingeschlafen. Jetzt muss ich zum FrĂŒhstĂŒck gehen, in 3 Minuten treffen wir uns dort.