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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2021 18.
Jul

So, jetzt kann ich endlich verbindlich √ľber ihre Entlassung aus dem Krankenhaus sprechen, denn in dieser Woche wurde nun alles fix gemacht: Stephanie wird am 28. Juli von der Rehaklinik in eine Pflegeeinrichtung verlegt werden – die behandelnde √Ąrztin sah aufgrund der f√ľr die Begr√ľndung wichtigen Indexpunkte im Singer (weiterhin gleich-bleibend bei 13) und Barthel (0 Punkte) leider keine Chance, eine weitere Verl√§ngerung bei der Krankenkasse zu erreichen. Doch als wir mit der √Ąrztin dieses entscheidende Gespr√§ch am Mittwoch f√ľhrten, sind Carsten und ich schon sehr viel gelassener an die Sache rangegangen, denn bereits seit Montag wussten wir, dass f√ľr Stephanie sowohl Ende Juli als auch Ende August ein freier Platz in der Pflegeeinrichtung zur Verf√ľgung stehen w√ľrde. Damit war diese nicht ganz unerhebliche Unsicherheit vor dem Gespr√§ch zum Gl√ľck schon l√§ngst aus dem Weg ger√§umt. Nun f√§llt ihr ‚ÄěUmzug‚Äú zwar leider nicht in unsere eingereichte Urlaubszeit Ende August, aber damit k√∂nnen wir trotzdem ganz gut leben.

Ergo: nach 40 Tagen in der Charit√© in Berlin und bis dahin 296 Tagen in der Vamed-Klinik in Geesthacht, wird ihr neues Zuhause dann im von uns 40 km entfernten L√ľneburg sein. Mal sehen, wie wir das mit den Besuchen w√§hrend der Arbeitswoche und an den Wochenenden regeln werden – wir haben uns nat√ľrlich schon erste Gedanken gemacht. Leider wird bei ca. 45 min pro Fahrt f√ľr uns ein t√§glicher Besuch dann nicht mehr m√∂glich sein, aber wir denken mal, dass wir insgesamt doch noch auf vier Tage pro Woche kommen werden: DI, DO, SA & SO. Doch dazu erst mehr, wenn es mal so weit ist. Anfangs werden wir sicherlich doch noch t√§glich hinfahren und w√§hrend unseres Urlaubs sowieso …

Wenn wir die Verlegung als das erste Highlight dieser Woche verbuchen, dann wäre Nummer 2 auf jeden Fall der gestrige Besuch ihrer Freundin Laura aus Berlin:

Wie schon bei ihrem Vater hat Stephanie auch sie leider nicht auf Anhieb erkannt, als sie ins Zimmer trat, aber im Laufe des Besuches kamen ihr dann doch immer mehr Erinnerungen an die gemeinsame Zeit zur√ľck. Zudem konnte sie sich an verschiedenste Dinge aus Lauras diversen Videos erinnern, die ich ihr immer wieder mal auf dem iPad vorgespielt habe. So zum Beispiel an den Namen ihres neuen Hundes und auch, dass dessen Vor-g√§nger traurigerweise kurz zuvor √ľber die Regenbogenbr√ľcke gegangen ist.

An sich ist das ja nichts besonderes, aber ihr m√ľsst bei Stephanie immer im Hinterkopf behalten, dass ihr Kurz-zeitged√§chtnis meist geh√∂rige Aussetzer hat. Einmal kamen wir am fr√ľhen Abend zu Besuch und sie war zuvor offensichtlich mit jemandem vom Personal drau√üen im Park, denn sie hatte von dieser Person zwei Blumen ins Haar gesteckt bekommen … aber auf unsere Frage mit bzw. von wem, wusste sie leider keine Antwort. Oder auch bez√ľglich dessen, was sie immer so zum Fr√ľhst√ľck isst, stimmen ihre mitunter sehr √ľberzeugend ausgespro-chenen Antworten („Brot mit Marmelade“) in der Regel nicht mit den Aussagen des im Anschluss daran befragten Pflegepersonals √ľberein („Wei√übrot mit Kr√§uterquark“) – erst, wenn man dann mit ihr noch einmal dar√ľber spricht, scheint sie sich wieder korrekt zu erinnern. Und unser Klassiker: „Wie macht die Katze ?“ beantwortet sie leider immer noch mit WUFF, aber am Freitag gab es schon die erste Entwicklung, denn die starb mit „Wu…“ ab und schob ein √ľberzeugendes „Miau“ hinterher. Sie hat sich also sofort selbst beim Sprechen korrigiert – wir sehen das als einen weiteren sehr guten Anfang.

Und es ist auch nicht immer so schlecht um ihr (Kurzzeit-)Ged√§chtnis und ihren Erinnerungen bestellt, denn in manchen Gespr√§chen ruft sie bei uns immer wieder mal gro√üe Verwunderung hervor. Beim letzten Mal habe ich ja schon √ľber die Penne Funghi geschrieben und auch diese Woche konnte sie das ein oder andere aus ihren Gehirnwindungen hervorkramen.

Beispiel 1: Carsten hat ihr von den Unwettern im S√ľden erz√§hlt und f√ľr ihren Besuch aus Berlin und f√ľr das Wochen-ende gehofft, dass es dann eben nicht regnen m√∂ge, da sie ja immer wieder gerne mal im Rolli raus m√∂chte. An diesem Besuchstag sah es gut daf√ľr aus und die Prognosen sagten Sonnenschein voraus. Carstens „Aber du wei√üt ja, was ein Wetterbericht von heute f√ľr Sonntag wert ist, oder ?“ beantwortete sie wie schon damals w√§hrend ihres Meteorologiestudiums mit „Ja, die Chancen stehen Fifty-Fifty.“ … das hat sie also im Ged√§chtnis behalten.

Beispiel 2: Ich habe mich mal mit ihr √ľber die aktuell gespielten Lieder unterhalten (sie guckt ja immer nur den Sender „Deluxe Music“ im Fernsehen und ist somit ganz gut auf dem Laufenden) und Stephanie h√∂rt derzeit das Lied „Wellermann“ sehr gerne. Das Lied „Strip“ von Lena findet sie bl√∂d und auch Mark Fosters aktuelle Single mag sie derzeit nicht so dolle. Und wie bei mir geht ihr mittlerweile diese ewige Wiederholung und Endlosschleife des Liedes von Pink und ihrer Tochter auf die Nerven. D.h. an sowas erinnert sie sich also schon wieder – gro√üartig!

Doch zur√ľck zu Laura – entschuldigt bitte meinen kleinen Ausflug in die Gedankenwelt des Kindes. Noch im Zimmer bekam Stephanie ein eingewickeltes Geschenk √ľbergeben und meine Kleine fand mal wieder gro√üen Gefallen daran, das Geschenkpapier zu zerrei√üen. Laura hat ein Erinnerungsbuch zusammengestellt, was die beiden im Nachhinein dann wohl auch noch gemeinsam durchgesehen und besprochen haben. Aber zun√§chst sind wir zu dritt in den Park zu unserer Lieblingsbank gegangen und nachdem ich sah, dass die beiden supergut miteinander zurechtkommen, habe ich mich verabschiedet und bin zu Carsten nach Hause gefahren. Sollten sie die Stunden doch ganz f√ľr sich haben und genie√üen. Laut Laura hatten sie eine sehr sch√∂ne Zeit und auch f√ľr Stephanie werden die Stunden zwischen 13:00 und 18:00 hoffentlich noch lange einen bleibenden Eindruck hinterlassen – Kurzzeit-ged√§chtnis hin oder her.

Noch einmal zur√ľck zur Aussage, dass Stephanie sehr gerne drau√üen ist. Das hat zwei Gr√ľnde:

1.) Sie ist nat√ľrlich sehr neugierig und saugt alles um sich herum auf wie ein Schwamm. Aufgrund ihrer Art der Orientierungslosigkeit bzgl. des Sehens entgeht ihr zwar vieles oder sie braucht z.B. sehr lange, bis sie einen Vogel auf dem Weg vor ihr finden und fokussieren kann, aber dann ist ihre Freude nat√ľrlich umso gr√∂√üer. Sie m√∂chte auch so viel wie m√∂glich anfassen und ber√ľhren – also im wahrsten Sinne des Wortes ihre Umwelt beGREIFEN …

2.) Ihr Zimmer liegt nach S√ľden und die Sommersonne knallt deshalb unerbittlich rein, sodass es in ihrem Zimmer sehr schnell recht warm wird – sie kann ja selbst nicht raus, den Sonnenschutz schlie√üen oder sich gar im Bett anders hinlegen. Zudem ist es bei solchen Einrichtungen ja √ľblich, dass die Fenster aus sicherheitstechnischen Gr√ľnden nicht zu √∂ffnen sind und somit kein Durchzug Erleichterung bringen k√∂nnte. Wer Stephanie genauer kennt, wei√ü ja wie sie zu sommerlicher W√§rme bzw. Hitze steht – Urlaub am Strand niemals, dann schon eher Island oder eine andere, kalte Destination. Deshalb sehnt sie sich derzeit immer nach jedem Luftzug (einen Ventilator hat sie schon) und genie√üt sehr gerne den Wind da drau√üen – ob nat√ľrlich oder k√ľnstlich ist ihr wiederum gleich:

Unser Hauptaugenmerk bei den k√∂rperlichen √úbungen (die Aussprache √ľben wir nat√ľrlich immer wieder durch den nebenbei gef√ľhrten verbalen Austausch) galt diese Woche den Fingern bzw. der Fingerfertigkeit. Beim Spielen oder unbewussten Agieren setzt sie trotz der Einschr√§nkung durch die Spastik erfreulicherweise immer mehr die linke Hand ein, sodass eben nicht alles nur von „Rechti“ ausgef√ľhrt wird. Sie kann mittlerweile sogar mit beiden H√§nden (besser: Zeigefingern) ihre Brille auf der Nase wieder hochschieben – „Linki“ ist dabei zwar die Unbeholfenere, aber Anfang der Woche war das sogar noch ein ganz unm√∂glicher Bewegungsablauf. Derzeit arbeiten wir noch an einem eigenst√§ndigen Absetzen der Brille, da sie die Finger der rechten Hand schon sehr gut als „Pinzette“ einsetzen kann und nicht wie ein Baby alles mit der Faust greifen will:

Doch ob man es glaubt oder nicht, das Schwierigste dabei ist nicht das Greifen mit den Fingern und die entspre-chende Bewegung des Arms, sondern das Finden eines Punktes in ihrem Gesicht, den sie nicht sieht. Sie kann sich nicht ans Ohr fassen oder auf die Stirn tippen (einen Vogel zeigen), da sie das zu ber√ľhrende Ziel einfach nicht mit den Augen fixieren kann – das Thema hatte ich ja schon einmal hier angesprochen. Also zerlegen wir derzeit komplexe Bewegungsabl√§ufe, die f√ľr uns v√∂llig easy erscheinen, immer wieder in Teilaufgaben, die es dann zuerst zu bew√§ltigen gilt. Zum Beispiel das Drehen einer 1-Euro-M√ľnze mit in Fingern (klappt!), mit dem Zeigefinger die Nase, die Stirn und die Schl√§fe erst bei ihrem Gegen√ľber (leider haben wir keinen gro√üen Spiegel f√ľr sich selbst zur Hand) und dann bei sich ber√ľhren bzw. ertasten (klappt al einziges noch nicht), das Aufnehmen von Dingen vom Tisch mit nur zwei Fingern und das Drehen eines Flummis in selbigen …

… das Bewegen (Beugen, Strecken, Rotieren, Ber√ľhren) einzelner Finger, das sichere Halten und leichte Aus-balancieren von kleinen und gro√üen B√§llen auf der Handfl√§che, mit Griffsicherheit Gegenst√§nde von A nach B bewegen oder auch einen Austausch von Gegenstand X in der rechten Hand und Gegenstand Y in der linken Hand, sodass sich am Ende beide Gegenst√§nde jeweils in der anderen Hand befinden. Dazu kann sie entweder eine Ablage nutzen (sie muss dabei nur aufpassen, dass der Gegenstand nicht wegrollt oder herunterf√§llt) oder auch als Zwischenschritt beide Gegenst√§nde kurz in eine Hand aufnehmen – nach ca. 20 Versuchen hatte sie den Dreh f√ľr Variante 2 raus.

Und mit diesen Teilschritten k√∂nnen wir dann in der Regel auch wieder zur Gesamtaufgabe zur√ľckkehren und ihr Gef√ľhl der Sicherheit und nat√ľrlich des Erfolges bei den kleinen Dingen mit in die Gesamtkomplexit√§t einflie√üen lassen. Dabei entwickelt sie zum Teil auch schon dann unbewusst eigene Vereinfachungen und Verbesserungen. Also zur√ľck zum Credo „Schrittchen f√ľr Schrittchen“ sowie dem Mantra „√ľben, √ľben, √ľben“    zwinker

Als ich mal mit ihr ein Fotobuch angeschaut habe, erinnerte sie auch schon selbst an die notwendigen Bewegun-gen f√ľr das Umbl√§ttern – nat√ľrlich teilweise noch mit drei oder mehr Seiten gleichzeitig:

Die Texte bei solchen B√ľchern liest sie auch schon durch, doch je l√§nger es dauert, desto schneller verliert sie die Lust – ihre derzeitige Aufmerksamkeitsspanne d√ľrfte so ca. bei 20 bis 30 min liegen. Aber sie versucht es nach einer kleinen Pause immer wieder selbst und hat auch schon mal ganz √ľberraschend nach einem mit Schriftgr√∂√üe 16 auf DinA4 ausgedruckten Brief gefragt. Sie konnte sich also erstens an diesen Brief erinnern und zweitens muss ich sie keineswegs zum Lesen zwingen oder dazu √ľberreden. Dieser Ehrgeiz ist jedenfalls Gold wert und hilft ihr sicherlich noch viel mehr, irgendwann einmal in ein eigenst√§ndiges Leben zur√ľckzufinden.

√úber ihren gesamten Rumpf hat sie jedenfalls noch keinerlei Kontrolle, denn als sie einmal im Rollstuhl die Arme nach vorne gestreckt hat, fiel sie v√∂llig in sich zusammen und kam mit dem K√∂rper aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Zum Gl√ľck ist sie im Rolli immer angeschnallt. Erst als sie die Arme wieder an den K√∂rper zur√ľckgef√ľhrt hat und einen kleinen Schubs von uns bekam, plumpste sie mit dem K√∂rper zur√ľck an die R√ľckenlehne. Baustelle Nr. 23.564 … Priorit√§t mittel     standard

Eines hat mich diese Woche aber noch sehr √ľberrascht: sie trinkt mittlerweile Kaffee mit Milch zum Fr√ľhst√ľck und es schmeckt ihr sogar!!! Als ich vor ca. zehn Wochen mit einem Becher Latte Macchiato von McDonalds vor ihr stand und sie fragte, ob sie probieren w√∂lle, war Kaffee f√ľr sie noch eine Ausgeburt der H√∂lle … oder so √§hnlich    zwinker

Aus unserer Beobachtung hat sich Stephanies Schlucken beim Essen und Trinken schon enorm verbessert. Mal schauen, ob vor der Entlassung noch eine Wiederholung der Schluck-Endo-Untersuchung (zweiter Absatz) statt-finden kann. Ich w√ľrde unserer Kleinen doch so gern etwas Bissfesteres g√∂nnen, denn derzeit ist ihr Mittagessen immer noch p√ľriert …

Man sieht von Tag zu Tag eine kleine Neuentwicklung und selbst wenn diese f√ľr eine Einstufung nach Bla-Bla-Index nicht relevant sind, bedeuten diese f√ľr Stephanie und f√ľr uns ein kleines St√ľck ihrer zur√ľckkehrenden Selbst√§ndig-keit. Und in Summe werden auch die kleinen Dinge irgendwann einmal gro√ü, nicht wahr?



2018 02.
Apr

Meinen guten Vorsatz f√ľr 2018 habe ich wohl schneller gebrochen als gedacht, denn eigentlich wollte ich in diesem Jahr meine Berichte √ľber die monatlich geplanten Fotoprojekte schneller ver√∂ffentlichen als im Jahr davor. Hat wohl schon im Januar nicht geklappt … daher habe ich nun endlich die Osterfeiertage daf√ľr genutzt, euch die Bilder, welche ich ganz brav rechtzeitig im jeweiligen Monat gemacht habe, zu pr√§sentieren. Wie sagt man so sch√∂n: „Lieber sp√§ter als nie“    standard

Also das Thema vom Januar war/ist „Alkoholisches“ – davon hat ja sicherlich jeder von uns irgendwas im Schrank. Und so habe auch ich zuerst auf die Getr√§nke zur√ľckgegriffen, welche sich in unserer Wohnung befinden. Da w√§ren bei mir ein Whiskey …

… ein Sahnelik√∂r …

… und nat√ľrlich ein Wodka    standard

Da bei uns die unterschiedlichen Weinsorten stets im Keller lagern, durften die drei Weinfarben ebenfalls eine Rolle beim ersten Projekt des neuen Jahres spielen:

Unterschiedliche Farbabstufungen lassen sich auch pärchenweise ganz gut kombinieren:

Ich war auch von manchem Farb√ľbergang zwischen den unterschiedlichen Weinsorten ganz angetan:

Und auch die Spiegelung der Weinkelche ineinander fand ich ein Foto wert:

Mal ehrlich, ein Glas Rotwein hat manchmal schon etwas blutr√ľnstiges in sich, nicht wahr?

Aber es ist und bleibt eine schöne und richtig kräftige Farbe:

Ein Rose sieht naturgemäß etwas zarter aus:

Ich trinke gelegentlich gerne auch mal einen Cocktail, habe aber bis jetzt noch nie einen selber gemischt. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich deswegen bis zu unserem Februar-Urlaub gewartet habe und deshalb diese Aufnahmen hier ausnahmsweise mal nicht nur aus dem Januar stammen    zwinker
Ich finde, mit einem solchen Mixgetr√§nk kann man eine entspannte Stimmung, welche √ľberwiegend beim Trinken dieser zu sommerlichen Temperaturen am Strand entsteht, so unkompliziert und am besten vermitteln    standard

Unter uns gesagt, in so einer Umgebung sieht auch ein Bier in einem Plastikbecher herrlich aus    zwinker

Hoffentlich wird es bei uns in Deutschland demn√§chst genau so warm und sonnig und dann k√∂nnt ihr euch selbst schon bald von meinen Worten in einem heimischen Biergarten √ľberzeugen    zwinker

Zum Wohl!



2018 20.
Feb

Carsten und ich sind seit gestern wieder zu Hause in Dresden und inzwischen auch ganz und gar im Arbeitsalltag angekommen. Aber wir schauen nur zu gern auf die zwei Wochen Hochzeitstag- und irgendwie auch Sommerurlaub in Miami (Florida, USA) und seiner Umgebung zur√ľck.

Schnuckelige Tagestemperaturen von etwa +25¬įC, unz√§hlige gro√üe und kleine Str√§nde in erreichbarer N√§he mit ganz viel weichem Sand, endlich keine dicken Sachen tragen zu m√ľssen und dazu noch eine unglaubliche Farbenpracht – nat√ľrlich √ľberwiegend unterschiedliche Blaut√∂ne vom Wasser und dem Himmel … ich habe das alles soooo genossen!!!

So wie auch das Wiedersehen mit Sandra (und ihrer Familie) in Cape Coral:

Ich hoffe, ihr findet den Sonnenuntergang im Hintergrund genau so sch√∂n wie ich   standard   denn schon allein √ľber die zahlreich erlebten Sonnenunterg√§nge k√∂nnte ich einen superlangen Eintrag verfassen: um sie zu beschreiben, fehlen mir allerdings die Worte. Die Farbverl√§ufe im Himmel sind einfach magisch und m√§rchenhaft sch√∂n und das an jedem einzelnen Tag! Hier mal zwei Impressionen, welche wir auf Key West aufgenommen haben:

Ist das nicht einfach umwerfend!?

Und das ist nur ein Bruchteil von den gro√üartigen Erlebnissen und Begegnungen mit Natur und Mensch, welche wir in den zwei Wochen machen konnten. Ich werde am Wochenende mehr dazu schreiben und nat√ľrlich auch die entsprechenden Bilder zum Zeigen aussuchen    zwinker

Aber wie schon anfangs gesagt, sind wir jetzt wieder zur√ľck im winterlichen Dresden, wo unser Thermometer heute fr√ľh -2,5¬įC zeigte und ein Verlassen der beheizten Geb√§ude ohne Jacke, Stiefel, Handschuhen, Schal und M√ľtze ziemlich leichtsinnig w√§re. Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Sonnenaufg√§nge in Sachsens Hauptstadt zum Besseren entwickelt haben:

Es wird hoffentlich nicht all zulange dauern, bis wir auch hier wieder schnuckelige +25¬įC haben   zwinker



2016 14.
Sep

Dieses Jahr haben Carsten und ich uns einen richtig langen Urlaub geg√∂nnt: 4 Wochen am St√ľck … das gab es bei uns noch nie! Damit es sich auch richtig lohnt, haben wir uns gleich mehrere Ziele ausgesucht: Bali, Dubai und Abu Dhabi.

Wir sind erst am letzten Samstagmorgen um 7 Uhr in Dresden angekommen und seitdem versuchen wir alles, was wir in dieser Zeit erlebt haben, irgendwie zu verarbeiten. Wir haben in der Zeit so viele schöne und so unterschiedliche Sachen gesehen, gemacht und probiert, unzählige nette Menschen kennengelernt und uns einfach nur gut gehen lassen. Es sind dabei fast 9.500 Bilder entstanden und ich versuche nun nebenbei schon mal ein paar Aufnahmen herauszusuchen, um euch schnellstmöglich an unseren Urlaubserinnerungen teilhaben zu lassen. Eins kann ich aber jetzt schon mit Sicherheit sagen Рdieser Urlaub war einfach klasse!

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Nat√ľrlich war unser treuer Reiseb√§r Heini dabei und auch er hat ganz viele Sachen f√ľr sich neu entdeckt.

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Ab√§r das wird er fr√ľher oder sp√§ter selber mal b√§richten ¬† ¬†zwinker

Ich merke gerade, meine Waschmaschine m√∂chte von der Last befreit werden … nach so einem langen Urlaub hat man eben auch viel¬†dreckige W√§sche im Gep√§ck¬†¬†¬† zwinker
Ich werde mich daher erst einmal meinem Haushalt widmen und später mehr von unserem Jahresurlaub schwärmen    lachen



2016 20.
Aug

Ich merke gerade, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Ab√§r nun kann ich wieder von einem supertollen Ausflug hier b√§richten. Ich habe schon mal im Januar dar√ľb√§r beschrieben, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Deshalb habe ich diesmal sofort „ja“ gesagt, als es hie√ü, dass wir¬†nochmals f√ľr ein paar Tage hinfahren k√∂nnen.

Und wir haben auch diesmal ganz viele supertolle Sachen gesehen und erlebt! Nat√ľrlich habe ich lange Zeit mit meinem Kumpel Mr. Schnuffel Neuigkeiten ausgetauscht:

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Ansonsten habe ich festgestellt, dass Potsdam in der Sommerzeit ganz viele verschiedene Blumen hat. Schaut, hier sind die hellblauen:

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Hier sind die dunkelblauen, die wachsen bis in den Himmel hinein!

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Auf den roten Blumen konnte ich sehr schön schaukeln:

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Es gab abär auch schöne, große Blätter, die zum Liegen und Wolkengucken bärfekt geeignet waren:

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Die Eicheln in Potsdam sind echt groß und kaum von der Stelle zu bewegen:

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Im Schloss Cecilienhof habe ich gaaaaaaaanz viele schöne und sehr bunte Blumenbeete gesehen:

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Und dann sind wir an einer Br√ľcke gewesen, sie hei√üt Glienicker Br√ľcke. Ich finde, sie sieht ein wenig aus wie das Blaue Wunder¬†in unserem Dresden, aber unsere Br√ľcke ist dann doch ein wenig sch√∂ner.

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Dann haben mir meine B√§reneltern gezeigt, was an dieser Potsdamer Br√ľcke so besonders ist. Sie war fr√ľher in der Mitte geteilt!

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Das fand ich sehr beeindruckend! Und dann habe ich auf dem Wasser¬†einen „Seelenverwandten“ entdeckt … das B√∂√∂tchen hei√üt „B√§r von Berlin“:

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Wer sagt nun, dass Bären nicht schwimmen können    zwinker    ?

Bei einer anderen Tour haben wir das ganze Universum, na gut, nur unser Sonnensystem, entdeckt:

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Da merkte ich, dass ich am liebsten ein Erdbär bin:

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Und dann, ja dann war es erneut an der Zeit, zur√ľck nach Dresden zu meinen B√§renkumpels zu d√ľsen:

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Das wird ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch in Potsdam gewesen sein – da gibt es noch so viel zu entdecken!



2016 24.
Jul

Es war erneut eine¬†ziemlich gut ausgef√ľllte Woche, dabei sah unser Terminkalender anfangs doch gar nicht so voll aus¬†¬†¬† zwinker

Gleich am Montag haben Katja und ich recht spontan das sch√∂ne Wetter genutzt und uns, nachdem wir diese¬†Verabredung schon einmal wegen eines Regens verschieben mussten, f√ľr ein Fotoshooting unter dem Motto „M√§rchen“ im Park des Schlosses Albrechtsberg getroffen. Ich muss neidlos zugeben, dass Katja nicht nur eine hervorragende Samba-T√§nzerin ist, sondern sich¬†auch als Modell und M√§rchenprinzessin unglaublich gut in die Szene setzen kann:

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Sie weiß außerdem, wie man mit einem Froschkönig ins Gespräch kommt    zwinker

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Katja hat zu unserer Fotosession noch ein weiteres Kleid mitgebracht und sp√§testens da habe ich begriffen, dass der Spruch „Kleider machen Leute“ wirklich wahr ist – die Verwandlung ist¬†einfach faszinierend:

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Rot ist schon eine unglaublich starke Farbe f√ľr solche¬†Fotos!

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Ein paar Tage sp√§ter wechselten auch Carsten und ich unseren Kleidungsstil. Denn wir haben das verlockende Angebot unseres Fitnessstudios angenommen und uns f√ľr einen Schnupperkurs StandUp-Paddling¬†zusammen mit 10¬†anderen Interessierten angemeldet … da war nat√ľrlich ein Neoprenanzug Pflicht¬†¬†¬† lachen
Den Kurs fand ich wirklich gut gemacht, denn es gab zuerst ein paar Trocken√ľbungen und dann durfte man paarweise¬†auf dem Wasser bzw. einem¬†Surfbrett das Balancehalten √ľben, was bei Carsten und mir zu h√§ufig so aussah:

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Wir haben uns daher lieber schnell ein eigenes Brett organisiert und sieh einer an, da konnte ich dann ordentlich darauf stehen und mich seelenruhig¬†auf dem Gew√§sser des Stauseebades Cossebaude bewegen. Meine X-Beine mit kr√§ftigen Oberschenkel kann man auch auf diesem Bild m√ľhelos¬†erkennen, gell ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

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Carsten hatte anfangs nicht so viel Gl√ľck mit seinem Brett und platschte mehrmals ins Wasser. Dass es aber nicht an seinem Unverm√∂gen lag, die Balance zu finden, kann ich best√§tigen, denn auf seinem Brett konnte auch ich maximal auf den Knien sitzend paddeln. Sobald ich mich aufrichten wollte, landete ich ebenfalls im Wasser. Das contraproduktive Board wurde umgehend ausgetauscht und prompt konnten wir beide dem Sportnamen alle Ehre machen: im Stehen √ľber den See paddeln. Bloss gut, dass es an diesem Freitagnachmittag ein so supertolles Sommerwetter gab und das Wasser herrliche +23¬įC hatte¬†¬†¬† cool ¬† ¬†denn so hatte nicht nur ich viel Spa√ü mit¬†den gelegentlichen Pausen, bei welchen ich meine Beine in den See eintauchen konnte:

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Nachdem wir uns √ľber drei Stunden lang sportlich bet√§tigt haben, sind wir unserem Haus&Hof-D√∂nermann (am Freitagnachmittag/-abend l√§uten wir n√§mlich √ľblicherweise immer dort das kommende Wochenende ein) sozusagen fremd gegangen, denn wir trafen uns statt bei¬†ihm mit Dana, welche die gesamte Veranstaltung im Sinne der¬†Muckibude betreute, um ein kleines Abendessen im unvermutet gem√ľtlichen Biergarten „La Grotta“ im Radebeuler Stadtteil Altk√∂tzschenbroda zu uns zu nehmen. Ich habe zum ersten Mal in¬†meinem Leben ein D√∂nerfleischomelette gegessen und Carsten hat sich an einen D√∂nerfleischauflauf rangetraut – beides war wirklich sehr sehr lecker!

Etwas anderes, aber nicht weniger leckeres Essen haben wir Samstag zur Mittagszeit bekommen. Carsten hat (obige) Dana beim L√∂sen ihres Internetproblems geholfen und der Lohn seiner Arbeit¬†haben wir auf unseren Tellern gehabt: in Sojaso√üe eingelegte und panierte H√§hnchenstreifen,¬†gebackene S√ľ√ükartoffelw√ľrfel mit Zimt (mein Favorit, denn ich liebe Zimt ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†) und Paprikageschnetzeltes in Kokosmilchso√üe:

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Als Nachtisch gab es ein Weiße-Schokolade-Souffle mit Johannisbeeren- und Stachelbeerenkompott Рsuperlecker!

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Das war aber beileibe nicht das einzige Dankesch√∂n-Essen f√ľr uns in dieser Woche – m√∂ge die Waage uns das ungez√ľgelte¬†Schlemmen verzeihen. Die Thieles haben sich f√ľr ihre¬†Familienbilder-Fotosession¬†ebenfalls mit einem Abendessen und ganz viel Zeit zum Schwatzen revanchiert. Sie suchten sogar¬†die Gastst√§tte au√üerordentlich passend daf√ľr aus, denn¬†wir bekamen unseren Fotolohn im¬†„Zum Knipser“ ¬† ¬†standard
Diese hat im positiven Sinne eine √ľbersichtliche Karte mit liebevoll zubereiteten, klassisch deutschen¬†Gerichten, wie z.B. Schnitzel, Steak, Salate und echt gute Bratkartoffeln! Wir haben uns zuerst drau√üen im Biergarten positioniert, aber dann kam doch eine kleine Regenwolke vorbei und wir fl√ľchteten mit unseren Tellern und Getr√§nken ins Innere des Lokals. Dort mussten wir uns aber erst einmal richtig dolle umschauen, denn die Innendeko beinhaltet allerhand alter Foto- und Videotechnik aus verschiedenen Zeiten – ein perfekter Ort, um sich an die 8 mm Filme und die dazugeh√∂rigen schweren Kameras, die kleinen Ritsch-Klick-Fotoapparate, an die noch echten Polaroids und und und aus der eigenen Kindheit und Jugend zu erinnern. Ich fand zudem die Speisekarte, welche zwischen den verschiedenen Unterteilungen von Vor-, Haupt- und Nachspeisen sowie Getr√§nken und √§hnliches¬†auch die ein oder andere lustige Geschichte oder einen auf die Fotografie bezogenen Spruch geboten hat, richtig gut. Dieser hier gefiel mir am besten:

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Ich finde, er passt auch ganz gut zu mir    zwinker

Ach ja, eine kleine Kleinigkeit h√§tte ich ja sogar fest vergessen euch zu schreiben: mein Arbeitsvertrag¬†am Uniklinikum¬†wurde f√ľr ein weiteres Jahr verl√§ngert und ich darf ab September sogar 40 Stunden statt der bisherigen 30 meinen Dienst tun … der mir sehr, sehr, sehr viel Spa√ü macht, tolle B√ľro- und Arbeitskollegen mit sich bringt und mich auch sprachlich wieder sehr herausfordert. Ich bin also arbeits-, beziehungs-, freunde- und freizeittechnisch √ľbergl√ľcklich – ich danke allen, die ihren Teil immer wieder aufs Neue dazu beitragen!



2016 03.
Jul

Ja, in der Tat ich habe jetzt Sommerferien    zwinker

Mein Russischkurs ist zu Ende und, obwohl es mir wie immer unglaublich viel Spa√ü gemacht hat zu unterrichten und die Gruppe mal wieder sehr harmonisch war, freue ich mich wie jeder Lehrer √ľber die zus√§tzliche Freizeit durch alle Ferienzeiten. Den letzten Unterrichtstag haben wir vom √ľberdachten Klassenzimmer in den ruhigen Innenhof des Restaurants „Odessa“ verlegt. Da ich wie gewohnt erneut viel zu viel Zeit vor dem Beginn der Veranstaltung¬†eingeplant habe und das Restaurant f√ľr mich perfekt in der Innenstadt liegt, hatte ich noch ein paar Minuten, um meinen Dresdner Lieblingsort kurz zu besuchen – den Zwinger:

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An einem Dienstagabend hat man kaum Touristen im Innenbereich, da freuen sich offensichtlich sogar die darin befindlichen Skulpturen √ľber solche ruhigen Abende¬†¬†¬† zwinker

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Preisfrage: was macht man nun mit der dazugewonnenen Ferienfreizeit? Richtig, wir gehen zum Beispiel mit mit Katja & Antonia auf ein Erdbeerfeld im Dresdner Westen, um vor Ort seinen Bauch vollzuschlagen, aber auch, um noch etwas f√ľrs Zuhause zu pfl√ľcken:

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Da¬†man aber nicht nur von Erdbeeren satt wird, pfl√ľckten wir noch alle zusammen ein paar S√ľ√ükirschen von den B√§umen im Garten von Katjas Eltern:

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Unsere gesamte Ausbeute (Erdbeeren √ľber 3 kg !) hat trotz der Menge von jeweils einem ehemaligen Popkorneimer¬†nicht einmal bis Montag √ľberlebt¬†¬†¬† lachen

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An einem anderen Tag bin ich mit Anna zur Schlenderweinprobe beim Winzer M√ľller am Schlo√ü Albrechtsberg gegangen. Es war ein wundervoller Sommerabend: Die Sonne schien, der Winzer f√ľhrte uns durch den Park und erz√§hlte Geschichten aus der ganz fernen Vergangenheit¬†sowie √ľber die Entwicklung des Weinanbaus in Dresden¬†und lie√ü uns dabei drei Weinsorten aus seinem Weinkeller probieren:¬†M√ľller-Thurgau, Kerner und einen¬†Ros√© Domina. Hier mein Kerner und ich ¬† ¬†standard

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Wir haben einen anderen Teilnehmer der Gruppe gefragt, ob er ein Bild von uns machen k√∂nnte … nun wei√ü ich nicht, ob die Unsch√§rfe dieses Fotos daran liegt, dass der Herr keine Digitalkamera bedienen konnte oder dass wir inzwischen schon bei der dritten Weinsorte angekommen waren¬†¬†¬† zwinker

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N√§chste Unternehmung: Dass wir seit dem Verkauf des Hauses keine gro√üartige M√∂glichkeiten mehr zum Selbergrillen haben, macht uns eigentlich nicht so traurig, wie vielleicht manch einer denken mag ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn in unserer Wohngegend lassen¬†sich gegrillte Leckereien im nur ca. 10 min zu Fu√ü entfernten Biergarten „El Horst“ organisieren. Man muss √ľbrigens nicht zwingend immer nur Bier trinken, denn eine Wei√üweinschorle kann man dort genau so problemlos bekommen sowie eine Flasche¬†Karamalz ¬† ¬†lachen

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Eine weitere M√∂glichkeit f√ľr uns, frisch Gegrilltes auf dem Teller zu bekommen, sind der Besuch guter Freunde, welche im Gegensatz zu uns viel Freude am Garten und den damit verbundenen Arbeiten haben.¬†Wir fanden die Rasenabteilung¬†von Gundel und Peter schon immer¬†echt wundervoll –¬†und dieses Jahr haben sie diese sogar noch vergr√∂√üert und komplett umgestaltet – aber wir selber h√§tten aufgrund unserer „Gartenarbeitphobie“ vermutlich nicht den richtigen Nerv dazu, etwas Vergleichbares aus dem Boden zu stampfen¬†¬†¬† zwinker

Es ist doch ein absolut bezaubernder R√ľckzugsort, nicht wahr?

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Dorthin haben wir uns dann auch zum Essen von leckeren W√ľrstchen, Spie√üen, K√§sen und Steaks hingesetzt, welche Peter mit viel Liebe und Holzkohle zubereitet hat:

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Und sonst so? Das Wetter der letzten Wochen passte leider nicht immer zu unserer Planung und so musste ich gestern wegen der akuten Schauer- und Gewitterwarnung ein Fotoshooting im Freien auf einen sp√§teren Zeitpunkt verschieben. Stattdessen haben Anna und ich uns am Vormittag zu einem spontanen Besuch des Elbflohmarkts getroffen und sind gl√ľcklicherweise gegen Mittag nur leicht durchn√§sst wieder nach Hause gekommen. Wir hatten aber so viel Spa√ü beim St√∂bern und Quatschen, da machten dann ein paar Regentropfen auf dem Heimweg gar nix aus ¬† ¬†zwinker

Ich hoffe, auch euer Sommer bereitet¬†euch genau so viel Freude wie der unsrige. Wenn das noch nicht der Fall war, denkt einfach dran: Der erste Sommermonat ist (leider) schon vorbei, d.h. es sind nur noch zwei davon √ľbrig ¬† ¬†lachen ¬† ¬†–> Macht das Beste draus! Wir werden es auf jeden Fall ebenfalls weiter versuchen¬†¬†¬† standard

Kleine Freude am Rande: mein Blog verzeichnete¬†am Samstag den 1000. Kommentar …
Kleine Enttäuschung am Rande: aber leider nicht auf einen Eintrag von mir, sondern auf den Gasteintrag von Carsten     traurig     leider Pech gehabt!



2016 24.
Feb

Ich habe¬†jetzt hier urlaubsbedingt zwei Wochenenden lang nix geschrieben, aber¬†nun m√∂chte ich mich auf jeden Fall wieder zur√ľckmelden und euch vielleicht auch ein wenig neidisch auf unsere vergangene Woche samt der¬†beiden blogfreien Wochenenden machen¬†¬†¬† zwinker

Dieses Jahr hatten Carsten und ich am Valentinstag ein Jubil√§um zu feiern: vor genau 10 Jahren haben wir in Las Vegas¬†geheiratet. Zum Feiern und um ein wenig Urlaub zu haben, entschieden wir uns diesmal nach Gran Canaria zu fliegen. Dort gibt es √ľberraschenderweise¬†auch einen Las Vegas¬†¬†¬† lachen

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Das Foto wurde direkt an unserem Hochzeitstag, dem ber√ľhmt-ber√ľchtigten 14. Februar, aufgenommen¬†¬†¬† verliebt

Gebucht haben wir ein Hotel mit All-Inclusive-Verpflegung, allerdings nicht, weil wir so verfressen sind, sondern weil¬†es sich in der Winterferienzeit tats√§chlich¬†preislich als beste Option herausstellte. Aus den Erfahrungen, die wir schon bei unserem 3. Hochzeitstag in einer AI-Anlage in Antalya gemacht haben, buchten wir diesmal gleich einen Mietwagen dazu. Wir sind eben f√ľr ein¬†ununterbrochenes Bleiben in einem begrenzten Hotelareal und die allmorgendliche Handtuchschlacht um die Liegen nicht geeignet.

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Wir wollen eben lieber¬†so viel wie m√∂glich sehen und erleben! Und das ist uns auf jeden Fall gelungen, denn in 8 Tagen ca. 1200 gefahrene Kilometer auf einer Insel mit 50 km Nord-S√ľd- und 50 km Ost-West-Ausdehnung zu schaffen,¬†ist schon eine Kunst, oder nicht ?

Ich muss sagen, Gran Canaria ist eine tolle Insel, wenn man Strand- und Bergurlaub verbinden m√∂chte. Im S√ľden der Insel hat man traumhafte Sandd√ľnen und dazu passenden¬†Str√§nde. Nat√ľrlich darf man den¬†Leuchtturm von Maspalomas nicht unerw√§hnt lassen¬†¬†¬† zwinker

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Etwas n√∂rdlicher hat man echt tolle Berg- und K√ľstenlandschaften:

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Nat√ľrlich mit zahlreichen Serpentinenstra√üen, welche Carsten immer wieder gern als Herausforderung angesehen hat¬†¬†¬† zwinker

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Man konnte sich frische Meeresluft um die Nase wehen lassen:

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Wir haben nach langer Zeit auch mal wieder Sonnenuntergänge am Meer genossen:

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Auf unserer R√ľckkehr nach einer Bergtour hielten wir in der absoluten Dunkelheit an einem menschenleeren Parkplatz an und beobachteten v√∂llig fasziniert einen wolkenfreien Himmel voller Sterne:

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Oft war die Sicht am Tage so klar, dass man sehr weit in die Ferne gucken und sogar den Berg Teide auf Teneriffa entdecken konnte:

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Ein Berg auf Wolken gebettet Рich fand das einfach nur märchenhaft schön!

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Unterwegs hielten wir nat√ľrlich gerne¬†mal an, um irgendetwas zu essen und dabei das zu probieren, was wir bis dato noch nicht kannten, z.B. Gofio (auf dem Bild rechts)

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Ein paar Vorz√ľge der AI-Verpflegung haben wir nat√ľrlich doch¬†genossen. Wir waren allerdings meistens nur zum Fr√ľhst√ľck und zum Abendessen da, doch nach einem erlebnisreichen Ausflugstag schmeckten uns jeden Abend¬†die alkoholischen und alkoholfreien Cocktails von der Poolbar (bis Mitternacht ge√∂ffnet) richtig gut¬†¬†¬† zwinker

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F√ľr mich war dieser Urlaub eine Erholung f√ľr Leib und Seele, ich habe ja endlich mal wieder tagelang das Meer, Palmen und strahlend blauen Himmel gesehen¬†¬†¬† lachen

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Carsten war ebenfalls sehr von unserem Kurzurlaub angetan. Oder habt ihr bei diesem Bild eine andere Meinung    zwinker  ?

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Aber nun ist unser Ausflug in die vorgezogene Sommerfrische leider schon wieder vorbei und wir tragen auf den Stra√üen der Stadt erneut¬†dicke Jacken und ziehen f√ľrs Radfahren warme Handschuhe an. Der Fr√ľhling scheint allerdings schon unterwegs zu sein, denn man kann bereits Schneegl√∂ckchen und Krokusse sehen. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis die richtige W√§rme auch bei uns ankommt – auf jeden Fall hoffe ich sehr darauf!



2015 19.
Jul

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide H√§nde voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Sch√∂nes erleben d√ľrfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys¬†ist f√ľr uns ein Muss gewesen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich f√ľr eine OV-Vorstellung. Unser Englisch m√ľsste ja gut genug sein f√ľr die Streifen dieser Art, denn schlie√ülich waren schon die vier Vorg√§nger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch¬†besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen¬†¬†¬† zwinker
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vortr√§ge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall¬†erf√ľllt¬†¬†¬† zwinker

Der Dienstagabend war schon seit Wochen daf√ľr vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang¬†beweisen wollen, dass er uns das nicht g√∂nnen mag, denn es hat tags√ľber¬†immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von¬†seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch √§u√üerst leckeres Essen im kleinen √Ėrtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht¬†nur f√ľr laue Sommerabende w√§rmstens empfehlen, auch drinnen¬†ist das¬†richtig gem√ľtlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna –¬†sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschw√§rmt und¬†nun war sie dran, sie f√ľr uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gef√ľllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und f√ľr mich war das au√üerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen¬†¬†¬† standard

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm Рes fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

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Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind¬†vorrangig wegen der Lesung von den¬†Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig s√ľchtig nach den Kurzgeschichten dieser¬†vier¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Ged√§chtnis vor¬†– das war echt super! Viel Spa√ü bei der Lesung hatten nicht nur die Zuh√∂rer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer hei√ügeliebten Couch, welche extra f√ľr die Veranstaltung auf die B√ľhne gestellt wurde, sehr wohl f√ľhlten:

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F√ľr den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung f√ľr diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allm√§hlich das Gef√ľhl, dass der Berg¬†von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar¬†kein Gl√ľck mit dem Wetter f√ľr einen Aufstieg und auch diesmal machte¬†uns die Wettervorhersage¬†keine Hoffnung auf einen sch√∂nen Wandertag¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬†Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute¬†nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie¬†die Gegend¬†um die¬†Tyssaer W√§nden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere¬†Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei M√§dels (mithilfe meines starken Mannes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† )¬†es uns auf einem Baum gem√ľtlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genie√üen:

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Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

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In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine …¬†es wird ja¬†langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten¬†¬†¬† zwinker



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

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Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

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Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

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Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

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Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !