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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 31.
Mrz

Was erwartet ein Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in der zweiten M√§rzh√§lfte? Etwas Sonne, etwas W√§rme und einen beginnenden Fr√ľhling – das m√ľssten meiner Meinung nach die √ľblichen Antworten sein. Aber das Klima hatte in diesem Jahr mit uns ganz andere Pl√§ne: Es gab richtig harten Frost und nochmals Schneefall …

Aber selbst diese ungem√ľtlichen Begleiterscheinungen haben Carsten und mich nicht daran gehindert, jede Menge au√üerh√§usliche Unternehmungen ins Auge zu fassen    standard    besonders voll ist der Tag am 18. M√§rz geworden. Carsten und ich standen bereits um 10 Uhr am Dresdner Zwinger, denn wir wollten unbedingt bei der Igel-Tour „Dichter, Denker, Literaten – eine LiteraTour“ dabei sein.

Carsten hat beim Verlassen der Wohnung leider seine Handschuhe und sein „Ohren“ (= ein Fleece-Stirnband mit Ohrensch√ľtzern) vergessen mitzunehmen. Bei der fast 2-st√ľndigen F√ľhrung und viel Wind hat er das nat√ľrlich sehr bereut, wusste sich aber wenigstens etwas zu helfen:

Zudem schneite es auch etwas, doch wenigstens gab es jede Menge geometrisch perfekte und somit sehr kunstvolle Schneeflocken zu sehen, die auf unserer Kleidung landeten und verweilten:

Aber die F√ľhrung war das Frieren wert! Der Igel-Mitarbeiter Matthias Stresow ist nicht nur sehr wissend, sondern teilt sein Wissen auch gern und unterhaltsam. Wir haben bislang schon mindestens an drei seiner F√ľhrungen in diversen Stadtteilen bzw. zu verschiedenen Themen teilgenommen und alle waren √§u√üerst interessant. Nur, so durchgefroren wie bei dieser, waren wir bislang noch nie    zwinker

Da ich gegen 14 Uhr auf dem Dampfschiff „August der Starke“ sein sollte, um bei der inzwischen traditionellen St. Patrick’s Feier die Auftritte der T√§nzerinnen von der Irish Dance Company im Bild festzuhalten, wollten wir uns nach der F√ľhrung nur ganz schnell noch bei der Kutschersch√§nke etwas Hei√ües zu essen g√∂nnen, um wenigstens von Innen wieder ein bisschen warm zu werden.

Zu Feier des (gr√ľnen) Tages habe ich gleich mal die Gelegenheit genutzt, einen meiner neu erworbenen Verlaufsfilter, nat√ľrlich den Gr√ľnen, auszutesten. Bildlich gesehen wirkt das Ergebnis, wenn man viel Fantasie hat, wie eine Mischung aus wei√üem Winter und der Hoffnung auf frisches Gr√ľn des Fr√ľhlings    zwinker

Da man diesen Filter problemlos drehen konnte, habe ich auch ein Bild mit einem gr√ľnen Himmel anzubieten    standard

Das Schiff war nat√ľrlich auch passend zur Feier des Tages geschm√ľckt …

… und ich selber trug nat√ľrlich auch gr√ľn:

Die Kombination aus „aufgrund des Windes durchgefroren“ und „zum Einstieg ein Minibecher Whiskey“ steht mir sichtlich ins Gesicht geschrieben –> ich sehe nach beidem immer so knallrot aus!

Die M√§dels haben insgesamt vier Auftritte auf zwei unterschiedlichen Decks absolviert, wobei eine Ecke aus meiner Sicht zum Tanzen vom Platzangebot her leider sehr minimalistisch ausfiel    standard

Nachdem das Schiff am Abend wieder in Dresden anlegte, gab es eine St. Patrick’s Day Parade durch die Dresdner Innenstadt. Ich bewunderte die M√§dels echt, da sie mit Winterstiefeln auf dem Kopfsteinpflaster genau so leicht tanzten, also wenn sie mit Softschuhen auf einem Teppichboden herumwirbeln:

Das gleiche haben sie nochmals in der N√§he der Wilsdruffer Stra√üe auf dem von zahlreichen Touristen fest getretenen, aber gl√ľcklicherweise zum gr√∂√üten Teil schon weggefegten Schnee, unfallfrei wiederholen k√∂nnen:

Es war ein toller (Sams-)Tag und ein wundersch√∂ner Abend, der im geheizten St. Patrick’s Day-Festzelt auf dem Postplatz langsam ausklingen durfte – toll gemacht, M√§dels!

Am darauffolgenden Dienstag packte ich erneut meine Kamera ein, diesmal aber ohne irgendein Farbmotto, denn bei der Leseb√ľhne Phrase 4 geht es mehr darum, zuzuh√∂ren, um neben der tollen acht Kurzgeschichten auch eine vorab bekannt gegebene Phrase von einem der vier Autoren zu erkennen und sich schnell bzw. laut zu melden. Spoiler: ich war diesmal zu langsam    standard    es muss an dem immer noch anhaltenden Winter gelegen haben:

Die Betreiber der Ver√§nderBar, in der die Leseb√ľhne seit Jahren ihre Heimat gefunden hat, haben √ľbrigens einen leuchtenden, stimmungsvollen Hinweis mit auf den Weg gegeben:

Drinnen war es allerdings noch etwas k√ľhl, aber nachdem man sich ein Glas Wein geg√∂nnt und die Geschichten einen abwechselnd ber√ľhrt, bewegt, zum Nachdenken und zum Lachen anregt haben, wurde es schon sehr bald warm ums Herz.
Zur Stammbesetzung Francis Mohr, Henning H.Wenzel und Lars Hitzing gesellte sich diesmal Arne Hirsemann aus Leipzig dazu und er hat seine Geschichten sehr lebendig und emotional mit dem Publikum geteilt:

Und das war erst der Anfang, was mich davor abgehalten hat, einen f√§lligen Blogeintrag schon eher zu schreiben    zwinker

Mit Carsten war ich einen Abend im Kino, um uns „Unsere Erde 2“ anzusehen … und wir haben ihn f√ľr richtig gut befunden! Das einzige, was auf uns etwas befremdlich wirkte, war G√ľnther Jauchs Stimme als Erz√§hler – aber das ist wohl Geschmackssache …

Mit Anna war ich einen anderen Abend im Boulevardtheater, wo wir die Premiere von „Azzurro – Wie z√§hme ich einen Italiener“ gesehen haben – das St√ľck macht echt gute Laune, zumindest f√ľr unsere Generation, welche mit Italo-Pop immer wieder sch√∂ne Erinnerungen an die Jugendzeit verbindet und die den Film „Der gez√§hmte Widerspenstige“ vermutlich mehr als nur einmal gesehen hat. Warum? Weil man diesen damals soooooo toll fand    standard    Anna und ich waren uns einig: das St√ľck ist auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Und wie man an uns sieht, sind die winterlichen Tage inzwischen Geschichte geworden    standard    man muss einfach nur die Zeit, bis der Fr√ľhling richtig ankommt, mit vielen sch√∂nen Unternehmungen und Menschen ausf√ľllen, dann kann das Warten auch sehr kurzweilig sein!



2017 27.
Mrz

Ich wei√ü nicht, ob es nur bei mir so ist oder auch bei den anderen, aber wenn man im Kalender schon vor Wochen und Monate einen einzelnen Termin festgeschrieben hat, dann sammeln sich ganz viele andere um den Ersten – und gr√∂√ütenteils auch nur um diesen! Der Monat M√§rz ist bei mir allein schon aufgrund meiner T√§tigkeit als ehrenamtliche Fotografin der Irish Dance Company Dresden gut verplant. Schlie√ülich m√∂chte der St.Patrick’s Day am 17.3. und den anliegenden Wochenenden inklusive einiger Freitagabende geb√ľhrend gefeiert werden. Und da die T√§nzerinnen in der Regel mit ihren Auftritten f√ľr Bombenstimmung sorgen, sind sie nat√ľrlich zu dieser Zeit noch mehr gefragt.

Aber ich erz√§hle schon zu viel vorab    lachen

Ich sollte lieber damit anfangen, dass ich erst einmal f√ľr drei Tage alle Termine, privat und dienstlich, absagen musste. Unseren s√§chsischen Bazillen konnte ich den gesamten Winter gut widerstehen, aber den von Stephanie aus Berlin & Brandenburg mitgebrachten war ich vollends ausgeliefert. Die Keim√ľbergabe erfolgte (sicherlich) w√§hrend unseres feierlichen Abendessens zu Ehren des Internationales Frauentags am 8. M√§rz. Daran ist aber das gro√üartige Buffet und der f√ľr Frauen All-You-Can-Drink-Prosecco, welche wir im Restaurant „Wohnstube“ genossen haben, keineswegs schuld!  Hier ist sicherlich so ein Augenblick der Viren√ľbergabe    zwinker

Jedenfalls blieb ich in der vorletzten Woche vom Montag bis Donnerstag brav zu Hause, trank literweise Tee, inhalierte ohne Ende, schlief ganz viel, badete in Eukalyptusb√§dern, a√ü nur gesundes Zeug plus (gef√ľhlt) bestimmt kiloweise Vitamin C und schnarchte wie ein B√§r. Letzteres deshalb, weil meine Nase immer irgendwie verstopft war und ich nach dem Aufwachen stets einen v√∂llig trockenen Mundraum vorfand. Aber ich muss sagen, meine Genesungsplanung ist aufgegangen und somit konnte ich am Donnerstag sowohl zur Arbeit stapfen und etwas Sinnvolles tun, als auch abends meine Sch√ľler im Russischkurs ohne Ansteckungsgefahr unterrichten.

Am Freitag, dem 17. M√§rz und somit dem St.Patrick’s Day, ging es dann los mit den bereits in der Pr√§ambel angesprochenen Feierlichkeiten. Am Dresdner Postplatz wurde ein gro√ües Partyzelt aufgebaut, wo allerhand Menschen ein oder mehrere Guinness trinken, fetzigen Live-Bands zuh√∂ren und nat√ľrlich meinen M√§dels von IDC beim Tanzen zusehen konnten.

Schon am Samstag ging es mit dem Feiern weiter, denn die T√§nzerinnen hatten auf dem speziell f√ľr die Feierlichkeiten organisierten Salonschiff Gr√§fin Cosel insgesamt vier Auftritte. Auf diesem Dampfer waren die B√ľhnen allerdings bedeutend kleiner und so tanzten sie quasi direkt vor der Nase des Publikums – fast bin ich sogar geneigt, es als auf dem Schoss zu betiteln.

Aber man sieht, es machte allen jede Menge Spa√ü    standard
√úbrigens, diesen gr√ľnen, blumigen Haarschmuck, den man bei den T√§nzerinnen sieht, hat eine jener f√ľr uns alle selber gebastelt und auch wenn ich gar nicht mitgetanzt habe, bekam ich so ein Schmuckst√ľck ebenfalls an meine Haarpracht gesteckt … wie man auf diesem Foto ein bisschen sehen kann:

Kaum legt man als Fotografin ein kleines Plauderp√§uschen ein, wird man kurzerhand selbst geknipst    zwinker

Nachdem der Schiff wieder in Dresden ankam und am Terrassenufer angelegt hatte, gab es noch eine St. Patrick’s Day Parade mit allen Musikern, T√§nzern und verzauberten bzw. eingesammelten Zuschauern durch die Stra√üen der Dresdner Altstadt …

… sowie auf dem Platz vor der Frauenkirche eine Tanzeinlage zu Dudelsack-Livemusik – das muss man wirklich mal selber miterleben … soooo sch√∂n!

Damit war das diesj√§hrige „SPD“-Wochenende auch schon wieder vorbei und am Montagabend wurden Carstens Geschick und handwerkliche F√§higkeiten gefragt, denn er hat mir wieder enorm bei den Vorbereitungen zu meiner n√§chsten B√§renfotosaustellung unter die Arme gegriffen, wof√ľr ich ihm so unendlich dankbar bin    verliebt

Ja, ich durfte meine Teddyb√§renbilder nochmals ausstellen, diesmal in der Ver√§nderbar vom Artderkultur e.V. – quasi eine Zugabe geben. Die andere helfende Hand bei den Vorbereitungen meiner Vernissage geh√∂rt Silvio, welcher bei dem Verein die Aufgabe hat, sich um die Ausstellungen und die Ausstellenden zu k√ľmmern. Von mir bekommt er daf√ľr eine 1+ mit Flei√übienchen!

Am Dienstagabend, dem 21.3, war es dann soweit. So allein mit meinem Prosecco war ich an diesem Abend so gut wie nie    standard    und das fand ich auch gut so    lachen

Viele meiner Freunde und Bekannte haben meine Einladung via Email, Fazzebuck & Co. angenommen und sind an diesem Abend trotz des Regens vorbeigekommen, um bei meiner „Vernissage“ mit dabei zu sein – ihr habt mich so gl√ľcklich gemacht!!! Danke … danke … danke …

Dazu kamen noch die zahlreiche G√§ste der Phrase4, denn ich habe meine Ausstellungser√∂ffnung frecherweise auf den gleichen Abend gelegt, wie die schon lange angek√ľndigte Lesung der vier Dresdner Autoren, welche ich inzwischen seit einigen Jahren ebenfalls mit meiner Kamera begleite. Hier seht ihr von rechts nach links Lars Hitzing, Francis Mohr, Henning H. Wenzel und als Gast auf der Couch Moritz 7.

Danke nochmals f√ľr eure seelische, moralische und auch werbetechnische Unterst√ľtzung!

Nach ein paar Ruhetagen (Mittwoch gar nichts und Donnerstag der Russisch-Unterreich an der VHS) folgte am Freitagabend eine kleine, interne Paddy-Feier von den Irish Dancern im Freitaler Gasthof „Zum Goldenen L√∂wen“ und diesmal habe ich meine Kamera sogar mal kurz abgelegt, um bei dem einem oder den anderen Ceili mitzumachen. Wenn man mit Leuten tanzt, die sich damit auskennen, macht es echt so viel Spa√ü!

Bleibt nun nur noch das letzte Wochenende unkommentiert. Der Samstag flog durch Kochen, Putzen und einem tollen Schwatz- und Futterabend nur so dahin und am Sonntag in der Fr√ľh gab es den vorerst letzten Termin, den ich in diesem Blogeintrag verewige.

Carsten hat bereits vor einem Jahr von mir einen Gutschein f√ľr eine Trabifahrt geschenkt bekommen und an dem Morgen haben wir dann endlich auch unseren Termin gehabt. P√ľnktlich um 9:50 Uhr, wie in der am Vortag zugeschickten Erinnerungsemail des Veranstalters angegeben, standen wir auf dem Hof der Trabi-Safari in Dresden … nur leider waren wir dann auch die einzigen Menschen dort. Selbst um 10 Uhr, als es schon los gehen sollte, war immer noch keiner vor Ort. Erst um 10:20 Uhr kam per Rad ein v√∂llig entspannter, junger Mann um die Ecke, welcher zudem ganz locker nebenbei bemerkte, dass wir doch sehr fr√ľh da sind und es bis zur Abfahrt ja noch 40 Minuten sei. Und das in einer √úberzeugung, die wir nicht gleich beim ersten Versuch zu brechen schafften. Tja, so ein kleiner Dreh an der Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist manchmal echt gemein    zwinker

Aber es tat am Ende dem Spa√ü kein Abbruch! Wir haben unsere Wartezeit unter anderem dazu genutzt, uns die zahlreichen Trabis auf dem Hof anzuschauen und zu r√§tseln, welchen wir denn am Ende fahren d√ľrften. Die Auswahl war echt gro√ü!

Es wurde jedoch keiner von den drau√üen stehenden, den „unser“ musste zun√§chst aus der Garage herausgerollt werden und sah aus wie das verk√∂rperlichte bunte Leben selbst – DIE Farbkombination gab es zu DDR-Zeiten bestimmt nicht auf der Stra√üe …

Ihr wisst ja, dass wir bestimmt kein gro√ües Auto besitzen, aber wenn es um Beinfreiheit geht, ist unser SMART im direkten Vergleich echt ein Raumwunder … wie hat es der „Fahrlehrer“ selbst beschrieben: ein Gef√ľhl wie beim Fred-Feuerstein-Auto bzw. dem Flintstone-Mobil      *Yabba Dabba Du*

Am Ende waren wir die einzigen Kunden zu dieser Erlebnisstadtrundfahrt und weil wir aus Dresden kommen und uns ohnehin mit den hiesigen Sehensw√ľrdigkeiten auskennen, wurde die √ľbliche Route f√ľr uns so modifiziert, dass wir einfach eine sch√∂ne lange Runde in dem T√∂ff-T√∂ff fahren konnten – 90 Minuten √ľber Dresdner Kopfsteinpflaster, ohne jeglichen technischen Schnickschnack, einer recht einfach zu erlernenden Lenkradschaltung, einem stets manuell zur√ľckholenden Blinker, keinen Bremskraftverst√§rker und aus heutiger Sicht schweinelaut. F√ľr mich wird es wohl immer ein R√§tsel bleiben, wie damit DDR-B√ľrger samt Kind und Kegel sowie Sack und Pack stundenlang in den Sommerurlaub an die Ostsee oder bis nach Ungarn gefahren sind    zwinker    Hut ab !

So, das war’s auch schon von mir und meinem Terminplan. Die kommende (Arbeits-)Woche verspricht derzeit, etwas ruhiger zu werden, aber dann gl√§nzt unser Kalender erneut mit vielen interessanten und vielversprechenden Eintr√§gen. Seid mir also bitte nicht b√∂se, wenn ich wieder eine Zeit lang nicht zum Schreiben komme, ok?



2016 20.
Mrz

In den letzten Tagen gab es wieder allerhand Interessantes zu erleben. Der M√§rz¬†verwandelt¬†sich f√ľr mich¬†schon seit einigen Jahren dank meiner Begleitung der¬†Irish Dance Company Dresden (IDC) als Fotografin in einen sehr gr√ľnen Monat und das eigentlich alles nur wegen des 17. !

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Da dieser Tag in Deutschland immer ein ganz normaler Arbeitstag ist, werden die entsprechenden Feierlichkeiten lieber auf die umliegenden Wochenenden verteilt. So feierten wir bereits am 12.3. den 10. St. Patrick’s Day, der von den Leuten der IDC ausgerichtet wird – diesmal wieder in der Golfscheune Possendorf. Dort konnte ich aber nicht nur Fotos machen, sondern auch mal die Kamera an Carsten abtreten und selber an den zahlreichen Mitmacht√§nzen teilnehmen, was mir schon seit meinem 40. Geburtstag in 2010 – damals ist die IDC zum ersten Mal in meinem Beisein aufgetreten – immer sichtlich eine riesige Freude bereitet:

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Gestern gab es dann ein regelrechtes¬†Mammutprogramm zu Ehren des Heiligen Patricks. Man traf sich schon um 14:00 Uhr, um einige Zeit sp√§ter mit dem Salonschiff „August der Starke“ , welches an dem Tag ausschlie√ülich f√ľr die G√§ste einer¬†St. Patrick’s Feier reserviert¬†war, abzulegen. Normalerweise geht diese Sonderfahrt ja immer in Richtung Pillnitz,¬†aber dieses Jahr musste¬†man in die entgegengesetzte Richtung fahren. Wohlgemerkt nicht freiwillig, denn seit Montag behindert ein tschechischer Lastkahn den gesamten Schiffsverkehr auf der Elbe in Dresden. Da¬†unser Schiff¬†erst bei der Albertbr√ľcke wendete, wo der Lastkahn festsitzt, konnte ich das Elend mit eigenen Augen sehen:

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Kein Wunder, dass nun kein anderes Schiff unter der Br√ľcke durchfahren kann … zum Gl√ľck¬†tat die Routen√§nderung dem Spa√ü an Bord aber keinen Abbruch¬†¬†¬† standard
Als wir wieder in Dresden angekommen waren, gab es eine St. Patrick’s Day-Parade durch die Stra√üen der Altstadt, zu der¬†ganz viele Leute, die vorher mit auf dem Schiff unterwegs waren, den Kl√§ngen von Dresden Pipes & Drums so bereitwillig folgten, als w√§ren das geschickte Rattenf√§nger aus einer allseits¬†bekannten¬†Sage¬†¬†¬† zwinker

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Unterwegs, direkt auf dem Platz vor der Frauenkirche, haben die flinken T√§nzerinnen vom IDC bewiesen, dass sie auch mit Stiefeln und Turnschuhen auf den Pflastersteinen der Stadt genau so leichtf√ľ√üig sind wie mit Soft- und Hardshoes¬†auf der B√ľhne:

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Anschließend wurde in einem großräumigen Partyzelt auf dem Dresdner Postplatz fröhlich bis kurz vor Mitternacht weitergefeiert.

Aber es gab¬†in den vergangenen Tagen f√ľr Carsten und mich nicht nur musikalische Unterhaltung. Am Dienstagabend fanden wir uns nach einer relativ langen Pause mal wieder in der „Ver√§nderbar“ bei der Lesung von den¬†Phrase4-Autoren wieder. Ich war von den F√§higkeiten meines Mannes mal wieder¬†sehr positiv √ľberrascht, denn er war der Einzige aus dem Publikum, der bei den unauff√§llig eingearbeiteten Worten „kurz und knackig“ mit einem leisen „Phrase!“ reagierte … eben weil das die diesmal gesuchte Phrase war, bei deren Entdeckung man eine Flasche Wein gewinnt. Ich habe das auch schon zweimal geschafft, aber diesmal habe ich echt etwas gepennt ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†da Carsten ja selber keinen Wein trinkt, hat er sich von Francis beraten lassen, denn er muss MIR am Ende schlie√ülich gut schmecken ¬† ¬†zwinker

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Damit w√§ren schon zwei Themen aus der √úberschrift abgearbeitet. Ich muss also nur noch √ľber das Blutvergie√üen im TV berichten. Diesmal geht es aber nicht um irgendwelche besonders blutr√ľnstige Actionfilme oder √§hnliches ¬† ¬†zwinker
Unsere Stephanie¬†ist, wie auch schon meine Oma und ich selber, zur Blutspenderin geworden. Allerdings wurde¬†ihre allererste Blutspende etwas ganz Besonderes, denn sie kam damit sogar ins Potsdamer Lokalfernsehen. Ich muss zugeben, die Stelle im Bericht, als die dicke Nadel in ihre Vene eingestochen wird, ist f√ľr mich als Mutter nicht einfach anzusehen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†ansonsten bin ich nat√ľrlich sehr stolz auf meine tapfere Kleine und diesen grandiosen Medienauftritt. Damit ihr euch ein eigenes Bild von der gesamten Aktion machen k√∂nnt, m√ľsst ihr nur mal kurz¬†>> HIER <<¬†anklicken.

Nun habe ich √ľber alles berichtet, was ich in meiner √úberschrift versprochen habe¬†¬†¬† standard ¬† ¬†n√§chste Woche ist noch nicht so stark verplant, aber es eine kurze Arbeitswoche mit einem gaaaaaanz langen Wochenende, denn Ostern steht vor der T√ľr –> mal sehen, was uns OLCAs da so alles passiert !



2015 15.
Nov

Inspiriert durch das B√ľhnenprogramm „Treasure of the Celts – Ein Tanzm√§rchen“ von der Dresdner Irish Dance Company¬†am letzten Wochenende, habe ich mir gedacht, dass ich eine Fotoserie von meinem Shooting am 25. Mai diesen Jahres ebenfalls zu einem M√§rchen zusammensetzen kann. Die beiden Modells sind dabei nur¬†zuf√§lligerweise¬† ¬† lachen ¬† ¬†auch aus dem Hopserensemble des oben genannten Irish-Dance-M√§rchens, bei dem sich die Menschen der „Gr√ľnen¬†Insel“ durch die Einflussnahme von Elfen und einem¬†Kobold¬†auf die Suche nach dem Schatz der Kelten begeben und musikalisch um die Welt reisen. Ich w√ľrde euch ja gerne nahelegen, dieses St√ľcke ebenfalls zu besuchen, aber leider gab es im Stadtkulturhaus Freital nur zwei Auftritte aufgrund des 10-j√§hrigen Vereinsjubil√§ums des IDC – die Premiere am 7. zu der wir anwesend sein durften und die Zugabevorstellung am 8.11. … so m√ľsst ihr, liebe Leser, wohl zwangsl√§ufig auf die hoffentlich bald erscheinende DVD/BluRay in 3D und DTS-Surroundsound warten ¬†¬†zwinker

Nun aber zu meiner Geschichte:
Es war einmal eine Waldelfe. Die echten Namen nennen ihre Elfen nie, deshalb werden wir sie Yrlissa taufen. Sie lebte ganz f√ľr sich allein¬†in einem wundersch√∂nen Wald und hatte darin einen¬†Lieblingsstein zum Sitzen und Tr√§umen.

001

Zum Wald geh√∂rte auch ein verzauberter See, dessen Oberfl√§che¬†ruhig und verschlafen zum Verweilen einlud. In letzter Zeit schaute¬†Yrlissa immer¬†√∂fter sehns√ľchtig hinein und w√ľnschte sich, darin nicht nur immer ihr eigenes Spiegelbild zu sehen.

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Denn so sch√∂n ihr ruhiges und gelassenes Waldleben auch war, so f√ľhlte sie sich an manchen Tagen doch ziemlich einsam und w√ľnschte sich eine Freundin. Da ihr Herzenswunsch immer st√§rker und inniger¬†wurde, ging er eines Tages in Erf√ľllung und Yrlissa sah an einem Baumstamm in ihrem Wald eine andere Waldelfe.

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Sie freute sich, war aber auch noch etwas misstrauisch, denn obwohl sie sich so sehr eine Freundin gew√ľnscht hatte, wusste sie eben nicht, wir ihr Leben sich jetzt ver√§ndern w√ľrde. Deshalb n√§herte sie sich der¬†zarten, jungen Elfe noch nicht an. Im Kopf der Yrlissa kreisten dabei ganz viele Gedanken: Wird das eine gute Freundin f√ľr mich sein? Sie sieht doch so unschuldig aus. Ist sie vielleicht zu zart besaitet und¬†wird immer wieder eingeschnappt sein, wenn ich irgendwas Falsches mache oder sage? Und was wird nun aus meinen Traumstunden?

Am Ende steigerte sie sich so sehr in ihre Gedanken hinein, dass sie traurig wurde, anstatt sich √ľber die Erf√ľllung ihres sehnlichsten Wunsches zu freuen. Da kam die Neue auf sie zu und tr√∂stete sie, denn auch ihr war die neue Situation nicht ganz geheuer.

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So haben die beiden Elfen gemerkt, dass sie beide sehr gute Freundinnen sein k√∂nnen, wenn sie es nur wollen. Die neue Elfe hie√ü Malon und sie w√ľnschte, einmal das ganze Waldreich von Yrlissa zu sehen. Dieser Wunsch war leicht zu erf√ľllen. Von einem Baum aus¬†konnte man schon ganz weit in die Ferne blicken, ohne gleich die Baumwipfeln daf√ľr erreichen zu m√ľssen.

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Der verschlafene¬†See hat Malon sehr¬†beeindruckt, denn noch nie zuvor¬†hat sie ihr eigenes Spiegelbild gesehen. Yrlissa freute sich aber am meisten dar√ľber, dass sie an der spiegelglatten Oberfl√§che endlich in zwei¬†Elfengesichter blicken¬†konnte.

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Sie lasen stundenlang und sehr oft gemeinsam in dem Zauberbuch, welches jede Elfe in einem Versteck ihres Waldes liegen hat.

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Bei einer solchen Lesestunden kam Yrlissa ein neuer Gedanke in den Kopf, welchen sie nat√ľrlich sofort ihrer neuen Freundin anvertraute.

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Auch Malon fand die etwas verr√ľckte Idee ihrer Freundin richtig¬†gut. Soll ich euch den geheimen Gedanken dieser beiden Waldelfen verraten? Ich tu es. Sie wollten n√§mlich¬†mithilfe von Magie ihre Elfent√§nze den Menschen, welche in der N√§he des Waldes lebten,¬†beibringen.

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Es wei√ü sicherlich¬†jeder, dass Elfen gern und mit einer eben elfengleichen Leichtigkeit √ľber den Boden tanzend schweben. Nun ging es darum, die leichtf√ľ√üigen Schritte so anzupassen, dass auch die, im Vergleich zu Elfen eher schwerf√§lligen Menschen diese leicht¬†erlernen k√∂nnten.

Es¬†wurde ge√ľbt und ge√ľbt, einen Fu√ü vor den anderen gesetzt und immer wieder geschaut, wie die Tanzfigur¬†nun wirkt.

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Jede Drehung musste so gut sitzen, dass man diese nicht nur als Elfe ausf√ľhren vermochte, sondern dass sie auch „menschentauglich“ war.

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Selbst wenn die Aufgabe noch so ernst war, Yrlissa und Malon hatten viel Spaß dabei und gönnten sich hin und wieder sogar eine Blödelpause.

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Nach getaner Arbeit wurde wie immer reichlich Zeit zum Träumen genutzt. Nun saß Yrlissa aber nicht mehr allein auf ihrem Stein im Schatten der Bäume, sondern auf einer bunten Wiese mit ihrer Seelenschwester Malon.

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Nach diesen Mu√üestunden ging es immer wieder erneut zur√ľck an die Arbeit, denn alle Tanzschritte mussten einfach perfekt werden … darin waren sich beide Freundinnen von Anfang an einig.

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Als sie sicher waren, dass ihnen das Vorhaben gelungen ist, die Elfentänze in menschliche Schritte umzusetzen, freuten sie sich vom Herzen.

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Die Menschen, welchen Yrlissa und Malon die Tänze zeigten, waren sofort von den neuen Möglichkeiten verzaubert und wollten diese ungewohnten Bewegungsabläufe mit Begeisterung sofort selbst erlernen. Und wer sehen möchte, was die menschlichen Tänzer am Ende daraus gemacht haben, sollte sich unbedingt diese Geschichte in Videoform ansehen.

Die Menschen waren gl√ľcklich und genau so gl√ľcklich f√ľhlten sich die beiden Freundinnen, die Waldelfen Yrlissa und Malon. Und wer wei√ü, vielleicht denken sich die Zwei noch ein anderes Geschenk f√ľr ihre menschlichen Nachbarn aus und ich darf dann wieder dar√ľber berichten … wir werden sehen.



2015 20.
Okt

Wer den Rechtschreibfehler in meiner Überschrift entdeckt hat, darf diesen behalten    zwinker    diesmal ist er wirklich so gewollt. Denn in der Tat war mein vergangener Sonntag voller irischer Klänge, Elfen, Kobolde und ganz vielen anderen Elementen der keltischen Kultur.

Denn die¬†Irish Dance Company Dresden hat dieses Jahr ein Jubil√§um: die Gruppe wird 10 Jahre alt! Um diesen besonderen Geburtstag w√ľrdig zu feiern, haben die T√§nzer ein eigenes Tanzm√§rchen auf die Beine gestellt – Treasure of the Celts. ¬†Sie haben das Projekt vor anderthalb Jahren geplant und nun befindet man sich damit auf der Zielgeraden. Die Vorstellungen werden am 7. und 8. November laufen und jetzt war es h√∂chste Zeit f√ľr eine Generalprobe, bei welcher ich als Haus- & Hoffotografin dabei sein durfte ¬† ¬†lachen

Den letzten Regieschliff hat man¬†Gyula Glaser √ľberlassen – wer¬†als Profit√§nzer¬†bei „Magic of the Dance“ auftritt, ist im Showgesch√§ft definitiv kein schlechter Berater¬†¬†¬† zwinker

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Wie ihr bestimmt gemerkt habt, wurde zun√§chst noch ohne Kost√ľme geprobt, aber¬†danach wurde die B√ľhnenwelt endlich bunt¬† ¬† standard

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Es gibt allein bei den Röcken dieser Tanzrunde 16 unterschiedliche Farben!

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Manchmal dachte ich aber,¬†dass¬†meine Kameralinse spinnt und dass ich sogar¬†im n√ľchternen Zustand alles doppelt sehe¬†¬†¬† zwinker

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Gl√ľcklicherweise wusste ich, dass bei der Auff√ľhrung auch Zwillingsschwestern¬†mittanzen ¬† ¬†zwinker

Die Probe hat von 9 Uhr bis nach 20 Uhr ganz sch√∂n lange gedauert, was nat√ľrlich nicht zuletzt¬†daran lag, dass √ľber 50 Beteiligte auf der B√ľhne ihr K√∂nnen unter Beweis gestellt haben: Baucht√§nzer, Standardt√§nzer, Linedancer¬†und die jungen Irish Dancer von Flying Thunder Feet, welche diesen Namen definitiv verdienen!

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Ich gestehe, das ist gewiss nicht das ausdrucksst√§rkste Beweisfoto f√ľr fliegende ihre Blitzf√ľ√üe, aber ich wollte nicht im schon im Vorfeld zu viel von der Show ausplaudern¬†bzw.¬†zeigen ¬† ¬†zwinker

Ich kannte bereits schon vorab die Geschichte im Gro√üen und Ganzen, aber vorgestern durfte ich sie endlich auf der B√ľhne sehen und fand das sehr kurzweilig. Naja, was soll man von mir erwarten – ich bin in meinem fortgeschrittenen Alter immer noch verr√ľckt nach M√§rchen, egal ob gelesen oder¬†gesehen¬†¬†¬† lachen

Am Ende¬†eines langen¬†Probetages sa√üen die T√§nzer schlie√ülich¬†auf der B√ľhne und ihre F√ľ√üe qualmten, aber¬†ihre Gesichter waren gl√ľcklich¬†¬†¬† standard

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Nun werden noch die letzten Tipps von Gyula bei den Vorbereitungen eingearbeitet und ich freue mich schon auf den ersten Novembersamstag! Das wird bestimmt märchenhaft schön    standard
Ich habe √ľbrigens am Rande mitbekommen, dass man f√ľr beide Tage noch Karten ergattern¬†k√∂nnte … also falls noch jemand an diesem Novemberwochenende nichts anderes vorhat, h√§tte er noch die Chance, bei einer der beiden Vorstellungen mit dabei zu sein¬†¬†¬† ;)



2015 08.
Apr

Das Thema habe ich mit Absicht auf den Monat M√§rz gelegt, denn seit einigen Jahren begleite ich die Irish Dance Company im 3. Monat des Jahres¬†zu ihren¬†diversen Auftritten anl√§√ülich des St. Patrick’s¬†Day. Da bleibt¬†eben etwas wenig Zeit f√ľr andere Fotoexperimente¬†¬†¬† standard
Damit es nicht nur bei einer Tanzart geblieben ist,¬†habe ich noch einige andere T√§nzerinnen aus meinem Bekanntenkreis gefragt, ob sie nicht Zeit und Lust f√ľr ein Fotoshooting h√§tten. Bei den meisten mangelte es an der Zeit, aber eine Sambat√§nzerin hatte beides und wir¬†konnten ziemlich schnell einen Termin vereinbaren. Und ich glaube, wir beide haben es nicht bereut¬†¬†¬† zwinker
Katja brachte insgesamt 3 verschiedene (eigenh√§ndig angefertigte!) Kost√ľme mit und damit sind dann jede Menge sch√∂ner Aufnahmen entstanden. Ich habe¬†bei diesem Shooting¬†festgestellt, dass es sehr viel einfach ist, T√§nzer zu¬†fotografieren, denn sie brauchen nur wenige korrigierende Anweisungen¬†bez√ľglich Licht und Schatten, aber¬†ich muss¬†weder sagen, dass sie l√§cheln sollen, noch dass sie in die Kamera schauen m√∂gen¬†¬†¬† zwinker

Wie √ľblich war es f√ľr mich verdammt schwer, mich auf wenige Bilder zu beschr√§nken¬† ¬† lachen
Diese habe ich nun am Ende¬†aus Katjas¬†Fotoausbeute¬†ausgesucht, wobei mir¬†die Darstellung einer Tanzfigur wichtiger war als wie bei Personen sonst √ľblich¬†eine Portraitaufnahme:

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Durch den √§u√üerst schicken, aber dadurch auch sehr hohen Kopfschmuck sind beinahe alle Aufnahmen im Hochformat geschossen. Bei meinen Irish Dance-Bildern tanzten meistens mehrere Leute zusammen und sie alle¬†waren g√§nzlich ohne zus√§tzlichen¬†Kopfschmuck, deshalb dominieren in dieser Bilderreihe eher Querformate. Bei diesen T√§nzen gibt es allerdings einen ganz anderen Knackpunkt: bei meist wenig Licht m√ľssen¬†schnelle Bewegungen eingefangen werden. Ohne Blitzlicht gibt es in solchen F√§llen nur „verschmierte F√ľ√üe“, aber dank¬†Blitzlichtgewitter habe ich jede Menge brauchbarer Bilder machen k√∂nnen.

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Der Querformat war selbst bei zwei Tänzerinnen immer noch vorteilhaft    zwinker

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Die Ausnahmen bestätigen aber die Regel    lachen    hier bei Tageslicht ging es auch ohne Blitz ganz gut und es ist ein Hochkantfoto geworden    zwinker

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Übrigens das Tanzen auf den Zehenspitzen beherrschen nicht nur Balletttänzer!

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Das¬†macht man in der Regel allerdings nur mit den sogenannten Hard Shoes …

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… auch wenn die Soft Shoes optisch mehr an¬†Ballettschuhe erinnern.

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Aus meiner Sicht liegt bez√ľglich Sambatanzen die Herausforderung mehr in der Beherrschung der Schuhabs√§tze, denn ich pers√∂nlich kann mit solchen nicht mal ordentlich auf der Stra√üe laufen¬†¬†¬† standard
Um so mehr war ich von Katjas Leichtf√ľ√üigkeit bei den Tanzschritten beeindruckt!

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Tja, wenn ich mit meinen Turnschuhen dazu gesellt h√§tte, dann h√§tte ich schon das erste Bild f√ľr mein Aprilprojekt im Kasten, denn das w√§re ein¬†wirklich starker Kontrast¬†¬†¬† zwinker



2015 22.
Mrz

Diverse Termine in meinem Leben haben schon immer eine seltsame Eigenschaft: Sie¬†treten meistens als geballte Ladung auf. So war das auch mal wieder in der vergangenen Woche. Es kamen einige sch√∂ne Veranstaltungen zusammen, welche ich nicht verpassen wollte. Ergo wurde meine Lese- und Schlafzeit ziemlich knapp, daf√ľr aber durfte ich allerhand interessante und witzige Sachen erleben.

Der Dienstag war der Dritte in diesem Monat, also hie√ü es f√ľr mich, dass es mal wieder an der Zeit¬†ist, 8 kurze und kurzweilige Geschichten bei der Phrase4 in der Ver√§nderbar zu h√∂ren. Wenn man schon nicht dazu kommt, selber zu lesen, so kann man sich doch auch¬†etwas Neues¬†direkt von Autoren vorlesen lassen¬†¬†¬† zwinker
Die Phrase habe ich allerdings etwas zu sp√§t entdeckt, was¬†f√ľr mich aber pers√∂nlich nur halb so wild war, denn diesen leckeren Erdbeerwein¬†hatte ich bereits im April 2014¬†schon mal als Hauptpreis¬†gewonnen¬†¬†¬† standard
Aber ich habe an diesem Abend beim Zuhören durch mein Lachen auf jeden Fall mindestens eine weitere Lebensstunde dazu gewonnen Рbesonders eine Hundegeschichte von Lars Hitzing hat sehr viel dazu beigetragen. Und es ging offensichtlich nicht nur mir so:

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Am darauffolgenden Mittwoch durfte ich als Gast¬†bei einer kleinen, internen St. Patrick’s Day-Feier¬†der IDC-H√ľpfer¬†mitmachen. Ich habe dazu einen Kuchen mit Kleeblatt beigetragen:

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Carsten hat mir beim Glasieren und Modellieren geholfen¬†¬†¬† :)¬†¬†¬† … das Grundrezept¬†des Kuchens findet man hier. Diesmal habe ich einfach Waldmeisterlimo in fl√ľssigen Form dazu getan und dem Ganzen noch ein P√§ckchen Waldmeisterpudding beigemischt, so wurde auch das Kucheninnere richtig sch√∂n gr√ľn¬†¬†¬† standard

Au√üerdem wurde ich an dem Abend aufgefordert,¬†an einem Mitmachtanz teilzunehmen. Davon gibt es (zum Gl√ľck) keine Bilder¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber ich hatte noch¬†zwei Tage danach ein leichtes Ziehen in den Waden¬†¬†¬† zwinker
Den Spaß war es auf jeden Fall wert!

Ich habe nat√ľrlich auch ein paar Bilder vom Training gemacht, bei dem¬†man¬†schon f√ľr den gro√üen Auftritt am¬†Wochenende geprobt hat. An dem Samstag war ich nat√ľrlich ebenfalls mit dabei, denn¬†wollte mir¬†die 4. Dresdner St. Patrick’s Ship-Parade bestimmt nicht entgehen lassen! Das Wetter, welches am Vormittag noch warm und sonnig war, zeigte sich um 16 Uhr p√ľnktlich zum Ablegen des¬†Kahns von seiner irischen Seite. Bloss gut, dass man bei diesem Salonschiff vor¬†solchen Wetterkapriolen gut¬†gesch√ľtzt ist¬†¬†¬† zwinker

√úbrigens, es war sehr interessant, das ich das, was ich bei der Mittwochsprobe gesehen habe, dann auch beim Auftritt wieder zu sehen bekam. Schaut mal her:

Training:

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Auftritt – Variante 1:

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Auftritt – Variante 2:

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Da merkt man doch leicht, dass der Spruch „Kleider machen Leute“¬†irgendwie ein K√∂rnchen Wahrheit beinhaltet¬†¬†¬† zwinker

In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele kulturelle Highlights, daf√ľr wird es am Dienstag f√ľr mich erneut ganz spannend, denn ich fange als Leiterin mit einem neuen VHS-Russischkurs an. Eine v√∂llig neue Gruppe, dazu auch¬†kein Reaktivierungskurs mehr, sondern absolute Beginner. Ich bin sehr gespannt, f√ľhle mich aber ziemlich gut vorbereitet¬†¬†¬† zwinker
Dr√ľckt mir dennoch bitte vorsichtshalber die Daumen f√ľr den Abend, damit das Kennenlernen gut verl√§uft, ok?



2015 15.
Mrz

W√§hrend die Arbeitswoche einen gewissen Lebensrhythmus vorgibt, sind die Wochenenden frei gestaltbar, aber das wei√ü ja ohnehin jeder¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† und so ergeben sich in der Regel f√ľr zwei k√ľmmerliche Tage viel zu viele Optionen¬†f√ľr die¬†Tagesgestaltung.¬†Carsten und ich verbringen die Wochenenden meistens zusammen, aber gestern haben sich unsere Freizeitwege einmal getrennt.

Ich habe schon vor geraumer Zeit meiner Lieblingstanzgruppe IDC zugesagt, sie auch in diesem Jahr bei ihren St. Patrick Day-Auftritten in unserer Stadt mit der Kamera zu begleiten. Gestern war sozusagen der Auftakt auf dem Postplatz    :)

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Das Wetter war irgendwie typisch irisch …¬†so stelle ich mir es jedenfalls vor: ein wolkenbehangener Himmel, Nieselregen und¬†Temperaturen, welche sich nicht weit von der¬†0 entfernen wollen,¬†aber wenigstens noch¬†im einstelligen Plusbereich lagen¬†¬†¬† zwinker
Nat√ľrlich¬†hat das die sich bewegenden T√§nzerinnen fast gar nicht gest√∂rt und sie brachten mit ihren tollen, farbenfrohen Outfits richtig gute Laune in das Festzelt:

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Diesmal haben sie nicht nur selbst das Publikum unterhalten, sondern holten ab und an auch jede Menge Leute auf die Tanzfläche, um bei einigen Tänzen bzw. Polkas mitzumachen. Aber auch die anderen Musikbands waren super!

Nat√ľrlich habe ich jetzt schon ein paar Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „T√§nze und T√§nzer“ schie√üen k√∂nnen, deshalb geize ich in diesem Eintrag erst einmal mit den Aufnahmen¬†¬†¬† zwinker

Carsten blieb gestern w√§hrend meines Fotoausflugs zu Hause. Nat√ľrlich w√§re auch er gern mitgekommen, aber er wollte eine¬†wichtige Sache endlich zu Ende bringen. Seit Mitte Januar basteln wir n√§mlich mit etlichen Unterbrechungen an unserem Jahresbericht 2014 und irgendwie gelang es uns nie, dieses Unternehmen zum¬†kr√∂nenden Abschluss zu bringen. Aber nun ist es vollbracht! Wer unseren ausf√ľhrlichen Jahresr√ľckblick lesen mag, kann gern entweder den neuen Klingelknopf auf www.marvinchen.de dr√ľcken oder die „faule“ Variante nehmen und einfach hier klicken¬†¬†¬† standard
Es ist aber v√∂llig gleich, wie ihr dorthin kommt, wir w√ľnschen euch in jedem Fall viel Spa√ü beim Lesen und Teilhabe an unseren Erlebnissen im Jahre 2014!



2013 24.
Mrz

Es tut mir wirklich, wirklich leid, dass ich am letzten Sonntag meine treuen Besucher nicht mit neuem Lesestoff versorgen konnte. Ich habe mich zu sehr in die Thematik „Irish Dance“ vertieft¬†¬†¬†¬†¬†zwinker
Nein, ich tanze nach wie vor nicht selbst auf der B√ľhne, sondern habe eher ein T√§nzchen mit meiner Kamera und dem Blitz, damit ich die¬†schnellen Bewegungen der flotten Tanzgruppe der Irish Dance Company bei wechselnden Lichtverh√§ltnissen in einer halbwegs vern√ľnftigen Art und Weise aufs Bild bannen kann. Es geht mal besser mal schlechter, aber ein paar Bilder kann ich nun nach 3 Wochenenden in der Rolle als „Haus- und Hoffotogr√§fin“ wie einst versprochen zeigen.

Zuerst hatten wir am 9. M√§rz den morgendlichen Auftritt¬†im Rahmen¬†der¬†Messe „Aktiv und Vital„:

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Beim zweiten Bild sieht man ziemlich deutlich, wer die Tanzgruppe zu diesem Messeauftritt eingeladen hat, nicht wahr?      zwinker

Diese Veranstaltung ging mit ca. 30 Minuten recht schnell – im wahrsten Sinne des Wortes – √ľber die B√ľhne.

Wesentlich mehr Zeit¬†(Mittag bis Abend) konnte ich am darauffolgenden Samstag mit den T√§nzern verbringen.¬†Am Tag vor den¬†offiziellen, irischen St. Patrick Day-Feiern hat man¬†zwei Schiffe der „Wei√üen Flotte“ zu einer kleinen Irland-Enklave umgestaltet:

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Nat√ľrlich hatte ich an dem Tag fototechnisch viel zu tun, aber dennoch blieb manchmal auch¬†etwas Zeit f√ľr Pausen:

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Die Gruppe auf meinem Kahn hatte insgesamt 4 Auftritte und es war trotz der Enge richtig, richtig schön:

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Und hier sieht man ganz deutlich, wie leichtf√ľ√üig sie alle doch sind, stimmt’s?

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Und gestern dann das Sahneh√§ubchen: die IDC-St. Patrick’s Day-Feier in einem Golfclub in Possendorf. Wir waren schon letztes Jahr mit von der Partie¬†und im Gegensatz zum Messe- und Bootauftritt konnte ich mich diesmal nicht nur fototechnisch austoben, sondern auch mal Carsten die Kamera¬†in die Hand dr√ľcken¬†und eine Polka mit den vielen anderen G√§sten mittanzen:

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Vorher machten wir aber ein paar Gruppenbilder von den T√§nzern … daf√ľr musste ich sogar todesmutig auf eine hohe Leiter klettern:

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Doch eines muss ich mal loswerden: Lichttechnisch war das die bisher schwierigste Veranstaltung     traurig
Und da bei den schnellen H√ľpfbewegungen kein scharfes und unverwackeltes Bild gelingt, macht man eben eines in dem Moment, in dem die T√§nzer kurz innehalten ¬†¬†¬† zwinker

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Wir hatten alle sehr viel Spa√ü und die gro√üe Runde an T√§nzern, Musikern und G√§sten l√∂ste sich erst ganz gem√§chlich gegen Mitternacht auf. Ich bekam¬†√ľbrigens eine kleine Anerkennung und ein gro√ües Dankesch√∂n von der Gruppe, wor√ľber ich mich unglaublich gefreut habe:

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Ich danke nat√ľrlich auch allen bei der Irish Dance Company¬†f√ľr die fototechnisch wundervollen Erfahrungen und Lehrstunden¬†sowie f√ľr das sch√∂ne Gef√ľhl, dazu zu geh√∂ren, auch wenn ich nicht einmal tanzen kann!

Jetzt, wo die Feierlichkeiten dieser Art erstmal vorbei sind, habe ich mich heute endlich mal wieder mit meinem¬†geplanten Projektthema f√ľr den M√§rz befasst. Noch ist nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt habe – deshalb spanne ich euch noch etwas auf die Folter, denn ein paar √úbungstage bis zum Ende des Monats habe ich ja noch vor mir ¬† ¬† zwinker



2013 09.
Jan

Als gro√üer Fan¬†der Irish Dance Company war es mir am Samstag eine Ehre, im Rahmen eines Fotoshootings¬†einige Aufnahmen von h√ľbschen und flinken T√§nzerinnen machen zu d√ľrfen.

Dabei war die Schwierigkeit f√ľr mich, eine ganze Gruppe von Leuten in der Bewegung abzulichten. In meinem Studiofotografiekurs hatte ich ja¬†noch Idealbedingungen: nur eine Person, still sitzend und¬†das Licht wurde von mir auf den Punkt angepasst¬†(nicht ich musste mich dem Licht anpassen). Hier hatte ich nun¬†mit mehreren Herausforderungen zu k√§mpfen, denn in einem m√§√üig ausgeleuchteten Tanzsaal mit vielen Fenstern zu fotografieren, dazu auch noch ehrgeizige, supergutgelaunte und deshalb quirlige Leute in einem Bild festzuhalten, war schwerer als urspr√ľnglich gedacht. Aber es¬†wurde eine geniale √úbung f√ľr mich – ein paar Bilder kann ich euch ja mal zeigen ¬† ¬† zwinker

Die M√§dels vor einem Spiegel und im gr√ľnen Outfit:

Auf den Zehenspitzen – das beeindruckt mich immer wieder enorm, wie sie das schaffen! – im kleinen Schwarzen:

Die Elfen im Flug:

Hier schon wieder in einer anderen Ecke des Tanzsaals und mit anderem Licht:

Diese Kost√ľme finde ich unglaublich faszinierend! Und wie sch√∂n die M√§dels l√§cheln auch ¬† ¬† standard¬†¬†¬†¬† :

Am Ende des Shootings wagten wir sogar ein paar super-sexy Aufnahmen     zwinker     :

Und das hier zeige ich auch noch:

Ich habe denen schon mein Interesse an einem weiteren Shooting bekundet, denn es hat uns wirklich viel Spa√ü gemacht und nun weiss ich auch etwas besser, wo genau die Bed√ľrfnisse einer solchen Tanzgruppe liegen¬†bzw. wie ich mich am Besten darauf einstellen muss ¬† ¬† standard

√úbrigens, wer diese irische, sexy Elfen auf der B√ľhne sehen m√∂chte –> am 23. M√§rz¬†ist St.Patricks Day und es wird u.a. im Golfclub Dresden Elbflorenz ¬†in Possendorf gefeiert. Wer Interesse hat, dem kann ich gern die Kontaktdaten f√ľr einen Kartenvorverkauf vermitteln¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† dass Carsten und ich dorthin gehen, versteht sich ja von selbst!