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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 13.
Sep

Hallo, hier ist wieder euer Urlaub√§r Heini ! Puh, es war ganz sch√∂n harte Arbeit, die Bilder, welche von meiner Erob√§rung Amerikas b√§richten sollen, auszusuchen. Amerika ist n√§mlich riesengro√ü und da gab es eben auch sehr, sehr viel  zu entdecken und zu erob√§rn! Ich musste mich au√üerdem wirklich sehr anstrengen, denn ich sollte nebenbei weiterhin das Herz von Ines erob√§rn – und all das in nur 3 Wochen. Es war ob√§ranstrengend … ab√§r gleichzeitig auch ob√§rsch√∂n … und f√ľr mich auch sehr lehrreich.

Das wichtigste war nat√ľrlich Ines. Mit ihr habe ich endlich sehr viel Zeit verbringen k√∂nnen. Sogar so viel wie noch nie. Wir konnten an manchen Tagen ganz entspannt am Strand spazieren gehen …

… und sie hat mir bei diesen Ausfl√ľgen vieles gezeigt und erkl√§rt:

Dann sind wir mit unserem gaaaaaanz gro√üen Auto …

… auch mal in die B√§rge gefahren:

Dort war es abär auch einmal mit 50 Grad Celsius ganz dolle heiß!

Sich f√ľr ein Foto auf die nackten Steine zu setzten, ging nur f√ľr eine ganz kurze Zeit, denn sonst h√§tte ich am Pops sehr dunkles Fell bekommen:

Mein Pops hat ab√§r auch ganz andere Abenteuer auf sich nehmen m√ľssen. Wir haben unterwegs sch√∂ne, kuschelige Teddykakteen entdeckt und ich wollte wissen, ob sie wirklich so weich sind, wie sie aussehen:

Leider nicht … glaubt mir, das weiche Aussehen kann sehr t√§uschen, denn als ich von diesem Busch herunterkam, sah mein Hinterteil so aus:

Beim Absteigen bin ich auch kurz mit meiner Nase drangekommen:

Ich werde keinen Kaktussen Kakteen mehr vertrauen, egal wie sie aussehen! √úb√§rhaupt wird der Name Teddy in Amerika sehr oft f√ľr irgendwelche gar nicht b√§rige Dinge verwendet:

Ansonsten spielen B√§ren in Amerika und speziell in Kalifornien schon eine gro√üe Rolle. Man glaubt offensichtlich sogar dran, dass wir f√ľr den Honig zust√§ndig sind    zwinker

Wenn das die Bienen w√ľssten! Und Coca-Cola wirbt auch gern mit B√§rengesichtern und -tatzen, da musste ich meine Visage und die Tatzen nat√ľrlich genau so herhalten:

Und sie haben echt sch√∂ne Flaschen, mit den man b√§r die Dame seines Herzens zu einem gl√ľcklichen L√§cheln bringen kann:

Dazu habe ich Ines noch dieses B√ľchlen gezeigt, um anzudeuten, was ich gerne mit ihr machen m√∂chte …

… und schon hatten wir auch ein Bier-Candle-Light-Dinner zusammen    standard

Bloss gut, dass wir uns w√§hrend der Reise schon durch so einige Bierchen durchgetestet hatten und somit gut „trainiert“ waren    zwinker

Nach dem Bierchen bei Kerzenlicht gab es auch noch einen Abendspaziergang – sowas ist sehr rrrromantisch, sag ich euch!

Da kommen einem kleinen B√§ren schon ganz andere Wunschbilder in den Kopf …

… naja, ab√§r es kam alles ein wenig anders als gedacht … die Bierchen kosteten ein sch√∂nes S√ľmmchen und ich war irgendwann einfach blank. Meine Eltern um Geld anzubetteln, kam nicht in Frage. Also habe ich es mal am Ted(dy)automaten mit Gl√ľcksspiel versucht:

Leider wollte das Ger√§t aber immer nur, dass ich irgendeinen Bill „inserte“ … mein Name ist ab√§r Heini – das Spiel habe ich am Ende wohl irgendwie falsch verstanden:

Jedenfalls wurde ich ganz hochnotpeinlich aus dem Casino hinausgef√ľhrt, denn noch bin ich keine 21 Jahre und durfte ja gar nicht spielen …

… und dann hat man die Leute auch noch √ľb√§rall vor mir gewarnt *peinlich*

Da hatte ich ihn direkt vor mir, den gro√üen braunen Haufen …

… ab√§r ish wollte nicht so leicht aufgeben und beschloss, dass ich mal in mich gehen sollte und um mein Inneres k√ľmmern m√ľsste:

Danach war ich auf der Suche nach einem passenden Ort f√ľr ein Versteck, damit man mich trotz der 5000 Dollar Belohnung nicht findet. Manche R√ľckzugsorte waren aber etwas zu klein geraten …

… und andere waren kaum zu erreichen, so weit oben lagen sie:

Vor Wut und Scham w√§re ich am liebsten 850 m tief in die Erde gekrochen, ab√§r selbst in dieser tiefgelegenen Gegend gab es keinen passenden Ort f√ľr mich:

Dort habe ich ab√§r einen ganz schlauen Schamanenb√§r getroffen, der sich mal meine Sorgen angeh√∂rt hat. Ein Gl√ľck, dass die B√§rensprache auf der ganzen Welt die gleiche ist, sonst h√§tten wir wom√∂glich noch so ein Verst√§ndigungsproblem wie es die Menschen haben! Ihr erinnert euch sicherlich noch gut an die peinliche Situation von Paddington ? Ab der 20. Sekunde …

Er sagte, ich sollte mir von anderen B√§ren in Amerika die sch√∂nen Seiten in mir zeigen lassen. Mit diesem Gedanken machte ich mich auf den Weg, andere B√§ren zu befragen. Ich suchte im Tal des Todes …

… in der Sandw√ľste …

… an der K√ľste …

… in den B√§rgen …

… habe so manche Staatsgrenze √ľb√§rquert …

… und schwebte in Lebensgefahr √ľb√§r ganz gef√§hrlichen, sehr tiefen Abgr√ľnden.

Erst als ich wieder gr√ľne Gegenden erreichte,  bin ich innerlich zur Ruhe gekommen:

Dort habe ich tatsächlich die Bären getroffen, die mich einfach mal so in ihre Mitte aufgenommen haben:

Ab da ging es mit mir wieder aufw√§rts und das Leben zeigte sich erneut von ihrer s√ľ√üen Seite    standard

Bei dieser Aussicht wurde mir bewusst, dass ich so ganz nebenbei ganz viel in Amerika entdeckt und mit meinem Herzen auch erob√§rt habe. Danach warf ich einen letzten Blick auf die ber√ľhmte Br√ľcke, welche zwar Golden Gate hei√üt, ab√§r in Wirklichkeit ganz rot mit Wolken obendrauf ist …

… und dachte, dass es nun an der Zeit ist, wieder nach Hause zur√ľckzukehren, und den Freunden meine Erob√§rungen zu zeigen und √ľb√§r meine Erfahrungen zu b√§richten. Was ich hiermit nun ja auch getan habe.

Euer Heini, der Reisebär



2017 04.
Aug

Ich habe mich in Bezug auf meine Fotoprojektberichte wieder derma√üen „verschuldet“    zwinker    aber immerhin mache ich wenigstens brav meine Aufnahmen passend zum jeweiligen Monatsthema … nur mit Onlinestellen hapert es. Ich glaube aber, jetzt k√∂nnte ich endlich die n√§chsten Tage bzw. Wochen nach und nach Ergebnisse meiner Fotoprojekte der gro√üen weiten Welt zeigen. Wir fangen mit dem Projekt an, welches ich mir f√ľr Mai vorgenommen und auch in dem Monat durchgef√ľhrt habe: Malerei.

Man kann seine Gedanken und Gef√ľhle mit v√∂llig unterschiedlichen Mitteln in Farbe zum Ausdruck bringen. Eine ganz klassische Version sind nat√ľrlich die guten alten, seit unserer Kindestagen bekannten, Buntstifte.

An und f√ľr sich hat man bereits in den jungen Jahren die meisten Maloptionen ausgetestet, meistens nat√ľrlich im Kindergarten und in der Schule. Denn wer von uns hat nicht wenigstens einmal im Leben mit Wasserfarben gemalt?

Ich muss allerdings gestehen, dass ich es nie vollbracht habe, solche zierlichen Gemälde zu erschaffen:

Straßenmalkreide kennen bestimmt auch alle von uns. Wer sie in verschiedenen Farben nach wie vor besitzt und dazu noch eine pfiffige Geschäftsidee hat, kann damit auch als Erwachsener den einen oder den anderen Cent dazu verdienen:

Hier forderte ein Stra√üenk√ľnstler n√§mlich dazu auf, Geld auf eine der zahlreichen (und fast vollst√§ndigen) L√§nderflaggen zu legen. Ich gebe zu, von mir landeten M√ľnzen nat√ľrlich sowohl auf der ukrainischen als auch auf der deutschen Flagge    lachen

Die moderne Variante des Malens ist da schon eher etwas f√ľr richtig Ge√ľbte unter uns, denn ich f√ľr meinen Teil w√§re mit all den Dosen garantiert absolut √ľberfordert    standard

Wer diese Kunst beherrscht, kann damit ganz neue, geheimnisvolle Welten erschaffen, wie man fast regelmäßig bei YouTube oder Fazzebuck zu sehen bekommt:

Oder so ein Sprayer kann schlicht und einfach die Leute um sich herum im Winter wie im Sommer zum Schmunzeln bringen:

Als Model eines Stra√üenkarrikaturisten sollte man sich grunds√§tzlich lieber auch nicht all zu ernst nehmen    zwinker

Keine Sorge, das bin nicht ich …    zwinker

Eigentlich kann jeder von uns malen. Aber viele von uns haben schlichtweg Bammel vor einem wei√üen Blatt Papier oder einer unber√ľhrten Leinwand …

Dabei muss man sich einfach nur trauen, einen ersten Pinselstrich zu wagen …

… und danach entwickelt sich das Bild nach und nach …

… und kann am Ende ein echtes Kunstwerk werden, welches man voller Stolz selber betrachten …

… oder im Rahmen einer Ausstellung auch allen anderen zeigt, die es sehen wollen:

Als K√ľnstler baut man mitunter eine richtige Beziehung zum eigenh√§ndig erschaffenen Bild auf:

Man bekommt im Schaffensprozess sehr wohl ziemlich dreckige Finger …

… aber daf√ľr darf man auch unbesorgt mal ganz dick auftragen    zwinker

Aber selbst wenn der Zahn der Zeit an der Kraft der Farben nagt und man die Brillanz des urspr√ľngliches Bildes beim Betrachten eher erahnen als sehen kann, befl√ľgeln die Bilder selbst nach Jahrhunderten noch unsere Fantasie und bringen uns zum Nachdenken:

Sie inspirieren uns unter Umständen dazu, selbst nach einer langen Pause vielleicht doch mal selber wieder einen Stift anzufassen und damit die eigene Kreativität nochmals auszuleben:

Ich w√ľnsche jedem dabei ganz viel Spa√ü und Freude! Vielleicht darf ich das ein oder andere Bild aus eurer Hand irgendwann ja sogar mal als Teil einer Ausstellung sehen, wer wei√ü    standard



2017 27.
Mrz

Ich wei√ü nicht, ob es nur bei mir so ist oder auch bei den anderen, aber wenn man im Kalender schon vor Wochen und Monate einen einzelnen Termin festgeschrieben hat, dann sammeln sich ganz viele andere um den Ersten – und gr√∂√ütenteils auch nur um diesen! Der Monat M√§rz ist bei mir allein schon aufgrund meiner T√§tigkeit als ehrenamtliche Fotografin der Irish Dance Company Dresden gut verplant. Schlie√ülich m√∂chte der St.Patrick’s Day am 17.3. und den anliegenden Wochenenden inklusive einiger Freitagabende geb√ľhrend gefeiert werden. Und da die T√§nzerinnen in der Regel mit ihren Auftritten f√ľr Bombenstimmung sorgen, sind sie nat√ľrlich zu dieser Zeit noch mehr gefragt.

Aber ich erz√§hle schon zu viel vorab    lachen

Ich sollte lieber damit anfangen, dass ich erst einmal f√ľr drei Tage alle Termine, privat und dienstlich, absagen musste. Unseren s√§chsischen Bazillen konnte ich den gesamten Winter gut widerstehen, aber den von Stephanie aus Berlin & Brandenburg mitgebrachten war ich vollends ausgeliefert. Die Keim√ľbergabe erfolgte (sicherlich) w√§hrend unseres feierlichen Abendessens zu Ehren des Internationales Frauentags am 8. M√§rz. Daran ist aber das gro√üartige Buffet und der f√ľr Frauen All-You-Can-Drink-Prosecco, welche wir im Restaurant „Wohnstube“ genossen haben, keineswegs schuld!  Hier ist sicherlich so ein Augenblick der Viren√ľbergabe    zwinker

Jedenfalls blieb ich in der vorletzten Woche vom Montag bis Donnerstag brav zu Hause, trank literweise Tee, inhalierte ohne Ende, schlief ganz viel, badete in Eukalyptusb√§dern, a√ü nur gesundes Zeug plus (gef√ľhlt) bestimmt kiloweise Vitamin C und schnarchte wie ein B√§r. Letzteres deshalb, weil meine Nase immer irgendwie verstopft war und ich nach dem Aufwachen stets einen v√∂llig trockenen Mundraum vorfand. Aber ich muss sagen, meine Genesungsplanung ist aufgegangen und somit konnte ich am Donnerstag sowohl zur Arbeit stapfen und etwas Sinnvolles tun, als auch abends meine Sch√ľler im Russischkurs ohne Ansteckungsgefahr unterrichten.

Am Freitag, dem 17. M√§rz und somit dem St.Patrick’s Day, ging es dann los mit den bereits in der Pr√§ambel angesprochenen Feierlichkeiten. Am Dresdner Postplatz wurde ein gro√ües Partyzelt aufgebaut, wo allerhand Menschen ein oder mehrere Guinness trinken, fetzigen Live-Bands zuh√∂ren und nat√ľrlich meinen M√§dels von IDC beim Tanzen zusehen konnten.

Schon am Samstag ging es mit dem Feiern weiter, denn die T√§nzerinnen hatten auf dem speziell f√ľr die Feierlichkeiten organisierten Salonschiff Gr√§fin Cosel insgesamt vier Auftritte. Auf diesem Dampfer waren die B√ľhnen allerdings bedeutend kleiner und so tanzten sie quasi direkt vor der Nase des Publikums – fast bin ich sogar geneigt, es als auf dem Schoss zu betiteln.

Aber man sieht, es machte allen jede Menge Spa√ü    standard
√úbrigens, diesen gr√ľnen, blumigen Haarschmuck, den man bei den T√§nzerinnen sieht, hat eine jener f√ľr uns alle selber gebastelt und auch wenn ich gar nicht mitgetanzt habe, bekam ich so ein Schmuckst√ľck ebenfalls an meine Haarpracht gesteckt … wie man auf diesem Foto ein bisschen sehen kann:

Kaum legt man als Fotografin ein kleines Plauderp√§uschen ein, wird man kurzerhand selbst geknipst    zwinker

Nachdem der Schiff wieder in Dresden ankam und am Terrassenufer angelegt hatte, gab es noch eine St. Patrick’s Day Parade mit allen Musikern, T√§nzern und verzauberten bzw. eingesammelten Zuschauern durch die Stra√üen der Dresdner Altstadt …

… sowie auf dem Platz vor der Frauenkirche eine Tanzeinlage zu Dudelsack-Livemusik – das muss man wirklich mal selber miterleben … soooo sch√∂n!

Damit war das diesj√§hrige „SPD“-Wochenende auch schon wieder vorbei und am Montagabend wurden Carstens Geschick und handwerkliche F√§higkeiten gefragt, denn er hat mir wieder enorm bei den Vorbereitungen zu meiner n√§chsten B√§renfotosaustellung unter die Arme gegriffen, wof√ľr ich ihm so unendlich dankbar bin    verliebt

Ja, ich durfte meine Teddyb√§renbilder nochmals ausstellen, diesmal in der Ver√§nderbar vom Artderkultur e.V. – quasi eine Zugabe geben. Die andere helfende Hand bei den Vorbereitungen meiner Vernissage geh√∂rt Silvio, welcher bei dem Verein die Aufgabe hat, sich um die Ausstellungen und die Ausstellenden zu k√ľmmern. Von mir bekommt er daf√ľr eine 1+ mit Flei√übienchen!

Am Dienstagabend, dem 21.3, war es dann soweit. So allein mit meinem Prosecco war ich an diesem Abend so gut wie nie    standard    und das fand ich auch gut so    lachen

Viele meiner Freunde und Bekannte haben meine Einladung via Email, Fazzebuck & Co. angenommen und sind an diesem Abend trotz des Regens vorbeigekommen, um bei meiner „Vernissage“ mit dabei zu sein – ihr habt mich so gl√ľcklich gemacht!!! Danke … danke … danke …

Dazu kamen noch die zahlreiche G√§ste der Phrase4, denn ich habe meine Ausstellungser√∂ffnung frecherweise auf den gleichen Abend gelegt, wie die schon lange angek√ľndigte Lesung der vier Dresdner Autoren, welche ich inzwischen seit einigen Jahren ebenfalls mit meiner Kamera begleite. Hier seht ihr von rechts nach links Lars Hitzing, Francis Mohr, Henning H. Wenzel und als Gast auf der Couch Moritz 7.

Danke nochmals f√ľr eure seelische, moralische und auch werbetechnische Unterst√ľtzung!

Nach ein paar Ruhetagen (Mittwoch gar nichts und Donnerstag der Russisch-Unterreich an der VHS) folgte am Freitagabend eine kleine, interne Paddy-Feier von den Irish Dancern im Freitaler Gasthof „Zum Goldenen L√∂wen“ und diesmal habe ich meine Kamera sogar mal kurz abgelegt, um bei dem einem oder den anderen Ceili mitzumachen. Wenn man mit Leuten tanzt, die sich damit auskennen, macht es echt so viel Spa√ü!

Bleibt nun nur noch das letzte Wochenende unkommentiert. Der Samstag flog durch Kochen, Putzen und einem tollen Schwatz- und Futterabend nur so dahin und am Sonntag in der Fr√ľh gab es den vorerst letzten Termin, den ich in diesem Blogeintrag verewige.

Carsten hat bereits vor einem Jahr von mir einen Gutschein f√ľr eine Trabifahrt geschenkt bekommen und an dem Morgen haben wir dann endlich auch unseren Termin gehabt. P√ľnktlich um 9:50 Uhr, wie in der am Vortag zugeschickten Erinnerungsemail des Veranstalters angegeben, standen wir auf dem Hof der Trabi-Safari in Dresden … nur leider waren wir dann auch die einzigen Menschen dort. Selbst um 10 Uhr, als es schon los gehen sollte, war immer noch keiner vor Ort. Erst um 10:20 Uhr kam per Rad ein v√∂llig entspannter, junger Mann um die Ecke, welcher zudem ganz locker nebenbei bemerkte, dass wir doch sehr fr√ľh da sind und es bis zur Abfahrt ja noch 40 Minuten sei. Und das in einer √úberzeugung, die wir nicht gleich beim ersten Versuch zu brechen schafften. Tja, so ein kleiner Dreh an der Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist manchmal echt gemein    zwinker

Aber es tat am Ende dem Spa√ü kein Abbruch! Wir haben unsere Wartezeit unter anderem dazu genutzt, uns die zahlreichen Trabis auf dem Hof anzuschauen und zu r√§tseln, welchen wir denn am Ende fahren d√ľrften. Die Auswahl war echt gro√ü!

Es wurde jedoch keiner von den drau√üen stehenden, den „unser“ musste zun√§chst aus der Garage herausgerollt werden und sah aus wie das verk√∂rperlichte bunte Leben selbst – DIE Farbkombination gab es zu DDR-Zeiten bestimmt nicht auf der Stra√üe …

Ihr wisst ja, dass wir bestimmt kein gro√ües Auto besitzen, aber wenn es um Beinfreiheit geht, ist unser SMART im direkten Vergleich echt ein Raumwunder … wie hat es der „Fahrlehrer“ selbst beschrieben: ein Gef√ľhl wie beim Fred-Feuerstein-Auto bzw. dem Flintstone-Mobil      *Yabba Dabba Du*

Am Ende waren wir die einzigen Kunden zu dieser Erlebnisstadtrundfahrt und weil wir aus Dresden kommen und uns ohnehin mit den hiesigen Sehensw√ľrdigkeiten auskennen, wurde die √ľbliche Route f√ľr uns so modifiziert, dass wir einfach eine sch√∂ne lange Runde in dem T√∂ff-T√∂ff fahren konnten – 90 Minuten √ľber Dresdner Kopfsteinpflaster, ohne jeglichen technischen Schnickschnack, einer recht einfach zu erlernenden Lenkradschaltung, einem stets manuell zur√ľckholenden Blinker, keinen Bremskraftverst√§rker und aus heutiger Sicht schweinelaut. F√ľr mich wird es wohl immer ein R√§tsel bleiben, wie damit DDR-B√ľrger samt Kind und Kegel sowie Sack und Pack stundenlang in den Sommerurlaub an die Ostsee oder bis nach Ungarn gefahren sind    zwinker    Hut ab !

So, das war’s auch schon von mir und meinem Terminplan. Die kommende (Arbeits-)Woche verspricht derzeit, etwas ruhiger zu werden, aber dann gl√§nzt unser Kalender erneut mit vielen interessanten und vielversprechenden Eintr√§gen. Seid mir also bitte nicht b√∂se, wenn ich wieder eine Zeit lang nicht zum Schreiben komme, ok?



2017 12.
Feb

Hallo, euer Heini hier!

Wenn ich mir so die Bilder vom letzten Jahr angucke, dann wird mir klar, dass¬†ich in 2016 auf jeden Fall ein echter Seeb√§r gewesen bin! Und davon muss ich euch nat√ľrlich b√§richten¬†¬†¬† standard

Schon im Februar landete ich auf einer Insel РGran Canaria. Da gab es zusätzlich zum wilden Ozean mit vielen großen Wellen auch noch ganz große Sandbärge. Dort blieb mein Pelz wenigstens trocken und schön warm    lachen

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In April war ich wieder auf einer Insel, ab√§r diesmal auf R√ľgen.

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So viel Wasser! Und so viele Wolken! Und √ľb√§rhaupt von allem so viel! Hier konnte ich mich dann aber auch nicht mehr beherrschen und musste mal schauen, ob ich das R√ľckenschwimmen noch drauf habe:

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Nee, war nur Spa√ü … ich landete eher unfreiwillig dort¬†Wasser. Is‘ halt so, wenn man beim Posen f√ľr ein sch√∂nes Stein-mit-B√§r-im-Wasser zu sehr vom Wind erfasst wird. Da¬†ab√§r das Wasser in der Ostsee¬†zu dieser Jahreszeit schon sehr frisch ist,¬†musste ich mich schnell wieder aufw√§rmen. Blo√ü gut, dass meine Eltern ein Handtuch mit dabei hatten:

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Im Sommer durfte ich mit nach Bali, dort war es viel viel viel viel wärmer!!!

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Außerdem war ich vom kristallklaren Wasser sehr beeindruckt:

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Zwischen den indonesischen Inseln Lombok, Gili Sudak und Gili Kedis habe ich erneut das Wassern¬†ausprobiert. Ich versuchte mal¬†zu schnorcheln, ab√§r es gibt leider keine passende Ausr√ľstung f√ľr meine Knopfaugen und die dicke Nase …

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Ohne Schnorchel und Taucherbrille habe ich leider keine Fische gesehen und deshalb habe ich beschlossen, liebär mein neu gekauftes Surfbrett zu nutzen. Ich habe superlange auf die bärfekte Welle gewartet und paddelte um die Insel Gili Kedis herum:

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Als ich vom Paddeln m√ľde wurde, ging ich¬†lieb√§r an den sch√∂nen Sandstrand, um mich etwas zu erholen:

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Ab√§r Herumsitzen entspricht √ľb√§rhaupt nicht meiner Art. Ich lief ohne mein Brett ein wenig auf der kleinen Insel herum und habe dann endlich meine b√§rfekte Welle getroffen …¬†naja, um ehrlich zu sein, eigentlich traf sie wohl eher (auf) mich:

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Nach diesem Zusammentreffen brauchte ich erst einmal einen Drink:

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Irgendwann war die Kokosnuss zwar leer, aber mein Fell immer noch nass. Deshalb kletterte ich auf den Segelseilen unseres Katamarans der Sonne entgegen, um schneller trocken zu werden:

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Nach so vielen Wassererfahrungen zog ich dann in Dubai vor, nur am Strand zu hocken und auf unseren Rucksack aufzupassen:

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Einfach mal so am Sandstrand zu hocken und sich die coolen Häuser anzugucken, gefiel mir irgendwie ganz gut. Deshalb habe ich das Gleiche ein paar Tage später auch im Abu Dhabi gemacht:

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Am Jahresende gab es sogar noch einen Ausflug ans Meer. Diesmal ging es in die T√ľrkei, genauer gesagt nach Side. Ich w√§re schon fast b√§reit gewesen, wieder baden zu gehen, ab√§r die Wellen waren mir dann doch zu suspekt. Deshalb genoss ich einfach nur das Rauschen der Wogen und suchte mir ein paar sch√∂ne Muscheln aus:

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Au√üerdem habe ich dort gelernt, dass man noch mehr erleben kann, wenn man das Fl√ľstern vom Meereswasser zusammen mit dem Rascheln¬†der Palmenbl√§tter kombiniert:

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Eine Sache¬†muss ich euch noch verraten:¬†Palmen sind¬†zum Rumliegen und in den Himmel schauen f√ľr kleine B√§ren einfach b√§rfekt¬†¬†¬† zwinker

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Nun abär genug erzählt. Ich bin gespannt, welche Ecken unserer Welt ich dieses Jahr sehen darf und ob ich bei den Seebären bleiben oder zu den Bärgbären wechseln werde    zwinker



2016 11.
Dez

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    lachen    es passieren so viele sch√∂ne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier dar√ľber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche Versp√§tung einen Bericht √ľber unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Ausl√∂ser f√ľr die Anreise der Kinder war an und f√ľr sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gem√ľtliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine Wellnessaktivit√§t nur f√ľr meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage geg√∂nnt … das tat echt gut    standard
Danach trafen wir uns alle zusammen in der N√§he der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

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… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „Teddyb√§ren auf Tour“ gef√ľhrt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine B√§ren wirklich zum Zeigen aufh√§ngen durfte    erroeten

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Nat√ľrlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der K√ľche zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend √ľbernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fern√∂stlich. F√ľr die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschlie√ülich frischen Zutaten gezaubert:

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Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    zwinker    ?

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Aber mein Kind hat mir best√§tigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die Algenbl√§tter aus dem Kaufland schon immer etwas d√ľnner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    zwinker

Etwas zeitaufw√§ndiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von Ana√Įs, einer Franz√∂sin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre K√∂stlichkeiten auf Facebook pr√§sentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine M√§dels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

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Leider ist das Rezept derzeit nur f√ľr Fazzebuck-Angemeldete zug√§nglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es sp√§ter auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    zwinker

Das war nat√ľrlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten Weihnachtspl√§tzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

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Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren H√∂hlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug f√ľr alle geworden:

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Vorher wurde diese riesige Pl√§tzchenlandschaft aber auch daf√ľr genutzt, unser diesj√§hriges Weihnachtsfoto zu versch√∂nern, welches seit heute auf www.marvinchen.de pr√§sent ist.

F√ľr mich ist es irgendwie v√∂llig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke k√ľmmern    zwinker



2016 20.
Nov

Zeit begleitet uns immer wieder im Form von Uhren und zwar von Kindesbeinen an bis zu dem Punkt, an dem unser letztes St√ľndlein schl√§gt … still steht sie eigentlich nur auf Fotos oder Bildern.

Schon am fr√ľhen Morgen werfen wir bei unserer Morgentoilette einen Blick auf die Uhr:

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Hoffentlich hat man danach noch Zeit f√ľr ein gem√ľtliches Fr√ľhst√ľck:

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Wenn man dann das Haus verl√§sst, wird man ebenfalls √ľberall von Zeitanzeigen begleitet, ob hoch oben an einer Kirche …

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… oder an einem Rathaus …

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… oder im Schaufenster eines Antiquit√§tenladens:

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Selbst wenn man lediglich die Schönheit der Natur betrachten möchte, hat man im Augenwinkel nicht selten die Zeit im Blick:

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Aber sollte man sich nicht stets die Zeit nehmen, um etwas Wundervolles ausgiebig betrachten zu können?

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Und auch Zeit daf√ľr nehmen, um einen R√ľckblick in die Vergangenheit zu wagen?

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Um sich vielleicht auch dann an Zeit zu erinnern, als man noch genug davon hatte, z.B. um stundenlang lesen zu k√∂nnen …

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… oder sich beim Lesen von Gedichten m√∂glicherweise Gedanken um die Jahreszeit zu machen ?

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Es gab mal eine Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her, als wir uns noch richtige, lange und ausf√ľhrliche Briefe auf Papier geschrieben haben. Das waren noch keine Nachrichten, welche eine Beschr√§nkung auf 140 Zeichen hatten:

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Ich habe √ľbrigens bei diesen Fotoshootings auch die Gelegenheit genutzt, wieder viele der alten Briefe mit gro√üem Vergn√ľgen und oft auch mit einem Schmunzeln durchzulesen. Das gelingt mir bei einem Chatverlauf bei weitem nicht so gut, denn in der Regel man kann alte Botschaften kaum noch erreichen. Doch bei den Briefen konnte man alles lesen, was meine Freunde und Familie Anfang der 90er Jahre so besch√§ftigt hat – ein wirklich besonderes Erlebnis!

Wie gesagt, es gibt noch eine weitere sch√∂ne Art, Zeit zu „konservieren“, n√§mlich in Fotos …

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Vielleicht ist das auch einer der Gr√ľnde, warum ich immer wieder so viele davon mache    zwinker

Ansonsten sollte man darauf achten, dass Zeitdiebe unsere kostbare Lebenszeit nicht stehlen:

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Denn irgendwann werden die Zeiger f√ľr jeden von uns auf „5 vor 12“ stehen …

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… und genau dann muss man sich die Frage stellen, ob man den Rest seiner Zeit daf√ľr verwendet, um √ľber Gott und die Welt nachzudenken …

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… oder sich auf die alten Zeiten zu besinnen …

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… oder diese einfach in der Gesellschaft zu verbringen, die einem gut tut:

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Denn auch wenn man sagt, dass Zeit Geld ist …

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… kann man sie auch daf√ľr verwenden, um sich mehr den Dingen zu widmen, denen uns gut tun:

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Einst sagte der arabische Dichter Amrilkais: „Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, aber von Eile hat er nichts gesagt“ … in diesem Sinne w√ľnsche ich allen Lesern, dass ihr die Zeit f√ľr die wirklich wichtigen Dinge des Lebens finden k√∂nnt. Wenn ihr das nicht von allein schafft, dann kommt die Zeithexe und, glaubt mir, sie wird ganz doll mit euch schimpfen    zwinker

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2016 03.
Apr

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren Рso viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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B√§renstein ist bestimmt f√ľr mich und meine B√§renkumpels ein Must-See-Ort! Ab√§r heute¬†war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu √ľb√§rstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an f√ľr¬†eine¬†passende Sitzgelegenheit f√ľr m√ľde B√§renf√ľ√üe gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich √ľb√§rall sch√∂n aufpassen soll, denn es ist Ostern und der¬†Osterhase verliert gern aus seinem prall gef√ľllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tats√§chlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass B√§rM√§rzenbecher auch ein gutes Versteck f√ľr Ostereier w√§ren, aber ich habe leider nur ganz viele wei√üe Bl√ľmchen gefunden. Da ich so ein kleiner¬†Teddy bin, waren die f√ľr mich schon fast so undurchdringlich wie ein gro√üer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach f√ľhlte ich mich echt ersch√∂pft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Nat√ľrlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes M√§rchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein hei√üt. Ab√§r als wir in das Schlo√ü hineingegangen sind, habe ich dort zwar B√§rge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Daf√ľr habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr nat√ľrlich √ľber alles b√§richten! Sie h√∂rte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erz√§hlte mir, dass w√§hrend ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas¬†angeschaut hat¬†– ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir nat√ľrlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer f√ľr sie w√§re. So viel Platz f√ľr nichts und wieder nichts – das muss doch nur f√ľr total dicke Frauen gebaut worden sein und hei√üt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die¬†T√ľr nicht mehr herausgekommen sind und f√ľr immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix f√ľr sie, denn meine Ines ist so sch√∂n schlank!

Und da dachte ich, weil sie so sch√∂n aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genie√üen und deshalb habe ich etwas Buntes f√ľr sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein St√ľck vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    standard
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†…



2016 24.
Jan

Meine Mama hat ja schon geschrieben, dass wir am vergangenen Wochenende wieder einmal unterwegs waren. Ich, Heini, durfte auch mitreisen. Es ist wirklich sehr vorteilhaft, handtaschenklein zu sein    zwinker
Ich habe vorher auch meinen Kumpel, den Kl. Dinkelmann gefragt, ob er mitkommen möchte, abär er hat im Radio gehört, dass es kalt werden sollte. Da er nicht so ein dickes Fell wie ich hat, zog er es vor, doch liebär in der warmen Wohnung zu Hause zu bleiben.

Also, Potsdam. Ich habe festgestellt, dass es eine tierisch coole Stadt ist und man kann dort so viele spannende¬†Dinge entdecken – das ist echt Wahnsinn! Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben einen Chinesen gesehen. Er schaute zwar etwas grimmig drein, ab√§r ich konnte meine, vom Laufen ganz m√ľde Tatzen in der N√§he seiner w√§rmenden Laterne ein wenig ausruhen lassen.

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Nur die Unterhaltung wollte nicht so richtig in Gang kommen … mein Teddyb√§risch hat er nicht verstanden und ich verstand sein Chinesisch nicht¬†¬†¬† erroeten ¬† ¬†vielleicht lerne ich irgendwann mal seine Sprache noch, ab√§r sie ist f√ľr B√§ren echt schwierig – da kommen ja¬†keine „rrrrr“s¬† drin vor! Er nannte mich wohl auch deshalb immer „B√§ !“ ¬† ¬†zwinker

Ich habe au√üerdem einen Baum entdeckt, der so √§hnlich aussieht, wie der Baum der Seelen¬†der Na’vi aus „Avatar“. Als ich darin sa√ü, dachte ich ernsthaft dar√ľb√§r nach, hier vielleicht den zweiten Teil des Films zu drehen. Aber vielleicht etwas ver√§ndert … sowas wie „Ava-Teds“ zu drehen. Die Babelsb√§rg-Studios liegen ja schlie√ülich auch in Potsdam.

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Die Kulissen f√ľr irgendwas anderes hatte man auch schon im Innenhof des Filmmuseums aufgebaut, was ich mir nat√ľrlich aus allern√§chster N√§he angesehen habe. Na, wer findet¬†mich ?

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Sieht wirklich wie echt aus! Ab√§r das Klettern darauf hatte seinen Preis – mein Pops war ja nach oben gestreckt und k√ľhlte sich pl√∂tzlich ganz sch√∂n ab. Blo√ü gut, dass man da in dem Hof neben den Pappkulissenpavillions rechts und links auch so eine w√§rmende Rotlichtlampe f√ľr kleine B√§ren hingestellt hat!

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√úbrigens, das einzeln stehende¬†Geb√§ude hinter dem Filmmuseum hat man vermutlich zu oft gegossen und zu gut ged√ľngt – das ist ja echt riesig geworden und so sehr in die H√∂he geschossen!

Ab√§r zur√ľck zu meiner √úb√§rschrift, also dazu, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Ich habe einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schwuppdiwupp wurde ich von einem dicken und komischen L√∂wen fast verschluckt!

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Ich konnte ihn gerade noch √ľb√§rzeugen, dass ich kein Leckerbissen, sondern ein Tourist auf Abwegen bin! Und ich habe mich wirklich ein wenig verirrt, denn eine ordentliche Stadtkarte in Teddygr√∂√üe ist nach wie vor eine riesige Marktl√ľcke. Zum Gl√ľck habe ich ein paar s√ľ√üe Nilpferde getroffen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Sie haben mir dann die richtige Richtung gefl√ľstert:

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Die wei√üen B√ľffel, welche ich danach getroffen habe, haben mich sogar einfach so nach Hause getragen! Das fand ich ob√§rsuperlieb von ihnen!

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Zu Hause angekommen suchte ich den geheimnisvollen Mr. Schnuffel, von welchem die ganze Familie so viel und so oft gesprochen hat:

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Ab√§r er hat sich irgendwo versteckt. Ich erinnerte mich an das Sprichwort „Mit Speck f√§ngt man M√§use“ und dachte mir meinen Teil dazu: „mit K√∂rnern lernt man Dsungarische Hamster kennen“. Immerhin habe ich ihn mit meiner¬†mitgebrachten Nuss- und K√∂rnerstange¬†aus seinem Versteck locken k√∂nnen:

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Dann kamen wir quasi Nase an Nase zusammen und haben uns blendend verstanden

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Am nächsten Tag wollten wir alle zusammen, allerdings ohne Mr. Schnuffel, in den Park Sanssouci gehen und Enten gucken. In der Nacht hat es abär ganz schön viel geschneit! Bloss gut, dass ich meinen Schal in Mamas Tasche mit reingeschmuggelt habe!

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Auf dieser Seite der Br√ľcke waren viel zu wenige Enten unterwegs. Ich habe gewartet und gewartet und meine Ohren waren ganz sch√∂n kalt geworden … da hat meine Mama auch noch meine M√ľtze aus ihrer Handtasche gezaub√§rt! Es ist und bleibt eben eine ganz zaub√§rhafte Mama, sag ich euch!

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Ich¬†bin dann¬†ganz sch√∂n √ľb√§rmutig geworden und habe einen Schneemann gebaut, um¬†dann zu vergleichen, wer von uns den gr√∂√üeren Kugelbauch hat. Ich glaube, ich habe gewonnen¬†¬†¬† zwinker

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Hier seht ihr mein vollendetes Schneewerk und mich nach getaner Arbeit:

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Ich bin danach ganz von alleine auf die Idee gekommen, bei Gelegenheit mal irgendwo noch ein paar Handschuhe f√ľr mich zu organisieren, denn Schnee ist irgendwie immer nass und kalt – egal ob in Deutschland oder zum Beispiel in Polen¬†…

Nach so viel frischer Luft und so viel Schnee sind wir alle zusammen in das ber√ľhmteste¬†K√§sekuchencaf√© der ganzen Stadt eingekehrt, wo auch ich mir ein eigenes St√ľck bestellen durfte:

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Ab√§r weil es so riesengro√ü war, habe ich es nat√ľrlich mit meiner Mama gro√üz√ľgig geteilt¬†¬†¬† erroeten
Es war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo obärlecker!

Danach war unser Ausflug nach Potsdam aber auch schon wieder vorbei. Wir werden bestimmt noch einmal kommen, denn es gibt noch sicher ganz viel zu entdecken in dieser Stadt! Aber erst in einer wärmeren Jahreszeit, ok?



2015 27.
Sep

Wenn jemand denkt, dass Teddybären nur aus Spaß an der Freude verreisen, der ist definitiv schief gewickelt. Unsere Nasen sind sehr neugierig wissbegierig und die Knopfaugen stets wachsam. In diesem Sommer haben Kl. Dinkelmann und ich uns eine wissenschaftliche Aufgabe gestellt und uns dem Vogelleben gewidmet. Ein echt spannendes Thema, sag ich euch! Und egal wo wir waren: in Polen oder in der Ukraine, an der Ostsee oder an der Alster Рwir waren immer bäreit als Vogelkundler zu agieren. Manchmal hat man einen Tipp von einem Insider gebraucht:

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K√§fer wissen komischerweise immer, wo man V√∂gel finden kann, ab√§r ich verstehe ich nach wie vor nicht, warum sie uns nie zu ihnen f√ľhren wollten …

Ab und zu standen wir allerdings vor geschlossener T√ľr. Da waren die V√∂gelchen wohl gerade ausgeflogen.

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Da wir ja Novizen auf dem Feld der B√§rnithologie sind, mussten wir manch peinlichen R√ľckschlag einstecken. Kl. Dinkelmann hat gelesen, dass Kanarienvogel klein und gelb sind und freute sich b√§rig, dass er unterwegs ganz viele von ihnen auf einem Haufen entdeckte:

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Ja, sie waren klein, gelb und s√ľ√ü, hie√üen ab√§r Mirabellen und nicht Kanarienvogel! Mama sagte, das sie nicht fliegen k√∂nnen (nur nach unten) und dass man sie essen kann.

Und beinahe hat man uns auch f√ľr lecker befunden! Da sind wir den hungrigen M√§ulern vermutlich ein wenig zu nah gekommen:

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Gl√ľcklicherweise haben wir ihren Geschmack nicht getroffen, wir waren wohl zu pelzig! Nach unserer Befreiung mussten wir erst einmal etwas Luft schnappen und verschnaufen:

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Ab da haben wir angefangen, uns mit einer besseren Tarnung zu beschäftigen. Einmal tat ich so als ob ich gerade im Sinkflug bin, um die Tauben zu verwirren:

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Wir lernten nat√ľrlich, vorhandene¬†M√∂glichkeiten f√ľr einen guten Beobachtungsposten zu nutzen:

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Den Nachteil eines zu guten Verstecks könnt ihr sicher selbär sehen Рda sieht man nicht sehr viel, besonders, wenn die doofen Vögel sich auch noch liebär als U-Boot statt wie ein Segelschiff benehmen. Wie uns der Schwan dort entdecken konnte, bleibt immer noch ein Rätsel, abär er hat uns ganz gewiss gesehen, so wie er uns anguckt!

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Dieser Schwan war anfangs auch ganz schön misstrauisch:

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Hat uns dann doch seiner Familie vorgestellt, abär wir durften von ihnen nur ein Foto im Bäricht verwenden, auf welchen sie nicht eindeutig zu identifizieren sind. Deshalb seht ihr keine Vogelgesichter, das mussten wir eben versprechen.

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Wir haben auch Sand als Versteckoption genutzt, bei mir ging das ziemlich gut, aber Kl. Dinkelmann ist ein wenig zu auffällig mit seinem blauen Pelz. Vorsichtshalbär schauten wir uns deshalb die Möwen liebär aus der Ferne an:

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Bei einer Taube konnten wir uns einfach dazusetzten. Sie war ein wenig einsam, die graue Taube, und hat sich √ľb√§r unsere Gesellschaft gefreut.

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Sie hat uns √ľbrigens erz√§hlt, dass V√∂gel aus Eiern kommen. Dem wollten wir nachgehen und machten uns wieder auf den Weg. Ich war wie √ľblich der Spurenleser:

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Und dann haben wir zusammen ger√§tselt, wohin die Spur uns f√ľhren mag:

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Am Ende haben wir Eier gefunden. Sie waren echt sch√∂n! Daraus werden bestimmt einmal viele¬†h√ľbsche V√∂gelchen schl√ľpfen!

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Dem V√∂gelchen aus diesem Ei m√∂chte ich ehrlich gesagt nach dem Schl√ľpfen lieb√§r gar nicht erst begegnen! Ich sch√§tze, ihm wird unser pelziger Geschmack am Ende egal sein!

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F√ľr unsere wissenschaftliche Erkenntnisse haben wir sogar einige Hindernisse √ľb√§rwunden. Zusammen schafften wir das ganz locker!

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Dieses Luftikuslebewesen, welches bei uns landete, konnte auch fliegen, ab√§r ein V√∂gelchen war das definitiv nicht … eher ein komischer Kauz!

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So, damit wären wir am Ende unserer bärigen Vogelkundestunde angelangt. Was wir uns im nächsten Jahr genauer angucken wollen, wissen wir jetzt noch nicht. Vielleicht mal Fische?

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Bis demnächst! Euer Heini.



2015 11.
Apr

Meine Mama sagt immer wieder, dass es zwar schon April ist und Ostern vorbei ist, ab√§r der Fr√ľhling ist immer noch nicht zu sehen. Irgendwie hat er sich versp√§tet oder sogar versteckt, sagt sie. Da dachte ich mir, ich kann meiner B√§renmama doch mal bei ihrer Suche nach dem Fr√ľhling¬†helfen. Dass er nicht bei uns zu Huase verloren ging, das wusste ich schon und darum habe ich beschlossen, ihn drau√üen zu suchen

Zuerst habe ich im Fluß nachgeguckt, da war das Wasser abär zu schnell und ich konnte nichts erkennen:

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Ich wechselte meinen Standpunkt und bin auf eine einsame Insel angekommen. Die Palmen in Dresden sind echt mickrig! Ab√§r immerhin gr√ľn!¬†Da wusste ich, dass ich¬†wenigstens schon einmal die richtige Richtung erschnuppert habe.

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Der steinige Boden wurde mir zu kalt, da kehrte ich lieb√§r auf die „Gro√üe“ Erde zur√ľck. Ich musste daf√ľr ganz sch√∂n hoch klettern.¬†Wir¬†B√§ren k√∂nnen das ja b√§rfekt:

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Seht ihr das, was ich da oben gesehen habe? Sonne!

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Ich komme dem Fr√ľhling also etwas n√§her. Und da ich schon so im Klettermodus war, ging es dann gleich weiter auf einen Baum. Eine Pause war trotzdem¬†sch√∂n irgendwie n√∂tig:

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Abär dann bin ich endlich ziemlich weit oben angekommen:

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Und von oben habe ich ganz viele verschiedene Fr√ľhlingsboten entdeckt! Die waren wei√ü oder lila oder blau oder alles durcheinander!!! Schaut mal selber!

Hier ist ein einsamer weißer Bote:

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Und hier könnte ich mich glatt unter ihnen verstecken. Wenn nur meine Nase und die Augen nicht so verräterisch wären    *seufz*

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Dann habe ich einen blauen Boten aus der Nähe kennengelernt:

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Die Lilafarbenen kennen keine Einsamkeit, sie kommen immer alle im Rudel:

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Die roten Boten¬†wollten mir nichts sagen, sie waren so verschlossen und in sich gekehrt …

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Der erste gelbe Fr√ľhlingsbote war schon etwas gespr√§chiger, sprach ab√§r seeeeeehr leise, ich musste mich sogar auf die Erde legen, um sein Fl√ľstern zu verstehen:

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Er hat mir gesagt, dass die gelben Boten den engsten Kontakt zum Fr√ľhling haben und erz√§hlt,¬†wo ich die anderen¬†seiner Farbe¬†finden kann. Ich habe sie danach ge- und besucht:

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Und ratz-fatz kamen noch ganz viele gelbe Fr√ľhlingsboten dazu!

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Alle zusammen haben mir einstimmig gesagt, dass ich nicht mehr suchen muss. Ich habe damit den Fr√ľhling¬†tats√§chlich gefunden!

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Das wird meine Mama ganz sicher freuen! Ich habe √ľbrigens¬†bei meiner Suche nach dem Fr√ľhling aka Fr√ľhjahr aka Lenz sogar ein kleines Gedicht geschrieben. Lacht ab√§r nicht, ist n√§mlich mein erstes¬†¬†¬† zwinker

                Die Blumen duften so verschieden:
                Die blauen herb und weißen zart,
                und wäre die Seele nun im Frieden
                nur die Erde ist noch ganz hart.
                Das Schwänzel friert,
                die Ohren zittern,
                die Nase wackelt hin und her,
                der Lenz ist da, er kann ihn wittern,
¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ein ganz verz√ľckter Teddyb√§r.

Ganz schlimm oder geht es noch halbwegs    erroeten    ?