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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2019 08.
Dez

Wir kommen allmählich immer stärker in eine wahrhaftige Aufbruchslaune.

Einerseits haben wir unseren Kalender f√ľr den laufenden Monat derzeit ganz prall mit diversen Treffen von ganz vielen lieben Menschen gef√ľllt. Im Dezember bieten sich als Treffpunkt mit guten Freunden aus Nah und Fern nat√ľrlich die zahlreichen Weihnachtsm√§rkte bestens an:

Weitere Termine resultieren aus Carstens Verabschiedungen auf Arbeit. Man kann doch nach 17 tollen Jahren nicht einfach eine Kusshand in die Menge werfen und „War sch√∂n mit Euch, ich geh‘ dann mal!“ zurufen. Schlie√ülich hat mein Mann in all diesen Jahren mit seinen Kollegen zusammen wirklich sehr gern jede Menge verschiedenster Aufgaben Hand in Hand bew√§ltigt. Deshalb gibt er am 16.12. (Montag) seinen Ausstand f√ľr den Gesch√§ftsbereich und andere UKD-Kollegen (ca. 95 Einladungen) und macht am 20.12. (Freitag) ein Fr√ľhst√ľck exklusiv nur mit seiner Abteilung (18 Leute). Aus diesem Grund werden jetzt schon kleine Schlachtpl√§ne f√ľrs Besorgen diverser Leckereien, aber auch f√ľrs Kochen und Backen geschmiedet und eifrig notiert. Sonst verliert man ja zu schnell den √úberblick, was wann und wof√ľr gebraucht wird: Abschiedsrunde im Gesch√§ftsbereich, Abschiedsrunde in der Abteilung und auch f√ľr ein Jahresabschlu√üfr√ľhst√ľck im Carus Vital, dem von uns ganz gern genutzten Fitnessstudio f√ľr Mitarbeiter des Klinikums. Wir haben jetzt schon einen g√ľt gef√ľllten Einkaufszettel f√ľr den Wochen(end)einkauf am Freitag … 5x 10 Eier, eine Stiege Milch, 2-3 Margarinen, viel Zucker und Mehl u.v.m.

Zum anderen wissen wir auch endlich seit gestern, wo wir ab Januar unsere K√∂pfe f√ľr mindestens drei Monate in Hamburg betten k√∂nnen. Wir haben nun eine kleine m√∂blierte Wohnung in unmittelbarer N√§he von Carstens neuer Arbeitsst√§tte klar gemacht. Von dort werden wir uns dann auch schon aufgrund der k√ľrzeren Anfahrtswege verst√§rkt um eine dauerhafte Wohnung k√ľmmern und ich werde mich noch mehr ins Zeug legen, um schnell wieder in Lohn und Brot zu kommen. Falls ihr im neuen Jahr neben der Erf√ľllung von frischen, guten Vors√§tzen noch den einen oder anderen Daumen zum Dr√ľcken frei habt … wir w√ľrden uns √ľber das feste Dr√ľcken derer sehr freuen!

Dass wir jetzt nun tats√§chlich eine Unterkunft haben, hat meinen Mann gestern derart befl√ľgelt, dass er sogar schon mit dem ersten Packen von Kartons angefangen hat:

Der Blick auf die Regale oberhalb des Fernsehers ist seitdem sehr gew√∂hnungsbed√ľrftig …

Morgen muss ich mich dann entscheiden, ob ich die weiteren Kartons eher mit B√ľchern oder mit Andenken aus der Vitrine best√ľcken will – wahrscheinlich klappt beides, denn wir haben noch an die 20-25 leere f√ľr den Anfang. Es sollten zumindest die Sachen sein, auf die wir ggf. Wochen und Monate verzichten k√∂nnen, denn die Dresdner Wohnung wird erst gek√ľndigt und leer ger√§umt, wenn eine Neue in Sicht ist. Also darf nix verpackt werden, was wir jeden Tag ben√∂tigen. 

Ich schwanke zwischen Vorfreude auf den neuen Abschnitt unseres Lebens und einer leichten Wehmut, denn die jetzige Wohnung wird in absehbarer Zeit einiges an Gem√ľtlichkeit einb√ľ√üen. Aber unbequem sind Ver√§nderungen doch immer, stimmt’s?



2019 02.
Dez

Einige unserer Freunde kennen bereits unsere Pl√§ne, aber nun ist die Zeit reif, die Katze endlich mal f√ľr alle aus dem Sack zu lassen und auch euch auf den gleichen Stand zu bringen.

Keine Angst, wir bleiben nach wie vor zusammen! Wir √§ndern lediglich unseren Standort. Carsten tritt am 2. Januar seine neue Stelle in der Hansestadt Hamburg an. F√ľr ihn ist das ein nahezu nahtloser √úbergang von einer Arbeitsst√§tte in die andere. Er hat zum 31.12.2019 gek√ľndigt.

Ich dagegen bin schon seit Oktober zu Hause und habe mich nat√ľrlich ganz brav als arbeitssuchend bei der Agentur f√ľr Arbeit gemeldet    standard    aber noch hat sich die optimale Stelle f√ľr meine F√§higkeiten nicht gefunden. Dazu kommt das Problem, dass man f√ľr ein Vorstellungsgespr√§ch von recht kurzer Dauer erst f√ľnf Stunden Fahrt in eine und anschlie√üend genau so lang in die andere Richtung fahren muss. Wenn man das einmal gemacht hat (10 Stunden Fahrt f√ľr 30 min Bewerbungsgespr√§ch), dann ist man ganz schnell bereit, die exzessive Arbeitssuche lieber auf die Zeit zu verlagern, wenn man vor Ort ist.

Unter uns gesagt, in den ersten Tagen und Wochen hatte ich das Gef√ľhl, dass ich meine Arbeit schw√§nze. Inzwischen ist dieses Gef√ľhl zwar weg und ich genie√üe einfach diese, nach 21 Jahren ununterbrochener Arbeitnehmerbiografie irgendwie schon verdiente Pause. Zudem hat jeder sicherlich genug eigene Projekte und Ideen, f√ľr welche man sonst entweder die Zeit nicht gefunden hat oder die Kraft nach einem anstrengenden Arbeitstag fehlte. Jetzt kommen meine endlich auch mal an die Reihe.

Nachdem wenigstens nun eine Verdienstquelle gesichert ist, sind wir eifrig dabei, uns eine Bleibe im Norden zu suchen. Es wird wohl so sein, dass wir vorerst f√ľr 1-2 Monate eine m√∂blierte Wohnung mieten und erst dann einen festen Wohnsitz sichern k√∂nnen. Die Mieten sind nat√ľrlich nicht ganz ohne, aber das ist inzwischen leider √ľberall Usus.

Ihr fragt euch nat√ľrlich, wie es dazu kam, dass wir diesen Umzug ins Auge gefasst haben … es kamen einfach mehrere Faktoren zusammen. Unsere Kinder haben schon vor Jahren Dresden den R√ľcken gekehrt und sind in weiter entfernte Ecken gezogen – Andrea weilt derzeit in √Ėsterreich im St√§dtchen Leoben, Stephanie bleibt wenigstens bis zum Ende ihres Masters ihrem Potstdam treu. Dazu haben wir schon vor f√ľnf Jahren unser Haus verkauft und auch auf Arbeit wird derzeit einiges umgestrickt. Kurzum: wir beide f√ľhlten uns reif, etwas Neues loszutreten. Noch sind wir nicht zu alt daf√ľr, zumindest f√ľhlen wir uns so    zwinker    Carsten erz√§hlt immer wieder, dass er zuerst 27 Jahre im Westen der Bundesrepublik verbracht hat, danach ist er im Osten vollj√§hrig (18) geworden und nun ist mal der Norden dran. Ich als Meerliebhaber freue mich nat√ľrlich dar√ľber, dass wir jetzt auch jederzeit einen kurzentschlossenen Tagesausflug an die K√ľste machen k√∂nnen – da kommen bestimmt noch jede Menge F√ľ√üe-im-Wasser-Bilder zu meiner Fotosammlung dazu   standard

Aber davor m√ľssen wir erst noch das Umkrempeln unseres gesamten Lebens und Alltags ohne Sch√§den durchstehen    zwinker
Wir sch√§tzen, dass die ersten Monate des Jahres 2020 ein wenig anstrengend sein k√∂nnten, schlie√ülich hat man noch ganz viel zu erledigen: die Zelte in Dresden abbauen … diese dann in Hamburg aufschlagen … sich an die neue Umgebung gew√∂hnen … der Dialekt ist auch ganz anders    zwinker

Man hat hier jede Menge gute Freunde ins Herz geschlossen und diese werden uns ganz gewiss an unserem neuen Standort fehlen. Wenigstens kann man Dank der modernen Kommunkationsmöglichkeiten aber auch auf solche Entfernung immer im Kontakt bleiben.

Ich verspreche, euch Leser auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Es wird bestimmt ganz interessant    standard

Momentan haben Carsten und ich nat√ľrlich allerhand zu bedenken, zu beachten, zu planen und zu tun.

Ich wei√ü aber, dass ich einen perfekten Planer an meiner Seite habe – wenn ich ihm dann helfend unter die Arme greife, dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen    zwinker    dennoch w√§ren wir f√ľr euer Daumendr√ľcken nat√ľrlich sehr dankbar!



2019 10.
Mrz

Dieses Jahr wird irgendwie alles etwas sp√§ter als die Jahre zuvor. Aber so ist das Leben    zwinker    √ľberhaupt haben die Leute fr√ľher das Neue Jahr immer erst im Fr√ľhling gefeiert. Aber eigentlich ist es egal, welche Ausrede ich mir aussuche, die OLCA-Erinnerungskiste wurde diesmal auch erst im M√§rz geleert. So lange mussten die Erinnerungsst√ľcke f√ľr das neue Jahr 2019 strategisch in der Wohnung verteilt werden, denn die Kiste war ja noch mit 2018-Derivaten belegt. Aber nun haben Carsten und ich uns beim Herausholen diverser Rechnungen, Fahr- und Eintrittskarten, pers√∂nliche Zeilen, Infozettel und Brosch√ľren an die zahlreichen Augenblicke des vergangenen Jahres erinnert … und sie werden alle einen Platz in unserem Ged√§chtnis sicher haben:

Auch im vergangenen Jahren haben wir wieder einmal zahlreiche neue Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt.

  • Carsten hatte sich im Biergarten so gut mit einer Schweinshaxe angefreundet, dass ihm ein St√ľck davon im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken blieb. An den Besuch in der Notaufnahme erinnerten uns die entsprechenden Befunde und der Entlassbrief.
  • ein paar Quittungen von Apotheken waren auch da, um mich an meine gelegentliche Erk√§ltungen zu erinnern.
  • Wir sind selber schon einige Male umgezogen und haben auch unseren Kindern dabei geholfen, aber einen Umzug √ľber Landesgrenzen hinweg mussten wir bislang noch nicht gemeinsam durchf√ľhren. Jetzt ist Andrea aus unserer Familie die Erste, welche ihren Wohnsitz ins Ausland, genauer gesagt nach √Ėsterreich, verlegt hat. Deshalb war im Oktober ein ganzes Wochenende die Fahrten von Dresden √ľber Chemnitz in die Steiermark und wieder zur√ľck nach Dresden notwendig, woran uns Tankquittungen aus Tschechien und √Ėsterreich, sowie eine Rechnung aus dem Cafe Styria in Leoben erinnerten.
  • Amira, eine Sch√ľlerin aus meiner VHS-Klasse, welche sonst immer mit Druckbuchstaben schreibt, gab sich unglaublich viel M√ľhe und beschriftete eine kleine Pralinenschachtel in Russisch in Schreibschrift – ich habe mich sehr √ľber diesen Erfolg gefreut!
  • Wir besuchten im Fr√ľhling zum ersten Mal den B√§renwald M√ľritz. Es war wie schon im B√§renpark Worbis einfach toll zu sehen, wie B√§ren, die sonst bislang kein einfaches Leben hatten, sich jetzt in einem gro√üen Areal bewegen k√∂nnen und einfach mal B√§ren sein d√ľrfen und keine Belustigung f√ľr Besucher von einem Wanderzirkus oder einer Kneipe.
  • Carsten hat zum Geburtstag von Ines und Torsten eine Einladung zum gemeinsamen Bowlen geschenkt bekommen – an dem Tag machte nicht nur das Spielen, sondern auch ein Spaziergang und ein Eis im Freien (wohlgemerkt: im November) ganz viel Spa√ü.
  • Mit den beiden waren wir im Fr√ľhling auch mal in Chemnitz, woran uns die Rechnung vom Meyer’s Diner sowie an das tolle Essen, einen Spaziergang in der Innenstadt sowie im Stadtpark erinnerten.
  • Ein weiterer Tagesausflug mit Ines und Torsten f√ľhrte nach Prag … die Eintrittskarte f√ľr den Turmaufstieg auf den Petrin und diverse Bons erinnerten uns nochmals daran.
  • Im letzten Jahr war ich im Dezember √∂fter auf den Weihnachtsm√§rkten der Stadt als die Jahre zuvor: gemeinsam mit Carsten mit Jesus aus Miami / Frankfurt und mit Claudia und Jan aus Uelzen, sowie als reine M√§delsrunde mit Anna, Ines, Manu und Romy. Carsten musste zum Treffen mit Karin und Eberhard trotz der urspr√ľnglichen Planung allein gehen, denn mich haben an dem vereinbarten Tag ein paar fiese Viren vollends ausgeknockt.
  • Mit Claudia aus Uelzen sind wir auch zum ersten Mal auf den Aussichtsturm der Dreik√∂nigskirche hochgestapft. Der Ausblick hat uns allen au√üerordentlich gut gefallen!
  • Im Februar waren Anna, Julia, Grit und ich auf dem Dresdner Winterzauber, um dort eine Runde Schlittschuh zu laufen und bei nicht nur einem Gl√ľhwein ausgiebig zu schnattern – all das haben wir v√∂llig unfallfrei geschafft!
  • An eine Wanderung in der S√§chsischen Schweiz mit Ines, Katrin, Kerstin und Lothar erinnerten die Karten f√ľr die Historische Kahnfahrt auf der „Oberen Schleuse“.
  • Mit Kathrin und Axel besuchten wir die Tissauer W√§nde in Tschechien … auch hier halfen die Eintrittskarten dem Ged√§chtnis auf die Spr√ľnge.
  • Die Sch√∂nheiten der S√§chsischen Schweiz f√ľhrten wir Lisa und Maria beim Wandern mit gr√∂√ütem Vergn√ľgen vor. Ein Mittagessen auf dem Lilienstein in der Felsenbaude geh√∂rte, wie die Rechnung in der Kiste beweist, ebenfalls dazu.
  • Kerstin aus Kaisitz bekam von uns zum Geburtstag einen Gutschein f√ľr eine Wanderung, welcher von ihr umgehend eingel√∂st wurde. Zur Belohnung gab es nach ca. 20 km ein Eis im Cafe Tortuga.
  • Meinen 10er-Gutschein der Salzgrotte habe ich lange genug und √ľber mehrere Jahre ausgedehnt, aber nun waren alle Sitzungen endg√ľltig vorbei. Ab jetzt geht es wieder nur noch auf eigene Rechnung hin    standard
  • Jede Menge Tickets bezeugen, dass wir erneut an einigen Igeltouren teilgenommen haben. Die „Wahr “ und „Falsch“ Karten geh√∂ren √ľbrigens auch zu solch einer Igel-Tour … Motto: „Alles L√ľge oder was?“
  • Wir g√∂nnten uns auch dieses Jahr etwas Kultur bei diversen B√ľhnenprogrammen, Konzerten und Lichtspielh√§usern. Unsere Kinokarten zeigen allerdings, dass wir in Dresden nur insgesamt zwei Filme im Kino gesehen haben: „Unsere Erde 2“ und „Deadpool 2“ … das dritte Kinoeerlebnis hatten wir f√ľr insgesamt 40 Dollar in New York („The Grinch„) in ultragem√ľtlichen, elektronisch verstellbaren Sesseln mit Beinfreiheiten bis zur Fu√üspitze!
  • Mit Anna besuchte ich die Sonderausstellung „Monster & Mythen“ im Japanischen Palais.
  • Ebenfalls mit Anna war ich im Theaterst√ľck „Azurro – wie z√§hme ich einen Italiener?“ im Boulevardtheater.
  • Im Boulevardtheater war ich auch mal mit Carsten, um das Programm „Superwomen“ von Gayle Tufts anzusehen. Die Frau macht allerdings nicht nur Comedy, sie kann auch hervorragend singen!
  • Das Programm „Gegendarstellungen“ von Max Uthoff sahen mein Mann und ich im Alten Schlachthof. Wir kennen und lieben diesen Kabarettisten aus der satirischen ZDF-Sendung „Die Anstalt“ … live auf der B√ľhne ist der Mann eine Wucht!
  • Nicht zu vergessen das gro√üartige Elif-Konzert mit Stephanie und einer Freundin, die gerade in Dresden zu Besuch waren.
  • Arbeitstechnisch besuchte ich Ende des Jahres eine Veranstaltung im Schlo√ü Albrechtsberg, wo ich unter anderem die Veranstalterin der j√§hrlichen Hope-Gala pers√∂nlich kennenlernen durfte. Frau Klein ist eine unglaublich charismatische und dennoch sehr zug√§ngliche Pers√∂nlichkeit!
  • Nat√ľrlich sind wir auch in diesem Jahr viel gereist. Aber eine Reise machte ich sogar ganz ohne meinen Mann. Es ging dienstlich in die Ukraine nach Kiew. Eine entsprechende SIM-Karte f√ľr das ukrainische Vodafone-Netz hat mein Mann mir ganz schnell besorgt, denn so konnten wir immer in Kontakt bleiben. Die Zeit nach getaner Arbeit vor Ort wurde unter anderem daf√ľr genutzt, abends mal zu einer „Carmen“-Auff√ľhrung zu gehen oder etwas mehr √ľber die ukrainische Geschichte im Freilichtmuseum „Mamayeva Sloboda“ zu erfahren. Meine Chefin, welche ich auf dieser Dienstreise begleitete, war jedenfalls von meiner Heimat sehr angetan!
  • Unseren 12. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in Miami, FL und wir haben uns in diese Stadt regelrecht verliebt! Sie hat Esprit!
  • Im Sommerurlaub haben wir uns einen langersehnten Traum erf√ľllt und besuchten innerhalb von vier Wochen die vier gr√∂√üten Hawaii-Inseln. Wir haben unwahrscheinlich nette Menschen kennen gelernt, haben an traumhaft sch√∂nen Str√§nden gebadet und geschnorchelt, waren auf dem Gipfel des h√∂chsten Berges im ganzen Pazifikraum (Mauna Kea) und damit am Ende den Sternen sogar so nah wie noch nie zuvor – kurzum es waren unvergessliche Tage!
  • Vor dem gro√üen Sommerurlaub g√∂nnten wir uns einen Tagesausflug zum Partwitzer See-Strand in der Lausitz – Karibikgef√ľhle k√∂nnen doch schon so nah sein    standard
  • In unserer unmittelbaren N√§he entdeckten wir ein schmuckes Kleinod namens Klosterpark Altzella – einfach nur entspannend und bezaubernd!
  • Dass wir wie immer viel ausw√§rts essen waren, wei√ü sicher jeder, der uns kennt    standard    eine Neuentdeckung in Dresden war f√ľr uns das karibische Restaurant „Turtle Bay“ … dort werden wir uns k√ľnftig wahrscheinlich immer wieder einmal blicken lassen. Dem Steakhaus „Estancia“ haben wir nach langer Zeit seit dem ersten entt√§uschenden Besuch eine zweite Chance gegeben – es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch im „Raskolnikoff“ , wo wir uns mit Barbara zum Schwatzen getroffen haben, gab es viele leckere und gesunde Gerichte, vor allem mit Zutaten direkt aus der Region. Aber auch die mittlerweile lieb gewonnenen Lokale wie „Odessa“ , „Dschingiskhan“ , „El Rodizio“ , „Milchm√§dchen“ , „Ballhaus Watzke“ , „Mama Afrika“ sowie B√§ckereien mit Cafe in unserem Umkreis besuchten wir immer wieder mal. Von den unz√§hligen Freitagabenden beim D√∂nermann will ich erst gar nicht anfangen …

Ihr d√ľrft mir glauben, es ist nur ein kleiner Auszug der sch√∂nen und spannenden Erlebnisse des Jahres 2018. Es sind ja nur die, f√ľr welche es in der Kiste nachweislich einen Beleg gab und ich glaube sogar, nicht mehr alle auf dem Foto f√ľr den Blog wiedergefunden zu haben und habe sicherlich manches √ľbersehen. Aber am Ende gibt es eben auch kein Kistenfutter f√ľr einen Schnatterabend mit guten Freunden, f√ľr einen Sonnenuntergang mit dem Mann meiner Tr√§ume, f√ľr Spazierg√§nge, f√ľr Fototermine oder f√ľr einen Spielabend – daf√ľr hat man Tageb√ľcher, Bilder und, wenn die Zeit es zul√§sst, vielleicht auch mal wieder einen Jahresbericht    zwinker



2018 03.
Okt

Wer uns lange kennt, wei√ü, dass wir immer in die Ferne auswandern wollten. Der Traum ist zwar noch nicht ausgetr√§umt, dennoch sind wir bislang in Deutschland geblieben … nun haben wir trotzdem unseren ersten Auswanderer in der Familie. Andreas Freund Karl hat bereits seit Ende April eine Arbeitsstelle in √Ėsterreich und die beiden pendelten immer wieder hin und her. Nun hat man beschlossen, N√§gel mit K√∂pfen zu machen und die beiden fanden eine erste richtig gemeinsame Wohnung in Leoben. Ihre Magisterarbeit kann Andrea auch von dort gut schreiben, daher wurde ihre Bleibe in Chemnitz gek√ľndigt und am vergangenen Wochenende stand der Umzug ins benachbarte Ausland an.

Andrea und Karl hatten bis Samstag schon alles gepackt, so dass wir nur den bereits vor Wochen gemieteten Transporter bei SIXT abholen und nach Chemnitz fahren mussten, um das gesamte Hab und Gut in den 3,5-Tonner einzuladen. Als erstens wollten wir Egon aus seinem gro√üen Gehege in die Transportbox umsiedeln, aber wo wir auch im Gehege nachgesehen haben, der Dsungarische Zwerghamster war nirgendwo zu finden! Er war aber auch definitiv nicht tot, denn dann h√§tten wir seinen kleinen K√∂rper im Streu finden m√ľssen. Das Viech war schlichtweg wech! Gl√ľcklicherweise haben wir ab und zu mal unter der K√§figbox, welche auf R√§dern steht und deshalb etwas Abstand zum Boden bietet, Kratzen geh√∂rt und bewaffnet mit einer Taschenlampe entdecken wir darunter sogar den kleinen Ausbrecherk√∂nig. Carsten hat ihn schnell gefangen und ihn in seine Transportbox verfrachtet. Wir alle hatten den Eindruck, dass er sich √ľber die Box sogar gefreut hat, denn er war offensichtlich etwas ausgehungert    standard

Der Deckel der Box wurde daraufhin besonders gut zugemacht, Egon verschwand in seinem Häuschen und wir machten uns an die zahlreichen Kisten, Möbel und Säcke:

Carsten durfte mal wieder Pack-Tetris spielen und jede noch so kleine L√ľcke ausnutzen, ohne aber die Kippstabilit√§t zu untersch√§tzen, denn schlie√ülich hatten wir ja noch einen langen und holprigen Weg vor uns:

Um die Mittagszeit waren Wohnung und Keller endlich leer und der Transporter plus Karls Mietwagen, ein Nissan Qashqai, gut bef√ľllt. 630 km sp√§ter und bereits bei Dunkelheit kamen wir endlich in Leoben in √Ėsterreich an. Alle vier Zimmer in der Wohnung waren noch fast leer:

Doch dann hat Carsten gegen 21:30 Uhr angefangen, die Sachen aus dem Transporter zu entladen. Karl, Andrea und ich f√ľhlten uns wie auf einer Ameisenstra√üe, denn wir liefen immer wieder bepackt ins 2. OG, legten alles ab und mussten dann leer zur√ľck zum Transporter. Am Ende hat uns sogar noch ein barmherziger Nachbar freiwillig mitgeholfen. Eigentlich wollte er drau√üen nur eine Zigarette rauchen, aber dann half er tatkr√§ftig mit und schleppte selbst die schwersten Teile mit hoch. Andrea und ich waren ihm daf√ľr sehr, sehr dankbar    standard

Vor dem Schlafengehen (so gegen Mitternacht) hat Carsten noch nachträglich zu seinem Geburtstag, welcher vor knapp zwei Wochen war, sein Geschenk von unseren Mädels bekommen:

Sie kennen eben seine Vorlieben sehr gut    zwinker    und man beachte das MHD –> 14.02.2019 !!!

Danach fielen wir alle wie tot ins Bett. Das Aufstehen am Sonntag war bei diesem Blick aus dem Fenster doch etwas leichter gefallen als gedacht    zwinker

Bei Lichte hat man dann gesehen, was man am Vorabend so alles hinein getragen hat. So sah das Zimmer am Morgen aus, welches ich weiter oben noch als leer bzw. nur mit zwei Rädern und etwas Kleinkram gezeigt habe:

Da sieht man im Vordergrund auch Egons gro√ües Gehege auf R√§dern    standard    das durfte er nur Minuten nach dem Hochtragen und dem Best√ľcken wieder in Beschlag nehmen bzw. ordentlich durchw√ľhlen.

Als Dankesch√∂n f√ľr die Umzugshilfe haben Karl und Andrea uns noch zum Fr√ľhst√ľck ins Cafe Styria eingeladen. Das Lokal hat eine tolle Lage unmittelbar an der Mur:

Wir sa√üen oben, direkt am Fenster und hatten zu einem sehr leckeren und auch gesunden Fr√ľhst√ľck einen tollen Ausblick dazu. Meine Pancakes fand ich einfach k√∂stlich – sie waren eine gute Belohnung f√ľr die Strapazen des Samstags und gleichzeitig eine gute St√§rkung vor dem bevorstehenden Nachhauseweg:

Wir sind auch hier erst gegen Mittag losgekommen und fuhren diesmal eine etwas k√ľrzere Strecke √ľber Tschechien … leider aber nicht immer auf der Autobahn, sondern auch viel √ľber Landstrasse. So k√∂nnen sich auch 580 km ganz sch√∂n hinziehen. Zum Gl√ľck sind wir unfall- und nahezu staufrei durchgekommen, haben unseren Packesel auf R√§dern wieder in seinem Stall abgestellt, packten zu Hause unser Zeug aus und fielen danach schnell in einen tiefen und festen Schlaf.

Andrea und Karl w√ľnschen wir viel Gl√ľck in ihrem ersten richtigen gemeinsamen Domizil!

P.S.: Irgendwie hatte nur ich als einzige von uns allen einen Muskelkater in den Waden zu beklagen    standard



2016 11.
Okt

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub und so, wie wir vor unserer Sommerreise schon immer wieder viel unterwegs waren, haben wir diesen Zustand nach der großen Alltagsunterbrechung erneut erreicht. Es gibt aber auch so viel zu tun und zu sehen, da kann man einfach zu schwer mit dem Allerwertesten nur auf der Couch bleiben    zwinker

Da wir von 1999 bis 2015 in dem Dresdner Stadtteil Briesnitz gewohnt haben, freuen wir uns, dass es nach unserem Wegzug aus der Gegend endlich auch eine Igel-Tour¬†√ľber dieses sch√∂ne Fleckchen gibt. Die F√ľhrung wurde jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr angeboten und war damit¬†die letzte in 2016. Kein Wunder, dass da eine riesengro√üe Menschentraube von fast 80 Leuten am Startpunkt zusammengekommen ist!¬† F√ľr uns war¬†es sehr interessant, alte Bilder von gut bekannten Stellen zu sehen.

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An manchen Orten schwebte sogar (besonders f√ľr mich) ein Hauch von Nostalgie mit, z.B. als wir im Innenhof des dortigen Pfarramtes standen und ich mir den gro√üen Walnussbaum in der Mitte des Hofs angesehen habe. Durch die T√ľr im Hintergrund ist Stephanie jahrelang zu ihren Fl√∂tenstunden gegangen und nach dem Unterricht sammelte sie im Herbst zusammen mit anderen Kindern immer einige Waln√ľsse vom Boden auf, welche sie danach ganz stolz nach Hause brachte.

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Au√üerdem habe ich¬†dank dieser F√ľhrung¬†endlich eine Erkl√§rung zur Au√üengestaltung der Briesnitzer Kirche bekommen. Mir ist nat√ľrlich schon vor langer Zeit aufgefallen, dass es so aussieht, als ob man wie bei einem Puzzle zuerst einen Rahmen gemacht hat und danach die W√§nde mit weniger geraden Steinen auff√ľllte.

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Nun wei√ü ich, dass es an der Beschaffenheit der Steine liegt, welche f√ľr den Bau verwendet wurden. Man hat damals logischerweise √ľberwiegend damit gebaut, was es in der Gegend¬†ausreichend vorhanden war¬†und das ist im Dresdener Westen nun mal eine Gesteinsart namens Pl√§ner. Diese gab es reichlich, aber f√ľr Bauwerke waren diese Steine dennoch nicht gut, da sie in bei ihrer Bearbeitung v√∂llig unberechenbar splittern k√∂nnen. Deshalb hat man beim Bau der Kirche die Kanten und Ecken aus best√§ndigerem Sandstein hochgezogen und nur die statisch weniger wichtigen W√§nde eben mit dem br√ľchigen und instabilem Pl√§ner gebaut. Wieder mal ein R√§tsel gel√∂st¬†¬†¬† lachen

Der¬†n√§chste Grund, unsere gem√ľtliche H√∂hle Wohnung zu verlassen, war sogar noch sehr viel wichtiger. Andrea hat in diesem Sommer bekanntlich ihren „Bachelor of Arts“ mit 2,1 absolviert und entschied sich, ihr Masterstudium an der Chemnitzer Uni zu machen. Da die Vorlesungen im Oktober losgehen sollten, hat sie sich schon vorweg eine Einraumwohnung in Unin√§he gesichert, denn nachdem unsere Gro√üe als Studentin schon in zwei unterschiedlichen Wohnheimen und danach in einer WG gelebt hat, wollte sie diesmal lieber etwas Kleines f√ľr sich ganz alleine haben¬†¬†¬† standard ¬† ¬†in Chemnitz ist der Wohnraum zum Gl√ľck noch bezahlbar. Das ist ein Blick von ihrem Wohn/Schlaf/Arbeitszimmer auf den Flur:

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Rechts sind die T√ľren zur K√ľche (hinten) und zum Bad (vorne) und links ist die Wohnungst√ľr. Es ist alles neu¬†renoviert und sch√∂n hell. Sehr √ľberraschend f√ľr uns war, dass ihr gesamtes Hab und Gut tats√§chlich ganz locker auf die Ladefl√§che eines 3,5 -Tonners passte. Eigentlich wollten wir nur¬†einen Transporter anmieten, aber da diese alle vergriffen waren, bekamen wir eben einen gr√∂√üeren Wagen als geplant.

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Nach dem Ausladen zu viert haben wir erst noch dem gelb-blauen M√∂belhaus aus dem Pippi-Langstrumpf-Land etwas Umsatz beschert und ein Baumarkt in der N√§he ist auch nicht gerade leer ausgegangen ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†um die Montage der gekauften Einrichtungsgegenst√§nde mussten wir uns allerdings nicht mehr k√ľmmern. Ich f√ľr meinen Teil finde es klasse, wenn die M√§dels handwerklich begabte junge M√§nner in ihrer N√§he haben¬†¬†¬† zwinker

Als Dankesch√∂n an uns und nat√ľrlich auch an Andreas Freund Karl gab es ein oberleckeres Mittag-/Abendessen in „Mr. Meyers Diner“ im Westen¬†von Chemnitz. Carsten und ich haben dieses Restaurant im Mai bei unserem Stadt-Dreisprung entdeckt und f√ľr richtig gut befunden: Das Essen ist lecker und frisch, die Preise sind anst√§ndig und die Bedienung immer oberfreundlich und auch f√ľr viele Schandtaten zu haben¬†¬†¬† zwinker

Das war mein Hauptgericht:

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Ich glaube, da sieht auch ein Blinder mit Kr√ľckstock, was es bei mir zu essen gab¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†also spare ich mir jeder weitere Beschreibung. Dieses Ensemble hie√üt √ľbrigens „Mr. Oink¬†meets Mrs. Chicken“!

Als Nachtisch g√∂nnte ich mir zum Pott Kaffee noch ein St√ľck Nutella-Cheesecake.

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Das war sooooo lecker, aber auch soooooo mächtig, dass ich es echt nicht geschafft habe, am Ende wirklich alles aufzuessen    schreien
Das St√ľck im Hintergrund¬†ist √ľbrigens¬†auch ein Cheesecake (Snickers), aber mein Mann hat sich um seinen Nachtisch besser gek√ľmmert als ich mich um meinen – er hat ihn bis zum letzten Kr√ľmmel aufgegessen. Aber er hatte ja auch keine zus√§tzlichen¬†Muffins auf dem Kuchen ¬† ¬†unschuldig

Da wir gerade bei s√ľ√üen Sachen sind, muss ich euch noch etwas erz√§hlen. Wir waren an einem Abend nach der Arbeit bei Karin und Eberhard zu Besuch und bei ihnen leben derzeit insgesamt acht¬†Katzenkinder, weil ihre Momo diese vor ein paar Wochen zur Welt gebracht hat. Da muss man echt aufpassen, wo man hintritt und wo man sich hinsetzt:

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S√ľ√ü sind sie auf jeden Fall und schon fast alle vergeben. Im November gehen sie dann alle, unter anderem auch diese s√ľ√üe kleine Gl√ľckskatze,¬†zu ihren neuen Familien:

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Und ja, wir blieben auch diesmal standhaft und sind somit weiterhin haustierfrei    zwinker



2015 18.
Jan

Carsten und mir war es sehr gut¬†bewusst, dass wir ohne die tatkr√§ftige Hilfe unserer Freunde es nie und nimmer geschafft h√§tten, unseren Umzug vom Haus in die Wohnung so schnell und so¬†unkompliziert durchzuziehen. Und, da wir¬†uns nun vollst√§ndig in den neuen vier W√§nden eingerichtet und eingelebt haben,¬†war es an der Zeit, uns bei unseren lieben Helfern zu bedanken. Es liegt auf der Hand, dass sich die russische K√ľche¬†dabei mal¬†wieder als¬†liebevolles Dankesch√∂n f√ľr Herz, Seele und Magen eignet. Da unsere eigenen¬†vier W√§nde¬†jetzt zu klein f√ľr¬†so viele Leute sind, haben wir uns an die R√§umlichkeiten „Baba Jaga“ erinnert. Dem Inhaber¬†sind wir bereits bei unserer Wodkaverkostung in seinem damaligen Restaurant „Stroganoff“ begegnet und ein paar Jahr sp√§ter schwatzten wir mit ihm zusammen in seinem damals neuen Bistro „Samowar“ in der Dresdner Neustadt – es war uns also bekannt, dass¬†er eine eigene Pelmeni-Manufaktur unterh√§lt. Deshalb haben wir beschlossen, bei ihm einen Pelmeni-Kochkurs f√ľr unsere Freunde zu buchen.

Am letzten Freitag war es dann endlich soweit. Als wir ankamen, war der Tisch am Ofen schon mit vielen leckeren Vorspeisen gedeckt, die Kerzen brannten und auch an russischer Musik mangelte es nicht:

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Hier noch ein Ausschnitt etwas n√§her¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† besonders die gef√ľllten Eier waren unbeschreiblich lecker!

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Nach einer kleinen St√§rkung inkl. der ersten Wodka-Runden wurden H√§ubchen und Sch√ľrzen ausgeteilt und wir durften uns in der K√ľche blicken lassen.¬†Auf dem Foto¬†√ľberwacht Carsten in voller Montur und mit dem Nudelholz in der Hand zusammen mit dem Chef des Hauses, dass der Teig auch wirklich von allen ordentlich geknetet wird¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† er muss¬†diesen ja danach auch zum Teil selbst ausrollen¬†¬†¬† zwinker

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Aber vorher k√ľmmerte er sich noch mit Hingabe darum, dass die Fleischf√ľllung (aus echtem Fleisch!) erst den Weg zum Fleischwolf findet,

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dann ordentlich gew√ľrzt wird

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und sich mit viel Kraft und Liebe sowie einiger Kostproben    zwinker    zu einem schmackhaften Pelmeniinhalt entwickelt.

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Jetzt war alles bestens vorbereitet und es ging gleichzeitig auf 4 Arbeitstischen los mit dem Ausrollen, Ausstechen, F√ľllen und Formen.

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Beim Formen hat man sich erst damit besch√§ftigt, die typische Pelmeniform hinzukriegen: Kreis ausstechen, Fleisch darauf packen, zusammen zu einem Halbkreis klappen, die R√§nder fest andr√ľcken und die Enden dieses geschlossenen Halbkreises dann zusammenbiegen. Es war am Anfang gar nicht so leicht, aber bald hatten alle den Dreh so gut raus, dass man schon andere Formen ausprobiert hat:

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S√ľ√ü, der Teddy!!! Auch mit seiner herzhaften F√ľllung im dicken Bauch¬†¬†¬† zwinker

Als das Fleisch verbraucht wurde, durften wir die Arbeitskleidung ablegen und¬†zur√ľck an den Tisch gehen. Die Kochzeit unserer Ergebnisse wurde mit Quizfragen √ľber Russland √ľberbr√ľckt … da war Herr Tanz schon perfekt vorbereitet, uns die Wartezeit zu verk√ľrzen. Es dauerte aber auch gar nicht lange, bis wir die eigenh√§ndig gemachten Pelmeni auf dem Tisch stehen hatten:

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So hat sie Ines von der anderen Tischseite gesehen und fotografiert:

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Wer mich kennt, weiss aber, dass es¬†nicht nur dabei geblieben ist. Den obigen Standardteigtaschen folgten¬†anschlie√üend¬†noch Wareniki (eine gr√∂√üere Ausf√ľhrung und ohne zusammengeklappten Enden)¬†mit Kartoffeln und Sauerkraut aus den gefrosteten Vorr√§ten von Herrn Tanz – auch diese waren sehr lecker.

Als Nachtisch gab es dann Wareniki mit Kirschen. Hier hat Ines es zum Gl√ľck geschafft, wenigstens¬†noch ein¬†Foto zu machen, bevor sie alle schwuppdiwupp aufgegessen waren.

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Die Kirschf√ľllung war¬†sogar der¬†Favorit der Frauen, w√§hrend die M√§nner, insbesondere mein eigener nat√ľrlich, eher von der Fleischversion¬†angetan waren. So bekam Carsten sogar noch einen weiteren Teller mit Fleischpelmeni, da er freiwillig auf die s√ľ√üen Wareniki verzichtete:

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Als Entsch√§digung¬†musste er aber auch noch f√ľr ein ganz besonderes Portrait herhalten:

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Wir haben beim Essen¬†alle¬†gestellten Quizfragen¬†sehr gut beantworten k√∂nnen, wobei manche davon – wenigstens f√ľr mich – sogar recht leicht waren, bei einigen aber¬†mussten wir¬†wirklich demokratisch abstimmten, was¬†die Mehrheit¬†f√ľr richtig h√§lt, da keiner von uns die korrekte Antwort wusste. Am Ende hatten wir dann doch genug Punkte gesammelt, um als Gruppe¬†einen Gewinn einzuheimsen. Den Lohn haben Carsten und ich als „Gastgeber“ erhalten: er hat eine Packung W√ľrfel¬†mit¬†kyrillischen Buchstaben bekommen, um noch besser Lesen zu lernen und ich bin jetzt bestens f√ľr einen richtig harten Winter¬†ger√ľstet, denn mit dieser M√ľtze sind meine Ohren definitiv¬†unfrostbar¬†¬†¬† lachen

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Es war ein wunderbarer Abend und alle hatten ganz viel Spa√ü, wurden so richtig satt, lernten viel Neues¬†√ľber die¬†sowjetisch-russische Kultur,¬†probierten sich durch neue Wodkasorten und begannen das Wochenende so richtig z√ľnftig deftig.

Ich kann diesen Kochkurs wirklich nur¬†w√§rmstens weiterempfehlen ¬†¬† standard¬†¬†¬† vielleicht kommen wir auch noch einmal dorthin, um in¬†gleicher oder √§hnlicher Gesellschaft¬†in aller Ruhe am Samowar zu sitzen und gen√ľsslich Tee zu trinken, denn auch das kann man im „Baba Jaga“ (Berliner Stra√üe 48 in Dresden-Friedrichstadt) machen¬†¬†¬† standard



2014 20.
Dez

Nach und nach trudeln in unserem neuen Domizil verschiedene Umzugs- und Weihnachtsgr√ľ√üe ein. So habe ich mich sehr √ľber Post von Prjanik¬†gefreut (es war eine echte √úberraschung!) und¬†in den letzten Tagen¬†kamen noch die lieben Gr√ľ√üe¬†aus Breslau, Sofia und G√§rtringen hier rein. Ich muss zur meiner Schande gestehen, dass¬†durch den gesamten Umzugstrubel der letzten Wochen bedingt, ich selber¬†in diesem Jahr keine¬†einzige Weihnachtskarte geschrieben habe …

Aber wenigstens haben wir es nun vollbracht unseren traditionellen Weihnachts- und Neuhjahresgruß auf unserer Homepage zu veröffentlichen Рauch sehr verspätet    lachen    daher kann ich euch alle nun herzlich einladen, einen Blick hierhin zu werfen: http://www.marvinchen.de 

Ich hoffe, es gefällt euch!

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2014 07.
Dez

Wenn ich es Anfang des Jahres gewusst h√§tte, wie sich mein Jahr 2014 entwickelt, h√§tte ich mich f√ľr November wohl eher f√ľr das Thema „Handwerken“ entschieden¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† aber so musste ich zwischen dem fleissigen Umbauen unserer Lebensumgebung irgendwie versuchen, ein wenig kreativ zu sein. Viel Zeit f√ľr die Fotos blieb es ja bekanntlich nicht, also musste ich an normalen und nicht verregneten Arbeitstagen wenigstens ein paar Mittagspausen f√ľr Bilder nutzen. Deshalb ist alles eher eine Sammlung „Musik im Herbst“ geworden¬†¬†¬† lachen
Ich schätze, wenn ihr die Fotos seht, gebt ihr mir auch Recht    zwinker

Die alte gute Mundharmonika, aus welcher ich keinen Ton herausbekomme, hat sich als „Model“ ganz gut angestellt:

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Sie sah nicht nur auf dem Bett aus Blättern gut aus, sondern auch im weichen Moos:

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Und sie ließ auch gern die Sonne rein:

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Sie genoss sichtlich die Ruhe der letzten Herbsttage an der Weißeritz:

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Eine alte gute MC lie√ü sich von einem Baum „abspielen“:

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Das wollte auch eine Schallplatte einmal gern nachmachen:

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Sie versuchte es dann auch mit den großen Grashalmen:

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Beide dachten wohl noch, daß sie Geschichten von Baumblättern in sich aufnehmen können:

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√úberhaupt hat sich die Schallplatte sehr gefreut, dass sie endlich mal wieder raus „in die Natur“ dufte:

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Sie bekam schlicht und einfach alles geboten РSchatten der Bäume auf ihren Rillen

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und den warmen Sonnenschein mit einem Hauch von Regenbogen

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Auf einem Zaunpfahl sieht sie ja fast schon wie ein UFO aus, oder ?

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Und hier aller Anfang von Schall & Ton auf Datentr√§gern … bestimmt kein Henne-Ei-Problem¬†¬†¬† zwinker

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Damit sind wir am Ende der November-Ausstellung angekommen    standard

Ich bin √ľbrigens immer noch auf der Suche nach Themen und Herausforderungen im Fotobereich f√ľr 2015. Wenn ihr also Ideen und W√ľnsche habt – ich bin ganz Ohr¬†¬†¬† verliebt



2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker



2014 23.
Nov

In den letzten Tagen und Wochen hatten Carsten und ich kaum etwas anderes im Kopf, als das Haus zur √úbergabe und die Wohnung zum Einziehen vorzubereiten. Kartons, Kisten, Schrauben, Bohren, Einpacken, Auspacken und suchen, suchen, suchen …

Am Dienstagabend¬†g√∂nnten wir uns allerdings eine kleine Pause davon. Es war¬†mal wieder¬†ein¬†dritter Dienstag im Monat und inzwischen habe ich diesen Termin fest im Kopf, sogar im Umzugsstress, denn eine Phrase4-Lesung zu verpassen, empfinde ich inzwischen als Verlust – zu gut sind die Geschichten und ihre Autoren. Au√üerdem fehlte ich schon im September wegen des Urlaubs und im Oktober, weil da der Termin f√ľr mich v√∂llig √ľberraschend aufgrund von bevorstehenden Herbstferien vorgezogen wurde.

Ich habe f√ľr November

1. den Termin ohnehin schon ins Auge gefasst,

2. wurde ich durch den Newsletter noch einmal daran erinnert und

3. durch eine persönliche Nachfrage von Sabine Dreßler wollte ich ihn nun erst recht als sehr verbindlich ansehen.

Wir waren p√ľnktlich da und ich war wie immer mit der Kamera gefahren, schlie√ülich m√∂chte ich¬†keine Gelegenheit auslassen, die¬†vier zu fotografieren. Au√üerdem kam das allgemeine Knipsen durch den Umzug sowieso viel zu kurz. Wie eigentlich immer verewigte ich den Wein auf einem Bild, welchen es als Preis f√ľr den richtig entdeckten Phrasenrufer des Abends gibt.

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Diesmal¬†standen¬†als Deko sogar Bl√ľmchen daneben! Wie es sich allerdings kurz vor der Pause herausstellte, waren die Bl√ľmchen nicht als Deko gedacht, sondern als¬†Dankesch√∂n von Lars, Francis, Sabine und Henning H. an mich. Sie wollten sich damit daf√ľr bedanken,¬†dass ich sie mit meinen Bildern immer wieder aufs Neue unterst√ľtze. Ich mache das aber wirklich gern und es¬†bereitet mir auch einen riesigen Spa√ü¬†¬†¬† standard
Da ich meine stetige Bilderversorgung¬†f√ľr diese Initiative als Freundschaftsdienst gesehen habe, war ich von diesem Geschenk wirklich ger√ľhrt, denn man hat gemerkt, es kam vom Herzen.¬† Danke sch√∂n, ihr Lieben!

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Naja und den Wein, welcher auf dem ersten Bild links steht, gab es¬†f√ľr mich dazu, zumal ich auch die Phrase „Betreuungsschl√ľssel“ zusammen mit¬†zwei weiteren Personen aus dem rappelvollen Raum rechtzeitig erkannt habe¬†¬†¬† standard

Am nächsten Termin, dem 16. Dezember möchte ich auf jeden Fall wieder mit dabei sein, denn das ist eine Jubiläumslesung: Phrase4 wird im letzten Monat des Jahres 2014 nämlich schon 1 Jahr alt!