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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 28.
Jun

Langsam, aber sicher neigt sich der erste Sommermonat zu Ende. Er hat uns allen ziemlich oft seine kalten Schulter gezeigt, besonders in der vergangenen Woche. Ich habe an einem Tag sogar wieder mal meine Halbstiefelchen aus dem Schrank geholt, irgendwie war mir bei dem Blick auf unser Thermometer so danach. Die Zahl 12,8¬įC in Verbindung mit Dauerregen fand ich f√ľrs Tragen von Ballerinas eher unpassend.

Aber an dem Abend, als es auf schönes Wetter wirklich ankam, hat sich der Juni anständig benommen. Das war am Donnerstag der Fall. Wir hatten unsere letzte Stunde vom English Business-Kurs und verbrachten nur die Hälfte der Unterrichtszeit im Klassenzimmer. Den restlichen Abend ließen wir im Fährgarten Johannstadt bei einem Bierchen ausklingen. Das war echt schön! Und der Sonnenuntergang war einfach ein Traum!

English-Abschied

Am Freitag war ich wieder mal wieder an der Reihe, etwas l√§nger als sonst, sprich bis 18:00 Uhr statt 16:30 Uhr, im B√ľro zu bleiben – um so lange wie m√∂glich als Ansprechpartner f√ľr die Kunden zu sein, wechseln¬†sich unsere Kundenbetreuer mit diesem „Sp√§tdienst“ alle mal ab. Danach fuhr ich schnellstens nach Hause, denn wir haben uns diesmal zu¬†unserem Freitagsritual „D√∂nermann“ mit Anna verabredet.¬†Mit ihr gibt es ja immer viel zu besprechen¬†¬†¬† standard
Nach dem Essen trollten sich Carsten, Anna und ihr treuer Begleiter Leon¬†in unsere Wohnung und ich seilte mich noch schnell ab, um aus dem benachbartem Kaufland 2-3 Sachen f√ľrs Wochenende zu besorgen.¬†Diesmal hatte ich in dem¬†Laden eine v√∂llig unterwartete Begegnung:¬†Ich¬†traf Stephanies ehemalige Kindergartenerzieherin Frau Sch√ľtte! Das war nach so vielen Jahren eine echte √úberraschung! Ich finde nach wie vor, dass sie eine besondere und sehr positive Rolle im Leben meiner Kleinen gespielt hat und halte ganz gro√üe St√ľcke auf sie. Aber nun ist sie in Rente gegangen, wobei rein optisch h√§tte ich sie nicht in diese Kategorie eingeordnet. Wir haben uns auf Anhieb wiedererkannt und konnten¬†ein wenig¬†miteinander plaudern. Nun hoffen wir jederzeit auf ein erneutes Wiedersehen, denn sie wohnt eigentlich ganz in der N√§he unseres „neuen“ Domizils.

Eine weiteres Wiedersehen am Samstag war dagegen verabredet und geplant. Claudia aus Uelzen kennen Carsten und ich ziemlich genau so lange wie wir beide uns kennen. Wir sind uns damals im Internet auf der gleichen Austauschplattform begegnet und haben uns sogar schon ein paarmal Vis-a-Vis getroffen Рzuletzt im Juli 2013.

Ihr Mann Jan¬†war in¬†Dresden, um an einer Weiterbildung teilzunehmen und sie durfte mit. Wir trafen uns um 11 Uhr, „entf√ľhrten“ sie zu dem wohl bekanntesten Baum in unserer Gegend – der Babisnauer Pappel– und¬†gingen anschlie√üend durch den Gro√üen Garten,¬†bis wir von einem Regenschauer √ľberrascht wurden. Vor dem sind wir ins gem√ľtliche¬†Carolaschl√∂√üchen (√ľbrigens mit einer sehr leckeren und guten Auswahl an tollen¬†Kuchen!) gefl√ľchtet.

carolaschlößchen

Gegen 15 Uhr¬†war auch Jans Weiterbildung zu Ende. Wir holten ihn ab und¬†zeigten unseren G√§sten ein paar sch√∂ne Ecken der Dresdner Neustadt, wie z.B. die¬†Kunsthofpassage und¬†unsere Lieblingseisdiele Mimi’s Eismanufaktur,¬†um dann f√ľr ein leckeres Abendessen im t√ľrkischen Restaurant Ocakbasi¬†einzukehren. Da die B√§uche danach sehr kugelrund geworden sind (das Essen dort ist einfach so unbeschreiblich gut¬†!!!),¬†g√∂nnten wir uns noch einen langen Spaziergang durch die Dresdner Heide, wobei Carsten und ich zum ersten Mal in unserem Dresden-Leben den Garnisonfriedhof der gefallenen K√§mpfer der Sowjetischen Armee entdeckten.

garnisonsfriedhof

Mit jedem Besuch kann man¬†ab und an¬†auch v√∂llig unbekannte Wege gehen ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†auf jeden Fall war das ein wundervoller Tag mit den beiden. Danke nochmals f√ľr die gemeinsame Zeit!

Mit-Jan-und-Claudia

Aber auch das sch√∂nste Wiedersehen wandelt sich mit der Zeit leider immer wieder in einen Abschied um. Den heutigen Sonntag nutzen wir, um die vielen kleinen, liegengebliebenen und angesammelten Dinge aufzuarbeiten und um ehrlich zu sein, um auch ein wenig zu faulenzen bzw. ausgeschlafen f√ľr die n√§chste Woche zu sein ¬† ¬†lachen ¬† ¬†diese¬†verspricht n√§mlich ebenfalls¬†wieder voller Termine und sehr ereignisreich zu werden¬†¬† standard



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

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Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

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Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

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Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

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Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2014 13.
Jul

Das Gef√ľhl, von zahlreichen Terminen immerzu gejagt zu werden ist uns allen wohl nicht fremd. Auch ich hetzte in der letzten Woche¬†wieder einmal¬†mit meinem Kalender durch die Wochentage, st√§ndig mit Termindruck im Nacken. Aber nun l√§sst das zum Gl√ľck langsam nach: die Fussball-WM wird heute zu Ende gehen und¬†mein VHS-Kurs wurde bereits am Donnerstag abgepfiffen – die chillige Freizeit dehnt sich nach und nach aus¬†¬†¬† zwinker

Aber ich kann einfach nicht ruhig sitzen und nix tun – das habe ich schon vor langer Zeit irgendwie verlernt. St√§ndig kreisen im Kopf neue Ideen und wollen endlich verwirklicht werden. Auch einige Pl√§ne fordern ihr Tribut. Die Bilder f√ľr die versprochene Brunnen-Galerie haben Carsten und ich schon im Gro√üen und Ganzen vorbereitet, nun geht es um die Feinarbeit – es wird also nicht mehr lange dauern, bis wir sie zeigen k√∂nnen¬†¬†¬† standard

Au√üerdem habe ich schon einige Bilder f√ľr mein aktuelles Fotoprojekt „Insekten“ zu machen versucht. Mann, ich vermisse echt¬†die Brunnen!¬†Die standen wenigstens an Ort und Stelle, aber die Brummer, die flattern¬†nur wie bekloppt umher¬†¬†¬† teufel¬†¬†¬† ! Und die Blumen, welche Bienen und Co. interessant finden, sind immer so kleinw√ľchsig, dass man eigentlich st√§ndig nur auf dem Boden liegen m√ľsste, aber dann liegt man wom√∂glich auf einer Biene und diese kann bekanntlich stacheln – Entscheidungen, Entscheidungen …

Heute habe ich es mal im Guten versucht, habe auf dem Gartentisch insektenfreundliches Gelb hingelegt, duftende Bl√ľmchen im Garten gepfl√ľckt¬†um sie¬†darauf zu drapieren und als i-T√ľpfelchen positionierte ich sogar einen L√∂ffel mit Honig in einer Schale in meiner direkten N√§he. Meine Kamera lag immer griffbereit¬†in der N√§he¬†und ich versuchte so zu tun, als ob ich mich f√ľr die Insekten √ľberhaupt nicht interessiere und las das Buch von Friedrich D√ľrrenmatt „Der Richter und sein Henker“ (muss doch¬†noch¬†so einige¬†Bildungsl√ľcken schlie√üen – es gibt einfach viel zu viele B√ľcher!).

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Ratet mal, wie viele Bienen oder Wespen oder Hummel darauf reingefallen sind Рgenau, gar keine! Da musste ich mir erst einen bärigen Helfer organisieren und sieh einer an, Heini hat sogar recht schnell eine Biene angelockt:

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Bären wissen eben, wie man es richtig macht    zwinker

Er hat sie mir also als Model quasi zur Verf√ľgung gestellt, aber diese Bilder werde ich erst zusammen mit den anderen Juli-Aufnahmen pr√§sentieren, deshalb bitte ich um ein wenig Geduld¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† das Problem ist nur: Heini tr√§umt jetzt von eigener Bienenzucht – mal sehen, ob ich ihm das noch ausreden kann¬†¬†¬† standard



2014 10.
Mrz

Derzeit komme ich sehr schnell von einer Gem√ľtslage in die andere und diesmal liegt es nicht an meinen Hormonen, sondern eher an den begleitenden Umst√§nden.

Die Situation in meiner Heimat Ukraine macht mich ratlos und w√ľtend gleichzeitig. F√ľr mich ist es einfach unfassbar, was dort passiert und wie rasant sich der ganze Schlamassel entwickelt hat. Als eine normale Mutter, welche sich Sorgen um ihre Kinder macht, bin ich gleichzeitig unglaublich erleichtert und froh, dass Andrea exakt eine Woche vor den ersten Protesten auf dem Maidan nach Hause gekommen ist. Inzwischen freue ich mich auch dar√ľber, dass sie meine Heimat als ein sch√∂nes, spannendes und interessantes Land erleben¬†konnte und auch unbeschwert auf die Krim reisen durfte. Sie hat sich bei ihrem Aufenthalt in Charkow¬†zudem mit meiner Familie getroffen und ihre Oma besucht.

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Damit ist Andrea aber auch die Letzte aus unserer in Deutschland¬†wohnenden Sippe, welche sie noch lebendig erlebt hat, denn meine Mutter ist am vorletzten Sonntag, dem 2. M√§rz verstorben und wurde schon am Montagmittag beerdigt. Jetzt liegt sie wieder Seite an Seite mit meinem Vater und das f√ľr immer und ewig.

Zu den fr√∂hlicheren Momenten der letzten Woche geh√∂rt auf jeden Fall eine unglaublich s√ľ√üe und liebevolle Karte zum Frauentag¬†von meiner Gro√üen, welche noch bis Ende des Monats in Elsa√ü weilt. Danke, mein liebes Kind¬†¬†¬†¬† verliebt¬†¬†¬†¬† Stephanie war einfach nur unglaublich niedlich den ganzen Samstag und wir haben jede Menge Zeit zusammen verbracht, was mir auf jeden Fall¬†noch wichtiger ist, als gekaufte Blumen¬†¬†¬†¬† standard

Am Sonntag hatte ich mal wieder die Ehre, einen Auftritt¬†der Irish Dance Company photographisch¬†begleiten zu d√ľrfen. Der M√§rz ist bei ihnen traditionell der auftrittsst√§rkste Monat und es geht los mit der Messe „Aktiv & Vital „. Mit meiner neuen Kamera hatte ich noch mehr Spa√ü als sonst und durch die erweiterten technischen M√∂glichkeiten war die Ausbeute aus meiner Sicht auch wesentlich besser als vor einem Jahr¬† ¬†¬† zwinker

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An den kommenden 2 Wochenenden darf ich noch mehr Bilder von den Mädels und Jungs machen Рich freue mich sehr darauf!

Ich freue mich auch, dass ich es endlich vollbracht habe, die Rohfassung unseres Jahresberichtes zu Ende zu schreiben. Carsten korrigiert und ergänzt ihn gerade Рes sieht so aus, dass wir ihn am Wochenende veröffentlichen können     standard

Am Donnerstagabend werde ich meine alte/neue Russisch-Gruppe in der VHS wiedersehen. Es sind sogar noch ein paar unbekannte Namen mit auf die Teilnehmerliste dazugekommen und ich bin wirklich gespannt auf die 15 gemeinsamen Abende!

Wenn ich meinen Beitrag nun √ľberfliege, merke ich, dass ich im meinen Leben zum Gl√ľck mehr Gr√ľnde zur Freude habe als f√ľr¬†Trauer. Ich versuche daher auch weiterhin, mich auf die positiven Momente im Leben zu konzentrieren und¬†√ľber das, was mich traurig macht,¬†ausgiebig mit meiner Familie und Freunden zu sprechen, denn das ist nach wie vor die beste Therapie.



2014 26.
Jan

Ich bekenne mich schuldig, lange Zeit nichts geschrieben zu haben     standard

Allerdings möchte ich sehr gern auf mildernde Umstände plädieren:

– Am Freitag der Woche davor (17.) haben wir unser Abschiedsessen¬†von Andrea gehabt – sie ist jetzt¬†die n√§chsten 10 Wochen f√ľr ein Praktikum im Elsa√ü in Frankreich. Dann brachte ich sie in ihr Wohnheim zur√ľck und beeilte mich selbst, um noch in die Innenstadt zu kommen, wo ich mit Anna, ihrer Mama und einer¬†weiteren Bekanntschaft im Schauspielhaus Dresden das St√ľck „Bl√ľtentr√§ume“¬†ansehen wollte. Das St√ľck ist ganz witzig gemacht, bringt einen aber auch zum Nachdenken dar√ľber, was die Generation 55+ so bewegt – sehr empfehlenswert!

– Andrea ist am¬†Samstag der vergangenen¬†Woche (18.) ganz fr√ľh gen Frankreich aufgebrochen, um ihr Praktikum bei der Zeitung L’Alsace¬†ab Montag zu beginnen. Carsten und ich haben sie √ľberrascht, denn sie hat gar nicht damit gerechnet, dass wir am Wochenende freiwillig um 6 Uhr morgens bei ihr vor der T√ľr stehen, um sie zum Fernbus zu bringen. Aber¬† gefreut hat sie sich wie ein Schneek√∂nig¬†¬†¬†¬† standard
Sie hat √ľbrigens auch ihren Blog „wiederbelebt“ – viel Spa√ü beim Lesen!

– Wir haben an dem gleichen Samstag noch G√ľnter und Barbara besucht, sich mit ihren Laptops befasst und einen am√ľsanten Abend¬†bei leckerem Essen (Ente mit Kl√∂√üen – mhhh …), Wein bzw. Cola und Betrachten¬†alter Fotos verbracht.

– Am Sonntag (19.) waren wir bei Kerstin und Elli zum Kaffeetrinken und L√∂sen kleinerer PC-Probleme eingeladen. Um die Arbeiten hat sich mein Schatz gek√ľmmert, ich dagegen geno√ü den Kaffee und die Plaudereien¬†¬†¬†¬† lachen

РDie darauffolgende Woche war dann bei mir die letzte in diesem VHS-Semester, in der ich zweimal Russisch zu unterrichten habe. Wobei der Unterricht am Donnerstag besonders lecker war     standard
Da es f√ľr meine Donnerstagsgruppe (2. Semester) ein Abschluss war, wurde¬†von den Teilnehmern gew√ľnscht,¬†dass wir mal wieder¬†ins Restaurant¬†Odessa zum Essen gehen. Der Abend wurde sehr viel l√§nger als sonst √ľblicherweise die Unterrichtseinheiten vorsehen, aber wir hatten wie immer ganz viel Spa√ü zusammen.

– Das¬†Ausgehen und Essen¬†ging munter am Freitag weiter, nur diesmal mit Ines und Torsten in der Mongbar. Auch diesen beiden hat mein Mann mal unter die Arme gegriffen, als sie ein paar Wehwehchen mit ihren elektronischen Freunden hatten. Erst nach Mitternacht waren wir wieder zu Hause angekommen – sch√∂n, unterhaltsam¬†und lecker war’s!

– Nat√ľrlich haben wir¬†zwischenzeitlich auch mal wieder zusammen ein paar¬†Filme im Fernsehraum angeschaut („World War Z“ mit Brad Pitt, „Wolverine – Weg des Kriegers“ mit Hugh Jackman und „Elysium“ mit Matt Damon – alle drei sind¬†nicht f√ľr sanfte Gem√ľter geeignet, aber f√ľr die Liebhaber der jeweiligen Genres sehr sehenswert¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† )

– Und¬†Zeit f√ľrs Lesen durfte¬†nat√ľrlich auch nicht zu kurz kommen … im Grunde genommen gilt dies¬†ebenfalls f√ľr Zeit mit unserem Kind.

Ich hoffe nun aufrichtig, die oben¬†aufgef√ľhrten Gr√ľnde werden¬†das Urteil √ľber meine Schreibfaulheit etwas mildern, meine lieben, treuen Leser ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† ich muss allerdings gleich zu meiner Entschuldigung hinzuf√ľgen, dass die n√§chste Woche terminlich nur unwesentlich leerer aussieht¬†¬†¬†¬† zwinker



2013 14.
Okt

Momentan durchlebe ich wieder verstärkt den Einfluß meiner russischen Wurzeln     standard

Zum Einen darf man mir gratulieren, denn aktuell habe ich als Kursleiter gleich zwei Reaktivierungskurse in Russisch bekommen. Eine Gruppe macht schon ihr zweites Semester mit mir und die andere hat sich zum ersten Semester in der Gorbitzer Filiale der Dresdner VHS zusammengefunden. Diese Außenstelle wurde im letzten Jahr komplett saniert und sieht jetzt einfach umwerfend schön aus! Die neue Gruppe gefällt mir zudem auch richtig gut. Ich schätze, auch hier werden wir nicht nur am trockenen Granit der Sprachwissenschaft nagen, sondern ebenfalls viel Spaß beim Lernen haben     lachen

Am Samstagabend bin ich der Einladung einer guten Bekannten aus den Zeiten des gemeinsamen Unterrichts in der russischen Samstagsschule „Raduga“ gefolgt und habe mir einen Besuch in einem kleinen Theater namens „Rudi“ geg√∂nnt. Dort wurde zum vorletzten Mal das St√ľck „Ach, Odessa!“ in¬†meiner Muttersprache¬†aufgef√ľhrt. Ich hatte zudem sehr nette Begleitung, denn eine junge Frau aus meiner¬†allerersten Gruppe (2012) und ein „Sch√ľler“ aus meinem aktuellen Kurs hatten ebenfalls Interesse an diesem Musical. Es war eine richtig witzige Veranstaltung ¬†und es hat uns dreien auf jeden Fall jede Menge Spa√ü gemacht!

Am Sonntag folgte ich zuerst widerwillig, dann aber sehr dankbar der Einladung meines Mannes     lachen     kuessen
Wir hatten einen bezaubernden Herbsttag und er war nicht m√ľde, mich in den Allerwertesten zu treten, damit ich mit ihm und meiner Kamera einen Spaziergang in der Stadt mache. Er hat ja so Recht, denn leider¬†habe bislang noch nicht sehr viel f√ľr mein Monatsprojekt gemacht¬†¬†¬†¬†¬†zwinker
Ihr könnt gespannt sein, denn es sind auf jeden Fall einige tolle Aufnahmen geworden     zwinker     selbstverständlich konnte ich es nicht lassen,  auch das Denkmal meines Lieblingsschriftstellers Dostojewski zu besuchen:

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Doch in den letzten Tagen hatte ich immer wieder ein paar Zeilen aus einem Gedicht von Puschkin im Kopf, denn besser kann man die derzeitige Herbststimmung wohl nicht wiedergeben:

–£–Ĺ—č–Ľ–į—Ź –Ņ–ĺ—Ä–į! –ĺ—á–Ķ–Ļ –ĺ—á–į—Ä–ĺ–≤–į–Ĺ—Ć–Ķ!
–ü—Ä–ł—Ź—ā–Ĺ–į –ľ–Ĺ–Ķ —ā–≤–ĺ—Ź –Ņ—Ä–ĺ—Č–į–Ľ—Ć–Ĺ–į—Ź –ļ—Ä–į—Ā–į –
–õ—é–Ī–Ľ—é —Ź –Ņ—č—ą–Ĺ–ĺ–Ķ –Ņ—Ä–ł—Ä–ĺ–ī—č —É–≤—Ź–ī–į–Ĺ—Ć–Ķ,
–í –Ī–į–≥—Ä–Ķ—Ü –ł –≤ –∑–ĺ–Ľ–ĺ—ā–ĺ –ĺ–ī–Ķ—ā—č–Ķ –Ľ–Ķ—Ā–į.

Du tr√ľbe Zeit! O welch Bezauberung, welch Freude
Bringt mir der Abschiedsgruß der sterbenden Natur!
Wie schön ihr prunkendes und welkendes Geschmeide,
In Purpurrot und Gold gekleidet Wald und Flur!

Schön, nicht wahr?     zwinker



2013 07.
Jul

Durch die zweite Wochenh√§lfte werde ich in den kommenden Tagen wohl lieber meine Waage meiden, denn sie wird mir ganz bestimmt keine Tendenz zu kleineren Zahlen zeigen k√∂nnen. Aber sie kann nichts daf√ľr ¬† ¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† es war einfach zu viel Essen mit dabei, daf√ľr aber immer ganz entspannt und nat√ľrlich stets in wunderbarer Gesellschaft.

Am Donnerstagabend traf ich mich mit meinen Teilnehmern vom VHS-Russisch-Reaktivierungskurs im Restaurant „Odessa„. Ich mag den sch√∂nen, versteckten Innenhofbereich, wo man ganz gem√ľtlich und fern vom Stra√üenl√§rm bis sp√§t in die Nacht sitzen kann. Der Tisch f√ľr uns 10¬†wurde schon vor zwei Wochen reserviert und meiner Bitte, uns die Speisekarte nur in Russisch zu geben und uns auch nur in Russisch zu bedienen, ist man sehr gern nachgekommen. Das Wetter war perfekt, alle waren gut drauf und so wurde¬†es am Ende f√ľr uns alle der l√§ngste Unterrichtstag, denn wir sa√üen¬†von 18:00¬†bis 23:15 Uhr und brachten dem Restaurant offensichtlich so viel Umsatz, dass selbst die von uns bestellte Wodkarunde¬†am Ende aufs Haus ging¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† Ich wurde von meinen lieben Sch√ľlern v√∂llig √ľberraschend reich beschenkt: Blumen, Pralinen, ein Gutschein und – f√ľr mich das¬†Wichtigste –¬†eine Dankeskarte mit allen Unterschriften … ich war wirklich sehr ger√ľhrt! ¬†¬† verliebt

Als ich nach diesem bezaubernden Abend von meinem lieben Mann abgeholt wurde, half er mir auch zu so sp√§ter Stunde noch schnell meinen typischen Kartoffelsalat zu machen, denn schon am Folgetag sollte es mit dem Feiern weitergehen. Wie ich schon einmal berichtete,¬†habe ich am 4. Juli meinen pers√∂nlichen Unabh√§ngigkeitstag. Diesmal¬†fiel dieser Tag genau auf das Treffen mit den Russisch-Leuten (s.o.), aber am Freitag konnte ich ihn¬†auch im Kreise guter Freunde in der Casa OLCA feiern.¬†Nun kann ich mit Recht sagen, dass ich genau die H√§lfte meines Lebens in Deutschland verbracht habe! Ich finde das immer noch irgendwie unglaublich! Zum Jubil√§um haben Carsten und ich f√ľr unsere G√§ste etwas besonderes ausgedacht. Wir bastelten¬†f√ľr jedes Jahr meines bisherigen Lebens (1970 – 2014) eine Karte,¬†bei der auf der einen Seite ein Jahresereignis aus meinem Leben und auf der anderen ein Fakt aus der allgemeinen Geschichte standen.¬†Zus√§tzlich hat Carsten noch einen Stab mit den Jahreszahlen vorbereitet, damit das Sortieren der 44 Karten leichter geht. Das Ganze sah dann so aus:

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Der Schwierigkeitsgrad wurde zudem dadurch gesteigert, dass alles, was vor meiner Umsiedlung stattfand, in Russisch geschrieben wurde¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† aber unsere Freunde haben sich super geschlagen und am Ende gab es eigentlich nur 2 Karten,¬†die vertauscht waren –¬†sonst passte alles! ¬†Danach wurde unser Grill angeworfen und man ging zum gem√ľtlichen (= kulinarischen) Teil des Abends √ľber ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† √úbrigens, obwohl es ausgemacht war, dass die G√§ste nur etwas zum Essen beisteuern sollten, wurde ich auch an diesem Abend mit Blumen, S√ľ√üigkeiten, Tee, B√ľchern, Wein und vielen weiteren sch√∂nen und n√ľtzlichen Dingen f√ľr meinen Alltag beschenkt. An dieser Stelle muss es einfach mal gesagt werden: ihr seid alle verr√ľckt und ich habe euch echt vom Herzen lieb … das t√§te ich auch ohne Geschenke ¬† ¬† kuessen

Es blieb wie immer noch genug Essen √ľbrig, so dass ich es gar nicht n√∂tig hatte, am Wochenende irgendetwas zu kochen. Ein H√ľngerchen kam jedefnalls zu keiner Zeit auf … alleine am Samstag haben Stephanie, Carsten und ich¬†uns viermal (!) von Salaten, Steaks, W√ľrstchen und Brot ern√§hrt –> zum Fr√ľhst√ľck, zum Mittag- & Abendessen und¬†bei einem Mitternachtssnack¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† wie gesagt, meine Waage wird¬†die n√§chsten Tage gemieden und kann einen Kurzurlaub geniessen ¬† ¬† zwinker



2012 02.
Dez

… und lernt immer noch dazu ¬† ¬† lachen

Ich finde dieser Spruch passt nach wie vor zu mir. Mein Mann unterst√ľtzt mich dabei nach M√∂glichkeit immer mit vielen Ideen und h√§lt mir bei dem olgaischen Selbstverwirklichungstrip sehr oft den R√ľcken frei. Ich sch√§tze seine Bereitschaft, auf unsere gemeinsame Zeit ¬†zu verzichten, um mich beim Stillen meines Wissensdurstes zu unterst√ľtzen, wirklich sehr ¬† ¬† kuessen

Eines seiner diesj√§hrigen Geburtstagsgeschenke habe ich n√§mlich bereits vorab bekommen: ¬†Einen VHS-Kurs zum Thema Studiofotografie. F√ľr mich ist das seit Kurzem ein interessantes, ein recht neues und ganz sch√∂n spannendes Thema. Schon allein die ganze Technik mit Blitzanlagen, Softboxen, usw. bedeutet f√ľr mich eine komplett neue Fotowelt ¬† ¬† standard¬†¬†¬†¬† ich bin im Kurs √ľbrigens die einzige Frau unter¬†sechs Kerle, welche beruhigenderweise auch nicht viel √úbung bei¬†Aufnahmen¬†im Studio besitzen ¬† ¬† zwinker

Am Anfang (Dienstag ist leider schon die letzte der 6 Veranstaltung) gab es Theorie- und √úbungsstunden, wo wir uns gegenseitig „portr√§tiert“ haben, aber in der letztw√∂chigen Stunde hatten wir ein richtiges Model dabei. Endlich war ich mal nicht die einzige Frau in dem Raum!¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Ich kann es nicht lassen und möchte auch euch gerne ein paar Aufnahmen zeigen:

√úbrigens, wenn jemand denkt, dass an diesem Abend nur 2 M√§dels anwesend waren, liegt voll daneben ¬† ¬† cool¬†¬†¬†¬† wir waren¬†dann doch¬†zu dritt –>¬†eine bezaubernde Hundedame war ebenfalls dabei:

Und nun kommt der Beweis, dass auch Models mit einem totalen Anfänger wie mir bei einem Shooting ihren Spaß haben können     zwinker

Wie gesagt findet in der kommenden Woche ja leider¬†die letzte Stunde dieses Kurses statt und deshalb¬†bin ich¬†schon jetzt eifrig am Gr√ľbeln, wie ich √§hnliche Lichtverh√§ltnisse¬†des gut ausgestatteten √úbungsstudio mit wenig (finanziellem) Aufwand und viel Kreativit√§t auch¬†in der Casa OLCA¬†schaffen k√∂nnte. Mal sehen, was mir und meinem Haus- und Hof-MacGyver noch so dazu einf√§llt ¬† ¬† zwinker



2012 30.
Sep

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich im Internet einen klugen Spruch gelesen: „Man muss so leben, dass es f√ľr die sozialen Netzwerke keine Zeit mehr bleiben kann“. Ich gestehe, in die sozialen Netzwerke schaue ich t√§glich rein, aber die Zeit f√ľr die Blogpflege ist in den letzten Tagen etwas rar geworden.

Allerdings habe ich die Zeit am Rechner gegen die Zeit mit Familie und Freunden eingetauscht. Und es war wirklich sch√∂ne Zeit! Wir haben uns z.B. mit Kati aus Ohio getroffen, welche √ľberraschend einen Abend in Dresden verbrachte und uns anrief, um zu fragen, ob wir Zeit und Lust auf ein Treffen haben. Wir hatten selbstverst√§ndlich beides! Das war einfach fantastisch, endlich die ber√ľhmte Person umarmen zu k√∂nnen, welche wir beide schon √ľber 11 Jahre aus dem Netz kennen und welche die erste war, die uns im Hotel in Las Vegas nach unserer Hochzeit angerufen hat!¬† ¬† ¬† verliebt

Wir trafen uns am Wochenende mit Karin und Eberhard zum Kaffeetrinken und Grillen in der Casa OLCA. Wir haben die beiden schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, dabei wohnen sie eigentlich gar nicht so weit von Dresden entfernt. Karins Brownies sind √ľbrigens die besten!

Ich durfte an der Semesterauftaktveranstaltung von Dresdner VHS teilnehmen und habe mir beim Vortrag von Ilona B√ľrgel¬†neue Impulse zu einer positiven Lebensweise geholt. Ich finde die Idee, sich nicht l√§nger als 3 Minuten √ľber eine Sache zu √§rgern, wirklich gut. ¬†Au√üerdem hat die Dame immer wieder die √ľberaus wichtige Rolle von Schokolade in unserem Leben betont, daher war ich froh, dass ich bei anschlie√üenden Unterhaltung mit anderen Sprachlehrerinnen nicht nur leckeren Rotwein, sondern auch schmackhafte herzhafte und vor allem schokoladige H√§ppchen geniessen durfte. Carsten war echt lieb und holte mich nach der Veranstaltung ab.

Er war auch in vielen anderen Situationen echt lieb zu mir. Z.B. organisierte er Tickets f√ľr die Preview von neuem Bruce Willis Film „Looper“. So konnten wir den Streifen schon eine Woche vor offiziellem Termin ansehen und fanden ihn beide √ľberraschend gut. Ich m√∂chte nicht zu viel dar√ľber erz√§hlen, weil bei diesem Streifen das gleiche Problem wie bei „Sixth Sense“ gibt – wenn man das Ende einmal gesehen hat (oder wenn das einer schon erz√§hlt hat), ist eine Wiederholung √ľberfl√ľssig ¬† ¬†¬† zwinker

Außerdem haben er und ich das jetzige Wochenende mit weiteren Bastelarbeiten in meinem Workshopraum verbracht und was soll ich sagen? Ich liebe meine neue Fotoecke!!!!!    verliebt Jetzt kann ich meine Freundinnen in einem schönem Ambiente und völlig unabhängig vom Wetter zu Hause fotografieren Рdarf ich nochmals betonen, dass ich einfach begeistert bin?       lachen

Eine weitere Sache hat mich auch sehr besch√§ftigt. Das Buch von Suzanne Collins „Hunger Games“ in Russisch hat mich wirklich gefesselt, obwohl ich durch den Film bereits kannte um was es darin geht. Die Teile 2 und 3 habe ich schon bei meiner Freundin Anna „bestellt“, diese werde ich allerdings in Deutsch lesen ¬† ¬†¬† standard

Als Ausgleich f√ľr die „Innenarbeiten“ habe ich mich mit meinem Garten befasst und nun ist der Rasen zumindest auf den ersten Blick l√∂wenzahnfrei. Die Fr√ľhjahrsbl√ľher sind ebenfalls eingebuddelt und nun hoffe ich, dass sie vom Wetter nicht gelinkt werden und nicht zu fr√ľh ihre Nasen an die Oberfl√§che stecken.

Ich pers√∂nlich freue mich derweil auf die Herbstbegleiter: ¬†Aus dem Backofen duftet gerade verf√ľhrerisch frisch gebackener Zwiebelkuchen¬†w√§hrend eine Flasche Federwei√üer im Keller auf die Abholung durch meine Wenigkeit wartet ¬† ¬† unschuldig ¬†Ich hoffe, Euer September war genau so bezaubernd wie meiner ¬† ¬† ¬† zwinker



2012 17.
Sep

Ich glaube, ich habe es schon mal erw√§hnt, dass ich mir in diesem Jahr wirklich viel M√ľhe gebe, √∂fters mal etwas Sportliches zu tun. An diesem Wochenende konnte ich das wie sonst nicht nur zu Hause in meinem Work-Shop-Room machen.

Zum Auftakt des neuen Schuljahres wurde ich von der VHS am Freitagabend zu einem gemeinschaftlichen Drachenbootrennen f√ľr die Dozenten eingeladen. Da ich bis jetzt nie in meinem Leben in einem Drachenboot gesessen habe und das Wetter wundersch√∂n herbstlich-sonnig war, musste ich auf jeden Fall mitmachen! Eine solche Zusammenkunft wird schon zum 4. Mal in Folge durchgef√ľhrt und da ich leider keine der mir bekannten Gesichter gesehen habe, lernte ich eben ein paar andere Sprachlehrer kennen und verbrachte mit ihnen einen sehr am√ľsanten Abend. Das Paddeln hat aber auch Spa√ü gemacht ¬† ¬† standard
Wir sind zuerst gegen die Flu√ürichtung geschippert und dann lie√üen wir uns mehr oder weniger zur√ľck zur Anlegestelle¬†treiben. Eigentlich weniger, denn auf diesem Abschnitt gab es immer wieder ein Wettrennen der beiden Boote ¬† ¬† lachen
Unser Boot hat aufgrund der guten Zusammenarbeit¬†die ganze Zeit gef√ľhrt, nur auf der letzten Metern der Renndistanz lie√üen die Kr√§fte leider nach und gewannen dann doch noch die anderen.

Am n√§chsten Tag (Samstag) haben wir uns schon um 9 Uhr mit 3 befreundeten Familien getroffen und sind zusammen in die B√∂hmische Schweiz gefahren. Es war ein absolut umwerfender Tag! Zudem haben wir endlich mal das ber√ľhmte Prebischtor gesehen ¬† ¬† verliebt

Aber um dorthin zu kommen sind wir den ganzen lieben Tag gewandert, haben immer wieder irgendetwas Leckeres gegessen, konnten zwei geheimnisvoll-verwunschen aussehende Klamms per Pedes und mit Booten erkunden und am√ľsierten uns k√∂stlich √ľber die tschechisch-deutschen Erkl√§rungen der Bootsf√ľhrer. Zwischendurch konnten wir 10 uns ¬†selbstverst√§ndlich alle hervorragend in wechselnden Gruppierungen miteinander unterhalten.

Sp√§tabends sind wir satt, platt und gl√ľcklich zu Hause angekommen ¬† ¬† standard

Am Sonntag musste daf√ľr endlich mal etwas Beruhigendes im Sitzen folgen und so haben wir uns zu Hause in den Fernsehraum zur√ľckgezogen und einen gro√üen Teil der noch verbliebenen Freizeit mit der Lovefilm-DVD „Cowboys & Aliens“ sowie der DVD „Bad Boys“ aus dem eigenen Fundus angesehen. Der erste Film war zwar auf seine aussergew√∂hliche Art und Weise (Aliens in einem Western) interessant, aber er wird letztendlich bestimmt nicht in unserer Sammlung aufgenommen werden ¬† ¬† zwinker

Was bestimmt auch nie in unsere DVD-Bibliothek gelangen k√∂nnte – wenn es denn diese Reportage auf DVD g√§be – w√§re die Doku „Pilgertour all inclusive“, welche wir rein zuf√§llig beim Zappen auf einem der Dritten erwischt haben! Die zwei wichtigsten Damen des Beitrags gaben einfach ein perfektes Bild zu dem Buch ab, welches ich just an diesem Wochenende ausgelesen habe: „N√∂rgeln! Des Deutschen gr√∂√üte Lust“ von Eric ¬†T. Hansen. Die beiden Tanten hatten echt nur zu Motzen ¬† ¬† teufel ¬† ¬† dabei waren sie auf dem Jakobsweg unterwegs, um zu Pilgern ¬† ¬† ueberrascht ¬† ¬† … zu viele Fahrradfahrer, zu heiss, zu lange Wegstrecken, zu undeutsch das Essen in Spanien (!), zu unluxuri√∂s die Hotelzimmer, zu anstrengend das alles, usw.
Unter diesen Umst√§nden musste ich dem Autor des Buches vollkommen recht geben, denn es gab wirklich nichts bei diesem Zusammenschnitt der Wandertour, was die Beide wie Pilger, n√§mlich besinnlich und entspannt wirken lie√ü … ein Gl√ľck, dass unsere Wanderfreunde und sonstigen Freunde da ganz anders drauf sind!!!!