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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 03.
Apr

Mama sagt, dass die Feiertage immer viel zu schnell vorbei sind. Ich glaube, sie hat auch diesmal, wie so oft, Recht. Zum Beispiel habe ich zu Ostern so viel erlebt, dass ich erst den Rest der Woche gebraucht habe, um alles Erlebte in meinem kleinen Kopf zu sortieren Рso viel war das!

Meine Bäreneltern haben mich nämlich zu einem Osterspaziergang mitgenommen. Ich dachte zuerst, dass dieser Wegweiser schon die ganze versprochene Übärraschung verderben wird:

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B√§renstein ist bestimmt f√ľr mich und meine B√§renkumpels ein Must-See-Ort! Ab√§r heute¬†war das erst einmal nicht unser Ziel. Wir wanderten los und ich hatte allerhand Hindernisse zu √ľb√§rstehen:

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Bloss gut, dass die Natur im Wald schon mal ab und an f√ľr¬†eine¬†passende Sitzgelegenheit f√ľr m√ľde B√§renf√ľ√üe gesorgt hat:

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Mama hat auch gesagt, dass ich √ľb√§rall sch√∂n aufpassen soll, denn es ist Ostern und der¬†Osterhase verliert gern aus seinem prall gef√ľllten Korb irgendwelche Eier. Und ich habe tats√§chlich eines davon gefunden!

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Ich habe es abär nicht sofort verputzt, sondern heimlich in Mamas Tasche untergebracht:

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Ich dachte dann, dass B√§rM√§rzenbecher auch ein gutes Versteck f√ľr Ostereier w√§ren, aber ich habe leider nur ganz viele wei√üe Bl√ľmchen gefunden. Da ich so ein kleiner¬†Teddy bin, waren die f√ľr mich schon fast so undurchdringlich wie ein gro√üer Wald!

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Es hat gedauert, bis ich da wieder rausgekommen bin! Danach f√ľhlte ich mich echt ersch√∂pft und musste mich in einem Baumwurzelsessel ausruhen:

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Als ich mich in meinem bequemen Sitz umdrehte, habe ich die versprochene Übärraschung gesehen! Meine Ines ist auch zu diesem Spaziergang gekommen! Sie und ich haben dann zusammen geguckt, ob wir hinter den Wolken auch etwas Sonne sehen können, haben aber nichts Helles und Rundes entdecken können, so oft wir das auch versuchten:

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Da haben wir uns liebär auf unsere Picknickvorräte gefreut:

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Nat√ľrlich sind wir danach Seite an Seite weitergewandert und schon bald habe ich ein verwunschenes M√§rchenschloss entdeckt.

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Ines hat mich dann hochgehoben, damit ich dieses klarer sehen konnte:

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Sie sagte, dass dieses Schloss Kuckuckstein hei√üt. Ab√§r als wir in das Schlo√ü hineingegangen sind, habe ich dort zwar B√§rge von Steine gesehen, aber keinen einzigen Kuckuck! Zum Kuckuck aber auch! Daf√ľr habe ich dort viele anderen Dinge entdeckt. Ich habe einen Drachen mit dem Wappen in den Krallen gesehen:

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Und danach habe ich das Schossgespenst erschreckt:

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In seinem Gewölbe war es so kalt, dass ich mich liebär mal zum Aufwärmen auf einen Ofen setzte!

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Und einen Zaubärspiegel habe ich in einem der vielen Räume entdeckt. Ich saß direkt davor, abär man konnte mich im Spiegel nicht sehen! So eine Zaubärei!

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Als ich meine Ines wieder gefunden hatte, musste ich ihr nat√ľrlich √ľber alles b√§richten! Sie h√∂rte mir wie immer sehr aufmerksam zu.

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Sie erz√§hlte mir, dass w√§hrend ich so viele Entdeckungen machte, sie auch etwas¬†angeschaut hat¬†– ein echtes Frauenzimmer. Das musste sie mir nat√ľrlich auch gleich zeigen:

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Ich habe dann zu Ines gesagt, dass dies kein Zimmer f√ľr sie w√§re. So viel Platz f√ľr nichts und wieder nichts – das muss doch nur f√ľr total dicke Frauen gebaut worden sein und hei√üt bestimmt nur deshalb Frauenzimmer, weil sie mit ihren Ausmassen durch die¬†T√ľr nicht mehr herausgekommen sind und f√ľr immer und ewig im Zimmer bleiben mussten! Also nix f√ľr sie, denn meine Ines ist so sch√∂n schlank!

Und da dachte ich, weil sie so sch√∂n aussieht, kann sie bestimmt auch zur Feier des Tages mit gutem Gewissen etwas Schoki genie√üen und deshalb habe ich etwas Buntes f√ľr sie organisiert:

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Im Gegenzug habe ich von ihr ein St√ľck vom selbst gebackenen Osterbrot bekommen – das war soooo lecker!

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Ich werde sie mal bei unserem nächsten Übärraschungstreffen nach dem Rezept fragen. So ein Osterbrot mit Rosinen schmeckt bestimmt auch meinen Eltern sehr gut! Und meine Kumpels sind ja auch echte Leckermäulchen, sie werden das sicherlich genau so gerne mögen    standard
Nun muss ich bloss noch wissen, wann ich sie wiedersehen kann ¬† ¬†verliebt ¬† ¬†…



2016 26.
Mrz

Wozu nutzt man in der Regel die Feiertage? Genau, um diverse Sachen zu Ende zu bringen, welche im Alltag immer wieder aufgeschoben waren. So haben auch wir die Osterzeit schon zu Beginn daf√ľr genutzt, unseren Jahresbericht f√ľr das Jahr 2015 fertig zu schreiben. Wie immer habe ich schon vor einigen Tagen den ersten Entwurf zusammengeschustert, Carsten hat diesen¬†dann¬†in eine lesbare und verst√§ndlichere Form gebracht und die beiden Kinder wurden anschlie√üend als Korrekturleser eingespannt. Nun ist unser pers√∂nlicher R√ľckblick auf das vergangene Jahr auf unserer Seite ver√∂ffentlicht und ab jetzt unter dem¬†passenden Klingelknopf¬†zu finden:

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Die OLCAs w√ľnschen euch viel Spa√ü beim Lesen¬†¬†¬† standard

Und wozu nutzt man die Feiertage noch? Genau, um sich mit Freunden zu treffen und auch irgendetwas Neues zu entdecken. Also waren wir gestern mit Ines und Torsten unterwegs. Die beiden haben Carsten und mich zu einer Überraschungswanderung eingeladen. Mit dem Auto fuhren wir zum Städtchen Liebstadt, um dort eine kleine Wanderung auf dem Walter-Jobst-Lehrpfad zu machen. Unterwegs haben wir sogar ab und an ein paar Schokoeier gefunden:

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Ein Teil der 5,5 km langen Strecke erinnerte uns sehr stark an einen echten Hexenwald aus dem Märchen: Bäume standen nackt und leblos da, Moos breitete sich auf dem Gestein aus und auch die Tatsache, dass wenn man nicht aufpasste, man schnell vom Pfad abkommen und hinunterrutschen konnte, verlieh diesem Abschnitt etwas Respekteinflößendes:

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Aber es ist alles gutgegangen und sp√§ter haben unsere Ehem√§nner, welche nat√ľrlich etwas schneller unterwegs waren als Ines und ich, eine Zeitlang¬†sogar noch eine andere Begleitung auf dem Wanderweg gehabt:

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Die beiden Kinder haben in unseren Orangenhälften eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Ostereiersuche gesehen und ließen sie nicht aus den Augen bzw. versuchten sich immer wieder an die Spitze abzusetzen. Ihre Familien schlenderten derweil ganz entspannt hinter uns her.

Am Ende des Rundgangs standen wir von einem weiteren Höhepunkt des Tages: Schloss Kuckuckstein

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Ines und Torsten haben uns alle zu einer historischen Schlossf√ľhrung angemeldet und das war eine echt tolle Idee! Der Geist der ehemaligen Hausherrin,¬†Maria Josepha¬†von Carlowitz, dessen Rolle die Schlo√üverwalterin Michaela Kirstein absolut bezaubernd √ľbernommen hatte, f√ľhrte uns durch diverse R√§ume:

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Ich sch√§tze, ich bin bei Weitem nicht die Einzige in der Gruppe gewesen, welche ganz viel Mitleid mit unserer Schlossf√ľhrerin¬†hatte, denn ihre Verkleidung ist an warmen Sommertagen bestimmt wesentlich passender. Die alten Gem√§uer haben n√§mlich noch die eisige Winterk√§lte¬†in sich gespeichert, so dass¬†man in einigen R√§umen beim Ausatmen Dampfw√∂lkchen aufsteigen¬†gesehen¬†hat. Ich habe meine Nase lieber in meinem Fleeceschal versteckt¬†¬†¬† zwinker

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Bei diesen Temperaturen wusste man auch nicht so recht, ob man auf so ein sch√∂n eingerichtetes Frauenzimmer wirklich neidisch sein m√∂chte, denn lange an diesem wundersch√∂nen Tisch zu sitzen und Tee bei einem Schwatz zu trinken, war bestimmt nicht jederzeit m√∂glich … zumindest nicht in den hauchd√ľnnen, seidenen Kleidern der Empire-Zeit in der Art, wie sie unsere Schlossherrin getragen hat:

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Es war auf jeden Fall trotz der erfrischenden Temperaturen in den R√§umen ein unbeschreiblich sch√∂nes Erlebnis! Ich muss¬†einen Besuch auf diesem Schloss auf jeden Fall sehr empfehlen, allerdings kann man das Geb√§ude nur zu bestimmten Anl√§ssen, wie z.B. angek√ľndigte oder gebuchte F√ľhrungen, der eigenen Hochzeit (man kann sich auch direkt im Schloss trauen lassen)¬†oder anderen eigenen Feiern besichtigen.

Nach der F√ľhrung g√∂nnten wir uns noch einen w√§rmenden Kaffee und leckeren Kuchen im Schlosscaf√©. Danach war das von den Walzogs geplante „Programm“ an und f√ľr sich zu Ende, da wir uns aber noch nicht komplett leergequatscht hatten, kehrten wir etwa um halb vier in deren K√ľche ein. Verabschiedet haben wir uns letztendlich erst¬†nach vielen interessanten Gespr√§chen, einem gutem Essen, Wein, Whiskey und viel Gel√§chter kurz vor¬†Mitternacht. Anne, die Tochter der Beiden hat zwischenzeitlich zwei Osterbrote gebacken und eines davon an uns vier¬†„gespendet“:

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Das war genau so lecker wie es aussieht! Erst als die letzte Rosine aufgegessen war und uns der Blick auf die Uhr verriet, dass es nun doch an der Zeit ist, nach Hause zu fahren, lösten wir unsere Runde auf.

Der gestrige¬†Tag l√§sst sich wohl auf S√§chsisch am besten beschreiben: Schee war’s ¬† ¬†lachen !



2015 09.
Nov

Die Stra√üen der Stadt waren schon dieses Jahr im Januar dran, im Oktober sind nun die Wege in der Natur an der Reihe. Und da ich¬†schon seit Langem f√ľr meine Bilder¬†Zitate bekannter Pers√∂nlichkeiten und andere gute Spr√ľche verwenden m√∂chte, werde ich das¬†bei dem aktuellen Thema nun tun ¬† ¬†standard


„Gehe nicht, wohin der Weg f√ľhren mag, sondern dorthin, wo¬†kein Weg ist und hinterlasse eine Spur“
— ¬† Jean Paul ¬† —

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„Der gerade Weg ist der k√ľrzeste, aber es dauert meist am l√§ngsten, bis man auf ihm zum Ziele gelangt.“
— ¬† Georg Christoph Lichtenberg ¬† —

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„Wer auf der Strecke bleibt, kommt dem Ziel oft n√§her.“
— ¬† Dr. Hanspeter Rings ¬† —

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„Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr.“
— ¬† Jeff Taylor ¬† —

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„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Sch√∂nes bauen.“
— ¬† Johann Wolfgang von Goethe ¬† —

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„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
— ¬† Charlie Chaplin ¬† —

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„Wer ein Ziel will, darf den Weg nicht scheuen, er sei glatt oder rauh.“
— ¬† Theodor Fontane ¬† —

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„Was uns oft im Wege steht, sind die Ziele anderer.“
— ¬† Ernst Ferstl ¬† —

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„Zum Reichtum f√ľhren viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.“
— ¬† Peter Rosegger ¬† —

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„Wer das Ziel nicht wei√ü, kann den Weg nicht haben.“
— ¬† Christian Morgenstern ¬† —

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„Der Weg, den du einschl√§gst, h√§ngt in erster Linie davon ab, wohin du gehen willst.“
— ¬† Lewis Carroll ¬† —

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„Der kommt am weitesten, der nicht wei√ü, wohin er geht.“
— ¬† Oliver Cromwell ¬† —

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„Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.“
— ¬† aus Rum√§nien ¬† —

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Und zum Schluß kommt ein Spruch von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach:
„Am Ziel deiner W√ľnsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“

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Denn sie hat absolut recht, jetzt, wo ich euch einige Bilder zeige, vermisse ich das unaufh√∂rliche Suchen nach sch√∂nen und interessanten Wegen beim Wandern mit den Freunden¬†oder Spazierengehen mit meinem lieben Mann, welcher unter anderem¬†f√ľr mein Fotohobby an einem freien Tag ganz fr√ľh aufgestanden ist, um mich zu begleiten. Glaubt mir, ich habe weitaus mehr¬†sch√∂ne Aufnahmen zu diesem Thema als ich hier eingestellt habe¬†¬†¬† zwinker



2015 10.
Okt

Eine Woche voller Termine und schon bin ich mit meiner Schreiberei arg im R√ľckstand¬†¬†¬† zwinker
Aber ich m√∂chte es trotzdem noch nachholen, √ľber unser vergangenes Wochenende zu¬†erz√§hlen – das war einfach zu sch√∂n, um nicht dar√ľber zu berichten. Wir waren n√§mlich beide freien Tage auf Achse bzw. auf Schusters Rappen unterwegs ¬† ¬†standard

Am Samstag, dem Tag der deutschen Einheit, machten wir¬†eine lange Wanderung auf dem¬†Panoramaweg¬†in der S√§chsischen Schweiz. Es war erneut ein fr√∂hliches Wiedersehen mit einigen Teilnehmern aus¬†einem meiner vergangenen¬†Russischkurse. Wir sind schon mal¬†im Juni¬†zusammen unterwegs gewesen und es war so sch√∂n, das musste einfach wiederholt werden! Kathrin k√ľmmerte sich um das Organisatorische und brachte in die Gruppe noch eine Schulfreundin mit. Sie hie√ü Kerstin. Da wir ohnehin schon eine Kerstin (und ihren Mann) dabei hatten, hie√ü unser lieber Neuzugang eben „kleine Kerstin“ – es war sogar ihr eigener Vorschlag¬†¬†¬† standard ¬† ¬†!
Die 18 km lange Wanderung zu sechst hat wirklich sehr viel Spa√ü gemacht. Ich war allerdings immer wieder zur√ľckgefallen … nur um Bilder zu machen, versteht sich ¬† ¬†zwinker

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Ich habe außerdem noch mehr neue Freunde gefunden:

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Nat√ľrlich habe ich, genau wie der Rest der Gruppe, die immer noch wundervolle Landschaft bewundert. Obwohl man das schon gef√ľhlt tausendmal gesehen hat, finde ich,¬†die S√§chsische Schweiz ist und bleibt m√§rchenhaft sch√∂n!

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Nat√ľrlich hatten¬†wir genug Verpflegung im Rucksack, aber ich musste¬†bei diesem liebevollen Angebot dennoch zugreifen ¬† ¬†lachen ¬† ¬†und der Apfel, welchen ich gleich noch unterwegs vernichtet habe, war wirklich aromatisch und sehr, sehr lecker!

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Anfang Oktober¬†haben wir nat√ľrlich auch schon die ersten Herbstzeichen gesehen: leere Felder …

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… und an manchen Orten sogar schon √§u√üerst bunt gef√§rbte Bl√§tter:

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Unser¬†Sonntagsausflug mit Kerstin Nummer 3 war dann schon etwas gem√ľtlicher und f√ľr meine F√ľ√üe um einiges entspannter, denn es ging in die Pillnitzer Weinberge:

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Mir pers√∂nlich fehlte die herbstliche Laubf√§rbung, aber die Weintrauben leuchteten in der Sonne ebenfalls wundersch√∂n gelb, zum Beispiel so …

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… oder auch so¬†¬†¬† zwinker

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Allerdings war ich nun¬†in Begleitung von zwei Menschen, welche dem s√ľ√üen Alkoholisch leider¬†nix abgewinnen k√∂nnen – also blieb auch ich anfangs trocken. Auf meinen Federwei√üen habe ich aber am Ende dennoch nicht verzichtet – bin doch schon gro√ü und kann vieles auch allein machen ¬† ¬†;)

Bei einem Weinfest, hier¬†an der Weinbergkirche „Zum Heiligen Geist“ gibt es zum Gl√ľck nicht nur Alkohol¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†sodass wir ein Weilchen geblieben sind … zusammen mit Eierschecke, Zwiebelkuchen und Bratwurscht. Es war aber auch sehr entspannend und gem√ľtlich.

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Da wir uns schon hier herbstliche Leckereien auf der Zunge zergehen lie√üen, war die Entscheidung, anschlie√üend in Dresden noch in die Besenwirtschaft beim Winzer M√ľller einzukehren, ziemlich schnell gefallen. Wir geh√∂rten ganz offensichtlich nicht zu den einzigen Leuten, welche ebenfalls auf diese Idee gekommen sind¬† ¬† zwinker ¬† ¬†denn es sa√üen schon so viele auf der Wiese davor.

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Obwohl auch die wenigen Tische dieser hierzulande auch Strau√üenwirtschaft genannten Lokalit√§t gut besetzt waren, hatten wir Gl√ľck und fanden f√ľr uns drei ein nettes Pl√§tzchen direkt am Weinberg und mit herrlicher Aussicht:

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Mit guten Freunden schmeckt auch Gänsewein super    zwinker

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Mein Federwei√üer hat es¬†auch diesmal leider nicht mit aufs Bild geschafft¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber wenigstens gelang das¬†dem √ľberaus leckeren Flammkuchen, auf welchen wir allerdings aufgrund der au√üerordentlich hohen Besucherzahl 40 bis 60 Minuten warten durften:

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Die Wartezeit haben wir uns mit Oliven und ofenfrischen Brot in einer entspannten Umgebung mit einem Blick auf die Elbe und die Weinberge sowie¬†mit dem¬†Quatschen √ľber Gott und die Welt verk√ľrzt:

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Vielleicht braucht man immer eine Kerstin in der Nähe, damit das Wetter einladend, das Essen lecker und der Wein köstlich wird? Wir können das ja noch einige Male austesten, denn erstaunlicherweise haben wir ziemlich viele Kerstins in unserem Bekannten- und Freundeskreis    lachen



2015 04.
Aug

Am vergangenen Wochenende haben Carsten und ich festgestellt, dass es v√∂llig egal ist, was man macht und tut – das Leben der Erwachsenen ist und bleibt nicht jugendfrei¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†die Jugend ist n√§mlich √ľberall ¬† ¬†zwinker

Zum Beispiel haben wir am Samstag Carstens Geburtstagsgeschenk – ein Schnupperkurs im Gleitschirmzentrum¬†– eingel√∂st. Wir waren wohl die √§ltesten Teilnehmer an diesem Tag, nur die Kursleiter waren in etwa unsere Altersklasse. Ja, ich war auch zu dem Kurs angemeldet, man muss ja schlie√ülich so viel wie es geht selber ausprobieren … solange es noch geht¬†¬†¬† zwinker
Schon¬†unsere Mitfahrer, welche wir in unserem Wagen zur Flugwiese mitgenommen haben,¬†waren zwei Studenten und ein Sch√ľler der 9. Klasse – der Rest der Mitflieger war zumindest optisch genau so alt¬†¬†¬† standard
Aber das hat uns ja wie immer nicht gestört    zwinker    Carsten legte als erster von uns beiden los:

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Und ist sogar ein kleines bisschen geflogen:

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Bei mir hat der Wind nicht so gut mitgespielt, ich durfte nur rennen    lachen

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Es war im Grunde genommen wie beim Schlittenfahren: nach unten ging es schnell und machte Spa√ü und den H√ľgel wieder hinauf zu stapfen, war da schon etwas m√ľhsamer:

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Ich w√ľrde au√üerdem allen Gleitschirminteressenten dazu raten, beim Schnupperkurs lang√§rmlige Kleidung zu tragen, damit die Arme¬†am Ende des Tages nicht so aussehen wie meine ¬† ¬†zwinker
Wenn sich die Stricke des Gleitschirms beim Aufblähen des Stoffs anspannen, dann streifen sie eben ganz kräftig an den Oberarmen.

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Ansonsten war das schon ein echt au√üergew√∂hnliches Erlebnis. Dennoch glaube ich nicht, dass es unser Dauerhobby wird, denn daf√ľr ist man zu sehr vom Wind abh√§ngig …

Aber zur√ľck zur Jugend¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†–> gleich nach dem Schnupperkurs trafen wir uns mit Couchsurfern aus Nowosibirsk. Ivan ist erst 18 und Julia ist 19 Jahre alt. Aber sie haben √ľber das Internet so nett angefragt, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†sind sie nicht knuffig?

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Man beachte √ľbrigens¬†unter anderem den Farbunterschied bei den Gesichtern von uns – nach mehreren Stunden an einem Flug√ľbungshang mit voller Sonneneinstrahlung – und von ihnen ¬† ¬†zwinker
Besonders aus mir wäre bestimmt eine tolle Indianerin geworden    zwinker
Nach der Stärkung bei unserem Haus- und Hofdönermann zeigten wir den Beiden noch die Altstadt von Dresden. Am Sonntag besuchten wir mit unseren Gästen zuerst die Bastei und danach marschierten wir auf das Plateau vom Lilienstein.

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Als Sahneh√§ubchen f√ľr unsere kleinen Wanderfreunde gab es noch einen Ausflug zum Felsenlabyrinth.¬†Da es bereits sp√§ter Nachmittag war, hatten wir alle Felsen allein f√ľr uns und besonders Ivan bl√ľhte dort richtig auf. Erst kurz nach Mitternacht haben wir die beiden Reisenden an ein vorher kontaktiertes Mitnahmeauto √ľbergeben, welches sie dann noch nach Prag brachte.

Das war eigentlich das erste Mal, dass mich Couchsurfer von Anfang bis Ende gesiezt haben¬†¬†¬† unschuldig ¬† ¬†es ist zwar ein seltsames Gef√ľhl, aber man kann es nicht abstreiten: ich bin so alt wie ihre M√ľtter ¬† ¬†zwinker

Jedenfalls, ihr merkt, es war tatsächlich ein jugendvolles und keinesfalls jugendfreies Wochenende, nicht wahr?



2015 19.
Jul

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide H√§nde voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Sch√∂nes erleben d√ľrfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys¬†ist f√ľr uns ein Muss gewesen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich f√ľr eine OV-Vorstellung. Unser Englisch m√ľsste ja gut genug sein f√ľr die Streifen dieser Art, denn schlie√ülich waren schon die vier Vorg√§nger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch¬†besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen¬†¬†¬† zwinker
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vortr√§ge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall¬†erf√ľllt¬†¬†¬† zwinker

Der Dienstagabend war schon seit Wochen daf√ľr vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang¬†beweisen wollen, dass er uns das nicht g√∂nnen mag, denn es hat tags√ľber¬†immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von¬†seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch √§u√üerst leckeres Essen im kleinen √Ėrtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht¬†nur f√ľr laue Sommerabende w√§rmstens empfehlen, auch drinnen¬†ist das¬†richtig gem√ľtlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna –¬†sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschw√§rmt und¬†nun war sie dran, sie f√ľr uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gef√ľllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und f√ľr mich war das au√üerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen¬†¬†¬† standard

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm Рes fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

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Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind¬†vorrangig wegen der Lesung von den¬†Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig s√ľchtig nach den Kurzgeschichten dieser¬†vier¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Ged√§chtnis vor¬†– das war echt super! Viel Spa√ü bei der Lesung hatten nicht nur die Zuh√∂rer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer hei√ügeliebten Couch, welche extra f√ľr die Veranstaltung auf die B√ľhne gestellt wurde, sehr wohl f√ľhlten:

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F√ľr den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung f√ľr diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allm√§hlich das Gef√ľhl, dass der Berg¬†von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar¬†kein Gl√ľck mit dem Wetter f√ľr einen Aufstieg und auch diesmal machte¬†uns die Wettervorhersage¬†keine Hoffnung auf einen sch√∂nen Wandertag¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬†Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute¬†nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie¬†die Gegend¬†um die¬†Tyssaer W√§nden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere¬†Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei M√§dels (mithilfe meines starken Mannes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† )¬†es uns auf einem Baum gem√ľtlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genie√üen:

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Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

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In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine …¬†es wird ja¬†langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten¬†¬†¬† zwinker



2015 21.
Jun

Dieses Wochenende hat sich irgendwie nach und nach zu einem kleinen Marathon schöner Begegnungen mit Menschen entwickelt, welche man nicht all zu oft sieht.

Es begann mit einer Familienzusammenkunft am Freitagabend. Stephanie hat nach einigen Wochen mal wieder ihrer Heimat¬†einen Besuch abgestattet. Da kam selbstverst√§ndlich auch Andrea gern nach Striesen. Das Wochenende wird bekanntlich bei uns traditionell mit einem Besuch beim D√∂nermann eingel√§utet und das war nat√ľrlich auch diesmal trotz Kinderzusammenkunft so – sehr zur Freude von Yusuf, der sich total in Stephie „verguckt“ hat. Als Nachtisch hatten wir¬†etwas ganz besonderes, denn Stephanie hat vor ihrer Reise nach Dresden noch gearbeitet und brachte uns allen somit leckeren K√§sekuchen¬†ihres Arbeitgebers mit. Wir¬†konnten ja schon so einige Sorten bei unserem Polenkurzurlaubzwischenstopp in Potsdam testen und haben sie f√ľr au√üerordentlich essenswert befunden. Nun wissen wir seit diesem Wochenende auch, dass¬†die Sorten Stracciatella und Mohn ebenfalls den bereits gegessenen Sorten in¬†Nichts nachstehen¬†¬†¬† standard

Am Samstagmorgen fr√ľhst√ľckten wir bereits um 7 Uhr zusammen mit Stephanie, denn Carsten und ich haben schon vor langer Zeit unsere Teilnahme¬†bei einer Wanderung zugesagt. Das Wetter war zwar nicht so, wie man es sich f√ľr die Mitte Juni gew√ľnscht h√§tte, aber wir haben ja schlie√ülich auch Regenjacken und Regenschirme in unserem Haushalt und¬†diese Utensilien durften diesmal eben mitreisen. F√ľr mich war diese Wandertour unter anderem dadurch so sch√∂n, weil sie von 3 meiner ehemaligen Russischkursteilnehmern ins Leben gerufen wurde. Wir¬†sahen uns nach¬†vier gemeinsamen VHS-Semestern¬†seit Ende Januar nicht mehr, da hatten wir egal bei welchem Wetter viel zu bereden¬†¬†¬† standard¬†¬†¬†¬† nat√ľrlich¬†schnatterten wir¬†vorrangig¬†beim Laufen¬†¬†¬† standard

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Ganz nebenbei erklommen wir den Gohrisch, Papststein¬†und erkundeten unter anderem einige H√∂hlen auf dem Kleinhennersdorfer Stein. Das Wetter benahm sich wie ein Teenager, so hatten wir sowohl den sch√∂nsten Sonnenschein als auch unerwartete und heftige Regeng√ľsse auf der Strecke verteilt. Aber am Ende der Wandertour konnten wir unsere nassen Sachen im Wochenendhaus von Kerstin aufh√§ngen, sich vom selbstgemachten Kuchen und Gegrilltem verw√∂hnen lassen und den Tag bei¬†einem Rotwein¬†und Knistern der Holzscheite in der Feuerschale¬†ausklingen lassen.

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Auch heute war wieder an ein l√§ngeres Verweilen im Bett nicht zu denken, nur diesmal¬†waren wir die Gastgeber. Unsere Freunde aus Adelaide, welche uns im Sommer 2010¬†drei Wochen lang bei sich beherbergten, sind gerade mit dem Auto¬†durch Europa unterwegs. Wir konnten sie daf√ľr gewinnen,¬†bei uns auf ihrem Weg von Leipzig nach Wien eine kleine Reisepause einzulegen und¬†gemeinsam mit uns zu fr√ľhst√ľcken. Wir kehrten in der¬†dresdenweit bekannten¬†B√§ckerei Wippler am K√∂rnerplatz ein und liefen danach noch ein wenig durch die Innenstadt von Dresden, um auch Tim, ihrem j√ľngeren Sohn, unsere wundersch√∂ne Stadt zu zeigen … Marina und Sascha waren ja schon einmal vor einigen Jahren¬†bei uns zu Besuch. Da durfte der Zwinger nat√ľrlich genau so wenig fehlen …

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… wie der F√ľrstenzug am Dresdner Schloss:

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Aber alles Schöne geht irgendwann zu Ende und nun sitzen Carsten und ich wieder ganz allein in unserer Wohnung    zwinker    ihr braucht uns dennoch nicht  zu bedauern, denn auch in der kommenden Woche sind schon wieder einige interessante Unternehmungen und Treffen geplant    lachen



2015 13.
Jun

Inzwischen ist sogar in Sachsen der Sommer angekommen. Noch wei√ü er zwar nicht, ob er hier¬†dauerhaft¬†bleiben m√∂chte, denn¬†die Au√üentemperaturen wechselten innerhalb einer Woche auch mal gern¬†von +18¬įC zu +32¬įC. Gl√ľcklicherweise passiert es hin und wieder aber, dass das Wetter auch wirklich zu unserer Wochenendplanung passt. So geschehen z.B. am vergangenen Wochenende. Wir waren¬†an beiden Tagen¬†mit so vielen Sachen besch√§ftigt, dass ich nicht einmal Zeit fand, zeitnah einen Blogeintrag zu verfassen¬†¬†¬† erroeten
Aber nun kann ich das ja nachholen und zumindest mal erklären, was mich denn so arg vom Schreiben abgehalten hat    zwinker

Am Samstag haben Carsten und ich mit unserem Cabrio¬†einen Ganztagsausflug nach Th√ľringen gemacht. Unser erstes Ziel war wie schon einmal im September 2010 der Alternative B√§renpark Worbis.

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Dieser Bär war ganz zahm, aber irgendwie fehlte mir bei ihm der Kuschelfaktor    zwinker

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Den hatten dann die anderen B√§ren daf√ľr um so mehr, nur war es leider nicht m√∂glich, sie zu streicheln oder anderweitig zu ber√ľhren ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†wobei sich dieser Meister Petz bestimmt¬†gew√ľnscht h√§tte, dass man seinen Bauch krault. Da er aber keine kraulenden H√§nde in¬†seiner N√§he hatte,¬†musste er sich an einem Baumstamm schubbeln:

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Ein anderer Braunbärli machte einen Spaziergang durch das große Areal:

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Es gab f√ľr die B√§ren einige Leckerlies, welche von einer Parkmitarbeiterin gro√üz√ľgig √ľber den Zaun verteilt wurden. Besonders Waln√ľsse waren beliebt. Ich fand es vor allen¬†Dingen sehr knuffig, dass die B√§ren sich diese auf ihre Tatzen legten, sie m√ľhelos mit den Z√§hnen knackten, alles wieder ausspuckten und danach mit der Zunge nur das leckere Innere herauspickten. Die leeren¬†Nussschalen wurden am Ende¬†ganz einfach abgesch√ľttelt.

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Dass die Bären auch ein Mittagsschläfchen zu schätzen wissen, haben sie uns ebenfalls ganz nebenbei bewiesen:

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Ich war mal wieder √ľbergl√ľcklich, weil ich meine Lieblingstiere so entspannt aus der N√§he beobachten konnte ¬† ¬†standard

Unser zweites Ziel an dem Tag war der Nationalpark Hainich. Wir haben schon einiges √ľber den dortigen Baumkronenpfad geh√∂rt und wollten den nun endlich mal mit eigenen Augen sehen und nat√ľrlich auch dar√ľber laufen.

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Die Wege sind sehr breit und sehr stabil, aber auf manchen Abschnitten hat man¬†zur den behindertengerechten¬†Pfaden¬†eine Alternative angelegt, bei der doch schon ein gewisses Verst√§ndnis f√ľr die H√∂he, auf welcher wir uns befanden, sehr deutlich aufkam:

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Das sind schon gut 30 – 40 Meter …

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Zum Gl√ľck haben weder Carsten noch ich die H√∂henangst und somit¬†hatten wir auch auf den „Abwegen“ wirklich viel Spa√ü¬†¬†¬† standard

Der Ausblick von ganz oben (hier vom großen Aussichtsturm) ist auf jeden Fall einfach atemberaubend schön!

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Da hat man doch ein Gef√ľhl vom Urwald, oder?

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Nicht umsonst gehört dieser naturbelassener Buchenwald zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Besuch dort ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Als wir gegen 22:30 Uhr nach diesem Ausflug wieder zur√ľck in Dresden ankamen, reichte unsere Kraft gerade mal dazu, alles auszupacken und sofort ins Bett zu fallen. Denn am Sonntag ging es bei uns schon wieder weiter mit sch√∂nen Dingen des Lebens¬†¬†¬† zwinker

Unser Sonntagsfr√ľhst√ľck gab es diesmal etwas sp√§ter als sonst und auch nicht zu Hause, sondern im Cafe Blumenau. Es war der ausdr√ľckliche Wunsch unseres Geburtstagskindes, denn Andrea ist an diesem Tag 22 Jahre alt geworden und nat√ľrlich wollten wir das mit ihr und Karl wenigstens ein bisschen gemeinsam feiern … die eigentliche Party √ľberlie√üen wir dann lieber ihren Freunden:

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Den misstrauischen Blick, wenn Mama die Kamera aus ihrer Handtasche hervorzaubert, haben die Kinder auch nach Jahren des Auszugs immer noch nicht verlernt¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber es war wirklich sch√∂n, mit den beiden zu essen und entspannt √ľber alles M√∂gliche zu plaudern. Nochmals alles Gute zum Geburtstag, meine Gro√üe¬†¬†¬† verliebt ¬† ¬†!

Danach kehrten Carsten und ich wieder f√ľr ca. 2 Stunden nach Hause zur√ľck, wo wir beim Verdauen der zahlreichen Leckereien die Lovefilm-DVD „Dein Weg“¬†angesehen haben. Nach dem Filmende¬†machten wir uns selber ganz schnell auf den Weg, denn wir wollten unbedingt zu unserer n√§chsten Igel-Tour nicht fehlen. Diesmal ging es um Plauen, ein Stadtteil im Westen von Dresden,¬† durch welchen ich nach unserem Umzug von Briesnitz nach Striesen nun t√§glich zur Arbeit fahre.

Die Tour war gro√üartig! Holger Lippert kann¬†unglaublich interessant erz√§hlen und wei√ü wirklich viel √ľber verschiedene Ecken zu berichten, welche ich als gehetzte Autofahrerin bislang nicht mal¬†richtig wahr genommen habe:

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Dieses Jugendstilhaus liegt allerdings nicht auf meinem Arbeitsweg, dieses hätte ich selbst hinter meinem Lenkrad wohl nicht so stark ignorieren können, denn es ist auf jeden Fall sehr auffällig, nicht wahr?

Nach der Exkursion g√∂nnten Carsten und ich uns noch einen Happen beim Shou Sushi, bevor wir umgehend zum¬†Programmkino Ost¬†fuhren, um eine Doku √ľber den Jakobsweg anzusehen – „Camino de Santiago„. Das war √ľbrigens nach „Dein Weg“ nicht unser letzter Film zu diesem Thema – am Mittwoch bekamen wir noch von LoveFilm die n√§chste DVD zu dem Thema zugeschickt, diesmal war es der franz√∂sische Streifen „Saint Jacques … Pilgern auf Franz√∂sisch„.¬†Wer weiss, vielleicht werden auch wir mal eines Tages unsere R√ľcks√§cke packen und auf diesem Weg laufen. Mit dem¬†Auto haben wir immerhin schon einige Teile davon¬†im Sommer 2012¬†gesehen und besuchten auch die Endstation Santiago de Compostela¬† ¬† zwinker ¬† ¬†aber ich und lange Strecken laufen …



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

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Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

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Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

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Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

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Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2015 16.
Feb

Es kommt uns gar nicht so lang vor, aber der Kalender sagte eindeutig, dass unser diesjähriger Valentinstag bereits unser 9. Hochzeitstag sein soll. Da wir keine schulpflichtigen Kinder mehr unter unserem Dach haben, ist es etwas schwieriger geworden, in der heißbegehrten Zeit der sächsischen Winterferien Urlaub zu bekommen. Deshalb blieb uns diesmal nur ein Wochenendausflug ins Nachbarland, man wohnt hier ja schließlich quasi im Dreiländereck    zwinker

Ich¬†habe als Ziel ein kleines St√§dtchen namens Jelenia G√≥ra, in Deutschland eher als Hirschberg bekannt, ausgesucht, welches im polnischen Riesengebirge liegt. Die Entfernung zu Dresden betr√§gt 180 km, ein Hotel direkt im Stadtzentrum war schnell gefunden und gebucht, Carsten √ľbernahm alles, was¬†die Planung der Reiseroute anging und schon waren wir recht schnell ger√ľstet, dort hinzufahren.

Am Freitag, dem 13. Februar,¬†verlie√üen wir beide eher¬†als sonst √ľblich die Arbeitsst√§tte und brachen nach einem kurzen Wechselstopp (EUR gegen PLN) am Hauptbahnhof gen Osten auf. Die Anreise verlief ohne Probleme. Etwas eigenartig ist f√ľr uns allerdings immer noch¬†eine √∂stliche Grenz√ľberquerung ohne jegliche Kontrolle …¬†sch√∂n, aber immer noch irgendwie ungewohnt. In Polen merkten wir sofort im wahrsten Sinne des Wortes die gravierende Luftver√§nderung, denn¬†auf unserer Route¬†wird dem Geruch nach immer noch ganz viel mit Kohle beheizt, denn die Rauchwolken aus den Schornsteinen hatten die Farbpallette zwischen hellgrau und fast schwarz. Ich kannte diesen Geruch nur noch zu gut¬†aus meinen Greizer Zeiten Anfang der 90er, als ich selber noch eine Ofenheizung hatte.¬†Ganz ehrlich, vermisst habe ich diese bis heute¬†nicht wieder¬†¬†¬† zwinker

In Hirschberg fanden wir Dank Planung und Navi recht schnell unser Hotel, bekamen unsere Zimmerschl√ľssel und waren mit dem zugewiesenen √úbernachtungsort¬†ausgesprochen zufrieden. Unser Auto stand direkt vor unserem Fenster im 1. Obergeschoss auf einem bewachten Parkplatz, das machte unseren Schlaf noch entspannter¬†¬†¬† zwinker
Aber wir gingen ja nicht gleich und sofort schlafen – es war ja auch erst um F√ľnf! Erst machten wir noch eine erste Kennenlernrunde durch die Innenstadt im Dunklen und¬†dann kehrten wir in das Lokal Kuznia Smaku f√ľr unser Abendessen ein. Diese Lokalit√§t¬†direkt am Rathausplatz kann man echt nur empfehlen! F√ľr den Nachtisch¬†haben wir uns noch einmal auf die Suche begeben und endeten ganz gem√ľtlich¬†im Restaurant¬†Sofa.¬†Hier trifft man vor allem¬†auf junges Volk, aber wir f√ľhlten uns dort keineswegs deplatziert. Gegen 21 Uhr waren wir wieder im Hotel bzw. im Bettchen.

Am Hochzeitstag selber haben wir die Stadt schon fr√ľh Morgens (andere drehen sich um 9:15 Uhr an einem Samstagmorgen gerade zum ersten Mal im Bett um) im Hellen erkundet und sind dabei immer wieder irgendwo eingekehrt, um weitere K√∂stlichkeiten der polnischen K√ľche kennenzulernen, sowohl die herzhaften als auch die s√ľ√üen:

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Ja, ihr habt es richtig gesehen, Heini war diesmal auch mit von der Partie¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† also wird es √ľber kurz oder lang an dieser Stelle auch noch seine Sicht auf diese Reise geben¬†¬†¬† lachen
Nachdem wir alle Sehensw√ľrdigkeiten abgegrast haben, g√∂nnten wir uns noch einen sch√∂nen Spaziergang im Stadtpark auf dem Cavalierberg, denn das Wetter war einfach perfekt daf√ľr! Abends entschieden wir uns aus Bequemlichkeit im hoteleigenen Gasthof zu essen. Das Essen war sehr lecker, nur die Sitzgelegenheit (Holzhocker) lie√üen kein gro√ües Gef√ľhl der Gem√ľtlichkeit aufkommen – wir blieben dennoch fast¬†zwei Stunden.

Am Sonntag packten wir¬†nach dem Fr√ľhst√ľck¬†unsere Siebensachen ein und brachen nach Karpacz, den Deutschen mehr als Krummh√ľbel bekannt, auf. Die Entfernung von 20 km ist ja wirklich nur ein Katzensprung! Daf√ľr kamen wir bis direkt an den Fu√ü der¬†Schneekoppe, welche mit 1603 m als h√∂chste Erhebung¬†des Riesengebirges gilt. Unser Plan war, mit der Seilbahn¬†sowie weit es geht („Kopa“) nach oben zu fahren und dann den Rest des Weges bis zur Bergspitze zu laufen, aber aufgrund des starken Windes gab es keine Liftverbindung nach oben! Daher entschieden wir uns wenigstens eine Wanderung in der bezaubernden Schneelandschaft zu machen und von ca. 640 m die Hampelbaude in der H√∂he von 1258 m zu erreichen. Ich finde¬†Bergwanderungen an und f√ľr sich sch√∂n, aber dieses Gestapfe nach oben macht mich echt fertig¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† !

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Aber letzten Endes haben wir das angepeilte Ziel doch noch erreicht und g√∂nnten uns¬†in der¬†„Schronisko Strzecha Akademicka“¬†etwas Ess- und Trinkbares (meine quarkgef√ľllten Eierkuchen sind noch nicht fertig, deshalb sitze ich nur mit dem Tee da)

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Man glaubt es kaum, wie komisch und unbeholfen Leute laufen können, wenn sie die nur die klobigen Schuhe der Abfahrtskier anhaben! Und welches Getrampel dadurch in einem Holzhaus entstehen kann! Seitdem liebe ich meine bequemen Wanderschuhe noch viel mehr!

Auf dem Weg nach unten hatten wir sogar ein wenig Zeit f√ľr das eine oder das andere kleine P√§uschen.

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Die Strecke, welche wir ins Auge gefasst haben, war allerdings f√ľr¬†Wanderer wegen Lawinengefahr gesperrt, aber der alternative Weg war auch sehr gut zu erlaufen.

Als wir zur√ľck im Karpacz ankamen, schauten wir uns noch von Au√üen die wohl au√üergew√∂hnlichste Kirche in ganz Polen an¬†– die Kirche Wang:

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Was f√§llt euch bei dieser Kirche auf? Genau,¬†es ist eigentlich eine typisch norwegische Stabkirche! Sie ist sogar tats√§chlich norwegischer Herkunft und sollte einst im √Ėrtchen namens Vang¬†abgerissen werden, um durch eine modernere Bauweise ersetzt zu werden. Zum Gl√ľck hat¬†der in Deutschland lebende Maler J.C.C. Dahl¬†diese gekauft und dann im Riesengebirge wieder aufbauen lassen. Dort f√§llt sie wirklich sehr auf, passt aber ganz gut zu den Schneelandschaften –¬†finde ich.

Das war der letzte Höhepunkt unseres Ausflugs. Von dort ging es mit einem kleinen Zwischenstopp zum Essen und zum Einkaufen von polnischen Lebensmittel direkt nach Hause.

Ich habe bei dieser Reise √ľbrigens festgestellt, dass mein Polnisch inzwischen ziemlich gut geworden ist, denn ich¬†wurde sowohl verstanden als auch verstand ich das geschriebene und gesprochene Wort, vorausgesetzt, es¬†wurde nicht zu schnell ausgesprochen¬†¬†¬† zwinker
Das war insofern sehr n√ľtzlich, da sich die Deutsch- und Englisch-Kenntnisse¬†der von uns kennengelernten, polnischen Bev√∂lkerung als nicht wirklich gut erwiesen haben, obwohl der Wille, sich in diesen Sprachen zu unterhalten, stets vorhanden war.¬†Allerdings d√ľrfte¬†mein Polnisch auch¬†noch seeeeehr ausbauf√§hig sein¬†¬†¬† zwinker

Das war also die kurze Zusammenfassung von unserem Hochzeitstagausflug in die slawische Nachbarschaft    standard