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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 23.
Okt

Wenn die M√§dels greifbar sind, verbringen wir nach wie vor sehr gern viel Zeit mit ihnen zusammen, aber das kennen ja die Leser dieses Blogs bereits zu Gen√ľge ¬†¬† zwinker

Gestern haben wir uns das neuer√∂ffnete Milit√§rhistorische Museum als Ziel der Familienunternehmung auserkoren, auch wenn das Wetter sich¬†¬†genau so gut f√ľr¬†eine lange Wanderung h√§tte eignen k√∂nnen. Die Medien berichteten seit Tagen von langen Warteschlangen und √ľberf√ľllten R√§umen, aber Dank der gro√üz√ľgigen Raumgestaltung und vermutlich auch des sch√∂nen Wetters haben wir problemlos unseren Rundgang durch alle vier Etagen des Museums¬†meistern k√∂nnen, ohne anderen Besuchern im Weg zu stehen. Die Ausstellung ist sehr interessant und vielseitig, allerdings haben wir manchmal mit der Beschilderung der Exponate ein paar Problemchen gehabt: Manche Schilder waren zu weit von den von ihnen beschriebenen Gegenst√§nden entfernt, andere Sachen waren¬† gar nicht beschriftet. So¬†konnten Carsten und ich unsere Diskussion √ľber eine Rakete im Ausstellungsraum erst beenden, nachdem wir eine Museumsmitarbeiterin befragt haben. Ich h√§tte nie gedacht, dass die V2¬† so riesig war!!! Carsten hat mit seiner Vermutung wirklich Recht gehabt … ¬†¬† ¬†sprachlos¬†¬†¬† Aber das Schild dazu war eben genau so wenig zu finden wie¬†eins zu der Landungskapsel von Siegmund J√§hn.

Es gab noch einige Exponate¬†im Hof und manches davon h√§tte Andrea wohl gern mitgenommen, aber daf√ľr haben wir leider keinen Platz in der Garage¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬† :

Das Museumsgeb√§ude ist √ľbrigens auch eine Augenweide, da hat Herr Libeskind wirklich etwas Sch√∂nes zustande gebracht.

Die Stahlkonstruktion beherbergt eine Aussichtsplattform – ein Besuch ist wirklich zu empfehlen! √úbrigens, bis Jahresende zahlt man f√ľr den Rundgang im Museum keinen Eintritt¬†¬†¬†¬†lachen

Nach¬†√ľber 3 Stunden hatten unsere K√∂pfe jede Menge Eindr√ľcke und Informationen zu verarbeiten, nur die M√§gen w√ľnschten nun eine F√ľllung und die F√ľ√üe¬†etwas Erholung. Daher lie√üen wir unseren Samstag im Schnitzelgarten ausklingen.

Heute war wieder ein sch√∂ner, sonniger Herbsttag. Trotzem lie√üen wir es ganz gem√ľtlich angehen und g√∂nnten uns nach dem sp√§ten und ausgedehnten Fr√ľhst√ľck erstmal eine kuschelige Runde im Fernsehraum, um¬†uns nochmals mit dem „Leben des Brian“ zu befassen. Erst am Nachmittag habe ich meine B√§ren in die Tasche gepackt und¬†meine beiden M√§dels sowie Andreas Freundin My¬†zu den benachbarten Streuobstwiesen im Zschonergrund f√ľr eine Fotosession entf√ľhrt.

Es war zwar etwas windig, aber sonnig, insofern auch noch relativ warm, solange man sich nicht im Schatten aufgehalten hat    zwinker

Es sind ganz viele Bilder entstanden, aber ich muss sie noch sichten und sortieren, bevor ich erneut mein Profil bei Artflakes auff√ľlle¬†¬†¬† zwinker

Ein paar kann ich doch schon mal zeigen.   lachen

Ich finde, das war ein hervorragender Start in die Urlaubswoche!



2011 09.
Okt

Nachdem die Woche derart ereignisreich war, habe ich viel Wert darauf gelegt, mir am Wochenende etwas mehr Freizeit zu gönnen. Dennoch konnte ich es mir nicht entgehen lassen, am Samstag die Schule unserer Kinder zu besuchen. Es sollte ja schließlich der letzte Tag der Feierwoche sein.

Stephanie wurde gleich nach dem Fr√ľhst√ľck von Carsten zum Gymmi gebracht, weil es just in dem Augenblick begonnen hat, wie aus den Eimern zu sch√ľtten! Eigentlich war es geplant, dass sie wie immer zu Fu√ü l√§uft, aber bei dieser Wetterlage wollten wir unsere Maus doch nicht im Regen stehen lassen. ¬†¬† zwinker

Als wir uns ein paar Stunden später selbst auf den Weg machten, schien die Sonne so unschuldig, als ob sie bereits den ganzen Vormittags da gewesen wäre!  Den Wetterlaunen nach sollte der gestrige Samstag definitiv statt Oktober in April umbenannt werden.    zwinker

Das Gelände das Gymnasiums war recht gut besucht, allerdings verringerte sich der Anteil der Menschen in der Gängen von Etage zu Etage. Da Stephanie ihren Dienst unterm Dach schob, hatte sie und ihre Kumpels nicht sonderlich viel zu tun.  Es verirrten sich nur wenige  Besucher dorthin, die meisten blieben bei diversen Ständen im Erdgeschoß bzw. im 1. Stock hängen. 

Carsten und ich schafften es unter anderem, einen Teil¬†des gro√üen Showprogramms der Sch√ľler mitzuerleben und ich stellte fest, dass ich inzwischen so sentimental geworden bin, dass mich nicht nur die Auftritte meiner M√§dels, sondern eigentlich aller¬†Kinder zur Tr√§nen r√ľhren kann.¬†¬†¬†¬†erroeten

Nach dem Schulfestbesuch fuhren wir kurz zu einem relativ kleinen Shoppingscenter in der N√§he, wo wir unser Mittagessen organisierten und ich im Anschlu√ü noch ein paar Kleinigkeiten f√ľr meien Garderobe¬†in¬†zwei L√§den besorgen konnte.

Und das war’s mit unseren au√üerh√§uslichen Aktivit√§ten. Der Rest ist schnell beschrieben: essen, lesen, schlafen, viel Zeit am Rechner verbringen (ich war schon ewig nicht mehr einige Stunden am St√ľck dran), miteinander quatschen, bl√∂deln und einfach die Beine in der H√§ngematte hochlegen,¬†in den H√§nden eine Fotozeitschrift haltend.

Ich glaube, jetzt habe ich genug Kraft, um die nächste Woche zu wuppen.    lachen



2011 05.
Sep

Das¬† Wochenende war einfach umwerfend! Solche Freitage+Samstage+Sonntage w√ľnsche ich mir im n√§chsten Sommer regelm√§√üig!¬†¬†¬† standard

Bei diesem Wetter ging selbst die Arbeit fast wie von¬†Zauberhand: Unser W√§schesack namens Bulla war komplett leergewaschen, die Fahrr√§der haben sich von den letzten Schlamm- und Sandresten vom R√ľgen-Urlaub getrennt und auch unser Zaun hat endlich seinen Doppel-Anstrich bekommen:

Mein Mann hat sich erneut als großer MacGyver-Fan geoutet und hat richtig ausgefallene Ideen zur Trocknung der Zaunsegmente umgesetzt. Ich war von seiner kreativen Lösung wirklich sehr beeindruckt!    verliebt

Au√üerdem habe ich die Chance genutzt und Stephanie bei ihren Hausaufgaben f√ľr den Kunstunterricht geholfen. Sie hat daf√ľr n√§mlich einige Aufnahmen von sich selber gebraucht und ich habe mich als Fotografin angeboten.¬†¬†¬† zwinker

Hier sind ein paar Ergebnisse des Fotoshootings. Ich finde, meine Kleine macht sich gut als Model.    zwinker

 

 

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß dabei.    lachen

Von dieser Sommerfreude k√∂nnen wir nun ab heute in den schwer verregneten Tagen noch ganz lange zehren … und das ist auch¬†gut so!



2010 19.
Sep

Mein Mann¬†versp√ľrt im Gegensatz zu mir nicht immer das Bed√ľrfnis seinen Geburstag in einer gro√üen Runde zu feiern. Deshalb beschlossen wir es dieses Jahr¬†wirklich ganz ruhig, sprich zu zweit, anzugehen, da die Kinder eh ein Papa-Wochenende hatten.

Zu Hause zu bleiben passte uns aber nicht wirklich, deswegen wurden 2 Pl√§ne „ausgearbeitet“: bei gutem Wetter ein Ausflug zum Alternativen B√§renpark nach Worbis in Verbindung mit dem¬†vor¬†ewigen Zeiten¬†geplanten Besuch der Gedenkst√§tte in Buchenwald oder bei schlechtem Wetter ein Schwimm- und Saunatag in den Badeg√§rten Eibenstock. Schon lange hatten wir¬†nicht so¬†derartiges Interesse an¬†Wetterprognosen f√ľr¬†ein Wochenende¬†gehabt, wie in dieser Woche!¬†¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Letzendlich beschlossen wir lieber den Tag im Freien zu verbringen.

Daher standen wir am Samstag schon um 5:30 Uhr auf, um uns eine Stunde sp√§ter¬†auf den Weg gen Westen zu machen, denn¬†wir hatten etwa¬†300 km vor uns. Der Wettergott war uns genau so hold wie der Stauverwalter (auf der¬† Gegenspur gab es einen LKW-Unfall, welcher die Autobahn f√ľr mehrere Stunden blockierte, da ein¬†Sattelschlepper quer auf der¬†Stra√üe stand – zum Gl√ľck alles nur Blechsch√§den). Es gab ein schnelles Fr√ľhst√ľck bei McDonalds, wobei Carsten sich mehr dem klassischen Fr√ľhst√ľcksangebot dieser Kette widmete, w√§hrend ich meinen Kaffee und¬†Bagel bei McCafe organisierte.

Der B√§renpark war toll! F√ľr mich als B√§renfan war es nat√ľrlich¬†wahnsinnig interessant zu sehen, wie sich die Meister Petze vertun, wenn der Mensch sie nicht st√§ndig rumkommandiert. Jeder B√§r hatte ein trauriges Schicksal hinter sich, bevor er in dieser gro√üz√ľgigen Anlage ankam. Als Zirkusb√§r oder als einer, welcher in einem engen K√§fig etliche Jahre verbringt, hat man kein einfaches Leben. In Worbis gibt es eine Zufluchtst√§tte f√ľr solche Tiere. Die j√ľngeren und fitteren B√§rlis teilen ihr Reich sogar mit einigen Kanadischen W√∂lfen, aber die „Rentner“ haben ihren eigenen, wolfsfreien Bereich,¬†die sogenannte¬†„Senioreresidenz“.¬†Die¬†B√§ren dort sehen und h√∂ren schlecht und¬†damit¬†k√∂nnten¬†ihnen die Isegrims¬†das Leben schwer machen, wenn es z.B. um die Futterverteilung ginge. B√§ren sind zwar Allesfresser, d.h. sie finden auch √Ąpfel und Eisbergsalat durchaus attraktiv, aber hin und wieder gibt es auch Hirsch oder Kalb im Ganzen und das finden die W√∂lfe nat√ľrlich √§u√üerst interessant. Ach, ich k√∂nnte jetzt Stunden dar√ľber schreiben, was ich alles gesehen und √ľber das Leben der B√§ren dazu gelernt habe …¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† Auf jeden Fall fand ich den j√ľngsten, 6-j√§hrigen B√§ren namens Pedro am lebhaftsten und von seinem Benehmen her am knuffigsten, aber auch Goliath √ľberzeugte mich durch seine Art, sich um ihn zu k√ľmmern und ihn dennoch¬†nicht auf seiner Nase herumtanzen zu lassen. Leider hat letzterer Arthritis und es f√§llt ihm nicht sonderlich leicht, sich zu bewegen.¬†Emma ist eine ganz besondere B√§rin, mit hellem dichten Fell, welches sie immer wieder an irgendeinem Baumstamm „gek√§mmt“ hat.¬† Auch die Anderen sind einfach sch√∂n zu beobachten, besonders zu den F√ľtterungszeiten und in den Stunden danach.¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬† Die Einzelheiten √ľber jeden einzelenen Bewohner¬†dieses Parks kann man auf der liebevollen und sehr informativen Homepage nachsehen.

Nach ca. 4 Stunden in der b√§rigen, kauenden und schmatzenden¬†Gesellschaft hatten wir auch Hunger und g√∂nnten uns ein Mittagessen in einem kleinen Restaurant, welchen wir unterwegs gesehen und f√ľr vertrauensw√ľrdig befunden haben. Das Essen war superlecker, sowohl Carstens Roulade mit Kl√∂√üen und Rotkohl als auch mein Rehr√ľcken mit Steinpilzen und Kartoffelecken. Aber mein Essen war am Ende doppelt so teuer wie seins …¬†¬†¬† unschuldig

Danach fuhren wir nach Buchenwald. Als wir bei der Gedenkst√§tte ankamen, waren wir von der Gr√∂√üe der Anlage √ľberw√§ltigt. Wir versuchten, das Gel√§nde auf eigene Faust zu erkunden, schlossen uns aber bei der erstbesten Gelegenheit einer kostenlosen F√ľhrung an, welche leider schon nahezu vorbei war. Danach¬†sahen wir uns noch im Schweinsgalopp eine der vielen Ausstellungen an und gaben am Ende doch auf. Wir beschlossen nochmals zu kommen und einen ganzen Tag hier zu verbringen, denn alles andere w√§re dem Ganzen einfach nicht gerecht … von dieser Ged√§nkst√§tte wusste ich schon seit meiner Schulzeit, unter anderem durch das Lied „Buchenwalder Mahngel√§ut“¬†und es war einfach nicht richtig, sich mit der Geschichte dieses Ortes¬†nur oberfl√§chlich zu befassen. Aber auch¬†unser kurzweiliges Auseinandersetzen hat am Ende zu einer Diskussion √ľber die Schuldfrage der in diesem KZ Arbeitenden zwischen mir und meinem geliebten Geburtstagskind gef√ľhrt.

Wir verlie√üen das Gel√§nde und fuhren zu dem Mahnmal, welches wir immer von der Autobahn aus gesehen haben. Hier¬†gibt es¬†die genaue Beschreibung dieser gesamten Anlage. Aber sogar an solchen traurigen Orten kann man die herbstlichen Sonnenstrahlen geniessen, denn Sonne gab es dieses Jahr nicht wirklich oft zu sehen …

Die Bilder von beiden Ausfl√ľgen habe ich bei picasa hochgeladen: B√§renpark¬†und Buchenwald.

Es war ein wirklich sch√∂ner Tag und ich bin unglaublich froh dar√ľber, dass mein Mann die gemeinsame Zeit mit mir auch nach fast 9 gemeinsamen Jahren immer noch als das sch√∂nste Geschenk (im Vergleich zu¬†dem N√ľvi von Garmin¬†und einem Anti-Stress-Sack)¬†betrachtet. Denn ich geniesse die¬†Stunden und Tage¬†mit ihm genau so!¬†¬†¬†¬† verliebt



2010 15.
Sep

Das sagt ein Arbeitskollege von mir ziemlich oft und ich muss ihm irgendwie sogar recht geben. Es ist eine tolle Umschreibung des Zustands: ich habe ein supertolles Wochenende verbracht, aber komme seit Tagen nicht richtig dazu, mal dar√ľber zu berichten.

Und das Wochenende war einfach nur klasse. Schon allein wegen des Wetters: es war warm und sonnig!    lachen

So f√ľgten sich sogar ein trockener Tag und die M√∂glichkeit zusammen, dass ich noch schnell den Rasen¬†m√§hen konnte. Ok, vergessen wir das W√∂rtchen „schnell“. Da die Grashalme und G√§nsebl√ľmchen schon √ľber meine Kn√∂chel herausragten, war der Auffangkorb nat√ľrlich immer wieder im Nu voll. Aber was uns nicht t√∂tet, macht uns stark und ich habe jetzt eine gem√§hte und mal wieder seit Tagen klatschnasse Wiese hinterm Haus.

Das war allerdings nicht das Highlight vom Samstag. Viel sch√∂ner war unser Abend bei Kerstins Geburtstagsfeier in Zehren (liegt von uns aus gesehen hinter Mei√üen). Sie hat zu ihrem 40. ein ganzes Haus gemietet, wo wir nur unter uns waren und sowohl √ľber die K√ľche als auch die Aufenthaltsr√§ume¬†und Schlafzimmer verf√ľgen konnten. Davor hatte ich √ľbrigens noch nie den Begriff¬† „R√ľstzeitheim“ geh√∂rt. Man merkt, dass eine atheistische Erziehung manchmal wirklich zur Unkenntnis f√ľhrt …

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Sterne am s√§chsischen Himmel gesehen wie dort! Es war einfach bezaubernd! Auch unsere Kinder hatten unerartet mehr Spa√ü¬†auf der Fete gehabt als sie vermuten konnten. Stephanie hat zwischen den G√§stekindern¬†zuf√§llig ein M√§dchen getroffen, welches mit ihr beim TJG-Projekt¬†„Point Of No Return“ mitgemacht hat. Die Welt ist doch ein Dorf, nicht wahr? Da unser Haus in der N√§he der Kirche mit angeschlossenem Friedhof lag, haben die beiden sich sogar einen n√§chtlichen Spaziergang zwischen den Gr√§bern geg√∂nnt. Sie waren aber ganz schnell zur√ľckgekommen, denn es war¬† dann doch ganz gruselig f√ľr die M√§dels gew0rden¬†¬† ¬†zwinker¬†¬†¬†¬†Ein paar¬†kleinen Igel, welche immer wieder die Wege der Menschen kreuzten, waren aber nicht daran schuld, denn sie wurden als s√ľ√ü empfunden und man versuchte sie sogar mit¬†Birnen zu f√ľttern.

Nach dem Fr√ľhst√ľck an einer gro√üen Tafel im strahlenden Sonnenschein und anschlie√üendem gemeinschaftlichen Aufr√§umen f√ľhren wir gegen Mittag wieder zur√ľck nach Hause. Am Nachmittag waren Carsten und ich bei G√ľnter und Barbara zum Fischgrillen eingeladen. Die Kinder durften diesmal allein zu Hause bleiben. Die Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht verfloss genau so schnell wie unser Rotwein ¬† lachen¬†¬†¬† Wir haben uns schon so lange nicht gesehen und hatten nat√ľrlich jede Menge zu berichten. Man bleibt zwar immer im e-mail Kontakt, aber ein Gespr√§ch bei Feuerchen an einem lauen Sommerabend ist nat√ľrlich viel sch√∂ner!

Aber f√ľr alles Sch√∂ne muss man irgendwann mal blechen und das taten wir am Montag. Da die M√ľcken an dem Wochenenende viel mehr Futterangebot bekamen als sonst √ľblich, genossen sie das gro√üz√ľgige Angebot, ergo es juckte √ľberall. Die kurzen N√§chte haben dazu beigetragen, dass wir am ersten Tag der Arbeitswoche unglaublich fr√ľh den Geschichten unserer Kopfkissen lauschten und der rasante Wetterumschwung von „sonnig und warm“ auf „kalt und regnerisch“ bescherte mir au√üerdem heftige Kopfschmerzen. Aber jetzt gew√∂hnt man sich schon langsam an die Regenwolken und¬†wir erinnern¬†uns einfach gern an das letzte Wochenende!



2010 29.
Aug

Wenn man dar√ľber nachdenkt, was ich an dem Wochenende gesehen und erlebt habe, kommt man recht einfach auf diesen Spruch.

Das Wochenende startete schon am Freitagabend mit einer lustigen und fr√∂hlichen Geburtstagsfeier bei unseren Freunden. In Bezug auf die Trinkspiele & Co hatte ich die harte Schale, in Bezug auf manche Lieder schmolz mein weicher Kern …¬† ¬† zwinker

Am Samstagabend haben wir uns wie Rabeneltern benommen und unseren Nachwuchs (immerhin schon 14 und 17!) alleine zuhause gelassen. War ja auch gut so, denn „The Expandables“ ist zu Recht mit FSK 18 gekennzeichnet. F√ľr die Liebhaber des „Knall! Boom! Bang!“-Genres ist der Film absolut empfehlenswert, denn die Kampfszenen waren nicht f√ľr sensible Gem√ľter konzipiert. Daf√ľr hatte man gute Schauspieler der alten und der modernen¬† Action-Schule zu Gesicht bekommen sowie einige coole Spr√ľche. Aber man merkte auch, dass Sly den Streifen selber ins Leben gerufen hat, denn man sp√ľrte immer wieder, dass „Rambo IV“ dort in vielerlei Hinsicht den Paten spielte. Wer eine geistreiche Story sucht, sollte das Geld lieber f√ľr irgendwas anderes ausgeben, f√ľr eine knallige Actiongeschichte a la Popcornkino ist es aber v√∂llig ausreichend gewesen.¬†¬† zwinker

Damit war mein harter Teil dieses Wochenendes¬†eigentlich auch schon abgehakt. Der Sonntag entwickelte sich als wundersch√∂ner, spa√üiger und fr√∂hlicher Familientag. Die M√§dels haben ganz toll beim Russischunterricht mitgemacht. Dabei sollten sie mir unter anderem auch erz√§hlen, um was¬†es im Lied von Evgenij Grischkovetz, welches einfach nur „Singen“¬†(„–ü–Ķ—ā—Ć“)¬†¬†heisst, eigentlich geht. Sie haben sich gut mit dem Text geschlagen¬†¬† *lob*¬†¬† . Danach verbrachten wir einige Stunden bei diversen Spielen wie „Cluedo“, „Popcorn“ , „Stadt, Land, Flu√ü“ sowie¬†„Jenga“ und¬†„Schiffe versenken“, bevor wir uns zum Abschlu√ü noch mit der Frage „Wer bin ich?“¬†besch√§ftigten. Es war f√ľr¬†uns alle nicht einfach, denn im Wohnzimmer sa√üen laut Stirnzettel Donald Duck, R√ľbezahl, Pumuckl und Ronaldinho. Wir haben uns echt genial am√ľsiert und haben viel und lange gegrinst und gelacht.¬†Zum Schlu√ü gingen wir noch gemeinsam ins Kino, um „Toy Story 3“¬†zu sehen. Der Trickfilm f√ľgt sich perfekt in die Reihe und ist einfach nur sch√∂n. An einer Stelle musste ich sogar heimlich die Tr√§nen wegwischen. Es geht dort n√§mlich darum, dass Andy, dem alle Spielsachen geh√∂ren, ¬†inzwischen 17 Jahre alt geworden ist (da hatte ich sofort eine Parallele zu meinem eigenen Kind gezogen) und¬†aufs College ging.¬†Aus diesem Grund¬†r√§umte er alles aus seinem Zimmer aus. Als seine Mutter dann seufzend mit ihm im leeren Kinderzimmer stand und er schon losfahren wollte, f√ľhlte ich mit der Zeichentrickmutter.¬†Es wird nicht mehr all zu lange dauern, bis auch meine Gro√üe ihre Siebensachen f√ľr die n√§chste Bleibe einpacken wird … da sieht man, dass ich doch ein Weichei bin, oder?¬†¬† ¬† standard



2010 22.
Aug

Das Wochenende ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber die aufregendsten¬†Momente haben wir schon alle erlebt. Es fehlt derzeit nur noch die R√ľckkehr der M√§dels vom Papa und ein langes Abendessen, damit Andrea in aller Ruhe von ihrer Schullandheimfahrt erz√§hlen kann.

Am Freitag musste ich¬†planm√§√üig l√§nger arbeiten. Danach trafen mein Mann und ich uns ganz romantisch zum Essen¬†in einer kleinen¬†ausl√§ndischen Gastst√§tte an der Ecke. Dort gab es wie immer den besten D√∂ner und D√ľr√ľm¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† Mit einer frischen Knoblauchfahne zogen wir dann ins Kino, um den neuen Streifen mit Frau Jolie zu sehen: „Salt“. Es¬†ist eine spannend erz√§hlte Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen. Wer die „Bourne“-Trilogie mag, wird auch „Salt“ ganz gewiss toll finden.

Den Samstagvormittag verbrachten wir mit¬†H√ľbschmachen und Geschenkeeinpacken, bevor wir uns um ca. 11 Uhr¬†bei strahlendem Sonnenschein im offenen Cabrio auf den Weg zum Schlo√ü Weesenstein aufmachten. Denn dort sollte die Hochzeitsfeier von Sebastian und Helena stattfinden, welche wir schon seit einigen Jahren kennen. Sebastian spielt im gleichen Verein wie Carsten Badminton und sie sind genau so wie wir ein gemischtes, genauer gesagt, russisch-deutsches P√§rchen. Ich sch√§tze,¬†diese Gemeinsamkeit war¬†¬†bestimmt mit ausschlaggebend, dass wir zu¬† ihrem besonderen Tag eingeladen waren.¬†¬†¬†¬† standard

Es war eben eine¬†bunt durcheinander gew√ľrfelte Gesellschaft, aber eine sehr gut gelaunte, fr√∂hliche, offene ¬†und herzensgute. Wir haben uns dort sehr wohl gef√ľhlt und sowohl die Zeremonie als auch die F√ľhrung¬† durch das Schlo√ü (eine sehr au√üergew√∂hnliche Architektur, da es ein Mix aus Schlo√ü und Burg ist) und die Feier als solche genossen. Es war ein wirklich gelungenes Fest …¬†ich habe nur 2 Dinge zu beklagen: einen leichten Sonnenbrand auf den Schultern¬†bzw. im Ausschnitt (der Wettergott hat wohl zu gut gemeint¬†¬†¬† zwinker¬† ¬†)¬† sowie etwas schmerzende F√ľ√üe, denn ich habe schon so lange nicht mehr so viel getanzt¬†¬†¬† standard

Durch die¬†Feier f√ľhrte den ganzen Abend¬†eine Tamada (typisch sowjetische Moderator/in f√ľr gro√üe Feierlichkeiten). Sie hatte eine fantastische Stimme und hat wunderbar live gesungen. Bei einem der lustigen Spiele hat sich herausgestellt, dass sie genau wie ich aus der Ukraine stammt, da war es kein Wunder, dass wir schnell auf unsere Geheimsprache umschalteten, wenn wir zu zweit gesprochen haben.¬†¬† lachen¬†¬†¬† So konnte ich mal wieder 3 Sprachen an einem Abend nutzen, was mich sehr gefreut hat.¬† cool

F√ľr die √úbernachtung vor Ort wurde auch gesorgt, so fr√ľhst√ľckten wir heute ab 9:00 Uhr noch sehr gem√ľtlich fast bis Mittag mit dem Gros der G√§ste, bevor wir erneut beim supersommerlichen Wetter im offenen¬†Cabrio¬†nach Hause fuhren.

Inzwischen sind auch die Mädels wieder in der Casa OLCA angekommen. Jetzt werden die Fotos von der Hochzeitfeier, Andreas Schullandheimfahrt und evtl. von dem Wochenende der Kinder angesehen. Ich liebe es, Fotos zu sehen und die Geschichten dazu zu hören!



2010 24.
Mai

Drei Tage am St√ľck frei¬†– ich habe es nach der sehr anstrengenden Arbeitswoche wirklich gebraucht. Wir Eltern haben diese Pfingsttage ohne Kinder verbracht und uns redlich bem√ľht,¬†viel Zeit zusammen zu¬†geniessen und endlich die Dinge zu tun und zu machen, welche uns Freude machen. Was nicht heisst, dass wir das Schlafzimmer nie verlassen h√§tten¬†¬†¬† zwinker

Wir haben uns an zwei Tagen mit meinen Bekannten getroffen, welche nun zu unseren gemeinsamen Bekannten geworden sind. Am Samstag¬†war Lisa (ich habe sie bei einer Lesung im Kulturhaus Loschwitz kennengelernt) mit ihrer bezaubernden kleinen Tochter Miriam bei uns zu Hause, doch eigentlich hatten¬†Lisa und ich¬†uns zum Besuch einer kleinen Fotoausstellung im Kreativzentrum „Omnibus“¬†getroffen. Die Ausstellung war nicht schlecht, aber wie gesagt – klein. Daher hatten wir noch jede Menge Zeit, welche wir mit gem√ľtlichem Quatschen in der Casa OLCA nutzten. Am Sonntagnachmittag kam Margarete mit ihrem Mann bei uns vorbei. Ich kenne sie durch meinen Hebr√§ischkurs und wir haben uns immer wieder in K√ľrze zwischen T√ľr und Angel √ľber alles M√∂gliche unterhalten. Diesmal hatten wir endlich¬†etwas mehr Zeit zum Teetrinken und Schnacken.¬†¬†¬†¬† standard¬†

Ich habe mich¬†auf ein paar neue¬†kulinarische Felder¬†gewagt. Aber jetzt weiss ich, dass man mit Dinkel-Vollkornmehl und¬†Himbeermarmalde superleckere¬†Doppelkekse backen kann und dass¬†eine Soljanka georgischer Art meinem Mann auch gut mundet. Spargel und Borschtsch¬†z√§hlen¬†zwar nicht¬†mehr¬†als unbekannt in meiner K√ľche und auch das schmeckte allen Essern¬†¬†¬† *freu*¬†¬†¬† ¬†standard¬†

Wir haben uns zudem noch 3 Filme aus der Videothek ausgeliehen. Davon kann ich nur einen, n√§mlich „Der Informant“ mit Matt Damon in der Hauptrolle nicht weiterempfehlen. „Die Stadt der Blinden“¬†(mit Julianne Moore) und „Defiance“ (mit Daniel Craig und Liev Schreiber) dagegen sind aus meiner Sicht auf jeden Fall sehenswert. Sie sind allerdings keine leichte Kost, denn im Grunde genommen geht es in¬†beiden Streifen darum, wie weit darf ein Mensch gehen, um andere zu retten, f√ľr die er/sie sich verantwortlich f√ľhlt. Es ist keine leichte Aufgabe, aber eine machbare,¬†allerdings muss man unter Umst√§nden auch in Kauf nehmen, dass¬†besondere Umst√§nde oft auch au√üerordentliches Handeln erfordert.

Ich habe¬†zudem auch¬†noch ein wenig Zeit zum Lesen gefunden und so kann ich verk√ľnden, dass „Eine kurze Geschichte von fast Allem“ von Bill Bryson ein tolles Buch f√ľr¬†jeden ist, der sich gern mit Wissenschaften besch√§ftigen m√∂chte, ohne daf√ľr ein Studium machen zu m√ľssen. Egal, ob es dabei¬†um die menschliche DNA, das Weltall, diverse Entdeckungen oder¬†skurilles Benehmen¬†von Ber√ľhmheiten geht, das Buch liest sich ziemlich leicht. Manches habe ich zwar nicht 100%-ig verstanden oder behalten, aber f√ľr die sogenannte Allgemeinbildung ist es eine fabelhafte Lekt√ľre. Jetzt stecke ich mitten in¬†Polizeiermittlungen, welche von Jan Seghers im „Partitur des Todes“ beschrieben sind.

Und während ich mich am Samstagspätnachmittag mit meinem, von Unkraut befallenen Kräuterbeet beschäftigt war, schlichen sich meine Bären heimlich aus dem Haus und genossen die Annehmlichkeiten von ungemähten Rasen.    lachen

Hier sind die Fotobeweise:



2010 09.
Mai

Wenn ich just in diesem Moment auf die Uhr schaue, dann erschrecke ich aufgrund der Tatsache, dass das Wochenende mal wieder viel zu schnell vorbeigehuscht ist.

Aber es war bislang ein wirklich tolles gewesen! Zum Einstieg in die Freizeit haben mein Mann und ich uns ein Abendbrot bei BurgerKing geg√∂nnt, bevor wir dann zum geplanten CouchSurfing-Treffen in die Neustadt gefahren sind. Es stellte sich heraus, dass vorher zu Essen eine wirklich tolle Idee war, denn so konnten wir uns im Irish Pub „Tir Na Nog“¬†voll und ganz auf unsere Getr√§nke (Kilkenny und Cola – ratet mal, wer was genommen hat¬†¬† lachen¬†¬†¬† ) und viele wahnsinnig nette und interessante Couchsurfer konzentrieren. Es¬†waren¬†einige bekannte Gesichter dabei, wie z.B. Eleanor oder Mandy, aber auch viele neue¬†mit √§u√üerst spannenden Lebensl√§ufen, wie z.B. Natasha, welche in Alma-Ata in Kasachstan geboren¬†ist, lange in Gro√übritannien gelebt hat und nun in Dresden studiert. Ich konnte am Freitagabend¬†4 meiner gelernten Sprachen nutzen: Deutsch, Englisch, Russisch und sogar Portugiesisch¬†¬†¬† lachen¬†
Ich gehe stark davon aus, dass wir die meisten Leute auch noch außerhalb solcher organisierter Treffen wieder sehen werden.

Der Rest vom Wochenende war eine Abwechselung zwischen Entspannung und konzentrierer Aufr√§umarbeit. Ich habe n√§mlich jetzt selber die Nase voll von meinen undurchsichtigen Papierbergen und k√§mpfte zwei Nachmittage lang, bewaffnet mit M√ľllbeutel und Locher, entschlossen dagegen an. Ein Teilsieg ist inzwischen meiner! Passt √ľbrigens¬†gut zum 9. Mai, der ist¬†in den L√§ndern¬†der Ex-UdSSR ja schlie√ülich auch „Tag des Sieges“¬†¬†¬† standard



2010 30.
Apr

Diese Woche war erneut vollgespickt mit diversen Terminen, daher freue ich mich wieder wie bl√∂d auf das bevorstehende Wochenende!¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† Wenn wir unsere Pl√§ne so umsetzten, wie besprochen, dann wird es ein recht gem√ľtliches und verfressenes sein¬†¬†¬† lachen

Als Auftakt wird bei einigerma√üen gutem Wetter (leider sprechen die Modaratoren im Radio immer wieder von Schauer und Gewitter¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬† ) wohl das Mai- bzw. Hexenfeuer im Volkspark Briesnitz besucht. Dabei gibt es schon vor dem eigentlichen gro√üen Feuer¬†am Nachmittag immer ein s√ľ√ües Begleitprogramm auf der aufgebauten B√ľhne und drumherum. Die Kinder aus den umliegenden Schulen k√∂nnen vorf√ľhren, was sie in ihren kreativen AGs gelernt haben und auch diverse Vereine nutzen gern die Gelegenheit durch den Verkauf von diversen Leckereien oder¬†Auftritten auf der B√ľhne¬†auf ihr Programm aufmerksam zu machen. Au√üerdem trifft man dort immer jede Menge Leute, welche man manchmal wirklich ausschlie√ülich¬†bei dieser Veranstaltung¬†zu Gesicht bekommt, da die Wege sich im Alltagsgeschenen dann doch zu selten kreuzen, man sich aber z.B.¬† noch aus der Grundschulzeit der Kinder¬†gut kennt.

Aber vorher muss ich noch einen vollen Arbeitstag schaffen, daher flitze ich nun ganz schnell unter die Dusche, damit ich p√ľnktlich im B√ľro bin und auch p√ľnktlich daraus verschwinden kann.¬†¬†¬† zwinker

Allen Lesern w√ľnsche ich ein sonniges und gl√ľckliches Wochenende!