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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 02.
Apr.

Meinen guten Vorsatz fĂŒr 2018 habe ich wohl schneller gebrochen als gedacht, denn eigentlich wollte ich in diesem Jahr meine Berichte ĂŒber die monatlich geplanten Fotoprojekte schneller veröffentlichen als im Jahr davor. Hat wohl schon im Januar nicht geklappt … daher habe ich nun endlich die Osterfeiertage dafĂŒr genutzt, euch die Bilder, welche ich ganz brav rechtzeitig im jeweiligen Monat gemacht habe, zu prĂ€sentieren. Wie sagt man so schön: „Lieber spĂ€ter als nie“    🙂

Also das Thema vom Januar war/ist „Alkoholisches“ – davon hat ja sicherlich jeder von uns irgendwas im Schrank. Und so habe auch ich zuerst auf die GetrĂ€nke zurĂŒckgegriffen, welche sich in unserer Wohnung befinden. Da wĂ€ren bei mir ein Whiskey …

… ein Sahnelikör …

… und natĂŒrlich ein Wodka    đŸ™‚

Da bei uns die unterschiedlichen Weinsorten stets im Keller lagern, durften die drei Weinfarben ebenfalls eine Rolle beim ersten Projekt des neuen Jahres spielen:

Unterschiedliche Farbabstufungen lassen sich auch pÀrchenweise ganz gut kombinieren:

Ich war auch von manchem FarbĂŒbergang zwischen den unterschiedlichen Weinsorten ganz angetan:

Und auch die Spiegelung der Weinkelche ineinander fand ich ein Foto wert:

Mal ehrlich, ein Glas Rotwein hat manchmal schon etwas blutrĂŒnstiges in sich, nicht wahr?

Aber es ist und bleibt eine schöne und richtig krÀftige Farbe:

Ein Rose sieht naturgemĂ€ĂŸ etwas zarter aus:

Ich trinke gelegentlich gerne auch mal einen Cocktail, habe aber bis jetzt noch nie einen selber gemischt. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich deswegen bis zu unserem Februar-Urlaub gewartet habe und deshalb diese Aufnahmen hier ausnahmsweise mal nicht nur aus dem Januar stammen    😉
Ich finde, mit einem solchen MixgetrĂ€nk kann man eine entspannte Stimmung, welche ĂŒberwiegend beim Trinken dieser zu sommerlichen Temperaturen am Strand entsteht, so unkompliziert und am besten vermitteln    đŸ™‚

Unter uns gesagt, in so einer Umgebung sieht auch ein Bier in einem Plastikbecher herrlich aus    😉

Hoffentlich wird es bei uns in Deutschland demnĂ€chst genau so warm und sonnig und dann könnt ihr euch selbst schon bald von meinen Worten in einem heimischen Biergarten ĂŒberzeugen    😉

Zum Wohl!



2009 22.
MĂ€rz

Am Freitag war der kalendarische FrĂŒhlingsanfang. GefĂŒhlt sind wir eigentlich noch nicht soweit, aber die ersten FrĂŒhlingszeichen zeigen sich trotz des ungemĂŒtlichen Wetters und man lernt erneut sich auch an kleinen Dingen des Lebens wie erste Krokusse & Co. zu erfreuen.

Aber der Samstag entsprach total meinen Vorstellungen ĂŒber die Jahreszeit, welche dem Winter folgt. Die Sonne machte den Eindruck, dass sie sich nicht verstecken wolle und so wurde bei unserem ohnehin geplanten Gang zum Baumarkt noch mehr Geld ausgegeben als geplant. UrsprĂŒnglich wollten wir eigentlich nur Kabelkanal fĂŒr einen Lichtschlauch kaufen, um unserem Fernsehraum noch mehr Kinoflair zu verleihen. Aber die Einkaufliste wurde nach und nach mit Sachen wie Zaunlasur (unser Zaun hat schon seit Langem einen Anstrich bitter nötig), Korkparkettversiegelung (an manchen Stellen im Wohnzimmer sind Nachbesserungen fĂ€llig) aufgefĂŒllt. Dazu kamen außerdem 4 SĂ€cke Rindenmulch und 4 SĂ€cke Blumenerde und ich wurde trotz meines Vorsatzes, nichts Neues zum Pflanzen zu kaufen solange ich die Winterchaosspuren nicht beseitigt habe, bei den Blumenzwiebeln doch schwach und nahm einiges mit. Das i-TĂŒpfelchen waren dann ein T-Shirt und eine Fleece-Jacke mit dem Spruch „Woman at Work“. Nun wisst ihr, wo wir unser Geld gelassen haben, nicht wahr?

Zuhause luden wir alles aus und ich sammelte das alte Laub auf und schnitt einiges abgefrorenes oder blöd gewachsenes im Vorgarten ab, wĂ€hrend mein Liebster sich schon mit einem ebenfalls neu gekauften Duschkopf, Schlauch fĂŒr die Badewanne und Klopapierrollenhalter beschĂ€ftigte. Danach durfte er sich seiner Lichtschlauchinstallation widmen.

Unsere HausverschönerungstĂ€tigkeiten haben wir aber schon um 15 Uhr beenden mĂŒssen, denn Barbara und GĂŒnter kamen zu Besuch und brachten einen leckeren, selbstgebackenen Obstkuchen mit. Nach dem Kuchen haben wir uns in den Fernsehraum verzogen, denn der eigentliche Anlass unserer Zusammenkunft war der Film „Das Beste kommt zum Schluß“ mit Morgan Freeman und Jack Nicholson. Wir haben schon seit Langem ĂŒber diesen Streifen gesprochen und wollten ihn sogar bei den FilmnĂ€chten gemeinsam anschauen, aber leider war es terminlich Ă€ußerst unpassend. Die DVD haben wir schon vor einigen Monaten bei einem Streifzug durch „Media Markt“ mitgenommen und jetzt waren wir zeitlich sehr flexibel.

Der Film ist sehr gut, traurig und lustig, er regt zum Nachdenken an und zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist. Es geht darum, dass zwei MĂ€nner im Krankenhaus ein Zimmer teilen und erfahren, dass ihnen durch ihre Krebserkrankung nur noch 6 Monate oder maximal 1 Jahr zum Leben bleiben. Carter, gespielt von Morgan Freeman, fĂ€ngt an, eine Löffel-Liste zu schreiben, eine Liste der Dinge, welche man erledigen will, bevor man den Löffel abgibt. Im Original heißt der Film ĂŒbrigens „The Bucket List“, die zum Löffelabgeben passende Übersetzung im Englischen ist nĂ€mlich „Kick the Bucket“. Edward (Jack Nicholson) ermuntert Carter, diese Liste zusammen zu schreiben und diese auch zu erledigen. Ich kann diesen Film wirklich sehr empfehlen, es sei denn man möchte sich mit dem Thema Leben und Tod nicht beschĂ€ftigen.

Der Abend wurde mit einer Runde Borschtsch mit dazugehörigen Pampuschki, Knoblauchsauce, saurer Sahne und natĂŒrlich einem GlĂ€schen Wodka abgerundet.

Heute, am Sonntag, ist das Wetter gartenuntauglich und so genieße ich meine Zeit am Rechner und werde schon mit den ersten Zeilen unseres TĂŒrkeiberichtes beginnen.



2009 08.
MĂ€rz

Heute ist der Sonntag und dazu 8. MĂ€rz. Beides wĂ€ren fĂŒr mich der Grund heute gar nichts zu tun und mich feiern zu lassen.

Aber es kommt immer wieder anders als frau es gern hÀtte. Derzeit stehe ich noch auf der CeBIT in Hannover und vertrete die Firma, wo ich meine Brötchen verdiene. Wir sind zu viert am Donnerstagabend hier angekommen und haben damit vier andere Kollegen erlöst, welche schon seit Montag da waren.

Die Messe ist kleiner geworden in all den Jahren, es sind auch weniger Aussteller als sonst in den Hallen. Werbegeschenke, welche sonst ĂŒberall sehr großzĂŒgig verteilt waren, sind ebenfalls rar geworden. Daher nehmen die Besucher alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Am Nachbarstand hat man am helligsten Tage sogar ein Netzwerkkabel entwendet!

Es sind zum GlĂŒck nicht nur JĂ€ger und Sammler unterwegs, sondern auch reichlich interessante und interessierte Besucher.

Heute ist unser letzter Tag. Noch ist nicht sonderlich viel los in den GĂ€ngen, also nutze ich Gunst der Stunde, um mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

Falls jemand Fehler entdeckt bitte ich heute sehr großzĂŒgig darĂŒber wegzusehen. Meine letzte Nacht außerhalb der eigenen vier WĂ€nde war etwas zu kurz geraten. Gestern abends habe ich mich nĂ€mlich mit zwei ehemaligen Klassenkameraden getroffen, welche schon seit einigen Jahren in Hannover wohnen. Dima mit seiner Frau Oksana holte mich um ca. 19 Uhr ab und wir fuhren zu Ira, wo auf uns schon ein gedeckter Tisch mit leckeren Sachen wartete. Den dazugehörigen Wodka hatte Dima im GepĂ€ck, insgesamt immerhin 3 Flaschen a 0,7l fĂŒr 5 Personen, denn Iras Mann war ebenfalls dabei (und nach ein paar Stunden kamen noch 2 Freunde von Ira dazu). Es war ein richtig guter ukrainischer von der Firma „Nemiroff“. Wer diese Sorte kauft kann nichts falsch machen.

Es war ein richtig schöner lustiger Abend, gefĂŒllt mit Erinnerungen, Witzen, Gesang (Dima kann richtig gut Gitarre spielen und gar nicht so ĂŒbel singen) und natĂŒrlich mit Essen und Trinken. Um etwa 1 Uhr in der Nacht lösten wir die Runde auf, ich fuhr mit dem Taxi zurĂŒck zu dem Haus, wo wir wĂ€hrend der Messe wohnten, alle anderen gingen noch in die Disco. Trotz der Wodkamenge fĂŒhle ich mich ĂŒbrigens fit, denn es gab ja passendes Essen und ausreichend Zeit fĂŒr das Vernichten der FlĂŒssignahrung.

Heute ist die Messezeit zum GlĂŒck zu Ende und ich freue mich schon sehr darauf, meine Lieben wieder zu sehen und in den Armen von meinem Mann einzuschlafen. Wenn es alles klappt könnten wir rein theoretisch schon um 17-18 Uhr auf der Autobahn sein.



2009 27.
Jan.

Vor einigen Wochen, bei irgendeiner Fete in der Casa OLCA, wurde die Idee geboren, an einer Wodkaverkostung im Restaurant „Stroganow“ mitzumachen. Ich konnte schon immer einen guten Wodka aus Russland oder aus der Ukraine auftreiben und meinen GĂ€sten anbieten, aber 10 verschiedene Sorten auf einmal – das habe ich nicht mal versucht.

Kathrin war so lieb und hat uns einen Termin organisiert. Am Samstag, den 24. Januar, kamen deshalb 5 PĂ€rchen zusammen, welche großes Interesse an dieser Verkostung hatten. Es gab wie immer nur eine Person, welche keinen Tropfen getrunken hat: mein Mann. Es war mir aber aus vielerlei GrĂŒnden sehr recht. So konnte er z.B. zwei befreundete PĂ€rchen aus Freital abholen, wĂ€hrend ich mit zwei anderen mit der Straßenbahn unser Ziel erreichte.

Um 19:30 Uhr betraten wir das Restaurant, welches mit vielen russischen Dekorationen geschmĂŒckt ist. Bei manch einem StĂŒck habe ich richtig nostalgische GefĂŒhle bekommen, aber die lange gedeckte Tafel am Ende des Raums zog uns bereits magisch an. Es standen noch keine Flaschen darauf, was mein Herz erfreute, den warm schmeckt jeder, selbst der beste, Wodka einfach scheußlich. DafĂŒr hatten wir bereits eine gute Auswahl an „Zakuski“, also Vorspeisen da stehen: Eier-KĂ€se-Salat, gefĂŒllte Eier, Fleisch-Speck-Platten mit Salzgurken und einem großen Klecks scharfen Meerrettich, schöner fetter Hering mit frischen Zwiebeln und natĂŒrlich Brotkörbchen. Mit diesen Leckereien, welche nachgefĂŒllt waren, sobald sich die Platten leerten, hat man auf jeden Fall eine gute Grundlage fĂŒr den Wodkamarathon geschaffen.

Bei dieser Verkostung wird man den ganzen Abend persönlich vom Chef betreut und erfĂ€hrt einiges ĂŒber die Wodkaherstellung und auch ĂŒber die verschiedene Arten dieses traditionellen russischen GetrĂ€nks. Aber auch ĂŒber seine Erfahrungen mit der dem russischen Volk und seiner Trinkkultur fehlten nicht. Viele von seinen ErzĂ€hlungen konnte ich mit permanentem Kopfnicken bestĂ€tigen, denn seine Geschichten stimmten mit meinen Erinnerungen ĂŒberein.

Wir waren ĂŒbrigens die JubilĂ€umstruppe, es war die 50. Veranstaltung dieser Art.

Nach der 5. Wodkarunde wurden die Vorspeisen abgerĂ€umt und wir bekamen ganz leckere Pelmeni mit 2 verschiedenen FĂŒllungen (Fleisch und Pilze) mit 3 nicht minder leckeren Soßen (Saure Sahne, Knoblauchsße und scharfe Tomatensoße).

Die ganze Zeit hatte ich ĂŒbrigens den doppelten Genuß, denn ich habe nicht nur meine GlĂ€schen geleert, sondern auch die von Carsten. Zum GlĂŒck konnte man mit der Hilfe des Wörtchens „Stopp“ die FĂŒllhöhe bestimmen, somit habe ich jedesmal eben zwei Halbe statt einem Ganzen gehabt. Der Chef des Hauses hatte sogar Erbarmen mit meiner OrangenhĂ€lfte, denn Carsten hat ein Extraessen ergattert: Kalbsgeschnetzeltes mit Pilzen in einer traumhaft leckeren Soße. Er hat den Wodka ganz gewiss nicht vermisst :0) .

Es war schon nach Mitternacht, als wir das Restaurant verließen. Da man passendes Essen zum Trinkgenuß hatte und man fĂŒr die Verkostung insgesamt ca. 4 œ Stunden gebraucht hat, wurde keiner von uns richtig unanstĂ€ndig betrunken. Die Freitaler wollten nach Hause, aber die Straßenbahnfraktion entschied sich noch zu McDonalds auf dem Altmarkt zu gehen, um ein Eis zu essen. Wir haben die Strecke ohne ZwischenfĂ€lle geschafft, haben unseren Nachtisch gegessen und sind mit dem Bus nach Hause gefahren. Ich war um etwa 2 Uhr nachts zu Hause angekommen, Carsten war schon da und wartete auf mich.

Es war ein sehr gelungener Abend, denn Katerstimmung blieb allen Liebhabern der russischen NationalgetrÀnke erspart. Das schafft man nur mit dem echten russischen Wodka!



2008 30.
Nov.

Dieses Wochenende war richtig schön geworden!

Gestern vormittags habe ich noch Brownies und Bananenbrot fĂŒr meine GeburtstagsgĂ€ste gebacken, danach mit Andreas großartiger Hilfe das Haus empfangstauglich geputzt und mit Stephanies Hilfe noch 2 GemĂŒsesalate gemacht. Alles andere Essbare war schon am Freitagabend fertig geworden.

Nachmittags ab 15:00 Uhr kamen nach und nach unsere Freunde. Sie haben gute Laune und tolle Geschenke fĂŒr mich mitgebracht und zum GlĂŒck war auch ausreichend Hunger vorhanden. Ich habe nĂ€mlich wie immer mehr als genug gekocht und gebacken :0).

Es wurde ein ganz vergnĂŒglicher Abend, da wir unter anderem „Nobody is perfect“ gespielt haben und meine hauptsĂ€chlich deutschen GĂ€ste sich mit der russischen Version von „Scrabble“ beschĂ€ftigt haben. Dabei sind reichlich solche hochinteressanten Worte wie z.B. „ĐČĐžĐ»ŃŒĐŽĐ»Đ”ĐŽĐ”Ń€Ń‚Đ°ŃˆĐ”Đœ“ entstanden. :0)))

Diesmal habe ich eine Tradition der Casa OLCA gebrochen und nicht wie ĂŒblich den russischen Vodka aufgetischt, sondern einen guten polnischen – aber auch der ging ganz schnell zu Neige!

Am Ende des Abends haben wir sogar ganz plötzlich einen Übernachtungsgast bekommen, Andreas Freundin Elli wollte bei uns schlafen. Die großen MĂ€dels waren gnĂ€dig, so durfte auch Stephanie im gleichen Zimmer nĂ€chtigen.

Heute frĂŒh kurz vor 10 Uhr kratzten wir die mĂŒden MĂ€dels aus ihren SchlaffstĂ€tten heraus und in KĂŒrze setzten wir uns zu einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck zusammen. Danach musste Elli nach Hause fahren und ich habe mit meinen Kindern die ĂŒblichen 2 Stunden Russisch gemacht. Anschließend machte ich meine eigenen Hausaufgaben fĂŒr den HebrĂ€isch-Kurs, was auch fast eine Stunde beansprucht hat. Nach getaner Arbeit schauten Carsten und ich uns „Alien vs.Predator“ auf DVD an und nach dem Film wollten wir uns den Rechnern widmen.

Aber ich wurde mal wieder von meiner Familie ganz nett ĂŒberrascht. An meinem eigentlichen Geburtstag habe ich einen RĂŒckenmassagengutschein von meinen Lieben bekommen. WĂ€hrend Carsten mit mir die heftigen KĂ€mpfe der zwei Außerirdischen angesehen hat bereiteten die MĂ€dels alles vor: sie haben Matratzen auf den Boden gelegt, jede Menge Teelichter angezĂŒndet, das Zimmer kunstvoll mit TĂŒchern drapiert, schöne beruhigende Musik ausgesucht und eingeschaltet, um ihre HĂŒfte haben sie die TĂŒcher mit klingelnden MetallplĂ€ttchen gebunden, welche sie schon vor Jahren in der TĂŒrkei gekauft haben – es war alles sehr stimmungsvoll gestaltet! Erst massierten mich 4 zarte MĂ€dchenhĂ€nde, danach habe ich die krĂ€ftige Massage von meinem Mann bekommen – einfach toll! Ich könnte mich glatt daran gewöhnen! ;0)

Jetzt bereiten sich die Kinder fĂŒr die Schule vor, wir zwei sitzten kurz am Rechner und danach zieht es uns mal wieder in den Fernsehraum – da Stephanie eine Woche im Schullandheim verbracht haben hatten wir so lange eine „Buffy“-Pause gemacht. Jetzt können es die Kinder kaum abwarten, die weiteren Abenteuer der VampirjĂ€gerin endlich zu sehen!



2007 10.
Juli

Die Tage sind derzeit sehr mit diversen Terminen ausgefĂŒllt, man kommt kaum zum Schreiben. Es wird sich zumindest in den kommenden 2 Wochen vermutlich nicht wirklich Ă€ndern. Danach sind wir 3 Wochen lang im Urlaub, ich wette, dass auch in diesem Zeitraum mein Blog nicht besonders regelmĂ€ĂŸig mit den BeitrĂ€gen gefĂŒllt wird :0)

Am Freitagabend kamen unsere Freunde, um meinen UnabhĂ€ngigkeitstag zu feiern. Ich habe einen großen Topf Borschtsch gekocht, habe dazu Pampuschki (kleine Hefeteigbrötchen) gebacken und eine krĂ€ftige Knoblauchsoße gemacht.

Da ich öfters nach dem Rezept gefragt werde, hier ist es, aber ohne Mengenangaben, da ich selber meistens kreativ koche :0)

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Rinder- oder HĂŒhnerbrĂŒhe kochen. Fleisch rausnehmen. In die kochende BrĂŒhe in Stifte geschnittene rote Beete und Möhren geben. Wenn die rote Beete gar ist (sie wird dann hell) geschnittene Kartoffeln dazugeben. Die Kartoffeln sollen halbgar sein, dann geschnittenen Weißkohl zufĂŒgen. Wenn das Ganze nach dem HinzufĂŒgen des Weißkohls kocht, kleingeschnittene Petersilie und Dill (KrĂ€uterlinge tun es auch) und Tomatenmark dazugeben. Danach ca. 1/2-3/4 Stunde alles zusammen köcheln lassen. Wenn man möchte kann man geschnittenes Fleisch aus der BrĂŒhe wieder
dazugeben. Salzen nicht vergessen!

In den Teller sollte man auf Borschtsch einen Löffel Schmand oder Saure Sahne geben – schmeckt einfach lecker!

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Dazu gab es noch mit Fleisch geschmorte Kartoffeln, diverse kleine Leckereien aus dem Russenladen und als Nachtisch den selbstgebackenen Russischen Zupfkuchen.

Sowohl die Erwachsenen als auch Kinder haben wirklich viel Spaß zusammen gehabt. Es war ganz witzig, als zwei MĂ€nner versucht haben, die von mir aus der Ukraine mitgebrachte Flasche Wodka aufzumachen. Der Mechanismus war etwas heimtĂŒckisch, denn im Ausguß befindet sich ein KĂŒgelchen, so dass man die Flasche unter bestimmten Winkel halten muss, um die GlĂ€ser zu fĂŒllen. Ich sagte bereits, wir hatten unseren Spaß ;0)

Die Kinder haben stundenlang „Mord in der Disco“ gespielt, dem Giggeln und Toben nach mit Erfolg :0)
Gegen Mitternacht waren alle Leichen und Detektive von ihren Eltern wieder nach Hause mitgenommen worden. Unsere beiden fielen ebenfalls ins Bett, Carsten und ich haben wie ĂŒblich noch alles aufgerĂ€umt und Geschirr gespĂŒlt.

Ich habe zwar um keine Geschenke gebeten, habe aber doch Einiges bekommen, was ich in dem Bild festgehalten habe, damit ihr das ebenfalls sehen könnt.



2007 04.
Juli

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich.
Vor genau 15 Jahren habe ich die polnisch-deutsche Grenze in dem Zug nach Berlin ĂŒberquert. Nun lebe ich schon wirklich lange in Deutschland und fĂŒhle mich inzwischen hier zu Hause. Es hat gedauert, bis ich diesen Zustand erreicht habe. Aber mit den Kindern, meinem Schatz und den vielen Freunden war es doch ziemlich einfach, sich als Ukrainerin in Dresden wohlzufĂŒhlen.

Ich habe heute auf Arbeit auf Grund des JubilÀums eine Runde Sekt in meiner Abteilung ausgegeben.

Am Freitag abend werden die Freunde zu uns kommen, um meinen persönlchen UnabhÀngigkeitstag zu feiern. Wodka ist schon kalt gestellt, Borschtsch werde ich morgen kochen und ein paar leckere Kleinigkeiten habe ich gestern im Russenladen ebenfalls besorgt.