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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 13.
Okt.

Eigentlich habe ich Anfang des Jahres, nachdem wir alle Ferien mit dem Vater meiner Kinder abgesprochen haben, gedacht, dass diese Woche sturmfrei sein wird. Aber leider ist er beruflich verhindert, so bleiben die Kinder auch diese Woche bei uns zu Hause. So wird in Casa OLCA auf jeden Fall mehr Leben in der Bude sein, da die Girls abends, nachdem sie morgens bis in die Puppen pennen können, noch lange Zeit  munter, mittleiungsfreudig und schmusebedürftig sind.

Gestern haben wir z.B. nach einem langen Abendessen, wo wir uns über die Erlebnisse am Wochenende ausgetauscht und schon die Pläne für die nächste Woche (alle OLCAs haben dann frei), konkretisiert haben, uns zusammen auf die Couch gepflanzt und „Die Maske des Zorro“ angesehen. Carsten meinte zum Schluß, dass dieser Film der schlechteste aller Zorro-Streifen sei, aber Mädels und ich könnten nur sagen, dass es der einzige ist, welchen wir je gesehen haben. Es war eine nette Unterhaltung, aber ich werde mir eine DVD davon doch nicht kaufen.

Bin gespannt, was die Mädels sich heute zum Mittagessen organisieren. Zur Auswahl stehen: Tütensuppen, TK-Pizza, Nudeln oder Reis mit Ketchup. Also all die Gerichte, die sie gern mögen, welche aber bei Carsten und mir keine Begeisterung hervorrufen. Bis auf die Pizza vielleicht.

Aber noch schlafen sie und ich flitze unter die Dusche, denn heute muss ich pünktlich nach der Arbeit zu Hause sein, um meine Sporttasche zu schnappen und meiner Wirbelsäule eine Stunde Bewegung zu gönnen.



2009 16.
Aug.

Prolog

An einem Sonntag, kurz vor unserem Urlaub, klingelte zwischen 8 und 9 Uhr morgens das Telefon. Es war eine ganz liebe Person am anderen Ende, von welcher ich schon sehr lange nichts mehr gehört habe. Man hat uns doch noch in den vergangenen paar Jahren gut in Erinnerung behalten und es wäre wirklich wunderbar, wenn wir uns einfach mal wieder treffen könnten. Natürlich machten wir kurzerhand einen Termin für nach unserem Urlaub aus.

Geschichte

Der ausgemachte Termin war gestern. Ich fegte wie üblich ein wenig durch mein Haus, welches ohnehin eine Putzwahnsinnige schon seit geraumer Zeit gebraucht hätte. Danach rührte ich auf der Schnelle einen Mousse au Chocolat zusammen (die kleinen Hilfen aus dem Supermarkt sind dabei echt unentbehrlich!), habe einen Pflaumenkuchen nach einem neuen Rezept gebacken, taute Windbeutelchen auf, arrangierte einen Obstteller und war schon eine Stunde vor der geplanten Ankunft um 15:00 Uhr mit Allem fertig. Mein lieber Mann stellte die Gartenmöbel auf der Terrasse auf und spannte unser Sonnensegel darüber, denn das Wetter war einfach traumhaft sommerlich. Ich überbrückte die verbliebene Zeit mit Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg und verlor dabei ein wenig die Zeit aus den Augen.

Als ich auf die Uhr blickte waren unsere angekündigten Besucher schon seit 45 Minuten überfällg. Ok, es sind keine Deutschen, aber der Zeitraum war dann doch etwas zu groß. Ich rief an, um zu wissen, wann wir denn mit der Ankunft rechnen können und hoffte insgeheim, dass keiner ans Telefon zu Hause gehen würde, da sie schon unterwegs sind. Aber es ging jemand ans Telefon und geriet nach meiner harmlosen Frage, wann wir denn mit ihnen rechnen können, arg ins Stocken. Diese Phase wechselte ganz rasch in eine Enschuldigungswelle. Man hat den Termin zwar aufgeschrieben, aber ausgerechnet im Kalender schon seit Tagen nicht mehr nachgesehen. Man ist aber dennoch kein Unmensch und so verabredeten wir uns zum Grillen statt zum Kaffeetrinken.

Ich stockte im nahegelegenen NETTO noch ganz flott unsere Fleischvorräte auf (habe ich es je erwähnt, dass ich allen Verkäuferinnen, welche samstags arbeiten gehen müssen, unendlich dankbar bin?) und wanderte danach auf unserer Terrasse mit Hape weitere Stunden durch Spanien.

Epilog

Um19 Uhr waren die Gäste wie vereinbart da und beglichen ihre Schuld mit einer Flasche Wein, einer Schachtel Pralinen und einem wunderschönen entspannten Abend mit ungezwungener Unterhaltung sowie gutem Hunger (da freut sich doch Gastgeberinherz!). Nur den Kuchen konnte ich ihnen nicht mehr andrehen – die Bäuche waren zu gut mit Grillzeug gefüllt.

Und die Moral von der Geschicht‘ ?

Es geht nichts über einen Familienplaner in der Küche und einen verantwortungsvollen Mann im Hause, welcher uns OLCAs immer wieder strietzt den Kalender a) ordentlich zu pflegen und b) mindestens einmal täglich den aktuellen Tag und ein paar nachfolgende anzugucken!



2009 09.
Aug.

Ich habe heute einige Stunden damit verbracht, erneut unsere Italienfotosammlung durchzugehen. Jetzt habe ich einige Bilder in meinem Fotoalbum bei picasa reingestellt und alle neugierigen Nasen können nun den ersten Eindruck bekommen, was wir in den 2 Urlaubswochen gemacht haben. Es ist nur eine relativ kleine Sammlung, man möchte sich ein paar optische Leckerbissen schließlich auch für den künftigen Reisebericht aufheben, nicht wahr?

Hier ist der Link zu den Bildern

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/UrlaubAmGardasee2009#

Meine Haut an dem lädierten Unterarm wächst langsam nach, zumindest habe ich seit heute dort eine Kruste und kann mich sogar inzwischen vorsichtig abstützen. Aber als ob ich von den Wunden nicht genug hätte! Da heute ein genialer Sommertag ist, habe ich meine Pflichten als Gärtnerin wahr genommen und Rosen runtergeschnitten. Wie meine Hände und Arme aussehen kann man sich doch ganz gewiss sehr gut vorstellen, oder!?

Stephanie hat dafür heute die Küche übernommen und mit Hilfe von Maggi Fix (was auch ich hin und wieder gerne nutze) eine Lasagne für uns gemacht. Was soll ich sagen: Sie hat genau so gut geschmeckt wie meine. Die Kleine wird langsam wirklich selbständig und überlebensfähig! 

Sie hat allerdings nicht so eine blühende Phantasie wie ihre große Schwester. Gestern Abend haben wir zusammen den Film „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis angesehen. Danach schlief Stephanie wie ein Stein, wogegen Andrea eher einen sehr leichten Schlaf bekommen hat. Aber auch ihr gefiel der Film wirklich gut.



2009 02.
Aug.

Die zwei Wochen Sommer, Sonne, Urlaub mit vielen Eindrücken und lustigen Tagen mit 3 Teenagern in Italien sind jetzt vorbei.

Es war eine ausgesprochen schöne Zeit, wir haben wie üblich wahnsinnig viele Bilder gemacht. Besonders viele Aufnahmen entstanden erstaunlicherweise wenn ich die Kamera in meiner Hand(tasche) hatte. Aber es gab einfach viel zu viele schöne Motive: Riva del Garda, Rovereto, Torbole sul Garda, Malcesine, Sirmione, Arco, Venedig, Verona, Gardasee, Tennosee, Ledrosee … dazu noch 3 Mädels, welche sich so benommen haben, wie es in einem Handbuch für weibliche Teenager steht. Da kommen die interessantesten Kombinationen zustande, wenn man im richtigen Augenblick auf das Knöpfchen drücken kann.

Die Koffer sind bereits ausgepackt, die erste Ladung Wäsche ist gewaschen, die Schlüssel bei den hilfsbereiten, lieben Nachbarn sind abgeholt (als Auslöse und Dank für 2 Wochen Pflanzen- und Briefkastenpflege haben wir ihnen eine Flasche Rotwein mitgebracht) und nun versuchen wir etwas Ordnung in unsere Email-Postfächer zu bringen bevor uns morgen der Arbeitsalltag erneut in seinen Strudel hereinzieht.

Ein wenig beneide ich unsere Kinder, denn sie haben noch eine Woche Ferien. Aber wir werden diese Zeit mit ihnen nach unseren Feierabenden teilen, z.B. um die Einkäufe gemeinsam zu erledigen, ein paar Kinofilme anzusehen, welche in den vergangenen Wochen angelaufen sind und einfach noch das Familienleben mit allen Rechten (z.B. ausgedehntes Abendessen) und Pflichten (z.B. Wäsche waschen, mit allem, was sonst noch dazu gehört) zu geniessen. Am Freitag möchten wir gerne einen „Urlaubsnachleseabend“ mit Elli, dem dritten Teenager, und ihrer Mutti machen, um uns gemeinsam Bilder anzusehen und dazu die schönen und witzigen Geschichten zu erzählen.