{"id":731,"date":"2011-11-16T18:36:21","date_gmt":"2011-11-16T17:36:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/?p=731"},"modified":"2011-11-16T18:39:39","modified_gmt":"2011-11-16T17:39:39","slug":"erfasst-von-der-russischen-welle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/2011\/11\/erfasst-von-der-russischen-welle\/","title":{"rendered":"Erfasst von der russischen Welle"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe es ja schon im vorherigen Post erw\u00e4hnt, dass die T\u00fcr der Casa OLCA\u00a0ein zweites Wochenende in Folge\u00a0f\u00fcr russische Couchsurfer (es\u00a0ist zugleich am 11.11.11\u00a0unser 33. CS-Besuchertreffen seit 2007) offen sein wird &#8230; am liebsten h\u00e4tten wir diesen Besuch sogar glatt bei uns behalten!<\/p>\n<p>Tanja und Anja f\u00fcgten sich v\u00f6llig unproblematisch in unsere allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufe ein und erfrischten mit einer Lebensfreude, die man nicht beschreiben kann, sondern einfach erleben sollte\u00a0\u00a0 \u00a0\ud83d\ude42\u00a0\u00a0\u00a0 Die Unterhaltungen verliefen meist dreisprachig, weil beide M\u00e4dels perfekt in Russisch und ziemlich gut in Englisch waren, aber nur Tanja konnte und wollte bei sich gebenden Gelegenheiten Deutsch sprechen. Wir haben \u00fcbrigens\u00a0wieder mal sehr\u00a0gestaunt, wie schnell slawische Studentinnen die deutsche Sprache erlernen k\u00f6nnen,\u00a0denn nach nur 3 Monaten in St. Gallen (liegt zudem\u00a0&#8222;nur&#8220; in der deutschsprachigen Schweiz)\u00a0konnte sie\u00a0wunderbare, lange S\u00e4tze bilden und das nicht nur zum Thema \u00a0Essen und Klamotten.<\/p>\n<p>Wir latschten am Sonnabend\u00a0durch die Stadt, w\u00e4rmten uns mit einem Gl\u00fchwein auf und schwatzten \u00fcber Gott und die Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/2011\/11\/erfasst-von-der-russischen-welle\/img_0066-2\/\" rel=\"attachment wp-att-733\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-733\" src=\"https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/IMG_00661.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/IMG_00661.jpg 800w, https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/IMG_00661-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0Zum Schlu\u00df kehrten wir noch bei <a href=\"http:\/\/www.curryundco.com\/Curry_%26_Co\/Home.html\" target=\"_blank\">Curry &amp; Co<\/a>\u00a0ein, um\u00a0uns eine\u00a0typisch deutsche Spezialit\u00e4t zu g\u00f6nnen. F\u00fcr eine weitere habe ich \u00fcbrigens\u00a0meine eisernen Prinzipien verraten, als ich\u00a0schon im November einen echten Dresdner Christstollen gekauft und zusammen mit den M\u00e4dels schon vor dem Weihnachtsfest\u00a0gegessen habe. Sonst warte ich eigentlich immer recht brav\u00a0bis zum Beginn der Adventszeit\u00a0\u00a0\u00a0 \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Da Tanja und Anja eine f\u00fcr Dresden unverzeihliche cineastische L\u00fccke hatten, empfand ich es\u00a0als meine Pflicht diese zu f\u00fcllen. So verbrachten wir den Abend damit, unseren m\u00fcden F\u00fc\u00dfen Ruhe und den Augen sowie Ohren\u00a0den Genuss von &#8222;Drei Haseln\u00fcsse f\u00fcr Aschenbr\u00f6del&#8220; (auf Russisch) zu g\u00f6nnen &#8211;\u00a0Carsten hat sich bei dieser Kinovorstellung lieber an sein Rechner verzogen\u00a0\u00a0\u00a0 \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Ich dagegen konnte bereits w\u00e4hrend des Films die Szenen mit\u00a0Schlo\u00df Moritzburg betonen, denn am Sonntag\u00a0nahmen wir dieses Bauwerk\u00a0auch gleich live in Augenschein. Gegen Nachmittag\u00a0brachten wir die beiden Reisem\u00e4use in den Elbepark,\u00a0da sie ab dort\u00a0durch die\u00a0Mitfahrzentrale eine Weiterfahrt nach St. Gallen ergattert haben.<\/p>\n<p>Da ich die letzten beiden Wochenenden dann so gut im russischen Trott angekommen war, g\u00f6nnte ich mir heute noch\u00a0den kr\u00f6nenden Abschu\u00df\u00a0und traf mich im <a href=\"http:\/\/www.auslaenderrat.de\/ar\/startseite.php\" target=\"_blank\">Ausl\u00e4nderrat<\/a>\u00a0zum Tag des Offenen Projektes mit einer Namensvetterin. Olga kenne ich von der Plattform odnoklassniki.ru und nach ca. 3 Jahren Schreiben haben wir uns nun entschieden, dass es mal an der Zeit ist, sich\u00a0auch pers\u00f6nlich kennenzulernen. So nutzte ich den heutigen Bu\u00df-und\u00a0Bettag um etwas Gutes f\u00fcr die Gesellschaft\u00a0 (habe nach besten Wissen und Gewissen bei PR-Gruppe des Vereins mitgemischt) und f\u00fcr mich zu tun, denn die Chemie zwischen uns hat auf Anhieb gestimmt. Ganz ulkig war \u00fcbrigens immer wieder die Situation, wenn\u00a0jemand &#8222;Olga&#8220; gerufen hat, w\u00e4hrend wir beide uns unterhielten. Klar, haben wir uns beide sofort umgedreht und synchron &#8222;ja&#8220; gesagt\u00a0\u00a0\u00a0 \ud83d\ude00<br \/>\nZudem\u00a0konnte ich bei dieser Veranstaltung einige bekannten Gesichter antreffen, z.B. M\u00e4dels, mit denen ich vor etlichen Jahren regelm\u00e4\u00dfig zu\u00a0den feurigen Kl\u00e4ngen\u00a0afrikanischer Musik\u00a0getanzt habe.<\/p>\n<p>Die national gemischte Truppe vom Ausl\u00e4nderat\u00a0war \u00fcbrigens auch schon ein guter \u00dcbergang zur baldigen &#8222;deutschen&#8220; Freizeit, denn in ca.\u00a0einer Stunde werden Carsten und ich ins\u00a0germanische Mittelalter eintauchen und uns die Speisen und Getr\u00e4nke\u00a0im <a href=\"http:\/\/www.annodomini.de\/\" target=\"_blank\">&#8222;Anno Domini&#8220;\u00a0<\/a> schmecken lassen. Dem Gerd, welcher uns eingeladen hat, sei Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe es ja schon im vorherigen Post erw\u00e4hnt, dass die T\u00fcr der Casa OLCA\u00a0ein zweites Wochenende in Folge\u00a0f\u00fcr russische Couchsurfer (es\u00a0ist zugleich am 11.11.11\u00a0unser 33. CS-Besuchertreffen seit 2007) offen sein wird &#8230; am liebsten h\u00e4tten wir diesen Besuch sogar glatt bei uns behalten! 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