{"id":840,"date":"2012-04-29T23:02:27","date_gmt":"2012-04-29T21:02:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/?p=840"},"modified":"2012-04-29T23:02:46","modified_gmt":"2012-04-29T21:02:46","slug":"wieder-gelandet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marvinchen.de\/olgas_welt\/blog\/2012\/04\/wieder-gelandet\/","title":{"rendered":"Wieder gelandet"},"content":{"rendered":"<p>Seit Mittwochnacht bin ich wieder zu Hause. Wenn man alles zusammenz\u00e4hlt, dann bin ich volle 6 Tage in Charkiw gewesen. Ich hatte unerwartetes Gl\u00fcck mit dem Wetter, was mich allerdings arg \u00fcberrascht hat, denn so viele kurz\u00e4rmlige Sachen hatte ich gar nicht mit eingepackt\u00a0 \u00a0\u00a0 :sprachlos:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0ich habe es sogar geschafft, in der Ukraine meinen ersten Sonnenbrand des Jahres zu holen, denn auch an\u00a0Sonnenmilch habe ich keine Sekunde gedacht.<\/p>\n<p>Aber das Wetter war bei dieser Reise im Gegensatz zu den \u00fcblichen Urlauben nicht sonderlich wichtig. Viel wichtiger waren f\u00fcr mich die Begegnungen mit meinen Freunden und ehemaligen Kommilitonen sowie nat\u00fcrlich mit Walja und Sveta. Zum Treffen der ehemaligen Mitstudenten sind leider weniger Leute gekommen, als ich anhand des im Vorfeld online bekundeten Interesse gedacht habe, aber diejenigen, welche gekommen sind, waren eine fabelhafte Auslese der guten Erinnerungen an unsere gemeinsame, sch\u00f6ne Studienzeit. Im Unigeb\u00e4ude selber hat sich einiges ver\u00e4ndert: Unsere Kantine wurde nun zu einem Museum der Unigeschichte umgebaut und ein Cafe im Keller, in welchem jeder von uns mehr als nur eine Vorlesung geschw\u00e4nzt hat, gibt es ebenfalls nicht mehr. Leider waren die T\u00fcren unserer Lehrst\u00fchle f\u00fcr Russische Sprache sowie Russische Literatur geschlossen &#8211;\u00a0irgendwie hat die philologische Fakult\u00e4t wohl beschlossen, in 2012 an den Feierlichkeiten nicht mehr teilzunehmen. Schade, aber nicht zu \u00e4ndern. Unterwegs wurde unsere Gruppe immer gr\u00f6\u00dfer, denn rein zuf\u00e4llig haben wir auch einige Jungs getroffen, welche 1987 ihr Studium mit uns zwar angefangen, aber aufgrund des 2-j\u00e4hrigen Wehrdienstes nicht mehr mit uns abgeschlossen haben. Wir haben sie dennoch nicht vergessen, denn die M\u00e4nner unter Philologen sind immer eine Rarit\u00e4t gewesen. Solche Leute vergessen Studentinnen nie\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\ud83d\ude09<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe ich mir einige Stadtteile von Charkiw angeschaut und festgestellt, dass man das Stadtzentrum zur EM richtig herausgeputzt hat. Auch der Flughafen hat mich enorm beeindruckt, sowohl die neugebaute, helle und gro\u00dfe Halle, als auch die \u00fcberaus freundliche Behandlung der Flugg\u00e4ste durch Sicherheitsdienst und Zollbeamte.<\/p>\n<p>Die Gegend, wo ich einst mit Uwe, dem Vater meiner Kinder, zusammengelebt habe, hat sich ebenfalls enorm ver\u00e4ndert. Ich habe unser Studentenwohnheim nicht mal auf Anhieb finden k\u00f6nnen \u00a0 \u00a0 :erroeten:<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab\u00a0ich einiges an Geld f\u00fcr\u00a0B\u00fccher und S\u00fc\u00dfigkeiten aus und habe unter anderem f\u00fcr Andrea das Buch &#8222;The Hunger Games&#8220; von Suzanne Collins in Russisch besorgt. Bin mal gespannt, wie lange sie daf\u00fcr brauchen wird \u00a0 \u00a0 \ud83d\ude09<br \/>\nGefreut hat sie sich dar\u00fcber auf jeden Fall \u00a0 \u00a0 \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Da ich ab dem Tag meiner R\u00fcckkehr in die Casa OLCA beide H\u00e4nde mit Arbeit, Unterricht und Haushalt zu tun hatte und dazu noch das sehr sch\u00f6nes Sommerwetter endlich auch in Dunkeldeutschland auftauchte, wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich eine Auswahl\u00a0von\u00a0Fotos hochladen werde, aber die kommen\u00a0nach &#8211; versprochen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Mittwochnacht bin ich wieder zu Hause. Wenn man alles zusammenz\u00e4hlt, dann bin ich volle 6 Tage in Charkiw gewesen. 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