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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 21.
Okt

Nachdem wir in den letzten Tagen einige SprĂŒnge in der Zeit zusammen mit Marty McFly und Emmet Brown von der immer noch aktuellen und faszinierenden Filmtrilogie „ZurĂŒck in die Zukunft“ unternommen haben, wagten auch wir einen Sprung durch die Epochen.

Heute machten wir zusammen mit den MÀdels eine Zeitreise in die DDR. Es ist vielleicht erstaunlich, aber  in unserem Haus gibt es keine Person, welche die DDR richtig kennenlernen konnte. Die Kinder sind in den Neunzigern geboren und ich kam auch schon nach der Wende nach Deutschland (im Jahre 1992). Nur Carsten hat als Einziger ein wenig von dem Regime östlich seiner Heimat mitbekommen, als er mit anderen Reisenden der Jugendgruppe die Transitstrecke passierte, um das Ziel Berlin zu erreichen.

Daher sind wir froh, dass es seit 2006 eine Möglichkeit in der NĂ€he von Dresden, nĂ€mlich in Radebeul, gibt, sich das Leben in der DDR in einem Museum anzusehen. Man findet in der Ausstellung, welche auf 4 Etagen eines großen GebĂ€udes Platz gefunden hat, nicht nur die AlltagsgegenstĂ€nde sondern auch die poltischen Informationen von der Entstehung der Deutschen Demokratischen Republik bis zu ihren letzten Tagen. Man bekommt dortÂ ĂŒbrigens keine Eintrittskarte, sonder ein „Visum fĂŒr BĂŒrger der Bundesrepublik Deutschland“. Das Visum gilt fĂŒr einen Tagesaufenthalt in „Kreisen laut Berechtigungsschein“ – welchen wir allerdings nicht bekommen haben   standard

Die Kinder waren nach dem Durchgang durch unterschiedliche Bereiche vor allen Dingen ĂŒber den Satz verblĂŒfft, welcher sowohl Carsten als auch mir herausrutschte: „Das hatten wir auch!“ oder etwas modifiziert: „Das kenne ich von meiner Oma“ (Carsten) oder „So etwas Ă€hnliches von der Funktion, nur etwas anders gestaltet, hatten wir ebenfalls“ (mein Spruch). So groß waren also die Unterschiede zwischen West, Ost und Noch-Östlicher offensichtlich doch nicht gewesen.

Außerdem habe ich eine Chance fĂŒr die gute Tat des Tages genutzt und dem Museum zwei original verpackten StĂŒcke „Novum Universalreiniger“ geschenkt. Das hatte ich schon vor Jahren als „Erbe“ von Uwes Oma bekommen und seitdem bei uns im Schrank deponiert. Nun schmĂŒcken die beiden seifenĂ€hnlichen Reiniger die Regale des nachgebauten „Konsum“ im Radebeuler Museum.

Wer mehr ĂŒber das Museum erfahren möchte kann gern einen Blick auf die Homepage http://www.ddr-museum-dresden.de werfen.

Eine Antwort zu “Zeitreisen”

  1. EausP sagt:

    Aber 25 DM wie zu DDR-Zeiten musstet ihr nicht umtauschen gegen Ostmark? zwinker
    Ich war zu DDR-Zeiten nur zwei Mal in Ost-Berlin, nach dem Mauerfall dann um so öfter. Ich fand die beiden Teile der Stadt schon sehr unterschiedlich.

    Olga antwortet: Nein, die Euros hat man dort gern genommen :0) Man sagt ĂŒbrigens, dass Berlin nicht Deutschland ist ;0). Ich schĂ€tze, noch ein Grund mehr, Sachsens Hauptstadt so schnell wie möglich zu besuchen ;0)

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