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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren geh√∂rt bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. Nat√ľrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Sch√∂nes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das Gef√ľhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen w√ľrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu¬†¬†¬† zwinker
Als ich alle meine Erinnerungssch√§tze¬†mit Unterst√ľtzung¬†meines gr√∂√üten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013¬†sowie von 2014¬†pr√§sentieren. Das war ja noch relativ √ľbersichtlich¬†¬†¬† zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir a√üen¬†f√ľnf Mal (zu Zweit¬†oder mit Freunden) im t√ľrkischen Restaurant¬†Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstra√üe¬†waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro h√∂her als in dem urspr√ľnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi¬†mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal¬†sehen.
  • Eine sch√∂ne Neuentdeckung f√ľr uns war das Kaffee Wippler¬†am K√∂rnerplatz. Eine perfekte Adresse f√ľr ein Fr√ľhst√ľck ausw√§rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner¬†Espitas ist f√ľr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in N√§he, im Stadtteil Gruna, gefunden und f√ľhlen¬†uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den sch√∂nen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 geh√∂ren auf jeden Fall¬†Caf√© L√∂sch, Oosteinde, England, England, Agra¬†und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder √∂fter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gem√ľtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu sch√§tzen gelernt haben. Mit der Stra√üenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte¬†(von Mo-Fr nur 11 Euro f√ľr zwei Logenkarten) auskosten k√∂nnen.
  • √úberhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der √Ėffentliche Personennahverkehr (√ĖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem¬†Leben inzwischen¬†eine recht gro√üe Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der S√§chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips¬†f√ľhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und¬†Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen¬†sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • Nat√ľrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 St√ľck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten F√ľhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde Erinnerungsst√ľcke in Form von eingel√∂sten Gutscheinen¬†dabei, wie der Besuch einer Teddyb√§renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein¬†Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine √§u√üerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Gro√üen fand damals ihren Weg¬†in die Kiste¬†¬†¬† zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich nat√ľrlich auch nicht vergessen!¬† Die meisten St√ľcke haben wir in der Com√∂die Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit G√ľnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“¬†alleine und „Hei√üe Zeiten“¬†zusammen¬†mit¬†Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe.¬†Und mit¬†Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“¬†angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden,¬†bei welchem¬†Carsten und ich die Kraft des Windes mal f√ľr uns arbeiten lie√üen¬†¬†¬† zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4¬†und Irish Dance Company Dresden (IDC)¬†nach M√∂glichkeiten und Kr√§ften unterst√ľtze, ist f√ľr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterst√ľtzte ich mit einer kostenlosen √úbersetzung zweier Geschichten von Sabine Dre√üler¬†ein gemeinn√ľtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt –Ē. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang¬†diverse St√§dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten¬†von¬†Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch f√ľr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung¬†kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich nat√ľrlich nicht nur √ľber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch √ľber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns nat√ľrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen sch√∂nen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zur√ľck ins Ged√§chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij,¬†Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein¬†Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • Nat√ľrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden M√§dels und trafen uns als vollst√§ndige OLCA-Familie √ľber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen Anl√§sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in¬†Dresden und der Umgebung hoch – eine vollst√§ndige Aufz√§hlung w√ľrde¬†allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur¬†ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft¬†¬†¬† zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen¬†Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr nat√ľrlich ein ausf√ľhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demn√§chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird ¬† ¬†lachen

Aber nun ist¬†wieder viel Platz in dem aufklappbaren, gr√ľnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgef√ľllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche Erinnerungsst√ľcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2015 21.
Sep

Neben unseren ersten Eindr√ľcken (Carstens Version & Olgas Version) gibt es auf vielfachen Wunsch jetzt noch mehr Bilder und die dazugeh√∂rigen, kurz zusammengefassten¬†Geschichten … es war megaschwer sich auf nur 100 Fotos zu beschr√§nken. Es sind diesmal sogar nicht nur unsere Momentaufnahmen¬†in der Galerie zu finden, denn durch den Austausch der Dateien¬†mit den anderen Hochzeitsg√§sten bekamen wir so manches Bild in die Finger, was besser als unsere eigenen war oder von uns gar nicht fotografiert wurde. Deswegen bedanken wir uns ganz herzlich bei Gerald, Baptiste, Fabien¬†und Ramiro f√ľr ihre tollen Aufnahmen! Aber das Gros wurde doch noch eigenst√§ndig gesehen und als bildliche Erinnerung dauerhaft gespeichert¬†¬†¬† zwinker

In einer Buchhandlung in Lemberg haben wir auf einem Buch das folgende Zitat gefunden: „Die Ukraine wird ein neues Griechenland werden …“ –> derzeit mu√ü man wohl eher sagen: HOFFENTLICH NICHT ! ¬† ;o)

Dies das vollst√§ndige Zitat von Johann Gottfried Herder (1769): „Die Ukraine wird ein neues Griechenland werden; der sch√∂ne Himmel dieses Volkes, ihr lustiges Wesen, ihre musikalische Natur, ihr fruchtbares Land usw. werden einmal aufwachen.“ –> das wiederum unterschreiben wir voll und ganz !

Wir w√ľnschen euch ganz viel Spa√ü beim Bildergucken und fragt uns ruhig, wenn euch irgendetwas unklar oder seltsam vorkommt – das, was wir selber wissen,¬†teilen wir gern mit euch!

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2015 04.
Aug

Am vergangenen Wochenende haben Carsten und ich festgestellt, dass es v√∂llig egal ist, was man macht und tut – das Leben der Erwachsenen ist und bleibt nicht jugendfrei¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†die Jugend ist n√§mlich √ľberall ¬† ¬†zwinker

Zum Beispiel haben wir am Samstag Carstens Geburtstagsgeschenk – ein Schnupperkurs im Gleitschirmzentrum¬†– eingel√∂st. Wir waren wohl die √§ltesten Teilnehmer an diesem Tag, nur die Kursleiter waren in etwa unsere Altersklasse. Ja, ich war auch zu dem Kurs angemeldet, man muss ja schlie√ülich so viel wie es geht selber ausprobieren … solange es noch geht¬†¬†¬† zwinker
Schon¬†unsere Mitfahrer, welche wir in unserem Wagen zur Flugwiese mitgenommen haben,¬†waren zwei Studenten und ein Sch√ľler der 9. Klasse – der Rest der Mitflieger war zumindest optisch genau so alt¬†¬†¬† standard
Aber das hat uns ja wie immer nicht gestört    zwinker    Carsten legte als erster von uns beiden los:

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Und ist sogar ein kleines bisschen geflogen:

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Bei mir hat der Wind nicht so gut mitgespielt, ich durfte nur rennen    lachen

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Es war im Grunde genommen wie beim Schlittenfahren: nach unten ging es schnell und machte Spa√ü und den H√ľgel wieder hinauf zu stapfen, war da schon etwas m√ľhsamer:

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Ich w√ľrde au√üerdem allen Gleitschirminteressenten dazu raten, beim Schnupperkurs lang√§rmlige Kleidung zu tragen, damit die Arme¬†am Ende des Tages nicht so aussehen wie meine ¬† ¬†zwinker
Wenn sich die Stricke des Gleitschirms beim Aufblähen des Stoffs anspannen, dann streifen sie eben ganz kräftig an den Oberarmen.

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Ansonsten war das schon ein echt au√üergew√∂hnliches Erlebnis. Dennoch glaube ich nicht, dass es unser Dauerhobby wird, denn daf√ľr ist man zu sehr vom Wind abh√§ngig …

Aber zur√ľck zur Jugend¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†–> gleich nach dem Schnupperkurs trafen wir uns mit Couchsurfern aus Nowosibirsk. Ivan ist erst 18 und Julia ist 19 Jahre alt. Aber sie haben √ľber das Internet so nett angefragt, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†sind sie nicht knuffig?

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Man beachte √ľbrigens¬†unter anderem den Farbunterschied bei den Gesichtern von uns – nach mehreren Stunden an einem Flug√ľbungshang mit voller Sonneneinstrahlung – und von ihnen ¬† ¬†zwinker
Besonders aus mir wäre bestimmt eine tolle Indianerin geworden    zwinker
Nach der Stärkung bei unserem Haus- und Hofdönermann zeigten wir den Beiden noch die Altstadt von Dresden. Am Sonntag besuchten wir mit unseren Gästen zuerst die Bastei und danach marschierten wir auf das Plateau vom Lilienstein.

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Als Sahneh√§ubchen f√ľr unsere kleinen Wanderfreunde gab es noch einen Ausflug zum Felsenlabyrinth.¬†Da es bereits sp√§ter Nachmittag war, hatten wir alle Felsen allein f√ľr uns und besonders Ivan bl√ľhte dort richtig auf. Erst kurz nach Mitternacht haben wir die beiden Reisenden an ein vorher kontaktiertes Mitnahmeauto √ľbergeben, welches sie dann noch nach Prag brachte.

Das war eigentlich das erste Mal, dass mich Couchsurfer von Anfang bis Ende gesiezt haben¬†¬†¬† unschuldig ¬† ¬†es ist zwar ein seltsames Gef√ľhl, aber man kann es nicht abstreiten: ich bin so alt wie ihre M√ľtter ¬† ¬†zwinker

Jedenfalls, ihr merkt, es war tatsächlich ein jugendvolles und keinesfalls jugendfreies Wochenende, nicht wahr?



2014 25.
Jun

Dass ich mal wieder eine etwas l√§ngere Schreibpause eingelegt habe, ist dem Umstand geschuldet, dass in meinem Leben erneut allerhand los ist. Da siegt eben das reale Leben √ľber das virtuelle¬†¬†¬† zwinker

Wobei einige Erlebnisse ohne Unterst√ľtzung¬†des Internets vermutlich nie passieren w√ľrden. Zum Beispiel h√§tten wir ohne dies nie ein so wundervolles Wochenende mit zwei jungen Kanadierinnen namens Val√©rie und Charlotte aus Montreal verbracht, denn ohne Couchsurfing¬†w√§ren wir uns wohl nie begegnet. Wir hatten ganz viel Spa√ü zusammen und lernten nebenbei¬†auch viel √ľber Kanada und insbesondere √ľber Quebec dazu. Unvergessen wird uns auf jeden Fall ein Austausch √ľber die Schimpfw√∂rter in den verschiedenen Sprachen bleiben. Ganz ehrlich, ich h√§tte nie gedacht, dass das Wort „Tabernak“, welches sich vom Tabernakel in der katholischen Kirche ableitet, so viele negative Gef√ľhle ausdrucken kann¬†¬†¬† zwinker
Wir revanchierten uns nat√ľrlich mit unserer Couch, Essen, einem Stadtrundgang und einem Ausflug in die S√§chsische Schweiz, wie z.B. auf den Berg Lilienstein:

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Mein Monatsprojekt hält uns ebenfalls ganz schön auf Trab Рin Dresden gibt es einfach zu viele schöne und interessante Brunnen. Aber dennoch hatten wir am Montag nach der Fotojagd abends zudem genug Zeit, um diesen romantischen Sonnenuntergang an der Elbe geniessen zu können:

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Und da ich schon √ľber die Fotos berichte, darf ich an dieser Stelle voller Stolz angeben, dass¬†sich f√ľr mich eine Chance ergab, alle 4 Autoren von Phrase4¬†bei einem Outdoor-Fotoshooting in der Dresdner Neustadt abzulichten – wir hatten ganz viel Spa√ü und die¬†(Einzel-)Portraits sind auch sehr gut und recht unkonventionell¬†geworden …¬†es sind ja auch au√üergew√∂hnliche Schriftsteller¬†¬†¬† standard
Ihre nächste Lesung gibt es erst nach der Sommerpause: im September. Einzelheiten und die nächste Phrase stehen auf deren Homepage.

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Ansonsten war ich zwischenzeitlich mal wieder mit den Teilnehmern meines VHS-Russischkurses im „Odessa“ essen – es war wie immer einfach nur super. Noch ist¬†unser Semester zwar nicht zu Ende, aber zu den n√§chsten Stunden werden immer mal einige Leute fehlen – Reisezeit fordert ihr Tribut¬†¬†¬† zwinker
Einer von ihnen, Michael, ist schon seit einigen Tagen mit¬†einem „Ural“ Motorrad unterwegs von Dresden nach Murmansk¬†und f√ľhrt einen Blog √ľber seine Reiseerlebnisse.

Und nat√ľrlich darf man den Zeitfresser namens Fussball-WM nicht √ľbergehen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† wir schauen uns bei Weitem nicht alle Spiele an, aber der eine oder der andere Abend wird schon gern¬†mit 22 Million√§ren¬†und einem Ball gewidmet¬†¬†¬† zwinker

Wie man merkt, f√ľr Langeweile bleibt keine Zeit und das finde ich ganz gut so¬†¬†¬† zwinker



2013 28.
Aug

Es wei√ü sicher jeder, dass der Urlaub die sch√∂nste, aber auch die k√ľrzeste Zeit des Jahres ist. Auf jeden Fall haben Carsten und ich so 3 Wochen in der wundersch√∂nen und herrlich enspannten, allerdings etwas kostspieligen Schweiz empfunden. Der Wettergott war komplett auf unserer Seite und hat uns jede Menge Sommertage wie aus dem Bilderbuch sowie ein paar Regentage zum Entspannen, Lesen¬†und Spielen in der Ferienwohnung oder f√ľr einen Museumsbesuch beschert. Wir sind viel und oft¬†im¬†offenen Smart Cabrio durch die Gegend gefahren, waren auf den Bergen Rigi, B√ľrgenstock, Pilatus und Pragel¬†sowie auf der R√ľckreise sogar auf der Zugspitze, haben den Aletschgletscher (gr√∂√üter Gletscher Europas) gesehen und¬†St√§dte wie Zug, Z√ľrich, Luzern, Basel, Bern, Vaduz¬†und Schaffhausen besucht. Au√üerdem bewunderten wir den Rheinfall aus n√§chster N√§he, badeten im Vierwaldst√§ttersee und in der schnell flie√üenden¬†Aare. Kurzum: Es war ein toller Mix aus Natur, Kultur und St√§dtetouren. Dazu trafen wir uns mit den alten Bekannten und CouchSurfern Suse, Khrystyna & Kostya und Beat – es war einfach toll sie alle wieder in Persona zu sehen!¬†¬†¬†¬† herz¬†¬†¬†¬† Und das ist bei Weitem noch nicht alles, was wir erleben durften!

Und wir haben erfahren, dass die K√ľhe auf den Almen genau so viel Vertrauen und Sehnsucht nach Streicheleinheiten wie die dortigen Ziegen haben ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬†¬†nur¬†die G√§mse und Murmeltiere waren leider nicht so zutraulich wie die oben genannten Glockentr√§ger ¬†¬†¬† zwinker

Gewohnt haben wir √ľbrigens in einem sch√∂nen St√§dtchen namens Weggis, welches von Mark Twain nach seinem Besuch als „der sch√∂nste Flecken der Erde“ beschrieben wurde.

Nat√ľrlich haben auch unsere B√§ren viel erleben d√ľrfen¬†¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† diesmal durften sogar alle 4 mitreisen. Ich werde die vielen Bilder schnellstm√∂glich sichten und dann hier die sch√∂nsten pr√§sentieren ¬†¬†¬† zwinker

Nur¬†zwei Tage nach unserer Ankunft packten wir schon wieder¬†Koffer und Taschen in den Kofferraum, denn gestern ist Andrea zu ihrem Praktikum in die Ukraine, genauer gesagt, in meine Heimatstadt, aufgebrochen und wir haben sie samt¬†Gep√§ck f√ľr 3 Monate (2 Koffer, insgesamt 50 kg) zum Bus gebracht. Sie m√ľ√üte sogar¬†jetzt noch unterwegs sein und wenn alles gut geht morgen Nacht in Charkiw ankommen. Ich bin sehr gespannt, wie sie das Leben und die Leute dort findet ¬† ¬† zwinker
Aber es wird ganz gewiss alles gut werden!



2013 19.
Mai

Es ist wie immer gar nicht einfach aus der F√ľlle der Bilder nur eine kleine Auswahl zu treffen. Nach langem hin und her sind es nun 60 Aufnahmen aus¬†sehr erlebnisreichen 4 Tagen im Nachbarland geworden. Ich hoffe, es ist mir mit dieser Auswahl gelungen, die bezaubernde Atmosph√§re der beiden St√§dte Breslau (Wroclaw) und Krakau (Krakow) sowie das bedr√ľckende Bild¬†des KZ-Lagers¬†Auschwitz wider zu geben.

Auf der Fahrt zur√ľck nach Breslau haben wir vier (Carsten, Kasia, Rafal und ich) uns noch intensiv √ľber das Gesehene und Erlebte ausgetauscht, nat√ľrlich besonders √ľber den Auschwitz-Besuch. Ich denke, das haben wir alle gebraucht, um wieder zur Normalit√§t zur√ľckzufinden.

Ich freue mich sehr, dass ihr mich jetzt ein wenig auf unserer Reise begleiten konntet und hoffe, es hat euch trotz der außergewöhnlichen Mischung gefallen     lachen
Die versprochenen Breslau-Zwerge bekommen noch einen Extraeintrag, ich arbeite schon daran     lachen

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2013 13.
Mai

Ich habe schon gedacht, dass ich diesen Besuch abblasen muss, denn es ging mir einige Tage zuvor nicht sonderlich gut. Aber gl√ľcklicherweise besserte sich mein Zustand, so dass Carsten und ich am Donnerstag¬†bzw. M√§nnertag¬†unsere Siebensachen ins Auto geworfen haben und zu unseren Freunden Kasia und Rafal nach Breslau gefahren sind. Wir haben sie und ihr T√∂chter vor ziemlich genau einem Jahr √ľber Couchsurfing kennengelernt. Breslau war schon seit Langem eine Stadt, welche ich unbedingt sehen wollte. Au√üerdem ist Kasia genauso an europ√§ischen Geschichte der 30er & 40er- Jahre des¬†20. Jahrhunderts interessiert und¬†darum beschlossen wir schon damals, dass wir mal gemeinsam¬†zu den¬†KZs¬†Buchenwald¬†und Auschwitz fahren sollten. Da die Stadt Auschwitz¬†zudem in der N√§he von Krakau liegt, bot es sich f√∂rmlich an, diese historische und f√ľr Polen ebenfalls sehr bedeutende Stadt wenigstens mal kurz pers√∂nlich kennen zu lernen.

Breslau – die Polen¬†nennen es¬†WrocŇāaw – ist eine ganz bezaubernde Stadt! Vom Lebensgef√ľhl erinnerte sie mich sehr stark an Santiago de Compostela, denn auch hier wird Altes und Neues perfekt ausbalanciert. Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes fr√∂hliches Jugendleben (Studenfestival „Juwenalia“) mitbekommen und¬†konnten sowohl unz√§hlige Kirchen als auch andere historische Ecken und Geb√§ude, z.B.¬†die Uni, besuchen. Au√üerdem habe ich etliche Zloty f√ľr polnische DVDs ausgegeben – ich freue mich schon auf den n√§chsten verregneten und terminfreien Sonntag ¬†¬†¬† lachen
Witzigerweise¬†gibt es √ľberall in dieser Stadt¬†verteilt 95¬†Bronzezwerge (polnisch: krasnale) und die, die ich fotografiert habe, werde¬†ich auch¬†in K√ľrze mal hier zeigen. Aber mein Herz hat definitiv die „B√§renstatue mit Zunge“ am Rathaus erobert ¬† ¬† lachen

Krakau – auf polnisch Krak√≥w¬†– ist ebenfalls einen Besuch wert und auch hier¬†fanden wir den interessanten Mix aus Studentenleben und ganz viel gelebter alte und neue Geschichte. Allerdings¬†wurde¬†diese Stadt schon seit L√§ngerem¬†exzessiv f√ľr Touristen erschlossen und so fehlte mir besonders das Eintauchen ins normale Leben der Einheimischen, welches ich in Breslau so genossen habe. Sehr beeindruckend fand ich den Marktplatz, aber auch das Schlo√ü ist grandios –¬†dabei darf man nat√ľrlich nicht den hin und wieder feuerspeienden Drachen am Ufer der Weichsel vergessen! Das J√ľdische Viertel¬†kommt vom Flair her¬†der Dresdner Neustadt recht nahe. Leider schafften wir es aber nicht mehr, noch die Ausstellung¬†in der¬†Fabrik von Oskar Schindler zu besuchen. Vielleicht wird das fr√ľher oder sp√§ter mal ein Grund sein, f√ľr eine zweite Reise nach Krakau zu kommen –¬†wer wei√ü …

Die Kleinstadt Auschwitz wird von den Polen OŇõwińôcim¬†genannt und¬†wird nat√ľrlich immer mit dem gr√∂√üten Vernichtungslager der Nazis in Verbindung gebracht. Dieses Ziel hat mich schon immer sehr interessiert, obwohl ich gleichzeitig etwas Angst vor diesem Besuch hatte. Kasia ging es √§hnlich und so kam es, dass sie trotz der relativen N√§he zu Breslau (etwa 2 Stunden Autofahrt) die Gedenkst√§tte¬†ebenfalls noch nie besucht hat. Zusammen und mit der Unters√ľtzung unserer M√§nner¬†lie√üen wir uns auf diese emotionsbeladene Reise ein. Da die F√ľhrungen durch das Lager Auschwitz und das Lager Auschwitz-Birkenau in verschiedenen Sprachen angeboten werden, trennten wir uns f√ľr¬†die Dauer von 4 Stunden –¬†Carsten und ich meldeten uns f√ľr eine in Deutsch gef√ľhrte Gruppe und Kasia und Rafal f√ľr die polnische an. Wir zahlten mit¬†35 Zloty¬†(ca. 10 Euro) pro Person etwas mehr¬†als unsere polnischen Freunde (20 Zloty), aber am Ende stellten wir im Gespr√§ch fest, dass unsere Gruppenleiterin sich wesentlich mehr Zeit f√ľr die Ausstellungsr√§ume und ihre Erkl√§rungen genommen hat und¬†sehr ausf√ľhrlich durch die beiden Lager f√ľhrte. Am Ende hat uns die Tour¬†emotional sehr ber√ľhrt und das Wetter h√§tte den Ernst des Themas nicht besser unterstreichen k√∂nnen: bei grauen Regenwolken wirkten die dunklen Baracken, die bedrohlichen Wacht√ľrme und die hohen Stacheldrahtz√§ume umringt von frischem, gr√ľnen Gras nahezu gespenstisch. Anfangs nieselte es nur, aber am Ende der F√ľhrung verst√§rkte sich der Regen … es w√§re irgendwie nicht richtig gewesen, einen derart traurigen Ort¬†bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel zu besichtigen.

Auf der R√ľckfahrt nach Dresden¬†brachten wir Kasia und Rafal noch auf halbem Wege nach Hause und¬†gegen 19 Uhr¬†hie√ü es auch f√ľr uns Abschied zu nehmen und¬†wieder zur√ľck nach Deutschland zu fahren – das verl√§ngerte Wochenende war leider¬†definitiv vorbei.

Polen ist auf jeden Fall eine Reise wert, zumal gerade Breslau mit ca. 2,5 Stunden Autofahrt¬†f√ľr uns doch so nah ist. Ich konnte meine Polnischkenntnisse etwas aufpolieren und √ľbte flei√üig das Sprechen mit¬†Einheimischen. Sie haben mich sogar recht gut verstanden!¬†Und zudem schmeckt das polnische Essen einfach¬†verdammt gut¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† das Bier √ľbrigens auch ¬† ¬† standard



2013 03.
Feb

Wer denkt, dass die Überschrift nur darauf hindeutet, dass ich ganz viel Zeit mit meinem Schatz verbringe, täuscht sich diesmal gewaltig     lachen     Selbstverständlich ist er auch in meiner Freizeit absolut unentbehrlich, aber das Leben birgt noch mehr Schätze in sich.

Am Freitagabend hatte ich einen „Schatz“ zum Tr√§umen gehabt – wir waren mal wieder beim allmonatlichen Couchsurfing-Treffen in Dresden dabei. Bei zahlreichen Gespr√§chen mit den vielen verschiedenen Leuten √ľber ihre gemachten und geplanten Reisen komme ich immer wieder aufs Neue ins Schw√§rmen, denn es gibt noch so viele Reiseziele, welche ich noch nie besucht habe, aber unbedingt noch sehen m√∂chte. So ein Treffen gie√üt¬†leider auch flei√üig √Ėl in mein Reisezielefeuer ¬† ¬† standard
Apropos CouchSurfing: dieses Jahr ergibt sich¬†wom√∂glich eine Kurzreise nach Polen bzw. Breslau und KZ Ausschwitz-Birkenau¬†…¬†schon seit Jahren¬†gro√üe Wunschziele von mir. Im¬†Mai planen wir Couchsurfer in Wrozlaw (Breslau) zu besuchen, welche im letzten Jahr bei uns zu Besuch waren – ich freue mich schon wahnsinnig drauf!

Gestern konnte ich mit meiner besten Freundin Anna im Dresdner¬†Museum Gr√ľnes Gew√∂lbe¬†„Sch√§tze“ der Zaren bestaunen. Die Sonderausstellung „Zwischen Orient und Okzident“ mit √ľber 140 herrlichen, kunst- und prunkvoll ausgestatteten Gegenst√§nden aus dem Kreml¬†ist nicht sehr gro√ü, aber f√ľr uns beide war sie perfekt. Bei vielen Sachen hatten wir¬†die gleichen Gedanken, erinnerten uns zusammen an einige historischen Filme aus unserer sowijetischen Kindheit, r√§tselten vor einer Russland-Karte aus dem 17 Jh. dar√ľber, was f√ľr St√§dte und Gegenden dort abgebildet¬†sind und tauschten unsere Erinnerungen aus dem Geschichtsunterricht √ľber das osmanische Reich aus. Es hat unglaublich viel Spa√ü gemacht, allein w√§re das nur halb so am√ľsant und interessant gewesen. Danach versackten wir zwei in einem Eiscafe, bis¬†man uns freundlicherweise gebeten hat zu gehen, damit sie abschlie√üen k√∂nnten.¬†Hier¬†wurde mir bewusst, dass ich auch den „Schatz“ der Freundschaft in meinem Leben auf jeden Fall¬†ber√ľcksichtigen muss.

Diesen „Freundschaftsschatz“ werden Carsten und ich auch heute noch genie√üen, da wir den Nachmittag mit Barbara verplant haben. Sie kommt urspr√ľnglich aus Th√ľringen und kennt sich dort hervorragend aus. Da wir f√ľr¬†unsere Hochzeitstagswoche nach Weimar fahren m√∂chten und sich daraus auch Ausfl√ľge nach Erfurt, Plauen und zu den Drei-Gleichen-Burgen¬†ergeben, lechzen wir buchst√§blich nach n√ľtzlichen Tipps.¬†Bestimmt ergeben sich nach dem heutigen Kaffeetrinken¬†noch ein paar¬†weitere Ausflugsziele¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† –> Urlaub, ick h√∂r dir trapsen!



2012 25.
Nov

In den letzten zwei Wochen habe ich kaum Ruhe gehabt, etwas zu schreiben, denn Langeweile ist bei uns nach wie vor ein v√∂llig unbekanntes Wort. Allerdings kommt zu meinen eigenen Aktivit√§ten, welche bereits an- und aufregend genug sind, noch ein weiterer H√∂hepunkt: wir¬†k√§mpfen gerade¬†mit dem Gipfel der pubert√§ren Entwicklung bei Stephanie und hoffentlich¬†ist eine R√ľckkehr zum normalen Familienleben nicht mehr weit entfernt. Mehr Worte sollen zur Wahrung des Familienfriedens an dieser Stelle nicht verlautet werden …

Aber es gab auch sehr viele schönen Erlebnisse in meinem Leben in den letzten Tagen     zwinker

– Alles, was mit dem Tod von Carstens Mutter zu tun hatte,¬†damit sind¬†die amtlichen und beh√∂rdlichen Vorg√§nge gemeint und¬†nicht die Gef√ľhle und Erinnerungen, ist nun endg√ľltig abgeschlossen. Die letzte K√ľndigung bzw. R√ľckzahlung ist¬†eingetroffen und nun kann mein Mann sich mit voller Konzentrtation den anderen, derzeit auf Eis gelegten Projekten widmen.

– Ich habe √ľber Couchsurfing eine neue Dresdnerin namens Evelyn kennengelernt und festgestellt, dass wir sprachlich und auf Interessen bezogen¬†√§u√üerst viele Gemeinsamkeiten haben. Ich sch√§tze, es wird in diesem Fall nicht nur bei einer losen Bekanntschaft bleiben ¬† ¬† zwinker

– Mit Evelyn habe ich z.B. auch die 1. Dresdner Literaturmesse „Schriftgut“ besucht: noch ist diese Veranstaltung klein, gem√ľtlich und¬†au√üerdem sehr familientauglich. Hoffentlich bewahrt sie sich auch noch nach weiteren Messeterminen¬†etwas diesen Charme.

– Andrea hat f√ľr sich und mich Konzertkarten organisiert und wir haben einen wundersch√∂nen Abend mit Musik und Gesang von Cecile Corbel miterleben d√ľrfen: bezaubernd und elfenhaft! Wer Harfenmusik liebt, sollte sich diese K√ľnstlerin wahrlich nicht entgehen lassen!

– Ein weiteres kulturelles Highlight der letzten Tage war f√ľr mich eine Lesung von der bekannten russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja. Ich liebe ihre B√ľcher, denn ihre Geschichten und ihre Art zu erz√§hlen ber√ľhren mich sehr. Ihr neues Buch „Das gr√ľne Zelt“ („–ó–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ—č–Ļ —ą–į—ā–Ķ—Ä“) habe ich allerdings nicht direkt im Anschlu√ü an die Veranstaltung gekauft, denn es¬†war nur in Deutsch vorhanden. Meine Bestellung f√ľr¬†eine Ausgabe in der Originalsprache¬†konnte ich gestern bei¬†einem der zahlreichen Onlinebuchhandlungen f√ľr¬†Russischsprachige aufgeben. Zur der Lesung bin ich aber nat√ľrlich nicht allein gegangen, sondern mit der oben erw√§hnten Evelyn und meiner Anna. Ich war zudem sehr froh, dass ich die beiden M√§dels richtig eingesch√§tzt habe – die Chemie zwischen ihnen hat auf Anhieb gestimmt ¬† ¬† standard

– Carstens sportliche Vergangenheit und sein engagiertes Mitwirken beim SG Gittersee vor einigen Jahren hat uns im positiven Sinne eingeholt: Wir beide¬†sind zur Jubil√§umsfeier „55 Jahre¬†Abteilung Badminton“ eingeladen worden und es hat uns sehr gefreut, all die vielen bekannten und netten¬†Gesichter wiederzusehen und nebst einem leckeren Buffet das ein oder andere Schw√§tzchen¬†halten zu k√∂nnen.

– Am Bu√ü- und Bettag (eigentlich ein Feiertag in Sachsen) war ich √ľbrigens arbeiten, denn f√ľr unsere deutschlandweiten Kunden¬†gibt es in meiner Firma jedes Jahr eine Notbesetzung¬†– und nun war auch ich mal wieder an der Reihe. Mein Hauptspruch¬†in diesen 8 Stunden:¬†“ Warum ich trotz Feiertag ihren Anruf entgegennehme ? Ich bin eben gern f√ľr Sie da und au√üerdem wollte ich Ihnen sagen, dass¬†heute bei uns eben¬†eigentlich frei ist.“¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Ach ja, die zwei Wochen¬†sind mal wieder ratzfatz an mir vorbei geflogen … aber wie der Sachse sagt: „Schee war’s“¬†¬†¬†¬† standard



2012 18.
Aug

Die Hoffnung, dass ich nach der R√ľckkehr in die eigenen vier W√§nde und in der Ferienzeit √∂fter schreiben kann, hat sich leider nicht erf√ľllt.

Deshalb nutze ich bereits Geschriebenes, um meinen Lesern einen kurzen √úberblick √ľber unsere Reiseroute und auch √ľber ein paar Eindr√ľcke anzubieten. Diese e-mails sind damals als Update so an die Kinder geschickt worden und jetzt nur ein wenig auf das Wesentliche gek√ľrzt. ¬†Nochmals zu Erinnerung: Dresden – Strassburg – Bordeaux – Bilbao – Santander – Oviedo – La Coruna – Santiago de Compostela – Porto – Salamanca – Madrid – Zaragoza – Barcelona – Marseille – Strassburg – Dresden mit einigen kleinen Abweichungen zu weiteren interessanten Stellen abseits der Autobahn ¬† ¬† lachen

Viel Spaß beim Lesen!

20.07. um 22:52 Uhr

Wir sind gut und staufrei in unserem ersten Etap Hotel angekommen ¬† ¬† :o)) ¬† ¬† als¬†Abendessen gab es ein Buffet im benachbarten Restaurant mit vielen¬†Leckereien zum vern√ľnftigen Preis. Ausserdem wurden wir wohl aufgrund
unserer Versuche Franz√∂sisch zu sprechen, von zwei benachbarten Tischen¬†bzw. Menschen, die dort gesessen haben, „adoptiert“ . Die Franzosen nutzen¬†offensichtlich auch gern die seltene Gelegenheit, mal Deutsch sprechen zu k√∂nnen ¬† ¬†¬†;o))

22.07. um 9:08 Uhr

Wir sind seit Gesternabend in Bordeaux. Haben uns gleich mit der Couchsurferin Jocelyne¬†getroffen, ein Weinchen in einer Weinbar getrunken, eine supermoderne Strassenbahn benutzt, festgestellt, dass die Einheimischen das Bezahlen¬†daf√ľr als √ľberbewertet sehen und den ersten Spaziergang durch die Stadt¬†gemacht. Heute sind wir um 8 Uhr aufgestanden und fahren nun in die¬†Innenstadt, um alles abzugrasen, was ein Touri gesehen haben muss ¬† ¬† :o))

22.07. um 20:15 Uhr

Wir haben jetzt die Innenstadt von Bordeaux abgegrast, stapften √ľber zwei¬†Flohm√§rkte und einen richtigen Markt, haben unsere ersten rohen Austern¬†gegessen, wilde Nutrias im lehmigen Garonne-Gew√§ssern entdeckt und unter¬†anderem festgestellt, dass die Toilettennutzung √ľberall gratis ist – daf√ľr¬†aber sind die Lebensmittelpreise ganz sch√∂n hoch. Was sch√§tzt ihr, was¬†eine Kugel Eis kostet? 2, 20!!! Wir dachten, wir holen uns dann lieber ein¬†McSundae f√ľr einen Euro, aber auch diese Eissorte kostet hier 2,15 EUR! Von¬†Burgerpreisen ganz zu schweigen ¬† ¬† ;o)
Ein wenig Sonnenbrand haben wir uns auch gegönnt, aber das gehört nun mal zum Sommerurlaub der Käseweissen     ;o))
Jetzt gehen wir uns noch irgendwas zum Abendessen organisieren und dann¬†in die Heia. Morgen geht es zur gr√∂ssten Wanderd√ľne Europas und danach¬†nach Bilbao.

23.07. um 22:59 Uhr

Wir sind seit heute Spätnachmittag im Baskenland. Davor hatten wir einen riesigen Sandberg zum Spielen gehabt und trauten uns sogar im Atlantik zu baden, denn das Wasser dort war um 2 Grad wärmer als die Ostsee bei unserem Hiddenseeausflug. In Bilbao ist die Beschriftung von allen möglichen Dingen zweisprachig: Spanisch und Baskisch und beide Sprachen haben so gut wie nichts gemeinsam. Morgen werden wir die Innenstadt ablaufen und vielleicht mal wieder einen Strandpaziergang machen.

24.07 um 22:23 Uhr

Wir haben heute die Innenstadt von¬†Bilbao abgegrast. √úbrigens, die Stadt heisst auf Baskisch Bilbo. Na, woran¬†denkt ihr bei diesem Namen? ¬† ¬† ;o)) ¬† ¬† Nachmittags waren wir wieder am Strand –¬†war echt sch√∂n, wenn wir auch nicht gebadet haben. Ganz viele¬†Spanierinnen im unterschiedlichen Alter lagen und sassen oben ohne –¬†ungewohntes Bild ¬† ¬† :o))
Heute waren wir relativ fr√ľh zur√ľck, so um 7 Uhr rum,¬†gammelten ein wenig im Hotel und bereiteten uns auf die morgige Fahrt nach¬†Santander vor. Nun schl√§ft Carsten schon, w√§hrend ich noch Abenteuer¬†von Auswanderern auf VOX anschaue und Notizen sowie e-mails schreibe.

24.07. um 22:27 Uhr

Nachtrag: ja, Spanisch hilft uns schon, aber der Dialekt hier ist schrecklich und viele Vokabeln klingeln nicht mal in meinen Ohren vetraut     ;o))     Aber wir schlagen uns gut durch     :o))

25.07. um 21:43 Uhr

Wir haben unser Geld in Santander besucht, es geht ihm hier offensichtlich besser als in strandlosem Dresden     ;o)
Und ja, wir haben heute wieder an einem Sandstrand gegammelt und im Meer¬†gebadet ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Nachmittags sind wir aber wirklich viel gelaufen, meine F√ľsse sind jetzt echt froh, einfach im Bett liegen zu d√ľrfen ¬† ¬† ;o)
Morgen geht es nach Oviedo, um UNESCO-gesch√ľtzte, pr√§romanische Kirchen zu¬†besuchen und nachmittags nach Gijon zum Sandstrand zu fahren ¬† ¬† ;o))

26.07. um 13:51 Uhr

Wir sind jetzt schon in Asturien angekommen und erkunden gerade das Städtchen Oviedo. Von hier bis zum Meer sind es 40km, daher ist das erstmal fraglich, ob wir heute noch baden gehen     ;o)
Bis jetzt hatten wir nur eine CSlerin getrroffen, Jocelyne in Bordeaux,¬†aber am Wochenende werden wir bei Emilio in La Coruna sein und in Porto werden wir uns mit Flavia treffen.¬†Marseille wird diesbez√ľglich am interessantesten, dort gibt es jeden¬†Mittwoch ein CS-Treffen am Strand ¬† ¬† :o)

26.07. um 22:52 Uhr

Wir haben heute auf die Strandgeschichte verzichtet, denn Carsten war platt und auch mir tat die Ruhe zum Lesen und Schreiben in einem klimatisierten Zimmer gut     :o))
Danach haben wir ein¬†paar Essenssachen f√ľr das morgigen Fr√ľhst√ľck besorgt und superlecker und¬†preiswert im hoteleigenem Restaurant gegessen.
Couchsurfer wollen wir nur¬†dort treffen, wo wir 2 √úbernachtungen haben, sonst ist das zu stressig. In¬†manchen St√§dten haben sich keine Leute zur√ľckgemeldet, in anderen ist¬†alles geritzt und in wieder anderen ist das noch in der Schwebe ¬† ¬† ;o)
Wegen der Brände: Wir werden durch Katalonien fahren, aber wir wollen in Barcelona 2 Tage verbringen. Ist allerdings erst ziemlich am Ende unserer Reise, Barcelona ist unsere letzte spanische Stadt.

27.07. um 20:45 Uhr

Wir sind jetzt unterwegs in La Coruna. Heute gab es an zwei verschiedenen Str√§nden einen Spaziergang, da d√ľrfte unsere Hornhaut an den Fusssohlen schon fast komplett weg sein ¬† ¬† :oD
Bei Emilio d√ľrfen wir erst um 21:30 Uhr auftauchen, vorher ist er nicht zu Hause. Deshalb haben wir schon auf eigene Faust Europas √§ltesten Leuchtturm besucht, ein paar Spiele von einem Strandfussballturnier angesehen und geniessen nun die Sonnenstrahlen auf einer Promenadenbank ¬† ¬† ¬†:o) ¬† ¬† ¬†Mal sehen, was wir morgen machen k√∂nnen, aber auf jeden Fall muss ich eine Ladung W√§sche waschen, denn Carsten schwitzt hier bei mehr als 30¬į ohne Ende ¬† ¬† ;o))

29.07. um 12:26 Uhr

So, La Coruna ist erforscht     :o)     nun sind wir auf dem Weg nach Santiago de Compostela, um Pilger anzugucken     ;o)

29.07. um 12:43 Uhr

Wir haben gerade La Coruna verlassen.¬†Erinnert ihr euch noch an Emilio? Wir haben in seiner, f√ľr eine Person¬†einfach riesigen (2 Schlafzimmer, zwei B√§der, grosses Wohnzimmer, K√ľche,¬†eine Art Musikzimmer und Terrasse unterm Dach) Wohnung geschlafen. Jetzt¬†sind wir unterwegs nach Santiago de Compostela. Wir haben schon¬†etliche Bilder¬†auf der Speicherkarte, 3000 km auf dem Tacho und der Taschenteddy Heini¬†macht sich als Reisefotomodel wie immer richtig gut ¬† ¬† ;o)
Wir haben etliche Strandspazierg√§nge und alte Kirchen hinter uns ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Bald wird es mit¬†den Str√§nden f√ľr eine Weile aufh√∂ren, aber die Menge der Kirchen und alten¬†Geb√§uden wird sicher zulegen ¬† ¬† ;o)

30.07. um 11:16 Uhr

Wir sind nun unterwegs nach Porto. Santiago de Compostela hat uns in¬†jeder Hinsicht positiv √ľberrascht. Eine sch√∂ne, autentisch wirkende¬†Altstadt, Party f√ľr jedermann in einem kleinen Park, moderate Preise f√ľr¬†alles, insgesamt eine sehr lebendige Stadt mit tollem Flair! Die¬†Kathedrale, welche als Endpunkt der Pilgerreise gilt, ist gigantisch und¬†echt sch√∂n anzusehen. Ein paar Pilgerbilder haben wir nat√ľrlich auch¬†gemacht ¬† ¬† :o)
So, Zeit f√ľr unsere Fr√ľhst√ľcksrast ¬† ¬† :o))

30.07. um 13:43 Uhr

Wir sind in Portugal angekommen und haben uns eben noch die¬†historische Altstadt von Valenca angesehen. Das ist die erste portugiesische Stadt nach der Grenze, ihr Gegen√ľber auf der spanischen Seite und somit die letzte Stadt des¬†Landes heisst √ľbrigens Tui ¬† ¬† :o)) ¬† ¬† Wirklich! Nun fahren wir weiter nach Porto.

31.07. um 20:48 Uhr

Wir haben uns gestern mit¬†Flavia und ihrer Familie getroffen und es wurde ein sehr langer Abend ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Heute schauten wir uns Portos Kirchen, Denkm√§ler und Br√ľcken an und f√ľllten unseren Essensvorrat in einem Supermarkt in einer Mall auf. Die¬†L√§den haben alle Schlussverkauf, aber ich kann nix Klamottiges kaufen wegen des Platzes im Auto ¬† ¬†*seufz* ¬† ¬†;o)
Daf√ľr habe ich echten Portwein und 2 B√ľcher¬†abgestaubt ¬† ¬† :oD

01.08. um 11:34 Uhr

Gerade qu√§len wir uns auf den Bergstrassen mit nur einer Spur hinter zahlreichen LKWs zur√ľck nach Spanien. Zuerst wollen wir uns einen¬†Naturpark ansehen und dann weiter nach Salamanca fahren. Zur Info: Lebensmittel in Spanien kosten in etwa genau so wie in Deutschland,¬†Portugal ist aber noch ein wenig g√ľnstiger. Unsere Steph h√§tten wir aber¬†in Portugal nicht zum Einkaufen schicken k√∂nnen, denn Fischgeruch ist dort allgegenw√§rtig, was bei der enormen Auslage und Vielfalt auch kein Wunder ist ¬† ¬† ;o)
In Porto sind¬†die Br√ľcken wegen ihrer Gr√∂sse sehr beeindruckend, die Kirchen sind alt und¬†interessant und die Denkm√§ler imposant ¬† ¬† :o) ¬† ¬† In Salamanca werden wir an der¬†Unifassade den ber√ľhmten, versteckten Frosch auf dem Totensch√§del suchen, er soll wohl Gl√ľck bringen ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Die Uni¬†dort ist die √§lteste in Spanien. Und dort werden wir auch sicherlich wieder viel schwitzen, denn laut TV wird es in ganz Mittelspanien nicht unter 30 Grad,¬†sondern eher Richtung 40 sein. Wir lassen uns √ľberraschen ¬† ¬† ;o)

02.08. um 14:53 Uhr

Nun sitzen wir einem Strassencafe auf der Plaza Mayor und beobachten Leute hier     :o)     Die Altstadt ist echt schön und wir haben sowohl den Frosch auf dem Portal von der Uni als auch den Astronauten vom Kathedralenportal
gefunden. Mittagessen gab es diesmal bei McD, daf√ľr haben wir heute fr√ľh¬†ganz Spanisch gefr√ľhst√ľckt ¬† ¬† :o))

03.08. um 11:19 Uhr

Den gestrigen Spätnachmittag und Abend haben wir im Bett bei Fernsehen, Lesen, Sonnenblumenkerneknacken und Dösen verbracht     :o)     Aber wir brauchten eine Chillpause vor den Städten, die jetzt noch kommen, denn Madrid, Barcelona und Marseille haben um einiges mehr im Angebot als z.B. Salamanca oder Bilbao     ;o)
Wir werden in ca. 1 Std in Spaniens Hauptstadt ankommen und können schon bestimmt auch heute ein paar Plätze besuchen.

04.08. um 20:45 Uhr

So, das meiste unseres Madrider Plans ist jetzt besichtigt und¬†fotografiert worden. Meine F√ľsse wissen auch ganz genau, was sie heute¬†getan haben, Carstens Sohlen sind da irgendwie unempfindlicher ¬† ¬† ;o)
Das Metrosystem hier ist spitzenmässig, so können wir die grössten Entfernungen ganz bequem ohne Parklplatzsuche erledigen. Was nervt, sind die zahlreichen Bettler und Zigeuner in der Innenstadt, die wie von Zauberhand verschwinden, wenn man nicht mehr in den angesagten Tourigebieten ist     ;o)
Gestern haben wir uns mit Luisa, einer hiesigen Couchsurferin, getroffen , welche auch fliessend Deutsch sprechen kann. Sie hat ihr Kindheit und Jugend in der Schweiz verbracht      :o)      Jetzt bleiben uns noch ein paar Hochhäuser am Stadtrand und ein Abendessen in einer der zahlreichen Tapasbars in dieser Stadt, bis wir selig in unserem Zimmer schlafen können. Dann bis Zaragoza!

05.08. um 16:55 Uhr

Wir sind jetzt in unserer vorletzten spanischen Stadt, diesmal in¬†Aragonien, unterwegs. Hier ist es echt br√ľtend heiss! Wir warten noch auf¬†unsere Tour durch den Palast Aljaferia. Die Kirchen in Zaragoza sind echt¬†sehenswert, aber leider etwas schlecht klimatisiert. Es war schon sehr¬†seltsam beim Gottesdienst Frauen mit wedelnden F√§chern in der Hand zu sehen ¬† ¬† :o)

06.08. um 8:28 Uhr

So, in Zaragoza hatten wir unseren ersten Regen, nat√ľrlich an dem vom Hotel am weitesten entfernten Punkt ¬† ¬† :o) ¬† ¬† zum Gl√ľck nur recht kurz und in der N√§he gab es eine Bushaltestelle, wo wir unterkommen konnten. Abends g√∂nnten wir uns ein spanisches All-You-Can-Eat, wozu ich noch ein Liter Sangria nahm ¬† ¬† :o) ¬† ¬† ich habe danach geschlafen wie ein Stein, Carsten hatte aber mit dem vollen Bauch ganz sch√∂n zu k√§mpfen, der Arme ¬† ¬† :o)
Gleich geht’s unter die Dusche und dann nach Barcelona.

06.08. um 16:03 Uhr

So, wir sitzen jetzt in der Metro von Barcelona und lassen uns in einem¬†klimatisierten Waggon zur Sagrada Familia bringen. ¬†Dort werden wir ein wenig umherschlendern und gegen¬†6 Uhr abends treffen wir uns mit Katrin, die wir vor √ľber 10¬†Jahren durch die IDA-Liste kennengelernt haben, bislang allerdings nur¬†Kontakt per e-mail bzw. neuerdings Facebook hatten ¬† ¬† :o)
Morgen gibt es dann eine ganz laaaange Tour durch die Stadt     :oD

07.08. um 10:43 Uhr

Nun sind wir in unserer letzten spanischen Stadt dieser Reise¬†angekommen.¬†Gestern haben wir die Sagrada Familia aussen und innen besichtigt und¬†fanden das Ganze trotz der Baukr√§ne echt beeindruckend. ¬†Abends haben¬†wir uns mit Katrin getroffen und quatschten 3 Stunden lang in einer Bar am¬†Strand bis die Sonne verschwand und ihr und mir etwas zu kalt wurde ¬† ¬† :oD ¬† ¬† gestern fr√ľh (also bevor wir kamen) hatte es hier wohl ganz stark¬†gewittert, aber wir haben keine Spur mehr davon entdecken k√∂nnen ¬† ¬† ¬†;o)
Jetzt fahren wir mit der Metro in die Stadt f√ľr die gaaaanz lange¬†Tageslaufrunde ¬† ¬† :o)

08.08. um 8:46 Uhr

Nun brechen wir zu unserer letzten Besichtigungsstation auf dieser Reise¬†auf und fahren nach Marseille. Gestern verbrachten wir den ganzen Tag in¬†Barcelona. Am sch√∂nsten fanden wir den Park G√ľell und die Aussicht vom Berg
Tibidabo. Carstens Beschreibung f√ľr diese Stadt „Hatz nach¬†Sehensw√ľrdigkeiten“ stimmt aus meiner Sicht voll und ganz. Nirgends anders gab es¬†solche Menschenmassen, welche wie Ameisen auf einer Zuckerstrasse auf¬†den von Guides und Reisef√ľhrer vorgegebenen Pfaden durch die Gegend¬†liefen. Am wenigsten haben mir die Ramblas gefallen: zu voll und zu viel¬†Schnullifax ¬† ¬† ¬†;o)

09.08. um 13:37 Uhr

Marseille ist eine riesige Baustelle und derzeit eine Stadt mit einem totalem¬†Verkehrschaos. Da leuchtet es uns ein, was die Filme „Taxi, Taxi“ und¬†„Transporter“ in ihrer Entstehung beg√ľnstigt hat: der Traum vom schnellen¬†Fahren in dieser Stadt ¬† ¬† ¬†;o)
Wir waren gestern abends am Strand, erst zum¬†Baden und Sonnen und dann zum CS-Treffen – alles total lustig und herzlich. Problematisch¬†war nur, dass sehr viele der CSler vorrangig nur franz√∂sisch sprachen, aber es gab¬†auch einige Deutsche unter ihnen. Ein M√§del aus K√∂ln hatte noch keine Bleibe und¬†wir haben sie zu uns ins Zimmer mitgenommen, du weisst ja, im „Etap“ hat¬†man ein zus√§tzliches Hochbett.¬†Jetzt besuchten wir eine Kirche oben auf einem Berg und qu√§len uns nun¬†nach und nach wieder in die Stadt hinein :o))

10.08. um 9:43 Uhr

Unser Auto ist vollgepackt und vollgetankt und wir verlassen nun definitiv die Strandgegenden von Europa um ein gutes St√ľck des Weges zur√ľck nach Hause zu schaffen …

11.08. um 11:13 Uhr

So, wir haben gerade unsere letzte Etappe angebrochen, aber die Nacht davor war schrecklich. Carsten ging es echt nicht gut, er hat das Klo in Strassburger Etap seeehr gut kennengelernt und wir wissen leider nicht genau, was die Ursache daf√ľr war. Aber er f√ľhlt sich momentan dennoch fit genug um zu fahren. Gerade haben wir die franz√∂sisch-deutsche Grenze √ľberquert und jetzt m√ľssen wir es bloss noch nach Dresden schaffen.