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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 30.
Nov.

Dieses Wochenende war richtig schön geworden!

Gestern vormittags habe ich noch Brownies und Bananenbrot für meine Geburtstagsgäste gebacken, danach mit Andreas großartiger Hilfe das Haus empfangstauglich geputzt und mit Stephanies Hilfe noch 2 Gemüsesalate gemacht. Alles andere Essbare war schon am Freitagabend fertig geworden.

Nachmittags ab 15:00 Uhr kamen nach und nach unsere Freunde. Sie haben gute Laune und tolle Geschenke für mich mitgebracht und zum Glück war auch ausreichend Hunger vorhanden. Ich habe nämlich wie immer mehr als genug gekocht und gebacken :0).

Es wurde ein ganz vergnüglicher Abend, da wir unter anderem „Nobody is perfect“ gespielt haben und meine hauptsächlich deutschen Gäste sich mit der russischen Version von „Scrabble“ beschäftigt haben. Dabei sind reichlich solche hochinteressanten Worte wie z.B. „вильдледерташен“ entstanden. :0)))

Diesmal habe ich eine Tradition der Casa OLCA gebrochen und nicht wie üblich den russischen Vodka aufgetischt, sondern einen guten polnischen – aber auch der ging ganz schnell zu Neige!

Am Ende des Abends haben wir sogar ganz plötzlich einen Übernachtungsgast bekommen, Andreas Freundin Elli wollte bei uns schlafen. Die großen Mädels waren gnädig, so durfte auch Stephanie im gleichen Zimmer nächtigen.

Heute früh kurz vor 10 Uhr kratzten wir die müden Mädels aus ihren Schlaffstätten heraus und in Kürze setzten wir uns zu einem gemütlichen Frühstück zusammen. Danach musste Elli nach Hause fahren und ich habe mit meinen Kindern die üblichen 2 Stunden Russisch gemacht. Anschließend machte ich meine eigenen Hausaufgaben für den Hebräisch-Kurs, was auch fast eine Stunde beansprucht hat. Nach getaner Arbeit schauten Carsten und ich uns „Alien vs.Predator“ auf DVD an und nach dem Film wollten wir uns den Rechnern widmen.

Aber ich wurde mal wieder von meiner Familie ganz nett überrascht. An meinem eigentlichen Geburtstag habe ich einen Rückenmassagengutschein von meinen Lieben bekommen. Während Carsten mit mir die heftigen Kämpfe der zwei Außerirdischen angesehen hat bereiteten die Mädels alles vor: sie haben Matratzen auf den Boden gelegt, jede Menge Teelichter angezündet, das Zimmer kunstvoll mit Tüchern drapiert, schöne beruhigende Musik ausgesucht und eingeschaltet, um ihre Hüfte haben sie die Tücher mit klingelnden Metallplättchen gebunden, welche sie schon vor Jahren in der Türkei gekauft haben – es war alles sehr stimmungsvoll gestaltet! Erst massierten mich 4 zarte Mädchenhände, danach habe ich die kräftige Massage von meinem Mann bekommen – einfach toll! Ich könnte mich glatt daran gewöhnen! ;0)

Jetzt bereiten sich die Kinder für die Schule vor, wir zwei sitzten kurz am Rechner und danach zieht es uns mal wieder in den Fernsehraum – da Stephanie eine Woche im Schullandheim verbracht haben hatten wir so lange eine „Buffy“-Pause gemacht. Jetzt können es die Kinder kaum abwarten, die weiteren Abenteuer der Vampirjägerin endlich zu sehen!



2008 27.
Nov.

Gestern war mein Geburstag. Ich war sehr überrascht, wie viele Leute an mich an diesem Tag gedacht haben: Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Kunden – die Glückwünsche erreichten mich per Telefon, e-mail und natürlich wurde ich vielmals liebevol umarmt und beschenkt.

Auf Arbeit habe ich eine Runde ausgegeben: es gab ein Blech Saftigen Streuselkuchen (das Rezept gibt es im Kochbuch auf www.marvinchen.de) und ich habe 3 kleine Flaschen mit „Rotkäppchen“-Sekt mitgebracht. Bei den letzten Feiern in der Abteilung wurde eine normalgroße Flasche einfach nicht ausgetrunken, da man noch Auto fahren musste und außerdem hat Alkohol viele leere Kalorien, was in der Vorweihnachtszeit auch eine große Rolle bei der Entscheidung „trinken / nicht trinken“ spielt. Die Piccolos waren eine wirkich tolle Lösung!

Von meinen Lieben habe ich Bücher bekommen, von den ich nicht mal geträumt habe. Diesmal gab es nicht nur Belletristik, dafür kann ich mich jetzt wesentlich intensiver mit der hebräischen Sprache und auch mit dem Ursprung vieler deutschen Worte beschäftigen.

Außerdem habe ich einen Gutschein für eine Rückenmassage made by Kinder und Carsten bekommen. Ich glaube, dass ich ihn sehr bald einlösen werde :0). Mein Rücken knackt schon vor Vorfreude ;0) .

Am Samstag kommen unsere Freunde und dann wird „richtig“ gefeiert. Darauf freue ich mich schon ganz toll und bin dafür gern bereit meinen morgigen Abend in der Küche mit Backen und Kochen zu verbringen!



2008 25.
Nov.

Solange ich zu Hause sitze und auf den Anruf meines Mannes warte, kann ich mich doch meinem Blog widmen :0).

In unserem Familienleben ist wie immer viel los.

Am 20. November haben wir gemeinsam den Live-Auftritt von Mario Barth in der Riesaer Erdgasarena angeschaut. Es war schön und witzig, viele Passagen kannten wir bereits von seiner DVD zu diesem Programm namens „Männer sind primitiv, aber glücklich“, trotzdem gab es auch neue Geschichten aus dem Leben von Männern und Frauen zu hören.

Seit gestern ist unser Haus nur zur Hälfte besetzt: Stephanie vergnügt sich zur Zeit mit ihren Klassenkameraden im Schullandheim und Carsten habe ich am Montag um 7:15 Uhr zum Dresdner Hauptbahnhof gebracht. In Frankfurt gab es erneut eine „Connect with the Experts“ – Veranstaltung von Blackberry und das konnte er sich aus rein beruflichem Interesse nicht entgehen lassen.

Jetzt muss er allerdings im Zug sitzen und nach Hause fahren und ich warte sehnsüchtig auf seinen Anruf, wann ich ihn am Bahnhof abholen darf.



2008 16.
Nov.

Gestern waren wir alle nach ca. 3 Jahren Pause mal wieder in der russischen Samstagsschule „Raduga“. Diesmal gingen wir nicht wie sonst als Schüler, Lehrer oder Helfer hin. Wir haben eine Einladung zum 10-jährigen Jubiläum der Schule bekommen und angenommen.

Es war sehr interessant nach langer Zeit die alten Bekannten und Mitstreiter zu sehen, denn ich war in den ersten 2 Jahren als Lehrerin für Russische Sprache dort tätig und Andrea hat diese Schule 8 Jahre lang besucht. Sie war einer der ersten Schülerinnen, welche am 10. Januar 1998 angefangen haben, dort Russisch „richtig“ und nicht nur allein mit Mama zu Hause, sondern in der Gruppe der ebenfalls zweisprachigen Kinder, zu lernen . Stephanie kam ein Jahr später hinzu, sie war eine zeitlang die jungste Schülerin, machte sich aber wirklich gut.

Die Feier war recht gut organisiert, man hat einen kurzen Rückblick gemacht und die jetzigen Schüler haben ein Konzert vorbereitet. Manche Lieder kannten meine Mädels noch aus ihrer Schulzeit. Neu war es für uns, dass die „Raduga“ jetzt eine eigene Hymne hat, diese konnten wir nur mit Hilfe eines Textblattes mitsingen.

Im Anschluß gab es ein Buffet, dabei konnte man die Zeit gut zum ungestörten Schwatzen nutzen. Unsere Kinder haben ihre damaligen Freunde wieder getroffen und sie hatten sich so viel zu erzählen, dass wir sie in dem Schulgebäude einfach zurückgelassen haben. Die ganze Gruppe machte sich allerdings bald ins Stadtzentrum auf, um in einem Cafe zu sitzen und zu quatschen.

Carsten und ich haben die unerwartete Freiheit und traumhaftes Wetter genutzt und gingen für eine gute Stunde spazieren. Als wir nach einigen Stunden unsere Kinder wieder eingesammelt haben schauten wir noch gemeinsam den Film „Inside Man“ an, welchen Andrea aus der BiBo mitgebracht hat. Der Film ist interessant gemacht und lebt sehr viel von der Spannung der Geschichte. Danach verschwand unser großes Kind zum Schlittschuhlaufen mit den Freunden aus der Klasse.

Wir Daheimgebliebenen nutzen die Zeit zum Spielen, Lesen, Blödeln und Entspannen. Nachdem wir Andrea abgeholt haben, schauten wir uns noch eine Folge „Buffy“ an. Ja, vorbei ist die Zeit, wo man den Kindern schöne Geschichten vorm Schlafengehen vorgelesen hat, jetzt ist eine Episode über die Vampirjägerin wesentlich interessanter geworden :0)



2008 09.
Nov.

Gestern habe ich wieder den Stadtführer gespielt.

Natascha, welche ich noch aus der Schulzeit kenne und welche inzwischen in Stendal wohnt, kam mit ihrer Mama nach Dresden, um die Stadt zu besuchen und auch um mich wieder zu treffen.

Ich habe meine Besucher kurz vor 11 Uhr auf dem Hauptbahnhof abgeholt und ab da ging es auf Erkundungstour durch die Hauptstadt der Sachsen!

Selbst wenn das Wetter nicht wirklich schön war, da keine Sonne hinter der dichten Wolkendecke hervorlugte und es auch hin und wieder genieselt hat, konnte die prunkvolle Dresdner barocke Architektur immer noch einen tollen Eindruck machen. Leider hatten wir kein Glück mit der Besichtigung der Frauenkirche, jedesmal wenn wir in ihrer Nähe auftauchten, war sie für die Besucher nicht zugänglich.

Die Galerie „Alte Meister“ stand ebenfalls auf der Wunschliste meiner Gäste und als der Nieselregen stärker wurde, war das eine richtig gute Alternative zum Aufenthalt im Freien.

Ich war schon lange nicht mehr dort und nutzte mit Vergnügen die Gelegenheit erneut die berühmte „Sixtinische Madonna“ von Rafael, aber auch die Bilder von Rubens, Caravaggio, Dürer und anderen anzuschauen. Für meine Gäste habe ich Audioguides ausgeliehen, so konnten sie noch mehr über eine Auswahl besonder schöner oder bekannter Werke erfahren.

Ich war mehr als überrascht von der Menge der russischsprachigen Besucher in der Galerie, denn man hat kaum ein Wort in Deutsch gehört! Auch die Museumsmitarbeiter waren weitgehend auf diese offensichtlich recht bedeutende Zielgruppe eingestellt, so sprach z.B. die Dame am Infopoint an der Kasse akzentfreies Russisch. Auch als ich die Audioguides mit russischer Sprache auslieh, schaltete der junge Mann, welcher mir die langen schwarzen Hörer reichte, sofort auf Russisch um.

Einige deutschsprachige Schülergruppen waren mit oder ohne Gruppenführung ebenfalls im Museum unterwegs, ich begegnete sogar 3 Kindern aus Andreas Klasse. Ich glaube, ich muss noch ernsthaft mit meiner Tochter über ihre Freizeitgestaltung reden, denn sie hat mich auf einen Besuch dieses Gebäudes noch nie angesprochen ;0) .

Im Zwinger wartete eine weitere, für mich persönlich sehr erfreuliche Überraschung: das Nymphenbad ist jetzt wieder zugänglich. Man hat diesen Teil des Zwingers lange Zeit restauriert und deshalb unter einer riesigen Plane gehalten. Jetzt konnte ich meine geliebten Nymphen wieder anschauen, leider ist die Zeit der Wasserspiele inzwischen vorbeigegangen, aber ich freue mich schon auf die nächsten warmen Tage im Jahr 2009 und werde mich dort bestimmt mehr als nur einmal blicken lassen :0) .

Nach über 7 Stunden fuhren meine Gäste mit etlichen Fotos, jeder Menge Eindrücke, sowie dem aktuellen Stand über die jetzige Lebenssituation in Sachsen und bei mir privat, erschöpft aber glücklich wieder nach Hause.

Es war ein interessanter und recht beeindruckender Tag für mich, aber meine Füße sind mir bestimmt dankbar, dass Carsten und ich uns heute für die Aktivitäten in Computerraum und nicht für eine Wanderung entschieden haben.

ÜBRIGENS: unser Sommerurlaubsbericht ist jetzt auf www.marvinchen.de online gestellt. Es gibt 3 Varianten – sozusagen eine für jeden Geschmack :0) :

1. mit vielen Bildern

2. 14-seitiges PDF ohne Bilder

3. meine ausführliche Fassung mit 18 Seiten, ebenfalls als PDF.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entscheiden und Lesen!



2008 04.
Nov.

Gestern hatte ich meine erste Hebräisch-Stunde.

Es ist schon komisch, plötzlich da zu sitzen, die Zeichen anzuschauen und überhaupt nicht zu wissen, welche Laute sich dahinter verbergen! Man kommt sich wieder wie ein Schulanfänger oder Analphabet vor. Natürlich haben wir auch ein paar Worte wie „ja“ und „nein“ oder Sätze wie „Ich bin Olga“ geübt. Auch dabei musste ich ganz von vorne anfangen, ohne jegliche Vorkenntnisse. Aber auch die Tatsache, dass man nicht von links nach rechts liest, sondern andersrum, oder dass einzelne Buchstaben auch Zahlen bedeuten fand ich sehr interessant und ungewöhnlich.

Aber genau deswegen habe ich mich für diese außergewöhnliche und alte Sprache angemeldet und hoffe, dass ich bis Ende Juni einigermaßen fließend lesen kann ;0)



2008 02.
Nov.

Ich muss einfach ausnutzen, dass heute noch ein freier Tag ist und schnell noch ein paar Zeilen schreiben :0)

Den gestrigen Samstag genossen wir wie alle anderen Ferientage zu viert, aber diesmal außerhalb der eigenen vier Wände. Schon lange wollten wir uns einen 3D-Film anschauen und so gingen wir zum Dresdner Rundkino „Cinemagnum“, um den Streifen „Ocean Wonderland“ anzusehen. Es war sehr interessant und ich musste mich immer wieder beherrschen, um nicht die Hand auszustrecken und die vor meiner Nase schwimmenden, kleinen, lustigen, bunten Fische oder die niedlichen Delfine zu berühren. Es waren allerdings recht wenig Besucher da, was wohl an der ewig dauernden Baustelle im Eingangsbreich liegt und die fehlende Werbung vorm Haus hat bestimmt auch dazu beigetragen, dass die Leute sich einfach nicht getraut haben, reinzugehen. In dem Kinosaal war es recht kühl, aber dennoch erträglich und die Bilder waren es auf jeden Fall wert, ein wenig zu frieren ;0).

Abends wollten wir in eine Erlebniskneipe essen gehen. Sie heisst „Western Inn“ und liegt an der Elbe zwischen Dresden und Meissen. Leider haben wir vorher keinen Tisch reserviert und deshalb keinen Platz bekommen. Samstags gibt es dort immer Live-Musik, was wir nicht gewusst haben, das war wohl unter anderem der Grund für die Beliebheit an diesem Abend. Wir haben uns aber so auf das auswärtige Essen eingestellt, dass wir ein anderes Restaurant gesucht haben. Der Versuch zu viert im „El Rodizio“ ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen scheiterte ebenfalls. Das nächste Ziel, welches wir ins Auge gefasst haben, war das Lokal „Tex-Mex“ in der berühmten Dresdener Kneipenmeile „Weiße Gasse“. Beinah hätten wir uns auch dort den gleichen Schicksalsschlag abgeholt, aber zum Glück war eine Gesellschaft bereits am Bezahlen. Etwa 10 Minuten standen wir in dem Eingangsbereich wie die armen Verwandten und warteten bis der Tisch frei wurde, aber dann hatten wir endlich eine schöne Ecke für uns und konnten in den Speisekarten blättern.

In ca. einer Stunde saßen wir alle völlig satt da, das Essen war wirklich lecker (es gab reichlich davon auf den Platten!) und die Bedienung superfreundlich.

So hatte unser Essensabenteuer doch noch ein gutes Ende gefunden :0)