Dez.
Nun ist die ganze Geheimniskrämerei in Bezug auf die Geschenke und die Spannung, ob sie dem Beschenkten denn auch gefallen, vorbei.
Der Heiligabend mit den Kindern war wie immer eine schöne Zeit. Ich muss sagen, dass sowohl mein Mann als auch die beiden Mädels mich diesmal richtig überrascht haben und gerührt war ich sowieso. Für mich war das im wahrsten Sinne des Wortes ein bäriges Weihnachten. Meine Liebe zu dieser Tiergattung spiegelte sich in dem selbstgestalteten Kalender der Kinder, welche in der Adventszeit heimlich meine Bett-Teddys „entführt“ , in der Innenstadt einen Fotoshooting mit ihnen veranstalteten und die Bilder davon im Ganzjahreswandschmuck präsentierten, wieder. Aber auch mein Mann folgte dieser Spur und überraschte mich mit einem riesigen Bilderrahmen, in welchen viele Tatzino-Bärlis ihre Lebensweisheiten verkündeten (http://www.tatzino-shop.de/) und rundete die Reihe mit einer passenden Kuscheldecke und sogar mit dazugehörigen Taschentüchern ab   😀
Die Kinder haben sich sehr über die Fahrradgutscheine gefreut, so können sie im Januar ihren Wunschdrahtesel selber aussuchen. Vielleicht macht das Radfahren danach auch Andrea wesentlich mehr Spaß als jetzt. Wer sich einen Eindruck machen möchte, wie der Heiligabend bei uns gelaufen ist kann gern in unserem online-Fotoalbum bei picasa blättern: http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/Weihnachten2009Rozhdestvo2009#
Vor dem Auspacken gab es aber auch den traditionellen Kartoffelsalat mit Würstchen und ein kleines Unterhaltungsprogramm von den Kindern, welche mit uns einen Buchstabierwettbewerb veranstalteten, „Würdest-du-lieber…“ spielten und uns die Zukunft vorausgesagt haben, wofür sie Würfel von Witch-Zeitschrift, eine Zauberkugel, unsere Hände und Teesatz nutzten. Es sieht für uns im Jahr 2010 ganz gut aus, wenn man ihren Prophezeiungen glauben darf   🙂
Als alles ausgepackt war, packten die Kinder Sachen für eine Woche zusammen und wir brachten sie zum Papa nach Miltitz. Sie werden wir nun erst im neuen Jahr zurückbekommen.
Am 1. Feiertag fuhren Carsten und ich nach Moritzburg, wo wir einen schönen Spaziergang um das Schloß und den halben Teich machten und diesen mit dem Besuch der Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ abrundeten. Schön war’s! Die Ausstellung ist zwar nicht besonders groß, aber liebevoll gemacht, mit vielen Infos über die Entstehung des Kultfilms, über die Schauspieler und allem was dazu gehörte. Man konnte die Kleider und einige Requisitenstücke bewundern und staunen, dass der Streifen schon so alt ist! Man hat ihn nämlich 1972/73 gedreht und ab 1974 zog das schöne Wintermärchen in die Herzen der großen Fangemeinde ein. Für viele von uns ist Weihnachten ohne diesen Film doch unvorstellbar, oder?
Nach dem wir genug in Erinnerungen geschwelgt haben, widmeten Carsten und ich uns der Zukunft und schauten in der UCI-Kinowelt den neuen Streifen von James Cameron an: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Sagen wir es so, nicht die ausgefallene Geschichte und nicht die geistreichen Dialoge machen diesen Film sehenswert, es sind die Bilder, welche in 3D absolut genial wirken und den Zuschauer glauben lassen, dass man selber fast dabei ist. Nach 160 Minuten in fremden Welten bekamen wir Hunger und fuhren zum Dresdner Fischrestaurant „Hein Mück – Gastmahl des Meeres“, wo wir uns eine große Fischplatte gegönnt haben. Mit prall gefülltem Bauch landeten wir in den eigenen vier Wänden wie erwartet im TV-Zimmer, wo man natürlich im Fernsehen einen typischen Weihnachtsfilm ausgestrahlt hat – „Mission Impossible III“. Die erste Werbepause nach nicht mal 10 Minuten hat uns aber so sehr empört, dass wir einfach unsere DVD mit dem gleichen Film in den Player einlegten und die Geschichte ohne störenden Unterbrechnungen angesehen haben.
Am 2. Weihnachtstag haben wir uns fast gemäß deutscher Tradition benommen, denn unsere Gäste hätten rein theoretisch auch unsere Eltern sein können, zumindest vom Alter her. Zum Glück, nur wenn man die Zahlen nimmt, den geistig und körperlich sind sie nach wie vor richtig fit. Günter und Barbara haben 3 Wochen auf Neuseeland und 1 Woche auf Rorotonga verbracht und wir waren natürlich sehr auf ihre Reisegeschichten gespannt. Zum Essen gab es Ente, Klöße und Rotkohl, gemacht von meiner Meisterhand. 😎 Die gute Unterhaltung und Rotwein machten diesen Tag schlicht und einfach toll!
Summa summarum – es war ein richtig schönes Weihnachtsfest!

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