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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 03.
Okt.

Diesmal gibt es statt einer langen Arbeitswoche sozusagen zwei kurze. Ein Feiertag am Mittwoch ersetzt das Bergfest, verwirrt das ZeitgefĂŒhl, macht aber dabei unglaublich viel Spaß, denn so kommt einem schon der Dienstag als Freitag vor     😉

Die Bewohner der Casa OLCA haben sich schon vor einigen Tagen darauf geeinigt, diese freie Zeit fĂŒr einen Spielenachmittag zu nutzen. Da zu dritt spielen irgendwie doof ist, haben wir uns noch etwas VerstĂ€rkung geholt und Andrea mit Karl und Krissi eingeladen. Leider konnte Krissi am Ende aus gesundheitlichen GrĂŒnden doch nicht kommen, aber My, welche kurzfristig einspringen konnte, hat diese leere Spielerstelle super ausgefĂŒllt.

Den Vormittag nutzten Carsten und ich fĂŒr weitere Bastelarbeiten im Haus und Garten. Ich habe die wuchernde Minze in meinem Beet komplett runtergeschnitten und zwei Blumen im Vorgarten eingepflanzt. Carsten hing wĂ€hrenddessen weitere Vorhangschienen fĂŒr meine Fotoecke im WorkShopRaum auf. Danach hatte er genug Zeit und Ruhe mich bei etwas zu beobachten und helfend einzugreifen, was ich heute zum allerersten Mal in meinem Leben getan habe: Ein IKEA-MöbelstĂŒck eigenhĂ€ndig zusammenzubauen!

Es ist zwar nur ein Stuhl, aber ich bin sehr stolz darauf und prĂ€sentiere ihn nun der Öffentlichkeit.

Gestatten, hier ist Olgas Ivar:

Nach getaner Arbeit habe ich noch schnell einen Blech mit Hackfleischkuchen in den Ofen geschoben, welchen wir als Vorbereitung fĂŒr den besagten Spielenachmittag mit unseren GĂ€sten assen.

Ab da hatten wir unglaublich viel Spaß bei diversen Spielen: „Alles Tomate“ und „Alles Trolli“ (zwei moderne Memory-Variationen fĂŒr Erwachsene), das gute alte „Activity“ in der Reisevariante und dem Kartenspiel „Stadt, Land, Fluss“. Im Anschluss daran ist die Jugend noch zu einem aktiveren Part ĂŒbergegangen und tanzte zu viert querbeet durch unsere Wii-Spielesammlung „Just Dance 1-4“.

Bei so viel Erfolg im Werkeln und Spaß beim Spielen verging unser Tag wie im Flug … ich hoffe, ihr habt den freien Tag genau so kurzweilig verbracht wie wir     🙂     jetzt nur noch zwei Tage arbeiten gehen und dann schon wieder Freizeit geniessen können     😀



2012 30.
Sep.

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich im Internet einen klugen Spruch gelesen: „Man muss so leben, dass es fĂŒr die sozialen Netzwerke keine Zeit mehr bleiben kann“. Ich gestehe, in die sozialen Netzwerke schaue ich tĂ€glich rein, aber die Zeit fĂŒr die Blogpflege ist in den letzten Tagen etwas rar geworden.

Allerdings habe ich die Zeit am Rechner gegen die Zeit mit Familie und Freunden eingetauscht. Und es war wirklich schöne Zeit! Wir haben uns z.B. mit Kati aus Ohio getroffen, welche ĂŒberraschend einen Abend in Dresden verbrachte und uns anrief, um zu fragen, ob wir Zeit und Lust auf ein Treffen haben. Wir hatten selbstverstĂ€ndlich beides! Das war einfach fantastisch, endlich die berĂŒhmte Person umarmen zu können, welche wir beide schon ĂŒber 11 Jahre aus dem Netz kennen und welche die erste war, die uns im Hotel in Las Vegas nach unserer Hochzeit angerufen hat!      :verliebt:

Wir trafen uns am Wochenende mit Karin und Eberhard zum Kaffeetrinken und Grillen in der Casa OLCA. Wir haben die beiden schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, dabei wohnen sie eigentlich gar nicht so weit von Dresden entfernt. Karins Brownies sind ĂŒbrigens die besten!

Ich durfte an der Semesterauftaktveranstaltung von Dresdner VHS teilnehmen und habe mir beim Vortrag von Ilona BĂŒrgel neue Impulse zu einer positiven Lebensweise geholt. Ich finde die Idee, sich nicht lĂ€nger als 3 Minuten ĂŒber eine Sache zu Ă€rgern, wirklich gut.  Außerdem hat die Dame immer wieder die ĂŒberaus wichtige Rolle von Schokolade in unserem Leben betont, daher war ich froh, dass ich bei anschließenden Unterhaltung mit anderen Sprachlehrerinnen nicht nur leckeren Rotwein, sondern auch schmackhafte herzhafte und vor allem schokoladige HĂ€ppchen geniessen durfte. Carsten war echt lieb und holte mich nach der Veranstaltung ab.

Er war auch in vielen anderen Situationen echt lieb zu mir. Z.B. organisierte er Tickets fĂŒr die Preview von neuem Bruce Willis Film „Looper“. So konnten wir den Streifen schon eine Woche vor offiziellem Termin ansehen und fanden ihn beide ĂŒberraschend gut. Ich möchte nicht zu viel darĂŒber erzĂ€hlen, weil bei diesem Streifen das gleiche Problem wie bei „Sixth Sense“ gibt – wenn man das Ende einmal gesehen hat (oder wenn das einer schon erzĂ€hlt hat), ist eine Wiederholung ĂŒberflĂŒssig      😉

Außerdem haben er und ich das jetzige Wochenende mit weiteren Bastelarbeiten in meinem Workshopraum verbracht und was soll ich sagen? Ich liebe meine neue Fotoecke!!!!!    :verliebt: Jetzt kann ich meine Freundinnen in einem schönem Ambiente und völlig unabhĂ€ngig vom Wetter zu Hause fotografieren – darf ich nochmals betonen, dass ich einfach begeistert bin?       😀

Eine weitere Sache hat mich auch sehr beschĂ€ftigt. Das Buch von Suzanne Collins „Hunger Games“ in Russisch hat mich wirklich gefesselt, obwohl ich durch den Film bereits kannte um was es darin geht. Die Teile 2 und 3 habe ich schon bei meiner Freundin Anna „bestellt“, diese werde ich allerdings in Deutsch lesen      🙂

Als Ausgleich fĂŒr die „Innenarbeiten“ habe ich mich mit meinem Garten befasst und nun ist der Rasen zumindest auf den ersten Blick löwenzahnfrei. Die FrĂŒhjahrsblĂŒher sind ebenfalls eingebuddelt und nun hoffe ich, dass sie vom Wetter nicht gelinkt werden und nicht zu frĂŒh ihre Nasen an die OberflĂ€che stecken.

Ich persönlich freue mich derweil auf die Herbstbegleiter:  Aus dem Backofen duftet gerade verfĂŒhrerisch frisch gebackener Zwiebelkuchen wĂ€hrend eine Flasche Federweißer im Keller auf die Abholung durch meine Wenigkeit wartet     :unschuldig:  Ich hoffe, Euer September war genau so bezaubernd wie meiner       😉



2012 19.
Sep.

Das werden sie in der Tat, denn selbst wenn frau sich fĂŒr einen jĂŒngeren entschieden hat, feiert auch er jedes Jahr seinen Geburtstag     😀

Carstens Geburtstag war gestern und wie immer kam unsere kleine Familie zusammen, um ihm zu gratulieren, zu beschenken, zu huldigen und gemeinsam  irgendetwas Leckeres zu essen. Da er als typischer Mann eher Fleischliches bevorzugt, hat ihm jede von uns etwas passendes zubereitet und geschenkt: von mir kam eine Kohl-Hackfleisch-Pfanne auf den Tisch, von Andrea eine kleine Hackfleischtorte mit einer Kerze obendrauf und Stephanie hat einen echten Mettigel gezaubert. Leider haben diese Geschenke nicht lange genug ĂŒberlebt, um zum Fotomodel zu werden     😉
Aber Kuchen gab es auch und davon ist sogar noch reichlich ĂŒbrig geblieben     🙂

BestĂ€ndiger waren dann schon die anderen Gaben: ein Mini-Joystick (wer es genauer wissen möchte: den Klassiker, ein Atari 2600 Joystick), welcher im Inneren zusĂ€tzlich noch einige Kaugummis verbirgt, das MacGyver-Multitool (eine BĂŒroklammer) und ein Gutscheinpaket „Brandenburg Spezial“ mit Übernachtung, romantischem Candle-Light-Dinner und Panzerfahrt     😀     Panzerkutscher macht’s möglich!     😀     jetzt mĂŒssen wir nur noch einen passenden Termin festlegen.

Wie immer haben wir ganz viel Zeit mit ErzĂ€hlen und Herumblödeln verbracht. Am Ende hat Carsten seine gute Tat des Tages erledigt und unser großes Kind nach Hause gefahren. Ich hĂ€tte das ja auch gerne getan, aber da ich auf sein Wohl fast eine ganze Flasche Sekt getrunken habe, wollte ich kein Risiko eingehen und begleitete ihn einfach als Beifahrer.

Nun ist mein Schatz mit 38 Lenzen noch weiser und reifer geworden, aber an mich kommt er in dieser Beziehung dennoch niemals ran     😉



2012 17.
Sep.

Ich glaube, ich habe es schon mal erwĂ€hnt, dass ich mir in diesem Jahr wirklich viel MĂŒhe gebe, öfters mal etwas Sportliches zu tun. An diesem Wochenende konnte ich das wie sonst nicht nur zu Hause in meinem Work-Shop-Room machen.

Zum Auftakt des neuen Schuljahres wurde ich von der VHS am Freitagabend zu einem gemeinschaftlichen Drachenbootrennen fĂŒr die Dozenten eingeladen. Da ich bis jetzt nie in meinem Leben in einem Drachenboot gesessen habe und das Wetter wunderschön herbstlich-sonnig war, musste ich auf jeden Fall mitmachen! Eine solche Zusammenkunft wird schon zum 4. Mal in Folge durchgefĂŒhrt und da ich leider keine der mir bekannten Gesichter gesehen habe, lernte ich eben ein paar andere Sprachlehrer kennen und verbrachte mit ihnen einen sehr amĂŒsanten Abend. Das Paddeln hat aber auch Spaß gemacht     🙂
Wir sind zuerst gegen die Flußrichtung geschippert und dann ließen wir uns mehr oder weniger zurĂŒck zur Anlegestelle treiben. Eigentlich weniger, denn auf diesem Abschnitt gab es immer wieder ein Wettrennen der beiden Boote     😀
Unser Boot hat aufgrund der guten Zusammenarbeit die ganze Zeit gefĂŒhrt, nur auf der letzten Metern der Renndistanz ließen die KrĂ€fte leider nach und gewannen dann doch noch die anderen.

Am nĂ€chsten Tag (Samstag) haben wir uns schon um 9 Uhr mit 3 befreundeten Familien getroffen und sind zusammen in die Böhmische Schweiz gefahren. Es war ein absolut umwerfender Tag! Zudem haben wir endlich mal das berĂŒhmte Prebischtor gesehen     :verliebt:

Aber um dorthin zu kommen sind wir den ganzen lieben Tag gewandert, haben immer wieder irgendetwas Leckeres gegessen, konnten zwei geheimnisvoll-verwunschen aussehende Klamms per Pedes und mit Booten erkunden und amĂŒsierten uns köstlich ĂŒber die tschechisch-deutschen ErklĂ€rungen der BootsfĂŒhrer. Zwischendurch konnten wir 10 uns  selbstverstĂ€ndlich alle hervorragend in wechselnden Gruppierungen miteinander unterhalten.

SpĂ€tabends sind wir satt, platt und glĂŒcklich zu Hause angekommen     🙂

Am Sonntag musste dafĂŒr endlich mal etwas Beruhigendes im Sitzen folgen und so haben wir uns zu Hause in den Fernsehraum zurĂŒckgezogen und einen großen Teil der noch verbliebenen Freizeit mit der Lovefilm-DVD „Cowboys & Aliens“ sowie der DVD „Bad Boys“ aus dem eigenen Fundus angesehen. Der erste Film war zwar auf seine aussergewöhliche Art und Weise (Aliens in einem Western) interessant, aber er wird letztendlich bestimmt nicht in unserer Sammlung aufgenommen werden     😉

Was bestimmt auch nie in unsere DVD-Bibliothek gelangen könnte – wenn es denn diese Reportage auf DVD gĂ€be – wĂ€re die Doku „Pilgertour all inclusive“, welche wir rein zufĂ€llig beim Zappen auf einem der Dritten erwischt haben! Die zwei wichtigsten Damen des Beitrags gaben einfach ein perfektes Bild zu dem Buch ab, welches ich just an diesem Wochenende ausgelesen habe: „Nörgeln! Des Deutschen grĂ¶ĂŸte Lust“ von Eric  T. Hansen. Die beiden Tanten hatten echt nur zu Motzen     :teufel:     dabei waren sie auf dem Jakobsweg unterwegs, um zu Pilgern     :ueberrascht:     … zu viele Fahrradfahrer, zu heiss, zu lange Wegstrecken, zu undeutsch das Essen in Spanien (!), zu unluxuriös die Hotelzimmer, zu anstrengend das alles, usw.
Unter diesen UmstĂ€nden musste ich dem Autor des Buches vollkommen recht geben, denn es gab wirklich nichts bei diesem Zusammenschnitt der Wandertour, was die Beide wie Pilger, nĂ€mlich besinnlich und entspannt wirken ließ … ein GlĂŒck, dass unsere Wanderfreunde und sonstigen Freunde da ganz anders drauf sind!!!!

 



2012 01.
Sep.

Dass auf Reisen immer mindestens ein BĂ€r die OLCAs begleitet, ist inzwischen ja bekannt. Die BĂ€ren haben natĂŒrlich auch den Vorteil, dass sie sich nach jeder Tour ausruhen können, wĂ€hrend Carsten und Olga schon das Geld fĂŒr die nĂ€chsten Urlaube verdienen. Wen wundert’s also, dass es mal wieder ein Teddy ist, der als erster in Wort und Bild ĂŒber seine Abenteuer berichtet     😀

Heute gibt es Heinis Reisebericht fĂŒr alle, die es interessiert:

*****
Unsere erste Übernachtung war genau so wie die letzte auf dieser dreiwöchigen Reise, nĂ€mlich in Strasbourg. Von dieser Stadt habe ich absolut nichts gesehen, weil meine Familie sie schon mal besucht hat und den Ort nun ausschließlich als SchlafstĂ€tte fĂŒr die weite Hin- und RĂŒckfahrt zwischen Dresden und SĂŒdfrankreich nutzte. Wenigstens sind die Zimmer dieses „Etap“-Hotels sehr hĂŒbsch:

Bordeaux fand ich da schon spannender, denn zumindest kulinarisch hatte diese Stadt viel mehr zu bieten. Ein echt französisches FrĂŒhstĂŒck mit Cafe au lait und Croissant – lecker!

Aber mal ehrlich, wer verbindet schon Bordeaux mit Kaffee?! Ein Rotweinbad musste her!

Zum GlĂŒck hat der Wein keine Spuren auf meinem zarten Fell hinterlassen     🙂

Am nĂ€chsten Tag war ich auf der grĂ¶ĂŸten WanderdĂŒne Europas, der Dune du Pilat. Ich war einfach nur hin und weg von dem gigantischen Sandberg – was fĂŒr ein Ausblick auf den Atlantik:

Dem Thema Natur folgte im Baskenland Kultur und ich muss sagen, dass das Guggenheim-Museum in Bilbao von außen echt bĂ€renstark aussieht:

Bilbao hat aber auch schöne StrĂ€nde zu bieten und da musste ich natĂŒrlich unbedingt hin, um mein helles Fell ein wenig brauner werden zu lassen:

Übrigens, auch wenn die Medien behaupten, dass das Baskenland sehr gefĂ€hrlich ist, ich fand die Leute dort echt nett. Bei einem durfte ich sogar mitangeln:

Hat wirklich Spaß gemacht, aber gefangen habe ich trotzdem nichts …

In Santander besuchten meine BÀreneltern ihr Geld bei der gleichnamigen Bank, wÀhrend ich mir lieber die Golfspieler auf dem Platz beim Herumstehen angesehen habe.

Da haben die beiden echt was verpasst, aber sie berichteten mir, dass das Geld fĂŒr unsere AusflĂŒge Ă€ußerst wichtig ist und dass sie sich eben ĂŒberzeugen mussten, dass es unserem Ersparten trotz der Bankenkrise immer noch gut geht. Danach konnten wir entspannt weiterreisen und ich durfte auf den „BĂ€rgen“ am Strand der As Catedrais ein wenig herumklettern:

Am Ende konnte ich mich auf einem Felsen entspannen und zusehen, wie mein mutiger Papa Carsten in das kalte und stĂŒrmische Wasser hineinging:

In La Coruna habe ich Europas Àltesten Leuchtturm gesehen. Sieht immer noch so gut wie neu aus!

Aber eigentlich ist La Coruna fĂŒr die kleinen BĂ€ren ein wenig gefĂ€hrlich, denn dort gibt es HAIE!!!!!

Ein GlĂŒck, dass ich schnell gerettet wurde! FĂŒr meine wundersame Rettung musste ich natĂŒrlich meinem Schutzengel in der Kathedrale in Santiago de Compostela ein Dankeschön ausrichten:

 Diese Stadt fand ich insgesamt sehr nett. Sieht doch toll aus, nicht wahr?

Danach sind wir nach Portugal gefahren und haben uns erstmal in der alten Grenzstadt Valenca ein KĂ€ffchen gegönnt. Dort musste man aber statt „gracias“ nun immer „obriagdo“ sagen, was ich natĂŒrlich ziemlich oft vergessen habe     :erroeten:

In Porto war das Wetter leider nicht so schön wie bis jetzt in Frankreich und Spanien …

Da kehrten wir lieber schnell wieder zur Sonne und WĂ€rme zurĂŒck und fuhren nach Salamanca – der Stadt, in welcher auf dem Portal der UniversitĂ€t ein Frosch und auf dem Portal der Kathedrale ein Austronaut in den zahlreichen Verzierungen versteckt ist!  Es war nicht ganz leicht die beiden zu finden, aber zusammen haben wir das ganz gut gemeistert     :-P:
Nein, davon gibt es erstmal keine Bilder fĂŒr euch     😀     ihr mĂŒsst schon selber suchen …

Aber hinter meinem RĂŒcken ist die Seite der Kathedrale, wo sich die Suche nach dem Austronauten auf jeden Fall lohnt    😉

Der Weg fĂŒhrte uns weiter nach Madrid … eine sehr bĂ€renfreundliche Stadt, denn eine BĂ€renstraße findet man nicht ĂŒberall!

Die Madrilenen haben sogar einen BĂ€r zum Wahrzeichen erklĂ€rt. Die Statue Oso y el Madroño (BĂ€r und Erdbeerbaum) ist ein Muss fĂŒr jeden reisenden Teddy!

Der Bahnhof Atocha hat zwar keine weiteren BĂ€ren-SehenswĂŒrdigkeiten im Angebot, ist dafĂŒr aber perfekt, um vom Reisefieber angesteckt zu werden:

Als ich das Ganze gesehen habe, war ich wirklich von Herzen froh, dass ich mich niemals selber um meine GepĂ€ck kĂŒmmern muss und dass ich mich auf meine Familie in Bezug auf Reiseversorgung immer verlassen kann     :verliebt:

In Zaragoza habe ich das Reisen auf dem PferderĂŒcken getestet:

Sieht beeindruckend aus, aber man kommt kaum voran … so ein sturer Gaul !

DarĂŒber musste ich mich erst einmal mit Francisco de Goya unterhalten:

Er hat mir dann auch den Hinweis mit dem Palast Aljaferia gegeben, was ein wirklich guter Insidertipp ist. Der Palast liegt nĂ€mlich nicht touristenfreundlich im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb und ist sehr-sehr hĂŒbsch:

Und nun weiß ich auch, wie der Mudejar-Baustil aussieht!

Dass musste ich natĂŒrlich gleich weitererzĂ€hlen:

Ich hatte das GefĂŒhl, ich habe die beiden ganz schön beeindruckt … die waren ganz grĂŒn vor Neid!      🙂

Ich selber wurde dafĂŒr in der nĂ€chsten Stadt –  Barcelona – mehrmals beeindruckt. Erst fand ich es wirklich nett, dass die Kirche Sagrada Familia, welche fĂŒr einen BĂ€ren einfach nur riesig ist, fĂŒr jemanden wie mich nochmals in Klein nachgebaut wurde, so dass auch ich das Meiste mit den eigenen Augen und aus der nĂ€heren „BĂ€rspektive“ sehen konnte:

Es fehlen zwar die ganzen Schnörkel und das bunte Drumherum, aber das reicht schon fĂŒr den ersten Eindruck     🙂

Farbenfrohe Mosaiken habe ich mir lieber im Park GĂŒell angesehen. FĂŒhlt sich gut an, auch mal auf der angeblich grĂ¶ĂŸten Bank der Welt gesessen zu haben     😀

Der Kaffee in der katalonischen Hauptstadt war kalt und ebenfalls riesig:

Da freute ich mich wieder auf die bÀrengerechten, also kleinen und handlichen Tassen und vor allen Dingen tatzenfreundlichen Löffel, in der französischen Hafenstadt Marseille:

Danach konnte ich mich herrlich im Schatten eines Olivenbaums entspannen, bevor unser Weg uns erneut nach Strasbourg und anschließend nach Hause fĂŒhrte:

Übrigens, an dieser Stelle möchte ich mich von ganzem Herzen bei meinem Papa fĂŒr die tolle und unfallfreie Fahrerei und bei meiner Mama fĂŒr die zuverlĂ€ssige Mitnahme in ihrer Handtasche bedanken. Ohne ihre Hilfe hĂ€tte ich so eine Reise niemals machen können!

Euer Heini, der ReisebÀr
*****



2012 18.
Aug.

Die Hoffnung, dass ich nach der RĂŒckkehr in die eigenen vier WĂ€nde und in der Ferienzeit öfter schreiben kann, hat sich leider nicht erfĂŒllt.

Deshalb nutze ich bereits Geschriebenes, um meinen Lesern einen kurzen Überblick ĂŒber unsere Reiseroute und auch ĂŒber ein paar EindrĂŒcke anzubieten. Diese e-mails sind damals als Update so an die Kinder geschickt worden und jetzt nur ein wenig auf das Wesentliche gekĂŒrzt.  Nochmals zu Erinnerung: Dresden – Strassburg – Bordeaux – Bilbao – Santander – Oviedo – La Coruna – Santiago de Compostela – Porto – Salamanca – Madrid – Zaragoza – Barcelona – Marseille – Strassburg – Dresden mit einigen kleinen Abweichungen zu weiteren interessanten Stellen abseits der Autobahn     😀

Viel Spaß beim Lesen!

20.07. um 22:52 Uhr

Wir sind gut und staufrei in unserem ersten Etap Hotel angekommen     :o))     als Abendessen gab es ein Buffet im benachbarten Restaurant mit vielen Leckereien zum vernĂŒnftigen Preis. Ausserdem wurden wir wohl aufgrund
unserer Versuche Französisch zu sprechen, von zwei benachbarten Tischen bzw. Menschen, die dort gesessen haben, „adoptiert“ . Die Franzosen nutzen offensichtlich auch gern die seltene Gelegenheit, mal Deutsch sprechen zu können     ;o))

22.07. um 9:08 Uhr

Wir sind seit Gesternabend in Bordeaux. Haben uns gleich mit der Couchsurferin Jocelyne getroffen, ein Weinchen in einer Weinbar getrunken, eine supermoderne Strassenbahn benutzt, festgestellt, dass die Einheimischen das Bezahlen dafĂŒr als ĂŒberbewertet sehen und den ersten Spaziergang durch die Stadt gemacht. Heute sind wir um 8 Uhr aufgestanden und fahren nun in die Innenstadt, um alles abzugrasen, was ein Touri gesehen haben muss     :o))

22.07. um 20:15 Uhr

Wir haben jetzt die Innenstadt von Bordeaux abgegrast, stapften ĂŒber zwei FlohmĂ€rkte und einen richtigen Markt, haben unsere ersten rohen Austern gegessen, wilde Nutrias im lehmigen Garonne-GewĂ€ssern entdeckt und unter anderem festgestellt, dass die Toilettennutzung ĂŒberall gratis ist – dafĂŒr aber sind die Lebensmittelpreise ganz schön hoch. Was schĂ€tzt ihr, was eine Kugel Eis kostet? 2, 20!!! Wir dachten, wir holen uns dann lieber ein McSundae fĂŒr einen Euro, aber auch diese Eissorte kostet hier 2,15 EUR! Von Burgerpreisen ganz zu schweigen     ;o)
Ein wenig Sonnenbrand haben wir uns auch gegönnt, aber das gehört nun mal zum Sommerurlaub der KÀseweissen     ;o))
Jetzt gehen wir uns noch irgendwas zum Abendessen organisieren und dann in die Heia. Morgen geht es zur grössten WanderdĂŒne Europas und danach nach Bilbao.

23.07. um 22:59 Uhr

Wir sind seit heute SpÀtnachmittag im Baskenland. Davor hatten wir einen riesigen Sandberg zum Spielen gehabt und trauten uns sogar im Atlantik zu baden, denn das Wasser dort war um 2 Grad wÀrmer als die Ostsee bei unserem Hiddenseeausflug. In Bilbao ist die Beschriftung von allen möglichen Dingen zweisprachig: Spanisch und Baskisch und beide Sprachen haben so gut wie nichts gemeinsam. Morgen werden wir die Innenstadt ablaufen und vielleicht mal wieder einen Strandpaziergang machen.

24.07 um 22:23 Uhr

Wir haben heute die Innenstadt von Bilbao abgegrast. Übrigens, die Stadt heisst auf Baskisch Bilbo. Na, woran denkt ihr bei diesem Namen?     ;o))     Nachmittags waren wir wieder am Strand – war echt schön, wenn wir auch nicht gebadet haben. Ganz viele Spanierinnen im unterschiedlichen Alter lagen und sassen oben ohne – ungewohntes Bild     :o))
Heute waren wir relativ frĂŒh zurĂŒck, so um 7 Uhr rum, gammelten ein wenig im Hotel und bereiteten uns auf die morgige Fahrt nach Santander vor. Nun schlĂ€ft Carsten schon, wĂ€hrend ich noch Abenteuer von Auswanderern auf VOX anschaue und Notizen sowie e-mails schreibe.

24.07. um 22:27 Uhr

Nachtrag: ja, Spanisch hilft uns schon, aber der Dialekt hier ist schrecklich und viele Vokabeln klingeln nicht mal in meinen Ohren vetraut     ;o))     Aber wir schlagen uns gut durch     :o))

25.07. um 21:43 Uhr

Wir haben unser Geld in Santander besucht, es geht ihm hier offensichtlich besser als in strandlosem Dresden     ;o)
Und ja, wir haben heute wieder an einem Sandstrand gegammelt und im Meer gebadet     :o)     Nachmittags sind wir aber wirklich viel gelaufen, meine FĂŒsse sind jetzt echt froh, einfach im Bett liegen zu dĂŒrfen     ;o)
Morgen geht es nach Oviedo, um UNESCO-geschĂŒtzte, prĂ€romanische Kirchen zu besuchen und nachmittags nach Gijon zum Sandstrand zu fahren     ;o))

26.07. um 13:51 Uhr

Wir sind jetzt schon in Asturien angekommen und erkunden gerade das StÀdtchen Oviedo. Von hier bis zum Meer sind es 40km, daher ist das erstmal fraglich, ob wir heute noch baden gehen     ;o)
Bis jetzt hatten wir nur eine CSlerin getrroffen, Jocelyne in Bordeaux, aber am Wochenende werden wir bei Emilio in La Coruna sein und in Porto werden wir uns mit Flavia treffen. Marseille wird diesbezĂŒglich am interessantesten, dort gibt es jeden Mittwoch ein CS-Treffen am Strand     :o)

26.07. um 22:52 Uhr

Wir haben heute auf die Strandgeschichte verzichtet, denn Carsten war platt und auch mir tat die Ruhe zum Lesen und Schreiben in einem klimatisierten Zimmer gut     :o))
Danach haben wir ein paar Essenssachen fĂŒr das morgigen FrĂŒhstĂŒck besorgt und superlecker und preiswert im hoteleigenem Restaurant gegessen.
Couchsurfer wollen wir nur dort treffen, wo wir 2 Übernachtungen haben, sonst ist das zu stressig. In manchen StĂ€dten haben sich keine Leute zurĂŒckgemeldet, in anderen ist alles geritzt und in wieder anderen ist das noch in der Schwebe     ;o)
Wegen der BrÀnde: Wir werden durch Katalonien fahren, aber wir wollen in Barcelona 2 Tage verbringen. Ist allerdings erst ziemlich am Ende unserer Reise, Barcelona ist unsere letzte spanische Stadt.

27.07. um 20:45 Uhr

Wir sind jetzt unterwegs in La Coruna. Heute gab es an zwei verschiedenen StrĂ€nden einen Spaziergang, da dĂŒrfte unsere Hornhaut an den Fusssohlen schon fast komplett weg sein     :oD
Bei Emilio dĂŒrfen wir erst um 21:30 Uhr auftauchen, vorher ist er nicht zu Hause. Deshalb haben wir schon auf eigene Faust Europas Ă€ltesten Leuchtturm besucht, ein paar Spiele von einem Strandfussballturnier angesehen und geniessen nun die Sonnenstrahlen auf einer Promenadenbank      :o)      Mal sehen, was wir morgen machen können, aber auf jeden Fall muss ich eine Ladung WĂ€sche waschen, denn Carsten schwitzt hier bei mehr als 30° ohne Ende     ;o))

29.07. um 12:26 Uhr

So, La Coruna ist erforscht     :o)     nun sind wir auf dem Weg nach Santiago de Compostela, um Pilger anzugucken     ;o)

29.07. um 12:43 Uhr

Wir haben gerade La Coruna verlassen. Erinnert ihr euch noch an Emilio? Wir haben in seiner, fĂŒr eine Person einfach riesigen (2 Schlafzimmer, zwei BĂ€der, grosses Wohnzimmer, KĂŒche, eine Art Musikzimmer und Terrasse unterm Dach) Wohnung geschlafen. Jetzt sind wir unterwegs nach Santiago de Compostela. Wir haben schon etliche Bilder auf der Speicherkarte, 3000 km auf dem Tacho und der Taschenteddy Heini macht sich als Reisefotomodel wie immer richtig gut     ;o)
Wir haben etliche StrandspaziergĂ€nge und alte Kirchen hinter uns     :o)     Bald wird es mit den StrĂ€nden fĂŒr eine Weile aufhören, aber die Menge der Kirchen und alten GebĂ€uden wird sicher zulegen     ;o)

30.07. um 11:16 Uhr

Wir sind nun unterwegs nach Porto. Santiago de Compostela hat uns in jeder Hinsicht positiv ĂŒberrascht. Eine schöne, autentisch wirkende Altstadt, Party fĂŒr jedermann in einem kleinen Park, moderate Preise fĂŒr alles, insgesamt eine sehr lebendige Stadt mit tollem Flair! Die Kathedrale, welche als Endpunkt der Pilgerreise gilt, ist gigantisch und echt schön anzusehen. Ein paar Pilgerbilder haben wir natĂŒrlich auch gemacht     :o)
So, Zeit fĂŒr unsere FrĂŒhstĂŒcksrast     :o))

30.07. um 13:43 Uhr

Wir sind in Portugal angekommen und haben uns eben noch die historische Altstadt von Valenca angesehen. Das ist die erste portugiesische Stadt nach der Grenze, ihr GegenĂŒber auf der spanischen Seite und somit die letzte Stadt des Landes heisst ĂŒbrigens Tui     :o))     Wirklich! Nun fahren wir weiter nach Porto.

31.07. um 20:48 Uhr

Wir haben uns gestern mit Flavia und ihrer Familie getroffen und es wurde ein sehr langer Abend     :o)     Heute schauten wir uns Portos Kirchen, DenkmĂ€ler und BrĂŒcken an und fĂŒllten unseren Essensvorrat in einem Supermarkt in einer Mall auf. Die LĂ€den haben alle Schlussverkauf, aber ich kann nix Klamottiges kaufen wegen des Platzes im Auto    *seufz*    ;o)
DafĂŒr habe ich echten Portwein und 2 BĂŒcher abgestaubt     :oD

01.08. um 11:34 Uhr

Gerade quĂ€len wir uns auf den Bergstrassen mit nur einer Spur hinter zahlreichen LKWs zurĂŒck nach Spanien. Zuerst wollen wir uns einen Naturpark ansehen und dann weiter nach Salamanca fahren. Zur Info: Lebensmittel in Spanien kosten in etwa genau so wie in Deutschland, Portugal ist aber noch ein wenig gĂŒnstiger. Unsere Steph hĂ€tten wir aber in Portugal nicht zum Einkaufen schicken können, denn Fischgeruch ist dort allgegenwĂ€rtig, was bei der enormen Auslage und Vielfalt auch kein Wunder ist     ;o)
In Porto sind die BrĂŒcken wegen ihrer Grösse sehr beeindruckend, die Kirchen sind alt und interessant und die DenkmĂ€ler imposant     :o)     In Salamanca werden wir an der Unifassade den berĂŒhmten, versteckten Frosch auf dem TotenschĂ€del suchen, er soll wohl GlĂŒck bringen     :o)     Die Uni dort ist die Ă€lteste in Spanien. Und dort werden wir auch sicherlich wieder viel schwitzen, denn laut TV wird es in ganz Mittelspanien nicht unter 30 Grad, sondern eher Richtung 40 sein. Wir lassen uns ĂŒberraschen     ;o)

02.08. um 14:53 Uhr

Nun sitzen wir einem Strassencafe auf der Plaza Mayor und beobachten Leute hier     :o)     Die Altstadt ist echt schön und wir haben sowohl den Frosch auf dem Portal von der Uni als auch den Astronauten vom Kathedralenportal
gefunden. Mittagessen gab es diesmal bei McD, dafĂŒr haben wir heute frĂŒh ganz Spanisch gefrĂŒhstĂŒckt     :o))

03.08. um 11:19 Uhr

Den gestrigen SpÀtnachmittag und Abend haben wir im Bett bei Fernsehen, Lesen, Sonnenblumenkerneknacken und Dösen verbracht     :o)     Aber wir brauchten eine Chillpause vor den StÀdten, die jetzt noch kommen, denn Madrid, Barcelona und Marseille haben um einiges mehr im Angebot als z.B. Salamanca oder Bilbao     ;o)
Wir werden in ca. 1 Std in Spaniens Hauptstadt ankommen und können schon bestimmt auch heute ein paar PlÀtze besuchen.

04.08. um 20:45 Uhr

So, das meiste unseres Madrider Plans ist jetzt besichtigt und fotografiert worden. Meine FĂŒsse wissen auch ganz genau, was sie heute getan haben, Carstens Sohlen sind da irgendwie unempfindlicher     ;o)
Das Metrosystem hier ist spitzenmÀssig, so können wir die grössten Entfernungen ganz bequem ohne Parklplatzsuche erledigen. Was nervt, sind die zahlreichen Bettler und Zigeuner in der Innenstadt, die wie von Zauberhand verschwinden, wenn man nicht mehr in den angesagten Tourigebieten ist     ;o)
Gestern haben wir uns mit Luisa, einer hiesigen Couchsurferin, getroffen , welche auch fliessend Deutsch sprechen kann. Sie hat ihr Kindheit und Jugend in der Schweiz verbracht      :o)      Jetzt bleiben uns noch ein paar HochhÀuser am Stadtrand und ein Abendessen in einer der zahlreichen Tapasbars in dieser Stadt, bis wir selig in unserem Zimmer schlafen können. Dann bis Zaragoza!

05.08. um 16:55 Uhr

Wir sind jetzt in unserer vorletzten spanischen Stadt, diesmal in Aragonien, unterwegs. Hier ist es echt brĂŒtend heiss! Wir warten noch auf unsere Tour durch den Palast Aljaferia. Die Kirchen in Zaragoza sind echt sehenswert, aber leider etwas schlecht klimatisiert. Es war schon sehr seltsam beim Gottesdienst Frauen mit wedelnden FĂ€chern in der Hand zu sehen     :o)

06.08. um 8:28 Uhr

So, in Zaragoza hatten wir unseren ersten Regen, natĂŒrlich an dem vom Hotel am weitesten entfernten Punkt     :o)     zum GlĂŒck nur recht kurz und in der NĂ€he gab es eine Bushaltestelle, wo wir unterkommen konnten. Abends gönnten wir uns ein spanisches All-You-Can-Eat, wozu ich noch ein Liter Sangria nahm     :o)     ich habe danach geschlafen wie ein Stein, Carsten hatte aber mit dem vollen Bauch ganz schön zu kĂ€mpfen, der Arme     :o)
Gleich geht’s unter die Dusche und dann nach Barcelona.

06.08. um 16:03 Uhr

So, wir sitzen jetzt in der Metro von Barcelona und lassen uns in einem klimatisierten Waggon zur Sagrada Familia bringen.  Dort werden wir ein wenig umherschlendern und gegen 6 Uhr abends treffen wir uns mit Katrin, die wir vor ĂŒber 10 Jahren durch die IDA-Liste kennengelernt haben, bislang allerdings nur Kontakt per e-mail bzw. neuerdings Facebook hatten     :o)
Morgen gibt es dann eine ganz laaaange Tour durch die Stadt     :oD

07.08. um 10:43 Uhr

Nun sind wir in unserer letzten spanischen Stadt dieser Reise angekommen. Gestern haben wir die Sagrada Familia aussen und innen besichtigt und fanden das Ganze trotz der BaukrĂ€ne echt beeindruckend.  Abends haben wir uns mit Katrin getroffen und quatschten 3 Stunden lang in einer Bar am Strand bis die Sonne verschwand und ihr und mir etwas zu kalt wurde     :oD     gestern frĂŒh (also bevor wir kamen) hatte es hier wohl ganz stark gewittert, aber wir haben keine Spur mehr davon entdecken können      ;o)
Jetzt fahren wir mit der Metro in die Stadt fĂŒr die gaaaanz lange Tageslaufrunde     :o)

08.08. um 8:46 Uhr

Nun brechen wir zu unserer letzten Besichtigungsstation auf dieser Reise auf und fahren nach Marseille. Gestern verbrachten wir den ganzen Tag in Barcelona. Am schönsten fanden wir den Park GĂŒell und die Aussicht vom Berg
Tibidabo. Carstens Beschreibung fĂŒr diese Stadt „Hatz nach SehenswĂŒrdigkeiten“ stimmt aus meiner Sicht voll und ganz. Nirgends anders gab es solche Menschenmassen, welche wie Ameisen auf einer Zuckerstrasse auf den von Guides und ReisefĂŒhrer vorgegebenen Pfaden durch die Gegend liefen. Am wenigsten haben mir die Ramblas gefallen: zu voll und zu viel Schnullifax      ;o)

09.08. um 13:37 Uhr

Marseille ist eine riesige Baustelle und derzeit eine Stadt mit einem totalem Verkehrschaos. Da leuchtet es uns ein, was die Filme „Taxi, Taxi“ und „Transporter“ in ihrer Entstehung begĂŒnstigt hat: der Traum vom schnellen Fahren in dieser Stadt      ;o)
Wir waren gestern abends am Strand, erst zum Baden und Sonnen und dann zum CS-Treffen – alles total lustig und herzlich. Problematisch war nur, dass sehr viele der CSler vorrangig nur französisch sprachen, aber es gab auch einige Deutsche unter ihnen. Ein MĂ€del aus Köln hatte noch keine Bleibe und wir haben sie zu uns ins Zimmer mitgenommen, du weisst ja, im „Etap“ hat man ein zusĂ€tzliches Hochbett. Jetzt besuchten wir eine Kirche oben auf einem Berg und quĂ€len uns nun nach und nach wieder in die Stadt hinein :o))

10.08. um 9:43 Uhr

Unser Auto ist vollgepackt und vollgetankt und wir verlassen nun definitiv die Strandgegenden von Europa um ein gutes StĂŒck des Weges zurĂŒck nach Hause zu schaffen …

11.08. um 11:13 Uhr

So, wir haben gerade unsere letzte Etappe angebrochen, aber die Nacht davor war schrecklich. Carsten ging es echt nicht gut, er hat das Klo in Strassburger Etap seeehr gut kennengelernt und wir wissen leider nicht genau, was die Ursache dafĂŒr war. Aber er fĂŒhlt sich momentan dennoch fit genug um zu fahren. Gerade haben wir die französisch-deutsche Grenze ĂŒberquert und jetzt mĂŒssen wir es bloss noch nach Dresden schaffen.

 



2012 07.
Juli

Wie ich schon in meinem letzten Eintrag geschrieben habe, gab es fĂŒr mich in dieser Woche einen wirklich guten Grund zu feiern.

Wie jedes Jahr fĂŒhlte ich mich solidarisch mit den Menschen in den USA, denn der 4. Juli ist ja auch mein persönlicher UnabhĂ€ngigkeitstag. An diesem Tag im Jahre 1992 ĂŒberquerte ich die polnisch-deutsche Grenze und seitdem ist mein stĂ€ndiger Wohnsitz immer irgendwo innerhalb der Bundesrepublik Deutschland geblieben. Wer gut im Kopfrechnen ist, hat sicher schon festgestellt, dass ich in diesem Sommer ein JubilĂ€um zu feiern hatte     😀

Am Mittwoch holte ich nach der Arbeit meine OrangenhĂ€lfte und die Große zu Hause ab und fuhr mit ihnen in die Innenstadt. Unsere Kleine konnte leider nicht mit dabei sein, aber ihr Alternativprogramm am WeissenhĂ€user Strand mit der Schulklasse ist bestimmt nicht weniger schön gewesen     😉
Ich entfĂŒhrte meine Familie in eine kleine Ukraine-Enklave in Dresden – unser Abendessen genossen wir diesmal im Odessa. Es war ein schöner Sommerabend und wir konnten gemĂŒtlich auf der Terrasse sitzen, leckere ukrainische SpezialitĂ€ten mĂŒmmeln und ein wenigÂ ĂŒber meine Anfangszeit in diesem Land plaudern. Diesmal war meine Familie an solchen Geschichten erstaunlicherweise sogar interessiert     😉
Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang in und um den Zwinger – nach wie vor meine Lieblingsstelle in Dresden.

FĂŒr den Freitagabend habe ich dann zum Feiern meine Freunde eingeladen. Leider konnten nicht alle kommen, aber mit denjenigen, welche da waren, hatten wir wie immer wahnsinnig viel Spaß beim Essen, Trinken (es gab sogar – wenn man das bei drei Sorten so nennen darf – eine kleine Wodkaverkostung in der Casa OLCA) und chronologischen Ordnen von Fotos aus 20 Jahren Olgaleben in verkehrter Reihenfolge. Zum Schluß ließen sich die GĂ€ste noch zu einer Zumba- und „Just Dance“-Einlage ĂŒberreden, wobei manche getanzt und manche auch nur zugeschaut haben – der Abend war spitzenmĂ€ĂŸig!

Und ich habe jetzt auch noch das vermutlich deutscheste aller deutschen GebrauchsgegenstÀnde als Geschenk bekommen

Noch darf mein Gartenverschönerer in der guten Stube auf besseres Wetter warten, aber bald kann sich dieser Gartenzwerg mit seinem Tennisspielen auf dem Rasen der Casa OLCA austoben     🙂



2012 18.
Juni

Ich muss inzwischen ein Arbeitskampf mit meinen FĂŒĂŸen durchstehen. Ich hoffe sehr, dass die beiden nicht auf einen Jahresurlaub bestehen, denn sie verlangten neuerdings ganz merklich nach Ruhe, Entspannung, Erholung, also kurz gesagt nach einem chilligen Wochenende.

Die letzten Tage waren sehr schön, aber die FĂŒĂŸe kamen dabei kaum dazu, sich auszustrecken und zu faulenzen. Schon am Freitagabend ging es los. Carsten, Stephanie und ich haben zusammen beim Chinesen zu Abend gegessen und brachten dann unser Kind zur Public Viewing an die Elbe. WĂ€hrend sie sich dort mit ihren Freunden traf, mit ihnen zusammen nicht nur die Spiele angesehen hat, sondern sich auch ihre FingernĂ€gel frisch lackieren ließ, stiefelten Carsten und ich zum ersten Mal in unserem Dresden-Leben ĂŒber die BRN = Bunte Republik Neustadt. Neustadt ist ein Stadtteil von Dresden, welcher durch seine Szene und durch frohes Jugendleben bekannt ist. Am Freitagabend verwandelten sich die Straßen dieser Gegend fĂŒr das ganze Wochenende in eine ausgelassene Partymeile. Da wir neugierig waren und so viel wie möglich uns ansehen wollten, liefen wir eine sehr großzĂŒgige Strecke ab. Erst als es schon dunkel  und die Stimmung immer fröhlicher wurde, setzten Carsten und ich uns auf die schnell, aber stabil zusammengezimmerte Terrasse einer Bar und gönnten uns ein Caipi und eine Cola.

Kurz vor Mitternacht holten wir unser Kind vom Königsufer ab und brachten unsere mĂŒden FĂŒĂŸe ins Bett. Da wir jedoch am Samstag recht frĂŒh, genauer gesagt schon um 7 Uhr, aufstehen mussten, weil Stephanie ein Turnier als Volleyballspielerin hatte, war die Erholungsphase doch ziemlich kurz. Als wir endlich ohne Kind dastanden, hatten wir nichts besseres vor, als den Vorgarten um zu graben und den Rasen zu mĂ€hen. Sowohl der Vorgarten als auch unsere Wiese hatten die entsprechende Pflege wirklich nötig. Am frĂŒhen Nachmittag sahen sie blendend aus und Carstens HandinnenflĂ€chen hatten geplatzte Blasen bekommen     :ueberrascht:     aber nach dem Mittag ging es fĂŒr uns erneut in die Neustadt, denn fĂŒr 16:00 Uhr war ein Auftritt von diesen zauberhaften Elfen geplant:

Wir sind seit meinem 40. Geburtstag richtige AnhĂ€nger von der IDC geworden und wollten ihren BRN-Auftritt einfach nicht verpassen     😀
Dass wir uns im Anschluß erneut eine Runde ĂŒber das Neustadtfest gönnten, versteht sich quasi von selbst     😀

Am Sonntag wurde es fĂŒr die FĂŒĂŸe richtig dolle anstrengend, denn wir haben schon vor langer Zeit eine Ganztagswanderung mit Kerstin in der hinteren SĂ€chsischen Schweiz geplant. An der Goldsteinaussicht gab es ein Picknick mit traumhaft schönem Ausblick:

Dazu noch eine kleine Sitzpause:

Die Flasche an meiner Seite sieht doch hoffentlich keiner     😉

Insgesamt sind wir irgendwas zwischen 10 und 15 km gelaufen, aber zwischendurch gab es auch berechtigte Pausen:

Aber ganz ehrlich: wer könnte solch einer Verlockung widerstehen?     😀

Wie ĂŒblich, ging auch dieses Wochenende viel zu schnell vorbei und meine FĂŒĂŸe verlangen nun ihre wohlverdiente Pflege und Entspannung, deshalb gab es am Sonntag nach dem Duschen eine Massage mit Fußcreme und eine entspannte Position beim Anschauen des Deutschland-Spiels.

Ich hoffe, jetzt sind die beiden Stinkemauken mit ihrem Leben wieder im Einklang     😀



2012 10.
Juni

Ja, ich bin wirklich gelandet und diesmal in einem terminlich bis zum Anschlag ausgefĂŒllten Monat. Ich hatte es schon geahnt und die letzte Woche hat mir bewiesen, dass meine Ahnung ganz berechtigt war. Dabei war das nur der Anfang des Monats. Dennoch habe ich nicht nur Russisch-Unterricht sowohl fĂŒr die Erwachsenen als auch fĂŒr das eigene Kind gegeben, zwei Pakete fĂŒr die ukrainische Verwandschaft und Freundin gepackt und zum Russenladen gebracht, den 19. Geburtstag meiner Großen im griechischen Restaurant „Mythos Palace“ gefeiert (das Buffet dort ist sehr zu empfehlen) und und und…

NatĂŒrlich spielt jetzt auch die Fussball-EM in unserem Tagesablauf eine zeitfressende und große Rolle. Die Freude ĂŒber das geschossene Tor der Griechen im Eröffnungsspiel gegen Polen wurde glĂŒcklicherweise bei unserer Schlemmer-/Feier-Runde in Form von zusĂ€tzlichen Ouzos an die RestaurantgĂ€ste ausgeschenkt     😀     Andrea und mich hat’s gefreut     😉

Gestern war eigentlich ein Nachmittag mit Kathrin und Axel geplant, aber leider mussten wir diesen auf das Monatsende verschieben, denn offensichtlich ist nicht nur unser Terminkalender kurz vorm Platzen. Statt dessen legten wir dann eben mal einen sehr entspannten Tag ein und ich merkte, dass ich diesen wirklich gebraucht habe.

Heute haben wir uns ebenfalls nicht zu viel vorgenommen. Nach ĂŒber einer Woche kamen Carsten und ich endlich dazu, gemeinsam die Lovefilm-DVD „Larry Crowne“ anzusehen – ein ganz netter und entspannender Streifen, also genau das, was mir gut tat     😉

Um die Mittagszeit schauten Carsten, Stephanie und ich uns „Faule Eier“ an. Schon lange haben wir die Entstehung der zwei 40m hohen FaultĂŒrme fĂŒr die neue Schlammbehandlungsanlage des KlĂ€rparks Dresden-Kaditz beobachtet, denn sie wurden in der NĂ€he der Autobahnstrecke gebaut, welche wir öfters mal nutzen. Jetzt sind die beeindruckenden Bauwerke fertig und heute beim Tag der offenen TĂŒr konnte man sie aus der NĂ€he anschauen  und sogar oben hingelangen – sehr interessant! Und sie sind wirklich riesig!!!!

Der Abend bleibt erneut dem Fussball vorbehalten und „schwupps“ ist auch dieses Wochenende schon wieder vorbei     :ueberrascht:



2012 04.
Juni

Die Überschrift beschreibt schon ziemlich genau meinen derzeitigen Zustand: aus der Kalten heraus 15 km zu wandern bleibt natĂŒrlich nicht ohne Muskelkater, aber das Wochenende war dennoch einfach bombastisch!

Als ich vor einigen Jahren den VHS-HebrĂ€ischkurs besuchte, lernte ich unter anderem eine nette Medizinstudentin namens Constanze kennen. Über die Jahre hinweg hielten wir einen ziemlich losen Kontakt und dieses Jahr kam von ihr eine Email mit der Einladung zu einem Wanderwochenende mit ihr und ihren Freunden in die SĂ€chsischen Schweiz. Wir sagten zu und haben es nicht bereut.

Der Wettergott war voll auf unserer Seite, die Gruppe war Àußerst interessant, sehr offen und man konnte sich wunderbar mit allen unterhalten – optimale Voraussetzungen fĂŒr ein gelungenes Wochenende.

Abends hockten wir alle zusammen in der bezaubernden Umgebung des Campingplatzes Ostrauer MĂŒhle vorm Grill mit einem Bierchen in der einen und ein WĂŒrstchen in der anderen Hand. Nach einer Wanderung von Schmilka-HirschmĂŒhle ĂŒber die Kipphornaussicht zum Berggasthaus Großer Winterberg, weiter zum Aussichtspunkt am Kleinen Winterberg, an der Wartburg vorbei zur Felsenburg Winterstein (auch Hinteres Raubschloß genannt), danach zum Lichtenhainer Wasserfall und von dort mit der Kirnitzschtalbahn zum Nachtquartier waren wir natĂŒrlich trotz eines ausgedehnten Picknicks mit Superaussicht mĂŒde, hungrig und durstig. Übrigens, es war mir bis dato nicht klar, dass Sterne nicht nur fĂŒr Hotels, sondern auch fĂŒr die CampingplĂ€tze vergeben werden. Wir waren GĂ€ste in einer Anlage mit 4 Sternen!

Als Hunger und Durst gestillt waren, versammelten sich alle um eine wĂ€rmespendende Feuerschale, um sich zu unterhalten, den Körper auf Temepratur zu halten und um durch RĂ€ucherung der Alterung entgegenzuwirken. Dort saßen wir bis Mitternacht und als unsere nette Organisatorin planmĂ€ĂŸig ein Jahre reifer und weiser geworden war, stießen wir mit Sekt auf Constanzes Wohl an und wĂŒnschten ihr alles Gute fĂŒr das neue Lebensjahr. Danach – immerhin auch schon wieder 1 Uhr – fielen alle in ihre Betten, wobei  die Vierer- und FĂŒnferzimmer nach „Schnarchern“ und „Nichtschnarchern“ aufgeteilt wurden. Ihr dĂŒrft nun raten, wo ich gelandet bin     😀

Am Sonntag frĂŒhstĂŒckten wir ganz entspannt von 8 bis 10 Uhr und wanderten dann noch die restlichen 6 km nach Bad Schandau, wo wir in die S-Bahn eingestiegen und zurĂŒck nach Hause gefahren sind. Als Carsten und ich gegen 15 Uhr zu Hause aufschlugen, packten wir unsere Sachen aus, wuschen Schweiß, Staub und Rauch vom Körper und landeten auf der Couch im Fernsehraum, wo wir beide uns recht schnell von Morpheus umarmen ließen. Bis Stephanie um 18 Uhr vom Papa-Wochenende nach Hause kam und nach Abendessen schrie …