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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 24.
Jan.

Meine Mama hat ja schon geschrieben, dass wir am vergangenen Wochenende wieder einmal unterwegs waren. Ich, Heini, durfte auch mitreisen. Es ist wirklich sehr vorteilhaft, handtaschenklein zu sein    😉
Ich habe vorher auch meinen Kumpel, den Kl. Dinkelmann gefragt, ob er mitkommen möchte, abÀr er hat im Radio gehört, dass es kalt werden sollte. Da er nicht so ein dickes Fell wie ich hat, zog er es vor, doch liebÀr in der warmen Wohnung zu Hause zu bleiben.

Also, Potsdam. Ich habe festgestellt, dass es eine tierisch coole Stadt ist und man kann dort so viele spannende Dinge entdecken – das ist echt Wahnsinn! Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben einen Chinesen gesehen. Er schaute zwar etwas grimmig drein, abĂ€r ich konnte meine, vom Laufen ganz mĂŒde Tatzen in der NĂ€he seiner wĂ€rmenden Laterne ein wenig ausruhen lassen.

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Nur die Unterhaltung wollte nicht so richtig in Gang kommen … mein TeddybĂ€risch hat er nicht verstanden und ich verstand sein Chinesisch nicht    :erroeten:    vielleicht lerne ich irgendwann mal seine Sprache noch, abĂ€r sie ist fĂŒr BĂ€ren echt schwierig – da kommen ja keine „rrrrr“s  drin vor! Er nannte mich wohl auch deshalb immer „BĂ€ !“    😉

Ich habe außerdem einen Baum entdeckt, der so Ă€hnlich aussieht, wie der Baum der Seelen der Na’vi aus „Avatar“. Als ich darin saß, dachte ich ernsthaft darĂŒbĂ€r nach, hier vielleicht den zweiten Teil des Films zu drehen. Aber vielleicht etwas verĂ€ndert … sowas wie „Ava-Teds“ zu drehen. Die BabelsbĂ€rg-Studios liegen ja schließlich auch in Potsdam.

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Die Kulissen fĂŒr irgendwas anderes hatte man auch schon im Innenhof des Filmmuseums aufgebaut, was ich mir natĂŒrlich aus allernĂ€chster NĂ€he angesehen habe. Na, wer findet mich ?

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Sieht wirklich wie echt aus! AbĂ€r das Klettern darauf hatte seinen Preis – mein Pops war ja nach oben gestreckt und kĂŒhlte sich plötzlich ganz schön ab. Bloß gut, dass man da in dem Hof neben den Pappkulissenpavillions rechts und links auch so eine wĂ€rmende Rotlichtlampe fĂŒr kleine BĂ€ren hingestellt hat!

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Übrigens, das einzeln stehende GebĂ€ude hinter dem Filmmuseum hat man vermutlich zu oft gegossen und zu gut gedĂŒngt – das ist ja echt riesig geworden und so sehr in die Höhe geschossen!

AbĂ€r zurĂŒck zu meiner ÜbĂ€rschrift, also dazu, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Ich habe einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schwuppdiwupp wurde ich von einem dicken und komischen Löwen fast verschluckt!

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Ich konnte ihn gerade noch ĂŒbĂ€rzeugen, dass ich kein Leckerbissen, sondern ein Tourist auf Abwegen bin! Und ich habe mich wirklich ein wenig verirrt, denn eine ordentliche Stadtkarte in TeddygrĂ¶ĂŸe ist nach wie vor eine riesige MarktlĂŒcke. Zum GlĂŒck habe ich ein paar sĂŒĂŸe Nilpferde getroffen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Sie haben mir dann die richtige Richtung geflĂŒstert:

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Die weißen BĂŒffel, welche ich danach getroffen habe, haben mich sogar einfach so nach Hause getragen! Das fand ich obĂ€rsuperlieb von ihnen!

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Zu Hause angekommen suchte ich den geheimnisvollen Mr. Schnuffel, von welchem die ganze Familie so viel und so oft gesprochen hat:

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AbĂ€r er hat sich irgendwo versteckt. Ich erinnerte mich an das Sprichwort „Mit Speck fĂ€ngt man MĂ€use“ und dachte mir meinen Teil dazu: „mit Körnern lernt man Dsungarische Hamster kennen“. Immerhin habe ich ihn mit meiner mitgebrachten Nuss- und Körnerstange aus seinem Versteck locken können:

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Dann kamen wir quasi Nase an Nase zusammen und haben uns blendend verstanden

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Am nÀchsten Tag wollten wir alle zusammen, allerdings ohne Mr. Schnuffel, in den Park Sanssouci gehen und Enten gucken. In der Nacht hat es abÀr ganz schön viel geschneit! Bloss gut, dass ich meinen Schal in Mamas Tasche mit reingeschmuggelt habe!

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Auf dieser Seite der BrĂŒcke waren viel zu wenige Enten unterwegs. Ich habe gewartet und gewartet und meine Ohren waren ganz schön kalt geworden … da hat meine Mama auch noch meine MĂŒtze aus ihrer Handtasche gezaubĂ€rt! Es ist und bleibt eben eine ganz zaubĂ€rhafte Mama, sag ich euch!

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Ich bin dann ganz schön ĂŒbĂ€rmutig geworden und habe einen Schneemann gebaut, um dann zu vergleichen, wer von uns den grĂ¶ĂŸeren Kugelbauch hat. Ich glaube, ich habe gewonnen    😉

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Hier seht ihr mein vollendetes Schneewerk und mich nach getaner Arbeit:

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Ich bin danach ganz von alleine auf die Idee gekommen, bei Gelegenheit mal irgendwo noch ein paar Handschuhe fĂŒr mich zu organisieren, denn Schnee ist irgendwie immer nass und kalt – egal ob in Deutschland oder zum Beispiel in Polen …

Nach so viel frischer Luft und so viel Schnee sind wir alle zusammen in das berĂŒhmteste KĂ€sekuchencafĂ© der ganzen Stadt eingekehrt, wo auch ich mir ein eigenes StĂŒck bestellen durfte:

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AbĂ€r weil es so riesengroß war, habe ich es natĂŒrlich mit meiner Mama großzĂŒgig geteilt    :erroeten:
Es war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo obÀrlecker!

Danach war unser Ausflug nach Potsdam aber auch schon wieder vorbei. Wir werden bestimmt noch einmal kommen, denn es gibt noch sicher ganz viel zu entdecken in dieser Stadt! Aber erst in einer wÀrmeren Jahreszeit, ok?



2016 18.
Jan.

Es hat sich seit Jahren zu einer guten Tradition in unserer Familie entwickelt, irgendwann im Januar zusammen zu kommen und einen RĂŒckblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Damit man bei der lustigen/traurigen/sentimentalen Besprechung nicht den Faden verliert, gibt es einen vorbereiteten Fragebogen, den wir vier im Vorfeld, meist direkt am Anfang des neuen Jahres, ausfĂŒllen. Diese Geschichten und Erinnerungen, welche immer mit den einzelnen Antworten verbunden sind, werden dann beim gemĂŒtlichen Beisammensein erzĂ€hlt    🙂
Normalerweise haben wir uns dafĂŒr bislang in der Casa bzw. dem Apartamento OLCA getroffen, doch diesmal haben wir den Standort nach Potsdam verlegt. Stephanie hat nĂ€mlich seit November zusammen mit Tobi eine WG gegrĂŒndet und wir ĂŒbrigen haben sie bis dato noch nicht gesehen – ergo: das NĂŒtzliche mit dem Schönen verbinden.

Deshalb sind Carsten und ich gleich am Freitag nach der Arbeit mit unserem Smart nach Potsdam gefahren. Andrea musste am Samstagvormittag noch bei einem blau-gelben schwedischen Möbelhaus an der Kasse ihre Brötchen verdienen und kam deshalb erst am Abend dazu.

Am Samstag hatten wir Erwachsenen mit Stephanie als kundige ReisefĂŒhrerin genug Zeit, um uns die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten des Stadtzentrums anzusehen. Die Markanteste davon ist wohl ohne Zweifel die Nicolaikirche:

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Sie hat fĂŒr uns irgendwie keine typische Kirchenarchitektur, aber es ist ein wirklich schönes und sehr beeindruckendes GebĂ€ude – sowohl von Außen als auch von Innen!

Was uns auf jeden Fall bei diesem Rundgang aufgefallen ist, sind die starken Architekturkontraste. Die Stadt hat wÀhrend des II. Weltkriegs enorm gelitten und man stampfte danach schnell Wohnraum aus dem Boden. Wenn man auf dem oberen Bild genauer nach rechts und links schaut, sieht man in der unmittelbaren NÀhe schlichte, sozialistische Wohnkontainer a la Plattenbau oder WBS 70.

Ein weiteres Beispiel fĂŒr unsere Ansicht gefĂ€llig ? Hier einmal die Nicolaikirche aus einem anderen Blickwinkel gesehen:

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Das Haus 54/55 in der Lindenstraße, etwas weiter von der Nicolaikirche entfernt, hat ebenfalls sehr viel unserer Besichtigungszeit beansprucht. Darin ist eine GedenkstĂ€tte fĂŒr die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert (GerichtsgebĂ€ude – NazigefĂ€ngnis – SowjetgefĂ€ngnis – StasigefĂ€ngnis) untergebracht. Von Außen ist das GebĂ€ude völlig unauffĂ€llig, aber im Innenhof merkt man, welche Dimensionen dieses GefĂ€ngnis angenommen hat, um Andersdenkende – egal unter welcher Regierung – wegzusperren:

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Die Ausstellung ist ziemlich umfangreich und mit sehr vielen Biografien der HĂ€ftlinge, welche entweder unter den Nationalsozialisten 1933-1945, nach der Eroberung durch die Sowjets unter der WillkĂŒr des NKWD 1945-1952 oder spĂ€ter unter der Stasi 1952-1989 leiden mussten und meist unberechtigt in den Zellen dieses Hauses eingesperrt wurden:

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Wie gesagt, wir haben dort jede Menge Zeit verbracht und kamen erst im Dunkeln wieder heraus:

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Diese GedenkstÀtte ist einen Besuch wirklich wert!

WĂ€hrend unserer zwei Tage zog es uns recht hĂ€ufig ins HollĂ€ndische Viertel …

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… denn wir waren insgesamt zweimal im CafĂ© Guam, denn die KĂ€sekuchen sind dort einfach unverschĂ€mt lecker und gut    :verliebt:

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An beiden Tagen war es hier im Gegensatz zur benachbarten Gastronomie rappelvoll! Aber wir bekamen zum GlĂŒck immer recht schnell einen Platz, denn schließlich hatten wir ja auch unser „Vitamin B“ dabei – Stephanie verdient hier neben ihrem Studium nebenbei etwas Geld. Eine ihrer Kolleginnen hat sie beim ersten Besuch als Scherz sogar unsere gesamte Bestellung selber aufschreiben lassen, denn schließlich kennt sich unsere Kleine mit den KĂŒrzeln dieses Cafes bestens aus    😉

Und natĂŒrlich waren wir auch einmal im Park Sanssouci – hier sogar zusammen mit Andrea – und das am Sonntag, nachdem es die ganze Nacht geschneit hat. Es war einfach bezaubernd und wir waren bei Weitem nicht die einzigen SpaziergĂ€nger, welche diese Winterlandschaft sichtlich genossen haben:

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Es gab an einer nicht zugefrorenen Stelle eines Sees zahlreiche Enten, die die Kinder total in den Bann gezogen haben. Also hat sich meine Familie an eine BrĂŒcke gestellt und das Federvieh fasziniert bei ihrem Treiben beobachtet. Leider entging es den lieben Kleinen dennoch nicht, dass ich sie gerade fotografieren wollte    😉

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Ein Bild von mir und meinen MĂ€dels gibt es natĂŒrlich auch    :verliebt:

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Und ĂŒbrigens, wir haben bei diesem Ausflug „unser“ neustes Familienmitglied kennen- und lieben gelernt. Nein, es ist nicht Stephanies Mitbewohner Tobi, obwohl er von uns auch als Supertyp eingestuft wird … er ist aber nur der WG-Mitbewohner und nix weiter    😉
Das Neumitglied hört auf den Namen Mr. Schnuffel und hat unsere Herzen im Nu erobert. Wer kann denn schon so einem Blick widerstehen    😉    ?

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Auch wenn er aussieht wie eine Maus, ist er in Wirklichkeit ein Dsungarischer Zwerghamster – klein, sĂŒĂŸ und sehr flink … nur manchmal hat er fĂŒr ein Foto kurz still gehalten, wie hier auf Andreas Armen:

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Es war ein wunderschönes Familienwochenende und wir hatten wie immer sehr viel Spaß zusammen. Da spielt bei uns der Standort fĂŒr unser Zusammensein keine Rolle – Hauptsache wir haben uns    🙂



2016 10.
Jan.

Seit ein paar Jahren gehört bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. NatĂŒrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Schönes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das GefĂŒhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen wĂŒrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu    😉
Als ich alle meine ErinnerungsschĂ€tze mit UnterstĂŒtzung meines grĂ¶ĂŸten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013 sowie von 2014 prĂ€sentieren. Das war ja noch relativ ĂŒbersichtlich    😉

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    😉

  • Wir aßen fĂŒnf Mal (zu Zweit oder mit Freunden) im tĂŒrkischen Restaurant Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstraße waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro höher als in dem ursprĂŒnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal sehen.
  • Eine schöne Neuentdeckung fĂŒr uns war das Kaffee Wippler am Körnerplatz. Eine perfekte Adresse fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒck auswĂ€rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner Espitas ist fĂŒr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in NĂ€he, im Stadtteil Gruna, gefunden und fĂŒhlen uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den schönen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 gehören auf jeden Fall CafĂ© Lösch, Oosteinde, England, England, Agra und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder öfter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gemĂŒtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu schĂ€tzen gelernt haben. Mit der Straßenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte (von Mo-Fr nur 11 Euro fĂŒr zwei Logenkarten) auskosten können.
  • Überhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem Leben inzwischen eine recht große Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der SĂ€chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips fĂŒhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • NatĂŒrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 StĂŒck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten FĂŒhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde ErinnerungsstĂŒcke in Form von eingelösten Gutscheinen dabei, wie der Besuch einer TeddybĂ€renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine Ă€ußerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Großen fand damals ihren Weg in die Kiste    😉
  • Theaterkarten … ja, die darf ich natĂŒrlich auch nicht vergessen!  Die meisten StĂŒcke haben wir in der Comödie Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit GĂŒnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“ alleine und „Heiße Zeiten“ zusammen mit Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe. Und mit Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das StĂŒck „Wie es euch gefĂ€llt“ angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden, bei welchem Carsten und ich die Kraft des Windes mal fĂŒr uns arbeiten ließen    😉
  • Dass ich die Projekte von Phrase4 und Irish Dance Company Dresden (IDC) nach Möglichkeiten und KrĂ€ften unterstĂŒtze, ist fĂŒr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterstĂŒtzte ich mit einer kostenlosen Übersetzung zweier Geschichten von Sabine Dreßler ein gemeinnĂŒtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt Д. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang diverse StĂ€dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten von Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch fĂŒr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich natĂŒrlich nicht nur ĂŒber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch ĂŒber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns natĂŒrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen schönen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zurĂŒck ins GedĂ€chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij, Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • NatĂŒrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden MĂ€dels und trafen uns als vollstĂ€ndige OLCA-Familie ĂŒber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen AnlĂ€sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in Dresden und der Umgebung hoch – eine vollstĂ€ndige AufzĂ€hlung wĂŒrde allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft    😉
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr natĂŒrlich ein ausfĂŒhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demnĂ€chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird    😀

Aber nun ist wieder viel Platz in dem aufklappbaren, grĂŒnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgefĂŒllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche ErinnerungsstĂŒcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2016 03.
Jan.

Bevor ich anfange, neue (Foto-)PlĂ€ne fĂŒr das Jahr 2016 zu schmieden, möchte ich natĂŒrlich zuerst mein Fotojahresplan 2015 zum Abschluss bringen. Diesmal ging es um die Lebensmittel, welche wir alle gern in schön geschnittenen Scheibchen in irgendeiner Art und Weise mit mehr oder weniger Genuss vernichten    🙂

Eine Scheibe rohe, ungeschÀlte Zwiebel wird wohl nicht so gern pur gegessen:

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Eine Scheibe Lachs ist dagegen öfter mal auch ohne Brot willkommen, sogar bei Vegetariern    😉

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Das gleiche gilt fĂŒr eine KĂ€sescheibe:

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Aber bei einer Pastete mit FleischstĂŒckchen könnten die Meinungen schon etwas auseinandergehen    😉

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Nach einer ordentlichen Grundlage kann man ja getrost zu Obst und GemĂŒse ĂŒbergehen    😀
Man kann daraus so viel machen! Zum Beispiel eine Vitamin C-Ampel    😉

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Oder einen gelben Tannenbaum    😉

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Im Wasser sieht eine Karambola-Scheibe wie ein Seestern aus:

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Aber auch eine Rolle als Supernova ĂŒbernimmt die Scheibe einer Sternfrucht nur zu gern    🙂

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Wogegen eine Kaki-Scheibe wie eine kleine, warme Sonne aussieht:

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Tomaten heißen in Italienisch und in Russisch nicht umsonst „pomodoro“ bzw. „ĐżĐŸĐŒĐžĐŽĐŸŃ€“, was ĂŒbersetzt „Goldapfel“ bedeutet:

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Die gleiche, leichte Transparenz kann man bei passendem Licht auch einigen, natĂŒrlich in schöne dĂŒnne Scheiben geschnittenen ZitrusfrĂŒchten entlocken. Hier z.B. eine Grapefruit:

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Und hier eine Zitrone:

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Auch eine Orange zeigt sich trotz ihrer dicken Haut …

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…doch ĂŒberraschend zart und leicht in ihrem Inneren.

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Eigentlich fast wie bei uns Frauen: außen Orangenhaut und innen verletzlich und zart    🙂

Und da ich die Bilder zum Scheibchenthema im Dezember gemacht habe, dĂŒrfen diese StollenstĂŒcke natĂŒrlich nicht fehlen    😉

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Mir als Fotografin hat dieses Thema nicht nur der Bilder wegen viel Spaß gemacht, ich habe natĂŒrlich nach dem Fotoshooting das Gros der Models auch aufgegessen. Nur die Zwiebelscheibe musste warten, bis sie verbraten werden konnte    😉

Damit ist mein Fotojahresplan fĂŒr 2015 rechtzeitig erfĂŒllt. Ich habe jetzt schon wieder eine ziemlich bestimmte Vorstellung, was ich mir auf die Fotofahne 2016 schreiben möchte. Ich denke, in der kommenden Woche wird der Plan feststehen, denn schließlich muss ich auch noch ein wenig Zeit haben, um neue Bilder fĂŒr das Januarthema machen zu können    😀



2016 01.
Jan.

Der erste Tag des Jahres ist am besten dafĂŒr geeignet, gleich einen Punkt von meiner gedanklichen To-Do-Wunschliste umzusetzen: die Idee, öfter was zu schreiben, hat auch dieses Jahr ein PlĂ€tzchen darauf gefunden    🙂

Diesmal haben wir Silvester mit meiner besten Freundin Anna gefeiert. Sie hat das Problem der meisten Hundehalter: ihre lieben Vierbeiner, neben zwei Katzen insbesondere ein ausgewachsener Rhodesian Ridgeback, vertragen die Knallerei ĂŒberhaupt nicht gut. Deshalb sind wir am Abend des 31. zu ihr gegangen und ursprĂŒnglich war nur eine kleine Gesellschaft aus ihr, dem Hund Leon und uns beiden geplant. Aber wie es so schön heißt: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzĂ€hl ihm von deinen PlĂ€nen    😀
Sehr kurzfristig kam noch eine weitere Freundin von ihr dazu und noch spontaner erschien eine halbe Stunde vor Mitternacht ein weiteres PĂ€rchen aus ihrem Bekanntenkreis. Alles kein Problem, wir hatten fĂŒr alle genug Essen auf dem Tisch    🙂

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Und das auf dem Foto ist bei Weitem noch nicht alles, denn wir hatten noch weitere VorrĂ€te auf dem kĂŒhlen Balkon zwischendeponiert! So ist das eben, wenn zwei slawisch-geprĂ€gte Gastgeberseelen aufeinandertreffen …
Da Anna alleine ist und im Alltag nicht besonders viel isst, schleppten wir am Ende der Feierlichkeiten noch einiges wieder zurĂŒck in unsere OLCA-KĂŒche. Zusammen mit dem ĂŒblichen Wochenendeinkauf sah der Inhalt unseres KĂŒhlschranks dann am ersten Morgen des Jahres 2016 so aus:

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Egal, wird schon weggehen – zurĂŒck zu gestern: Die Zeit bis zum Jahreswechsel haben wir mit viel Quatschen und Essen wunderbar ĂŒberbrĂŒckt. Außerdem konnten wir einige andere zeitzonenbedingte Jahresbeginne durch das Anstoßen mit einem GlĂ€schen mitfeiern, denn unsere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte leben eben nicht nur mit der mitteleuropĂ€ischen Zeit. So haben wir mit etwa 5 Stunden VerspĂ€tung zuerst auf das australische Neujahr getrunken, danach kamen rechtzeitig das georgische, russische, ukrainische und letzten Ende auch das einheimische dazu    🙂

Aus RĂŒcksicht auf Leons zartes GemĂŒt gab es dieses Jahr kein Feuerwerkgucken und auch keine selbstgezĂŒndeten Wunderkerzen. Zudem knallte es draußen ja schon seit Nachmittag ganz doll und der „kleine Zartbesaitete“ stapfte sehr nervös und etwas hysterisch hechelnd durch die Wohnung. „SpĂ€tzchen“ (so ruft Anna ihn gerne) fĂŒhlte sich erstaunlicherweise in Carstens NĂ€he, genauer gesagt unter seinem Stuhl, irgendwie am wohlsten. Ich schĂ€tze, er hoffte auf seinen gesicherten Schutz vor den böse zischenden und knallenden Geistern von Draußen durch meinen großen und starken Mann    😀

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Carsten und ich waren dann irgendwann zwischen 2 und 2:30 Uhr wieder in unseren eigenen vier WĂ€nden und ich landete umgehend im Bett, wo ich augenblicklich einschlief. Mein lieber Mann rĂ€umte noch ganz im Alleingang unsere Futterkörbchen mit den vielen Resten aus und verstaute alles im KĂŒhlschrank – dafĂŒr bin ich ihm so dankbar    :verliebt:

Ich hoffe, ihr alle habt den Rutsch ins Neue Jahr auch so problemlos ĂŒberstanden wie wir. Ein leichtes Übergewicht nach so einer Nacht zĂ€hle ich nicht zu einem Problem, es ist doch vielmehr ein alljĂ€hrliches Ritual    😀

Ich wĂŒnsche euch allen ein gesundes, glĂŒckliches und friedliches Jahr 2016!!!

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2015 26.
Dez.

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden    😉    aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und es gab so viel Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben ĂŒbrig    🙂

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt – dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … dafĂŒr aber fein und mit liebevoll bestĂŒckten MarktstĂ€nden sowie leckeren Essen und GetrĂ€nken, wo ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und ApfelglĂŒhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht – dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei StĂ€nden. Aber der Schaschlik schmeckte großartig und auch die Tschebureki (flache große halbrunde Teigtaschen mit HackfleischfĂŒllung, welche gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern    🙂
Nach dem Besuch beider MĂ€rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem sĂŒĂŸe KeramikbĂ€ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage spÀter zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgroße Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah, und nahm stattdessen lieber Muscheln in Weißweinsoße – sie waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    😉
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen GesprĂ€chen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    :unschuldig:

Wie sich am Tag danach herausstellte, war jene Geburtstagsfeier quasi eine „AufwĂ€rmĂŒbung“ fĂŒr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier gehörten Carsten und ich zu den letzten GĂ€sten, denn es war eine schöne, bunte Gesellschaft und man hatte ĂŒber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie ĂŒblich fand mein letztes GesprĂ€ch in der KĂŒche statt, diesmal mit Claudia, der Hausherrin, welche ein großartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren    🙂
Man weiß ja, KĂŒchengesprĂ€che sind meistens die spannendsten    😉    und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend sollte Stephanie ĂŒber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (sĂ€chsisch fĂŒr Hausputz) verbracht – bloß gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung in Ordnung zu bringen hatte    😉
Unsere polnische GĂ€ste wollten nach einer kleinen FĂŒhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner WeihnachtsmĂ€rkte besuchen und so stĂŒrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins GewĂŒhl, was sonst die Einheimischen lieber versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als schönster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so ĂŒberlaufen, wie der anschließend besuchte Advent auf dem Neumarkt und natĂŒrlich der mittlerweile ĂŒber die sĂ€chsischen Grenzen hinaus bekannte Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und Görlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde spĂ€ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach gehörte ihr und zwei Tage spĂ€ter auch ihrer großen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“ anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas dĂŒnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders fĂŒr die, welche die ursprĂŒnglichen Teile aus den 70ern mögen. Stephanie hat es auf dem Heimweg aus meiner Sicht so richtig gut zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“    😉

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen KĂŒche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend! Aber die GemĂŒtlichkeit beim Raclette ist zum GlĂŒck so herrlich unverĂ€ndert altmodisch geblieben und darum wurde auch dieser Abend seeehr lang    🙂

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den MĂ€dels den am Tag zuvor gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA inklusive der obligatorischen WĂŒrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der TĂŒr, um die Kinder fĂŒr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg fĂŒhrte ins Wohnzimmer, wo unser TannenbĂ€umchen als Krönung schon auf dem ĂŒblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spaß des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges VergnĂŒgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „bĂ€rige“ Geschenke bekommen: ein BuchÂ ĂŒber Paddington BĂ€r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den BĂŒcherregalen tatsĂ€chlich noch gefehlt, und die Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die grĂ¶ĂŸte Überraschung war fĂŒr mich aber ein Gutschein von Carsten fĂŒr einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll    😉    mein Schatz ist eigentlich ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das GefĂŒhl, er wird nicht sehr lange damit spielen können    😉
Ein anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas lĂ€nger ĂŒberleben: Bezzerwizzer. Das wurde natĂŒrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tatsĂ€chlich sogar eine von zwei Runden gewonnen    😀 !

Außerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erfĂŒllt:

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Ich war wirklich sehr ĂŒberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer KĂŒche!

Da die MĂ€dels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau – vom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen schönen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – schön, dass es euch gibt und das zum GlĂŒck nicht nur zu Weihnachten    🙂    :verliebt:



2015 13.
Dez.

Eigentlich denkt man, dass der Dezember sozusagen der Freitag des Jahres ist und dass man seine Zeit dafĂŒr verwenden sollte, all die Sachen zum Abschluß zu bringen, welche man in den vorherigen 11 Monaten angefangen hat. Aber das Leben bietet auch am Jahresende jede Menge Neues:

1.) Carsten und ich durften bei der Premiere-Lesung des Erstlingswerks von Sabine Dreßler als GĂ€ste mit dabei sein. Sie hat sich fĂŒr ihre Buchvorstellung einen fĂŒr uns ganz neuen Ort ausgesucht, der Name passte aber perfekt zum Ziel –> Hole of Fame   😉
Das Buch von Sabine ist eigentlich nicht nur 1 Buch, nein es ist ein Zwiebook. Ich glaube, ich kann das am einfachsten mit einem Bild erklĂ€ren   😉

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Es sind zwei vollstĂ€ndige BĂŒcher („Therese“ & „Andererseits – Ausschweifungen im Paradies“) in einem Einband und das Ende jeder Geschichte hat seinen Abschluss somit platztechnisch immer in die Mitte des Druckwerks … man kann es damit sogar von beiden Seiten anfangen zu lesen. Durch Phrase4-Lesungen kenne ich bereits einige Kapitel aus beiden Werken und freue mich, dass ich nun die WissenslĂŒcken bei jeder Story schließen kann.

2.) Ich habe ĂŒbrigens bereits vor der Veröffentlichung ehrenamtlich zwei Geschichten daraus ins Russische ĂŒbersetzt. Denn diese Geschichten sind im Rahmen des Projekts D, welches sich der Verbesserung der VölkerverstĂ€ndigung zwischen Deutschland und Russland widmet, nach Sibirien und Fernosten gefahren, um dort an diversen Unis vorgetragen zu werden. Am Samstagabend lauschten wir in der VerĂ€nderbar den ReiseeindrĂŒcken der drei Dresdner Musiker und es war, glaube ich, nicht nur fĂŒr Stefan und Martina von „Die Ukrainiens“ und Wilhelmine von „Baran Butz“ ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch fĂŒr die Zuhörer ihres Fotovortrags    😉
Bei ihren AusfĂŒhrungen war auch fĂŒr mich die ein oder andere neue Information dabei, sodass ich sogar schon manches fĂŒr eine Vertiefung meines Wissens nachgeschlagen habe.

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3.) Ein weiteres Novum ergab sich fĂŒr mich beim Backen der OLCA-WeihnachtsplĂ€tzchen. Ich habe von meiner Freundin Kerstin aus Wiesbaden zum Geburtstag ein Ausstechförmchen im BĂ€rchenform bekommen … das musste ich nun natĂŒrlich einweihen    😀
Ich muss gestehen, die vorgefertigte Augen aus dem „Kaufland“ sind etwas zu groß fĂŒr die zarten KeksbĂ€rengesichter    😉

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Irgendwie erinnerten sie mich mit diesen Glubschies an die berĂŒhmte Katze von Simon    :unschuldig:

Und da am Ende eine Packung dieser Augen nicht fĂŒr alle BĂ€ren gereicht hat, gab es am Ende sogar ein paar BĂ€ren a la Minions – einĂ€ugig. Als auch die mir ausgegangen sind, bastelte ich ganz am Ende einfach auch welche nur mit bunten Streuseln    😉

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4.) Zu guter Letzt gibt es von unserer Familie einen neuen Weihnachtsgruß, welcher hier angesehen und bewundert werden kann.

Ich finde, dass waren ganz schön viele neue Sachen und Erlebnisse fĂŒr die viertletzte Woche des Jahres    😉    und nun kann ich mich wieder den altbewĂ€hrten Dezemberritualen, wie z.B. Weihnachtsgeschenke besorgen und mit Freunden durch die WeihnachtsmĂ€rkte stapfen widmen    🙂

In diesem Sinne wĂŒnsche ich euch auch eine schöne Zeit auf den jahresendzeitbedingten Kaufveranstaltungen unter freiem Himmel und möge euch immer eine Handbreit heißer GlĂŒhwein, Punsch, Kakao oder Tee wĂ€rmen.



2015 06.
Dez.

Selbst wenn meine eigenen Feierlichkeiten beendet waren, stand wieder das Backen eines Gebutstagskuchens auf meiner To-Do-Liste, denn zum 1.12. hat die LesebĂŒhne Phrase4 zum Feiern ihres 2. Geburtstages eingeladen. Deshalb bat ich an dem besagten Dienstag sogar um VerstĂ€ndnis meiner Russischkurs-Teilnehmer, damit ich eher als sonst meine Unterrichtszeit beenden und rechtzeitig zur Geburtstagsfeier auftauchen konnte. Ich bin sehr dankbar fĂŒr Carstens UnterstĂŒtzung, denn er war mit unserem SMART pĂŒnktlich um 20 Uhr am VHS-GebĂ€ude und hat mich abgeholt. Er vergaß auch nicht, den fertigen Kuchen und meine Kamera mitzubringen. Die Götter des Straßenverkehrs waren uns dann auch noch so gnĂ€dig, dass wir trotz der knappen Zeit zwischen VHS-Ende und Lesungsbeginn rechtzeitig vor Ort waren. Ich konnte damit noch schnell den Geburtstagskuchen ĂŒberreichen und schon ging es mit den Kurzgeschichten der vier Autoren los.

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Wie auch im letzten Jahr gab es diesmal sowohl neue als auch Wunschgeschichten aus den vorherigen Lesungen und es herrschte allgemein feierliche Stimmung im Publikum. Am Ende des Abends wurde ich sogar mit einem Dankeschönstrauß fĂŒr meine Fotodienste ĂŒberrascht!

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Dazu bekam ich einen selbstgebackenen Stollen von Lars Hitzing. Er hat sich nĂ€mlich vor einem Jahr gemerkt, dass ich immer ein sehr großes Interesse an so einem Backwerk habe    🙂
PlĂ€tzchen aus privater Eigenproduktion bekommt man ja immer wieder, aber einen selbstgebackenen Stollen habe ich wahrlich zum ersten Mal in meinem Leben bekommen und ich freue mich schon so sehr darauf, ihn mit meinen Lieben bis zum letzten KrĂŒmmel zu verspeisen.

Am Donnerstag traf ich mit meinem großen Kind, um in InnenstadtnĂ€he ein paar WeihnachtseinkĂ€ufe zu tĂ€tigen. Auslöser war eigentlich die allgegenwĂ€rtige Werbung in der Stadt, dass Tranquillo einen Lagerverkauf veranstaltet. Dieser Laden hat tolle MöbelstĂŒcke und andere EinrichtungsgegenstĂ€nde im Angebot und die Kleidung, welche sie verkaufen, ist sehr farbenfroh. Ich konnte diesmal fĂŒr mich sogar ein Sommerkleid finden! Hoffentlich passt es dann immer noch, wenn es warm wird    😉
Danach schlenderten Andrea und ich noch gemeinsam durch ein paar weitere LĂ€den, denn es ist immer schön, einen solchen Einkaufsberater zur Hand zu haben … besonders, wenn es um die Weihnachtsgeschenke fĂŒr ihre eigene Schwester geht    😉

Am Samstagmorgen gab es bei uns zu Hause kein FrĂŒhstĂŒck, denn schon seit Wochen stand in unserem Familienplaner der Termin „Brunch mit IDC im Dubliner“. Wie ich schon mehrmals in diesem Jahr berichtete, feierte die Irish Dance Company Dresden ihren 10. Geburtstag mit einer, aus meiner Sicht spitzenmĂ€ĂŸigen, Show namens „Treasure of The Celts – Ein TanzmĂ€rchen„. Und nun wurde in Form eines gemeinsamen Brunchs im Restaurant The Dubliner ein großes Dankeschön an alle TĂ€nzer und ihre meist unsichtbaren Helfer und UnterstĂŒtzer ausgerichtet. Da auch ich bei diesem Verein oft als Helferlein bzw. Fotografin einspringe, durften Carsten und ich ebenfalls mit von der Partie sein. Es wurde ein Ă€ußerst gemĂŒtlicher Vormittag, mit leckerem Essen, vielen GesprĂ€chen und natĂŒrlich dem einen oder den anderen kleinen Whiskey fĂŒr mich    😉    schön war’s! Danke nochmals, dass wir dabei sein durften!!!

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Der Abend gehörte dann einer völlig anderer Art von Unterhaltung. Die Musikgruppe „Die Ukraniens“ veranstaltet eine Kneipentour zum Jahresende, nur leider waren deren andere Termine mit unseren bislang nicht kompatibel. Diesmal hat es aber gepasst und so gingen Carsten und ich ins Hechtviertel in die Kneipe „Zur Schmiede„. Als wie dort ankamen, war der Laden brechend voll! Allerdings trugen die meisten Leute statt Ukrainiens-typischer oder ganz normaler Alltagskleidung Zylinder oder andere HĂŒte sowie Zimmermannskluft! Wir dachten schon, wir haben uns geirrt, aber dann sahen wir zum GlĂŒck den SĂ€nger der Ukrainiens    😉    und im Laufe des Abends stellte sich raus, dass diese Walz-Leute sich heute hier versammelten, um die Sesshaftigkeit einem ihrer Gesellen zu feiern. Nach 4 Jahren Wanderschaft hat dieser sich in Dresden niedergelassen und nun kamen die Freunde und Bekannten aus nah und fern, um in dieser Kneipe sechs von ihm gesponserte FĂ€sser Bier auf seine Kosten auszutrinken! Ich hatte aber ebenfalls meinen Spaß und konnte bei dem einen oder anderen russischen bzw. ukrainischen Lied, welche das Besondere im Programm der Musikertruppe ausmacht,  fröhlich mitgrölen    😉

Ich fand die vergangene Woche echt klasse und freue mich schon sehr auf die kommende, denn auch diesmal verspricht unser Familienplaner einige interessante Treffen und Termine    😀



2015 29.
Nov.

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr große Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erfĂŒllt, ich finde, sie wurden sogar ĂŒbertroffen    🙂

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die GlĂŒckwĂŒnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so sĂŒĂŸ! Carsten war sogar etwas ĂŒbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box ĂŒberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher in BĂ€renkopfform und einem Gutschein fĂŒr zehn Besuche in der Salzgrotte auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern  bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen Überraschungen gefĂŒllt ist, die ich im nĂ€chsten Monat nach und nach auspacken werde. Nur das PĂ€ckchen fĂŒr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein MoosbĂ€r, was nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsĂ€chlich eine Moosfigur in BĂ€renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem nĂ€chsten Monat etwas Wasser in seiner Schale, damit er nicht austrocknet    😉

Der Geburtstag selber war ein richtig schöner und gemĂŒtlicher Familientag! Am Anfang gönnten wir uns ein FrĂŒhstĂŒck vom Buffet in der „Planwirtschaft“ – kein Überangebot, aber alles, was man zum FrĂŒhstĂŒck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker. Außerdem ich war echt froh, dass es dieses Möglichkeit ĂŒberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein FrĂŒhstĂŒcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn fĂŒr uns reserviert hatte    😉    denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den ĂŒbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern an diesem Nachmittag    😀

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu ĂŒberholen, wurden schon bei den ersten WĂŒrfen jĂ€h zerstört. Naja, hoffentlich lerne ich nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt    😉

Nach der sportlichen BetĂ€tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zurĂŒck und nutzten die Gelegenheit ĂŒber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt hinter uns gelassen hatten. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer stĂ€rker zu regnen. GlĂŒcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar MinĂŒtchen vorher als regenschĂŒtzenden Unterschlupf fĂŒr uns beanspruchen    🙂    fĂŒr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gemĂŒtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt fĂŒr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie    :verliebt:

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der KĂŒche verbracht, um fĂŒr meine werten GĂ€ste Borschtsch, Plow und Napoleon zu machen. Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gefĂŒllte Eier konnte ich mein neues, in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische KĂŒche“ nutzen. Da all das, was ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und Freude in Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, lĂ€ĂŸt es mich annehmen, dass mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat    🙂    Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich natĂŒrlich auch an den vielen schönen und liebevoll ausgesuchten Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gemĂŒtlich frĂŒhstĂŒcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu TrĂ€nen gerĂŒhrt haben. ZurĂŒck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschließend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-Ă€rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo schön! Soll ich mal am Rande erwĂ€hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe    😉    ?

Heute frĂŒh packte Stephanie dann nach dem FrĂŒhstĂŒck ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden. Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden    😉

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    😉

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Zudem war es so kalt, so dass man sich gegenseitig wĂ€rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland    😉

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes Lebensjahr (45) verwandeln konnte. Und ich freue mich bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin werde ich allerdings noch verstĂ€rkt auf Geschenkejagd gehen mĂŒssen, denn die verstĂ€rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. GlĂŒcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche PĂ€ckcheninhalte es fĂŒr meine Lieben geben soll    😉



2015 25.
Okt.

Wenn die Temperaturen sinken und man öfter mal aus dem Fenster nur das Grau der Regenzeiten sieht, genießt man die seltenen sonnigen Herbsttage um so mehr. Der gestrige Samstag war hierfĂŒr ein wirklich sehr gutes Beispiel. Schon gleich nach dem Aufstehen, als wir die Fenster aufmachten, wurden wir vom satten Herbstgold der BĂ€ume aus unserem Innenhof angestrahlt.

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An solchen Tagen will man einfach nur noch nach Draußen! GlĂŒcklicherweise hatten wir uns schon vor ein paar Tagen fĂŒr einen Spaziergang an der Elbe mit Anna und Leon verabredet. Leon war diesmal sogar ganz leger gekleidet    😉    der Hintergrund ist leider nicht so erfreulich: aufgrund einer Hundebeißerei hat er zur Zeit an der Flanke eine Wunddrainage, die er sich ohne T-Shirt herausziehen wĂŒrde.

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Ich nutzte diesen Spaziergang auch ganz eigennĂŒtzig dafĂŒr, weitere Bilder fĂŒr mein aktuelles Monatsprojekt zu bekommen – „Naturpfade“ gibt es an der Elbe schließlich fastÂ ĂŒberall. Offensichtlich habe ich mich bei manchen Motiven aber zu lange aufgehalten, denn einen solch fordernden Blick kenne ich normalerweise nur von meinem Mann    😉    das sieht doch voll nach „Kommst du endlich auch mal nach?“ aus, oder nicht    😉    ?

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Aber es gab so vieles zu entdecken und ich wollte auch einfach mal das herbstliche Spiel mit den verschiedenen Farben im weichen Sonnenlicht genießen! Eine ĂŒberraschende Entdeckung dabei kann ich sogar jetzt schon zeigen: FrĂŒhjahrsblĂŒher im Oktober. Ist das eigentlich normal?!

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GemĂŒtlich schlendernd kamen wir von der WaldschlĂ¶ĂŸchenbrĂŒcke zum Flohmarkt an der AlbertbrĂŒcke. Anna und ich schauten uns ein paar Kleinigkeiten auf den zahlreichen StĂ€nden an und ich wĂ€re bei einem sogar beinahe richtig schwach geworden: es gab dort Geschirr in TeddybĂ€rengrĂ¶ĂŸe. Ich konnte mich aber noch beherrschen, hab ich doch eigentlich noch genug Zubehör fĂŒr viele weitere BĂ€renstorys    😉
Bei einem Obst- und GemĂŒsestand, welcher von polnischen VerkĂ€ufern aufgestellt wurde, haben Anna und ich aber ein paar Pflaumen gekauft. Die waren unglaublich saftig und lecker! Manche davon haben nicht mal den Weg nach Hause geschafft    😀

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Heute, nach der fĂŒr unsere Körper ohne Nachwirkungen durchlebte Zeitumstellung, hatten wir genug Zeit, um einiges um uns herum aufzuarbeiten, so habe ich z.B. alles fĂŒr den Russischunterricht am Dienstagabend vorbereitet und Carsten konnte das OLCA-Tagebuch wieder auf einen ganz aktuellen Stand bringen. Zudem blieb unsere KĂŒche an diesem Sonntag kalt, denn Ines und Torsten haben schon lange von einem Fischrestaurant namens Schwindts vorgeschwĂ€rmt und ich bekam vor ein paar Tagen so großen Appetit auf leckeren Fisch, dass wir uns dort fĂŒr heute Mittag einen Tisch reservierten. Wir wurden wahrlich nicht enttĂ€uscht! Das Kellergewölbe ist sehr liebevoll und gemĂŒtlich eingerichtet und die Tischbeleuchtung wĂ€re genau das Richtige fĂŒr meine liebe Freundin Kerstin aus Wiesbaden    🙂

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Das Essen war richtig lecker und so geschickt portioniert, dass man es tatsĂ€chlich schaffen kann, eine Vor-, Haupt- und Nachspeise zu essen    😀    hier ein Bild vom Hauptgang:

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Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei meinem „Sturmsack“ mit Baileys und WaldfrĂŒchten dann doch etwas geschwĂ€chelt und ihn mit meinem Mann freiwillig geteilt habe    😉

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Aber es war alles soooooo köstlich!

Den Rest unseres Wochenendes verbringen wir, wie man nach diesem Blogeintrag vermuten kann, ganz entspannt zu Hause. Ich hoffe, dass ihr an den letzten beiden Tagen auch eine Möglichkeit hattet, ein wenig zu entschleunigen und die schönen Seiten des Lebens nach euren Vorstellungen zu genießen    🙂