Aug.
Am vergangenen Wochenende haben Carsten und ich festgestellt, dass es völlig egal ist, was man macht und tut – das Leben der Erwachsenen ist und bleibt nicht jugendfrei   đ   die Jugend ist nĂ€mlich ĂŒberall   đ
Zum Beispiel haben wir am Samstag Carstens Geburtstagsgeschenk – ein Schnupperkurs im Gleitschirmzentrum – eingelöst. Wir waren wohl die Ă€ltesten Teilnehmer an diesem Tag, nur die Kursleiter waren in etwa unsere Altersklasse. Ja, ich war auch zu dem Kurs angemeldet, man muss ja schlieĂlich so viel wie es geht selber ausprobieren … solange es noch geht   đ
Schon unsere Mitfahrer, welche wir in unserem Wagen zur Flugwiese mitgenommen haben, waren zwei Studenten und ein SchĂŒler der 9. Klasse – der Rest der Mitflieger war zumindest optisch genau so alt   đ
Aber das hat uns ja wie immer nicht gestört   đ   Carsten legte als erster von uns beiden los:
Und ist sogar ein kleines bisschen geflogen:
Bei mir hat der Wind nicht so gut mitgespielt, ich durfte nur rennen   đ
Es war im Grunde genommen wie beim Schlittenfahren: nach unten ging es schnell und machte SpaĂ und den HĂŒgel wieder hinauf zu stapfen, war da schon etwas mĂŒhsamer:
Ich wĂŒrde auĂerdem allen Gleitschirminteressenten dazu raten, beim Schnupperkurs langĂ€rmlige Kleidung zu tragen, damit die Arme am Ende des Tages nicht so aussehen wie meine   đ
Wenn sich die Stricke des Gleitschirms beim AufblÀhen des Stoffs anspannen, dann streifen sie eben ganz krÀftig an den Oberarmen.
Ansonsten war das schon ein echt auĂergewöhnliches Erlebnis. Dennoch glaube ich nicht, dass es unser Dauerhobby wird, denn dafĂŒr ist man zu sehr vom Wind abhĂ€ngig …
Aber zurĂŒck zur Jugend   đ   –> gleich nach dem Schnupperkurs trafen wir uns mit Couchsurfern aus Nowosibirsk. Ivan ist erst 18 und Julia ist 19 Jahre alt. Aber sie haben ĂŒber das Internet so nett angefragt, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte   đ   sind sie nicht knuffig?
Man beachte ĂŒbrigens unter anderem den Farbunterschied bei den Gesichtern von uns – nach mehreren Stunden an einem FlugĂŒbungshang mit voller Sonneneinstrahlung – und von ihnen   đ
Besonders aus mir wĂ€re bestimmt eine tolle Indianerin geworden   đ
Nach der StÀrkung bei unserem Haus- und Hofdönermann zeigten wir den Beiden noch die Altstadt von Dresden. Am Sonntag besuchten wir mit unseren GÀsten zuerst die Bastei und danach marschierten wir auf das Plateau vom Lilienstein.
Als SahnehĂ€ubchen fĂŒr unsere kleinen Wanderfreunde gab es noch einen Ausflug zum Felsenlabyrinth. Da es bereits spĂ€ter Nachmittag war, hatten wir alle Felsen allein fĂŒr uns und besonders Ivan blĂŒhte dort richtig auf. Erst kurz nach Mitternacht haben wir die beiden Reisenden an ein vorher kontaktiertes Mitnahmeauto ĂŒbergeben, welches sie dann noch nach Prag brachte.
Das war eigentlich das erste Mal, dass mich Couchsurfer von Anfang bis Ende gesiezt haben   :unschuldig:   es ist zwar ein seltsames GefĂŒhl, aber man kann es nicht abstreiten: ich bin so alt wie ihre MĂŒtter   đ
Jedenfalls, ihr merkt, es war tatsÀchlich ein jugendvolles und keinesfalls jugendfreies Wochenende, nicht wahr?










































































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