MĂ€rz
Man macht immer so viel PlĂ€ne, auch langfristig, um letzten Endes festzustellen, dass die Kleinstlebewesen einem das Ganze mĂŒhelos versauen können.
So ging es mir in der letzten Woche. Am Freitag war meine Stimme plötzlich so gut wie weg und am Samstag ging es mir so elend, dass ich schweren Herzens meiner Freundin eingestehen musste, dass ich nicht zu ihrer Feier kommen kann. Dass ich ihren 50. Geburtstag verpassen musste, hat mich richtig gewurmt. Aber ich wollte den Viren keine Chance geben, auf einen Schlag 40 weitere Leute anzufallen, dazu ist eine Feier mit einer Taschentuchbox in der Hand bei Weitem nicht so lustig wie mit Sekt und Wein.
Am Montag saĂ ich dann beim Arzt und wurde fĂŒr eine Woche ins Bett geschickt … ich habe mich allerdings lieber fĂŒr die Couch in unserem Fernsehraum entschieden. Die Tage zu Hause habe ich anschlieĂend mit den 3 „T“s verbracht: Tabletten, Tee  und TaschentĂŒcher. Dieses Elend habe ich mir mit dem Gucken von russischen DVDs versĂŒĂt und konnte nach unglaublich langer Zeit (geschĂ€tzt 21-22 Jahre) wieder mal alle 12 Teile von „ĐĄĐ”ĐŒĐœĐ°ĐŽŃаŃŃ ĐŒĐłĐœĐŸĐČĐ”ĐœĐžĐč ĐČĐ”ŃĐœŃ“ („17 Augenblicke des FrĂŒhlings“) am StĂŒck ansehen. Dabei habe ich mit Entsetzten festgestellt, dass die Stadt, welche uns UdSSRler immer als das schweizerische Bern prĂ€sentiert wurde, in Wirklichkeit MeiĂen ist! Zumindest wurden einige Szenen dort gedreht. Kennt eigentlich noch jemand diese Serie? Ich mag sie immer noch, trotz dieser und anderer Mogeleien   đ
AuĂerdem schaute ich mir „йДгДŃĐ°Đœ-43“ („Teheran-43“), „ĐŃĐŒĐ±Đ°Ńаѓ („Bumbarasch)“, „ĐĐœŃĐ”ŃĐČĐ”ĐœŃОѓ („Intervention“) und „ĐŃĐžŃĐ” Đ¶Đ”ĐœŃĐžĐœŃ“ („Cherchez la Femme“) an.  Es war fast wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, denn viele der Schauspieler, welche heute nicht mehr leben, sind dort noch jung und sehen richtig gut aus. Gelesen und geschlafen habe ich natĂŒrlich auch gaaaaaaaaaaaaaanz viel.
Mir geht es nun besser, nicht perfekt, aber besser. Mein Fotoprojekt fĂŒr Februar litt ebenfalls unter meiner Grippe, aber ein paar Ergebnisse von gestrigen (Nach-)Shooting werden ich morgen mal vorzeigen.
Ein GlĂŒck, dass die Grippe nicht ĂŒber die Leitungen geht! Bleibt einfach gesund!





















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