Nov.
Jep, das bin ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Ehrgeiz, mit nicht 100%-ig auskuriereter Erkältung wieder an der Kundenfront tätig zu sein, wurde nun von Mutter Natur mit verstummten Stimmbändern „belohnt“. Ich darf jetzt 2 Wochen lang nur minimal sprechen, allerdings reden und nicht flüstern. Solche Tätigkeiten wie Telefonieren, Schreien, Singen sind jetzt überhaupt nicht mehr angesagt.
Erstaunlicherweise haben das alle Männer, die von meinem Zustand erfuhren, als ein Segen betrachtet – eine Frau, die einen nicht zuquatscht und nicht diskutieren kann ist wohl doch ganz selten und daher begehrenswert. 😉
Da ich nun zu Hause bin, habe ich noch auf die Schnelle den Kühlschrank aufgefüllt und im Laden meinen Kopf über das Einkaufsverhalten der Senioren unserer Gesellschaft geschüttelt. Erstens war ich überrascht, wie viele davon um 10 Uhr vormittags die Läden stürmen, zweitens wurde es mir klar, wie Mr. Brown seinerzeit seine Entdeckung von der nach ihm benannten Bewegung gemacht hat. Er ging einfach einmal vormittags Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Die Rentner mit den Einkaufswagen haben einen wirklich unberechenbaren Weg und ihre Abbiege- und Haltemanöver sind für berufstätige Knappvierziger kaum zu erahnen. Ich musste wirklich aufpassen, dass ich keine Oma oder keinen Opa ohne böse Absichten in die Hacken fahre.
An der Kasse hatte ich gemerkt, dass es ganz schön blöd ist, wenn man gar nichts sagen kann. Ich versuchte mit Lächeln und Kopfnicken bzw. – scchütteln alle Aussagen der netten Kassiererin zu beantworten. Hoffentlich hat sie mich nicht in der Kathegorie „nett, aber völlig bekloppt“ abgespeichert. 😀
Immerhin kann ich noch schreiben, laufen und viele andere Dinge, welche nicht mit dem Sprechen zu tun haben.




















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