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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 13.
Mai

Ich habe ihn echt gebraucht! Dieses Jahr fallen fast alle Feiertage auf ein Wochenende und ich muss gestehen, dass mir diese kleinen Erholungsoasen schon jetzt fehlen, das wird im Herbst mit mir bestimmt noch schlimmer …

Aber wenn einem in unserer Gesellschaft etwas Ruhe winkt, womit verbringt man dann die dazugewonnene Zeit? Klar doch, zum Essen im Kreise der Lieben!

Nach einem ausgedehnten Familienfrühstück war vorerst aber noch Sprachunterricht für Kinder und mich angesagt. Mein Mann nutzte die freie Zeit, um unsere Neuerwerbung, also etliche CDs von Medimops, zu katalogisieren. Wir stöbern immer wieder gern dort, es gibt eine gute und günstige Auswahl von Musik-CDs aus Carstens und meiner Sturm- und Drang-Zeit. Als wahre Musiksüchtigen und Schnäppchenjäger lieben wir diese Seite!

Aber man lebt ja nicht nur von Musik und Wort (egal in welcher Sprache) allein. Deswegen machte ich heute meine Drohung wahr und bastelte mit Stephanies und Carstens Hilfe an einem Familienburger.

 Es war gar nicht so leicht ein Fleischklops für das ganze Fladenbrot zu braten, aber es hat sich gelohnt. Allerdings als alles serviert wurde, standen bzw. saßen wir alle vor einer neuen Herausforderung: WIE um Gottes Willen schaffe ich davon etwas abzubeißen?!

 Aber das Geschlabber und Rumgesaue hat sich gelohnt – wir waren alle richtig satt geworden!    🙂

Nun ist vorübergehend wieder für uns alle Freizeit angesagt, ich werde mich allerdings in Kürze den aufgebauten Wäschebergen widmen müssen. Bügeln steht heute ebenfalls auf der To-Do-Liste, denn langsam beklagt mein Mann sich über den entstandenen Hemdenmangel    😉    . Morgen gehe ich wieder ins Büro, denn einer von uns muss schließlich Geld verdienen, welches die Kinder parallel dazu in der Dresdner Innenstadt mit ihren Freunden wieder ausgeben.    😉

Und weil gestern Tag des Limericks war:

Das Essen schmeckt uns immer
zusammen im Wohnzimmer
Ob Reis oder Burger
oder Salat mit Gurke
verbessert es unsere Stimmung

Anmerkung von Carsten: ein etwas eigenwilliges Olga-Reimschema, oder nicht ?



2010 09.
Mai

Ich habe es gänzlich vergessen!

Heute ist ja nicht nur Tag des Sieges, sondern auch Muttertag!

Das kommt davon, dass die Kinder dieses Wochenende beim Papa verbracht haben. Aber da sie jetzt zu mir zurück gekommen sind, habe ich sogar noch ein Geschenk von ihnen bekommen und zwar genau dieses Buch: Simons Katze

Ich habe schon immer bei den YouTube-Trickfilmen Tränen gelacht und nun darf/muss ich meinem Mann beim Einschalfen nicht durch Schnarchen sondern durch Kichern hindern    😀 

Aber schade eigentlich, dass Simon keinen Bären hat    😉 

Auf jeden Fall wünsche ich allen Frauen mit Kindern, egal im welchen Alter, eigenen, adoptierten oder Pflegekindern einen schönen, wohlverdienten Muttertag!!!!



2010 04.
Mai

Ich glänzte heute nach langer Zeit durch die Abwesenheit. Eigentlich wollte ich zu meinem üblichen Dienstagssport gehen, aber als ich nach 30 Minuten, welche normalerweise völlig zum Hinfahren und sich Umziehen ausreichen, nicht mal die halbe Strecke hinter mir hatte, rief ich zu Hause meinen allwissenden Mann an. War ja kein Problem mit dem Handy zu telefonieren, denn ich stand schon 15 Minuten an der gleichen Stelle! Er fand auf die Schnelle heraus, dass es auf der Neustädter Seite von Dresden mehrmals gekracht hat und nannte mir zum Glück alle Straßen die gesperrt oder komplett durch den Stau dicht sind. So rief ich kurzerhand meinen lieben Reha-Sport-Verein an und sagte meine Rückenheilstunde ab. Dabei bin ich schon fast süchtig danach! Aber die Zeit, welche ich sonst zum Turnen brauchte, war alleine schon erforderlich, um zurück nach Hause zu kommen. Auf diversen Umwegen und mit einer gehörigen Portion Dreistigkeit schaffte ich es dann doch.

Wenn ich mich das nächste mal in die Innenstadt wage, lese ich erst alle Verkehrsmeldungen im Netz durch! Zum Beispiel schon morgen, wenn ich zum Hebräisch fahren möchte    🙂



2010 30.
Apr.

Diese Woche war erneut vollgespickt mit diversen Terminen, daher freue ich mich wieder wie blöd auf das bevorstehende Wochenende!    😉     Wenn wir unsere Pläne so umsetzten, wie besprochen, dann wird es ein recht gemütliches und verfressenes sein    😀

Als Auftakt wird bei einigermaßen gutem Wetter (leider sprechen die Modaratoren im Radio immer wieder von Schauer und Gewitter    🙁     ) wohl das Mai- bzw. Hexenfeuer im Volkspark Briesnitz besucht. Dabei gibt es schon vor dem eigentlichen großen Feuer am Nachmittag immer ein süßes Begleitprogramm auf der aufgebauten Bühne und drumherum. Die Kinder aus den umliegenden Schulen können vorführen, was sie in ihren kreativen AGs gelernt haben und auch diverse Vereine nutzen gern die Gelegenheit durch den Verkauf von diversen Leckereien oder Auftritten auf der Bühne auf ihr Programm aufmerksam zu machen. Außerdem trifft man dort immer jede Menge Leute, welche man manchmal wirklich ausschließlich bei dieser Veranstaltung zu Gesicht bekommt, da die Wege sich im Alltagsgeschenen dann doch zu selten kreuzen, man sich aber z.B.  noch aus der Grundschulzeit der Kinder gut kennt.

Aber vorher muss ich noch einen vollen Arbeitstag schaffen, daher flitze ich nun ganz schnell unter die Dusche, damit ich pünktlich im Büro bin und auch pünktlich daraus verschwinden kann.    😉

Allen Lesern wünsche ich ein sonniges und glückliches Wochenende!



2010 20.
Apr.

Ich habe mich heute vormittag noch bei meinem Mann beklagt, dass die Welt ungerecht ist. Morgens war alles bewölkt und bedeckt, außerdem war es draußen kühl. Dabei ist Dienstag der einzige Tag in jeder Woche, wo ich abends mit dem Cabrio fahren darf.

Der Wettergott hat zum Glück aber seine Olga-Wanze heute extra laut gestellt und war sogar so gnädig, mir für den frühen Abend genug Sonne zu gönnen, damit ich doch noch mit offenem Verdeck durch die Dresdner Innenstadt fahren konnte!    😎

Ich bin damit wie üblich zur Wirbelsäulen-Gymnastik gefahren. Ganz ehrlich, der Kursname klingt irgendwie langweilig, aber es ist überhaupt nicht so. Inzwischen hat sich dort eine richtig kleine Schnattergruppe zusammengefunden. All die Leute, welche regelmäßig bei der Sportstunde auftauchen finden doch früher oder später etwas, worüber man quatschen kann. Aber während der Übungen sind wir alle hochkonzentriert, da hört man einfach auf die Anweisungen von unserer liebenswürdigen Therapeutin und versucht alles richtig zu machen. Die Mühe lohnt sich wirklich. Ich persönlich bin inzwischen auf Dienstagabend konditioniert und mein Rücken freut sich auf die An- und Entspannung beim Reha-Sport.  Zwischenzeitlich wirkt er nämlich ganz schön verspannt, da im Büro wie üblich tagtäglich viel zu viel Schreibkram auf mich wartet.

Ich tröste mich damit, dass Morgen schon des Bergfest der Arbeitswoche ist und freue mich auf das kommende Wochenende    😉



2010 18.
Apr.

Das ist wirklich die passende Überschrift für die vergangenen Tage, denn selbst wenn man gut vorbereitet ist und denkt, alles organisiert zu haben, kann sich dieses durch eine einzige Veränderung der Umstände absolut eigenständig und nicht wie geplant entwickeln.

Die Aschewolke aus Island war in der Planung der Dienstreise nach NRW definitiv nicht vorgesehen. Die Flugtickets wurden bereits vor einem guten Monat gekauft und man wähnte sich in gut organisierter und durchdachter Sicherheit. Ich war mir so sicher, dass ich pünktlich nach Hause komme, dass wir uns mit den Freitalern zu einem gemeinsamen Döneressen und einem Heimkinoabend für den besagten Freitag in der Casa OLCA verabredeten.

Allerdings bereits mittags, mittendrin im Meeting beim Kunden, erreichte meinem Chef und mich die Botschaft, dass aufgrund der  Aschewolke aus Island auch unser Rückflug nach Hause annuliert wurde. Wir hatten aber Glück im Unglück, da wir schon am Vortag  einen Mietwagen für die Fahrt vom Flughafen unser Eigen nennen konnten. Einen zu mieten war am Freitag ein Ding der Unmöglichkeit, auch der Tausch auf ein etwas flotteres Modell als unser KIA Seed ging nicht mehr. Daher machten wir einfach das Beste aus der entstandenen Situation und beschritten im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege, indem wir die erst vor Kurzem eingeweihte A38 nach Hause genommen haben. Diese Entscheidung passte unserer Navi-Dame übrigens überhaupt nicht und sie bemühte sich redlich uns bei jeder Ausfahrt zur Rückehr in das ihr bekannte Revier zu bewegen. Aber es gelang ihr nicht    😀     Inzwischen wuchs die Sehnsucht meiner Orangenhäfte so dermaßen an, dass ich nach Absprache mit meinem Chef den Wagen auf der letzten Rasstätte vor der Heimausfahrt verlassen habe und auf meinen Abholer-Schatz wartete. Es war schon fast wie in einem Thriller: Eine Frau wird in einem Auto zum vereinbarten Übergabeort gebracht und ausgesetzt , da das Lösegeld brav bezahlt wurde   🙂   . Unsere Freitaler waren ebenfalls bei der Abholaktion dabei und wir verbrachten den Rest des späten Abend zusammen bei Baguette mit Käse, Rotwein und einem nettem Plausch bevor ich nach Mitternacht in mein Bett gehen durfte    😉

Ausschlafen war für den Samstag aber überhaupt nicht vorgesehen, denn Andrea hatte um 11 Uhr ihre nächste Fahrstunde. Daher sind wir recht früh aufgestanden, um noch in aller Ruhe zusammen zu frühstücken. Während Andrea im Auto die Straßen unsicher machte, kümmerten wir uns um den ordnungsgemäßen Zustand unserer 4 Fahrräder, da wir nachmittags mit den Thieles nach Meißen zum Eisessen fahren wollten.

Der Wettergott war uns auf jeden Fall hold, es war zwar nicht sehr warm, aber die Sonne schien wie bestellt    🙂
Die Tour hat echt viel Spaß gemacht, aber auch hier hat der Zufallsgott zugeschlagen. Georgs Fahrrad hatte kurz vor Meißen einen Platten. Aber auf die Männer ist immer Verlaß und so organisierten Axel und Carsten in guter Teamarbeit ganz schnell und preiswert einen neuen Schlauch und ließen alles von einem „außergewöhnlichen“ Fahrradprofi montieren.

Das Eis war lecker und mit gut gefülltem Bauch radelten wir dann die gleiche Entfernung (21km) wieder nach Hause zurück. Wir brachten unsere Drahteselchen in die Casa OLCA, machten uns frisch und fuhren mit dem Auto zu den Thieles um Kathrins Kartoffelsalat zu geniessen und die Singapur-Bilder von Axel zu bestaunen. Ich muss sagen, sein Dienstreiseziel war um einiges beeindruckender als meines, aber eine Rückkehr mit dem Mietwagen wäre in seinem Fall unter gleichen aschewolkigen Umständen definitiv nicht möglich gewesen    🙂



2010 15.
Apr.

… werde ich heute Nacht in meinem Bett im tiefsten Westen sein. Derzeit sitze ich noch im Flughafen und warte bis ich einsteigen kann. Es ist auch diesmal eine Dienstreise, sonst reise ich meistens doch lieber mit meinem Schatz. Ein Familienmitglied ist allerdings in meinem Köfferchen mitgekommen: Ich habe wie üblich einen Bären mit dabei    :o)

Da ich nur für quasi eine Nacht und einen Tag verreise, habe ich nicht viel mitnehmen müssen und das Ganze ging als Handgepäck fast problemlos durch. Ich habe extra kleine Packungen Duschgel, Deo, usw. in meiner Kosmetiktasche untergebracht. Nur eine Sache bedachte ich beim Einpacken nicht – den Druckverschlussbeutel. Und prompt hat der Flughafen Dresden wieder 50 Cent dazu verdient. Diesen teuer bezahlten Beutel lasse ich nun für immer und ewig im Kulturbeutel, damit ich ihn IMMER dabei habe. Den tieferen Sinn dieser Zusatzverpackung habe ich noch nie begriffen, denn so eine Tüte aufzumachen ist nun wirklich einfach. Für einen Terroristen sowieso ! Aber da ich ein positiv denkender Mensch bin, tröste ich mich nun mit dem Gedanken, dass zumindest nix mehr von dem Körperpflegezeug auslaufen kann    :o)



2010 08.
Apr.

Ich sitze immer noch etwas verschwitzt am Rechner. Heute ließ ich mich von meiner kleinen Tochter (welche übrigens körperlich inzwischen länger ist als ich!) zu meiner ersten Radrunde des Jahres verführen. Sie hat keine Mühe gescheut und pumpte sogar (nahezu    😀    ) freiwillig mein Rad auf, um mich aus dem Haus zu locken.

Wir waren etwa 45 Minuten unterwegs und hatten viel Spaß dabei, selbst wenn wir selten die Gelegenheit bekamen nebeneinander zu fahren und zu schwatzen. Man hält sich auf der Straße aus Sicherheitsgründen doch lieber an die allgemeingültigen Verkehrsregeln    😉     . Auf einem langen Anstieg ist mir in der Mitte der Strecke die Puste ausgegangen und so schob ich liebevoll meinen Drahtesel ein wenig auf dem Fußweg, bis ich wieder fahrtauglich war.

Ein Frühlingsabend in Dresdner Westen ist richtig schön. Ich habe nach dem langen Winter endlich mal wieder den Geruch von verschiedenen Blumen wahrnehmen können, von Grillanzünder auf der Holzkohle oder schon sogar von frisch Gegrilltem, aber auch die Düngeauktionen der Gärtner blieben meiner Nase nicht verborgen    😉    .  Am Straßenrand blühen ganz viele Narzissen, Forsythien und weiße Magnolien und ihre Duftmischung kann man einfach nur als bezaubernd bezeichnen. Im Auto nimmt man das nicht ganz so wahr …

Ich glaube, ich werde mich noch öfter von meinem Kind zu solchen Ausflügen verführen lassen – den Spaß will ich natürlich unbedingt haben!



2010 07.
Apr.

Mein öffentliches Klagen hat seine Wirkung gezeigt.    :lachen-xxl:

(Ein Glück, dass die Kinder meinen Blog hin- und wieder mitlesen    😉    ) Ich habe seit heute im Wohnzimmer auf der Kommode meinen eigenen Moodbär stehen. Daher bedanke ich mich bei meinen lieben Töchtern für die Verwirklichung meiner Wünsche    :-x:     Außerdem geht nochmals mein herzlichen Dank für diese tolle Idee an Claus Ast, welcher diesen süßen Bären allen als Vorlage zur Verfügung stelle. Wer sie noch nicht hat, findet diese hier: http://skizzenblog.clausast.de

Aber da gibt es leider nur „ungeborene“ Moodbären … naja eben noch nicht fertige    😉    . Mein Bär kann sich aber durchaus zeigen lassen. Er hat eine dezente, naturgetreue, hellbraune Farbe mit einem weißen Gesicht, damit man meine Launen fehlerfrei ablesen kann    😀    . Da sein zukünftiger Hauptwohnsitz dort ist, wo wir oft Besuch empfangen, bekam er von meinen Mädels sogar noch eine Art Hose gezeichnet    😀 

Und wer so viel von meinen Launen auszuhalten hat, braucht natürlich auch zusätzliche UnterSTÜTZUNG. Doch selbst darum haben sich die Mädels gekümmert und so kann der Moodbär der Casa OLCA sich auch ein wenig hängen lassen, wenn ihm der Kopf zu schwer wird:

Dass sein Hals ganz schön was auszuhalten hat, liegt daran, dass sein Erfinder für den Launenbärli immerhin 6 verschiedene Gesichter vorgesehen hat:

Nun bin ich am Grübeln, welches Bild eher dem Gesicht ähnelt, das ich jeden Morgen vor dem ersten Kaffee habe: das erste in der zweiten Reihe oder das letzte? Und was sagt ihr dazu?



2010 05.
Apr.

Nun ist das lange Osterwochenende nahezu vorbei. Das Wetter hat uns in den 4 Tagen nicht zu sehr verwöhnt, das hat uns aber nicht sonderlich traurig gemacht. Wir können schließlich bei jeder Wetterlage unseren Spaß haben    🙂

Am Kartfreitag waren wir mit Sack, Pack und etwas Essbarem bei unseren Freitalern zum Brunchen eingeladen. Wir kamen fast pünktlich an und diesmal durfte Carsten sogar zurecht anmerken, dass Andrea und ich an dieser (wirklich geringfügigen!) Verspätung schuld sind. Freitags war uns tagsüber sogar Petrus hold, sodass wir jede Menge Leckereien auf der von Sonnenstrahlen gewärmten Holzterrasse verdauten und einen traumhaften Frühlingstag draußen genossen. Das viele gute Essen hat uns allerdings die Abendpläne durchkreuzt, denn wir waren dermaßen voll (vom Essen!!!!!    😉    ), dass wir das ursprüngliche Vorhaben, die Casa OLCA für den Samstagbesuch zu putzen, einvernehmlich ad acta gelegt haben. Wir lagen alle mit dem Bauch nach oben im Fernsehraum und fröhnten dem Abendprogramm im Fernsehen, denn bis dato kannten wir den Film „Evan Almighty“ noch nicht. Jetzt konnten wir ihn endlich mal sehen, bevor wir uns danach in die Betten hinüberwälzten.

Da wir freitags eben nichts aufgeräumt und geputzt htten, mussten wir das schleunigst am Samstagmorgen nachholen. Carstens Ex-Kommilitone hat sich samt Frau und beiden Kindern für 10 Uhr angekündigt. Ich gestehe, ich habe etwas panische Angst vor einem Besuch deutscher Frauen in meinem Haus und lege mich jedesmal ganz schön ins Putz-Zeug, bevor sie meine Schwelle betreten. Zum Glück kann ich inzwischen auf die tatkräftige Unterstützung meiner Lieben zählen. So waren sowohl das Haus als auch wir alle zum richtigen Zeitpunkt absolut vorzeigbar.    😎     Die Zeit mit dem Besuch verging wie im Fluge, man hat sich schließlich schon seit gut 8 Jahren nicht mehr gesehen und Einiges zu berichten. Nur die Kinder haben keinen richtigen Draht zueinander gefunden, was vermutlich an dem doch recht großen Altersunterschied lag. Die 8-  und 5-jährigen Besucher waren mit den Interessen unserer Mädels wohl nicht 100%-ig kompatibel. Jeder von denen hat einfach sein Ding (z.B. mit dem Nintendo) gemacht, bis wir uns gegen 17 Uhr voneinander verabschiedeten. Als Abendprogramm  wünschten sich unsere Kinder endlich mal alle drei Teile der Jurassic-Park-Dino-Saga von Steven Spielberg zu sehen. Daher landeten wir auch an diesem Abend im Fernsehraum, um zu lernen wie man mit T-Rex und diversen Raptoren in der freien Wildbahn fertig werden kann. Die Konzentration und das Durchaltevermögen hat aber nur für die beiden ersten DVDs gereicht.

Damit war aber auch das Morgenprogramm am Sonntag geregelt:  Nach dem Frühstück schauten wir „Jurassic Park III“, bevor sich alle Bewohner der Casa OLCA auf die Suche nach den Ostergeschenken machen durfte. Stephanie hat ihre Ausbeute sogar stolz in ihrem Blog ausgestellt: http://stephi2go.blogspot.com.

Ich habe allerdings meinen gewünschten Mood-Bär nicht bekommen    🙁    . Die Kinder haben ihre Geschenke zu sehr auf unsere bevorstehende Australienreise abgestimmt und dort gibt es ja bekanntermaßen keine Bären … außer Koalas.

Nach dem Suchen vergnügten wir uns noch einige Stunden bei gemeinsamen  Gesellschaftsspielen, bevor wir den Kindern einen weiteren Filmwunsch erfüllten: „King Kong“ war bislang eine weitere cineastische Bildungslücke bei den Beiden, welche nun geschlossen werden konnte.

Heute war die Devise einfach und prägnant: Ausschlafen und das machen, was man will. So komme ich endlich dazu, mal wieder einen Beitrag zu schreiben und allen Lesern zu wünschen frohe Ostern gehabt zu haben.    🙂