Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 15.
Apr.

Seit einigen Tagen habe ich meine FĂ€higkeit klar zu denken und mich nicht ablenken zu lassen definitiv eingebĂŒĂŸt. Es geistern immer wieder und in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Gedanken ĂŒber meine bevorstehende Reise in die Ukraine im  Kopf herum, egal ob beim Lesen, beim WĂ€scheaufhĂ€ngen oder beim Filmgucken. Heute habe ich noch eine Rundmail an die ehemaligen Uni-Mitstreiter geschrieben und hoffe, dass ich am 21.April, am Tag der ehemaligen Studenten, nicht allein vor dem Eingang zu meiner alma mater stehen werde, sondern auch anderen Ex-Kommilitonen einfĂ€llt, dass wir inzwischen vor 20 Jahren unsere Diplome bekommen und unser Studium abgeschlossen haben.

Vor der Abreise am Donnerstag (direkt nach der Arbeit) habe ich aber noch alle HĂ€nde voll zu tun.  Dabei muss ich mich nĂ€mlich nicht nur um meinen eigenen Kram kĂŒmmern … es steht inzwischen wesentlich mehr auf meiner To-Do-Liste. Denn wĂ€hrend ich in die Ukraine entschwinde, kommt Stephanies AustauschschĂŒler aus Italien in Dresden an. Ich schĂ€tze, es wird keine leichte Zeit fĂŒr meinen armen, allein gelassenen Mann sein, aber er wird das zweifelsohne gut meistern. Allerdings stocke ich davor noch unsere VorrĂ€te auf und poliere die Bude mit Stephanies Hilfe noch etwas auf.

Ich bin wirklich wahnsinnig aufgeregt. Vor allem die zu ĂŒberbrĂŒckende Nacht im/am Berliner Flughafen Tegel macht mir etwas zu schaffen, aber es gab leider keine andere gescheite Möglichkeit von Dresden nach Charkiw zu kommen. Austrian Airlines findet den Dresdner Flughafen offensichtlich nicht mehr attraktiv genug, um die Verbindung nach Wien aufrecht halten zu wollen    🙁    vor fĂŒnf Jahren war das noch meine Anreisestrecke. Deshalb werde ich schon am Donnerstagabend gegen 18 Uhr mit dem Linienbus nach Berlin fahren mĂŒssen (Dauer ca. 2 Stunden), um dann (erst) am Freitagmorgen um 7:40 Uhr gen Wien starten und von dort direkt nach Charkiw fliegen zu können.

Das letzte Mal war ich im Mai 2007 in meiner alten Heimat und bin wirklich gespannt wie sehr sich die Stadt auch im Zuge der EM 2012 verĂ€ndert hat. Ich hoffe, dass es mir gelingt einige aussagekrĂ€ftige Bilder zu machen und auch genug Zeit ĂŒbrig bleibt, um ausreichend Notizen fĂŒr einen Reisebericht zu sammeln.



2012 10.
Apr.

Dieses Jahr ist Ostern den Medien nach kĂ€lter gewesen als Weihnachten 2011. Keine Ahnung, ob das stimmt, denn ich habe mir die Temperaturen vom Dezember nicht gemerkt. Aber der Schneeregen, welcher sich am Samstag kurzzeitig sogar in Schneefall umwandelte, sah schon beeindruckend aus. Auf jeden Fall haben wir unser Vorhaben, am Samstag mit einigen Kumpels zu grillen, recht schnell auf die spĂ€teren, wĂ€rmeren Zeiten verlegt – zumal zwei Teilnehmer von dreien kurzfristig absagen mussten.

Aber wenn ich das Osterwochenende in der richtigen Reihenfolge berichten möchte, dann fÀngt das Ganze eigentlich so an:

Am Donnerstag (der Rest meiner Familie hatte schon „Urlaub“) habe ich noch meine Russisch-Stunde in der VHS gegeben. Dabei schĂŒttete ich die Leute erst mit ernsten Dingen wie Dialoge und Grammatik zu und in den letzten 45 Minuten durften sie dafĂŒr „Scrabble“ in Russisch bzw. Kyrillisch spielen. Anfangs waren sie ziemlich unsicher ob sie das schaffen, aber als ich sie in zwei Mannschaften aufteilte, lief das quasi von allein. Noch nie habe ich diese Leute so eifrig in WörterbĂŒchern blĂ€ttern sehen wie bei diesem Spiel    😉

Am Karfreitag fuhren wir zu Kerstin und Elli. Diesen Besuch hatten wir eigentlich schon mehrfach ins Auge gefasst, aber durch die Krankheiten beider Parteien jedes Mal wieder verschoben. Jetzt war es dann endlich soweit und es gab nicht nur die von ihr zubereiteten und von uns mitgebrachten Leckerlies, sondern auch BildvortrĂ€ge ĂŒber unsere Reisen. Wir berichteten ĂŒber den Februarausflug auf Fuerteventura und sie zeigte uns ihre EindrĂŒcke ihres 3-wöchigen Indienaufenthaltes. Sooooo toll !

Am Samstag kam meine Anna zu Besuch. Es war wie immer herzlich ohne Ende. Auch hier wurden Reiseerfahrungen bei leckerem Essen ausgetauscht, denn sie kam erst vor einigen Tagen aus Australien zurĂŒck, wo sie ihre Tochter besucht hat. Ihr hat das Land genau so gut gefallen wie uns    🙂
Bei diesem Treffen gab es aber nicht nur das österliche MĂ€sten, sondern auch ein kleines Sportprogramm, denn ich weiß ja, dass sie unheimlich gern tanzt. So schwangen wir zwei bald eifrig unsere Controller und HĂŒften zum Wii-Spiel „Just Dance“. Das war echt lustig und wir sind ganz schön ins Schwitzen gekommen    😀

Der Ostersonntag war schon vor langer Zeit als Familenostereierundgeschenkesuchtag auserkoren worden. Stephanie traf sich davor noch mit den Leuten ihrer Radio-AG zum gemeinsamen Essen und Quatschen, aber um 15 Uhr wurde sie von ihrer Schwester abgeholt und die beiden sind zusammen nach Hause gekommen.

NatĂŒrlich haben wir die sĂŒĂŸen Osterhasen ins Haus gelassen! Danach gehörte Rest des Tages nur der Familie und wir hatten wirklich wahnsinnig viel Spaß dabei – nicht nur beim Verstecken und beim Suchen    😉

Es war schon kurz vor Mitternacht als die Frage gestellt wurde, ob Andrea in ihr Wohnheim gebracht werden möchte oder bei uns ĂŒbernachten will. Sie hat sich recht spontan fĂŒr das Schlafen in der Casa OLCA entschieden und so wurde zugleich der Plan des Ostermontags besiegelt. Auch dieser Tag gehörte dann nĂ€mlich dem gemĂŒtlich-entspannten Familenleben mit einem ewig langen FrĂŒhstĂŒck, RĂŒckenmassagen fĂŒr alle MĂ€dels, Spielen, Rumhopsen nach Noten und einfach nur gediegen chillen … erst am spĂ€ten Nachmittag zog sich unser großes Kind in ihr eigenes Domizil zurĂŒck. Bevor wir ins Bett gegangen sind gönnten wir uns abends zum Abschluß dieses wunderbaren Wochenendes noch einen Film, den Stephanie abgöttisch liebt und welchen wir schon lange nicht mehr gesehen hatten: Roland Emmerichs Endzeitspektakel „2012“.

Und wie war es bei euch so ?

Heute beginnt fĂŒr Carsten und mich eine kurze Arbeitswoche, wĂ€hrend Stephanie noch die VorzĂŒge des SchĂŒlerlebens, spricht eine Woche Osterferien, geniessen darf.



2012 02.
Apr.

Neuerdings hat sich mein VerhĂ€ltnis zur VHS in Dresden ziemlich verĂ€ndert. Ich habe schon mal erwĂ€hnt, dass ich mich dort als Lehrerin fĂŒr Russisch beworben habe und sehr gespannt war, wie viele Dresdner denn Interesse daran haben können, ihre Schulsprachkenntnisse aufzufrischen.

Nach der erfolgreichen Aufteilung der 20 Interessierten habe ich nun 12 Kursteilnehmer bekommen. Und nach mittlerweile schon drei Abendveranstaltungen (3 x 45 Minuten jeden Donnerstag) muss ich sagen, dass ich mit meiner Gruppe sehr glĂŒcklich bin. Es ist menschlich sehr harmonisch,  sie sind wissbegierig und dennoch nicht verbissen, alle gehen respekt- und humorvoll miteinander um – also aus meiner Sicht sind das optimale Bedingungen, um das etwas verrostete Wissen gut aufzupolieren.

Mir macht es auf jeden Fall viel Freude, meine Donnerstagabende mit ihnen zu verbringen, auch wenn ich dafĂŒr ein Teil meines Wochenendes fĂŒr die Vorbereitung aufbringen muss. Das Lehrbuch ist fĂŒr den vorhandenen Wissensstand nicht ausreichend, daher versuche ich noch einiges in Eigenregie zu erarbeiten und im Unterreicht einzubringen. Da kommt mir meine pĂ€dagogische Ausbildung doch noch zu Gute.

Apropos pĂ€dagogische Ausbildung: Mein Flug nach Charkow zum Ehemaligentreffen rĂŒckt immer nĂ€her. Am 19. April fahre ich nach der Arbeit nach Berlin, um von dort ĂŒber Wien nach Charkow zu fliegen. Ich bin schon jetzt wahnsinnig aufgeregt und habe neuerdings getrĂ€umt, dass ich meine Digicam vergessen habe – da bin ich schweißgebadet aufgewacht!     😀

Ich hoffe, das passiert mir im richtigen Leben nie!



2012 18.
MĂ€rz

Dieses Jahr hat es tatsĂ€chlich geklappt: Carsten und ich  haben uns diesen wichtigen Tag fĂŒr alle Irland-Begeisterte und ihre Freunde gemerkt. Allerdings haben wir uns nicht rechtzeitig um Eintrittskarten gekĂŒmmert und beinahe wĂ€re es erneut nichts geworden. Aber Dank persönlicher Bekanntschaft mit den lieben TĂ€nzer/-innen der Irish Dance Company Dresden (IDC), welche meinen 40. Geburtstag zu einer unvergesslichen Feier gemacht haben, gelang es uns unter dem Decknamen „Annas Olga“ doch noch 2 Eintrittskarten zu reservieren und diese am Einlass zu kaufen. Leider war meine beste Freundin Anna selber nicht dabei, da sie derzeit ihre Tochter in Australien besucht. Auf ihre RĂŒckkehr warte ich schon voller Sehnsucht, das könnt ihr mir glauben!    🙂

Interessant war auch, dass mich jemand aus der Tanzgruppe nach etwas Nachdenken doch noch wiedererkannt hat und meinte: „Na klar, Olga aus dem Keller!“ Das stimmt allerdings, damals gab es einen Auftritt der Irish Dance Profis im Kellergewölbe des Zschonergrundbades – offensichtlich war es auch fĂŒr die TĂ€nzer etwas ganz Außergewöhnliches    😉

Aber ich schweife ab.

Wir kehren daher am besten zurĂŒck zum Wesentlichen:

Die Feier wurde in der Partyscheune Possendorf ausgerichtet. Es gab gutes Bier, leckeres Essen nach irischer Art, (welches wir jedoch aufgrund unseres spĂ€ten Mittagessen nicht genommen haben, aber die Tischnachbarn haben alles aufgegessen – also muss es lecker gewesen sein) und ein prĂ€chtiges Konzertprogramm. Vier jugendliche A-Capella-SĂ€nger, Dudelsackspieler mittelalterlicher und moderner Art und natĂŒrlich TĂ€nzer, wobei nicht nur die IDC ihr Können und ein flottes Tanzbein gezeigt hat. Es gab noch eine weitere Irish Dance Gruppe namens „Celtic Roses“ und eine Sqare-Dance-Gruppe, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Aber es war wie bei meinem Geburtstag: Es wurde nicht nur geschaut, sondern auch getanzt. Damit meine ich, dass auch das Publikum zu TĂ€nzen aufgefordert wurde. NatĂŒrlich war ich immer dabei, auch wenn ich die Schrittfolgen gelegentlich durcheinander gebracht habe, aber ich war glĂŒcklicherweise nicht die Einzige, der das passierte. Wenn mann es auf die Reihe gekriegt hat, machte das Tanzen auf jeden Fall unglaublich viel Spaß:

Die Verantstaltung fing gegen 20 Uhr an und hörte erst gegen Mitternacht auf. Ich habe mich im Laufe des Abends in ein Schaf verliebt und hÀtte es am liebsten mitgenommen, aber mein Mann hat mich daran gehindert. Nur ein Foto durfte ich damit machen, mehr nicht:

Ich glaube, es wird langsam Zeit, dass wir Irland mal ernsthaft in unserer Reiseplanung berĂŒcksichtigen    😉



2012 05.
Feb.

Es war nach langer Zeit wieder ein absolut entspannter Sonntag. Wir hatten zwar um 10:00 Uhr in der Neustadt eine Verabredung, aber da Carsten und ich wie ĂŒblich schon um ca. halbacht wach geworden sind, blieb uns genug  Zeit, um in aller Ruhe im Bett zu lesen. Ich wandere gerade zusammen mit Rory Stewart durchs Afghanistan und ich denke, das ist fĂŒr mich als Frau die allerbeste Alternative, eine Bekannschaft mit diesem Land zu machen. Abgesehen davon, dass die politische StabilitĂ€t dort fĂŒr jeden Westbesucher wohl kaum einladend genug ist auf Schusters Rappen das Land auf eigene Faust zu erkunden    😉

Nach Afghanistan machten Carsten und ich noch eine „Reise“ nach SĂŒdafrika und ließen es uns zusammen mit Kerstin, Claudi und Steffen inklusive ihrer jeweiligen Jungs richtig gut gehen. Ein Brunchen im „Mama Africa“ kann ich wirklich nur sehr empfehlen, schon allein wegen der superleckeren Pancakes und Gambas    😉
DafĂŒr, dass wir uns dort von 10 bis 15 Uhr die BĂ€uche auch noch mit SĂŒĂŸkartoffelnauflauf, Pangasius, Krokodilfleisch und den ĂŒblichen Kleinigkeiten wie KĂ€se, Wurst, Lachs, Corn Flakes, Brötchen, Kuchen, usw. (ich rede von allen Personen und nicht nur von mir uns meinem Mann!    😀    ) vollgeschlagen und auch ein warmes und ein kaltes GetrĂ€nk bekommen haben, fand ich den Preis von 14, 90 Euro sehr angemessen.  Viel zu bereden gab es am Tisch ohnehin, denn wir haben uns alle schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dass dabei die Zeit wie im Fluge verging, versteht sich ja fast von selbst    😉

Als wir nach Hause aufbrachen, klingelten wir noch kurz auf Stephanies Handy an, um ihr eine Abholung von ihrer DVD- Nacht in Kleinopitz anzubieten. Eine verschlafene Teenie-Stimme offenbarte uns am anderen Ende der (Funk-)Leitung, dass sie grade gefrĂŒhstĂŒckt haben (es war ja erst 15 Uhr) und dass die Eltern der Gastgeberin alle FilmsĂŒchtigen nach Hause bringen wĂŒrden.

Als sie dann zu Hause ankam, war sie munter genug, um eigenstĂ€ndig ein Blech Brownies zu machen wĂ€hrend ich an ihrem Geburtstagskuchen werkelte. Nun sind beide Backwerke fĂŒr den morgigen Ehrentag fertig und auch die Geschenke sind bereits verpackt und versteckt. Jetzt darf das Kind endlich 16 werden    😉



2012 01.
Feb.

Wenn das Wochenende zu ausgefĂŒllt ist, dann bleibt mir nichts anderes ĂŒbrig, als mitten in der Woche zu schreiben    🙂

Und die vergangenen Tage hatten wirklich viel Schönes zu bieten. Am Freitagabend lud mich mein Mann ins Kino ein. Der Film „Ein riskanter Plan“ stand schon lange auf unserer Wunschliste und nun konnten wir Sam Worthington endlich als SelbstmordgefĂ€hrdeten erleben. Der Streifen ist wirklich gut gemacht, es gibt Spannung ohne Ende und man kann sich bis zur letzten MinuteÂ ĂŒberraschen lassen. Carsten und ich waren uns einig, dass er uns sehr an eine unserer Lieblings-DVDs, nĂ€mlich  „Verhandlungssache„, erinnert und auf jeden Fall sehr empfehlenswert ist.

Fast den gesamten Samstag haben wir fĂŒr weitere Bauarbeiten am WorkShop-Raum genutzt und sind erneut ein gutes StĂŒck vorangekommen. Die Fotoecke nimmt langsam richtige Gestalt an und allmĂ€hlich geht es ans Finetuning.

Den Samstagabend verbrachten wir als Ausgleich zum emsigen Tag mit Kerstin und Andreas in ihrem gemĂŒtlichen Haus bei leckerem Essen, gutem Wein, Kaminfeuer und natĂŒrlich einer entspannten und leider zu kurzweiligen Unterhaltung. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf den Weg nach Hause. Bei den beiden denke ich immer wieder, dass man schon allein deswegen einen VHS-Kurs besuchten sollte, um noch mehr solche netten Menschen kennen zu lernen.

Am Sonntagnachmittag waren wir bei unseren Freitalern zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich habe mal wieder einige Termine durcheinander gebracht und damit die Hausherrin völlig verwirrt. Ich war felsenfest davon ĂŒberzeugt, dass wir um 15 Uhr eingeladen waren und wie immer standen Carsten und ich pĂŒnktlich wie die Maurer vor der TĂŒr. Naja, in dem Fall wohl eher zu frĂŒh, denn statt uns aufzumachen rief das Geburtstagskind aus dem Badezimmerfenster, dass es noch halbnackt und ungeschminkt sei und wir uns eine halbe Stunde die Beine vertreten sollen …    :ueberrascht:    aber wir durften trotz dieser unchristlichen Zeit ins Haus und haben uns dann, als alle anderen, richtig pĂŒnktlichen GĂ€ste ankamen an der reichen und superleckeren Buffetauslage bedienen dĂŒrfen    🙂

Carsten hat ĂŒbrigens Montag und Dienstag frei genommen und das Gros seiner Freizeit der endgĂŒltigen Gestaltung unserer Australienabenteuer gewidmet. Wer weiss, wer weiss, vielleicht kann ich in meinem nĂ€chsten Posting sogar schon den Link zu dem Bericht veröffentlichen    🙂



2012 24.
Jan.

Nachdem ich am Wochenende im Schweiße meines und Carstens Angesichts geschuftet habe, war es nur gerecht, wenigstens den Montagabend mit etwas erholsamerer Freizeit zu gestalten. Zum GlĂŒck habe ich mich schon einige Tage vor der Renovierung mit Anna fĂŒrs Kino verabredet.  Ich finde Audrey Tautou einfach faszinierend und es lag daher einfach auf der Hand, ihren neuen Film „Bezaubernde LĂŒgen“ in der guten alten „Schauburg“  anzusehen.

Die Entscheidung, ihn lieber mit einer guten Freundin statt mit dem eigenen Ehemann anzuschauen, hat sich als richtig erwiesen, denn dieser Streifen fĂ€llt definitiv in die Kategorie „Französischer Frauenfilm“    🙂    er war leicht, nett und amĂŒsant, es drehte sich alles natĂŒrlich um die Liebe, aber auch darum, wie schön es ist, richtige Liebesbriefe zu bekommen und welche Auswirkung geschriebene Worte auf uns haben können.

Klar, war der Abend dann erneut etwas lang geworden und als ich gegen 23:20 Uhr zu Hause ankam, schlief mein Schatz schon den Schlaf der Gerechten, so dass ich ihm die Einzelheiten unseres Weiberabends, welcher natĂŒrlich nicht nur aus dem Kinofilm bestand,  erst heute beim FrĂŒhstĂŒck erzĂ€hlen konnte. Aber auch am frĂŒhen Morgen hatte ich noch viel zu berichten, denn die Zeit mit Anna ist immer bezaubernd, und das ganz ohne LĂŒgen    😉



2012 10.
Jan.

Ja, das stimmt. Zumindest wenn es um meine Freizeitgestaltung geht    😉    das neue Jahr hat dort nahtlos angeknĂŒpft, wo das alte aufgehört hat: Termine, Termine, Termine …

DafĂŒr weiss ich nun nach 24 Stunden Summen und Brummen, dass mein Blutdruck sowas von in Ordnung ist, dass ich jetzt total ruhig schlafen kann.
Und ich weiss auch, dass der Film „Ziemlich beste Freunde“ absolut genial ist und deshalb 100%ig empfehlenswert.
Und Dank eines Treffens mit Freunden habe ich neulich eine neue italienische Kneipe fĂŒr mich entdeckt.
Und gestern habe ich im Teegadrom den leckersten Yogi-Tee ever getrunken.
Und wir haben zusammen mit den Kindern mal das Jahr 2011 Revue passieren lassen und einen wundervollen Familiensonntag verbringen können.
Und ich nutze noch immer den Umstand aus, dass nach Stephs Silvesterfete die Wii-Konsole, welche eigentlich ihrem Papa gehört, bei uns steht – Steph und ich ĂŒben regelmĂ€ĂŸig zum Spiel „Let’s dance“, wobei meine 1,80 m Kleine wie vermutet bedeutend mehr Punkte einheimsen kann als ich    😉

Ich hoffe, dass ich demnĂ€chst fĂŒr lĂ€ngere Zeit am Rechner bleiben darf, denn wir sind schon fast in der Mitte des Monats angekommen und mir kribbelt es schon in den Fingern: Ich möchte doch nur zu gern mit unserem Jahresbericht beginnen    🙂    die Idee, wie ich das diesmal aufziehe, habe ich schon, jetzt muss ich das bloss noch umsetzen. Mal schauen, ob ich endlich am Sonntag damit loslegen kann    😉



2012 02.
Jan.

So, jetzt sind wir im Jahr 2012 angekommen. In dieses Jahr sind wir ganz ruhig und gelassen hineingerutscht, fĂŒrs Lachen, Spielen und LĂ€rmen zeigten sich jugendliche GĂ€ste zustĂ€ndig. Unsere 7 Silvestergeißlein waren alle ganz lieb und nett, aber sie hatten ein Durchaltevermögen ohne Ende! Carsten und ich haben uns schon um ca. 2 Uhr ins Bett verzogen, aber die MĂ€dels spielten noch „Tabu“, vernichteten Chips und Popkorn und konnten faszinierend viel schnattern. Die LautstĂ€rke war aber durchaus den UmstĂ€nden angemessen. Ich schĂ€tze, wir haben sie mehr mit unserem Schnarchen gestört als sie uns mit ihrem Quatschen    😉

Auf jeden Fall vernahmen wir in den gelegentlichen Aufwachphasen die MĂ€dchenstimmen noch bis ca. 8:30 Uhr und erst dann haben sie ihre SchlafsĂ€cke wirklich zum Schlafen genutzt. Aber bereits um 12 Uhr standen sie wieder auf, denn die Erste sollte eigentlich schon um die Mittagszeit zu Hause sein.  Das wussten wir allerdings nicht, sonst hĂ€tten wir sie mit viel VergnĂŒgen gegen 10 Uhr geweckt    😀

Carsten und ich waren nĂ€mlich schon um diese Uhrzeit komplett munter und haben den ersten Tag im neuen Jahr ganz entspannt mit Lesen, Essen und Computer angefangen    😉
Leider war unser Tag nicht sonderlich lang, denn bereits um 19 Uhr verzogen wir uns ins Bett – zunĂ€chst noch zum Lesen, doch kurz danach fielen wir ins Land der TrĂ€ume. Am nĂ€chsten Tag sollte es ja schon wieder auf Arbeit gehen …

Ich habe diesmal keine guten VorsĂ€tze gefasst, möchte aber verstĂ€rkt in meinem Lebensumfeld aufrĂ€umen. Das Ausmisten ist eine echt ansteckende Sache    😉    das habe ich beim Sortieren von Andreas „Nachlaß“ gemerkt und bin nun weiterhin voll dabei, andere Bereiche in der Casa OLCA von unnĂŒtzem Ballast zu befreien. Mal sehen, wie lange mein Elan anhĂ€lt    😉



2011 31.
Dez.

Heute gehen mir die jahresendĂŒbliche SprĂŒche durch den Kopf: “ Die Zeit ist viel zu schnell vorbei gegangen“ und „NĂ€chstes Jahr treibe ich definitiv viel mehr Sport“. Es ist nun mal wieder 31.12, da bleiben einem solche Gedanken einfach nicht erspart    😉

Die letzte Woche des Jahres musste ich arbeiten, aber ich habe mich freiwillig dafĂŒr gemeldet. Allerdings fĂŒhlten sich die Abende wie ein Hauch von Urlaub an. Apropos Urlaub.

Unseren 6. Hochzeitstag werden wir auf den StrĂ€nden von Fuerteventura verbringen. Mal sehen, ob unsere mĂŒhsam in der VHS erworbenen Spanisch-Kenntnisse dort nĂŒtzlich sein werden. Wenn auf der Insel wider Erwarten mehr Englisch und Deutsch gesprochen wird, dann mĂŒssen wir bis zum Sommerurlaub warten, um zu erfahren, ob die Einheimischen uns verstehen können. Denn wir haben eine „kleine“ Westeuropa-Tour geplant, welche ĂŒber Frankreich und Spanien bis nach Portugal fĂŒhrt.  Ich freue mich schon jetzt enorm drauf!

Aber bis dahin freue ich mich ĂŒber die kleineren Dinge, welche ich in dieser Woche erleben durfte. Z.B.: wir trafen uns mit einer guten Freundin zum „Gehirnupdate“, da man beim Mailen festgestellt hat, dass unser Informationen ĂŒber einander irgendwie immer mehr auseinanderdriften und wir das Ă€ußerst schade finden. Einen weiteren Abend habe ich mĂ€nnerlos mit einer anderen Freundin im KiF verbracht. Ich habe schon lange mit dem Film „The Help“ geliegĂ€ugelt und zwischen den Jahren hatte ich endlich auch Zeit dafĂŒr. Ein schöner Frauenfilm, sehr zu empfehlen!

Gestern waren mein Schatz und ich erneut zusammen unterwegs. Ein Dresdner CouchsurferpĂ€rchen hat zum Spieleabend eingeladen und wir haben uns „angemeldet“. Im Gegensatz zu den CS-Treffen kam eine kleine, aber sehr lustige Gruppe zusammen. Mein Interesse fĂŒr Strategiespiele a la „Siedler von Catan“ ist milde gesagt gering. GlĂŒcklicherweise war ich nicht die einzige, welche eher auf lustige Kartenschiebereien steht. Dabei hat man noch genug Möglichkeiten, sich nebenbei zu unterhalten oder eine Pause einzulegen, wenn das GesprĂ€chsthema sehr interessant ist. Dann fĂ€llt es einem wesentlich leicher das zu tun, als in einer Situation, wo man gerade das letzte StĂŒck eines fremden Landes zu erobern    😉

Jetzt kenne ich auf jeden Fall die Spielregeln von „Alles Tomate“ (lustiges Memoryspiel fĂŒr Fortgeschrittene), „Elf nimmt“, „DOG“ (dabei geht es gar nicht um Hunde – es ist eher als „Mensch, Ă€rgere dich nicht“ in einer alternativen AusfĂŒhrung zu beschreiben) und „Privacy“  (definitiv kein Familienspiel    😉    ). Wir hatten so viel Spaß beim Spielen, dass uns unsere Kissen und Decken erst um 1: 30 Uhr empfangen durften    😀

Jetzt warten wir noch bis die letzten beiden von sechs eingeladenen Teenagerinnen zu Stephanies Party ankommen, damit wir zusammen essen können. Letztes Silvester haben wir das neue Jahr mit Leuten begrĂŒĂŸt, welche etwas Ă€lter sind als wir, dieses Jahr ist die jungere Generation dran, uns zu ertragen    😉

Ich wĂŒnsche allen meinen Bekannten, Freunden und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!