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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 02.
Sep.

An diesem Tag gehen mir immer ganz viele Gedanken durch den Kopf.

Als erstes ist natürlich gleich morgens die Erinnerung an die 10 Schul- und weitere 5 Studienjahre, denn in der UdSSR hat man immer am 1. September die Kinder und Jugendlichen an den Pforten der Schulen und anderen Bildungseinrichtungen begrüßt. In der Schulzeit war man noch mit Paradeuniform angekommen und mit dem obligatorischen Blumenstrauß für den Klassenlehrer.

Das Bild wurde zwar zu einem anderen feierlichen Anlaß aufgenommen, aber so sieht man, was ich mit Paradeschuluniform meine:

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An der Uni war es dann nicht mehr so förmlich    😉    ich bin auf diesem Foto übrigens auch zu sehen    😉

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Dieses Jahr ist in Sachsen der Beginn des neuen Schuljahres ebenfalls der 1.September. Als ich an dem (inzwischen ehemaligen – juhuuu!!!) Gymnasium meiner Mädels vorbeifuhr, sah ich besorgte Eltern, ihre kleinen, zarten Fünftklässler in das riesige Gebäude bringen und verabschieden – das war irgendwie ganz rührend, schließlich war ich einst genau so eine besorgte Mutti    😉

Dann ging mir noch mein Autounfall von 2001 am gleichen Datum durch den Kopf. Das Auto war Totalschaden und ich hatte nichts weiter als ein „Knutschfleck“ vom Sicherheitsgurt an meinem Hals. Da hatte mein Schutzengel ganze Arbeit geleistet! Und danach habe ich beschlossen, mein Privatleben endlich nicht nur nach den Vorstellungen der anderen, sondern nach meinen eigenen umzukrempeln.

Auch das Geschichtliche geht mir natürlich nicht aus dem Kopf, denn was in Polen 1939 an diesem Datum passierte, weiss doch sicher jeder. Was mich aber dabei nachdenklich macht, ist der vorgeschobene Grund des deutschen Führers. Er wollte schließlich die unterdrückte deutsche Minderheit in Polen aus deren, in seinen Reden stets als misslich dargestellten Lage befreien. Beim Lesen der aktuellen Nachrichten über die Entwicklung in der Ukraine und der Gründe, welche der russische Präsident als Rechtfertigung für die Krimannektion sowie weitere Aktivitäten nennt, wird mir persönlich schon ganz anders, denn zu offensichtlich sind für mich die Parallelen und die Reaktion der Weltpolitik … ich hoffe, ich sehe Gespenster und alles wird diesmal ganz, ganz anders.

Irgendwie finde ich eigenartig, dass ein schlichtes Datum im Kalender so viele, völlig unterschiedliche Erinnerungen und Gefühle hervorrufen kann. Da sind wohl manche Tagen besonders dafür geeignet, in meinem Gedächtnis einen Extraplatz zu beanspruchen.



2014 30.
Aug.

Das Thema im August war eine Idee von Ines von der Irish Dance Company. Ich fand sie sofort toll und habe mir natürlich jede Menge Gedanken gemacht, welche Motive dazu passen können und festgestellt, dass es allerhand Optionen hierfür gibt. Das naheliegendste sind natürlich Fenster:

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Sie lassen noch mehr Blicke durch, wenn sie nicht mehr verglast sind:

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Durch solche Fenster kann man sogar von der Straße aus den Himmel sehen:

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Oder man kann durch solche glaslosen Schlitze die Baustelle im Zentrum von Dresden angucken (erkennt jemand, welches Gebäude man da sehen kann?) :

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Auch Schutzgitter lassen einen durchblicken. Na, was ist denn das Gelbe von der Straße    😉    ?

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Und wenn man durch Äste am Straßenrand schaut, dann entdeckt man auch irgendwas, was man vielleicht lieber übersehen hätte:

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Aber zurück zum Glas. Diesmal jedoch Brillenglas:

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Hier ein Weinglas voll Wasser statt Wein, aber ebenfalls mit der Fähigkeit, die Welt komplett auf den Kopf zu stellen:

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Alles auf den Kopf stellen kann auch eine Glaskugel und mit solchen habe ich den meisten Spaß bei diesem Monatsprojekt gehabt. Hier ein Blick gleich durch zwei Arten von Glas:

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Lust auf ein Eis    😉    ?

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Und nun machen wir ein Ratespiel zu berühmten Bauwerken von Dresden    😉     wo sind wir?

Bild 1:

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Bild 2:

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Bild 3:

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Bild 4:

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Bild 5:

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Bild 6:

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Und als i-Tüpfelchen, gleich durch 2 Glaskugeln (= starke Vergrößerung) aufgenommen, das letzte Rätselbild:

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Übrigens, die helfende Hand auf den Fotos gehört zu meinem treuen Begleiter. Danke, Schatz!

Er war aber nicht der einzige Helfer bei diesem Fotoprojekt    😉

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Jaja, auch Heini und der kleine Dinkelmann haben mir kraft ihrer Nasen treu die Kugel gehalten    😉

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Nach so vielen Eindrücken ist es definitiv Zeit für einen Tee:

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Und nun macht die heutige Ausstellung ihre Pforten zu, der Weg nach Hause ist schon vorgezeichnet …

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… denn auch das warme Licht der Laternen ist schon eingeschaltet:

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Wenn ihr das Ende des Regenbodens erreicht, nehmt einfach den Topf voller Gold mit nach Hause    😀

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Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück dabei – ein echter irischer Shamrock hat nun mal 3 Blätter    😉    !

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2014 29.
Aug.

Tja, das mit dem Eintrag am Wochenende ist leider nix geworden … aber der gute Wille war auf jeden Fall da    😉
Daran nicht ganz unschuldig ist, dass unser Leben in den letzten Wochen immer intensiver und spannender wurde.

Ich wollte nur vorher nichts darüber berichten, denn ein wenig abergläubig bin schon immer gewesen und das wird sich am Ende meiner Tage wohl kaum ändern. Aber nun ist es endlich vollbracht und ich fühle mich bei dem Gedanken, es allen zu erzählen, doch wohl in meiner Haut    😀

Eigentlich ist alles ganz schnell zusammengefasst: Wir haben am Mittwoch den Kaufvertrag für unsere Casa OLCA unterschrieben. D.h., dass wir meinen Geburtstag und unser Weihnachtsfest 2014 schon in einer Wohnung feiern werden. Die Entscheidung, sich zu verkleinern, wenn beide Kinder einmal aus dem Haus sind, stand schon sehr lange fest. Allerdings haben wir nicht wirklich damit gerechnet, dass wir so schnell Käufer für unser Häuschen finden, welche zudem noch ohne groß zu handeln unseren Wunschpreis akzeptieren. Unser Verkauf lief komplett ohne Makler ab, denn es sind gute Bekannte unserer Nachbarn, so dass ich auch diesbezüglich mehr als beruhigt bin. Außerdem sind unsere Nachbarn echt perfekt und ich hätte bestimmt ein schlechtes Gewissen behalten, wenn sie dann irgendwelche Besen statt uns als neue Nebenbewohner bekommen hätten    :erroeten:

Nach dem Unterzeichnen des Vertrags beim Notar sind wir zusammen mit den neuen Hausbesitzern ins chinesische Restaurant „Sonne“ gegangen, um die Unterzeichnung zu begießen und uns neben AYCE bei einer langen Unterhaltung etwas näher kennen zu lernen. Natürlich gab es dort auch Glückskekse für jeden und der Spruch aus meinem war „Guter Riecher für Gewinne“ und Carsten hat diesen gezogen: „Heute wendet sich dein Schicksal zum Guten“.

So fühlen wir uns auch    🙂



2014 19.
Aug.

Diesmal bin ich nicht nur am Wochenende, sondern auch noch am Montag nicht zum Schreiben gekommen    🙁

Aber ab Donnerstag ging es bei uns mehr oder weniger Schlag auf Schlag mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen. Schon vor dem Wochenende sind wir erst ziemlich spät ins Bett gekommen, da ich als Hochzeitsfotografin unterwegs war. Es war ein Freundschaftsdienst    😉    und ich möchte auch an dieser Stelle nochmals Peggy und Rene alles Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg wünschen!

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Am Freitag kehrte Stephanie aus ihrem ersten elternlosen Campingurlaub nach Hause zurück und natürlich wollten wir in allen Einzelheiten wissen, wie es gelaufen ist und im Gegenzug berichten, was wir in den vergangenen Tagen erlebten. Dafür haben wir uns beim Schnizz ein leckeres Abendessen gegönnt und lange gequatscht. Zu Hause schlossen wir gemeinsam eine weitere cineastische Bildungslücke und schauten die DVD „Hobbit 2 – Smaugs Einöde“ an. Mein Fazit: naja    :unschuldig:
Ich mag einfach keine Filme, wo lange gekämpft und gar nicht geredet wird, das wirkte schon immer recht einschläfernd auf mich und verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung, denn im letzten (gefühlten) Drittel des Films wurde irgendwie nur noch gekämpft – die Hobbits auf der Leinwand und meine Augenlider gegen die Bleischwere. Ich bin vermutlich in meinem Inneren doch mehr Mädchen als ich es mir eingestehen möchte    😉

Am Samstag kamen Andrea und Karl vorbei. Zusammen mit den beiden sowie Stephanie haben wir unseren Haushalt unter die Lupe genommen und schon mal unseren Hausrat gerecht und wunschgemäß aufgeteilt, um den Aufbau eigener Nester für unser Jungvolk zu fördern    😉    und unsere Umzugskartons zu entlasten … wie nennen das immer wieder „Plünderparty“. Nach der Vernichtung eines leckeren Nudel-Schinken-Auflaufs verzogen sich die Drei wieder. Ich setzte mich zwar an den Rechner, aber nur, um die reichliche Bildausbeute von Donnerstag nochmals anzufassen: sortieren, bearbeiten, löschen, aufhübschen usw.  Die Zeit war schneller verflogen als ich es mir denken konnte.

Am Sonntagvormittag wurstelte ich noch ein wenig im Haushalt, bevor ich dann nachmittags mit meinen unermüdlichen Irish-Dancerinnen unterwegs war, denn sie hatten einige Auftritte auf dem Dresdner Stadtfest. Ich habe es wie immer sehr genossen! Und natürlich UNMENGEN fotografiert    😀

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Am Montag gehörte mein Feierabend erneut der Familie. Unsere Mädels haben uns zu Ostern alles für eine homemade Sushi-Zubereitung geschenkt und jetzt war es endlich an der Zeit, kennenzulernen wie man Sushi selber rollt    😀
Wir hatten ganz viel Spaß beim Basteln der Seetang-Reis-Gurke-Surimi-Würstchen-Fischcreme-Kombinationen und es sind dabei eben auch außergewöhnliche Kreationen für Nicht-Fischesser wie Stephanie herausgekommen: speziell für sie Wiener Würstchen-Gurken-Sushi    😀    ehrlich, schmeckt besser als es klingt    😉

In den kommenden Tagen stehen wieder etliche Aktivitäten auf dem Familienplaner, aber ich hoffe, ich kann darüber wie gewohnt am Wochenende berichten    😉



2014 27.
Juli

In Sachsen sind seit einer Woche Sommerferien. Zwar interessiert mich das persönlich nicht mehr, da wir mit der Schulbildung nix mehr am Hut haben, aber es ist schön, die halbleere Stadt für sich zu haben    😀
Ja, in der Tat sind die Straßen freier, die Supermärkte leerer und auch mein Kalender zeigt mir ab und zu terminfreie Tage. Ich bin gern viel unterwegs, aber nun merke ich, wie schön auch eine leichte Sommerträgheit sein kann. Man plant weniger, dafür sind die Zeiträume für Freunde um so großzügiger. Ein recht spontanes Treffen hatten wir am Freitag mit Günter und Barbara, denn wir verbrachten mit ihnen etliche vergnügliche Stunden im türkischen Restaurant Ocakbasi – wir redeten über Gott und die Welt und genossen dabei erneut frische Leckereien türkischer Küche abseits vom Döner-auf-die-Hand. Nur für den Nachtisch blieb auch diesmal kein Platz mehr im Bauch    😉

Wir nutzten die vergangenen Tage auch für einen Besuch des Kabarett-Theaters Herkuleskeule. Carsten wird ja dieses Jahr auch schon 40, deshalb war das Stück „Leise flehen meine Glieder“ schon eine gute Vorbereitung für unsere kommenden Jahre    😉

Auf einen weiteren Kulturhöhepunkt sind wir dank Stephanie gekommen, denn sie hat einen Sommerjob bei der internationalen Ausstellung Ostrale ergattert. Die Eröffnung war am 18. Juli und sollte sich bis Mitternacht hinziehen. Als wir vorbeikamen, um unser arbeitendes Kind abzuholen, hatten wir überraschenderweise sogar etwa eine halbe Stunde Zeit, durch die Ausstellung zu laufen und sich diese anzusehen. Moderne Kunst ist ein recht spezielles Thema, nicht alles traf unseren Geschmack, aber manche Ideen waren gut durchdacht und ansprechend präsentiert. Ein Besuch lohnt sich, um die eigenen Gedanken einmal von Einkaufzettel und To-Do-Listen auf etwas anderes zu bringen    😉    Dort habe ich übrigens auch eine alte Bekannte wieder getroffen, welche ich schon seit einigen Jahren nicht mehr gesehen habe. Elena ist selbst Künstlerin und stellt bei der Ostrale etwas aus. Ihre Arbeiten – ich kenne auch noch mehr als nur das von der Ausstellung – finde ich wirklich klasse, sie sind so herrlich bunt und voller geheimnisvoller slawischer Symbolik.

Heute stand wieder mal eine Igeltour auf dem Plan, denn das Wetter war einfach perfekt sommerlich. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir 2 1/2 Stunden lang die Ecken der Gartenstadt Hellerau und haben wie immer bei solchen Gruppenführungen jede Menge Neues erfahren und entdeckt.

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Danach gönnten wir uns einen Ausflug in den Biergarten des Waldbads Weixdorf. Dort konnte ich ganz gemütlich die Beine hochlegen und ein Radler mit herrlichem Seeblick geniessen. Da war sie ja wieder, meine leichte Sommerträgheit … doch nun werde ich mich von ihr verabschieden müssen, denn die Sonne hat einem Gewitter Platz gemacht und das Wochenende ist ja ohnehin beinah vorbei    😉



2014 20.
Juli

Endlich scheint der Sommer in Dresden angekommen zu sein … die Temperaturen steigen und die Sonne scheint. Da rotiert natürlich auch meine Waschmaschine am heutigen Wochenende mehrmals – so ein Wetter muss man nutzen, um alles schnell zu waschen, denn es trocknet ja auch schnell, wenn man es gleich am frühen Morgen aufhängen kann    😉

Aber für diejenigen, denen die Sommerhitze zu viel wird, gibt es von uns die versprochene Abkühlung fürs Auge    🙂
Jetzt sind wir nämlich bereit, unser Versprechen einzulösen und alle Brunnen nach Namen geordnet in einer Galerie zeigen zu können, die wir bei unseren Fotoprojekttour durch Dresden und Freital entdeckt haben. Allerdings muss ich gestehen, dass ein paar Bilder von einer brunnenbegeisterten Arbeitskollegin von Carsten (mit ihrer Erlaubnis!) zugearbeitet sind. Sie hat nämlich ein paar Aufnahmen, welche einfach toll Situationen zeigen, die wir aus unterschiedlichen Gründen leider nicht machen konnten ( z.B. Primavera mit Wasser oder Kugelbrunnen in Betrieb, denn das Wasser war bei uns aufgrund einer Baustelle nicht eingeschaltet). Das absolute Gros ist aber nach wie vor aus meiner Hand    😉

Vielleicht hat danach noch jemand Lust, etwas ähnliches in eigener Gegend zu machen – ich würde so gerne auch Bilder von anderen Brunnen sehen! Viel Spaß beim Gucken und Staunen, in welche Fließform der Mensch Wasser bringen kann    😉

Noch ein kleiner Hinweis: es sind insgesamt 132 Fotos und ab 100 Fotos wird die Galerie softwarebedingt in zwei Seiten aufgeteilt – also das Weiterblättern nicht vergessen, da man sich sonst 32 schöne Bilder entgehen läßt    🙂



2014 13.
Juli

Das Gefühl, von zahlreichen Terminen immerzu gejagt zu werden ist uns allen wohl nicht fremd. Auch ich hetzte in der letzten Woche wieder einmal mit meinem Kalender durch die Wochentage, ständig mit Termindruck im Nacken. Aber nun lässt das zum Glück langsam nach: die Fussball-WM wird heute zu Ende gehen und mein VHS-Kurs wurde bereits am Donnerstag abgepfiffen – die chillige Freizeit dehnt sich nach und nach aus    😉

Aber ich kann einfach nicht ruhig sitzen und nix tun – das habe ich schon vor langer Zeit irgendwie verlernt. Ständig kreisen im Kopf neue Ideen und wollen endlich verwirklicht werden. Auch einige Pläne fordern ihr Tribut. Die Bilder für die versprochene Brunnen-Galerie haben Carsten und ich schon im Großen und Ganzen vorbereitet, nun geht es um die Feinarbeit – es wird also nicht mehr lange dauern, bis wir sie zeigen können    🙂

Außerdem habe ich schon einige Bilder für mein aktuelles Fotoprojekt „Insekten“ zu machen versucht. Mann, ich vermisse echt die Brunnen! Die standen wenigstens an Ort und Stelle, aber die Brummer, die flattern nur wie bekloppt umher    :teufel:    ! Und die Blumen, welche Bienen und Co. interessant finden, sind immer so kleinwüchsig, dass man eigentlich ständig nur auf dem Boden liegen müsste, aber dann liegt man womöglich auf einer Biene und diese kann bekanntlich stacheln – Entscheidungen, Entscheidungen …

Heute habe ich es mal im Guten versucht, habe auf dem Gartentisch insektenfreundliches Gelb hingelegt, duftende Blümchen im Garten gepflückt um sie darauf zu drapieren und als i-Tüpfelchen positionierte ich sogar einen Löffel mit Honig in einer Schale in meiner direkten Nähe. Meine Kamera lag immer griffbereit in der Nähe und ich versuchte so zu tun, als ob ich mich für die Insekten überhaupt nicht interessiere und las das Buch von Friedrich Dürrenmatt „Der Richter und sein Henker“ (muss doch noch so einige Bildungslücken schließen – es gibt einfach viel zu viele Bücher!).

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Ratet mal, wie viele Bienen oder Wespen oder Hummel darauf reingefallen sind – genau, gar keine! Da musste ich mir erst einen bärigen Helfer organisieren und sieh einer an, Heini hat sogar recht schnell eine Biene angelockt:

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Bären wissen eben, wie man es richtig macht    😉

Er hat sie mir also als Model quasi zur Verfügung gestellt, aber diese Bilder werde ich erst zusammen mit den anderen Juli-Aufnahmen präsentieren, deshalb bitte ich um ein wenig Geduld    😉    das Problem ist nur: Heini träumt jetzt von eigener Bienenzucht – mal sehen, ob ich ihm das noch ausreden kann    🙂



2014 06.
Juli

Bei Erstellung meines Jahresplanes habe ich leichtfertig die Idee meines Mannes aufgegriffen, Fotos von Brunnen zu machen. Schließlich hatte ich nur eine entspannte Tour durch die Dresdner Innenstadt im Kopf und wollte lediglich die üblichen Verdächtigen wie Zwinger & Co knipsen. Aber dann schaute er nach, welche Brunnen es in Dresden noch so gibt und wir stellten fest, dass diese Stadt über 300 verschiedene, kunstvolle Wasserspender im Angebot hat. Dass man auch in der direkten Nähe von Dresden (Freital und Pilnitz) richtig witzige Brunnen besichtigen und natürlich auch fotografieren kann, hat uns die Auswahl der Fotoobjekte nicht leichter gemacht. Carsten und ich suchten uns letzten Endes 50 Objekte heraus und gruppierten sie in einer Liste nach Stadtteilen und gut zu bewältigenden Touren für nach der Arbeit oder ganztägig am Wochenende. Am Ende sind es doch über 70 Brunnen geworden, denn der eine oder andere sprang auf dem Weg zum Nächsten noch buchstäblich direkt vor die Linse und wollte partout nicht vernachlässigt werden    😉

Auf jeden Fall haben wir bei unseren Fototouren viele für uns neue Ecken in der Stadt entdeckt und staunten nicht schlecht über manche Standorte, denn ganz offensichtlich haben wir etliche davon im Alltag überhaupt nicht wahr genommen, obwohl wir uns in der entsprechenden Gegend hin und wieder aufhalten. Und wir wissen jetzt ganz genau, dass alle schön beleuchteten Wasserspiele in der Innenstadt um spätestens 23 Uhr ruck-zuck ausgeschaltet werden, ohne Rücksicht darauf, ob man nach einem Aufbau des Stativs und Suchen der perfekten Kameraeinstellung endlich soweit war, diese Schönheit zu fotografieren oder noch nicht    😀

Wir habe uns nun entschieden, alle von uns besuchten Brunnen in einer Galerie zu präsentieren, aber vorerst möchte ich wenigstens unsere persönliche Top 10 (aus 71 Stück – nicht alle 300 und mehr) zeigen. Ok, es ist eine Top 15 geworden, denn bei nur 5 Brunnen waren Carsten und ich uns unabhängig voneinander einig, aber die anderen 5 waren bei der persönlichen Sichtung unterschiedlich gewählt worden.

Hier waren wir uns einig:

Glasbrunnen am Pirnaischen Platz:

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Rotkopf-Görg-Brunnen am Bahnhofsplatz Potschappel in Freital

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Nasses Haus auf dem Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz

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Pusteblumen auf dem Albert-Wolf-Platz in Prohlis

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Wasserfall Niagaraplatz auf dem Gelände der Zeitenströmung in der Albertstadt

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Primavera II auf dem Weingut Zimmerling in Pilnitz (leider ohne Wasser … aus den Haaren)

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Carstens weitere Favoriten sind diese fünf:

Schönwetterbrunnen in der Bernhardstraße (Südvorstadt)

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Findlingsbrunnen, Papstdorfer Straße Ecke Zwinglistraße in Gruna

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Leuchtbrunnen I am Neustädter Markt

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Artesischer Brunnen am Albertplatz (findet auch jemand die Ente, welche gerade im Becken Kücken ausbrütet?)

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Sarrasani-Brunnen in der Sarrasanistraße (Innere Neustadt)

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Hier kommen nun noch meine 5 Brunnen dazu:

Storchenbrunnen in der Albert-Schweitzer-Straße, Freital

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Drei Grazien am Westin Bellevue

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Neptun-Brunnen im Krankenhaus Friedrichstadt

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Und ein Indoor-Brunnen, welche gewiss alle Shoppingliebhaber in Dresden auch ohne meine Erklärung problemlos erkennen könnten    😉    für alle anderen:  es ist ein Wasserspiel in der Altmarkt-Galerie

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Ich denke, jetzt werdet auch ihr in Dresden mit einem brunnen-offeneren Blick umhergehen. Es gibt wirklich so viel zu entdecken, was zu diesem Thema passt und unsere Bildergalerie mit 71 Stück wird in Kürze nachgereicht – versprochen!



2014 29.
Juni

Am Freitag bin ich so früh von der Arbeit verschwunden wie schon lange nicht mehr. Aber der Grund hierfür war auch extrem wichtig, denn an diesem Tag war bereits am frühen Nachmittag im Congress Center Dresden die Zeugnisausgabe und im Anschluß der Abiball von Stephanies Jahrgangsstufe angesetzt worden.

Vorher sollten sich noch alle hübsch machen können und das am besten ohne zu hetzen. Es hat alles großartig funktioniert. Wir waren sehr pünktlich vor Ort und hatten damit genug Zeit, um noch das Familienfoto mit einer glücklichen Abiturientin und superstolzem Rest der Familie zu machen:

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Die Veranstaltung war für uns wundervoll. Stephanie musste insgesamt dreimal auf die Bühne: einmal um ihr Abizeugnis in Empfang zu nehmen, einmal um eine besondere Anerkennung der Tutoren zu bekommen und noch einmal um die Dankesrede ihres Kurses zu halten.

Das Essen war sehr lecker und das Ambiente richtig feierlich – alles stilvoll, aber nicht überkandidelt.

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Es gab natürlich auch Spiele, bei welchen Schüler, Eltern und Lehrer gegeneinander gespielt haben. Am Ende gewannen die Eltern – auch wenn ich nicht direkt mitgespielt habe, hat mir dieses Ergebnis schon irgendwie gefallen    😉

Kurz vor Mitternacht sind wir nach Hause gegangen und haben unterwegs unsere Große wohl zum letzten Mal an ihrem Wohnheim abgesetzt, denn sie zieht im Juli in ein anderes um. Eines, wo sie etwas mehr Platz für sich hat, als ihre derzeitigen 11 qm.

Also passt in unserem Leben derzeit wie immer der Spruch „Geht eine Tür zu, dann öffnet sich dafür eine andere“ und auch bei uns bleibt nach einer erreichten Etappe nicht einfach alles stehen, sondern es halten sich schon die nächsten Herausforderungen bereit. Aber auch diese werden wir alle in OLCA-Stehaufmännchen-Manier meistern, da bin ich mir sicher    🙂



2014 25.
Juni

Dass ich mal wieder eine etwas längere Schreibpause eingelegt habe, ist dem Umstand geschuldet, dass in meinem Leben erneut allerhand los ist. Da siegt eben das reale Leben über das virtuelle    😉

Wobei einige Erlebnisse ohne Unterstützung des Internets vermutlich nie passieren würden. Zum Beispiel hätten wir ohne dies nie ein so wundervolles Wochenende mit zwei jungen Kanadierinnen namens Valérie und Charlotte aus Montreal verbracht, denn ohne Couchsurfing wären wir uns wohl nie begegnet. Wir hatten ganz viel Spaß zusammen und lernten nebenbei auch viel über Kanada und insbesondere über Quebec dazu. Unvergessen wird uns auf jeden Fall ein Austausch über die Schimpfwörter in den verschiedenen Sprachen bleiben. Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass das Wort „Tabernak“, welches sich vom Tabernakel in der katholischen Kirche ableitet, so viele negative Gefühle ausdrucken kann    😉
Wir revanchierten uns natürlich mit unserer Couch, Essen, einem Stadtrundgang und einem Ausflug in die Sächsische Schweiz, wie z.B. auf den Berg Lilienstein:

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Mein Monatsprojekt hält uns ebenfalls ganz schön auf Trab – in Dresden gibt es einfach zu viele schöne und interessante Brunnen. Aber dennoch hatten wir am Montag nach der Fotojagd abends zudem genug Zeit, um diesen romantischen Sonnenuntergang an der Elbe geniessen zu können:

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Und da ich schon über die Fotos berichte, darf ich an dieser Stelle voller Stolz angeben, dass sich für mich eine Chance ergab, alle 4 Autoren von Phrase4 bei einem Outdoor-Fotoshooting in der Dresdner Neustadt abzulichten – wir hatten ganz viel Spaß und die (Einzel-)Portraits sind auch sehr gut und recht unkonventionell geworden … es sind ja auch außergewöhnliche Schriftsteller    🙂
Ihre nächste Lesung gibt es erst nach der Sommerpause: im September. Einzelheiten und die nächste Phrase stehen auf deren Homepage.

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Ansonsten war ich zwischenzeitlich mal wieder mit den Teilnehmern meines VHS-Russischkurses im „Odessa“ essen – es war wie immer einfach nur super. Noch ist unser Semester zwar nicht zu Ende, aber zu den nächsten Stunden werden immer mal einige Leute fehlen – Reisezeit fordert ihr Tribut    😉
Einer von ihnen, Michael, ist schon seit einigen Tagen mit einem „Ural“ Motorrad unterwegs von Dresden nach Murmansk und führt einen Blog über seine Reiseerlebnisse.

Und natürlich darf man den Zeitfresser namens Fussball-WM nicht übergehen    😀    wir schauen uns bei Weitem nicht alle Spiele an, aber der eine oder der andere Abend wird schon gern mit 22 Millionären und einem Ball gewidmet    😉

Wie man merkt, für Langeweile bleibt keine Zeit und das finde ich ganz gut so    😉