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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 27.
Apr.

Da unsere Wanderung in der letzten Woche gleich mit einer Verabredung für diesen Samstag endete und der Wettergott seine volle Unterstützung geboten hat, fuhren wir gestern nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Bei diesem Namen wundert es mich allerdings überhaupt nicht, das sich hierhin kaum Touristen verirren, was wohl aufgrund des unaussprechlichen Namens besonders für Ausländer gelten mag    😉
Um so besser allerdings für uns: eine herrliche Ruhe, nur Vogelgezwitscher, fleißiges Summen in den blühenden Obstbäume und Rapsfeldern sowie gelassenes Plätschern der Wesenitz mit dem gelegentlichen Platschen von neugierigen Forellen.

Günter hat uns also nichts falsches vorgeschwärmt, als er beteuerte, wie herrlich man auf den Spuren der Familie von Quandt wandern kann. Der Weg durch das Lieblingstal ist überhaupt nicht anstrengend, denn es ist eigentlich nur ein gemütlicher Wald- und Parkspaziergang statt einer Bergwanderung mit zahlreichen Auf und Abs. Ein paar Sandsteinfelsen gibt es links oder rechts des Weges auch, aber diese liegen nicht auf dem angepeilten Pfad, sondern sind wirklich nur am Rande zu sehen. Wir haben uns allerdings nicht ausschließlich nur an die Vorgaben der ausgewiesenen Routen gehalten, sondern gönnten uns an einer Stelle auch mal einen Abstecher ins Grüne, statt immer nur an Häusern entlang zu laufen. Zudem besuchten wir am Ende unserer Wanderung noch eine Kirche in Dittersbach. Diese ist recht schlicht gestaltet, verfügt aber über eine der berühmten Silbermannorgeln, welche hier auch gelegentlich für Konzerte und Veranstaltungen genutzt wird.

Kurzum: Die Route ist wirklich wärmstens zu empfehlen. Und damit es nicht nur bei Worten bleibt, kommen jetzt auch noch ein paar Bilder als Beweis für die Schönheit dieser Gegend    😀



2014 21.
Apr.

Die vergangenen vier Tage waren für mich schon fast wie ein kleiner Urlaub! Es ist mir in der Tat gelungen, vieles zu erledigen und zu erleben, ohne sich immer nach einem Terminkalender richten zu müssen. Meine Hängematte habe ich ebenfalls mal wieder ausgiebig mit Dösen und Lesen getestet – sie ist nach wie vor perfekt für beide Tätigkeiten    🙂
Ein paar Pläne wurden im Vorfeld gemacht, verworfen und eine neue Planung trat an mancher Stelle in die Kerbe. Was soll ich sagen, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass alles was passiert, selbst wenn es im ersten Moment fürchterlich enttäuschend ist, Platz für etwas Neues und Schönes freigibt.

So wollten wir ursprünglich eine Wanderung am Karfreitag machen, aber unsere Begleitung fühlte sich am Tag davor nicht wohl und wir haben das Ganze abgeblasen. Glück im Unglück für uns alle, denn das Wetter war vormittags völlig verregnet! Vormittags meldeten sich dann unsere Freitaler mit der Frage, ob wir abends zusammen etwas Essen und Klönen wollen. Wir haben uns am Ende für Altkötzschenbroda entschieden und genossen zuerst das leckere Mahl im Restaurant „Alte Apotheke“ – die dortigen Apotheker verstehen wirklich viel von guter Küche … ich kann es nur empfehlen! Nach einem kleinen Spaziergang zur Elbe und durch diese herrlich ruhige Gegend, kehrten wir dann auch noch bei „Stumpf’s Hof“ ein … war auch nicht von schlechten Eltern    😉

Lange konnten wir aber nicht bleiben, denn Samstagfrüh wollten wir (doch noch) zum Wandern in die Sächsische Schweiz aufbrechen. Günter hat mit Barbaras Unterstützung wieder mal eine tolle und anfangs ziemliche anspruchsvolle Wanderroute ausgesucht. Wer die Zwillingsstiege an den Affensteinen kennt, wird mich verstehen    😉

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Die Aussichten waren anfangs leider etwas trübe, denn der Morgennebel war äußerst hartnäckig.

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Aber zum Glück verzog er sich letzten Endes und wir hatten einen schönen und sonnigen Wandertag für uns.

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Picknick gab es bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Aussicht:

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Mein Mann hat seine neuen Wanderschuhe eingeweiht und ist nach 15 km durch die Schrammsteine sehr zufrieden. Abends schauten wir mit Stephanie noch einen kleinen „Meilenstein der Filmgeschichte“ namens „Species„, als Andrea und Karl angemeldet vorbeischneiten, da wir den morgigen Tag gemeinsam beginnen wollten.

Am Ostersonntag gab es zuerst ein langes Frühstück zu fünft und als Karl zur eigenen Familiensippe wechselte, stand auch schon fast wieder das Mittagessen auf dem Tisch. Danach scheuchte die große Eier- und Kleingeschenkesuche Alt und Jung durch die zwei Zimmer: im Wohnzimmer versteckten sich die Geschenke für die Kinder und im Wortkshop-Raum die der Erwachsenen. Abends gingen wir drei Mädels noch ins Theater und lachen herzlichst über die Abenteuer von Truffaldino im Stück „Diener zweier Herren„. Christian Clauß war in der Hauptrolle wie auch schon im Stück „Der Drache“ einfach bezaubernd – eine perfekte Besetzung, da sind wir drei uns auf jeden Fall einig!

Heute habe ich noch viel Zeit mit Fotografieren für mein Monatsprojekt verbracht. Die bereits im Kopf kreisenden Ideen sind schon längst umgesetzt, aber nun haben sie Platz für neue gemacht. Ergo, es folgen noch ein paar weitere Shootings zu diesem typischen Frauenthema    😉

In einigen Minuten treffen Stephanie, Carsten und ich uns wieder im Fernsehraum, um die DVD „Scream“ zu gucken – auch das muss mal sein    😉    morgen geht es ja wieder zurück in den geregelten Arbeits- und Alltagstrott …



2014 18.
Apr.

Wenn die Kinder älter und langsam flügge werden, bekommen die Mütter oft Sehnsucht und schaffen sich ein weiteres Kind an, um es zu pflegen, zu umsorgen, zu füttern, zu kämmen und anzuziehen. Aber selbst wenn meine Mädels mir für all diese Tätigkeiten nicht mehr zur Verfügung stehen, ist kein weiteres Kind aus meinem Bauch geplant    😀

Wir haben uns einfach eins gekauft. Sie ist allerdings nicht mehr klein, im Gegenteil sie ist richtig groß gewachsen und hat echt tolle Maße, da muss ich noch lange auf meine Ernährung achten und Sport treiben, um so auszusehen *seufz*

Heidi ist aus China und hat eine Körpergröße von 176 cm, eine Schulterbreite von 38 cm, einen Brustumfang von 82 cm, einen  Taillenumfang von 66 cm, einen Hüftumfang von 88 cm sowie 60 cm lange, schwarzbraune  Haare (Farbton T2/33#). Und sie hat sogar schon einen Beruf erlernt: Sie ist Schaufensterpuppenmodel    🙂

Meine Familie war es leid, vor jeder Fotosession in der Casa OLCA als Lichtmodel gerufen zu werden und ruhig da zu sitzen, bis ich die perfekte Einstellung der Beleuchtung für die bevorstehenden Bilderreihen gefunden habe. Nun habe ich meine Heidi dafür als Hilfe bekommen. Sie ist zwar nicht so flexibel wie Carsten oder Stephanie, aber man kann sie auseinanderbauen und sie bleibt definitiv ganz ruhig stehen/sitzen, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne die Augen zu rollen oder doof zu schniefen und zu seufzen, während ich mit den Lampen und Blitzeinstellungen hantiere    😉

Eigentlich lebt sie bei uns schon seit dem 5. April, aber erst heute hatte ich genug Zeit, um sie anzuziehen. Deshalb kann ich sie auch erst jetzt der Öffentlichkeit präsentieren – nackt wollte ich sie euch nicht zeigen    😉

Hier ist sie nun in voller Größe:

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 Und hier nur der obere Bereich:

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Hübsch ist sie, nicht wahr    😉     ?



2014 16.
Apr.

Ich finde Dresden in vielerlei Hinsicht sehr schön: die Vielfalt an alter und neuer Architektur, die Nähe zur Sächsischen Schweiz, leckeres Essen (besonders Backwaren    😀    ), überwiegend freundliche Menschen und die unzähligen Möglichkeiten, mit unterschiedlichsten Sparten der Kultur in Berührung zu kommen.

Seit drei Monaten reserviere ich jeden 3. Dienstagabend für einen Besuch in der Veränderbar. Vor einigen Semestern habe ich in meinem Russisch Reaktivierungskurs Francis Mohr kennengelernt  und nun habe ich durch ihn von der Veranstaltungsreihe Phrase4 in der besagten Veränderbar erfahren. Ich mochte seine Geschichten schon vorher genau so wie die von Lars Hitzing und Henning H. Wenzel. Nur Sabine Dreßler war anfangs ein unbeschriebenes Blatt für mich. Aber ich dachte mir schon, dass es in diesem Literarischen Quartett keine Fehlbesetzung geben kann. Und ich lag richtig. Alle vier schreiben Kurzgeschichten: amüsant, humorvoll, zum Teil seeeehr bildlich    😉    und zum Nachdenken anregend. Ihnen beim Vorlesen der eigenen Werke zuzuhören ist ein Genuss für die Ohren und eine herrliche Entspannung für die Seele eines geschundenen Angestellten    😉
Es gibt von jedem eine vorgelesene Geschichte, dann eine Pause und im Anschluss nochmals die gleiche Leserunde.

Beim ersten Mal war ich allein dort, beim zweiten mit einer Freundin und gestern war ich sogar schon in Begleitung von zwei weiteren neugierigen Nasen. Carsten scherzt inzwischen, dass ich bei dieser Entwicklung über kurz oder lang den ganzen Saal allein mit unseren Bekannten füllen werde    😀

Ein Clou dieser Leseabende ist unter anderem Folgendes: In einer der acht Geschichten ist ein Wort versteckt, welches bei der vorherigen Lesung bekannt gegeben wurde. Wer dieses Wort entdeckt, muss ganz schnell „Phrase“ schreien. Der Gewinn ist eine Flasche Obstwein, von Lars Hitzing persönlich angesetzt und abgefüllt sowie die Ehre die nächste Phrase vorzugeben.

Und nun dürft ihr alle dreimal raten, wer gestern wie ein Luchs aufgepasst und rechtzeitig gebrüllt hat    😀

Hier mein Gewinn:

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Und die nächste Phrase nach meinen zahlreichen Erlebnissen in März ist „Irish Dance“. Wer also Interesse an guten, kurzweiligen Geschichten hat und gewinnen mag, sollte sich diese Wortkombination bis zum 20. Mai gut einprägen und an der richtigen Stelle seine Stimme erheben    😉    ich werde mich diesmal auch mit dem Brüllen ganz dezent zurückhalten – versprochen    😀



2014 13.
Apr.

Hin und wieder hat jede Frau mal Lust etwas nur mit den anderen Mädels zu unternehmen. Da nicht nur ich gern fotografiere, sondern auch einige Freundinnen und Bekannte von mir, lud ich drei andere Mädels zu einem Foto-Sonntag ein. Wir haben uns auf eine Igel-Tour namens Foto-Romantik in Dresden geeinigt und Anfang der Woche waren wir vier uns absolut einig. Aber wie das Leben so spielt, wurde unsere Gruppe durch diverse Umstände um 50% reduziert: eine fiel aus gesundheitlichen Gründen aus und eine andere hat zwei Reiterdenkmäler vertauscht und wartete am Goldenen Reiter statt am Reiterdenkmal König Johann auf dem Theaterplatz. Natürlich ist bei ihr keiner vorbeigekommen … Carsten hat mich zum Glück an der richtigen Stelle abgesetzt    :verliebt:

Dafür hatten Anna und ich wirklich ganz viel Spaß zusammen. Das Wetter war genial, der Kursleiter Jan Hübler hat interessante und selbst für uns noch neue Sachen über die Geschichte und Bauwerke Dresdens erzählt. Natürlich sind nebenbei wieder etliche Bilder entstanden    🙂     die üblichen Gebäude- und Blümchenbilder erspare ich euch aber lieber    😉    aber ein paar Fotos möchte ich doch noch zeigen.

Im Zwinger haben wir neben Putten diesmal nicht nur die Spatzen und Krähen gesehen, sondern auch diesen mutigen Genossen der Gattung Reinecke:

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Die Touristenmassen haben ihn nicht die Bohne interessiert    😀

Am Neumarkt gab es wieder einen Seifenblasenregen. Wir haben das zum ersten Mal im Februar gesehen, als wir unserem Gast aus Australien die Stadt gezeigt haben. Seifenblasen faszinieren wirklich Alt und Jung und sogar Martin Luther scheint sie zu mögen:

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Was ich unter vielen anderen Sachen ebenfalls an Dresden mag, ist, dass Geschichte hier nicht nur konserviert oder zwischen Buchdeckeln zusammengepresst, sondern manchmal auch richtig gelebt wird:

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Nach 2 1/2 Stunden war die Führung vorbei. Aber Anna und ich hatte noch nicht genug von diesem tollen Tag und so sind wir zu ihr nach Hause gelaufen. Es gab superleckeres und gesundes Mittagessen – georgische Gerichte aus Annas Hand sind immer ein Gedicht für meine Geschmacksnerven!

Nach dem Essen mit Begleitung von Rotwein sind wir zusammen mit dem Rhodesian Ridgeback Leon an die Elbe gegangen. Der Hund musste raus und wir begleiteten ihn gern:

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Ich habe diesen Spaziergang genau so genossen wie schon den ganzen Tag! Es war einfach toll! Und wir haben über so vieles gesprochen, aber ohne uns am Ende wirklich leergequatscht zu haben    😉

Und nun freue ich mich darauf, dass die kommende Woche nur kurz sein wird    🙂
Ostern ist schon ganz, ganz nah!



2014 11.
Apr.

Ich versuche immer wieder an jedem einzelnen Tag etwas Besonderes zu finden … man muss sich schließlich auch über die kleinen netten Dinge des Alltags freuen, denn diese passieren viel öfter als Hochzeiten, Weihnachten oder Geburtstage    😉

Und heute hatte ich sogar gleich zwei persönliche Höhepunkte an einem Tag !

Zum einen hat mir mein persönlicher Sysadmin am Telefon verraten, was der Blogzähler anzeigt: schon über 15.000! So viele Besucher meines Blogs gibt es schon! Ich bin wirklich gerührt und freue mich sehr, dass ich solche treuen Leser habe. Danke schön an euch    :verliebt:    !!! Wie ihr seht, versuche ich mal wieder öfter zu schreiben, der Wille ist somit schon mal da    😉

Zum anderen wurde es mir heute klar, dass meine kleine Tochter ihren allerallerletzten regulären Schultag hatte. Irgendwie ist das ein seltsames Gefühl, denn das verdeutlicht, dass sich Stephanie in Kürze ihren Abiprüfungen stellen wird und wenn alles gut geht (wovon ich natürlich ausgehe    😉   ) wird sie im Oktober studieren gehen. Die Fachrichtung und der Wunschstudienort stehen ja schon etwas länger fest, das macht die ganze Sache dann sogar noch etwas entspannter    🙂
Aber anderseits freue ich mich auch, dass ich nun nie mehr zu Elternversammlungen gehen muss    😀    und bei diesen Veranstaltungen nie mehr betreten zu Boden oder aus dem Fenster gucken muß, wenn es darum geht, Elternvertreter für die Klasse zu wählen. Ein einziges Mal habe ich mich in der Grundschulzeit erweichen lassen und musste dann sogar so etwas wie Elternversammlungen plötzlich selber organisieren. Das war mir dann parallel zu meiner Familie und meinem Job doch etwas zu fülle. Aber nun, wie schon gesagt, ist das nicht mehr mein Kummer. Auch muss ich ab sofort keine Kuchen mehr für Schulfeste und Kuchenbasare backen, sich nicht mehr die Frage „Abitur – was dann?“ stellen und und und …

Die Kinder werden erwachsener und die Eltern bekommen mehr Freizeit geschenkt – so komme ich wohl doch noch schneller dazu, öfter hier zu schreiben    😉



2014 07.
Apr.

Irgendwie kam der Frühling in diesem Jahr so schnell und unerwartet. Letztes Jahr hat man wesentlich länger auf ihn gewartet. Ja, ich weiss, ich weiss, man soll darüber lieber nicht klagen, da nun alles blüht und so erfrischend grün ist … es sei denn man hat mit dem Heuschnupfen zu kämpfen    😉

Auch ich geniesse die überall blühenden Bäume vom Herzen, aber einen Wermutstropfen bringt der Frühling für einen Häuslebesitzer mit angrenzendem Grundstück doch mit: der Garten will gepflegt werden. Ich habe das Gefühl, in meiner unmittelbaren Nachbarschaft die einzige Familie zu sein, bei welcher beide noch 40 Std. die Woche arbeiten gehen. Oder meine Nachbarschaft hat heimlich Gärtner angestellt. Oder die Gartenzwerge sind zum Leben erweckt worden und pflegen nun fleissig. Auf jeden Fall sind die Bäume der Nachbarn schön geschnitten, zu den ordentlich in Reih und Glied gewachsenen Frühjahrsblühern sind noch etliche bunte Flecke aus der Gärtnerei dazu gekommen und auch der Rasen ist vorbildlich gemäht. Wir hinken da traditionell eigentlich schon immer hinterher.

Aber ab heutigen Nachmittag gehören auch wir dazu, denn unser Rasen hat seinen ersten Schnitt des Jahres erhalten! Außerdem erhielten etliche Löwenzähne eine kräftige Wurzelbehandlung und auch der Bestand an erfrorenen und ausgetrockneten Ästen in unserem Garten ist nun stark dezimiert. Alles treibt nun schon von ganz allein wie verrückt – der Frühling kommt eben in jeden Garten, unabhängig davon wie stark man dessen Pflege betreibt    😉

Aber pssst, ich erfreue mich wie immer am stärksten an meiner Magnolie – sie ist einfach nur bezaubernd und dabei so pflegeleicht!

Frühling-im-Garten



2014 05.
Apr.

Bei meinem März-Thema sollte es hauptsächlich um verschiedene Architekturfeinheiten gehen. Dresden hat ja zum Glück nicht nur prachtvolle Barockgebäude zu bieten, sondern auch Kunstwerke der Moderne aus Glas, Stahl und Beton.

Mein erstes „Opfer“: das Dresdner WTC. Natürlich ist unser World Trade Center nicht so berühmt und hoch, wie das in NYC, aber immerhin hat es aus meiner Sicht etwas Cooles als Bauwerk zu bieten:

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Diese Ecke gefiehl mir irgendwie schon immer:

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An einem weiteren Bauwerk habe ich mich recht lange aufgehalten, denn dort gibt es einfach zu viele Ecken und Kanten    😀    das Dresdner Congress Center

Zunächst einfach nur Steinstufen:

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Über sie kommt man auf das obere Plateau:

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 Dort gelang es mir, nicht nur einige schmucke Rechtecke zu fotografieren, sondern auch ein paar spitze Winkel:

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Aber die rechtwinkligen Sachen waren nun mal wirklich sehr schick!

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Da ich ein absoluter Fan von Spiegelungen bin, kann ich mich einfach nicht beherrschen und muss hiermit die Skyline der Dresdner Altstadt (mit)zeigen:

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Und auch die Yenidze einmal spiegelverkehrt:

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Danach habe ich mal das Fish-Eye-Objektiv aufgesetzt    😀

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Der Blick auf die Straße:

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Damit wirkt das Dach einfach nur herrlich schräg!

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Viele Wege führen nach Rom, aber einer führte mich zum wohl umstrittendsten Bauprojekt dieser Stadt:

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Unterwegs sprangen so manche Motive direkt ins Auge:

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Als wir am Ziel waren – die Waldschlößchenbrücke – leuchtete mir ein, warum sich manche Leute unter Brücken wohl fühlen, denn der Blick ist einfach klasse:

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Auch diese Perspektive finde ich sehr beeindruckend:

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Selbst wenn man nicht mehr direkt unter der Brücke steht, wirkt sie einfach gigantisch:

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 Habe ich nicht gesagt, dass es Leute gibt, welche gern unter Brücken hocken?    😉    und das sind nicht unsere Kinder …

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 Die Abendstimmung haben wir dann wieder von der „oberen Etage“ aus genossen:

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Und bei dieser romantischen Note möchte ich meine Exkursion durch eine kleine Auswahl der Linien, Ecken und Kanten von Dresden zu einem Ende führen.

Natürlich habe ich wesentlich mehr Bilder gemacht als die hier gezeigten, aber das schrieb ich ja bestimmt schon immer dazu    😉



2014 30.
März

Wenn ich an den gestrigen Tag zurückdenke, fällt mir dazu nur die Werbung eines Discounters ein: „Supersamstag bei Super-LIDL“ … aber in unserem Fall könnte man das glatt auf „Supersamstag bei Super-OLCAs“ umdichten    🙂

Wettermäßig war es ein großartiger Frühlingstag! Das mussten Carsten und ich natürlich ausnutzen    😀
Zuerst wurde der Pflichtteil erledigt: mein Mann brauchte neue Alltags- und Hausschuhe, dazu wollten wir endlich mal sein Weihnachtsgeschenk, ein Gutschein von „Globetrotter“, für ein paar neue Wanderschuhe umsetzen. Naja, ein richtiges Shoppinggefühl kommt bei meiner Orangenhälfte einfach nicht auf, denn nach nur einer knappen Stunde war er mit zwei Paar Straßenschuhen, einem Paar Hausschuhen und einem Paar Wanderschuhen komplett ausgestattet … aus meiner Sicht ist das viel zu schnell gegangen    😉

Der Vorteil war allerdings, dass ich dadurch mehr Zeit hatte, ein paar Bilder für mein Monatsprojekt zu machen. Weiss eigentlich noch jemand, was das Thema sein sollte? Vielleicht hilft euch dieses Bild beim Erinnern    😉

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Danach gesellten wir uns zu einer Führung der Igeltour über die Johannstadt. Igel-Touren haben wir seit letztes Jahr ins Herz geschlossen und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Allerdings war die Gruppe wirklich groß und die arme, etwas kleine Erzählerin für Geschichten zu diesem Stadtteil war immerzu auf der Suche nach einer Erhöhung a la Sitzbank oder Blumenkübel, damit auch die letzten Reihen sie gut verstehen könnten. Das mit dem Hören war bei einigen bestimmt etwas problematischer, denn Carsten und ich sowie 3 weitere Teilnehmern haben den Altersdurchschnitt dieser Runde erheblich nach unten gezogen, alle anderen waren bereits seit geraumer Zeit gestandene Rentner:

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Die fast 2 1/2 Stunden (angesetzt sind sogar nur 2 Stunden) vergingen wie erwartet sehr schnell. Wir haben danach noch eine weitere Location für mein Monatsprojekt ins Auge gefasst und auch dort gelang es mir einige, aus unserer Sicht passende, Aufnahmen zu schießen:

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Das Licht am Nachmittag wurde so schön sanft und weich! Dresden ist auf jeden Fall nicht nur im Stadtzentrum romantisch:

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Anschließend gönnten wir uns ein Abendessen im „Schnizz“ und fuhren satt und glücklich wieder nach Hause.

Heute war mehr oder weniger ein Haushaltstag mit etwas Zeit zum Saubermachen, Gulaschsuppekochen und Inderhängemattelesen. So haben wir die Zeitumstellung ganz gut hinter uns gebracht    😉

Aber morgen werde ich wohl oder übel an dieses Bild denken müssen    😉

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Ich freue mich aber sehr auf die nächste Woche, denn am Donnerstag kommt unser großes Kind nach 3 Monaten Praktikum aus dem Elsaß zurück nach Hause    :verliebt:



2014 24.
März

Heute werde ich (Heini) mal wieder schreiben, denn am Samstag durfte ich meine Mama zu einem „grünen“ Fest auf einem großen Schiff begleiten –> zum St. Patrick’s-Day auf dem Kutter August der Starke.

Zuerst durfte ich mich ein wenig umschauen und einfach abhängen:

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Drinnen habe ich geholfen, den Salon mit Irland-Fähnchen zu dekorieren. Und dort habe ich auch meine geliebte Ines entdeckt! Meine Mama ist eine ganz Listige: sie wusste, dass Ines mit diesem Schiff an diesem Tag mitfährt und hat mir gar nichts verraten! Das war eine schöööööööne Überraschung!

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Ines hat mir gezeigt, wo und wann sie mit den anderen Tänzerinnen der Irish Dance Company (IDC) auftreten wird:

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Dann musste sie weg, um noch irgendwas zu organisieren und ich habe, während sie weg war, vorsichtshalber schon mal mit meinem Rücken den echten irischen Whiskey angewärmt. So entfaltet sich sein Aroma nämlich viel, viel besser!

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 Aber dann wollte ich lieber wieder an die frische Luft:

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Dort habe ich den anderen Tänzerinnen von IDC beim Trainieren zugeschaut. Übrigens, die kleinere Frau von beiden ist Mamas Freundin Anna – die beiden kennen sich schon ewig, denn als ich in die Familie kam, gehörte Anna schon längst dazu. Aber sie darf in ihrer eigenen Wohnung leben.

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 Dann gab es für mich Streicheleinheiten von meiner Ines – davon kann ich nie genug bekommen!

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Wie sie sich gefreut hat, dass wir uns wieder getroffen haben!

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Eine der Tänzerinnen hat mich gebeten auf ihr Bier aufzupassen. Das habe ich natürlich getan, aber eigentlich hätte das bestimmt kein Fremder genommen  – das Glas war sehr eindeutig markiert … mit Lippenstift:

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Ich kehrte dann nach der Rückgabe des Bierglases an die Bar zurück, der Geruch von gutem, irischen Whiskey ist einfach bärig!

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Ines hat mich eingeladen, zusammen ein Foto mit einem schicken Rahmen zu machen, aber das Schiff schaukelte zu sehr, deshalb sind wir völlig aus dem Rahmen gefallen:

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Ich finde an Ines ganz, ganz viele Sachen supertoll, unter anderem, dass sie es so gut versteht, mir ein Gefühl zu vermitteln echt groß zu sein:

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Dann habe ich versucht, Geburtstagskalender an den man zu bringen. Das absolut Coolste an diesen Kalendern ist, dass sie nicht nur süß und witzig sind, sondern, dass alle Bilder darin von Ines persönlich gemalt wurden. Meine Hilfe war aber gar nicht nötig, die Dinger verkaufen sich quasi von ganz allein. Aber ein paar sind noch übrig. Wenn jemand Interesse hat, kann ich Vermittler ohne Provisionsanspruch spielen – einfach meine Mama anschreiben   😀

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Aha, die Menschenwhiskeygläser sind ja viel viel größer als die der Bären! Na gut, wir sind ja auch selber etwas kleiner …

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Und Mamas Anna ist immer wieder zu Späßen aufgelegt. Ein Glück, dass Ines das nicht gesehen hat – was hätte ich mich da vor ihr blamiert …

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… denn sie himmelt mich genau so an wie ich sie!

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Und sie hat immer gute Laune und ist beim Tanzen so fröhlich!

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Da habe ich überlegt, dass ich am liebsten auch bei dieser Gruppe mittanzen möchte und organisierte mir schon wenigstens mal einen Hardshoe zum Üben:

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Das sieht bei Ines und ihren Freundinnen alles so leicht und locker aus, aber in Wirklichkeit ist das total anstrengend! Nach dem Üben hatte ich einen Bärendurst!

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Aber dann haben wir uns zusammen im Irish Pub „Shamrock“ erholt:

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Als wir ein gemeinsames Foto mit Ines, Anna und Mama machen wollten, sagte Anna plötzlich „Ein Vögelchen“. Ich Drops habe dann natürlich in Richtung Himmel geschaut, weil ich vergessen habe, dass wir zum einen in einem Lokal sind und zum anderen, dass man bei diesem Spruch zur Kamera sehen sollte. Naja, wenigstens meine Nase und mein Bauch kommen gut zur Geltung:

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Ich wollte nach so einem irischen Tag am liebsten mit diesem Auto nach Hause fahren, aber nach der StVO darf man das nicht, weil man ja zur Seite nur Werbung und gar keinen Durchblick bei den Fenstern hat:

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Da ließen wir uns lieber von unserem Bärenpapa abholen.

Es war ein toller Tag, genau wie auf dem Luftballon stand:

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Ich hoffe, auch euer St. Patrick’s Day – egal ob am Montag , den 17. März oder am Wochenende gefeiert – war genau so großartig wie meiner!

Bis demnächst
Euer Heini