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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 20.
Mai

Ab heute sind wir wieder vollzÀhlig zu Hause!

Andreas Praktikum ging heute zu Ende und wir haben sie vor paar Stunden aus Papas Haus zu uns abgeholt. Sie hat sich zwei Wochen lang mit den Kleinen im Kindergarten beschĂ€ftigen dĂŒrfen, was sie auch sehr gern wollte. Conny, die Frau von Andreas Papa, hat sich bei der Praktikumsplatzsuche in dem Dorf unterstĂŒtzt, wofĂŒr ich ihr sehr dankbar bin.

Das Praktikum hat Andrea Spaß gemacht, es ist ihr aber auch klar geworden, wie anstrengend es doch ist, jeden Tag arbeiten zu gehen, dabei sollte sie nur 7 Stunden tĂ€glich vor Ort sein und sich um die lieben Kleinen kĂŒmmern.

Die bestimmt einschneidenste Erfahrung aus diesem Praktikum wird garantiert die 1,5 Stunden lange Buntstiftanspitzaktion bleiben :0)

Nicht desto trotz hat sie eine gute Beurteilung erhalten, also hat sich mein Kind auch ohne meine Ermahnungen anstĂ€ndig benommen. Sie wirkt ĂŒbrigens jetzt auch ein wenig erwachsener als zuvor, immerhin war das ein großer Schritt in die SelbstĂ€ndigkeit, welchen sie aus meiner Sich ganz gut gemeistert hat!



2008 18.
Mai

Die vergangene Woche war zum GlĂŒck arbeitstechnisch kurz, wenn auch erstaunlicherweise recht anstrengend. DafĂŒr war ihre Umrahmung richtig schön!

Am Samstag vor Pfingsten sind wir alle zusammen nach MĂŒnchen gefahren, um meine Freundin Olga und ihre Familie zu besuchen. Sie waren bereits zweimal bei uns, nun waren wir an der Reihe. Die Fahrt war ein Traum, es gab nur eine kurze Pause bei Burger King, ansonsten sind wir ohne Hindernisse durchgekommen. Am Samstagnachmittag haben wir einen Ausflug zu Olympiapark MĂŒnchen gemacht. Wir hatten Superwetter fĂŒr die Besichtigung der Anlagen und auch der Blick vom Turm war wundervoll! Als i-TĂŒpfelchen konnten wir die halsbrecherischen Pirouetten der Mountainbiker im Rahmen der Nissan Qashqai Challenge in MĂŒnchen anschauen – es war schon recht beeindruckend wie sie durch die Luft gewirbelt sind.

Am Sonntag war ein ganzer Tag am See geplant. Der Feringasee, wo wir durchgĂ€ngig großartiges sonniges Wetter geniessen konnten, war noch recht kĂŒhl, aber Andrea und ich haben dennoch die FĂŒĂŸe ins klare, karibikblaue Wasser reingesteckt. Carsten und Stephanie haben es sogar gewagt, dort zu baden. Ansonsten haben wir noch gegrillt, Bier getrunken, Feder- und Fussball gespielt und ĂŒber Gott und die Welt geredet. Außerdem hat Carsten mich ĂŒberzeugt, einmal um den See zu laufen, nur die FKK-Zonen haben wir bei unserer Runde ausgelassen, um die Nacktbader nicht zu stören.

Am Montag stand der Besuch der Bavaria-Filmstudios auf dem Plan. Es war eine schöne Tour, nur leider konnte man nicht allein durch die Anlage in aller Ruhe laufen, wie wir es von Babelsberg kennen. Man hatte ein 4D-Kinoerlebnis, eine Stuntshow, bei welcher man uns sogar einige Geheimnisse der StuntmĂ€nner und -frauen erklĂ€rt hat und eine FĂŒhrung durch die Hallen mit den bekanntesten Requisiten bekommen. NatĂŒrlich hat man die Figuren aus der „Unendlichen Geschichte“ zu Gesicht bekommen, aber auch die Einblicke in die „Wilden Kerle“, „Asterix und Obelix gegen CĂ€ser“, dazu durfte man durch „Das Boot“ laufen und sogar im „Traumschiff Surprise“ als Schauspieler (was Stephanie mitgemacht hat) oder als Vorleser (dafĂŒr habe ich mich gemeldet :0) ) mitwirken.

Den Nachmittag verbrachten wir im Ostpark auf den großzĂŒgig gestalteten GrĂŒnflĂ€chen, welche man sogar betreten durfte, um z.B. Federball zu spielen oder wie die anderen Besucher, sich in der Sonne zu aalen oder zu picknicken. Den Abend haben wir in dem Biergarten ausklingen lassen, beim leckeren Steckerl-Fisch und riesigen Bretzeln. NatĂŒrlich konnte ich dem Bier nicht widerstehen und habe selbstverstĂ€ndlich die Variante unter dem Namen „Russ’n“ probiert. Die Vermutung, dass es sich dabei um Bier-Vodka-Mix handelt war allerdings falsch :0D, es ist eine Mischung aus Weizenbier und Limo.

Am Dienstag nach dem FrĂŒhstĂŒck sind wir dann gen Heimat aufgebrochen, auch diese Fahrt verlief ohne unangenehme ZwischenfĂ€lle, so dass wir relativ frĂŒh zu Hause ankamen.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag waren wie schon am Anfang berichtet ganz normale stressige Arbeitstage :0). Am Freitag abend haben wir unsere Freundin Kerstin in Kaisitz besucht, sie macht momentan sehr schwere Zeiten durch und wir wollten sie wenigstens ein wenig Ablenkung bieten. Scheinbar hat es ganz gut geklappt, denn wir sind erst kurz vor Mitternacht nach Hause gefahren.

Die Nacht war etwas kurz, da am Samstag frĂŒh um 8 haben wir uns bereits mit GĂŒnter und Barbara verabredet haben. Sie waren wie immer pĂŒnktlich, aber auch wir haben uns nicht lumpen lassen und waren abfahrtbereit. GĂŒnter hat uns sonst immer wieder schöne Ecken in der SĂ€chsischen Schweiz vorgefĂŒhrt, diesmal sollten wir Lausitz kennenlernen. Die katholische Sorbengegend hat nicht nur interessante Kirchen und Friedhöfe zu bieten, sondern auch schöne Schlösser und Parks. Unweit der deutsch-polnischen Grenze gibt es gleich 2 sehenswerte Parkanlagen: in Kromlau und in Bad Muskau. Der Park in Bad Muskau gehört zu UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine riesige Anlage, wovon nur ein Drittel auf der deutschen Seite liegt. In Bad Muskau wurden wir von einem kurzen Gewitter ĂŒberrascht, natĂŒrlich als wir mittendrin im Park waren und uns gerade eine schöne Ecke fĂŒr die Zwischenmahlzeit ausgesucht haben.

Der heutige Sonntag gehört dem Rechner und dem Haushalt. Wie man es merkt, ich komme sogar mal wieder zum Schreiben :0)



2008 30.
MĂ€rz

Mir summen grad die FĂŒĂŸe!

Ich bin heute zum ersten Mal in meinem Leben Inliner gefahren! Ganz schön wackelige Angelegenheit, muss ich Euch sagen! Zwar kann ich schon seit Ewigkeiten Schlittschuhlaufen, aber ich hatte noch nie die Rollen unter den FĂŒĂŸen.

Auf jeden Fall war ich die ganze Inliner-Zeit meinem Mann unendlich dankbar fĂŒr alles, was er fĂŒr mich getan hat: Schuhe zugebunden, mir das Bremsen beigebracht, mir seine Hand zum Halten angeboten, als ich mĂŒde war mich geschoben und zum Schluß sogar mich den HĂŒgel hochgezogen.

Ich schĂ€tze, dass es nicht der letzte Ausflug dieser Art war, denn Carsten denkt jetzt ernsthaft darĂŒber nach, auch fĂŒr sich ein Paar Inliner zu besorgen.

Zu meinen bin ich ĂŒbrigens gekommen wie Jungfrau zum Kinde: ein guter Freund hatte sie mir geschenkt, weil er sie selber sie nicht mehr brauchte.

Die Kinder haben die Möglichkeit genutzt, ihre Heelys zu fahren, allerdings da sie sie im Winter selten genutzt haben hatten sie auch recht schnell den Muskelkater in den Beinen bekommen und sind mehr gelaufen als gefahren.

Da heisst es wohl fĂŒr uns alle: ĂŒben, ĂŒben und nochmals ĂŒben!



2008 26.
MĂ€rz

Seit gestern ist unsere Bude nicht mehr sturmfrei, denn die beiden MĂ€dels sind nach Hause zurĂŒckgekommen. Sie haben dieses Jahr Ostern mit dem Papa und seiner Neufamilie gefeiert. Die Menge der SĂŒĂŸigkeiten, welche sie mitgebracht haben, fĂŒllt ganz locker eine SchĂŒssel, welche ich sonst fĂŒr den Nudelsalat bei Geburtstagsfeiern nutze.

Aber da die Fastenzeit auch vorbei ist und ich eisern 6 Wochen ohne Schokolade ĂŒberstanden habe, kann ich jetzt beim Verputzen der Schokoeier,- hasen und – schafen fleissig mithelfen.

Es ist schön die MĂ€dels wieder bei uns zu haben, selbst wenn Carsten und ich arbeiten gehen mĂŒssen. Aber Abende gehören dann uns allen!

Gleich werden wir uns vom Rechner lösen, um gemeinsam „Galileo“ zu gucken, zu kuscheln und weitere Schokoeier zu futtern.



2008 19.
MĂ€rz

Heute habe ich einen der grĂ¶ĂŸten Unterschiede zwischen MĂ€nnern und Frauen wiederentdeckt!

Mein Liebster hat in den vergangenen Tagen zwei seiner Jeanshosen eingebĂŒĂŸt, nein, nicht was ihr denkt, er ist sehr vorsichtig mit den beiden umgegangen, nur waren sie inzwischen wirklich sehr betagt und unter solchen UmstĂ€nden gibt mal auch der beste Stoff irgendwann nach.

Also mĂŒssen die Ersatzhosen her. Man(n) hat den Hosenkauf so lange wie es nur ging vor sich her geschoben, denn Klamottenkauf ist nicht gerade das, was die MĂ€nner glĂŒcklich macht. FĂŒr den heutigen Nachmittag haben wir aber wirklich einen Termin ausgemacht und so landeten Carsten und ich kurz nach dem Feierabend im Elbe-Park. Ausreichend Zeit war eingeplant.

Dank des Tipps von einer Arbeitskollegin haben wir die Suche im „Adler“ gestartet. Bewaffnet mit dem Zettel, auf welchen die GrĂ¶ĂŸen der kaputten Jeans notiert waren, legten wir los. Frau wurde bald fĂŒndig und schickte ihre andere HĂ€lfte in die Umkleide. Ab da begann fĂŒr mich fließbandartiges Suchen, Bringen, Begutachten und Wegbringen der nichtpassenden Hosen. Zum GlĂŒck war meine Schicht nach knapp 4o Minuten zu Ende und man trabte mit 4 Jeans und 3 Ausgeh-/BĂŒrohosen zur Kasse.

Übrigens, die VerkĂ€uferin hĂ€tte ich am liebsten erwĂŒrgt, spĂ€testens an der Stelle, wo sie mich zum vierten mal gefragt hat, ob ich mit den GrĂ¶ĂŸen klar kommen wĂŒrde. Alle Antworten, welche ich ihr vorher gegeben habe hat sie offensichtlich nach 2 Sekunden aus dem GedĂ€chtnis unwiderruflich gelöscht!

Naja, also Hosenkauf war in weniger als einer Stunde durch und da wir noch Zeit ĂŒbrig haben wollte mein Mann sich auch ein Paar neue Schuhe leisten. Er hat sich vor knapp einem Jahr in ein Modell von Deichmann buchstĂ€blich verliebt und hoffte, dass er es erneut findet. Den Zahn habe ich im gezogen, aber – man siehe und staune – auch dieser Kauf war nach 10 Minuten erledigt, denn das Modell gab es nach wie vor! Sowas habe ich bei Frauenschuhen noch nie erlebt!

Am Ende musste ich zugeben, dass ein Mann bei einem notwendigen Klamottenkauf nach einer Stunde voll ausgestattet und glĂŒcklich nach Hause geht, die Frau aber meistens mehrere Stunden braucht, um die Anziehsachen und Schuhe zu bekommen, welche sie sich ertrĂ€umt!



2008 03.
Feb.

Es ist mal wieder eine ĂŒberfĂŒllte Woche geworden und die kommende wird nicht besser: Ein Termin jagt den anderen.

Aber die Woche danach, wenigstens die zweite HÀlfte, verspricht besser zu werden, denn am 14.Februar feiern wir unseren 2. Hochzeitstag. Die Kinder werden in der gleichen Woche ihren Ski-Urlaub mit Papa geniessen, so habe ich nicht mal schlechtes Gewissen, wenn ich an die Tage allein mit meinem Mann denke. Ich freue mich schon so darauf! Dieses Jahr machen wir keine sehr lange Reise, wir haben ein Zimmer in der SÀchsischen Schweiz gefunden, in Bad Schandau. Ich hoffe sehr, dass der Wettergott uns hold ist und wir vielleicht sogar ein wenig wandern oder wenigstens an der Elbe spazieren gehen können.

Vorher muss ich aber noch einen SpĂ€tdienst meistern, die Schulung am Donnerstag zwischen 13:00 und 18:00 sowie am Samstag zwischen 7:30 und 14:00 Uhr ĂŒberstehen und auch den Geburtstag von Stephanie gebĂŒhrend feiern. Sie wird am 6. Februar schon 12 Jahre alt. Danach darf sie wesentlich mehr Filme anschauen als bis jetzt, denn wir achten recht penibel auf die FSK-Vorgaben.

Ein paar Geschenke fĂŒr sie liegen schon im Hause verteilt, am Montag, wenn ich mit Andrea bummeln gehe, werden die restlichen besorgt.



2008 24.
Jan.

Heute habe ich mal wieder SpĂ€tdienst in der Firma gehabt. Es trifft alle Auftragsbearbeiter nach Plan 1-3 mal im Monat. Im Januar habe ich das VergnĂŒgen zweimal, in Februar ĂŒbrigens auch (heute gab es den neuen SpĂ€tdienst- und Urlaubsplan, welchen ich noch meinem geliebten Terminverwalter geben muss).

Es heisst, man kommt zum Arbeiten nicht um 8 Uhr wie sonst, sondern um 10, muss dann aber bis 18:30 Uhr bleiben. Sinn und Zweck der Sache ist, dass in der Firma immer einen kompetenten Ansprechpartner geben soll, was ja nicht falsch ist – man arbeitet eben kundenorientiert.

Aber heute habe ich mit etwas Neid an meine familien – und / oder kinderlosen Kollegen gedacht. Sie kommen immer noch etwas verschlafen in die Firma rein, quasi mit dem Schlafsand in den Augen. Was passiert aber an solchen Tagen mit mir?

Ich stehe natĂŒrlich mit meiner Familie um 6:15 auf, decke den FrĂŒhstĂŒckstisch, esse mit ihnen (ich geniesse es auch :0). Wenn sie alle aus dem Haus sind fange ich mit diversen Aufgaben an, welche ĂŒberall auf mich warten.

Heute war das Haaretönen angesagt, weil die grauen Haare einfach zu viele geworden sind. Vor dem FrĂŒhstĂŒck habe ich schon die Waschmachine eingeschaltet, also nach dem Duschen als das Maschinchen fertig war erst die nassen Klamotten geholt und aufgehangen. Die Blumen im Schlafzimmer sind vertrocknet – Wasser holen, Blumen giessen. Ein Brief an die Mutter ist lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, also habe ich ihn geschrieben. Eine Freundin hat bald Geburtstag, Frau ist ja anstĂ€ndig und versucht wenigstens hin und wieder rechtzeitig daran zu denken und schreibt eine GlĂŒckwunschkarte, welche man vorher in der Kiste mit allen möglichen Karten mit viell Liebe und Zeit ausgesucht hat.

Zwischendurch muss man sich anziehen und paar Striche im Gesicht malen, damit die Kollegen keinen Schock bekommen.

Ein Blick auf die Uhr – ups, in 10 Minuten musst du los! Schnell noch Obst fĂŒr die Arbeit mundgerecht geschnitten, denn Frau möchte sich ja halbwegs gesund ernĂ€hren. Jacke, MĂŒtze, Stiefel und ab zum Auto in die Garage! Aber der Timing war perfekt, denn punkt 10:00 Uhr stand ich in der Firma und habe die Kollegin im Sekretariat begrĂŒĂŸt.

So betrachtet, hat man schon vor der Arbeit die erste Schicht hinter sich, nĂ€chste Woche am Mittwoch habe ich wieder SpĂ€tdienst – es wartet noch viel Arbeit auf mich in dem Haus :0)



2007 26.
Dez.

Es ist der Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages, morgen geht es wieder ins BĂŒro.

Wir haben uns aber ganz gut erholt und viel Spaß in den vergangenen Tagen gehabt.

Am Heiligabend habe ich noch auf die Schnelle Mineralwasser und die Pute besorgt. Mineralwasser war vergleichsweise eine einfache Übung – im GetrĂ€nkemarkt ging es alles ganz schnell. Danach war ich im „Kaufland“, habe mir ganz schnell den TK-Weihnachtsvogel ausgesucht und anschließend 20 Minuten in der Schlange an der Kasse verbracht. Alle Kassen waren offen, es gab sogar Einpackhelferlein, die meisten Leute haben nur paar Sachen eingekauft, aber es waren eben jede Menge Menschen in dem Laden. Unsere MĂ€dels haben zwischenzeitlich den Rest der AufrĂ€umarbeiten erledigt.

Um 13:45 sind wir in die Briesnitzer Kirche gegangen, um das Krippenspiel zu sehen, welches um 14:30 losgehen sollte. Wir waren keine Minute zu frĂŒh, um ein paar halbwegs gute PlĂ€tze zu besetzen, denn wir brauchten noch einen Sitzplatz fĂŒr unseren ukrainischen Gast – Khrystyna, welche in Dresden als Austauschstudentin gelandet ist.

Nach dem Krippenspiel gab es erst das Weihnachtsprogramm der MĂ€dchen, dann die Bescherung. Die Geschenke waren wie auch in den vergangenen Jahren immer einzeln ausgepackt. Ich habe meinem Mann ganz uneigennĂŒtzig 2 Karten fĂŒr das neue Programm von Michael Mittermeier geschenkt :0)

Das Meiste haben wie immer Kinder abgestaubt, aber auch fĂŒr unseren Gast gab es paar Überraschungen, sie hat ihrerseits ebenfalls etwas zu unserem Geschenkeberg beigetragen.

Nach der Bescherung gab es traditionellen russischen Kartoffelsalat mit Erbsen dazu BockwĂŒrstchen. Danach haben wir Kinder zu der nĂ€chsten Geschenke-Runde zum Papa gebracht. Sie bleiben dort bis zum 2.1., am Tag danach geht wieder die Schule los.

Khrystyna blieb bei uns, wir haben mit ihr gestern einen Spaziergang im Schnee in Rehefeld gemacht, ansonsten haben wir zusammen einige Filme angeschaut, sich gut unterhalten und die Pute „geschlachtet“. Heute nach dem FrĂŒhstĂŒck ist sie wieder in die Studentenwohnung zurĂŒckgegangen, da sie noch lernen und auch die Sachen fĂŒr die Fahrt nach Hause packen musste.

Carsten und ich haben die „Miss Marple“-Box mit 4 DVDs eingeweiht und zwei wunderschöne Filme mit der fantastischen Dame angeschaut. Der Nachmittag gehört, wie man es sehen kann, dem Rechner.

Einige Bilder von unserem Heiligabend habe ich bei Flickr in „Familienleben“ reingestellt, viel Spaß beim Schauen! http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/



2007 23.
Dez.

Es ist wieder eine Woche vorbei und somit sind wir bei dem 4. Advent gelandet.

Im Topf köcheln die Kartoffeln fĂŒr unser Heiligabendschmaus – Kartoffelsalat und WĂŒrstchen. Außerdem ist ein Großputz geplant, die Kinder sind ebenfalls eingeweiht. Mein Mann darf sich davon befreien lassen, denn er hat in den vergangenen Tagen sein Können als Handwerker und leidenschaftlicher Bastler bewiesen.

Unser PC-Raum ist komplett umgestaltet, alte Technik ist raus, es gibt eine nette Ecke fĂŒr meinen Schatz, die provisorisch ĂŒberall hĂ€ngende Kabel sind verschwunden, es sieht alles wunderbar aufgerĂ€umt aus. Nur in dem Keller ist es derzeit ein wenig eng – das steht die alte Technik zusammen mit den alten Möbeln. In der nĂ€chsten Woche sind viele Fahrten zum Wertstoffhof eingeplant :0)

Gestern haben wir den Großeinkauf erledigt, mit den Kindern „Bee Movie“ angeschaut, auf dem Weihnachtsmarkt im Elbe-Park gegessen und einfach die Zeit zusammen genossen. Abends war Carsten wieder am Basteln im Computerraum und MĂ€dels haben mit mir „My Fair Lady“ geguckt.

So finde ich die Weihnachtszeit echt schön! Nun muss ich noch die von mir ĂŒberall im Haus versteckte Geschenke zusammensuchen und einpacken, das Essen vorbereiten und heute abend möchten die Kinder „Carcassonne“ spielen.



2007 17.
Dez.

Das dritte Adventswochenende ist jetzt auch vorbei. Wir haben ganz brav alle drei Teelichter in unserem AdventskerzenstĂ€nder angezĂŒndet und beim Kerzenschein am Sonntag mit den Kindern zu Abend gegessen.

Die Kinder waren an diesem Wochenende beim Papa. Das haben Carsten und ich richtig ausgenutzt, um noch ganz viele Sachen zu erledigen. Am Freitag abends waren wir im Kino und haben „Hitman“ – ein Actionfilm – angeschaut. FĂŒr sein Genre war er ganz gut gemacht.

Empört war ich nur darĂŒber, dass man die russische Sprache völlig misshandelt hat. Man hat den Film in Bulgarien gedreht, in Sofia, man hat diese Stadt aber aller Welt als St.-Petersburg verkauft. Dazu kam noch, dass solche Sachen wie Theater oder Briefkasten logischerweise in Bulgarisch beschriftet warn. Klar, nutzen Bulgaren auch kyrillisches Alphabet, aber es ist eine andere Sprache! FĂŒr den normalen „West“ – Verbraucher ist der Unterschied gar nicht prĂ€sent, aber ich fĂŒhlte mich auf den Arm genommen.

Am Sonnabend habe ich mich hingesetzt und jede Menge Postkarten geschrieben, welche ich heute rausschicken werde, in der Hoffnung, dass sie noch halbwegs rechtzeitig bei den Freunden auf der ganzen Welt eintrudeln.

Den Samstagnachmittag haben wir mit dem Besuchen der WeihnachtsmĂ€rkte verbracht. Erst waren wir in Bautzen, fanden den Weihnachtsmarkt aber eher enttĂ€uschend: zu wenig los, zu wenig Sachen aus der Region. Dennoch fanden wir den Stand mit Tiffany-AufhĂ€ngern, weshalb wir eigentlich dorthin gefahren sind und haben die Geschenke fĂŒr unsere Long Island-Gastfamilie gekauft. Danach sind wir zum Striezelmarkt gefahren. Dort war bei den Futterbuden kaum durchzukommen, aber andere Sachen konnte man ganz gut anschauen. Wir haben dieses Jahr sogar einen „Halloren“ – Stand entdeckt, wo wir uns mit den neuen Sorten der leckeren Pralinen eingedeckt haben.

Am Sonntag war die Arbeit angesagt: Carsten hat das Haus neu verkabelt, denn jetzt ist wirklich höchste Zeit unsere Computerwirtschaft zu modernisieren und auch Stephanie ans Netz zu bringen. Ich habe derweil die PlĂ€tzchen gebacken: ganz normale MĂŒrbeteigkekse, Marzipankringel, Elisen-Lebkuchen, Kokosmakronen und Rosinentaler.

Heute werden MÀdels und ich all die PlÀtzchen-Berge dekorieren und dann sind sie auch zum Essen freigegeben :0)