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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 15.
Dez.

Fenster sind für mich so etwas wie die Augen eines Hauses. Mal ganz ehrlich, wer von euch guckt nie in fremde Fenster hinein ?    😉    Ich gebe zu, ich mache das ziemlich oft    😀
Unser eigenes Fenster wird übrigens auch sehr häufig fotografiert. Das war schon im Haus so und bleibt auch in der Wohnung bestehen. Keiner kann eben unseren beiden süßen Katzen widerstehen    😉

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Den Leuten ist die Wirkung ihrer Fenster durchaus bewusst. Viele von uns bringen durch die gerahmten Glasscheiben ihrer eigene Persönlichkeit zum Ausdruck. Dieses Fenster hier fand ich sehr warm und gemütlich gestaltet:

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Auf welche Art von Humor die Leute hinter diesem Fenster stehen, ist gleich auf den ersten Blick offensichtlich:

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Ich würde schätzen, hinter diesen Fensterscheiben legt man im Alltag sehr großen Wert auf Symmetrie und Ordnung    😉

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Hier dagegen herrscht das kreative Chaos    😉

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So viele Pflanzen würden bei mir (leider) gar nicht überleben …

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… aber für so viele Bücher hätte ich bestimmt auch eine Ecke freigemacht    😉

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Es ist aber nicht nur das interessant, was die Fenster vom Inneren offenbaren. Sie selber können ebenfalls eine wahre Schönheit sein:

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Eine passende Umrahmung in Stein und Stuck bringt selbst die schlichte, geradlinige Gestalt richtig zur Geltung:

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Holz ist da ebenfalls ein sehr schmucker Begleiter! Egal ob in eine runde Form gebracht …

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… oder in eine eckige und kantige:

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Leider behält Holz seine schicke Form nicht für alle Ewigkeiten:

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Und manchmal kann bei Fenstern auch das Glas weg sein. Dann muss man versuchen, einen adäquaten Ersatz zu schaffen:

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Oder man macht die Fenster einfach ganz dicht …

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… bevor sie im wahrsten Sinne des Wortes eine unendliche Leere ausstrahlen:

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Aber, es gibt ja zum Glück Fensterläden und oft genug gibt es sie mit sogenannten Ladenmännchen als Begleitung – ich liebe sie    :verliebt:

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Und weil sie so toll sind, gibt es hier noch eines in „Gold“    😀

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Aber nicht alle Fensterläden brauchen einen Ladenmännchen als Sahnehäubchen. Viele von ihnen punkten bereits durch ihre kräftige Farbe, z.B. in Rot …

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… oder auch in Grün:

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Zudem gibt es ja nicht nur kleine und schnucklige Fenster an Wohnhäusern – auch riesige Industriegebäude kommen durch speziell in Form gebrachtes Glas schöner zur Geltung:

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Übrigens, manche Fenster suchen sich auch ein außerordentliches Plätzchen am Haus:

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Andere bekommen eine zweite Chance als passenden Rahmen für die eine oder andere Lebenserkenntnis:

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Und am Ende meiner November-Ausstellung liefere ich nun den eindeutigen Beweis, dass Fenster wahrhaftig die Augen des Hauses sind    😉

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Ich finde immer, dass Hausdächer dadurch sehr menschlich aussehen    😉

Und da wir gerade mittendrin im Dezember sind, möchte ich natürlich auch dazu ein passendes Fenster zeigen und allen eine schöne Adventszeit wünschen!

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Ich werde derzeit an meinem nächsten Fotoprojekt „Scheibchenweise“ arbeiten, damit ihr im Januar auch wieder etwas zum Anschauen habt    🙂



2015 13.
Dez.

Eigentlich denkt man, dass der Dezember sozusagen der Freitag des Jahres ist und dass man seine Zeit dafür verwenden sollte, all die Sachen zum Abschluß zu bringen, welche man in den vorherigen 11 Monaten angefangen hat. Aber das Leben bietet auch am Jahresende jede Menge Neues:

1.) Carsten und ich durften bei der Premiere-Lesung des Erstlingswerks von Sabine Dreßler als Gäste mit dabei sein. Sie hat sich für ihre Buchvorstellung einen für uns ganz neuen Ort ausgesucht, der Name passte aber perfekt zum Ziel –> Hole of Fame   😉
Das Buch von Sabine ist eigentlich nicht nur 1 Buch, nein es ist ein Zwiebook. Ich glaube, ich kann das am einfachsten mit einem Bild erklären   😉

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Es sind zwei vollständige Bücher („Therese“ & „Andererseits – Ausschweifungen im Paradies“) in einem Einband und das Ende jeder Geschichte hat seinen Abschluss somit platztechnisch immer in die Mitte des Druckwerks … man kann es damit sogar von beiden Seiten anfangen zu lesen. Durch Phrase4-Lesungen kenne ich bereits einige Kapitel aus beiden Werken und freue mich, dass ich nun die Wissenslücken bei jeder Story schließen kann.

2.) Ich habe übrigens bereits vor der Veröffentlichung ehrenamtlich zwei Geschichten daraus ins Russische übersetzt. Denn diese Geschichten sind im Rahmen des Projekts D, welches sich der Verbesserung der Völkerverständigung zwischen Deutschland und Russland widmet, nach Sibirien und Fernosten gefahren, um dort an diversen Unis vorgetragen zu werden. Am Samstagabend lauschten wir in der Veränderbar den Reiseeindrücken der drei Dresdner Musiker und es war, glaube ich, nicht nur für Stefan und Martina von „Die Ukrainiens“ und Wilhelmine von „Baran Butz“ ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch für die Zuhörer ihres Fotovortrags    😉
Bei ihren Ausführungen war auch für mich die ein oder andere neue Information dabei, sodass ich sogar schon manches für eine Vertiefung meines Wissens nachgeschlagen habe.

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3.) Ein weiteres Novum ergab sich für mich beim Backen der OLCA-Weihnachtsplätzchen. Ich habe von meiner Freundin Kerstin aus Wiesbaden zum Geburtstag ein Ausstechförmchen im Bärchenform bekommen … das musste ich nun natürlich einweihen    😀
Ich muss gestehen, die vorgefertigte Augen aus dem „Kaufland“ sind etwas zu groß für die zarten Keksbärengesichter    😉

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Irgendwie erinnerten sie mich mit diesen Glubschies an die berühmte Katze von Simon    :unschuldig:

Und da am Ende eine Packung dieser Augen nicht für alle Bären gereicht hat, gab es am Ende sogar ein paar Bären a la Minions – einäugig. Als auch die mir ausgegangen sind, bastelte ich ganz am Ende einfach auch welche nur mit bunten Streuseln    😉

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4.) Zu guter Letzt gibt es von unserer Familie einen neuen Weihnachtsgruß, welcher hier angesehen und bewundert werden kann.

Ich finde, dass waren ganz schön viele neue Sachen und Erlebnisse für die viertletzte Woche des Jahres    😉    und nun kann ich mich wieder den altbewährten Dezemberritualen, wie z.B. Weihnachtsgeschenke besorgen und mit Freunden durch die Weihnachtsmärkte stapfen widmen    🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch auch eine schöne Zeit auf den jahresendzeitbedingten Kaufveranstaltungen unter freiem Himmel und möge euch immer eine Handbreit heißer Glühwein, Punsch, Kakao oder Tee wärmen.



2015 06.
Dez.

Selbst wenn meine eigenen Feierlichkeiten beendet waren, stand wieder das Backen eines Gebutstagskuchens auf meiner To-Do-Liste, denn zum 1.12. hat die Lesebühne Phrase4 zum Feiern ihres 2. Geburtstages eingeladen. Deshalb bat ich an dem besagten Dienstag sogar um Verständnis meiner Russischkurs-Teilnehmer, damit ich eher als sonst meine Unterrichtszeit beenden und rechtzeitig zur Geburtstagsfeier auftauchen konnte. Ich bin sehr dankbar für Carstens Unterstützung, denn er war mit unserem SMART pünktlich um 20 Uhr am VHS-Gebäude und hat mich abgeholt. Er vergaß auch nicht, den fertigen Kuchen und meine Kamera mitzubringen. Die Götter des Straßenverkehrs waren uns dann auch noch so gnädig, dass wir trotz der knappen Zeit zwischen VHS-Ende und Lesungsbeginn rechtzeitig vor Ort waren. Ich konnte damit noch schnell den Geburtstagskuchen überreichen und schon ging es mit den Kurzgeschichten der vier Autoren los.

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Wie auch im letzten Jahr gab es diesmal sowohl neue als auch Wunschgeschichten aus den vorherigen Lesungen und es herrschte allgemein feierliche Stimmung im Publikum. Am Ende des Abends wurde ich sogar mit einem Dankeschönstrauß für meine Fotodienste überrascht!

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Dazu bekam ich einen selbstgebackenen Stollen von Lars Hitzing. Er hat sich nämlich vor einem Jahr gemerkt, dass ich immer ein sehr großes Interesse an so einem Backwerk habe    🙂
Plätzchen aus privater Eigenproduktion bekommt man ja immer wieder, aber einen selbstgebackenen Stollen habe ich wahrlich zum ersten Mal in meinem Leben bekommen und ich freue mich schon so sehr darauf, ihn mit meinen Lieben bis zum letzten Krümmel zu verspeisen.

Am Donnerstag traf ich mit meinem großen Kind, um in Innenstadtnähe ein paar Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Auslöser war eigentlich die allgegenwärtige Werbung in der Stadt, dass Tranquillo einen Lagerverkauf veranstaltet. Dieser Laden hat tolle Möbelstücke und andere Einrichtungsgegenstände im Angebot und die Kleidung, welche sie verkaufen, ist sehr farbenfroh. Ich konnte diesmal für mich sogar ein Sommerkleid finden! Hoffentlich passt es dann immer noch, wenn es warm wird    😉
Danach schlenderten Andrea und ich noch gemeinsam durch ein paar weitere Läden, denn es ist immer schön, einen solchen Einkaufsberater zur Hand zu haben … besonders, wenn es um die Weihnachtsgeschenke für ihre eigene Schwester geht    😉

Am Samstagmorgen gab es bei uns zu Hause kein Frühstück, denn schon seit Wochen stand in unserem Familienplaner der Termin „Brunch mit IDC im Dubliner“. Wie ich schon mehrmals in diesem Jahr berichtete, feierte die Irish Dance Company Dresden ihren 10. Geburtstag mit einer, aus meiner Sicht spitzenmäßigen, Show namens „Treasure of The Celts – Ein Tanzmärchen„. Und nun wurde in Form eines gemeinsamen Brunchs im Restaurant The Dubliner ein großes Dankeschön an alle Tänzer und ihre meist unsichtbaren Helfer und Unterstützer ausgerichtet. Da auch ich bei diesem Verein oft als Helferlein bzw. Fotografin einspringe, durften Carsten und ich ebenfalls mit von der Partie sein. Es wurde ein äußerst gemütlicher Vormittag, mit leckerem Essen, vielen Gesprächen und natürlich dem einen oder den anderen kleinen Whiskey für mich    😉    schön war’s! Danke nochmals, dass wir dabei sein durften!!!

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Der Abend gehörte dann einer völlig anderer Art von Unterhaltung. Die Musikgruppe „Die Ukraniens“ veranstaltet eine Kneipentour zum Jahresende, nur leider waren deren andere Termine mit unseren bislang nicht kompatibel. Diesmal hat es aber gepasst und so gingen Carsten und ich ins Hechtviertel in die Kneipe „Zur Schmiede„. Als wie dort ankamen, war der Laden brechend voll! Allerdings trugen die meisten Leute statt Ukrainiens-typischer oder ganz normaler Alltagskleidung Zylinder oder andere Hüte sowie Zimmermannskluft! Wir dachten schon, wir haben uns geirrt, aber dann sahen wir zum Glück den Sänger der Ukrainiens    😉    und im Laufe des Abends stellte sich raus, dass diese Walz-Leute sich heute hier versammelten, um die Sesshaftigkeit einem ihrer Gesellen zu feiern. Nach 4 Jahren Wanderschaft hat dieser sich in Dresden niedergelassen und nun kamen die Freunde und Bekannten aus nah und fern, um in dieser Kneipe sechs von ihm gesponserte Fässer Bier auf seine Kosten auszutrinken! Ich hatte aber ebenfalls meinen Spaß und konnte bei dem einen oder anderen russischen bzw. ukrainischen Lied, welche das Besondere im Programm der Musikertruppe ausmacht,  fröhlich mitgrölen    😉

Ich fand die vergangene Woche echt klasse und freue mich schon sehr auf die kommende, denn auch diesmal verspricht unser Familienplaner einige interessante Treffen und Termine    😀



2015 29.
Nov.

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr große Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erfüllt, ich finde, sie wurden sogar übertroffen    🙂

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die Glückwünsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so süß! Carsten war sogar etwas übereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box überreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher in Bärenkopfform und einem Gutschein für zehn Besuche in der Salzgrotte auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern  bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen Überraschungen gefüllt ist, die ich im nächsten Monat nach und nach auspacken werde. Nur das Päckchen für den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein Moosbär, was nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich eine Moosfigur in Bärenform ist. Der braucht eben auch schon vor dem nächsten Monat etwas Wasser in seiner Schale, damit er nicht austrocknet    😉

Der Geburtstag selber war ein richtig schöner und gemütlicher Familientag! Am Anfang gönnten wir uns ein Frühstück vom Buffet in der „Planwirtschaft“ – kein Überangebot, aber alles, was man zum Frühstück braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker. Außerdem ich war echt froh, dass es dieses Möglichkeit überhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein Frühstücksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn für uns reserviert hatte    😉    denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den übrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern an diesem Nachmittag    😀

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu überholen, wurden schon bei den ersten Würfen jäh zerstört. Naja, hoffentlich lerne ich nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt    😉

Nach der sportlichen Betätigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zurück und nutzten die Gelegenheit über den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt hinter uns gelassen hatten. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer stärker zu regnen. Glücklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar Minütchen vorher als regenschützenden Unterschlupf für uns beanspruchen    🙂    für mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gemütlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt für ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie    :verliebt:

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der Küche verbracht, um für meine werten Gäste Borschtsch, Plow und Napoleon zu machen. Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gefüllte Eier konnte ich mein neues, in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische Küche“ nutzen. Da all das, was ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und Freude in Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, läßt es mich annehmen, dass mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat    🙂    Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich natürlich auch an den vielen schönen und liebevoll ausgesuchten Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gemütlich frühstücken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu Tränen gerührt haben. Zurück im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschließend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-ärgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo schön! Soll ich mal am Rande erwähnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe    😉    ?

Heute früh packte Stephanie dann nach dem Frühstück ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden. Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden    😉

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    😉

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Zudem war es so kalt, so dass man sich gegenseitig wärmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland    😉

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes Lebensjahr (45) verwandeln konnte. Und ich freue mich bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin werde ich allerdings noch verstärkt auf Geschenkejagd gehen müssen, denn die verstärkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. Glücklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche Päckcheninhalte es für meine Lieben geben soll    😉



2015 24.
Nov.

Die vergangene Woche hatte immer wieder einige schöne Momente für mich parat.

Der Mittwoch war in Sachsen frei, weil wir immer noch den Buß- und Bettag haben, wofür wir als Arbeitnehmer natürlich blechen dürfen. Aber so ein freier Tag im November, welchen Carsten und ich zum Lesen, Kochen und „Rocky“-Filme gucken genutzt haben, ist eigentlich schon eine äußerst schöne Unterbrechung der Arbeitswoche    😉

Am Donnerstagabend hatten wir zwei Besucher in unserer Wohnung, auf die wir uns immer freuen: Anna kam nach einem Spaziergang mit dem Hund vorbei. Leon war platt und beanspruchte für sich recht schnell einen Platz auf dem Teppich vor der Couch. Diese als solche gehörte aber ganz alleine Anna und mir, denn da Carsten wusste was wir vorhatten, flüchtete er vorsichtshalber ins andere Zimmer. Ich habe während unserer Ukrainereise auf einem Markt ein paar CDs mit Liedern aus den 70ern, 80ern und 90ern mitgebracht. Wohl gemerkt, alle Lieder sind aus der guten, alten Sowjetzeit, aber zum Glück nicht allzu arg patriotisch    😉
Für diese Hör- und Erinnerungsfreuden trafen Anna und ich uns schon einmal, denn es ist sehr interessant, die Lieder anzuhören, zu erraten und die persönlichen Erinnerungen, welche mit diesen Liedern verknüpft sind, zu teilen – es macht uns beiden enorm viel Spaß    🙂    und natürlich haben wir bei etlichen selber mitgesungen … worauf Leon nach einer gewissen Zeit seine müden Glieder vom Teppich erhob und sich in Carstens Nähe schleppte, wo er weder die alten Musikschinken, noch unser fröhliches Gebrüll anhören musste    🙂
Die ersten 210 Lieder, welche dank MP3-Format alle auf eine CD passten, konnten wir inzwischen durchhören, aber wir haben noch eine weitere, allerdings mit nur 136 Liedern, da liegen    😀

Am Feiertag und Wochenende tauchten Carsten und ich ebenfalls in die Nostalgie der 80er/90er ein, denn die DVD-Box „Rocky-Saga“ wartete eigentlich schon etwas länger auf ein Ansehen. Ich wusste zwar im Großen und Ganzen noch, um was es in den Filmen 1-4 ging, aber da ich sie zum letzten Mal vor über 20 Jahren angesehen habe, konnte ich mich nicht wirklich an etwas erinnern. Nun bin ich wieder Up-to-Date bezüglich Adrian (seine Frau), Apollo Creed (Gegner in 1 & 2, Trainer in 3), Clubber Lang (Mr.T als Gegner in Teil 3), Ivan Drago (Dolph Lundgren als böser, russischer Gegner in Teil 4), Tommy Gunn (Rockys Trainerdebüt in Teil 5) und Mason „The Line“ Dixon (Rockys Computergegner in Teil 6)    🙂    … darauf eine Rocky-Fanfare !!!

Zum „Ausgleich“ schauten wir uns am Sonntagabend einen etwas anspruchsvolleren Streifen auf DVD an: Die Frau in Gold. Wer sich für das Thema Kunstraub und im Allgemeinen die Verbindung zwischen unseren Zeiten und dem Zweiten Weltkrieg interessiert, soll diesen Film nicht verpassen. Ich fand, er ist sehr gut gemacht und Helen Mirren halte ich ohnehin für eine großartige Schauspielerin.

Auch wenn es scheinen mag, wir haben allerdings nicht nur Filme geschaut. Am Sonntagvormittag bekamen wir überraschend eine spontane Einladung in die Comödie Dresden, wo am Nachmittag richtig „Heiße Zeiten“ erlebt werden konnten    🙂    Gundel und Peter haben nach einem Geburtstagsgeschenk für mich gesucht und kamen auf die Idee, zu fragen, ob ich ein Problem damit hätte, mein Geschenk schon ein paar Tage vorher zu erhalten    😉    … hatte ich natürlich nicht und so genossen wir zu viert eine lustige Vorstellung über den Umgang mit und die Überraschungen zu den Wechseljahren. Nun weiss mein Mann, worauf er sich bei mir über kurz oder lang einstellen darf    😉    Ich bin den beiden sooooo dankbar, dass sie diese geniale Idee hatten, mit uns spontan ins Theater zu gehen – es war ein toller Nachmittag!

Ansonsten haben Carsten und ich die letzten Tage etliche Spaziergänge unternommen, damit ich Bilder für mein Monatsprojekt „Fensterleben &  -läden“ durch die Linse sammeln konnte. Bei unseren Streifzügen durch Striesen zeigte es sich für uns deutlich: der November war insgesamt sehr warm geraten. Das hat offensichtlich aber nicht nur den Menschen gut getan, den anscheinend ist die Natur wohl auch obgleich dieser Temperaturen voll reingefallen    😉

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Dieses Bild habe ich am Sonntagvormittag, den 22.11. aufgenommen !!! Aber nun ist es auch bei uns in Dresden sehr viel kälter geworden und ich hoffe, dass das Bäumchen diese Wetterkapriolen ohne Schäden übersteht …

Bei den Spaziergängen haben wir übrigens auch diese Komposition auf dem Barbarossaplatz entdeckt.

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Wer lange Zeit auf dieser Bank verbringt, wird zwangsläufig zum Baumrindenexperten, denn irgendwas anderes sieht man bei dem Standort kaum    😉    da hat man wohl nicht nur sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf, sondern gleich den ganzen Baum    😀

Die jetzige Woche wird für mich übrigens auch weiterhin positiv verlaufen – trotz immens vollem Terminplan. Ich freue mich wie Bolle darauf, dass Stephanie wieder für ein paar Tage zu uns ins Apartamento OLCA kommt, dass ich am Donnerstag und Freitag frei bekommen habe, dadurch meinen Geburtstag am Donnerstag von morgens bis abends mit meinen drei Lieben verbringen kann, am Tag danach so viel Zeit zur Verfügung habe, um für den Freitagabend leckere Sachen für meine Geburtstagsfeier mit Freunden zu kochen und natürlich freue ich mich unendlich auf den feierlichen Abend als solches – das muss eine besonders schöne Woche werden!



2015 15.
Nov.

Inspiriert durch das Bühnenprogramm „Treasure of the Celts – Ein Tanzmärchen“ von der Dresdner Irish Dance Company am letzten Wochenende, habe ich mir gedacht, dass ich eine Fotoserie von meinem Shooting am 25. Mai diesen Jahres ebenfalls zu einem Märchen zusammensetzen kann. Die beiden Modells sind dabei nur zufälligerweise    😀    auch aus dem Hopserensemble des oben genannten Irish-Dance-Märchens, bei dem sich die Menschen der „Grünen Insel“ durch die Einflussnahme von Elfen und einem Kobold auf die Suche nach dem Schatz der Kelten begeben und musikalisch um die Welt reisen. Ich würde euch ja gerne nahelegen, dieses Stücke ebenfalls zu besuchen, aber leider gab es im Stadtkulturhaus Freital nur zwei Auftritte aufgrund des 10-jährigen Vereinsjubiläums des IDC – die Premiere am 7. zu der wir anwesend sein durften und die Zugabevorstellung am 8.11. … so müsst ihr, liebe Leser, wohl zwangsläufig auf die hoffentlich bald erscheinende DVD/BluRay in 3D und DTS-Surroundsound warten   😉

Nun aber zu meiner Geschichte:
Es war einmal eine Waldelfe. Die echten Namen nennen ihre Elfen nie, deshalb werden wir sie Yrlissa taufen. Sie lebte ganz für sich allein in einem wunderschönen Wald und hatte darin einen Lieblingsstein zum Sitzen und Träumen.

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Zum Wald gehörte auch ein verzauberter See, dessen Oberfläche ruhig und verschlafen zum Verweilen einlud. In letzter Zeit schaute Yrlissa immer öfter sehnsüchtig hinein und wünschte sich, darin nicht nur immer ihr eigenes Spiegelbild zu sehen.

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Denn so schön ihr ruhiges und gelassenes Waldleben auch war, so fühlte sie sich an manchen Tagen doch ziemlich einsam und wünschte sich eine Freundin. Da ihr Herzenswunsch immer stärker und inniger wurde, ging er eines Tages in Erfüllung und Yrlissa sah an einem Baumstamm in ihrem Wald eine andere Waldelfe.

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Sie freute sich, war aber auch noch etwas misstrauisch, denn obwohl sie sich so sehr eine Freundin gewünscht hatte, wusste sie eben nicht, wir ihr Leben sich jetzt verändern würde. Deshalb näherte sie sich der zarten, jungen Elfe noch nicht an. Im Kopf der Yrlissa kreisten dabei ganz viele Gedanken: Wird das eine gute Freundin für mich sein? Sie sieht doch so unschuldig aus. Ist sie vielleicht zu zart besaitet und wird immer wieder eingeschnappt sein, wenn ich irgendwas Falsches mache oder sage? Und was wird nun aus meinen Traumstunden?

Am Ende steigerte sie sich so sehr in ihre Gedanken hinein, dass sie traurig wurde, anstatt sich über die Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches zu freuen. Da kam die Neue auf sie zu und tröstete sie, denn auch ihr war die neue Situation nicht ganz geheuer.

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So haben die beiden Elfen gemerkt, dass sie beide sehr gute Freundinnen sein können, wenn sie es nur wollen. Die neue Elfe hieß Malon und sie wünschte, einmal das ganze Waldreich von Yrlissa zu sehen. Dieser Wunsch war leicht zu erfüllen. Von einem Baum aus konnte man schon ganz weit in die Ferne blicken, ohne gleich die Baumwipfeln dafür erreichen zu müssen.

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Der verschlafene See hat Malon sehr beeindruckt, denn noch nie zuvor hat sie ihr eigenes Spiegelbild gesehen. Yrlissa freute sich aber am meisten darüber, dass sie an der spiegelglatten Oberfläche endlich in zwei Elfengesichter blicken konnte.

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Sie lasen stundenlang und sehr oft gemeinsam in dem Zauberbuch, welches jede Elfe in einem Versteck ihres Waldes liegen hat.

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Bei einer solchen Lesestunden kam Yrlissa ein neuer Gedanke in den Kopf, welchen sie natürlich sofort ihrer neuen Freundin anvertraute.

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Auch Malon fand die etwas verrückte Idee ihrer Freundin richtig gut. Soll ich euch den geheimen Gedanken dieser beiden Waldelfen verraten? Ich tu es. Sie wollten nämlich mithilfe von Magie ihre Elfentänze den Menschen, welche in der Nähe des Waldes lebten, beibringen.

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Es weiß sicherlich jeder, dass Elfen gern und mit einer eben elfengleichen Leichtigkeit über den Boden tanzend schweben. Nun ging es darum, die leichtfüßigen Schritte so anzupassen, dass auch die, im Vergleich zu Elfen eher schwerfälligen Menschen diese leicht erlernen könnten.

Es wurde geübt und geübt, einen Fuß vor den anderen gesetzt und immer wieder geschaut, wie die Tanzfigur nun wirkt.

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Jede Drehung musste so gut sitzen, dass man diese nicht nur als Elfe ausführen vermochte, sondern dass sie auch „menschentauglich“ war.

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Selbst wenn die Aufgabe noch so ernst war, Yrlissa und Malon hatten viel Spaß dabei und gönnten sich hin und wieder sogar eine Blödelpause.

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Nach getaner Arbeit wurde wie immer reichlich Zeit zum Träumen genutzt. Nun saß Yrlissa aber nicht mehr allein auf ihrem Stein im Schatten der Bäume, sondern auf einer bunten Wiese mit ihrer Seelenschwester Malon.

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Nach diesen Mußestunden ging es immer wieder erneut zurück an die Arbeit, denn alle Tanzschritte mussten einfach perfekt werden … darin waren sich beide Freundinnen von Anfang an einig.

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Als sie sicher waren, dass ihnen das Vorhaben gelungen ist, die Elfentänze in menschliche Schritte umzusetzen, freuten sie sich vom Herzen.

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Die Menschen, welchen Yrlissa und Malon die Tänze zeigten, waren sofort von den neuen Möglichkeiten verzaubert und wollten diese ungewohnten Bewegungsabläufe mit Begeisterung sofort selbst erlernen. Und wer sehen möchte, was die menschlichen Tänzer am Ende daraus gemacht haben, sollte sich unbedingt diese Geschichte in Videoform ansehen.

Die Menschen waren glücklich und genau so glücklich fühlten sich die beiden Freundinnen, die Waldelfen Yrlissa und Malon. Und wer weiß, vielleicht denken sich die Zwei noch ein anderes Geschenk für ihre menschlichen Nachbarn aus und ich darf dann wieder darüber berichten … wir werden sehen.



2015 09.
Nov.

Die Straßen der Stadt waren schon dieses Jahr im Januar dran, im Oktober sind nun die Wege in der Natur an der Reihe. Und da ich schon seit Langem für meine Bilder Zitate bekannter Persönlichkeiten und andere gute Sprüche verwenden möchte, werde ich das bei dem aktuellen Thema nun tun    🙂


„Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist und hinterlasse eine Spur“
—   Jean Paul   —

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„Der gerade Weg ist der kürzeste, aber es dauert meist am längsten, bis man auf ihm zum Ziele gelangt.“
—   Georg Christoph Lichtenberg   —

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„Wer auf der Strecke bleibt, kommt dem Ziel oft näher.“
—   Dr. Hanspeter Rings   —

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„Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr.“
—   Jeff Taylor   —

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„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“
—   Johann Wolfgang von Goethe   —

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„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
—   Charlie Chaplin   —

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„Wer ein Ziel will, darf den Weg nicht scheuen, er sei glatt oder rauh.“
—   Theodor Fontane   —

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„Was uns oft im Wege steht, sind die Ziele anderer.“
—   Ernst Ferstl   —

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„Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.“
—   Peter Rosegger   —

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„Wer das Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben.“
—   Christian Morgenstern   —

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„Der Weg, den du einschlägst, hängt in erster Linie davon ab, wohin du gehen willst.“
—   Lewis Carroll   —

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„Der kommt am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht.“
—   Oliver Cromwell   —

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„Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.“
—   aus Rumänien   —

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Und zum Schluß kommt ein Spruch von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach:
„Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“

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Denn sie hat absolut recht, jetzt, wo ich euch einige Bilder zeige, vermisse ich das unaufhörliche Suchen nach schönen und interessanten Wegen beim Wandern mit den Freunden oder Spazierengehen mit meinem lieben Mann, welcher unter anderem für mein Fotohobby an einem freien Tag ganz früh aufgestanden ist, um mich zu begleiten. Glaubt mir, ich habe weitaus mehr schöne Aufnahmen zu diesem Thema als ich hier eingestellt habe    😉



2015 01.
Nov.

Es war mal wieder so eine Woche, die mit einer Vielzahl netter Begegnungen in unsere Familiengeschichte eingehen wird.

Manchmal ist auch eine ganz banale Sache, wie z.B. ein Laptop mit dem Hang nach ein paar Streicheleinheiten und Neuinstallationen, ein guter Anlass, ins Apartamento OLCA zu kommen. Also hatte Barbara am Montag ihren elektronischen Freund unterm Arm und während Carsten als Computertherapeut agierte, gönnten wir zwei Mädels uns eine schöne Tasse Tee und hatten etwas Zeit, um über alles Mögliche zu quatschen.

Am Dienstag waren meine Ferien als VHS-Lehrerin dann endgültig vorbei und meine Teilnehmer stiegen unter meiner Anleitung nach zweiwöchigen Pause in die Tücken und Fallstricke von Bewegungsverben bei der russischen Sprache ein. Es gab sogar einen Gasthörer, welcher, so wie es aussieht, vielleicht am Ende sogar noch zur Stammbesetzung meiner Russischklasse dazustossen möchte    🙂

Der Mittwoch hat bei uns normalerweise einen ziemlich festen Ablauf, zumindest in seiner zweiten Tageshälfte: ein 17:30-Bild für eine gleichnamige Facebook-Gruppe schießen und mit einem kleinen Erklärungstext hochladen, die anderen Bilder in der Gruppe angucken und wo es geht etwas kommentieren und so ab 20 Uhr die LoveFilm-DVD anschauen, welche an diesem Tag in unserem Briefkasten gelandet ist. Aber in dieser Woche ist vorher noch ein Termin dazwischengekommen – eine Tiefgaragenstellplatzbesichtigung. Nach unserem Umzug im November 2014 und als wir mit dem KIA auch noch ein zweites Auto hatten, fanden wir für unseren SMART-Cabrio nur einen TG-Platz ca. 2,5 km von unserer Wohnstätte entfernt. Da der Kleine nun seit Oktober aber zu unserem einzigen fahrbaren Untersatz mit einem Dach und vier Rädern geworden ist, suchten wir natürlich einen Stellplatz in der unmittelbaren Nähe unserer Wohnung. Die erste Möglichkeit, welche wir fanden, sah sehr vielversprechend aus, worauf wir auch schon schnellstmöglich den alten Platz gekündigt haben. Aber nach knapp einem Monat Hinhaltetaktik und einem ewigen HickHack um den (richtigen) Schlüssel zur Garage, hat Carsten sich doch nochmals umgesehen. Mit Erfolg! Der neue Platz in ca. 400 m Entfernung gefällt mir persönlich auch viel besser als der, mit welchem es ohnehin nicht geklappt hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir diesen jetzt auch bekommen. Drückt mal bitte die Daumen, ok    🙂    ?

Am Donnerstag trafen wir uns nach langer Zeit mal wieder mit Anne und Nao aus Frankreich. Sie waren für kurze Zeit in Dresden zu Besuch und haben netterweise an uns gedacht. Wir verbrachten mit den beiden sowie mit ihrer Gastfamilie und gleichzeitig Annes langjährigen Freunden einen wundervollen Abend im Viet Thanh Bistro.

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Der Freitagnachmittag gehörte wie immer dem Besuch beim Dönermann und einem chilligen Wochenendeinkauf im Kaufland gegenüber. Man merkte an dem Tag allerdings, dass das Gros der Menschen realisiert hat, dass am Samstag aufgrund des Reformationstages alle Läden geschlossen sein werden, denn es wurde eingekauft, was das Zeug hielt … und als ob es keinen Montag mehr geben würde! Hieß für uns: schnell rein, Einkaufszettel abarbeiten und schleunigst wieder raus …

Am Samstag hatten wir eine besonders interessante Herausforderung zu meistern: ein Familienshooting mit insgesamt 17 Personen im Alter zwischen 3 und 83 Jahren bzw. vier Generationen. Glaubt man den Rückmeldungen über die Fotos, haben wir es tatsächlich mit Bravur gemeistert! Der Termin stand schon seit ca. einem Monat und wir organisierten extra dafür einen entsprechenden Raum, der vor 10 Uhr „nur noch“ durch Carstens MacGyver-Geschick für das Ereignis entsprechend vorbereitet werden musste. Als Belohnung durfte er anschließend auch gleich noch als Lichtmodell herhalten …

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Meine Aufgabe war es ab dann, die Leute alle so weit davon zu überzeugen, dass sie auf den Bildern lächeln und mit offenen Augen in die Kamera gucken. Nachdem 120 Minuten später alles vorbei war, konnte die Technik und das Equipment wieder abgebaut und der Raum in seine ursprüngliche Gestalt gebracht werden – zum Glück war das innerhalb von nur 30 min erledigt.
Sorry, aber von diesem Ereignis kann ich leider keine Bilder zeigen, denn manche Familienmitglieder möchten nicht im Netz erscheinen – ich hoffe, ihr versteht das! Übrigens, ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich meinen handwerklich begabten Mann loben – ohne ihn hätte ich den Raum nie und nimmer so einrichten können, dass wir dieses Fotoshooting hätten darin veranstalten können!    *thumbs-up*

Nach getaner Arbeit gönnten wir uns ein Mittagessen beim Running Sushi und anschließend einen gemütlichen Spaziergang in der Innenstadt, denn auf dem Altmarkt fand gerade ein doch recht großer Stoffmarkt statt. Für mich kommt ein solcher allerdings etwas zu spät – ich würde behaupten so um die 3-4 Jahre zu spät – denn inzwischen hat mein Verlangen, neben meinen vielen zeitintensiven Hobbys noch irgendwas selber zu nähen, doch sehr stark nachgelassen    😉
Nach der Mittagsvöllerei war zuhause allerdings nur noch ein Verweilen auf der Couch oder dem PC-Stuhl möglich, höchstens noch unterbrochen durch gelegentliches Aufstehen und an die Tür gehen, wenn mal wieder Halloween-Kinder „Süßes oder Saures“ riefen.

Und heute? Heute wird zu Hause viel Kleckerkram erledigt und ein wenig gechillt – das muss ja schließlich auch mal drin sein    😉



2015 25.
Okt.

Wenn die Temperaturen sinken und man öfter mal aus dem Fenster nur das Grau der Regenzeiten sieht, genießt man die seltenen sonnigen Herbsttage um so mehr. Der gestrige Samstag war hierfür ein wirklich sehr gutes Beispiel. Schon gleich nach dem Aufstehen, als wir die Fenster aufmachten, wurden wir vom satten Herbstgold der Bäume aus unserem Innenhof angestrahlt.

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An solchen Tagen will man einfach nur noch nach Draußen! Glücklicherweise hatten wir uns schon vor ein paar Tagen für einen Spaziergang an der Elbe mit Anna und Leon verabredet. Leon war diesmal sogar ganz leger gekleidet    😉    der Hintergrund ist leider nicht so erfreulich: aufgrund einer Hundebeißerei hat er zur Zeit an der Flanke eine Wunddrainage, die er sich ohne T-Shirt herausziehen würde.

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Ich nutzte diesen Spaziergang auch ganz eigennützig dafür, weitere Bilder für mein aktuelles Monatsprojekt zu bekommen – „Naturpfade“ gibt es an der Elbe schließlich fast überall. Offensichtlich habe ich mich bei manchen Motiven aber zu lange aufgehalten, denn einen solch fordernden Blick kenne ich normalerweise nur von meinem Mann    😉    das sieht doch voll nach „Kommst du endlich auch mal nach?“ aus, oder nicht    😉    ?

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Aber es gab so vieles zu entdecken und ich wollte auch einfach mal das herbstliche Spiel mit den verschiedenen Farben im weichen Sonnenlicht genießen! Eine überraschende Entdeckung dabei kann ich sogar jetzt schon zeigen: Frühjahrsblüher im Oktober. Ist das eigentlich normal?!

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Gemütlich schlendernd kamen wir von der Waldschlößchenbrücke zum Flohmarkt an der Albertbrücke. Anna und ich schauten uns ein paar Kleinigkeiten auf den zahlreichen Ständen an und ich wäre bei einem sogar beinahe richtig schwach geworden: es gab dort Geschirr in Teddybärengröße. Ich konnte mich aber noch beherrschen, hab ich doch eigentlich noch genug Zubehör für viele weitere Bärenstorys    😉
Bei einem Obst- und Gemüsestand, welcher von polnischen Verkäufern aufgestellt wurde, haben Anna und ich aber ein paar Pflaumen gekauft. Die waren unglaublich saftig und lecker! Manche davon haben nicht mal den Weg nach Hause geschafft    😀

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Heute, nach der für unsere Körper ohne Nachwirkungen durchlebte Zeitumstellung, hatten wir genug Zeit, um einiges um uns herum aufzuarbeiten, so habe ich z.B. alles für den Russischunterricht am Dienstagabend vorbereitet und Carsten konnte das OLCA-Tagebuch wieder auf einen ganz aktuellen Stand bringen. Zudem blieb unsere Küche an diesem Sonntag kalt, denn Ines und Torsten haben schon lange von einem Fischrestaurant namens Schwindts vorgeschwärmt und ich bekam vor ein paar Tagen so großen Appetit auf leckeren Fisch, dass wir uns dort für heute Mittag einen Tisch reservierten. Wir wurden wahrlich nicht enttäuscht! Das Kellergewölbe ist sehr liebevoll und gemütlich eingerichtet und die Tischbeleuchtung wäre genau das Richtige für meine liebe Freundin Kerstin aus Wiesbaden    🙂

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Das Essen war richtig lecker und so geschickt portioniert, dass man es tatsächlich schaffen kann, eine Vor-, Haupt- und Nachspeise zu essen    😀    hier ein Bild vom Hauptgang:

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Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei meinem „Sturmsack“ mit Baileys und Waldfrüchten dann doch etwas geschwächelt und ihn mit meinem Mann freiwillig geteilt habe    😉

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Aber es war alles soooooo köstlich!

Den Rest unseres Wochenendes verbringen wir, wie man nach diesem Blogeintrag vermuten kann, ganz entspannt zu Hause. Ich hoffe, dass ihr an den letzten beiden Tagen auch eine Möglichkeit hattet, ein wenig zu entschleunigen und die schönen Seiten des Lebens nach euren Vorstellungen zu genießen    🙂



2015 20.
Okt.

Wer den Rechtschreibfehler in meiner Überschrift entdeckt hat, darf diesen behalten    😉    diesmal ist er wirklich so gewollt. Denn in der Tat war mein vergangener Sonntag voller irischer Klänge, Elfen, Kobolde und ganz vielen anderen Elementen der keltischen Kultur.

Denn die Irish Dance Company Dresden hat dieses Jahr ein Jubiläum: die Gruppe wird 10 Jahre alt! Um diesen besonderen Geburtstag würdig zu feiern, haben die Tänzer ein eigenes Tanzmärchen auf die Beine gestellt – Treasure of the Celts.  Sie haben das Projekt vor anderthalb Jahren geplant und nun befindet man sich damit auf der Zielgeraden. Die Vorstellungen werden am 7. und 8. November laufen und jetzt war es höchste Zeit für eine Generalprobe, bei welcher ich als Haus- & Hoffotografin dabei sein durfte    😀

Den letzten Regieschliff hat man Gyula Glaser überlassen – wer als Profitänzer bei „Magic of the Dance“ auftritt, ist im Showgeschäft definitiv kein schlechter Berater    😉

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Wie ihr bestimmt gemerkt habt, wurde zunächst noch ohne Kostüme geprobt, aber danach wurde die Bühnenwelt endlich bunt    🙂

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Es gibt allein bei den Röcken dieser Tanzrunde 16 unterschiedliche Farben!

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Manchmal dachte ich aber, dass meine Kameralinse spinnt und dass ich sogar im nüchternen Zustand alles doppelt sehe    😉

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Glücklicherweise wusste ich, dass bei der Aufführung auch Zwillingsschwestern mittanzen    😉

Die Probe hat von 9 Uhr bis nach 20 Uhr ganz schön lange gedauert, was natürlich nicht zuletzt daran lag, dass über 50 Beteiligte auf der Bühne ihr Können unter Beweis gestellt haben: Bauchtänzer, Standardtänzer, Linedancer und die jungen Irish Dancer von Flying Thunder Feet, welche diesen Namen definitiv verdienen!

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Ich gestehe, das ist gewiss nicht das ausdrucksstärkste Beweisfoto für fliegende ihre Blitzfüße, aber ich wollte nicht im schon im Vorfeld zu viel von der Show ausplaudern bzw. zeigen    😉

Ich kannte bereits schon vorab die Geschichte im Großen und Ganzen, aber vorgestern durfte ich sie endlich auf der Bühne sehen und fand das sehr kurzweilig. Naja, was soll man von mir erwarten – ich bin in meinem fortgeschrittenen Alter immer noch verrückt nach Märchen, egal ob gelesen oder gesehen    😀

Am Ende eines langen Probetages saßen die Tänzer schließlich auf der Bühne und ihre Füße qualmten, aber ihre Gesichter waren glücklich    🙂

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Nun werden noch die letzten Tipps von Gyula bei den Vorbereitungen eingearbeitet und ich freue mich schon auf den ersten Novembersamstag! Das wird bestimmt märchenhaft schön    🙂
Ich habe übrigens am Rande mitbekommen, dass man für beide Tage noch Karten ergattern könnte … also falls noch jemand an diesem Novemberwochenende nichts anderes vorhat, hätte er noch die Chance, bei einer der beiden Vorstellungen mit dabei zu sein    😉