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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 29.
MĂ€rz

Wenn jemand denkt, dass TeddybĂ€ren immer nur auf der Couch sitzen und schön aussehen tun, dann kann ich, Heini, sagen: Das stimmt nicht! Bei uns kĂŒmmern sich Kleiner Dinkelmann und ich immer wieder aufs Neue um diverse Festvorbereitungen. Ihr erinnert euch ja noch ganz sicher an die BaumschmĂŒckaktion zu Weihnachten, oder? Nun steht das Osterfest quasi vor der TĂŒr und ich fĂŒhlte mich verpflichtet, endlich einmal alles fĂŒr ein schönes Fest in die Tatze zu nehmen. Na, was ist wohl das Wichtigste zu Ostern? Klar doch, die bunten Eier!

Die blassen Versionen musste ich ja erst einmal organisieren.

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So ein Wagen voller Eier zu ziehen ist fĂŒr einen kleinen, weichen BĂ€ren wie mich, schon ein echt hartes StĂŒck Arbeit! Zum GlĂŒck kann ich immer auf meinen besten Kumpel, den Kl. Dinkelmann zĂ€hlen. Er schob den Wagen mit voller (Nasen-)Kraft mit an:

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Zu zweit hat es schon wesentlich mehr Spaß gemacht, wir konnten den Wagen sogar ein wenig mit BlĂŒmchen schmĂŒcken, denn schließlich ist ja endlich auch mal der FrĂŒhling bei uns angekommen:

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Sogleich kamen wir bei den Osterhasen an und haben ihnen unsere Eier vorgelegt:

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Sie haben echt sonnige GemĂŒter und es war so einfach, mit ihnen alle unsere WĂŒnsche zu besprechen:

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Sie waren sogar schon supergut vorbereitet und das Bemalen konnte gleich beginnen:

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Schon bald kam ein neugieriges SchÀfchen dazu, um die Osterhasen bei der Arbeit zu beobachten:

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Kl. Dinkelmann und ich fanden das SchĂ€fchen sehr sĂŒĂŸ und haben es mit unsere BlĂŒmchen gefĂŒttert:

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Danach haben wir es noch gaaaaanz lange gestreichelt, denn das Fell war so herrlich weich! Kl. Dinkelmann fand, dass das SchĂ€fchen außerdem richtig schön nach FrĂŒhling riecht:

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Die Zeit beim Streicheln verging sehr schnell. Die fleißigen Osterhasen prĂ€sentierten schon bald ganz stolz ihr Werk:

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Wir begutachteten deren Arbeit aus der NÀhe und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Besonders das hellblaue Ei hat uns beiden gut gefallen. Mir fiel da nÀmlich noch ein, dass Blau die Lieblingsfarbe von meiner Ines ist. Es hat aber ganz lange gedauert, bis Kl. Dinkelmann sich von diesem Ei zugunsten meiner Liebe trennen konnte:

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Das SchĂ€fchen hat die Eier auch bewundert und offensichtlich fĂŒr richtig schön befunden. So wurde es zumindest von einem der Osterhasen gesagt:

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Der Eimer war fĂŒr uns kleine Teddys viel zu schwer, deshalb sagte ich zum meinen besten Kumpel: „Dinkelmann, hol schon mal den Wagen!“ Das hat er superschnell gemacht:

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Da hat sein Herausklettern und das Umladen der Eier irgendwie lÀnger gedauert. Aber was lange wÀhrt, wird ja endlich gut:

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Nun mussten wir unser wertvolle Fracht bloß noch heil nach Hause bringen. Kl. Dinkelmann hatte die anspruchsvolle Aufgabe, darauf zu achten, dass kein Ei herunterrollt. Er legte sich beim Aufpassen ja wirklich richtig rein!

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Unterwegs habe ich noch die Lieblingsblumen von meiner Ines entdeckt – Tulpen! Ich wollte fĂŒr sie die Schönste aussuchen. Das ging von unten nicht, deshalb musste ich nach oben klettern:

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Als ich dann auf dem Tulpenbaum ganz oben saß, merkte ich, dass sie alle wunderschön sind! Wie sollte ich da die Schönste finden?!

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Alle Tulpen pflĂŒcken und ohne Schaden zu Ines zu bringen konnte ich leider wirklich nicht machen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich fĂŒr sie ein Foto mit den Tulpen und auch mit unseren wunderschönen Ostereiern mache, um es ihr dann zu Ostern schenken    🙂

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Ich hoffe, sie freut sich ĂŒber dieses Bild! Und allen anderen wĂŒnschen Kl. Dinkelmann, ich und der Rest unserer BĂ€renfamilie ein buntes, sonniges und kuschliges Osterfest!



2015 22.
MĂ€rz

Diverse Termine in meinem Leben haben schon immer eine seltsame Eigenschaft: Sie treten meistens als geballte Ladung auf. So war das auch mal wieder in der vergangenen Woche. Es kamen einige schöne Veranstaltungen zusammen, welche ich nicht verpassen wollte. Ergo wurde meine Lese- und Schlafzeit ziemlich knapp, dafĂŒr aber durfte ich allerhand interessante und witzige Sachen erleben.

Der Dienstag war der Dritte in diesem Monat, also hieß es fĂŒr mich, dass es mal wieder an der Zeit ist, 8 kurze und kurzweilige Geschichten bei der Phrase4 in der VerĂ€nderbar zu hören. Wenn man schon nicht dazu kommt, selber zu lesen, so kann man sich doch auch etwas Neues direkt von Autoren vorlesen lassen    😉
Die Phrase habe ich allerdings etwas zu spĂ€t entdeckt, was fĂŒr mich aber persönlich nur halb so wild war, denn diesen leckeren Erdbeerwein hatte ich bereits im April 2014 schon mal als Hauptpreis gewonnen    🙂
Aber ich habe an diesem Abend beim Zuhören durch mein Lachen auf jeden Fall mindestens eine weitere Lebensstunde dazu gewonnen – besonders eine Hundegeschichte von Lars Hitzing hat sehr viel dazu beigetragen. Und es ging offensichtlich nicht nur mir so:

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Am darauffolgenden Mittwoch durfte ich als Gast bei einer kleinen, internen St. Patrick’s Day-Feier der IDC-HĂŒpfer mitmachen. Ich habe dazu einen Kuchen mit Kleeblatt beigetragen:

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Carsten hat mir beim Glasieren und Modellieren geholfen    🙂    … das Grundrezept des Kuchens findet man hier. Diesmal habe ich einfach Waldmeisterlimo in flĂŒssigen Form dazu getan und dem Ganzen noch ein PĂ€ckchen Waldmeisterpudding beigemischt, so wurde auch das Kucheninnere richtig schön grĂŒn    🙂

Außerdem wurde ich an dem Abend aufgefordert, an einem Mitmachtanz teilzunehmen. Davon gibt es (zum GlĂŒck) keine Bilder    😀    aber ich hatte noch zwei Tage danach ein leichtes Ziehen in den Waden    😉
Den Spaß war es auf jeden Fall wert!

Ich habe natĂŒrlich auch ein paar Bilder vom Training gemacht, bei dem man schon fĂŒr den großen Auftritt am Wochenende geprobt hat. An dem Samstag war ich natĂŒrlich ebenfalls mit dabei, denn wollte mir die 4. Dresdner St. Patrick’s Ship-Parade bestimmt nicht entgehen lassen! Das Wetter, welches am Vormittag noch warm und sonnig war, zeigte sich um 16 Uhr pĂŒnktlich zum Ablegen des Kahns von seiner irischen Seite. Bloss gut, dass man bei diesem Salonschiff vor solchen Wetterkapriolen gut geschĂŒtzt ist    😉

Übrigens, es war sehr interessant, das ich das, was ich bei der Mittwochsprobe gesehen habe, dann auch beim Auftritt wieder zu sehen bekam. Schaut mal her:

Training:

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Auftritt – Variante 1:

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Auftritt – Variante 2:

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Da merkt man doch leicht, dass der Spruch „Kleider machen Leute“ irgendwie ein Körnchen Wahrheit beinhaltet    😉

In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele kulturelle Highlights, dafĂŒr wird es am Dienstag fĂŒr mich erneut ganz spannend, denn ich fange als Leiterin mit einem neuen VHS-Russischkurs an. Eine völlig neue Gruppe, dazu auch kein Reaktivierungskurs mehr, sondern absolute Beginner. Ich bin sehr gespannt, fĂŒhle mich aber ziemlich gut vorbereitet    😉
DrĂŒckt mir dennoch bitte vorsichtshalber die Daumen fĂŒr den Abend, damit das Kennenlernen gut verlĂ€uft, ok?



2015 15.
MĂ€rz

WĂ€hrend die Arbeitswoche einen gewissen Lebensrhythmus vorgibt, sind die Wochenenden frei gestaltbar, aber das weiß ja ohnehin jeder    😉     und so ergeben sich in der Regel fĂŒr zwei kĂŒmmerliche Tage viel zu viele Optionen fĂŒr die Tagesgestaltung. Carsten und ich verbringen die Wochenenden meistens zusammen, aber gestern haben sich unsere Freizeitwege einmal getrennt.

Ich habe schon vor geraumer Zeit meiner Lieblingstanzgruppe IDC zugesagt, sie auch in diesem Jahr bei ihren St. Patrick Day-Auftritten in unserer Stadt mit der Kamera zu begleiten. Gestern war sozusagen der Auftakt auf dem Postplatz    🙂

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Das Wetter war irgendwie typisch irisch … so stelle ich mir es jedenfalls vor: ein wolkenbehangener Himmel, Nieselregen und Temperaturen, welche sich nicht weit von der 0 entfernen wollen, aber wenigstens noch im einstelligen Plusbereich lagen    😉
NatĂŒrlich hat das die sich bewegenden TĂ€nzerinnen fast gar nicht gestört und sie brachten mit ihren tollen, farbenfrohen Outfits richtig gute Laune in das Festzelt:

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Diesmal haben sie nicht nur selbst das Publikum unterhalten, sondern holten ab und an auch jede Menge Leute auf die TanzflÀche, um bei einigen TÀnzen bzw. Polkas mitzumachen. Aber auch die anderen Musikbands waren super!

NatĂŒrlich habe ich jetzt schon ein paar Bilder fĂŒr mein Monatsprojekt „TĂ€nze und TĂ€nzer“ schießen können, deshalb geize ich in diesem Eintrag erst einmal mit den Aufnahmen    😉

Carsten blieb gestern wĂ€hrend meines Fotoausflugs zu Hause. NatĂŒrlich wĂ€re auch er gern mitgekommen, aber er wollte eine wichtige Sache endlich zu Ende bringen. Seit Mitte Januar basteln wir nĂ€mlich mit etlichen Unterbrechungen an unserem Jahresbericht 2014 und irgendwie gelang es uns nie, dieses Unternehmen zum krönenden Abschluss zu bringen. Aber nun ist es vollbracht! Wer unseren ausfĂŒhrlichen JahresrĂŒckblick lesen mag, kann gern entweder den neuen Klingelknopf auf www.marvinchen.de drĂŒcken oder die „faule“ Variante nehmen und einfach hier klicken    🙂
Es ist aber völlig gleich, wie ihr dorthin kommt, wir wĂŒnschen euch in jedem Fall viel Spaß beim Lesen und Teilhabe an unseren Erlebnissen im Jahre 2014!



2015 06.
MĂ€rz

In einem Video-Tutorial sah die Sache ziemlich unkompliziert und doch sehr beeindruckend aus – einfach etwas Öl ins Wasser kippen, etwas umrĂŒhren und dann knipsen. Das wollte ich dann natĂŒrlich auch mal ausprobieren    🙂    an Öl und Wasser mangelt es ja zum GlĂŒck in einem ordentlichen Haushalt nie    😉

NatĂŒrlich war am Ende dann doch nicht alles ganz so einfach, wie das der Typ im Video vorgefĂŒhrt hat, aber ich denke, es hat sich dennoch gelohnt. Vor allen Dingen schĂ€rft es das Auge fĂŒr die kleinen Details, außerdem bekommt man das GefĂŒhl dafĂŒr, wie man mit den Öltropfen umgehen kann, welche Ölmenge als ausrechend fĂŒr eine interessante Aufnahme ist und welche HintergrĂŒnde welchen Einfluß auf das gesamte Bild haben. GrundsĂ€tzlich musste ich sehr oft an Astronomie oder Biologie denken. Ich zeige euch nun warum    😀

Hier entsteht ein Planet aus Sesamöl im Sprudelwasser:

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Die nÀchste Stufe einer öligen Planetenbildung:

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Und am Ende bekommt der große Planet sogar einen Kern:

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Mit Olivenöl entstand ein richtig buntes Weltalleben    🙂    erst krĂ€ftig rot …

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… dann sanft gelb mit einem Hauch von Blau:

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Nun zum biologischen Aspekt. Sieht das nicht wie die Entstehung einer neuen Zelle aus?

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Hier sogar mit Zellkern:

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Und nun geht die Zellteilung munter los – mit viel Fantasie, versteht sich    😉

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Manchmal befinden sich die Öltropfen sozusagen zwischen den Welten und ein wenig im freien Fall:

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Im Sprudelwasser bleiben sie lieber klein:

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Hin und wieder sind die Kleinen ganz schön blau    😉

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Diese Eigenschaft behalten sie, auch wenn sie grĂ¶ĂŸer werden

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Ich finde, mit einem passenden Hintergrund sehen die Öltropfen ein wenig wie glitzerndes Konfetti aus, oder?

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Und manchmal bilden sich aus den Tropfen auch ganz lustige Gesichter mit Glupschaugen. Beweise? Bitte schön!

Ein Frosch im Kochtopf:

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Gaaaaanz große Augen:

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Und nun fĂŒhlen sich die Öltropfen erwischt und sehen ĂŒberrascht aus:

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Aber auch fĂŒr die Öltropfen ist irgendwann einmal Feierabend nach dem Fotoshooting angesagt und versammeln sich palavernd am Rand:

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Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß bei diesem Projekt und bin gern bereit, meine Erfahrungen mit all denen zu teilen, welche das ebenfalls einmal versuchen möchten    🙂

Im MĂ€rz werde ich mich dann bemĂŒhen, schöne Tanzbilder zu machen und zu prĂ€sentieren    🙂



2015 03.
MĂ€rz

Wenn die Kinder Ă€lter und dazu auch noch flĂŒgge werden, wird die gemeinsame Zeit mit ihnen zu einer RaritĂ€t. Deshalb geniessen wir diese Möglichkeiten nun besonders intensiv. Das letzte Wochenende war  z.B. nach langer Zeit mal ziemlich stark dem Familienleben gewidmet.

Stephanie kam bereits am Donnerstag aus Potsdam nach Dresden, hat sich aber erst einmal fĂŒr einen Schwesternabend in Andreas Wohnheim entschieden. Ich möchte gar nicht wissen, wie die Öhrchen der Möchtegernmodels aus Heidi Klums Sendung geklingelt haben, denn beim Schauen solcher Programm“höhepunkte“ wird natĂŒrlich unter den beiden Geschwistern ganz krĂ€ftig ĂŒber alle Protagonistinnen abgelĂ€stert    😉

Am Freitag nach der Arbeit holte ich unsere Kleine von ihrer Schwester ab. Zu dritt gingen wir zu unserem neuen Stamm-Dönermann auf der Borsbergstraße. Inzwischen fĂŒhlen wir uns dort richtig heimisch und auch Yusuf meinte, dass wir inzwischen fast wie eine kleine Familie wĂ€ren. Ich gehe aber nicht nur deswegen gerne zum „Sultan“ essen    🙂

Den restlichen Abend haben wir erst ganz edel in der Karl-May-Bar im Kempinski-Hotel verbracht, wobei Andrea und Karl ebenfalls noch dazu gekommen sind. Wir wĂ€ren wohl nie von allein auf diese Bar aufmerksam geworden, aber dank der Dresden for Friends-Karte war immerhin ein Cocktail fĂŒr lau zu haben. Und man konnte sich schön unterhalten, denn die Musik war nicht aufdringlich und die AtmosphĂ€re im Raum ganz gemĂŒtlich. Danach wechselten wir gegen 23 Uhr von edel zu rustikal und zogen in den benachbarten Irish-Pub Shamrock. Da die KĂŒche dort aber um diese spĂ€te Tageszeit schon kalt war, gönnten wir uns noch einen kleinen (ungesunden) Mitternachtssnack bei der wohl weltweit bekanntesten Fastfoodkette dieser Welt, bevor wir Andrea und Karl nach Hause brachten und anschließend auch selber schnell ins Bett fielen.

Am Samstag wurde nicht im Apartamento OLCA gefrĂŒhstĂŒckt, denn fĂŒr diesen Morgen konnten wir endlich mal unser Weihnachtsgeschenk einlösen. Beide MĂ€dels haben uns damals nĂ€mlich einen Gutschein fĂŒr „Gemeinsame Zeit“ geschenkt und dieser beinhaltete vor allen Dingen einen gemeinsamen Brunch. Wir all-you-can-eaten/brunchen immer sehr gern, weil man da viel Zeit zum Quatschen und Nebenbei-Essen hat … ohne Druck fertigzuwerden. Das wissen unser Kinder natĂŒrlich auch schon lange    🙂
Sie haben fĂŒr das lange FrĂŒhstĂŒck das Restaurant L’Art de Vie ausgesucht und damit eine richtig gute Wahl getroffen! Nach dem leckeren und schönen Essen sowie viel Geschnatter haben wir uns von unserer Großen verabschiedet, denn sie verfolgte ab da schon wieder ihre eigenen PlĂ€ne, aber da sie ja noch in Dresden wohnt, sehen wir uns zwischendurch immer wieder    😉

Brunch-mit-Kindern

Mit Stephanie zusammen plĂŒnderten wir noch kurz einen Russenladen und schauten dann unsere aktuelle Lovefilm-DVDEdge of Tomorrow“ mit Tom Cruse und Emily Blunt. Aus meiner Sicht eine Mischung aus „Und ewig grĂŒĂŸt das Murmeltier“ und „Krieg der Welten“, aber der Film hat uns alle drei positiv ĂŒberrascht    😉    Leute, welche viel Spaß bei „Source Code“ hatten, werden auch bei diesem Film nicht enttĂ€uscht.

Tja, und ab da waren die Kinderzeiten mehr oder weniger vorbei, denn abends gingen Carsten und ich noch zu zweit in die Comödie, wo wir ganz viel Freude an dem StĂŒck „Ziemlich beste Freunde“ hatten – die Karten hatten wir noch in 2014 gekauft, da war von dem Brunch und dem Kinderwochenende keine Spur. Die vier Schauspieler und auch das BĂŒhnenbild haben den Film hervorragend wiedergegeben und uns enorm beeindruckt!

Am Sonntag verbrachte ich ĂŒbrigens allerhand Zeit mit Lesen, denn das Buch „Februar“ hat mich wirklich gepackt. Als spannender Krimi mit Bezug zur aktuellen, politischen Situation in meiner Wahlheimat sehr empfehlenswert!



2015 22.
Feb.

Meine BĂ€renmama hat ja schon angekĂŒndigt, dass ich auch ĂŒber meine ReiseeindrĂŒcke im Nachbarsland schreiben darf. Und diesmal möchte ich das liebĂ€r gleich sofort machen solange die Erinnerungen noch frisch sind und nicht wieder wochenlang warten    🙂

Also, ich, Heini, durfte mal wieder als AnstandsbĂ€r mitreisen. Und wie ihr nun schon wisst, ging es nach Polen, in ein StĂ€dtchen namens Jelenia GĂłra. Und da „Jelen“ im polnischen „Hirsch“ bedeutet, habe ich schon fest damit gerechnet, dass dort ein kleiner BĂ€r auf den Straßen stĂ€ndig ganz vielen Hirschen ausweichen muss … meine Mama sagt ja auch, dass in unserer Stadt ganz viele Ochsen Auto fahren.

Wir sind also am Freitagnachmittag losgefahren und kamen ganz schnell durch. Seltsam fand ich nur, dass wir uns im Auto etwas von den Chroniken eines KĂ€ngurus angehört haben – ich fand das als ReisevorbĂ€reitung eher unpassend. Da wĂ€re „König Hirsch“ wohl eher angesagt gewesen, aber wer hört schon auf die Meinung eines BĂ€ren    😉

In Hirschberg (so heißt dieses Stadt komplett in deutsch) habe ich noch am gleichen Abend versucht, mal eine Einheimische im Restaurant kennenzulernen. Sie war ganz bunt angezogen, hatte ein schönes LĂ€cheln und war echt heiß, aber leider auch arg steif im Benehmen. Also trotz der Schönheit eher nix fĂŒr einen lockeren BĂ€ren wie mich    😉

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WÀhrend ich meine Zeit mit der Dame verplemperte verbrachte, hat meine BÀrenmama festgestellt, dass dass die Biersorten der Brauerei Lwówek echt lecker sind. AbÀr egal, wie sehr ich meinen besten Bettelblick aufsetzte, ich durfte davon nix probieren:

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Nach dem Spaziergang in der winterlichen Innenstadt war mir etwas kalt geworden, zum GlĂŒck konnte ich mich im Cafe Sofa etwas aufwĂ€rmen. Die Sofas waren zwar alle besetzt, aber ein Heizkörper war mir in dem Moment sowieso viel liebĂ€r …

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Die Heizkörper werden in Hirschberg wohl in der Wandfarbe gestrichen, ich habe aber keine Ahnung, wieso. Solange ich mich darauf aufwĂ€rmte, haben die Erwachsenen die Gunst der Stunde genutzt und den Kuchen ganz alleine aufgegessen … fĂŒr mich blieb am Ende nur noch Zucker ĂŒbrig:

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GĂ€be es so einen Spruch in Deutsch und ich wĂŒrde das nur zu gern meiner lieben Ines schenken! Denn meine Mama sagte, dort steht „Lass uns den Tag zusammen begrĂŒĂŸen!“ und das finde ich echt romantisch    :verliebt: !

Am nĂ€chsten Tag erkundeten wir Hirschberg im Hellen. Zuerst gingen wir in einen kleinen ZaubĂ€rwald. Die hiesigen BĂ€ren mĂŒssen echt starke Klauen haben, denn sie haben irgendwelche seltsame Zeichen in die Steine geritzt

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Ich glaube, ich sollte mal einen Kurs in AltbÀrpolnisch belegen, um dies zu entziffern. Dann haben wir auf einer Lichtung einen hohen Turm entdeckt

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Ich habe nach Rapunzel gerufen, sie war abÀr vermutlich gerade beim Frisör oder so. Da habe ich stattdessen den tanzenden Lichtern an diesem sonnigen Wintertag zugeschaut:

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Die BrĂŒcke, welche das ZaubĂ€rwĂ€ldchen mit der Stadt verbindet, wurde definitiv nach dem (Farb-)Wunsch einer MĂ€rchenprinzessin gestrichen:

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Ich habe gehofft, im Wasser einen Goldfisch zu sehen, aber es waren nur hÀssliche Entlein unterwegs. In der Innenstadt bestaunte ich dann das wirklich beeindruckende Rathaus auf dem Rathausplatz:

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Dann wollte ich ein KĂ€ffchen im Straßencafe haben und habe dabei einen sehr ungeschickten Kellner erwischt. Der Kaffee war noch in der Tasse, abĂ€r der Henkel war abgebrochen:

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Auf dem Rathausplatz habe ich dann auch den ersten Hirsch in dieser Stadt entdeckt. Der war ganz schön hochnÀsig und das nur, weil er sooooo ein Geweih hat!

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Da fand ich diesen Kleinen ein paar Straßen weiter wesentlich netter!

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Und einen Ochsen habe ich auch gesehen! Dieser ging abĂ€r im Gegensatz zu den Dresdnern zu Fuß:

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Ich war hier sehr von der GrĂ¶ĂŸe der Spatzen beeindruckt und habe sich sogleich eigentatzig fotografiert:

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Rein zufĂ€llig habe ich ihr GrĂ¶ĂŸengeheimnis von allein lösen können: Die Spatzenknödel in Hirschberg sind ja echt riesig und gar nicht mit unseren Meisenknödel zu vergleichen!

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Daraufhin brauchte auch ich erst einmal eine gute StĂ€rkung! Diese war in jeder Hinsicht richtig sĂŒĂŸ!

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Nach dieser Völlerei schaute ich mir noch eine riesengroße Kirche an …

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… und bei der Betrachtung der alten Friedhofmauern kam ich ins GrĂŒbeln …

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… denn man kann immer nur nachsehen, wo die Menschen begraben werden. Aber wo bleiben denn die dahingeschiedenen PlĂŒschtiere? Ich habe zwar mal von einem Friedhof der Kuscheltiere gehört, aber das war wohl als letzte RuhestĂ€tte eher nicht so toll. Vielleicht sind wir einfach unsterblich?

Als ich den absoluten „Punkt Null“ der Stadt entdeckte, stand auch ich einmal kurzzeitig im Mittelpunkt    🙂

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Dann gingen wir einem Park spazieren, denn ich wollte noch ein paar Vögelchen sehen. Der erste See war noch komplett zugefroren und vogelfrei …

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… abĂ€r auf dem nĂ€chsten gab es ganz, ganz viele SchwĂ€ne! So ein echter Schwanensee! Nur die Tanzprobe habe ich wohl verpasst:

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Am Tag darauf – leider auch schon wieder der letzte – wollten wir alle zusammen auf die Schneekoppe fahren, nur war der Wind leider nicht auf unserer Seite. Er war so stark, dass der Sessellift nicht fuhr und wir per Tatze aufsteigen mussten. So sind wir wenigstens ein wenig im Schnee gewandert. Es war echt viel Schnee! Und kalt! Ein GlĂŒck, dass meine BĂ€renmama mir noch auf der Hinfahrt eine MĂŒtze gestrickt hat!

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Unterwegs wollte ich noch ein FlĂŒsschen angucken und kletterte dafĂŒr auf eine Anhöhe. Da war mir meine große Nase doch etwas im Weg!

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Ich habe es abÀr am Ende ganz ohne fremde Hilfe geschafft *stolzsei* !

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Die Wege waren ganz schön steil und zum Teil auch ganz schön schrĂ€g …

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… und beim Anblick des Wurzelwerks dieser BĂ€umen habe ich verstanden, warum man bei starkem Wind liebĂ€r nicht auf die Spitze der Schneekoppe gehen sollte:

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Es dauerte zwar eine Weile, trotzdem haben wir unser Wanderziel erreicht. Leider nicht die BĂ€rgspitze namens Schneekoppe auf 1602 Meter, sondern nur eine Baude auf 1258 Meter Höhe, abĂ€r immerhin    😀

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Am liebsten wĂ€re ich genau so schnell nach unten gesaust wie der Typ hinter meinem RĂŒcken …

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… nur passten meine Tatzen nicht so richtig in dieses Halterungsgeflecht. Hmm, gibt es keine Skischuhe fĂŒr BĂ€ren in meiner GrĂ¶ĂŸe, oder was? Das gleiche Problem hatte ich ja schon damals mal mit Tanzschuhen! Ich glaube, ich habe da eine MarktlĂŒcke aufgetan …

Beim Abstieg entdeckte ich im Wald einen Schneemann mit Handschuhen! Damit wird er ja schon vor dem FrĂŒhling schmelzen!

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Als wir schon fast wieder im StÀdtchen Karpacz waren, wo unser Auto stand, glaubte ich meinen Knopfaugen nicht mehr! Waren wir schon so weit gewandert, dass wir jetzt wieder in Norwegen waren?! Die Kirche sah zumindest genau so aus wie dort:

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Das habe ich mir mal aus nÀchster NÀhe angesehen:

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Zum GlĂŒck stand auch eine ErklĂ€rung dabei: Die Kirche Wang ist zwar eine echte norwegische Stabkirche, sie steht abĂ€r wirklich in Polen! Puh! Ich dachte schon, dass wir eine ganz lange RĂŒckreise vor uns hĂ€tten! Wir gingen einmal um die Kirche rum und auf einer Bank habe ich ein eingeritztes Zeichen entdeckt, welche ich vom Tanzkleid meiner lieben Ines her kenne!

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Ich habe versucht, es mir ganz genau einzuprĂ€gen, denn vielleicht kann ich das auch mal selbĂ€r zeichnen und damit meine Ines noch mehr beeindrucken? Denn ich weiss, dass wir uns zum baldigen St. Patrick Day wiedersehen werden! Bis dahin gehe ich jetzt Zeichnen ĂŒben. Tatzige GrĂŒĂŸe!



2015 21.
Feb.

Dass ich eine SchwĂ€che fĂŒr BĂŒcher habe, ist ein offenes Geheimnis. Schließlich war einst meine Entscheidung, Philologie zu studieren, eine Entscheidung des Herzens und nicht des Gehaltszettels in Spe. Es ist dann natĂŒrlich auch sehr schmeichelhaft, einige Autoren in seinem Bekanntenkreis zu haben, z.B. das kreative Quartett von Phrase4. Ich geniesse jeden Monat deren Kurzgeschichten wirklich sehr, weiss aber, dass sie auch dickere BĂŒcher schreiben können    😉

So hat Francis Mohr nun nach monatelanger Arbeit und ausgeprĂ€gter GeheiminskrĂ€merei ein neues Buch erschaffen und da ich schon sein „Flashback Ost“ verschlungen habe, konnte ich mir natĂŒrlich die Premiere von „Februar“, seinem neuen Buchkind, nicht entgehen lassen. Der gestrige Freitagabend war extra dafĂŒr in unserem FamilienPĂ€rchenkalender reserviert.

Der Weg in die VerĂ€nderbar, wo auch die regelmĂ€ĂŸigen Lesungen von Phrase4 stattfinden, ist mir natĂŒrlich schon mehr als bekannt und so traf ich dort oberpĂŒnktlich ein – war aber bei Weitem nicht die Erste! Zwischen den GĂ€sten habe ich dann auch noch einige bekannte Gesichter entdeckt, die ich sonst nicht bei solchen Lesungen treffe, was mir ein weiteres Mal deutlich bewiesen hat, dass Dresden trotz ĂŒber 500.000 Einwohnern doch mehr als ein Dorf zu sehen ist    😀

Damit die Lesestunde nicht zu „trocken“ wird, hat Francis als UnterstĂŒtzung einen Musiker namens Rany eingeladen. Der Mann hat eine echt geniale Stimme! Die von der Sorte, bei der auch eine gestandene und, zumindest dem im Ausweis stehenden Alter nach, erwachsene Frau schmachtend vor der BĂŒhne sitzt und dahinschmilzt    🙂

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Francis hat natĂŒrlich einiges aus seinem neuen Buch vorgelesen. So kenne ich jetzt zumindest schon einige Charaktere der Geschichte und weiss, dass es ein Krimi ist. Ich weiss wer stirbt und sogar auf welche Art und Weise, aber wer der TĂ€ter ist, hat der schlaue Autor natĂŒrlich nicht verraten    😉

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Ein Buch brauchte ich mir nicht zu kaufen, denn ich habe davon profitiert, dass ein Bild von mir in das neue Werk von Herrn Mohr geschafft hat und deswegen habe ich ein Belegexemplar bekommen    😀
Ich bin sogar namentlich in der Danksagung des Buches erwĂ€hnt und ich gestehe, dass in einem solchen Fall eine gewisse Portion Eitelkeit auch mir nicht fremd ist, denn ich fĂŒhle mich wirklich sehr geschmeichelt    :erroeten:

NatĂŒrlich habe ich mir das frischgedruckte Buch gleich vom Meister selbst signieren lassen!

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Und da ich heute mein aktuelle LektĂŒre zu Ende gelesen habe, kann ich sogar schon morgen mit dem Lesen von „Februar“ loslegen … ich möchte ja schließlich wissen, warum das Opfer starb und wer daran schuld ist    😉



2015 16.
Feb.

Es kommt uns gar nicht so lang vor, aber der Kalender sagte eindeutig, dass unser diesjĂ€hriger Valentinstag bereits unser 9. Hochzeitstag sein soll. Da wir keine schulpflichtigen Kinder mehr unter unserem Dach haben, ist es etwas schwieriger geworden, in der heißbegehrten Zeit der sĂ€chsischen Winterferien Urlaub zu bekommen. Deshalb blieb uns diesmal nur ein Wochenendausflug ins Nachbarland, man wohnt hier ja schließlich quasi im DreilĂ€ndereck    😉

Ich habe als Ziel ein kleines StĂ€dtchen namens Jelenia GĂłra, in Deutschland eher als Hirschberg bekannt, ausgesucht, welches im polnischen Riesengebirge liegt. Die Entfernung zu Dresden betrĂ€gt 180 km, ein Hotel direkt im Stadtzentrum war schnell gefunden und gebucht, Carsten ĂŒbernahm alles, was die Planung der Reiseroute anging und schon waren wir recht schnell gerĂŒstet, dort hinzufahren.

Am Freitag, dem 13. Februar, verließen wir beide eher als sonst ĂŒblich die ArbeitsstĂ€tte und brachen nach einem kurzen Wechselstopp (EUR gegen PLN) am Hauptbahnhof gen Osten auf. Die Anreise verlief ohne Probleme. Etwas eigenartig ist fĂŒr uns allerdings immer noch eine östliche GrenzĂŒberquerung ohne jegliche Kontrolle … schön, aber immer noch irgendwie ungewohnt. In Polen merkten wir sofort im wahrsten Sinne des Wortes die gravierende LuftverĂ€nderung, denn auf unserer Route wird dem Geruch nach immer noch ganz viel mit Kohle beheizt, denn die Rauchwolken aus den Schornsteinen hatten die Farbpallette zwischen hellgrau und fast schwarz. Ich kannte diesen Geruch nur noch zu gut aus meinen Greizer Zeiten Anfang der 90er, als ich selber noch eine Ofenheizung hatte. Ganz ehrlich, vermisst habe ich diese bis heute nicht wieder    😉

In Hirschberg fanden wir Dank Planung und Navi recht schnell unser Hotel, bekamen unsere ZimmerschlĂŒssel und waren mit dem zugewiesenen Übernachtungsort ausgesprochen zufrieden. Unser Auto stand direkt vor unserem Fenster im 1. Obergeschoss auf einem bewachten Parkplatz, das machte unseren Schlaf noch entspannter    😉
Aber wir gingen ja nicht gleich und sofort schlafen – es war ja auch erst um FĂŒnf! Erst machten wir noch eine erste Kennenlernrunde durch die Innenstadt im Dunklen und dann kehrten wir in das Lokal Kuznia Smaku fĂŒr unser Abendessen ein. Diese LokalitĂ€t direkt am Rathausplatz kann man echt nur empfehlen! FĂŒr den Nachtisch haben wir uns noch einmal auf die Suche begeben und endeten ganz gemĂŒtlich im Restaurant Sofa. Hier trifft man vor allem auf junges Volk, aber wir fĂŒhlten uns dort keineswegs deplatziert. Gegen 21 Uhr waren wir wieder im Hotel bzw. im Bettchen.

Am Hochzeitstag selber haben wir die Stadt schon frĂŒh Morgens (andere drehen sich um 9:15 Uhr an einem Samstagmorgen gerade zum ersten Mal im Bett um) im Hellen erkundet und sind dabei immer wieder irgendwo eingekehrt, um weitere Köstlichkeiten der polnischen KĂŒche kennenzulernen, sowohl die herzhaften als auch die sĂŒĂŸen:

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Ja, ihr habt es richtig gesehen, Heini war diesmal auch mit von der Partie    😉     also wird es ĂŒber kurz oder lang an dieser Stelle auch noch seine Sicht auf diese Reise geben    😀
Nachdem wir alle SehenswĂŒrdigkeiten abgegrast haben, gönnten wir uns noch einen schönen Spaziergang im Stadtpark auf dem Cavalierberg, denn das Wetter war einfach perfekt dafĂŒr! Abends entschieden wir uns aus Bequemlichkeit im hoteleigenen Gasthof zu essen. Das Essen war sehr lecker, nur die Sitzgelegenheit (Holzhocker) ließen kein großes GefĂŒhl der GemĂŒtlichkeit aufkommen – wir blieben dennoch fast zwei Stunden.

Am Sonntag packten wir nach dem FrĂŒhstĂŒck unsere Siebensachen ein und brachen nach Karpacz, den Deutschen mehr als KrummhĂŒbel bekannt, auf. Die Entfernung von 20 km ist ja wirklich nur ein Katzensprung! DafĂŒr kamen wir bis direkt an den Fuß der Schneekoppe, welche mit 1603 m als höchste Erhebung des Riesengebirges gilt. Unser Plan war, mit der Seilbahn sowie weit es geht („Kopa“) nach oben zu fahren und dann den Rest des Weges bis zur Bergspitze zu laufen, aber aufgrund des starken Windes gab es keine Liftverbindung nach oben! Daher entschieden wir uns wenigstens eine Wanderung in der bezaubernden Schneelandschaft zu machen und von ca. 640 m die Hampelbaude in der Höhe von 1258 m zu erreichen. Ich finde Bergwanderungen an und fĂŒr sich schön, aber dieses Gestapfe nach oben macht mich echt fertig    😉     !

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Aber letzten Endes haben wir das angepeilte Ziel doch noch erreicht und gönnten uns in der „Schronisko Strzecha Akademicka“ etwas Ess- und Trinkbares (meine quarkgefĂŒllten Eierkuchen sind noch nicht fertig, deshalb sitze ich nur mit dem Tee da)

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Man glaubt es kaum, wie komisch und unbeholfen Leute laufen können, wenn sie die nur die klobigen Schuhe der Abfahrtskier anhaben! Und welches Getrampel dadurch in einem Holzhaus entstehen kann! Seitdem liebe ich meine bequemen Wanderschuhe noch viel mehr!

Auf dem Weg nach unten hatten wir sogar ein wenig Zeit fĂŒr das eine oder das andere kleine PĂ€uschen.

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Die Strecke, welche wir ins Auge gefasst haben, war allerdings fĂŒr Wanderer wegen Lawinengefahr gesperrt, aber der alternative Weg war auch sehr gut zu erlaufen.

Als wir zurĂŒck im Karpacz ankamen, schauten wir uns noch von Außen die wohl außergewöhnlichste Kirche in ganz Polen an – die Kirche Wang:

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Was fĂ€llt euch bei dieser Kirche auf? Genau, es ist eigentlich eine typisch norwegische Stabkirche! Sie ist sogar tatsĂ€chlich norwegischer Herkunft und sollte einst im Örtchen namens Vang abgerissen werden, um durch eine modernere Bauweise ersetzt zu werden. Zum GlĂŒck hat der in Deutschland lebende Maler J.C.C. Dahl diese gekauft und dann im Riesengebirge wieder aufbauen lassen. Dort fĂ€llt sie wirklich sehr auf, passt aber ganz gut zu den Schneelandschaften – finde ich.

Das war der letzte Höhepunkt unseres Ausflugs. Von dort ging es mit einem kleinen Zwischenstopp zum Essen und zum Einkaufen von polnischen Lebensmittel direkt nach Hause.

Ich habe bei dieser Reise ĂŒbrigens festgestellt, dass mein Polnisch inzwischen ziemlich gut geworden ist, denn ich wurde sowohl verstanden als auch verstand ich das geschriebene und gesprochene Wort, vorausgesetzt, es wurde nicht zu schnell ausgesprochen    😉
Das war insofern sehr nĂŒtzlich, da sich die Deutsch- und Englisch-Kenntnisse der von uns kennengelernten, polnischen Bevölkerung als nicht wirklich gut erwiesen haben, obwohl der Wille, sich in diesen Sprachen zu unterhalten, stets vorhanden war. Allerdings dĂŒrfte mein Polnisch auch noch seeeeehr ausbaufĂ€hig sein    😉

Das war also die kurze Zusammenfassung von unserem Hochzeitstagausflug in die slawische Nachbarschaft    🙂



2015 09.
Feb.

*rĂ€usper*    Die Feiertage sind allesamt vorbei, der so mĂŒhsam geschmĂŒckte Baum ist Geschichte und das Wetter draußen tut sich immer noch so komisch. Da sitzen auch BĂ€ren gern bei Sommerfotos und erinnern sich an die warmen Tage. Dabei fiel dem Kleinen Dinkelmann und mir auf, dass wir euch ja noch nie von unseren Abenteuern in NRW berichtet haben. Unsere BĂ€renmutti hat das zwar noch geschafft, aber wir haben da wohl schon wieder andere BĂ€renplĂ€ne geschmiedet. Um so besser! Nun können wir euch alle an den Erinnerungen von unserem damaligen Kurzurlaub teilhaben lassen    😉

Aaaaalso, wir, Heini und Kleiner Dinkelmann, waren bei der 4-tÀgigen Reise im Mai mit dabei und haben allerhand gesehen und erlebt. Zum Beispiel haben wir das riesige Herrmanndenkmal mit den eigenen Knopfaugen gesehen:

Herrmanndenkmal01

Und auch an der beeindruckenden Möhnetalsperre waren wir

Möhnetalsperre01

Da oben, in dem Turm, haben die Menschen ein Gittertor mit unfassbar vielen VorhÀngeschlössern behangen:

Möhnetalsperre03

Und in Wuppertal sind wir sogar mit der Schwebebahn gefahren … vor uns hat das wohl auch mal Elefant namens Tuffi versucht, aber der ist einfach mittendrin in der Fahrt ausgestiegen und gleich mal in die Wupper gefallen – so blöd waren wir nicht! Wenn die BĂ€ren schon nicht so gut fliegen können, dann können sie mit dieser Bahn zumindest völlig entspannt ĂŒber die Erde und das Wasser schweben:

Wuppertal02

Ganz toll war auch unser Ausflug zu den Externsteinen. Die haben wir uns erst einmal lieber von Weitem angesehen:

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Danach kletterten wir doch mal da rauf, denn ein BÀr hat sicherlich keine Angst vor BÀrgen!

Extersteine02

Oben waren wir ganz schön platt und haben uns ein wenig in der Sonne erholt:

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Das war richtig gut, denn so waren wir im Anschluss fit fĂŒr eine Wanderung auf diesem bĂ€rigen Weg. DEN konnten wir doch nicht ausfallen lassen!

Extersteine06

Wir waren auch in MĂŒnster. Das Schloss dort ist echt der Hammer!

MĂŒnster1

Aber die Innenstadt war ganz schön nass … beim Fotografieren bekamen wir andauernd einen nassen Pops.

MĂŒnster04

Und dann haben wir eine ÜbĂ€rfrau entdeckt. Sie war riesig, aber die kleinen Leutchen um sie herum waren echt klasse! Einer Frau habe ich den Kopf mehr als verdreht, sie hat ihn meinetwegen beinah ganz verloren:

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Wir zwei haben dem Völkchen auch beim Schrauben geholfen. Kleiner Dinkelmann hat dafĂŒr extra die Bauanleitung gelesen:

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Ich habe mich da lieber als Praktiker eingebracht:

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Nach dem Feierabend durften wir dann sogar FEUCHTfröhlich mitfeiern:

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Die MĂŒnsteraner verstehen sowieso ganz viel vom Essen und Trinken: Brot gibt es hier in HĂŒlle und FĂŒlle … ich konnte mich echt nicht entscheiden!

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Darum haben wir uns lieber einen Kakao und einen Latte Macchiato organisiert:

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Danach haben wir statt eines eigenen Verdauungspaziergangs lieber am Ufer des Aasees (der heißt echt so!) den anderen beim Spazierengehen zugeschaut und ein wenig gelĂ€stert – wer das selber nie gemacht hat, soll eine Zimtschnecke nach uns werfen!

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Aber die spannendsten Sachen haben wir dann im Römermuseum in Xanten erlebt. Erst haben wir geguckt, wie die Römer so gelebt haben. Keine Teddys im Bett!!! Kein Wunder, dass sie ausgestorben sind!

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Auch im Bad gab es keine Spur von unseren Vorfahren:

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Wir haben sogar in den KrĂŒgen im Vorratskeller nachgesehen

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und waren bereit dafĂŒr auch ganz tief unter die Erde zu gehen, aber der Zugang war leider versperrt:

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Dann haben wir eine Tafel entdeckt, haben sie durchgelesen und stellten fest, dass auch hier keine BĂ€ren erwĂ€hnt werden – unsere Suche hĂ€tte bestimmt nie zum Erfolg gefĂŒhrt:

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DarĂŒber musste ich erst einmal in aller Ruhe nachdenken:

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Aber dann haben wir einfach das Beste aus dem Museumsbesuch gemacht und hatten echt viel Spaß.  Das Kolosseum sah schon aus der Ferne nicht ĂŒbel aus:

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Und drinnen konnte man supertoll Verstecker spielen und die Eltern erschrecken    😉

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Ich sehe doch auch als Feldherr sehr attraktiv aus, nicht wahr?

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Bei diesen bunten Figuren fallen wir zwei doch schon gar nicht mehr auf    😉

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Dann haben wir eine Runde der römischen Version von Dame gespielt. Dass sich der Kleine Dinkelmann sofort fĂŒr die blauen Spielfiguren entschieden hat, liegt ja auf der Tatze.

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Gewonnen hat keiner von uns, denn irgendwie waren wir beide mit den vielen Scheiben ein wenig ĂŒberfordert. Außerdem war es nun an der Zeit, nach Hause zu dĂŒsen. Deshalb haben wir schnell noch unser strohbetriebenes Navi programmiert:

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Und da hieß es fĂŒr uns „Bye-bye NRW“

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Nun sitzen wir wieder in unserem gemĂŒtlichen Nest und warten auf den nĂ€chsten Ausflug .. wo es wohl hingehen wird ?!?!

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Die nÀchsten warmen Tage kommen ganz bestimmt!



2015 07.
Feb.

Treue ist natĂŒrlich eine ganz wichtige Sache, aber ab und zu fremd zu gehen muss ja hin und wieder doch sein    😉    zumindest wenn es darum geht, eigene TeddybĂ€ren zu Hause zu lassen und sich mit fremden BĂ€ren zu befassen. Ich habe von Ines samt Familie zum Geburtstag einen Gutschein fĂŒr einen gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Teddy möchte reisen“ bekommen und am letzten Dienstag habe ich diesen nun endlich einmal eingelöst.

Ich wurde direkt von der Arbeit angeholt und zum DREWAG-Treffpunkt gebracht. Der Eintritt war frei und die Ausstellung war schöner als ich dachte. Wobei ich zugeben muss, dass meine Aufmerksamkeit vorrangig nicht den alten Teddys in Stoffgestalt galt, sondern einer Bilderausstellung, welche in den Presseinformationen irgendwie gar nicht auftauchte. Die Kunst von Volker ZĂ€hme, auch als Volker Brummig bekannt, hat Ines und mir echt viel Spaß gemacht. Sie ist einfach witzig und lehrreich zugleich gewesen: Man nehme ein bekanntes Kunstwerk und „verbĂ€rt“ dieses – schon hat man eine Vorstellung von dem, was wir zu sehen bekamen. Das war mehr als amĂŒsant!

Ein Test gefÀllig? Welches Bild erwartet man nach dieser Beschreibung?

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Wer auf dieses Bild getippt hat, kennt sich gut in BĂ€renkunst aus   🙂

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Ein weiteres hÀtte ich auch noch im Angebot:

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Und nun die Auflösung:

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Die BĂ€renwaffen (= Löffel) sind echt göttlich! Aber auch der Bilderrahmen mit BĂ€renornamenten ist nicht zu verachten    😀

Insgesamt beobachtete ich bei Herrn Brummig sehr viel Liebe zu bÀrigen Details:

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Und wer sagt, dass die Venus nach ihrer Geburt sofort gute Laune hatte    😉    ?

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Ich habe mir auch einen BĂ€rigen Rahmen gegönnt: links ein BĂ€r, rechts ein BĂ€r – was will Olga mĂ€r?    😀

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Die Ausstellung war nicht sehr groß, aber richtig interessant. Wer sich wenigstens oberflĂ€chlich mit Kunst auskennt und Sinn fĂŒr Humor sowie eine Vorliebe fĂŒr die Teddys hat, wird beim Betrachten dieser Werke einiges fĂŒr gute Laune entdecken!

Wir zwei verschwanden anschließend noch ins Eiscafe Venezia, um bei heißer Schokolade und anderen Leckereien nicht nur ĂŒber das Gesehene zu quatschen. Das war ein richtig, richtig schöner Feierabend! Danke fĂŒr das umwerfende Geburtstagsgeschenk und auch fĂŒr die Fotos, denn ich selber hatte diesmal (ausnahmsweise) keine Kamera mit    😉