Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 04.
Feb.

Wie schnell 31 Tage bloss vorbeiziehen können! Der Januar ist bereits seit einigen Tagen zuende und nun ist es schon wieder mal an der Zeit, die ersten Ergebnisse meines Fotojahresplans zu präsentieren    😉    „Straßen der Stadt“ als Thema hat mir die Möglichkeit gegeben, Bilder an verschiedenen Ecken von Dresden, an unterschiedlichen Tagen und auch zu unterschiedlichen Tageszeiten zu machen. Dann lade ich euch hiermit mal auf einen Spaziergang durch einige Straßen von Dresden ein    🙂

Diesmal einfach alphabetisch und nicht nach Stadtteilen aufgelistet    😉

Hier sind wir an der Alberstraße angekommen:

albertstr4

Altlöbtau ist so wie der Straßenname schon verrät der ursprüngliche Kern von Löbtau:

altlöbtau

Dort fand ich unter anderem ein schönes „Mosaik“ der Straßenbeläge: Asphalt, Pflaster, Kopfstein, Platten, Randstein, …

altlöbtau1

Die Bienertstraße nach einem kleinen Schneefall:

bienert1

Die Straße ist ganz in meiner Nähe: Borsbergstraße, den Dresdnern auch unter dem Namen „Borsi“ bekannt:

borsi1

Jetzt springen wir mal wieder gen Löbtau und gehen auf der Burgkstraße spazieren:

burgk

Im Nachbarstadtteil namens Plauen sind wir hier auf der Chemnitzer Straße unterwegs:

chemnitzer

Willkommen auf der Fritz-Löffler-Straße. Im Hintergrund sieht man übrigens die blauen Türmchen der Russisch-Orthodoxen Kirche:

fritz-löffler-platz1

Und so sieht der anschließende Fritz-Löffler-Platz aus, wenn die Straßenbahn voll in Fahrt ist    🙂

fritz-löffler-platz7

Wenn man vor dem Goldenen Reiter steht und gen Neustadt schaut, dann sieht man die Hauptstraße:

hauptstr2

Die nächste Straße aus meiner Nachbarschaft – Haydnstraße und rechts das Nexö-Gymnasium:

haydn

Erinnert ihr euch noch an die Hauptstraße? Diese Straße verläuft parallel zu ihr und heißt Königsstraße:

königstr1

Die Lennéstraße am frühen Morgen:

lenne

und am späten Abend:

lenne1

Die Lübecker Straße habe ich dagegen im Hellen fotografiert:

lübecker1

Wenn die Leute am frühen Morgen zur Arbeit über die Müller-Berset-Straße düsen, dann sieht das so aus:

müller-berset-straße

Auf der Münchner Straße ist ebenfalls die Eile vor dem Beginn des Arbeitstages angesagt:

münchner

Die Nieritz-Straße, welche zur Königsstraße führt:

nieritz

An der Kreuzung Pennricher und Lübecker Straße:

pennricher-lübecker

Die Reisewitzer Straße nach einem Sturm:

reisewitzer

Die Ritterstraße mit Blick auf die Neustädter Markthalle (rechts) und im Hintergrund auf die Dreikönigskirche:

ritterstr1

Die Stübelallee in der Dunkelheit:

stübelallee

So sieht die Tharandter Straße aus, wenn man nach Freital fährt:

tharandter1

Und so sieht sie aus, wenn man aus Freital kommt und nach Dresden reinfährt:

tharandter4

Und weil ich die Pflastersteine so schön finde, hier noch ein Bild von Theresienstraße:

theresien

Zum Schluß gibt es noch eine Aufnahme von der Zwickauer Straße:

zwickauer1

Ihr merkt, nun sind vor von A bis Z in Dresden unterwegs gewesen, wenn auch ein paar Buchstaben nicht in der Aufzählung vorgekommen sind    😉

Wenn ihr noch mehr entdecken wollt, dann könnt ihr bei der Reise durch Dresden geradeaus fahren oder abbiegen – es gibt überall auf den Straßen dieser Stadt viel Interessantes zu entdecken, das versichere ich euch    🙂

tharandter3



2015 25.
Jan.

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch Pärchen-Planer war berstend voll, denn die Termine scheinen sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum trägt man eine Verabredung ein, schon füllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein    😉    dennoch war es eine wirklich sehr, sehr schöne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Sie hat mir nämlich eine Eintrittskarte für  das Stück „Wie es euch gefällt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite für sich besorgt. So wurde es ein richtig schöner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Komödie war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spaß. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dreßler für ein halbes Jahr nach München ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Schäfer. Sie hat mich positiv überrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch für eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern auch gleich noch unsere Vorräte mit 3 verschiedenen Füllungen aufgefüllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch, einmal Schweinefleisch mit Pilzen und als süße Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen    😉

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei. Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, gönnten wir uns noch die DVD „Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als Kämpfe den Bildschirm minutenlang füllten, fielen mir immer wieder die Äuglein zu    😉    und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei Kampfszenen eben irgendwelche Sprüche und Dialoge, um dran zu bleiben    😀    aber das Finale war dann wieder ganz passabel    😉

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir wohl doch getrennte Wege gehen müssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer für das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demnächst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs führen, sondern dienstags eine Gruppe absoluter Anfänger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen Dönermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd    😀    für ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher für unsere Mädels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gemütlich in unserem Wohnzimmer zusammen und ließen unser Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009 eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man hätte verzichten können usw.
Diesen Fragebogen füllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich über alles unterhalten zu können.

Samstag war für uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen Küche kennenlernen durften. In einem Blockhaus des kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung frisch zubereitete Köstlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und natürlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    😉

Und heute durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, näher kennenlernen. Die dazugehörige Igel-Tour „Wer sein Leben will genießen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war äußerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Dafür waren die Neuigkeiten und Informationen äußerst lehrreich: 

  • Warum gibt es ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerbäume ? 
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gründerzeithäuser ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Straßenbreiten in einem Straßenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Außentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgewärmt und werden gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die nächste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschwöre ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei    😉



2015 18.
Jan.

Carsten und mir war es sehr gut bewusst, dass wir ohne die tatkräftige Hilfe unserer Freunde es nie und nimmer geschafft hätten, unseren Umzug vom Haus in die Wohnung so schnell und so unkompliziert durchzuziehen. Und, da wir uns nun vollständig in den neuen vier Wänden eingerichtet und eingelebt haben, war es an der Zeit, uns bei unseren lieben Helfern zu bedanken. Es liegt auf der Hand, dass sich die russische Küche dabei mal wieder als liebevolles Dankeschön für Herz, Seele und Magen eignet. Da unsere eigenen vier Wände jetzt zu klein für so viele Leute sind, haben wir uns an die Räumlichkeiten „Baba Jaga“ erinnert. Dem Inhaber sind wir bereits bei unserer Wodkaverkostung in seinem damaligen Restaurant „Stroganoff“ begegnet und ein paar Jahr später schwatzten wir mit ihm zusammen in seinem damals neuen Bistro „Samowar“ in der Dresdner Neustadt – es war uns also bekannt, dass er eine eigene Pelmeni-Manufaktur unterhält. Deshalb haben wir beschlossen, bei ihm einen Pelmeni-Kochkurs für unsere Freunde zu buchen.

Am letzten Freitag war es dann endlich soweit. Als wir ankamen, war der Tisch am Ofen schon mit vielen leckeren Vorspeisen gedeckt, die Kerzen brannten und auch an russischer Musik mangelte es nicht:

IMG_0002

Hier noch ein Ausschnitt etwas näher    😉    besonders die gefüllten Eier waren unbeschreiblich lecker!

IMG_0009

Nach einer kleinen Stärkung inkl. der ersten Wodka-Runden wurden Häubchen und Schürzen ausgeteilt und wir durften uns in der Küche blicken lassen. Auf dem Foto überwacht Carsten in voller Montur und mit dem Nudelholz in der Hand zusammen mit dem Chef des Hauses, dass der Teig auch wirklich von allen ordentlich geknetet wird    😀    er muss diesen ja danach auch zum Teil selbst ausrollen    😉

IMG_0045

Aber vorher kümmerte er sich noch mit Hingabe darum, dass die Fleischfüllung (aus echtem Fleisch!) erst den Weg zum Fleischwolf findet,

IMG_0065

dann ordentlich gewürzt wird

IMG_0071

und sich mit viel Kraft und Liebe sowie einiger Kostproben    😉    zu einem schmackhaften Pelmeniinhalt entwickelt.

IMG_0072

Jetzt war alles bestens vorbereitet und es ging gleichzeitig auf 4 Arbeitstischen los mit dem Ausrollen, Ausstechen, Füllen und Formen.

IMG_0088

Beim Formen hat man sich erst damit beschäftigt, die typische Pelmeniform hinzukriegen: Kreis ausstechen, Fleisch darauf packen, zusammen zu einem Halbkreis klappen, die Ränder fest andrücken und die Enden dieses geschlossenen Halbkreises dann zusammenbiegen. Es war am Anfang gar nicht so leicht, aber bald hatten alle den Dreh so gut raus, dass man schon andere Formen ausprobiert hat:

IMG_0095

Süß, der Teddy!!! Auch mit seiner herzhaften Füllung im dicken Bauch    😉

Als das Fleisch verbraucht wurde, durften wir die Arbeitskleidung ablegen und zurück an den Tisch gehen. Die Kochzeit unserer Ergebnisse wurde mit Quizfragen über Russland überbrückt … da war Herr Tanz schon perfekt vorbereitet, uns die Wartezeit zu verkürzen. Es dauerte aber auch gar nicht lange, bis wir die eigenhändig gemachten Pelmeni auf dem Tisch stehen hatten:

IMG_0102

So hat sie Ines von der anderen Tischseite gesehen und fotografiert:

05

Wer mich kennt, weiss aber, dass es nicht nur dabei geblieben ist. Den obigen Standardteigtaschen folgten anschließend noch Wareniki (eine größere Ausführung und ohne zusammengeklappten Enden) mit Kartoffeln und Sauerkraut aus den gefrosteten Vorräten von Herrn Tanz – auch diese waren sehr lecker.

Als Nachtisch gab es dann Wareniki mit Kirschen. Hier hat Ines es zum Glück geschafft, wenigstens noch ein Foto zu machen, bevor sie alle schwuppdiwupp aufgegessen waren.

06

Die Kirschfüllung war sogar der Favorit der Frauen, während die Männer, insbesondere mein eigener natürlich, eher von der Fleischversion angetan waren. So bekam Carsten sogar noch einen weiteren Teller mit Fleischpelmeni, da er freiwillig auf die süßen Wareniki verzichtete:

IMG_0114

Als Entschädigung musste er aber auch noch für ein ganz besonderes Portrait herhalten:

IMG_0118

Wir haben beim Essen alle gestellten Quizfragen sehr gut beantworten können, wobei manche davon – wenigstens für mich – sogar recht leicht waren, bei einigen aber mussten wir wirklich demokratisch abstimmten, was die Mehrheit für richtig hält, da keiner von uns die korrekte Antwort wusste. Am Ende hatten wir dann doch genug Punkte gesammelt, um als Gruppe einen Gewinn einzuheimsen. Den Lohn haben Carsten und ich als „Gastgeber“ erhalten: er hat eine Packung Würfel mit kyrillischen Buchstaben bekommen, um noch besser Lesen zu lernen und ich bin jetzt bestens für einen richtig harten Winter gerüstet, denn mit dieser Mütze sind meine Ohren definitiv unfrostbar    😀

IMG_0134

Es war ein wunderbarer Abend und alle hatten ganz viel Spaß, wurden so richtig satt, lernten viel Neues über die sowjetisch-russische Kultur, probierten sich durch neue Wodkasorten und begannen das Wochenende so richtig zünftig deftig.

Ich kann diesen Kochkurs wirklich nur wärmstens weiterempfehlen    🙂    vielleicht kommen wir auch noch einmal dorthin, um in gleicher oder ähnlicher Gesellschaft in aller Ruhe am Samowar zu sitzen und genüsslich Tee zu trinken, denn auch das kann man im „Baba Jaga“ (Berliner Straße 48 in Dresden-Friedrichstadt) machen    🙂



2015 15.
Jan.

Ich habe gestern zwar daran gedacht, aber der Zeitplan des gestrigen Tages hat mir letzten Endes dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht    😉

Aber nun möchte ich wenigstens einen Tag später hiermit meinem Blog zum 8. Geburtstag gratulieren!

nachträglich

Über dieses Alter bin ich, um ehrlich zu sein, selber wirklich erstaunt. Ich hätte es damals wirklich nicht gedacht, dass ich so lange damit durchhalte und dass es mir mit der Zeit nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr Spaß macht. Der Umzug auf unsere private Seite dank Carstens intensiver Arbeit und regelmäßiger Pflege hat der Blogentwicklung wirklich gut getan. Meine wöchentliche Blogpflege gehört inzwischen ebenfalls fest zu meinen Terminen dazu. Wenn man einen Blog nicht regelmäßig mit Buchstaben versorgt, verkümmert er doch am Ende ganz schnell    😉

Oft überlege ich beim Einkaufen oder beim Autofahren, dass ich über das eine oder das andere auch mal schreiben könnte. Aber oft bleibt es leider (oder zum Glück    😉    ?) nur bei den Gedanken und Ideen …
Dennoch freue ich mich, wenn ich meinen inneren Schweinehund in seine Hundehütte zurückjagen und irgendetwas hier schreiben kann. Und noch mehr freue ich mich, dass das, was ich schreibe, auch noch einige Leute wirklich lesen wollen    😉    Danke, dass ihr immer wieder vorbeischaut, lest und hin und wieder kommentiert    :verliebt: !

In diesem Sinne – auf ein neues Blogjahr!

IMG_0078



2015 13.
Jan.

Wie auch vor einem Jahr wurde es für mich in der ersten Januarwoche an der Zeit, Platz in meiner Jahreskiste für die neuen Erinnerungen zu schaffen und sich nochmals an die zahlreichen schönen Momente im Jahre 2014 zurück zu erinnern    🙂

IMG_0002

Man glaubt es kaum, aber hinter diesen Papierschnipseln befinden sich soooo viele schöne Augenblicke! Und ich habe nicht mal über alles davon hier im Blog berichtet    😉

  • Auch dieses Mal befindet sich darin meine Eintrittskarte für die St.Patricks-Day-Veranstaltung, dazu auch noch mit einem von mir gemachten Foto darauf    🙂
  • Natürlich sind auch unsere Karten für Stephanies Abiball dabei
  • Trotz unserer erfolgreichen Abnehmerei sind wieder einmal einige Restaurantrechnungen dabei. Meistens erinnern sie mich an gemütliches Essen mit den Kindern oder Freunden samt viel Zeit zum Klönen und Quatschen
  • Die Eintrittskarten für das Technikmuseum in Sinsheim – der Traum meines Mannes wurde endlich wahr    🙂
  • Einige Rechnungen vom „Odessa“ – ich kann dieses Restaurant als eine Oase der russischen Küche nach wie vor nur wärmstens empfehlen. Inzwischen bin ich dort nicht nur öfters mit den Teilnehmern meines Russisch-Kurses gewesen, sondern habe da auch meinen Geburtstag nachgefeiert
  • Das Restaurant „Zur Sonne“ – dort feierten wir mit unseren Hauskäufern gebührend den unterschriebenen Kaufvertrag. Die beiden Sprüche aus unseren Glückskeksen fanden wir an dem besagten Abend wirklich äußerst passend    😉

IMG_0006

  • ein Warteticket mit der Nummer 244 – unter dieser Nummer wurden wir im Bürgerbüro aufgerufen und mussten uns von unserer Haus- auf unsere Wohnungsadresse bzw. von Briesnitz nach Striesen ummelden
  • ein paar DVB-Tickets – nach sehr langer Abstinenz unsere ersten Versuche, wieder mal mit Bus und Bahn zu fahren. Es werden aber garantiert nicht die Letzten sein    😉    dafür haben wir die Haltestelle nun zu nah vor der Haustür und der Weg in die Innenstadt ist nur noch soooo kurz (da lohnt sich das Autofahren einfach nicht mehr)
  • In diesem Papierberg kann man ebenfalls wieder einige Kinotickets finden, aber die steigenden Preise und das rücksichtslose Publikum halten uns immer mehr davon ab, Filme im Kino zu sehen (waren es 2013 noch 18 Besuche, so machten in 2014 nur noch 8!)
  • Dafür stieg die Anzahl der Theaterkarten deutlich an, denn in Dresden gibt es zum Glück jede Menge davon – noch haben wir nie eine Enttäuschung erlebt. Auch kleinere Bühnen bieten großartige Schauspielarbeit an!

IMG_0007

  • Ich sehe zwischen all den Quittungen auch unseren ganz besonderen Kassenzettel (links oben) aus einem Baumarkt: Schattenrasen und Dünger. Das war wohl das letzte Mal, dass ich in der nächsten Zeit mein Geld für solche Dinge ausgegeben habe, denn wenn man keinen Garten mehr pflegen muss, dann braucht man natürlich keine Rasensamen    😉
  • Darunter liegt übrigens der Beweis, dass wir uns auch für Geschichte sehr interessieren – der Beleg vom Römermuseum in Xanten (LVR). Endlich haben wir uns dieses im Mai 2014 angesehen, genau so wie das Herrmann-Denkmal … das hatten wir schon x-Jahre geplant und immer kam etwas dazwischen.
  • In Dresden haben wir viel Geschichte durch unsere rege Teilnahme an diversen Igel-Touren gehört und selbst als langjährige Einwohner (Carsten seit 2001 und ich seit 1995) noch ganz viel dazu gelernt. Diese Tickets sind beim Weiten nicht alle, welche den Weg in diese Kiste finden, denn in 2015 geht es weiter – die nächsten Touren werden gerade im aktuellen Jahresplan ausgesucht und  angestrichen    😀

IMG_0008

  • Das Blättchen mit dem Vermerk „Priorité“ (links unten) ist – leider – ein Andenken an unsere lieben Couchsurferinnen aus Kanada. Charlotte hat ihre Kreditkarte während ihrer Tour durch Europa verloren und ihre Mutti hat eine Neue per FedEx-Express an unsere Adresse geschickt.
  • und und und … so viele Erinnerungen !!! SCHÖÖÖÖÖÖN !!!!

Carsten und ich hatten auch diesmal wieder sehr viel Spaß daran, all die schönen Beweise der Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr zu sichten und sich an Dies und Das zurück zu erinnern. Es war doch ein sehr ereignisreiches Jahr! Aber nicht nur die „großen“ Meilensteine wie Stephanies Abitur oder Hausverkauf haben dazu beigetragen, dass wir uns glücklich fühlten, sondern viele, viele Treffen, Begegnungen, Ausflüge und nicht zuletzt das gute Essen    😉

IMG_0012

Aber nun ist es an der Zeit das Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ im Jahre 2015 neu zu schreiben. Und was soll ich sagen – ein paar schöne Andenken haben bereits jetzt schon ihren Platz darin gefunden    🙂



2015 10.
Jan.

Neues Jahr, neue Ideen, neue Pläne – ich kann einfach nicht anders    😉
Wenn ich auf den Kalender schaue, dann ist es jetzt wirklich höchste Zeit, mit meinem Fotojahresplan um die Ecke zu kommen. Denn schließlich warten die Januarbilder ja schon förmlich darauf, gemacht zu werden    😉

Allerdings möchte ich mir für dieses Jahr die Freiheit rausnehmen u. U. adhoc die Themen zu wechseln, denn diese Lehre habe ich aus dem Jahr 2014 für mich gezogen. Ein Beispiel: mitten im Umzug Rauchbilder zu machen, war logistisch und materiell eine echte Herausforderung    😀    ohne die tatkräftige Hilfe meines Schatzes wäre das Ergebnis am Ende wohl ziemlich kläglich geworden    😉

Ok, nun kommt meine Wunschbildliste für dieses Jahr

  • Januar – Straßen der Stadt
  • Februar – Öltropfen
  • März – Tänze und Tänzer
  • April – Kontraste
  • Mai – Skulpturen in meiner Nähe
  • Juni – Bäume
  • Juli – Friedhofsimpressionen
  • August – Hundeleben
  • September – Spiegelungen
  • Oktober – Naturpfade
  • November – Fensterleben & -läden
  • Dezember – Scheibchenweise

Für einige Themen erhoffe ich mir, dass mir Freunde und Bekannte ein wenig Unterstützung geben werden. Gerade für mein Augustthema wäre es toll, wenn Leon, Rumo, Gomezz und vielleicht auch Frieda samt ihren Frauchen ein wenig Zeit für mich hätten    😉
Auch bei den Spiegelungen wäre es fantastisch,  die eine oder andere Person als Model vor die Linse zu bekommen    😉

Aber unabhängig davon bin ich wie im letzten Jahr gern bereit, Porträts von Erwachsenen und Kindern, Aktbilder von Frauen im jeden Alter,  Veranstaltungsaufnahmen und Hochzeitsfotos zu machen. Ich verspreche sie auch weiterhin nicht ins Netz zu stellen, wenn das auf persönlichem Wunsch privat bleiben soll    🙂

WPM$5187

P.S.: Ein herzliches Dankeschön an Ines für dieses bezaubernde Fotoschaaf!



2015 06.
Jan.

Bevor ich meine neuen Fotopläne festlege, möchte ich natürlich zuerst noch das vergangene Jahr abschließen. Das Gejammer über zu wenig Zeit für die vielfältigen Bilder erspare euch    😉
Wer hier regelmäßig mitliest, weiss ja ohnehin schon, was wir in den letzten Wochen und Tagen auf die Beine gestellt und erlebt haben    😉

An und für sich kenne ich mich mit Kunst nicht so toll aus und ich war auch eine Niete im Kunstunterricht … Malen ist halt nicht meine Stärke    😉    aber zumindest fototechnisch konnte ich mich nun ein wenig wie ein Malkünstler fühlen. Allerdings habe ich nicht mit Farbe, sondern mehr mit Licht sowie Bits und Bytes Stillleben kreiert    🙂
Dank Ines hatte ich zumindest eine Idee, worauf ich achten musste, aber umgesetzt habe ich es wohl vermutlich eher unorthodox als klassisch    😉

Angefangen habe ich einfach mit dem Klassiker Obst, denn das hat man schließlich schnell zur Hand:

IMG_0005

Auch eine Kerze findet sich ja immer ziemlich schnell:

IMG_0028

Ein Buch passt ebenfalls ganz gut dazu:

IMG_0044

Und hier mit einer Clementine anstelle von rotbackigen Äpfeln:

IMG_0056

Ein Whiskeyglas mit passenden Inhalt sorgt für schöne Glanzlichter und einen warmen Farbton:

IMG_0072

Es kamen zudem immer mehr Gegenstände dazu …    😉

IMG_0080

und ein paar verschwanden wieder von der Bildfläche:

IMG_0096

Ist doch eine schöne Einstimmung auf einen gemütlichen Abend    😉

IMG_0128

Hier präsentiere ich ein paar (etwas schräge) Sachen, welche uns an die Vergänglichkeit erinnern könnten …

IMG_0142

Nun etwas anders angeordnet, da mir gerade mal nach Türmchenbau zumute war

IMG_0168

„Sillleben“ heisst im Russischen übrigens натюрморт und das stammt wiederum vom französischen „nature morte“, also tote Natur. Das verkörpert für mich das folgende Bild irgendwie am deutlichsten, selbst wenn es keine Kombination aus mehrere Gegenständen darstellt:

IMG_0152

Und da soll mir noch einer sagen, dass Schönheit immer vergänglich ist! Wenn man sie ordentlich behandelt, bleibt sie noch ganz lange erhalten …

Damit ist mein Fotojahresplan 2014 komplett erfüllt    🙂    und die Ideen für 2015 sind beinahe spruchreif – genaueres werde ich wahrscheinlich am Wochenende berichten    🙂



2015 03.
Jan.

Man konnte gar noch so schnell gucken, dennoch waren die 365 Tage von 2014 im Nu vorbei. Diesmal haben wir das neue Jahr in Freital, zusammen mit Ines und Torsten, begrüßt. Eigentlich sollte noch ein weiteres Pärchen dabei sein, aber die Rüsselseuche hat bei denen leider ganze Arbeit geleistet    🙁

Das sollte unserer Vorfreude auf die Silvesterfeier dennoch kein Abbruch tun und so kamen wir perfekt gelaunt mit unseren Leckereien an, um diese auf den bereits gedeckten Tisch dazu zu stellen. Es war gar nicht so leicht, denn es standen schon allerhand andere leckere Häppchen darauf    🙂
Es gab auch eine echte Feuerzangenbowlezubereitung, was für mich eine Premiere war … ein fantastisches Flammenschauspiel!

IMG_0055

Carsten hat sogar ein Bild mit mir geschossen und es prompt „Olga im Fegefeuer“ genannt – trotz der Verballhornung sieht es doch irgendwie imposant aus    😀

IMG_0042

Nach dem Quatschen, Trinken und Essen hatten wir noch genug Zeit, um ein paar Spiele zu spielen. Zuerst beschäftigten wir uns mit den (Spiel-)Regeln der DDR und haben „Überholen ohne Einzuholen“ gespielt:

IMG_0075

Dreimal dürft ihr raten, wer am Ende gewonnen hat    😉

IMG_0087

Ausgerechnet einer, der Sozialismus nie erlebt hat! Aber Torsten war dicht hinter ihm dran. Carsten hatte zuerst das sozialistische Soll erfüllt: ein Telefon für 2000 Mark, ein Auto für 5000 Mark und 5 Anmeldescheine, eine Parteimitgliedschaft sowie das Erreichen von Wandlitz … nebenbei war er auch noch der verdeckte Stasi, hatte einen Diplomaten-Persilschein fürs Gefängnis, konnte viel Geld scheffeln, mußte nicht ein einziges Mal eine „Passiert-was-Karte“ ziehen und hatte nebenbei auch noch das Amt des Geldverwalters inne. Wenn das mal keine spionageverdächtige Infiltirierung war …

Dafür haben wir Mädels (mit dem gelben Pin) dann bei „Activity“ gegen die Männer eine bessere Partie hinlegen können.

IMG_0110

So vergingen die letzten Stunden von 2014 mit viel Spaß und es wurde so langsam Zeit, die Sektgläser zu füllen:

IMG_0122

Auf den Tag genau nach einem Jahr war mein Gewinnsekt von der „Shamrock“-Silvesterfeier endlich an der Reihe geköpft zu werden    🙂

IMG_0144

Und dann kamen meine heißgeliebten Wunderkerzen zum Einsatz    😀

IMG_0213

Wir haben bestimmt genug von ihnen verbrannt, um alle bösen Geister in 2015 abzuschrecken! Danach nutzten wir noch das frische Jahr zum Quatschen und erst gegen 3 Uhr nachts sind wir gen Striesen aufgebrochen. Wenn das Jahr genau so gemütlich, spaßig und immerzu in guter Gesellschaft läuft, hätte ich gar nichts dagegen einzuwenden! Ich bin mal gespannt, wie die kommenden Tage, Wochen und Monate sich gestalten.

Aber vorher werde ich noch einmal meine Erinnerungskiste sichten und an die vielen schönen Erlebnisse aus 2014 zurückblicken, um dann Platz für die neuen zu schaffen. Auch mein neuer Fotojahresplan wartet darauf, zusammengestellt zu werden, wobei ich ihn dieses Jahr aufgrund der geplanten Veränderungen und anstehenden Auswanderungsaktivitäten wohl etwas lockerer setzten muss    😉     ich werde an dieser Stelle wie immer berichten    😀



2014 29.
Dez.

In den letzten paar Tagen ist mir richtig bewusst geworden, dass ich ein echtes Winterkind bin. Was will  man ja auch sonst von einer Person erwarten, welche Ende November in den ukrainischen Weiten geboren wurde    😉

Auf jeden Fall gehöre ich hierzulande zu einer Minderheit, welche sich nun aufrichtig über den reichlichen Schneefall freut    🙂
Denn während die Leute sich über das Schneechaos aufregen, versuche ich immerzu einen Blick aus dem Bürofenster zu erhaschten, um das märchenhafte Weiß zu sehen. Sobald alles schneebedeckt ist, fühle ich mich wie in alten, guten Kindertagen … mittendrin in einem Wintermärchen. Die Bäume sehen so aus, als ob sie einer Strichzeichnung entwichen sind: nur schwarz und weiß, nichts weiter, was das Auge von Wichtigem ablenkt und alles um sie herum wirkt so neu und so frisch!

Heute hat es in der Nacht noch mehr geschneit und da ich früh aufgestanden bin, weil ich zur Arbeit nicht zu spät aufbrechen wollte, konnte ich aus dem Fenster eine beinah komplett unberührte, weiche Schneedecke sehen. Mein Auto abzufegen ging ganz  leicht, es war zum Glück nichts angefroren. Und dann genoss ich es mit einigen Gleichgesinnten (oder Leidensgenossen – je nachdem wie man das betrachtet) in einer Stadt ohne Hektik, mit nur 30 km/h zu fahren. Es gab zum Glück heute Morgen kaum ein Auto auf der Straße. Die Straßen waren noch nicht geräumt, und so glitzerte der Weg weiß statt dem gewöhnlichen Schwarz vom Asphalt. Diese Ruhe beim Fahren, der Schein des Schnees im Licht der Straßenlaternen und den Autolichtern sowie mit bezaubernden Musik von Ludovico Einaudi im Hintergrund – das war der perfekte Übergang von chilligen Feiertagen zum Einstieg in eine kurze Arbeitswoche    🙂

Als ich abends nach Hause fuhr, war es ähnlich, aber nun waren die Straßen beräumt und von wesentlich mehr Autos befahren – der Zauber hat etwas an Ausstrahlung eingebüßt. Aber dann sah ich Familien mit kichernden, glücklichen Kindern, welche von ihren Eltern auf Schlitten gezogen wurden und eine neue Seite vom diesjährigen Wintermärchen öffnete sich wieder vor meinem Auge.  Das Buch der Winterfreuden hat unglaublich viele schöne Seiten und ich hoffe,  auch ihr könnt diese geniessen!

winterfreude-web



2014 27.
Dez.

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgefüllter Dezember. Aber nun hatten wir den längst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum Glück lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gewünscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum Glück war aber wenigstens die Größe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt    😉

IMG_0030

Zum Auspacken aller Schätze haben wir erneut über 2 Stunden gebraucht. Wie üblich, waren die meisten (sehr nützlichen) Geschenke für unsere armen Studentinnen    🙂

Aber auch sie wussten, uns zu überraschen, denn sie haben uns einen Gutschein für gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und für mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange liebäugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt ein Rotwein frei entfalten    😉

IMG_0074

Carsten hat wieder einen technischen Beitrag für meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschränkte Herrscherin über Blitzakkus    😀
Jetzt können sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht führen und so tun als ob sie voll wären und dann vor Ort plötzlich schon nach ein paar Bildern schwächeln.

IMG_0122

Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden Mädels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollständige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gefüttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

Für den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit Günter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu spät um eine Brunchlokalität gekümmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche an den Tisch gewiesen wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider beinhaltete die Frühstücksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Brötchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Großen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser Örtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erfüllt hat,  lecker war’s    😉

Überhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen zauberte mir ein überglückliches Kinderlächeln ins Gesicht: es hat in der Nacht völlig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

borsi

Was lag es daher näher, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen märchenhaften Tag:

spaziergang1

Und oben auf der Trümmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fröhlichen Schneemann begrüßt:

spaziergang2

Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie sie im Buche steht    😉

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. Fällt wohl unter die Kategorie „romantische Komödie“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an Ende wurde.

– „Nachtblende“  auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schließe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong für Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich würde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten bei diesem Streifen doch ganz schön störte    😉

Außerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und für unseren Geschmack völlig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder Sendereinschätzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange, bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten    😉

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    🙂