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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 12.
Okt.

Wie so oft, möchten auch die BĂ€ren gern ihre eigene Sicht auf die diesjĂ€hrige Urlaubsreise als Begleitung von Olga und Carsten mit den Bloglesern teilen. Mitgekommen sind diesmal Heini, Bonnie und beide DinkelmĂ€nner. Das Wetter war toll, man hat ganz viel gesehen und noch mehr erlebt und darĂŒber sollen die Fellplaudertauschen nun selber berichten:



2014 06.
Okt.

Ok, ich gebe zu, dass das Thema wesentlich mehr beinhalten könnte: es fließen die Zeit, der Verkehr, Bier und Wein und und und. Allerdings hatte ich im Januar schon unsere Reise nach Norwegen ins Auge gefasst und ich freute mich auf die verschiedenste GewĂ€sser dieses Landes. Meine Erwartungen wurden mehr als erfĂŒllt und das möchte ich euch nur zu gerne zeigen.

Wasser ist natĂŒrlich sehr, sehr nass    😉

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Wenn man schon versucht, GewĂ€sser mit Hilfsmittel zu ĂŒberqueren, um trockene FĂŒĂŸe zu behalten, kommen doch  schnell ein paar ungebetenen „Mitfahrer“    😉

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Aber wenn man sich dem fließenden und spritzenden Nass aussetzt, wird man unter UmstĂ€nden auch mit einem Regenbogen belohnt:

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Einen Wasserfall mit Regenbogen kann man sehr schön aus allen Blickwinkeln ansehen, denn bei diesem verĂ€nderte sich zum Beispiel je nach Beobachtungsposition der Ort und die IntensitĂ€t des Farbbogens – absolut faszinierend!

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Apropos WasserfĂ€lle: sie sind in Norwegen einfach mĂ€rchenhaft schön! Dabei waren wir in einer Jahreszeit dort, wo sie nicht besonders viel mit Wasser gefĂŒllt waren, da die Schneeschmelze in der Regel im FrĂŒhjahr und Sommer ihren Höhepunkt hat.

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oder dieser:

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Auch kleinere Abschnitte sind einfach bezaubernd:

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Oft suchen sie sich die schrÀgsten Wege:

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Auch hinter einem Wasserfall zu stehen hat einen gewissen Reiz – man sieht die Welt durch einen Wasservorhang    🙂

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Im September erkennt man schon ĂŒberall die herbstliche FĂ€rbung der LaubbĂ€ume … Herbst und Wasser sind ja ohnehin quasi unzertrennlich, zumindest in Form vom Regen:

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Davon hatten wir zum GlĂŒck ziemlich wenig. Deshalb konnte ich ein paar Wasser- und Herbstbilder mit einer grĂ¶ĂŸeren FarbintensitĂ€t als ĂŒblich schießen. Hier Beispiel Nummer 1:

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Und hier die Nummer 2:

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Das Wasser war zum GlĂŒck nicht immer so schnell    😉

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Sehr oft war es einfach die Ruhe selbst:

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Besonders in den Fjorden

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Ein SteintĂŒrmchen unterstreicht diese Ruhe zusĂ€tzlich … ist nicht von mir gebaut    😉

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Auch die stÀdtischen GewÀsser waren wunderschön. Hier Alesund:

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und hier Stavanger:

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Um in Westnorwegen von einem Ort zum anderen zu kommen, muss man oft Wasserwege nutzen:

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Nach so vielen EindrĂŒcken tut einem abends ein GlĂ€schen Tee richtig gut    😀

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Und nach drei wunderbaren Wochen mussten wir an einem Wochenende von Norwegen nach DĂ€nemark ĂŒbers Wasser fahren, damit wir dann auf dem Landweg nach Hause kommen konnten:

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Wie immer habe ich wesentlich mehr Bilder im Projektordner als ich hier zeigen kann. Ob das auch fĂŒr mein Oktobervorhaben so wird, kann ich nicht versprechen, da wir, wie die meisten schon wissen, derzeit stark mit dem Umzug beschĂ€ftigt sind. Aber ich gebe mir MĂŒhe und versuche mir die Zeit doch noch zu nehmen    🙂



2014 04.
Okt.

Ja, das klingt in der Tat wirklich sehr seltsam. Aber nun sind beide Kinder definitiv aus unserem Haus ausgezogen. Montagabend war unser letztes gemeinsames Abendessen und am Dienstagmorgen unser letztes gemeinsames FrĂŒhstĂŒck mit Stephanie in den vier Casa OLCA-WĂ€nden.

Am Dienstag ist sie nach Potsdam gezogen. Allerdings erst einmal nur mit einem Rucksack, um ihren Mietvertrag zu unterschreiben, den SchlĂŒssel abzuholen und am 1. Oktober zur Erstie-Veranstaltung zu erscheinen. Gestern hat sie alle Kartons und ein paar gewĂŒnschte MöbelstĂŒcke von uns frei Haus Studentenwohnheim geliefert bekommen. Wir mietetenÂ ĂŒber ADAC einen Transporter und Carsten hat alles perfekt darin untergebracht und so festgezurrt, dass alles heil und ohne Probleme bei unserem Kind ankam.

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Andrea ist mit uns mitgefahren, so war die ganze Familie mal wieder fĂŒr einen Nachmittag lang vereint    🙂

Das Wohnheim von Stephanie hat mir ganz gut gefallen. Sie hat eine 2er WG mit einem MĂ€del, welches dort schon eine Weile beheimatet ist (sie war allerdings nicht da) und wohnt nun in einer relativ ruhigen und grĂŒnen Gegend der Brandenburgischen Hauptstadt. Die Gegend ist allerdings auch so ruhig, dass Stephanie bislang noch keine Gastronomie in der NĂ€he entdeckt hat, wo wir hĂ€tten zu Mittag essen können    😉
Zum GlĂŒck wusste sie aber bereits, wo in den SchrebergĂ€rtengĂ€ngen ein Biergarten liegt. Da das Wetter perfekt fĂŒr einen Besuch dessen war, konnten wir dort ganz gemĂŒtlich sitzen, gutes, nach Norwegen auch echt preiswertes    😉    Essen sowie ein Bierchen geniessen und den Geschichten unserer großen Kleinen lauschen. Sie muss ja jetzt als SĂ€chsin unter lauter Preussen bestehen    😉    ein GlĂŒck, dass sie wenigstens nicht nur SĂ€chsisch, sondern auch astreines Hochdeutsch spricht    😀

Ihr Zimmer im Wohnheim sieht jetzt definitiv wohnlicher aus, da sie durch unsere Lieferung (samt ZuckertĂŒte zum Lehrbeginn) dem Ganzen nun eine persönliche Note verleihen kann    🙂
DafĂŒr ist allerdings nun ihr Zimmer in unserem Haus komplett leer. Fast alle Möbel aus ihrer Kinder- und Jugendzeit (etliches davon war sch0n im Jahre 1995 bzw spĂ€testens 1996 gekauft worden) sind jetzt schon auseinandergebaut und sogar zum Wertstoffhof gebracht worden. Denn auch unser Umzugstermin rĂŒckt immer nĂ€her …

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2014 28.
Sep.

Meine treuen Leser haben gewiss mitbekommen, dass hier in den letzten 3 Wochen kein Sterbenswörtchen geschrieben wurde. Schuld daran war diesmal ausnahmsweise nicht ein voller Terminkalender, sondern unser Jahresurlaub. Dieses Mal haben Carsten und ich nach dem letzten Sommerurlaub in der Schweiz ein weiteres (sau)teures Land in Europa ausgesucht: Norwegen.

Aber was soll das Gejammer ĂŒber Preise     😉     das Land ist jeden Oere (welchen wir ĂŒbrigens nie in der Hand hatten, denn die kleinste MĂŒnze ist 1 NOK, von uns liebevoll „Nockerl“ genannt) definitiv wert! Die Landschaften sind einfach ĂŒberwĂ€ltigend, vor allen Dingen, wenn man sich nördlich von Oslo und Bergen bewegt. Außerdem hatten wir sagenhaftes GlĂŒck mit dem Wetter, denn die Regenperioden hielten sich sehr in Grenzen und die Nebelzeiten waren so bezaubernd, dass man sich selber wie in einer alten Saga fĂŒhlte!

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Die Fjorde sind einfach umwerfend, kein Wunder, dass Slatibartfass einst dafĂŒr sogar einen Preis bekommen hat     ;-)Man muss sie einfach gesehen haben! Auch die Trolle sind eigentlich ganz freundliche Gesellen und lassen sich gern mit einem fotografieren:

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WasserfĂ€lle gab es quasi an jeder Ecke und sie haben so ausgesehen, wie man sie sich immer anhand von BildbĂ€nden vorgestellt hat – wenn auch mit wenig Wasser, da die Abschmelzung in den Bergen schon vorbei war. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, nicht nur VOR, sondern auch HINTER einem Wasserfall zu stehen – was fĂŒr ein Getöse!

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NatĂŒrlich waren die BĂ€ren ebenfalls anwesend. Bonnie und Großer Dinkelmann sind eher als Landschaftsgeniesser unterwegs:

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Kleiner Dinkelmann und Heini machten lieber die StĂ€dte unsicher (Fotos folgen) und waren mit viel Neugierde unterwegs, was ihnen so manche FundstĂŒcke bescherte:

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Wir hatten unglaublich viele schöne Erlebnisse und Begegnungen (ein besonderes Dankeschön geht an Michi und Tore aus Trondheim!) und natĂŒrlich haben wir mal wieder eine Unmenge an Fotos gemacht – aber das kennt man ja schon von uns    😉     –> Nachtrag: ungefiltert 5817 StĂŒck !

Ab morgen stehen wir unserem Alltag wieder zur VerfĂŒgung. Es wird ganz bestimmt nach 3 Wochen entspannter Zeitgestaltung eine Umstellung sein, aber von diesem Urlaub können wir zwei (sowie die 4 BĂ€ren) noch ganz bestimmt sehr lange Zeit unsere Energie schöpfen     🙂



2014 03.
Sep.

Ich habe schon Ende Juni berichtet, dass ich mal die Ehre hatte, alle vier Autoren von Phrase4 als Models bei einem Fotoshooting in der Dresdner Neustadt zu haben. Wir hatten ganz viel Spaß bei dieser etwas unorthodoxen Bilderserie im Alaunpark:

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Wie man unschwer merkt, ist der Platz auf der Autorencouch heiß begehrt und die Kollegen sind echte Gentlemans, wenn es um ihre einzige Dame in diesem literarischen Quartett geht    😉

Von allen vieren habe ich nur lobende Worte ĂŒber die Bilder gehört, was mich natĂŒrlich sehr stolz gemacht hat. Ein Beweis, dass sie es mit dem Lob auch wirklich ernst meinten, ist nicht nur die Benutzung der Bilder mit Angabe meines Namens auf ihrer Homepage, sondern auch das Einreichen einer Aufnahme fĂŒr die AnkĂŒndigung ihrer ersten Lesung nach der Sommerpause bei einem Dresdner Veranstaltungsmagazin namens Frizz. Wenn man sich hier bis zur Seite 16 durchnavigiert, findet man das von mir angesprochene Gruppenbild und auch die Info, dass die Sommerpause am 16. September zu Ende ist. Das bedeutet, dass man sich an dem Tag wieder in der VerĂ€nderBar um 20 Uhr ein gemĂŒtliches PlĂ€tzchen suchen und 8 spannende, witzige und ein wenig philosophische Geschichten von Francis Mohr, Sabine Dreßler (ĂŒbrigens auch ein Bild von mir    🙂    ), Henning H. Wenzel und Lars Hitzing anhören darf. Nur ich selber bin leider an diesem Tag nicht in der Stadt …

Aber spĂ€testens am dritten Dienstag im Oktober werde ich mich wieder dazusetzen    😉



2014 02.
Sep.

An diesem Tag gehen mir immer ganz viele Gedanken durch den Kopf.

Als erstes ist natĂŒrlich gleich morgens die Erinnerung an die 10 Schul- und weitere 5 Studienjahre, denn in der UdSSR hat man immer am 1. September die Kinder und Jugendlichen an den Pforten der Schulen und anderen Bildungseinrichtungen begrĂŒĂŸt. In der Schulzeit war man noch mit Paradeuniform angekommen und mit dem obligatorischen Blumenstrauß fĂŒr den Klassenlehrer.

Das Bild wurde zwar zu einem anderen feierlichen Anlaß aufgenommen, aber so sieht man, was ich mit Paradeschuluniform meine:

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An der Uni war es dann nicht mehr so förmlich    😉    ich bin auf diesem Foto ĂŒbrigens auch zu sehen    😉

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Dieses Jahr ist in Sachsen der Beginn des neuen Schuljahres ebenfalls der 1.September. Als ich an dem (inzwischen ehemaligen – juhuuu!!!) Gymnasium meiner MĂ€dels vorbeifuhr, sah ich besorgte Eltern, ihre kleinen, zarten FĂŒnftklĂ€ssler in das riesige GebĂ€ude bringen und verabschieden – das war irgendwie ganz rĂŒhrend, schließlich war ich einst genau so eine besorgte Mutti    😉

Dann ging mir noch mein Autounfall von 2001 am gleichen Datum durch den Kopf. Das Auto war Totalschaden und ich hatte nichts weiter als ein „Knutschfleck“ vom Sicherheitsgurt an meinem Hals. Da hatte mein Schutzengel ganze Arbeit geleistet! Und danach habe ich beschlossen, mein Privatleben endlich nicht nur nach den Vorstellungen der anderen, sondern nach meinen eigenen umzukrempeln.

Auch das Geschichtliche geht mir natĂŒrlich nicht aus dem Kopf, denn was in Polen 1939 an diesem Datum passierte, weiss doch sicher jeder. Was mich aber dabei nachdenklich macht, ist der vorgeschobene Grund des deutschen FĂŒhrers. Er wollte schließlich die unterdrĂŒckte deutsche Minderheit in Polen aus deren, in seinen Reden stets als misslich dargestellten Lage befreien. Beim Lesen der aktuellen Nachrichten ĂŒber die Entwicklung in der Ukraine und der GrĂŒnde, welche der russische PrĂ€sident als Rechtfertigung fĂŒr die Krimannektion sowie weitere AktivitĂ€ten nennt, wird mir persönlich schon ganz anders, denn zu offensichtlich sind fĂŒr mich die Parallelen und die Reaktion der Weltpolitik … ich hoffe, ich sehe Gespenster und alles wird diesmal ganz, ganz anders.

Irgendwie finde ich eigenartig, dass ein schlichtes Datum im Kalender so viele, völlig unterschiedliche Erinnerungen und GefĂŒhle hervorrufen kann. Da sind wohl manche Tagen besonders dafĂŒr geeignet, in meinem GedĂ€chtnis einen Extraplatz zu beanspruchen.



2014 30.
Aug.

Das Thema im August war eine Idee von Ines von der Irish Dance Company. Ich fand sie sofort toll und habe mir natĂŒrlich jede Menge Gedanken gemacht, welche Motive dazu passen können und festgestellt, dass es allerhand Optionen hierfĂŒr gibt. Das naheliegendste sind natĂŒrlich Fenster:

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Sie lassen noch mehr Blicke durch, wenn sie nicht mehr verglast sind:

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Durch solche Fenster kann man sogar von der Straße aus den Himmel sehen:

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Oder man kann durch solche glaslosen Schlitze die Baustelle im Zentrum von Dresden angucken (erkennt jemand, welches GebÀude man da sehen kann?) :

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Auch Schutzgitter lassen einen durchblicken. Na, was ist denn das Gelbe von der Straße    😉    ?

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Und wenn man durch Äste am Straßenrand schaut, dann entdeckt man auch irgendwas, was man vielleicht lieber ĂŒbersehen hĂ€tte:

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Aber zurĂŒck zum Glas. Diesmal jedoch Brillenglas:

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Hier ein Weinglas voll Wasser statt Wein, aber ebenfalls mit der FĂ€higkeit, die Welt komplett auf den Kopf zu stellen:

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Alles auf den Kopf stellen kann auch eine Glaskugel und mit solchen habe ich den meisten Spaß bei diesem Monatsprojekt gehabt. Hier ein Blick gleich durch zwei Arten von Glas:

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Lust auf ein Eis    😉    ?

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Und nun machen wir ein Ratespiel zu berĂŒhmten Bauwerken von Dresden    😉     wo sind wir?

Bild 1:

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Bild 2:

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Bild 3:

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Bild 4:

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Bild 5:

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Bild 6:

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Und als i-TĂŒpfelchen, gleich durch 2 Glaskugeln (= starke VergrĂ¶ĂŸerung) aufgenommen, das letzte RĂ€tselbild:

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Übrigens, die helfende Hand auf den Fotos gehört zu meinem treuen Begleiter. Danke, Schatz!

Er war aber nicht der einzige Helfer bei diesem Fotoprojekt    😉

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Jaja, auch Heini und der kleine Dinkelmann haben mir kraft ihrer Nasen treu die Kugel gehalten    😉

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Nach so vielen EindrĂŒcken ist es definitiv Zeit fĂŒr einen Tee:

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Und nun macht die heutige Ausstellung ihre Pforten zu, der Weg nach Hause ist schon vorgezeichnet …

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… denn auch das warme Licht der Laternen ist schon eingeschaltet:

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Wenn ihr das Ende des Regenbodens erreicht, nehmt einfach den Topf voller Gold mit nach Hause    😀

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Ich wĂŒnsche euch auf jeden Fall viel GlĂŒck dabei – ein echter irischer Shamrock hat nun mal 3 BlĂ€tter    😉    !

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2014 29.
Aug.

Tja, das mit dem Eintrag am Wochenende ist leider nix geworden … aber der gute Wille war auf jeden Fall da    😉
Daran nicht ganz unschuldig ist, dass unser Leben in den letzten Wochen immer intensiver und spannender wurde.

Ich wollte nur vorher nichts darĂŒber berichten, denn ein wenig aberglĂ€ubig bin schon immer gewesen und das wird sich am Ende meiner Tage wohl kaum Ă€ndern. Aber nun ist es endlich vollbracht und ich fĂŒhle mich bei dem Gedanken, es allen zu erzĂ€hlen, doch wohl in meiner Haut    😀

Eigentlich ist alles ganz schnell zusammengefasst: Wir haben am Mittwoch den Kaufvertrag fĂŒr unsere Casa OLCA unterschrieben. D.h., dass wir meinen Geburtstag und unser Weihnachtsfest 2014 schon in einer Wohnung feiern werden. Die Entscheidung, sich zu verkleinern, wenn beide Kinder einmal aus dem Haus sind, stand schon sehr lange fest. Allerdings haben wir nicht wirklich damit gerechnet, dass wir so schnell KĂ€ufer fĂŒr unser HĂ€uschen finden, welche zudem noch ohne groß zu handeln unseren Wunschpreis akzeptieren. Unser Verkauf lief komplett ohne Makler ab, denn es sind gute Bekannte unserer Nachbarn, so dass ich auch diesbezĂŒglich mehr als beruhigt bin. Außerdem sind unsere Nachbarn echt perfekt und ich hĂ€tte bestimmt ein schlechtes Gewissen behalten, wenn sie dann irgendwelche Besen statt uns als neue Nebenbewohner bekommen hĂ€tten    :erroeten:

Nach dem Unterzeichnen des Vertrags beim Notar sind wir zusammen mit den neuen Hausbesitzern ins chinesische Restaurant „Sonne“ gegangen, um die Unterzeichnung zu begießen und uns neben AYCE bei einer langen Unterhaltung etwas nĂ€her kennen zu lernen. NatĂŒrlich gab es dort auch GlĂŒckskekse fĂŒr jeden und der Spruch aus meinem war „Guter Riecher fĂŒr Gewinne“ und Carsten hat diesen gezogen: „Heute wendet sich dein Schicksal zum Guten“.

So fĂŒhlen wir uns auch    🙂



2014 19.
Aug.

Diesmal bin ich nicht nur am Wochenende, sondern auch noch am Montag nicht zum Schreiben gekommen    🙁

Aber ab Donnerstag ging es bei uns mehr oder weniger Schlag auf Schlag mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen. Schon vor dem Wochenende sind wir erst ziemlich spĂ€t ins Bett gekommen, da ich als Hochzeitsfotografin unterwegs war. Es war ein Freundschaftsdienst    😉    und ich möchte auch an dieser Stelle nochmals Peggy und Rene alles Gute fĂŒr ihren gemeinsamen Lebensweg wĂŒnschen!

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Am Freitag kehrte Stephanie aus ihrem ersten elternlosen Campingurlaub nach Hause zurĂŒck und natĂŒrlich wollten wir in allen Einzelheiten wissen, wie es gelaufen ist und im Gegenzug berichten, was wir in den vergangenen Tagen erlebten. DafĂŒr haben wir uns beim Schnizz ein leckeres Abendessen gegönnt und lange gequatscht. Zu Hause schlossen wir gemeinsam eine weitere cineastische BildungslĂŒcke und schauten die DVD „Hobbit 2 – Smaugs Einöde“ an. Mein Fazit: naja    :unschuldig:
Ich mag einfach keine Filme, wo lange gekĂ€mpft und gar nicht geredet wird, das wirkte schon immer recht einschlĂ€fernd auf mich und verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung, denn im letzten (gefĂŒhlten) Drittel des Films wurde irgendwie nur noch gekĂ€mpft – die Hobbits auf der Leinwand und meine Augenlider gegen die Bleischwere. Ich bin vermutlich in meinem Inneren doch mehr MĂ€dchen als ich es mir eingestehen möchte    😉

Am Samstag kamen Andrea und Karl vorbei. Zusammen mit den beiden sowie Stephanie haben wir unseren Haushalt unter die Lupe genommen und schon mal unseren Hausrat gerecht und wunschgemĂ€ĂŸÂ aufgeteilt, um den Aufbau eigener Nester fĂŒr unser Jungvolk zu fördern    😉    und unsere Umzugskartons zu entlasten … wie nennen das immer wieder „PlĂŒnderparty“. Nach der Vernichtung eines leckeren Nudel-Schinken-Auflaufs verzogen sich die Drei wieder. Ich setzte mich zwar an den Rechner, aber nur, um die reichliche Bildausbeute von Donnerstag nochmals anzufassen: sortieren, bearbeiten, löschen, aufhĂŒbschen usw.  Die Zeit war schneller verflogen als ich es mir denken konnte.

Am Sonntagvormittag wurstelte ich noch ein wenig im Haushalt, bevor ich dann nachmittags mit meinen unermĂŒdlichen Irish-Dancerinnen unterwegs war, denn sie hatten einige Auftritte auf dem Dresdner Stadtfest. Ich habe es wie immer sehr genossen! Und natĂŒrlich UNMENGEN fotografiert    😀

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Am Montag gehörte mein Feierabend erneut der Familie. Unsere MĂ€dels haben uns zu Ostern alles fĂŒr eine homemade Sushi-Zubereitung geschenkt und jetzt war es endlich an der Zeit, kennenzulernen wie man Sushi selber rollt    😀
Wir hatten ganz viel Spaß beim Basteln der Seetang-Reis-Gurke-Surimi-WĂŒrstchen-Fischcreme-Kombinationen und es sind dabei eben auch außergewöhnliche Kreationen fĂŒr Nicht-Fischesser wie Stephanie herausgekommen: speziell fĂŒr sie Wiener WĂŒrstchen-Gurken-Sushi    😀    ehrlich, schmeckt besser als es klingt    😉

In den kommenden Tagen stehen wieder etliche AktivitĂ€ten auf dem Familienplaner, aber ich hoffe, ich kann darĂŒber wie gewohnt am Wochenende berichten    😉



2014 09.
Aug.

Auch wenn ein Eindruck entsteht, dass ich außer Fotografieren nichts anderes mehr im Kopf habe, sei es an dieser Stelle erwĂ€hnt, dass ich nach wie vor reichlich Zeit mit dem Lesen verbringe    😀    eigentlich versuche ich sogar in letzter Zeit noch mehr zu lesen als sonst und möchte mich dabei wirklich nur auf die BĂŒcher konzentrieren, welche schon seit Jahren ungelesen meine BĂŒcherregale bevölkern. Das ist echt schwer! Ich mache immerzu einen großen Bogen um alle BuchlĂ€den, denn wo sich die meisten Frauen nicht bei Schuhen beherrschen können, werde ich immer bei BĂŒchern schwach    😉

Da unsere Kinder nun nicht mehr zeitlich intensive Betreuung benötigen wie noch vor einigen Jahren, habe ich tatsĂ€chlich am Wochenende immer etwas Zeit zum Schmöckern. Und wenn wir an den beiden Tagen nicht so frĂŒh aufstehen mĂŒssen, dennoch aber um die gleiche Zeit wach werden, wie in der Arbeitswoche, kann ich ganz gemĂŒtlich im Bett lesen und erst danach frĂŒhstĂŒcken. So beginnt ein entspannter Tag, oder ? Nachmittags findet sich zudem hĂ€ufig noch ein zusĂ€tzliches Zeitfenster, wo ich in der HaushĂ€ngematte liegend weitere Kapitel lesen kann.

Die letzten schnell, weil sehr interessant, durchgelesenen BĂŒcher waren bei mir „Đ‘Đ”Đ»Đ°Ń ĐłĐŸĐ»ŃƒĐ±Đșа ĐšĐŸŃ€ĐŽĐŸĐČы“ (Die Weiße Taube von Cordoba) von Dina Rubina und „Unknown Identity“ von Didier van Cauwelaert.

Die BĂŒcher von Dina Rubina finde ich schon seit Langem faszinierend: Geschichte, Menschen und besonders die Sprache – es ist ein Genuss, ihre Werke zu lesen! Leider sind nur wenige ihrer BĂŒcher ins Deutsche ĂŒbersetzt worden, vielleicht liegt es ja gerade an ihrer Sprache, denn sie ist so prĂ€zise und blĂŒmerant zugleich, dass ich mir vorstellen kann, dass eine Übersetzung von diesen besonders gewĂ€hlten Worten extrem schwierig sein könnte.

Bei dem zweiten Buch gibt es diesen Umstand nicht – vielleicht kommt einigen von euch der Titel „Unknown Identity“ sogar irgendwie bekannt vor. Wie so oft (z.B. „Timeline“, „Sarahs SchlĂŒssel“) bin ich auf das Buch durch einen gleichnamigen Film mit Liam Neeson in der Hauptrolle gekommen. Es ist kein Buch zum Film, das geschriebene Wort diente wie so oft nur als Vorlage („based on“) fĂŒr den Streifen. WĂ€hrend der Film zum Beispiel ganz schön actionlastig ist, bewegt sich die Geschichte im Buch mehr auf der menschlichen Ebene. Die beiden Werke unterscheiden sich so sehr, dass man sie wie den Roman/Film „Bourne Identity“ eigentlich als zwei völlig unterschiedliche Geschichten betrachten könnte, denn bis auf den gemeinsamen Nenner der Hauptperson und der eigentlichen Intrige sind das in der Tat recht unterschiedliche Entwicklungen, wenn auch mit den gleichen finalen Tendenzen    😉

Ein weiteres Buch werde ich wohl weniger anpreisen, auch wenn ich vorhabe, es bis zum Ende durchzulesen. Es ist das Taschenbuch „Der helle Tag bricht an. Ein Kind wird Nazi“ von Margarete Hannsmann. Meine Erwartung, mehr ĂŒber die Kinder- und Jugendzeit in den 30ern zu erfahren, wird leider kaum erfĂŒllt. Da kommen eher belanglose AusfĂŒhrungen ĂŒber Liebesgeschichten vor. Es ist eine Autobiografie mit Anspruch, welchem sie allerdings gar nicht gerecht wird. Aber wie gesagt, die letzten 50 Seiten werde ich auch noch zu Ende lesen …