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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 24.
MĂ€rz

Es tut mir wirklich, wirklich leid, dass ich am letzten Sonntag meine treuen Besucher nicht mit neuem Lesestoff versorgen konnte. Ich habe mich zu sehr in die Thematik „Irish Dance“ vertieft     😉
Nein, ich tanze nach wie vor nicht selbst auf der BĂŒhne, sondern habe eher ein TĂ€nzchen mit meiner Kamera und dem Blitz, damit ich die schnellen Bewegungen der flotten Tanzgruppe der Irish Dance Company bei wechselnden LichtverhĂ€ltnissen in einer halbwegs vernĂŒnftigen Art und Weise aufs Bild bannen kann. Es geht mal besser mal schlechter, aber ein paar Bilder kann ich nun nach 3 Wochenenden in der Rolle als „Haus- und HoffotogrĂ€fin“ wie einst versprochen zeigen.

Zuerst hatten wir am 9. MĂ€rz den morgendlichen Auftritt im Rahmen der Messe „Aktiv und Vital„:

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Beim zweiten Bild sieht man ziemlich deutlich, wer die Tanzgruppe zu diesem Messeauftritt eingeladen hat, nicht wahr?      😉

Diese Veranstaltung ging mit ca. 30 Minuten recht schnell – im wahrsten Sinne des Wortes – ĂŒber die BĂŒhne.

Wesentlich mehr Zeit (Mittag bis Abend) konnte ich am darauffolgenden Samstag mit den TĂ€nzern verbringen. Am Tag vor den offiziellen, irischen St. Patrick Day-Feiern hat man zwei Schiffe der „Weißen Flotte“ zu einer kleinen Irland-Enklave umgestaltet:

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NatĂŒrlich hatte ich an dem Tag fototechnisch viel zu tun, aber dennoch blieb manchmal auch etwas Zeit fĂŒr Pausen:

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Die Gruppe auf meinem Kahn hatte insgesamt 4 Auftritte und es war trotz der Enge richtig, richtig schön:

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Und hier sieht man ganz deutlich, wie leichtfĂŒĂŸig sie alle doch sind, stimmt’s?

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Und gestern dann das SahnehĂ€ubchen: die IDC-St. Patrick’s Day-Feier in einem Golfclub in Possendorf. Wir waren schon letztes Jahr mit von der Partie und im Gegensatz zum Messe- und Bootauftritt konnte ich mich diesmal nicht nur fototechnisch austoben, sondern auch mal Carsten die Kamera in die Hand drĂŒcken und eine Polka mit den vielen anderen GĂ€sten mittanzen:

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Vorher machten wir aber ein paar Gruppenbilder von den TĂ€nzern … dafĂŒr musste ich sogar todesmutig auf eine hohe Leiter klettern:

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Doch eines muss ich mal loswerden: Lichttechnisch war das die bisher schwierigste Veranstaltung     🙁
Und da bei den schnellen HĂŒpfbewegungen kein scharfes und unverwackeltes Bild gelingt, macht man eben eines in dem Moment, in dem die TĂ€nzer kurz innehalten     😉

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Wir hatten alle sehr viel Spaß und die große Runde an TĂ€nzern, Musikern und GĂ€sten löste sich erst ganz gemĂ€chlich gegen Mitternacht auf. Ich bekamÂ ĂŒbrigens eine kleine Anerkennung und ein großes Dankeschön von der Gruppe, worĂŒber ich mich unglaublich gefreut habe:

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Ich danke natĂŒrlich auch allen bei der Irish Dance Company fĂŒr die fototechnisch wundervollen Erfahrungen und Lehrstunden sowie fĂŒr das schöne GefĂŒhl, dazu zu gehören, auch wenn ich nicht einmal tanzen kann!

Jetzt, wo die Feierlichkeiten dieser Art erstmal vorbei sind, habe ich mich heute endlich mal wieder mit meinem geplanten Projektthema fĂŒr den MĂ€rz befasst. Noch ist nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt habe – deshalb spanne ich euch noch etwas auf die Folter, denn ein paar Übungstage bis zum Ende des Monats habe ich ja noch vor mir     😉



2013 10.
MĂ€rz

In der vergangenen Woche habe ich mich zunĂ€chst recht zurĂŒckhaltend, aber mit jedem Tag etwas krĂ€ftiger in den Alltag zurĂŒckgekĂ€mpft. Mein Schnupfen ist so gut wie besiegt und die Halsschmerzen sind ebenfalls auf dem absteigenden Ast. So konnte ich am Montag auch wieder arbeiten gehen. Abends war ich dafĂŒr allerdings meistens ganz schön platt und schlief relativ frĂŒh ein – noch dazu wie ein Stein. Wenn ich meinem Mann Glauben schenken  darf, sogar wie ein ganz laut schnarchender Stein     😉

Aber Ende der Woche war ich dann endlich wieder fit fĂŒr die Sachen, welche Spaß machen. So gingen Carsten und ich mit einem anderen superlieben PĂ€rchen in ein italienisches Restaurant, um gebĂŒhrend den Internationalen Frauentag am 8. MĂ€rz zu feiern.  Das „Delizia“ liegt  zwar nicht gleich bei uns um die Ecke, aber die Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt – das Essen war einfach total umwerfend!!! Die Preise sind zwar etwas höher als bei unserem Lieblingsitaliener, aber man merkt, dass vieles nicht aus dem Großmarkt dazugekauft, sondern wirklich selbst hergestellt wurde (z.B. Olivenöl) und dass die Chefin selbst einen direkten Draht zu Ihrer Kundschaft hat – es wurde viel beredet. Wir hatten einen ganz bezaubernden Abend!

Am Samstag gingen Carsten und ich zu einer fĂŒr uns außergewöhnlichen Zeit ins Kino (bereits um 14.45 Uhr) und schauten uns die Familienkomödie „Die Bestimmer – Kinder haften fĂŒr ihre Eltern“ an. Solche Familiengeschichten gehen uns beiden ziemlich zu Herzen und so mussten wir bei dieser Vorstellung des Öfteren so tun, als ob irgendwas im Auge kribbelt     😉     oskarreif ist der Film gewiss nicht, aber dennoch fanden wir ihn sehr sehenswert.

Heute erlebten wir den Auftakt zu unserem Irish-Dance-Monat MĂ€rz, denn zum ersten Auftritt des IDC gingen wir auf die Messe „Aktiv+Vital„. Ich durfte wieder Fotos machen und bei Carsten waren seine handwerklichen FĂ€higkeiten gefragt, da vor dem Auftritt auf der BĂŒhne die Holzplatten fĂŒr den richtigen Sound der „Hard Shoes“ schnell verlegt und nach dem Auftritt wieder weggerĂ€umt werden mussten – natĂŒrlich nicht nur er alleine, sondern zusammen mit ein paar anderen NichttĂ€nzern und inoffiziellen IDC-Groupies … Ă€h … Crewmitgliedern. Am nĂ€chsten Wochenende wartet auf uns und die IDCler der Auftritt bei der „2nd St. Paddy’s Day Ship Parade“ und die Woche darauf wird der „St. Patrick’s Day“ im Golfclub Possendorf gefeiert. Am Monatsende zeige ich dann in einem Rutsch die Bilder von allen drei Events, ok?     😀



2013 03.
MĂ€rz

Wie schon erzĂ€hlt, wurde meine Fotoplanung fĂŒr den zweiten Monat des Jahres krankheitsbedingt etwas durcheinander gebracht. Aber so leicht gebe ich nicht auf und mache dann lieber weniger statt komplett auf diese Fotoerfahrung zu verzichten.

Das Thema, welches ich mir am Anfang des Jahres fĂŒr den Februar ins Auge gefasst habe, ist Makrofotografie. Allerdings bedachte ich beim PlĂ€neschmieden wohl nicht, dass im Winter ĂŒblicherweise noch keine Insekten durch die Gegend kriechen – dabei sind sie aus meiner Erfahrung mit Abstand die beliebtesten Motiven fĂŒr solche Bilder. Aber ich wollte fĂŒr meinen Ehrgeiz keine Insekten im Haus zĂŒchten und griff lieber auf das zurĂŒck, was bei jeder Frau vorhanden ist: Schmuck. Ist ja immerhin auch klein, ziseliert, schimmert im Licht und hat außerdem den Vorteil, dass es beim Fotografieren nicht wegrennt oder -fliegt     😀

Ich habe also die letzten 28 Tage mit zwei meiner Makroringe fĂŒr die Spiegelreflex experimentiert (insgesamt sind es drei), nĂ€mlich mit 13 mm (fĂŒr einen etwas grĂ¶ĂŸeren Ausschnitt) und 31 mm (fĂŒr die ganz kleinen Bereiche).  Auch das letzte Geschenk meines Mannes, ein Aufsatzblitz „Speedlite“ von Yongnuo, kam bei dieser Fotosession zum Einsatz.

So, genug Technikgequatsche, ihr wollt doch eigentlich nur die Bilder sehen,  nicht wahr?     😉
Nun könnt ihr ja mal raten, welcher Makroring bei welchem Bild zum Einsatz kam     :unschuldig:

Diesen BĂ€renring habe ich zu Weihnachten von meinen MĂ€dels bekommen:

Diese Libelle ist ein Andenken einer ehemaligen Arbeitskollegin:

Eine Kette, welche schon ewig bei mir „lebt“:

Ein Andenken an meine verstorbene Schwiegermutter (ĂŒbrigens, Perlen zu fotografieren ist schwieriger als gedacht!):

Und diese Brosche habe ich mir mal in Greiz in einem „Eduscho“-Shop gekauft. Damals waren „Eduscho“ und „Tchibo“ noch Wettbewerber und nicht eine Marke     😀

Ich denke, das GrundsĂ€tzliche bei dieser Fotografierweise habe ich nun verstanden. Jetzt bleibt es noch abzuwarten, dass der FrĂŒhling nicht nur namentlich auf dem Kalender erscheint, sondern auch persönlich vorbeikommt, um ein paar Bilder von bewegten Objekten in meinem Garten machen zu können. FĂŒr mein Thema im MĂ€rz bleibe ich allerdings lieber daheim, denn es geht ums Essen. Viele Gedanken habe ich mir schon beim Betrachten seiner Bilder gemacht. Mal sehen, wie es am Ende bei mir aussehen wird     😉



2013 02.
MĂ€rz

Man macht immer so viel PlĂ€ne, auch langfristig, um letzten Endes festzustellen, dass die Kleinstlebewesen einem das Ganze mĂŒhelos versauen können.

So ging es mir in der letzten Woche. Am Freitag war meine Stimme plötzlich so gut wie weg und am Samstag ging es mir so elend, dass ich schweren Herzens meiner Freundin eingestehen musste, dass ich nicht zu ihrer Feier kommen kann. Dass ich ihren 50. Geburtstag verpassen musste, hat mich richtig gewurmt. Aber ich wollte den Viren keine Chance geben, auf einen Schlag 40 weitere Leute anzufallen, dazu ist eine Feier mit einer Taschentuchbox in der Hand bei Weitem nicht so lustig wie mit Sekt und Wein.

Am Montag saß ich dann beim Arzt und wurde fĂŒr eine Woche ins Bett geschickt … ich habe mich allerdings lieber fĂŒr die Couch in unserem Fernsehraum entschieden. Die Tage zu Hause habe ich anschließend mit den 3 „T“s verbracht: Tabletten, Tee  und TaschentĂŒcher. Dieses Elend habe ich mir mit dem Gucken von russischen DVDs versĂŒĂŸt und konnte nach unglaublich langer Zeit (geschĂ€tzt 21-22 Jahre) wieder mal alle 12 Teile von „ĐĄĐ”ĐŒĐœĐ°ĐŽŃ†Đ°Ń‚ŃŒ ĐŒĐłĐœĐŸĐČĐ”ĐœĐžĐč ĐČĐ”ŃĐœŃ‹“ („17 Augenblicke des FrĂŒhlings“) am StĂŒck ansehen. Dabei habe ich mit Entsetzten festgestellt, dass die Stadt, welche uns UdSSRler immer als das schweizerische Bern prĂ€sentiert wurde, in Wirklichkeit Meißen ist! Zumindest wurden einige Szenen dort gedreht. Kennt eigentlich noch jemand diese Serie? Ich mag sie immer noch, trotz dieser und anderer Mogeleien     😀

Außerdem schaute ich mir „ĐąĐ”ĐłĐ”Ń€Đ°Đœ-43“ („Teheran-43“), „Đ‘ŃƒĐŒĐ±Đ°Ń€Đ°Ńˆ“ („Bumbarasch)“, „Đ˜ĐœŃ‚Đ”Ń€ĐČĐ”ĐœŃ†ĐžŃ“ („Intervention“) und „Đ˜Ń‰ĐžŃ‚Đ” Đ¶Đ”ĐœŃ‰ĐžĐœŃƒ“ („Cherchez la Femme“) an.  Es war fast wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, denn viele der Schauspieler, welche heute nicht mehr leben, sind dort noch jung und sehen richtig gut aus. Gelesen und geschlafen habe ich natĂŒrlich auch gaaaaaaaaaaaaaanz viel.

Mir geht es nun besser, nicht perfekt, aber besser. Mein Fotoprojekt fĂŒr Februar litt ebenfalls unter meiner Grippe, aber ein paar Ergebnisse von gestrigen (Nach-)Shooting werden ich morgen mal vorzeigen.

Ein GlĂŒck, dass die Grippe nicht ĂŒber die Leitungen geht! Bleibt einfach gesund!



2013 20.
Feb.

In der letzten Zeit profitiere ich sehr von meiner handlichen GrĂ¶ĂŸe und darf meine BĂ€reneltern nicht nur in die Ukraine oder auf der FSP-Reise begleiten … diesmal durfte ich sogar mit auf Hochzeitstagreise. Aber eines muss ich schon sagen: ThĂŒringen ist im Februar ganz schön kalt     😀

Mann, was war ich froh, dass ich von meinen Kumpels einen selbstgestrickten Schal bekommen habe! Das hielt nicht nur meinen Hals, sondern auch mein Herz warm     :verliebt:

Aber nun lasse ich lieber die Bilder sprechen, welche meine Mama schon versprochen hat, auch wenn ich mich als Ă€ußerst bescheidenen BĂ€ren bei der Auswahl enorm zurĂŒckhalten musste     😉

Viel Spaß beim Gucken wĂŒnscht

Euer Heini



2013 17.
Feb.

Aus verschiedenen GrĂŒnden lag das Ziel unserer alljĂ€hrlichen Hochzeitstagreise diesmal nicht so weit vom Zuhause entfernt wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Statt Sonnenschein und Sand auf Fuerte landeten wir diesmal im kalten und verschneiten ThĂŒringen. Ich möchte aber keineswegs unken, denn diverse Ziele, welche in diesem benachbarten Bundesland liegen, standen schon lange auf unserer Wunschliste – somit passte es ausgezeichnet.

Wir sind bereits am Sonntagmorgen (10.2.) aufgebrochen und haben noch ein paar Zwischenstopps auf dem Weg zu unserer Pension „Hinz und Kunz“ in Weimar eingelegt. Zuerst haben wir uns ganz kurz die GöltzschtalbrĂŒcke angesehen – sehr beeindruckend! Es war vor ca. 21 Jahren eine meiner ersten SehenswĂŒrdigkeiten hierzulande und was habe ich damals als AuslĂ€nder trotz Goetheinstitut-geschultem Deutsch mit der Aussprache dieses Bauwerkes gekĂ€mpft! Man könnte das ja schon fast zu einem Bestandteil des EinbĂŒrgerungstests betrachten     😉
Danach haben wir mit dem Auto eine kleine Runde durch Greiz gedreht, da wir nun schon mal in der NĂ€he waren. In diesem StĂ€dtchen habe ich meine ersten Deutschlandjahre verbracht und hier wurde auch meine Große geboren. Aber leider fehlt in dieser Ecke ein großer Arbeitgeber und man merkt, dass auch das Geld fĂŒr die Instandhaltung und Renovierung vieler GebĂ€ude demzufolge fehlt – schade!

DafĂŒr fanden wir Plauen – unsere nĂ€chste Station an diesem Tag – echt schick! Dort habe ich etwas durch Zufall meinen allerersten Karnevalsumzug erlebt. Eigentlich spielt Fasching in unserer Gegend eine sehr untergeordnete Rolle und ich war bislang auch nur mit den Kindern aus dem Hort in der Siedlung unterwegs. Mir hat es gefallen! Ordentlich durchgefroren und mit Kamellen beworfen sind wir danach direkt nach Weimar gefahren.

Am nĂ€chsten Tag haben wir uns die Burgenkonstellation Drei Gleichen angesehen. Eine ca. 16 km lange Wanderung an einem sonnigen Wintertag durch schneebedeckte Landschaften – wunderschön!

Das Ziel des darauffolgenden Tages war nicht so erfreulich, aber das Thema interessiert mich nach wie vor sehr und deshalb sind wir nach Buchenwald gefahren, um an einer FĂŒhrung durch das ehemalige KZ teilzunehmen.

Am Dienstag stand die Landeshauptstadt ThĂŒringens auf unserer Wunschliste. Erfurt ist gotisch-schön, aber um einiges kleiner als Dresden, darum konnten wir uns die wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten in relativ kurzer Zeit anschauen. Bestimmt haben wir auch irgendetwas verpasst, aber unseligerweise war ausgerechnet an unserem Besuchstag die Touristeninformation geschlossen. Da wir noch viel Zeit hatten, fuhren wir zur nicht weit entfernten, aber sehr berĂŒhmten Wartburg – eine weitere historisch wichtige StĂ€tte fĂŒr die Deutschen. Damit waren die AusflĂŒge, welche mit einer Autofahrt verbunden waren, schon jetzt alle erledigt.

Die nĂ€chsten zwei Tage, inklusive unseres 7. Hochzeitstages, haben wir in Weimar verbracht. Wir erlebten eine interessante und sehr amĂŒsante FĂŒhrung durch die Stadt, in welcher solche Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Liszt, van de Felde, Gröpius und einige anderen beheimatet waren. Das Abendessen zum Ende unseres verflixten 7. Jahres gönnten wir uns deftig-thĂŒringisch im „Schwarzbierhaus„. Am Tag danach nutzten wir ein sonniges Winterwetter fĂŒr die Besichtigung noch nicht entdeckter SehenswĂŒrdigkeiten und fĂŒr einen Spaziergang im Park an der Ilm … direkt an dem Goethe seinem GartenhĂ€uschen     😉     vorbei.

Am Samstag fuhren wir nach dem FrĂŒhstĂŒck direkt nach Hause, da wir fĂŒr den Nachmittag mit Andrea (samt Karl) und Stephanie geplant haben, den neuen Streifen aus der „Stirb Langsam“-Reihe im Kino anzuschauen. Das musste einfach sein     😀

Jetzt hĂ€ngt mittlerweile schon die vierte Ladung WĂ€sche auf dem Trockner und morgen geht es *seufz* erneut ins BĂŒro – das Geld fĂŒr den nĂ€chsten Urlaub will mal wieder verdient werden     😀

P.S.: Ich habe auch in diesem Urlaub mein ultimatives Symbol fĂŒr die gute Erholung gefunden – eine Palme darf nie fehlen!

P.P.S. : NatĂŒrlich war wie immer ein BĂ€r mit dabei – Heinis Sicht auf diesen Urlaub folgt in KĂŒrze in Wort und Bild!



2013 09.
Feb.

Dass sich dieser Spruch nicht mehr auf mich bezieht, versteht sich wohl von selbst     😀     aber es gab bis Mittwoch noch eine Person in der Casa OLCA, die in diesem sĂŒĂŸen Alter war. Nun ist auch Stephanie ein Jahr Ă€lter geworden und insbesondere fĂŒr mich ist es ein wenig schrecklich, sich vorstellen zu mĂŒssen, dass sie bereits in einem Jahr volljĂ€hrig sein wird! Wenn ich als Mutter daran denke, komme ich mir ganz schön al…  Àhm… reif und weise vor     😀     aber ein Jahr lang darf ich noch das Kommando in Sachen Lebensgestaltung der Kleinen behalten     🙂

Am Mittwoch sind wir um 17 Uhr alle in der Casa OLCA zusammengekommen und das Geburtstagskind durfte ihre Geschenke von uns und von ihrer großen Schwester auspacken:

Es gab die in unserer Familie ĂŒbliche Mischung: etwas zum Lesen, etwas zum Anziehen, etwas zum Naschen, etwas zum Spielen, etwas fĂŒr die Erhaltung der natĂŒrlichen Schönheit und natĂŒrlich ein paar witzige Überraschungen – es geht bei uns einfach nicht ohne (und das ist gut so!)     🙂

Danach sind wir zusammen ins Western-Inn nach Scharfenberg, ein kleines Örtchen zwischen Dresden und Meißen, gefahren, um gemĂŒtlich zu feiern. Ich war sehr erstaunt, dass das Restaurant auch mitten in der Woche richtig gut ausgebucht war und freute mich innerlich, dass ich vorsorglich einen Tisch fĂŒr uns reserviert habe. Übrigens: sie bieten dort um diese Jahreszeit einen richtig leckeren und offensichtlich selbstgemachten ApfelglĂŒhwein an!
Wir haben aber dieses Lokal aber wegen einer anderen Besonderheit ausgesucht. Auf Kosten des Hauses gibt es als „Vorspeise“ immer ein Tellerchen ungeschĂ€lter ErdnĂŒsse und wenn man diese schĂ€lt, darf man die Schalen einfach auf den Fußboden werfen … genau DAS wollte Stephanie schon immer mal machen. Beim ersten Versuch im November 2008 hatten wir an einem Freitagabend nicht vorbestellt und mußten unverrichteter Dinge wieder abziehen und beim zweiten Versuch im Sommer 2010 saßen wir draußen auf Kies, wo man bitte keine Schalen mittels Schwerkraft entsorgt. Jetzt aber hatte sie endlich das herrliche GefĂŒhl, sowas mal machen zu dĂŒrfen!     :unschuldig:
Das restliche Essen ist ĂŒbrigens ebenfalls sehr zu empfehlen.

Unseren Nachtisch haben wir allerdings dann noch woanders geholt – das Angebot des allseits bekannten Lokals mit dem goldenen M inklusive CafĂ© hat immer das Passende fĂŒr jeden von uns parat     😀
Dass wir den ganzen Abend unabhĂ€ngig der LokalitĂ€t mit viel Reden verbracht haben, ist garantiert jedem Leser auch so klar, denn solch entspannten ZusammenkĂŒnfte genießen wir vier immer sehr intensiv und außerdem gilt fĂŒr uns, dass es sich beim Essen eh besser redet     🙂

Unseren nĂ€chsten Familiengeburtstag wird es in Juni geben und danach werden wir nur noch einen Teenager im Kreise der OLCAs haben, denn Andrea wechselt dieses Jahr von Teen zu Twen …



2013 03.
Feb.

Wer denkt, dass die Überschrift nur darauf hindeutet, dass ich ganz viel Zeit mit meinem Schatz verbringe, tĂ€uscht sich diesmal gewaltig     😀     SelbstverstĂ€ndlich ist er auch in meiner Freizeit absolut unentbehrlich, aber das Leben birgt noch mehr SchĂ€tze in sich.

Am Freitagabend hatte ich einen „Schatz“ zum TrĂ€umen gehabt – wir waren mal wieder beim allmonatlichen Couchsurfing-Treffen in Dresden dabei. Bei zahlreichen GesprĂ€chen mit den vielen verschiedenen Leuten ĂŒber ihre gemachten und geplanten Reisen komme ich immer wieder aufs Neue ins SchwĂ€rmen, denn es gibt noch so viele Reiseziele, welche ich noch nie besucht habe, aber unbedingt noch sehen möchte. So ein Treffen gießt leider auch fleißig Öl in mein Reisezielefeuer     🙂
Apropos CouchSurfing: dieses Jahr ergibt sich womöglich eine Kurzreise nach Polen bzw. Breslau und KZ Ausschwitz-Birkenau … schon seit Jahren große Wunschziele von mir. Im Mai planen wir Couchsurfer in Wrozlaw (Breslau) zu besuchen, welche im letzten Jahr bei uns zu Besuch waren – ich freue mich schon wahnsinnig drauf!

Gestern konnte ich mit meiner besten Freundin Anna im Dresdner Museum GrĂŒnes Gewölbe „SchĂ€tze“ der Zaren bestaunen. Die Sonderausstellung „Zwischen Orient und Okzident“ mit ĂŒber 140 herrlichen, kunst- und prunkvoll ausgestatteten GegenstĂ€nden aus dem Kreml ist nicht sehr groß, aber fĂŒr uns beide war sie perfekt. Bei vielen Sachen hatten wir die gleichen Gedanken, erinnerten uns zusammen an einige historischen Filme aus unserer sowijetischen Kindheit, rĂ€tselten vor einer Russland-Karte aus dem 17 Jh. darĂŒber, was fĂŒr StĂ€dte und Gegenden dort abgebildet sind und tauschten unsere Erinnerungen aus dem Geschichtsunterricht ĂŒber das osmanische Reich aus. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, allein wĂ€re das nur halb so amĂŒsant und interessant gewesen. Danach versackten wir zwei in einem Eiscafe, bis man uns freundlicherweise gebeten hat zu gehen, damit sie abschließen könnten. Hier wurde mir bewusst, dass ich auch den „Schatz“ der Freundschaft in meinem Leben auf jeden Fall berĂŒcksichtigen muss.

Diesen „Freundschaftsschatz“ werden Carsten und ich auch heute noch genießen, da wir den Nachmittag mit Barbara verplant haben. Sie kommt ursprĂŒnglich aus ThĂŒringen und kennt sich dort hervorragend aus. Da wir fĂŒr unsere Hochzeitstagswoche nach Weimar fahren möchten und sich daraus auch AusflĂŒge nach Erfurt, Plauen und zu den Drei-Gleichen-Burgen ergeben, lechzen wir buchstĂ€blich nach nĂŒtzlichen Tipps. Bestimmt ergeben sich nach dem heutigen Kaffeetrinken noch ein paar weitere Ausflugsziele     🙂     –> Urlaub, ick hör dir trapsen!



2013 30.
Jan.

Dieses Mal sind wir recht frĂŒh mit dem Schreiben unseres Jahresberichtes fertig geworden.  Es ist im angeblichen Weltuntergangsjahr viel passiert und etliche Ereignisse waren fĂŒr unsere Familie richtig einschneidend.

Bei Verfassen half es natĂŒrlich enorm, dass Carsten als ErgĂ€nzung zu meinen sporadischen BlogeintrĂ€gen ziemlich diszipliniert unsere Online-TagebĂŒcher in der Webbibliothek pflegt. So kann man beim Durchlesen seiner gut formulierten Notizen ganz viel Revue passieren lassen und öfter mal ausrufen: „Was? Das war erst / schon dieses Jahr?!“

Auf jeden Fall haben wir nun die wichtigsten Erlebnisse aus 2012 zusammengefasst und alles in eine lesetaugliche Form gebracht.

Wer neugierig ist, was wir vier in den vergangenen 12 Monaten gemacht und erlebt haben, sei hiermit zum Lesen des Jahresberichts 2012 (die Klingel ist nicht zu ĂŒbersehen!) ganz herzlich eingeladen     🙂

Viel Spaß wĂŒnschen Euch die Autoren (Olga und Carsten) und Lektoren (Andrea und Stephanie)     😉



2013 28.
Jan.

Der erste Monat in 2013 ist schon fast vorbei. Viel zu schnell, wie ich es finde. Aber dennoch habe ich es geschafft das durchzufĂŒhren, was ich mir fototechnisch fĂŒr den Januar vorgenommen habe. In Begleitung meines treuen „Best Boy“ Carsten machte ich in einer popskalten Nacht einige Bilder in der Dresdner Innenstadt.  Es war ĂŒbrigens sogar meine allererste Erfahrung mit dem Thema Langzeitbelichtung – ich fand es spannend, erst einmal ruhig stehen bleiben zu mĂŒssen und dann ganz flink zu schauen, was am Ende der Wartezeit auf dem Display angezeigt wird     😀

Als erstes standen wir gegen 22 Uhr samt Dreibein und Fernauslöser an der Synagoge:

Danach bewegten wir uns auf die Kern-Altstadt zu:

Die winterliche und menschenleere MĂŒnzgasse genießt die verdiente Ruhe nach der anstrengenden Weihnachtszeit und strahlt in meinen Augen im Januar noch schöner als im Dezember:

NĂ€chtliche Dreifaltigkeit: Uhr, Laterne, Treppe …

Die Adeligen des FĂŒrstenzuges warteten vermutlich darauf, dass auch wir endlich von der BildflĂ€che verschwinden, damit sie sich entspannen und generationsĂŒbergreifend miteinander schwatzen können:

Lichter der AugustusbrĂŒcke:

 Keine nervigen Musiker, keine Bettler, keine Touris …

 NatĂŒrlich durfte auf unserem Rundgang die Semperoper nicht fehlen:

Die Lichter der Ă€ltesten ElbbrĂŒcke in Dresden und ihre Spiegelung im Fluß:

Und auf dem Weg zurĂŒck zum Auto gab es einen weiteren Schnappschuß mit Wartezeit:

 
Mein Fazit dieser Foto-Runde:

  • das Festbrennweitenobjektiv ist fĂŒr solche Sachen zwar schön leicht zu transportieren und warm zu halten, aber etwas unflexibel bei Großansichten ohne Abstand … deshalb gibt es auch keine Frauenkirchenbilder, denn die bekamen wir einfach nicht im Ganzen auf das Bild
  • eine leere Stadt ist einfach  bezaubernd!
  • das nĂ€chste Mal nehme ich mir solche Projekte lieber fĂŒr den Sommer vor!

und last but not least:

  • Carsten ist bei solchen Fotoprojekten einfach unentbehrlich!