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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 24.
Dez.

Jetzt hat die Wartezeit (fast) ein Ende. Ich habe heute die letzten Überraschungen aus den Adventskalendern herausgeholt und mir die ganze Sammlung angeschaut. Meine Mädels haben sich wirklich viel Mühe gemacht und hatten viele schönen Einfälle: die Geschenke waren kreativ, humorvoll, aufmunternd, rührend und einfach praktisch. Ich hatte wirklich 24 Tage lang eine doppelte Menge an Spannung, Spaß und Spiel    😉

Nun ist alles für einen schönen Familien-Heiligabend vorbereitet: Unser „Weihnachtsbäumchen“ steht in der Stube, ein Berg Geschenke ist auch schon liebevoll davor ausgebreitet, Kartoffelsalat ist seit gestern fertig (wurde heute vorgekostet und für gut befunden) und jetzt fehlen nur noch die Mädels, damit die Casa OLCA komplett in Weihnachtsstimmung verfallen darf. 

Ich wünsche allen ein schönes, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest, Geschenke, welche man sich schon lange gewünscht hat, fröhliche Gesichter der von euch Beschenkten, leckeres Essen, entspannte Stimmung und die Auflösung aller Heimlichkeiten aus der Vorweihachtszeit. Geniesst die Zeit mit euren Lieben, sie ist viel wichtiger als alle Geschenke!

Und ich werde wohl heute genau so wie viele anderen nur von weißer Weihnacht träumen …



2012 17.
Dez.

In genau einer Woche werde ich:

  • die letzten zwei Überraschungen aus meinen Adventskalendern (einer von Andrea und einer von Stephanie) herausholen
  • Dutzende von kleinen und großen Geschenken für meine Familie verpacken und beschriften
  • den Staubsauger durch die gute Stube schleifen
  • meinen Weinachtsbaumersatz aufstellen und mit viel Glitzerzeug dekorieren
  • Kartoffelsalat (im Russischen bekannt als салат „Оливье“) für die nach stundenlanger Auspackorgie ausgehungerte Familie zubereiten … die begleitenden Würstchen habe ich vorsichtshalber schon heute besorgt
  • abwarten bis die Kinder vom Papa zurückkommen
  • und last but not least einen supertollen Heiligabend mit meinen Lieben verbringen.

Den Weltuntergang davor werden wir schon irgendwie meistern     😉

Nachdem die wichtigen Pflichtpunkte der Vorweihnachtszeit, wie z.B. der Dezemberstress mit den Kunden, das obligatorische Plätzchenbacken in der Casa OLCA, die Bestückung des Adventskalenders der Kinder und Plünderung meines eigenen, das Schneeschippen samt Sandstreuen, das Ausdenken und Besorgen von Geschenken, das Schreiben und Verschicken einiger Weihnachtskarten sowie der Kauf eines Stollens, nahezu vollständig abgehakt sind, gönnte ich mir in den letzten Tagen ein wenig Heiteres und Besinnliches zugleich: ich ließ mir ein paar schöne Geschichten vorlesen     😀

Zu meiner ersten Lesung im Lloyd’s Cafe & Bar wurde ich von Francis Mohr eingeladen. Was war ich froh, dass moderne Schminke auch bei Tränen super hält! Die Geschichten waren so witzig, dass mir am Ende der Veranstaltung mein Kiefer schmerzte und nach einer solchen Lachattacke meine Wangen klatschnass waren     😀     es war einfach göttlich!

Meine zweite Lesung war da schon besinnlicher. Sie fand im Schloß Weesenstein statt und war in erster Linie für Familien mit Kindern gedacht. Carsten und ich nahmen aber statt der Kinder unsere Rentnerfreunde als Begleitung mit     😉     und bei dem besinnlichen Familiennachmittag „Die Weihnachtswünsche des kleinen Nimmersatt“ saßen wir dann eben als Großeltern und Eltern ohne Kinder inmitten der ganzen Familienbanden … hatten aber ebenso unseren Spaß!
Die diversen Weihnachtsgeschichten und Gedichte wurden von Josephine Hoppe vorgetragen. Sie ist eine der beiden Töchter vom Rolf Hoppe und diesen Herrn könnte eventuell die meisten kennen, denn insbesondere zur Weihnachtszeit zeigt er sich auf der Mattscheibe als König im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die Schauspielerei liegt bei denen also im wahrsten Sinne des Wortes in der Familie.
Diese Zeit war wirklich kurzweilig, denn beim Lauschen der Geschichten, wie z.B. „Warten auf Weihnachten mit Jeremy James“ von David Henry Wilson, oder dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss, durfte man sich mal wieder wie ein kleines Kind fühlen.

Jetzt muss ich nur noch 4 Tage arbeiten gehen und kann mich danach erneut voll und ganz der Weihnachtsstimmung widmen. Ich freu mich drauf!



2012 11.
Dez.

So, das Warten hat für die neugierigsten Leser meines letzten Beitrags ab sofort ein Ende     😀

Unsere Weihnachtswebseite ist jetzt online !!!

Wir hatten sehr viel Spaß dabei, diesen Weihnachtsgruß für unsere Freunde und Bekannte zu gestalten. Deshalb hoffen wir, dass die Besucher der Seite genau so viel Spaß beim Betrachten haben werden.

Kleiner Tipp am Rande: Es lohnt sich wirklich in oberen rechten Ecke mit der Maus zu klicken. Ich bin bereit zu wetten, dass  danach jeder schmunzeln wird     😉



2012 09.
Dez.

Wer mich kennt, der weiß, wie sehr es mich wurmt, dass ich im Winter bei Dunkelheit zur Arbeit fahre und bis nach Anbruch der nächsten Dunkelheit arbeiten gehen muss! Die helle Zeit des Tages, zu der man so schön mit der Kamera die wenigen schönen Sonnenstunden im Dezember ausnutzen und bei Schnee durch die Stadt oder Natur stapfen könnte, um den Speicherchip vollzuknallen, verbringe ich in einem Büro – wenn auch in einem kuschelig warmen. Aber was erzähle ich, so (er)geht es vermutlich den meisten von uns     😉

Aufgrund dieses Frustes freute ich mich natürlich noch mehr über die finale Stunde meines VHS-Fotokurses, zudem auch diesmal ein Model gebucht war:

Welches Thema auf der Tagesordnung stand, zeigt das Bild ja mehr als anschaulich     😉

Ich fand den Studiofotografie-Kurs echt klasse und habe dabei wirklich sehr viel gelernt. In meinem heimischen Studio ist die Ausstattung natürlich sehr viel schlichter, aber trotzdem lade ich auch weiterhin dankbare Amateurmodelle zu mir ein, zumal im Dezember immer wieder Bilder als Geschenk für Verwandte, Freunde und für die eigene Homepage gebraucht werden. Die Fotosession für unseren diesjährigen Onlineweihnachtsgruss ist auch schon im Kasten, aber diese zeige ich noch nicht     :-P:

Als Trost für euch neugierige Nasen gibt es dafür ein paar Spaßbilder von anderen Opfern meiner Fotosucht     😉

Das Licht war zwar nicht so perfekt, wie ich das nach dem Fotokurs gerne eingerichtet hätte, aber der Spaß bei allen Beteiligten war einfach unbezahlbar!

Und übrigens, für meine treuen Blogleser habe ich ein wirklich großes Herz     :verliebt:     wie man hier sehr deutlich sehen kann (Kind am Auslöser sei Dank)!



2012 02.
Dez.

… und lernt immer noch dazu     😀

Ich finde dieser Spruch passt nach wie vor zu mir. Mein Mann unterstützt mich dabei nach Möglichkeit immer mit vielen Ideen und hält mir bei dem olgaischen Selbstverwirklichungstrip sehr oft den Rücken frei. Ich schätze seine Bereitschaft, auf unsere gemeinsame Zeit  zu verzichten, um mich beim Stillen meines Wissensdurstes zu unterstützen, wirklich sehr     :-x:

Eines seiner diesjährigen Geburtstagsgeschenke habe ich nämlich bereits vorab bekommen:  Einen VHS-Kurs zum Thema Studiofotografie. Für mich ist das seit Kurzem ein interessantes, ein recht neues und ganz schön spannendes Thema. Schon allein die ganze Technik mit Blitzanlagen, Softboxen, usw. bedeutet für mich eine komplett neue Fotowelt     🙂     ich bin im Kurs übrigens die einzige Frau unter sechs Kerle, welche beruhigenderweise auch nicht viel Übung bei Aufnahmen im Studio besitzen     😉

Am Anfang (Dienstag ist leider schon die letzte der 6 Veranstaltung) gab es Theorie- und Übungsstunden, wo wir uns gegenseitig „porträtiert“ haben, aber in der letztwöchigen Stunde hatten wir ein richtiges Model dabei. Endlich war ich mal nicht die einzige Frau in dem Raum!     😀

Ich kann es nicht lassen und möchte auch euch gerne ein paar Aufnahmen zeigen:

Übrigens, wenn jemand denkt, dass an diesem Abend nur 2 Mädels anwesend waren, liegt voll daneben     😎     wir waren dann doch zu dritt –> eine bezaubernde Hundedame war ebenfalls dabei:

Und nun kommt der Beweis, dass auch Models mit einem totalen Anfänger wie mir bei einem Shooting ihren Spaß haben können     😉

Wie gesagt findet in der kommenden Woche ja leider die letzte Stunde dieses Kurses statt und deshalb bin ich schon jetzt eifrig am Grübeln, wie ich ähnliche Lichtverhältnisse des gut ausgestatteten Übungsstudio mit wenig (finanziellem) Aufwand und viel Kreativität auch in der Casa OLCA schaffen könnte. Mal sehen, was mir und meinem Haus- und Hof-MacGyver noch so dazu einfällt     😉



2012 26.
Nov.

Wer möchte kann hier in Olgas Blog ab sofort einen Kommentar zu ihrem 42. Ehrentag abgeben … laut Douglas Adams ist 42 ja bekanntlich die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest (man kenne das Buch oder gucke hier in die Wikipedia). Im Namen von Olga bedanke ich mich schon mal bei allen Gratulanten im Voraus.

 

Dann will ich auch gleich mal anfangen:

Hallo Schatz ! Ich wünsche Dir zu Deinem Purzeltag alles, alles Gute, viel Gesundheit, viel Erfolg, noch sehr viel Zeit mit mir, den Kindern, Deiner Familie und Freunden sowie ein goldenes Händchen bei allem was du anfängst. Ich habe Dich ganz doll lieb und freue mich auf heute Abend. Carsten



2012 25.
Nov.

In den letzten zwei Wochen habe ich kaum Ruhe gehabt, etwas zu schreiben, denn Langeweile ist bei uns nach wie vor ein völlig unbekanntes Wort. Allerdings kommt zu meinen eigenen Aktivitäten, welche bereits an- und aufregend genug sind, noch ein weiterer Höhepunkt: wir kämpfen gerade mit dem Gipfel der pubertären Entwicklung bei Stephanie und hoffentlich ist eine Rückkehr zum normalen Familienleben nicht mehr weit entfernt. Mehr Worte sollen zur Wahrung des Familienfriedens an dieser Stelle nicht verlautet werden …

Aber es gab auch sehr viele schönen Erlebnisse in meinem Leben in den letzten Tagen     😉

– Alles, was mit dem Tod von Carstens Mutter zu tun hatte, damit sind die amtlichen und behördlichen Vorgänge gemeint und nicht die Gefühle und Erinnerungen, ist nun endgültig abgeschlossen. Die letzte Kündigung bzw. Rückzahlung ist eingetroffen und nun kann mein Mann sich mit voller Konzentrtation den anderen, derzeit auf Eis gelegten Projekten widmen.

– Ich habe über Couchsurfing eine neue Dresdnerin namens Evelyn kennengelernt und festgestellt, dass wir sprachlich und auf Interessen bezogen äußerst viele Gemeinsamkeiten haben. Ich schätze, es wird in diesem Fall nicht nur bei einer losen Bekanntschaft bleiben     😉

– Mit Evelyn habe ich z.B. auch die 1. Dresdner Literaturmesse „Schriftgut“ besucht: noch ist diese Veranstaltung klein, gemütlich und außerdem sehr familientauglich. Hoffentlich bewahrt sie sich auch noch nach weiteren Messeterminen etwas diesen Charme.

– Andrea hat für sich und mich Konzertkarten organisiert und wir haben einen wunderschönen Abend mit Musik und Gesang von Cecile Corbel miterleben dürfen: bezaubernd und elfenhaft! Wer Harfenmusik liebt, sollte sich diese Künstlerin wahrlich nicht entgehen lassen!

– Ein weiteres kulturelles Highlight der letzten Tage war für mich eine Lesung von der bekannten russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja. Ich liebe ihre Bücher, denn ihre Geschichten und ihre Art zu erzählen berühren mich sehr. Ihr neues Buch „Das grüne Zelt“ („Зеленый шатер“) habe ich allerdings nicht direkt im Anschluß an die Veranstaltung gekauft, denn es war nur in Deutsch vorhanden. Meine Bestellung für eine Ausgabe in der Originalsprache konnte ich gestern bei einem der zahlreichen Onlinebuchhandlungen für Russischsprachige aufgeben. Zur der Lesung bin ich aber natürlich nicht allein gegangen, sondern mit der oben erwähnten Evelyn und meiner Anna. Ich war zudem sehr froh, dass ich die beiden Mädels richtig eingeschätzt habe – die Chemie zwischen ihnen hat auf Anhieb gestimmt     🙂

– Carstens sportliche Vergangenheit und sein engagiertes Mitwirken beim SG Gittersee vor einigen Jahren hat uns im positiven Sinne eingeholt: Wir beide sind zur Jubiläumsfeier „55 Jahre Abteilung Badminton“ eingeladen worden und es hat uns sehr gefreut, all die vielen bekannten und netten Gesichter wiederzusehen und nebst einem leckeren Buffet das ein oder andere Schwätzchen halten zu können.

– Am Buß- und Bettag (eigentlich ein Feiertag in Sachsen) war ich übrigens arbeiten, denn für unsere deutschlandweiten Kunden gibt es in meiner Firma jedes Jahr eine Notbesetzung – und nun war auch ich mal wieder an der Reihe. Mein Hauptspruch in diesen 8 Stunden: “ Warum ich trotz Feiertag ihren Anruf entgegennehme ? Ich bin eben gern für Sie da und außerdem wollte ich Ihnen sagen, dass heute bei uns eben eigentlich frei ist.“     😀

Ach ja, die zwei Wochen sind mal wieder ratzfatz an mir vorbei geflogen … aber wie der Sachse sagt: „Schee war’s“     🙂



2012 05.
Nov.

Wir konnten den Vorteil eines Feiertages am Mittwoch mit den Herbstferien kombinieren und haben mit unseren beiden (!) Mädels einen Kurzurlaub in Berlin gemacht.

Der Wettergott war uns hold und es regnete nur ein bissel am Donnerstag während unserer Shoppingtour und am Samstag, als wir durch die Berliner Unterwelt stapften (sehr zu empfehlen!) bzw. nachmittags mit dem Stadtrundfahrtbus durch die Gegend zuckelten.

Am MITTWOCH waren wir im Schloßpark Sanssouci und genossen einen wunderschönen Herbsttag in märchenhaftem Ambiente:

Erst gegen Abend sind wir ins Hotel eingekehrt, haben nur schnell ausgepackt und sogleich einen Griechen zwecks Nahrungsaufnahme aufgesucht … sehr lecker … sehr reichhaltig … sehr viele kostenlose Ouzos … es folgte eine sehr unruhige Nacht     😉

Beim Shoppen am DONNERSTAG waren wir zuerst in einem sehr umweltbewussten Laden, denn es gab nur braune Papiertüten     😀     leider haben sie unter dem Gewicht der eingekauften Klamotten und der Nässe vom Himmel zu schnell den Geist aufgegeben … na, wer erkennt welche Klamottenkette das war?     😉

Nach Primark (gewusst?) folgten dann noch Bershka, KaDeWe, Gina Tricot, Galeries Lafayette und Galeria Kaufhof, bevor wir den Abend am hell beleuchteten Alexanderplatz beendeten.

Beim Stadtrundgang am FREITAG grasten wir alles rund um den Tiergarten ab, was man in Berlin mehr oder weniger gesehen haben muss: Siegessäule / „Goldelse“, Straße des 17. Juni, Brandenburger Tor,

Pariser Platz, Holocaust-Denkmal,

Regierungsviertel, Reichstag, Kanzleramt / „Elefantenwaschmaschine“, „Schwangere Auster“, Tiergarten, Schloß Bellevue, Bahnhof Zoo, Ku’Damm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche / „Hohler Zahn“, Checkpoint Charly, Sony-Center, Potsdamer Platz incl. Aufstieg mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas auf das Dach des Kollhoff Tower, wo ich einen roten Streichelbären entdeckte …

Meine Bären haben sich diesmal auf ein sturmfreies Zuhause gefreut und wollten nicht mitgefahren     🙁

Am SAMSTAG begaben wir uns zur ebenfalls sehr sehenswerten Gedenkstätte Berliner Mauer. Ich denke, hier ist auch unseren Kinder dieses schwere Kapitel der deutschen Geschichte etwas verständlicher geworden.

Es folgte eine kleiner Ausflug in die Unterwelt Berlins (Tour 3), wo uns ein wirklich erheiternder Führer die möglichen Überlebenschancen nach einem Atomschlag demonstrierte bzw. was man während des kalten Krieges dafür hielt. Anhand von zwei unterirdischen Bunkern, einer davon sogar eine in Betrieb befindliche U-Bahnstation, wurden wir in die Geheimnisse der Schutzsuche, Überlebensstrategien und die Wahrscheinlichkeit hereingelassen zu werden (gleich Null!) eingeweiht.

Den Rest des Tages kurvten wir mit einem HopOn-HopOff-Bus durch diverse Berlingegenden die wir schon durch unseren per-Pedes-Stadtrundgang kannten, aber auch an ganz vielen unbekannten Sehenswürdigkeiten vorbei … quasi die Vervollständigung des touristischen Programms. 

Und übrigens, auch wenn Berliner sich für die Größten halten, hier ein Beweis, dass die Sachsen immer noch größer sind als die Preussen     :zunge-rechts:

Unsere letzte Station am SONNTAG, noch vor der Rückkehr nach Hause, war nach einem Frühstück auf der Schönhauser Allee und zwei kurzen Synagogenbesuchen ein Gang durch den Treptower Park, wo ein sowjetisches Denkmal die Anlage dominiert. Ich kenne dieses Monument schon seit meiner frühen Kindheit von diversen Bildern und aus Geschichtsbüchern, besuchte den Park schon einige Male mit Carsten und und nun konnte ich diese Stelle auch mal meinen Mädels zeigen. Sie waren sogar beeindruckt     🙂

Kurz vor der Abreise fand ich unter einer Birke einen ganz süßen Hasen – der musste mit uns nach Dresden kommen!

Es war ein echt schöner und abwechslungsreicher Kurzurlaub. Das einzige, was ich in diesen Tagen vermisst habe, war ein Spieleabend, aber leider haben wir diesmal die Reisespiele zu Hause vergessen. Dafür hatten wir gaaanz viel Zeit, um miteinander zu quatschen, Blödsinn zu machen und uns auch ein wenig weiterzubilden. Aber nun heißt es für zwei der OLCAs „arbeiten gehen“ und für die beiden anderen „lernen, lernen, lernen“     😀



2012 28.
Okt.

In der kälteren Jahreszeit kommt unser gemeinsames Hobby – Filmegucken – wieder mal so richtig zur Geltung. Dank regelmäßiger Versorgung durch Lovefilm haben wir zwar auch zu Hause ein recht abwechslungsreiches Programm, aber ein Kinobesuch ist nach wie vor immer noch etwas Besonderes. Klar, wir sehen uns ziemlich viele Blockbuster an, aber auch Dresdner Programmkinos haben zum Teil ziemlich gute Chancen, uns auf ihre Sitzplätze zu locken.

So auch letzte Woche – es war ein deutscher Film, welcher uns in die „Schauburg“ lockte: „Sushi in Suhl„. Ursprünglich mal als reiner Frauenkinoausflug mit Barbara ins Auge gefasst, entwickelte sich dieses „Event“ zu einem Zwei-Pärchen-Kinobesuch … erstaunlicherweise haben sich sowohl Barbaras Günter, als auch mein Carsten ebenfalls für diesen Streifen interessiert. Vor dem Film haben Carsten und ich unsere Begleiter zu Hause besucht und bekamen dort ein superleckeres Abendessen serviert: gebackener Karpfen und selbstgemachter Kartoffelsalat – bei dem Gedanken daran läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen     🙂

Tja, Karpfen wurden somit letzten Endes zum heimlichen Star des Abends, denn auch im Film über das erste Sushi-Restaurant in der DDR mussten sie ihre beste Seite zeigen und bewährten sich in Zeiten der Mangelwirtschaft hervorragend bei der Sushiherstellung als Lachsersatz     😀
Der Film ist echt gut und ich kann ihn nicht nur für ehemaligen DDR-Bürger empfehlen.

Zu einem anderen Film kann ich leider keine Empfehlung aussprechen und zwar nicht deshalb, weil der Streifen so schlecht war, sondern weil der Film „Premium Rush“ bereits nach einer Woche wieder aus dem Programm verschwand     🙁     dabei haben wir uns einen recht spannenden Kinoabend mit viel Fahrradaction erhofft. Unsere Spekualtionen reichen derzeit von Kinosaalreservierungen für den neuen Bond-Streifen (dieser steht z.B. beim UCI 8x auf der Programmseite !) bis zu Floppotential. Das gleiche hatten wir schon mal vor einigen Jahren mit dem Film „Timeline“ erlebt, den wir dann später in einer Videothek ausgeliehen haben und sogar für so gut befanden, dass die Kauf-DVD mittlerweile in unserem Regal steht. Aber zurück zu „Premium Rush“: Dank Lovefilm-Service werden wir den Film früher oder später ebenfalls in unserem Briefkasten haben und danach werde ich auch berichten können, ob dieser Film zu Recht oder zu Unrecht so schnell von der Leinwand verschwunden ist.



2012 22.
Okt.

Vor einigen Wochen wurden in der kostenlosen Zeitung „Dresden am Wochenende“, welche jeden Freitag in meinem Briefkasten landet, Hobby-Fotografen aufgerufen, ihre Dresden-Bilder für einen Wettbewerb einzureichen.

Da ich natürlich jede Menge davon habe, schickte auch ich 3 Aufnahmen an die Redaktion. Bei der darauf folgenden Online-Abstimmung habe ich allerdings recht schnell resigniert, denn weil ich es nicht mag, immer wieder auf allen digitalen Wegen Freunde zum Abstimmen aufzufordern, landete ich natürlich mit meiner Philosophie wie erwartet eher im unteren Mittelfeld. Daher hatte ich die Geschichte für mich schon fast abgeschrieben.

Bis zum letzten Wochenende …

Ich holte die aktuelle Ausgabe aus meinem Briefkasten und beim Durchblättern ist mir ein Bild ins Auge gesprungen (für eine größere, lesbare Ansicht zweimal das Bild anklicken):

Besonders die Aufnahme, welche die nett lächelnde rothaarige Dame links in der Hand hält, kam mir bekannt vor – das ist nämlich ein Bild von mir     😀

Also habe ich es wohl doch noch unter die ersten 20 geschafft     😎     !!!
Nun bin ich echt gespannt, ob und wann ich erfahre, welchen Platz ich bei der Jury ergattern konnte     😀