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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 12.
MĂ€rz

Unser Jahresbericht 2011 ist jetzt online und auf dem Klingelbrett kaum zu ĂŒbersehen. Die knallige Hintergrundfarbe bei dieser Klingel geht voll auf mein Konto und die Asche fĂŒr die schrĂ€ge Farbkombination dafĂŒr auf mein Haupt    😀

Es ist dieses Jahr spĂ€ter geworden als sonst bei uns ĂŒblich gewesen. Der Anfang dieses Jahres hatte es echt in sich, sowohl im Positiven als auch im Negativen, aber das wissen die treuen Blogleser ja schon lange.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass Euch das Lesen genau so viel Spaß macht wie wir ihn beim Schreiben und mehrmaligen Korrigieren hatten    🙂

Viel Freude beim Schmöckern!



2012 11.
MĂ€rz

Irgendwie komme ich niemals so richtig zu Ruhe und dabei bin ich meistens auch noch selber schuld daran    😉

Dass ich mir immer wieder irgendwelche Kurse bei der VHS ausgesucht und gewissenhaft besucht habe, ist ja inzwischen nichts Außergewöhnliches mehr. Aber nun habe ich mir einen Kurs ausgesucht, bei dem ich immer gut vorbereitet auftauchen muss und außerdem keine Stunde ausfallen lassen kann, denn jetzt wechsel ich die Seiten und werde bei der VHS Dresden zunĂ€chst ein Semester lang den Reaktivierungskurs Russisch fĂŒr Erwachsene unterrichten.  Ich freue mich sehr darĂŒber, bin natĂŒrlich aber auch wahnsinnig aufgeregt. Ich bin wirklich gespannt, mit welchen Erwartungen die Leute in diesem Kurs auftauchen und welches Wissensniveau sie mitbringen. Womit ich ĂŒbrigens gar nicht gerechnet habe ist, dass sich so viele Teilnehmer fĂŒr diese Lerneinheit entscheiden, sodass man sie auf 2 Gruppen aufteilen wird. Offensichtlich habe ich bislang den Bedarf an einer Auffrischung von Russischkenntnissen ernsthaft unterschĂ€tzt    😉

Die zweite Gruppe ĂŒbernimmt parallel zu meinen Unterrichtsstunden eine erfahrene Lehrerin, welche zwar inzwischen das Rentenalter erreicht hat, aber geistig echt topfit ist! Ich hoffe sehr, dass ich noch von ihrer langjĂ€hrigen Erfahrung als VHS-Kursleiterin profitieren kann. Bereits bei unserem ersten Treffen haben wir festgestellt, dass wir beide aus der gleichen Stadt in der Ukraine kommen und sogar die gleiche Uni absolviert haben – allerdings mit einem Versatz von ein paar Jahrzehnten    🙂

Die Welt ist also doch ein Dorf, denn es ist egal, wo man ist, es findet sich immer eine Seele, mit der man wunderbar Erinnerungen und Erfahrungen austauschen kann    🙂



2012 04.
MĂ€rz

… dann mache PlĂ€ne !

Da ich mich schon eine Weile nicht mehr zu Wort gemeldet habe, möchte ich die lange Schweigepause wenigstens mal erklĂ€ren. Es kam bei uns nĂ€mlich einiges völlig anders als es ursprĂŒnglich geplant war.

Carsten und ich haben unsere Reise nach Fuerteventura zum 6. Hochzeitstag so gelegt, dass wir bereits Donnerstagnacht am 16. Februar wieder in Dresden sein konnten. Der Grund hierfĂŒr war unsere liebe, „kleine“ Tochter gewesen, welche schon am Mittwoch wieder in der Casa OLCA eintrudelte und mit der ich am Freitag in aller Ruhe shoppen gehen wollte. Außerdem hatte ich das darauffolgende Wochenende dafĂŒr vorgesehen, mein Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen und auch die UrlaubswĂ€sche von uns Dreien im Akkord zu waschen.

Die Zeit auf Fuerteventura war fabelhaft! Das Wetter hat super mitgespielt und auch die vielfĂ€ltige Landschaft, geniale und schier endlose SandstrĂ€nde und superleckeres Essen gaben uns das GefĂŒhl, vollkommen im Urlaubsmodus zu sein. Das GefĂŒhl hielt auf der höchsten Stufe bis zum 15. Februar an. Als wir auf einer Landstraße mitten im Nirgendwo unterwegs waren, klingelte Carstens Diensthandy und wir mussten erfahren, dass seine Mutter an diesem Tag um 8:05 im Krankenhaus fĂŒr immer eingeschlafen ist.

Unser VerhĂ€ltnis zu ihr war bestimmt nicht einfach, es gab immer wieder Höhen und Tiefen, bis am Ende eine 8 Jahre lange Funkstille daraus wurde. Wir versuchten trotz dieser UmstĂ€nde aus dem Resturlaub noch das Beste zu machen, wenn auch ein totales Abschalten nicht mehr so in der Luft lag, wie an den Tagen davor …

Wieder im Dresden, verbrachten Carsten und ich den ganzen Tag am Telefon, um uns ein Bild davon zu machen, was uns nun eigentlich erwartet und was wir vor Ort oder aus der Ferne regeln mĂŒssen. Schließlich haben wir beide unsere Arbeitgeber angerufen und um eine UrlaubsverlĂ€ngerung von 2 weiteren Tagen gebeten. GlĂŒcklicherweise haben sich alle Chefs sehr verstĂ€ndnisvoll gezeigt. Nachmittags konnte ich dennoch einige Stunden mit Stephanie im Elbe-Park verbringen, denn wir haben uns beide auf dieses Mutter-Tochter-Ritual gefreut und wir wollten es uns nicht nehmen lassen.

Am Samstag sind Carsten und ich schon um 5 Uhr aufgestanden, um so frĂŒh wie möglich den 700 km langen Weg nach NRW anzutreten. Stephanie blieb allein zu Hause. Inzwischen vertrauen wir ihr, dass sie das Sturmfrei nicht fĂŒr wilde Feten nutzt und das Haus bei ihrem Kochen keine BrandschĂ€den abbekommt. Sie hat sich bislang fĂŒr eine 16-jĂ€hrige als Àußerst zuverlĂ€ssig erwiesen.

4 Tage lang verbrachten Carsten und ich nun damit, alles ĂŒber seine Mutter zu erfahren, haben ihre Freunde und einige Bekannten sowie Nachbarn vor Ort kennen gelernt, sammelten alles, was an Papieren vorhanden war, haben Kontakt zur Vermieterin und Bank aufgenommen und immer wieder im Stillen darĂŒber geflucht, dass uns ein Arbeitstag durch die Faschingszeit verloren ging, denn an einem Rosenmontag arbeitet in NRW kein Mensch. Es hat uns beruhigt, als wir aus den ErzĂ€hlungen ihrer engsten Vertrauten und aus den Fotos erfahren haben, dass sie ihre Zeit ohne uns in vollen ZĂŒgen genossen hat. Nur ihre Freundschaften dauerhaft aufrecht zu halten fiel ihr nach wie vor sehr schwer, denn sie schaffte es, sich frĂŒher oder spĂ€ter immer wieder mit einigen heftigst zu verkrachen …

Am Dienstagabend sind wir wieder in der Casa OLCA angekommen, haben schnell unser Zeug in die Ecke geworfen und fielen total abgekĂ€mpft ins Bett, da wir ja am Mittwoch schon wieder arbeiten mussten. Seitdem besteht das Gros unserer Freizeit aus dem Durchforsten der mitgenommenen Ordner, ÜberprĂŒfen der vorhandenen KontoauszĂŒge, Schreiben diverser KĂŒndigungen, usw.. Langsam sieht mein Schatz aber wieder etwas Land, doch er ist noch lange nicht fertig. Durch mich hat der WĂ€schesack inzwischen wieder AufnahmekapazitĂ€ten, die SchrĂ€nke sind mit sauberen Klamotten gefĂŒttert und nach und nach schaffen wir es, unseren Alltag zurĂŒckzuerobern.

Ich vermute, es gibt noch ein paar Dinge, welche meine Blog-Leser interessieren könnten und deshalb gebe ich noch ein paar Informationen gleich jetzt mit:

Carstens Mutter hat sich immer eine Feuerbestattung und als letzte RuhestĂ€tte eine anonyme Wiese gewĂŒnscht – dieser Wunsch wurde ihr erfĂŒllt.

Im Dezember hat man bei ihr Lungenkrebs festgestellt, war aber guter Dinge, was auch der anfĂ€ngliche Erfolg der Chemotherapie zeigte. Bei einer onkologischen Nachuntersuchung wies man sie am Montag gleich ins Krankenhaus ein und dort ist sie dann am Mittwochmorgen im Schlaf verstorben – damit wurde ihr zweiter, sehnlichster Wunsch erfĂŒllt, denn sie hatte immer panische Angst vor einer Existenz an SchlĂ€uchen und Maschinen.

Ihr Lungenkrebs hat uns eigentlich nicht sonderlich ĂŒberrascht, da sie seit Jahrzehnten eine sehr starke Raucherin war.

Möge sie nun in Frieden ruhen.



2012 29.
Feb.

Ich verstehe einfach nicht, warum unsere BĂ€reneltern nach jedem Urlaub keine Zeit finden, darĂŒber zu schreiben. Das liegt wohl daran, dass sie zuerst alle ihre Felle waschen mĂŒssen und schon das Geld fĂŒr den nĂ€chsten bĂ€renstarken Ausflug in die Ferne verdienen gehen.

Dann muss ich wohl wieder mit meiner Tatze ein wenig herumtippen und wenigstens kurz ĂŒber die tollen Tage mit meiner Bonnie auf Fuerteventura bĂ€richten.

Die Insel fanden wir echt toll. Aber wir sind nicht jeden Tag mit Olga und Carsten mitgefahren. Unsere Ferienanlage in Corralejo war nÀmlich auch ganz bÀrig. Da wir im Februar dort waren, gab es noch jede Menge freie Liegen, auf welchen wir uns schön ausbreiten konnten:

Die Blumen um die HÀuser sahen wundervoll aus. Bonnie war ganz hin und weg!

 Die PalmenblÀter waren riiiiesig!

Das Wasser im Pool war unglaublich klar. AbĂ€r als wir auf der Liege waren, haben wir MĂ€nner mit großen KĂ€schern gesehen, welche alles aus den Pools rausgefischt haben, was fĂŒr ein UrlaubĂ€rauge störend sein konnte.

 Als BĂ€r konnte man echt ĂŒbĂ€rall total entspannen:

 Das Bett fanden wir ĂŒbrigens auch ganz gemĂŒtlich. Aber immer wieder diese Mama-Paparazzi!    😉

Wir haben uns allerdings nicht nur die schönen Seiten der Anlage „Atlantic Garden“ angesehen, sondern auch AusflĂŒge in andere Ecken der Insel unternommen.

Die Gegend um El Cotillo war sehr steinig. Da konnten wir einfach nicht anders und mussten aus den herumliegenden Lavasteinen unseren eigenen BĂ€rg bauen:

 Es gab abĂ€r auch noch genug Steine, um eine riesengroße Herzfestung fĂŒr uns zu errichten:

 An manchen Aussichtspunkten gab es echt atembÀraubende Landschaften zu sehen:

Fantastisch, nicht wahr?

Am abenteuerlichsten war abÀr unser Ausflug nach Risco del Paso auf der Costa Calma. Dort durften wir sogar einen Jetski erobÀrn.

Das Ding war echt groß, da hĂ€tten locker noch etliche andere BĂ€ren mitfahren können!

Die BĂ€renmutti wollte natĂŒrlich schöne Urlaubsbilder machen und schleppte uns umher, um eine attraktive Ecke zu finden.

Das sieht doch ganz gut aus, stimmt’s?

Bonnie hatte danach nicht nur Sand im Fell, sondern sogar auf der Nase. Schon entdeckt?

Das Wetter schlug unerwartet um und dann habe ich erfahren, wie weh das tut, wenn Sandkörner bei Sturm auf die zarte Nase hageln. Da half es nur, sich schnell hinzulegen.

 Was mich sehr ĂŒbĂ€rraschte, war ein Busch mit einem sonnenbebrillten Kopf! Sieht irgendwie merkwĂŒrdig aus, finde ich:

Danach wollten wir nur noch in den Rucksack und kuscheln. Was will man sonst so als Kuscheltier in der Freizeit machen?    :verliebt:

Es waren tolle 5 Tage, unser Fell ist noch etwas brauner geworden, wir haben ganz viele neue Sachen gesehen, genossen und erlebt und hatten am Ende sogar noch ein paar Steinchen ĂŒbrig, um eine Erinnerung in den Sand zu meißeln:

Alles andere mĂŒssen dann unsere BĂ€reneltern zeigen und schreiben.    😀

Liebe GrĂŒĂŸe

Euer Gr. Dinkelmann



2012 05.
Feb.

Was lange wĂ€hrt, wird endlich gut!    😎

Wir haben uns jede Menge Zeit genommen, um unsere Australienabenteuer fĂŒr alle interessierten Leser in Wort und Bild vorzubereiten. Aber wir haben in den drei Urlaubswochen im August 2010 einfach wahnsinnig viel sehen und erleben dĂŒrfen, sodass alles erst einmal gut sortiert und organisiert werden musste, bevor man es der Menschheit prĂ€sentiert.

Am Ende haben nun insgesamt 3397 Dateien auf unserer Homepage ihren Platz gefunden, was natĂŒrlich fĂŒr einen Reisebericht von 53 DIN A4 Seiten in der gekĂŒrzten und 69 Seiten in der ausfĂŒhrlicheren Olga-Version durchaus angemessen ist.

Auf jeden Fall laden wir jetzt alle Freunde, Bekannte und Reisebegeisterten ein, hier auf  den roten Knopf mit dem Schriftzug „Neu“ zu drĂŒcken und in die faszinierende Welt von SĂŒdaustralien einzutauchen. Viel Spaß!



2012 05.
Feb.

Es war nach langer Zeit wieder ein absolut entspannter Sonntag. Wir hatten zwar um 10:00 Uhr in der Neustadt eine Verabredung, aber da Carsten und ich wie ĂŒblich schon um ca. halbacht wach geworden sind, blieb uns genug  Zeit, um in aller Ruhe im Bett zu lesen. Ich wandere gerade zusammen mit Rory Stewart durchs Afghanistan und ich denke, das ist fĂŒr mich als Frau die allerbeste Alternative, eine Bekannschaft mit diesem Land zu machen. Abgesehen davon, dass die politische StabilitĂ€t dort fĂŒr jeden Westbesucher wohl kaum einladend genug ist auf Schusters Rappen das Land auf eigene Faust zu erkunden    😉

Nach Afghanistan machten Carsten und ich noch eine „Reise“ nach SĂŒdafrika und ließen es uns zusammen mit Kerstin, Claudi und Steffen inklusive ihrer jeweiligen Jungs richtig gut gehen. Ein Brunchen im „Mama Africa“ kann ich wirklich nur sehr empfehlen, schon allein wegen der superleckeren Pancakes und Gambas    😉
DafĂŒr, dass wir uns dort von 10 bis 15 Uhr die BĂ€uche auch noch mit SĂŒĂŸkartoffelnauflauf, Pangasius, Krokodilfleisch und den ĂŒblichen Kleinigkeiten wie KĂ€se, Wurst, Lachs, Corn Flakes, Brötchen, Kuchen, usw. (ich rede von allen Personen und nicht nur von mir uns meinem Mann!    😀    ) vollgeschlagen und auch ein warmes und ein kaltes GetrĂ€nk bekommen haben, fand ich den Preis von 14, 90 Euro sehr angemessen.  Viel zu bereden gab es am Tisch ohnehin, denn wir haben uns alle schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dass dabei die Zeit wie im Fluge verging, versteht sich ja fast von selbst    😉

Als wir nach Hause aufbrachen, klingelten wir noch kurz auf Stephanies Handy an, um ihr eine Abholung von ihrer DVD- Nacht in Kleinopitz anzubieten. Eine verschlafene Teenie-Stimme offenbarte uns am anderen Ende der (Funk-)Leitung, dass sie grade gefrĂŒhstĂŒckt haben (es war ja erst 15 Uhr) und dass die Eltern der Gastgeberin alle FilmsĂŒchtigen nach Hause bringen wĂŒrden.

Als sie dann zu Hause ankam, war sie munter genug, um eigenstĂ€ndig ein Blech Brownies zu machen wĂ€hrend ich an ihrem Geburtstagskuchen werkelte. Nun sind beide Backwerke fĂŒr den morgigen Ehrentag fertig und auch die Geschenke sind bereits verpackt und versteckt. Jetzt darf das Kind endlich 16 werden    😉



2012 04.
Feb.

Ja, diese Frage beschĂ€ftigt in der Tat sehr viel mehr Leute als man ahnen kann    😉

Ich habe sie fĂŒr mich jetzt ad acta gelegt und esse einfach alles, aber davon etwas weniger. Das lĂ€uft ganz gut wĂ€hrend der Woche, denn auf Arbeit kann ich im Normalfall nur das mĂŒmmeln, was ich mitgenommen habe. Aber diese Woche geriet alles aus den Fugen, denn außer etlichen Geburtstagen gesellte sich nun auch noch die gestrige Hochzeit meiner ehemaligen Kollegin, zu der Carsten und ich eingeladen waren, dazu. Das ist aber noch nicht alles, denn morgen gehen wir mit Kerstin und einigen ihrer Freunde zum Brunchen ins „Mama Africa„. Wir habe uns schon sehr lange nicht gesehen und es ist kein schlechter Ort, um sich beim ErzĂ€hlen und Futtern richtig viel Zeit nehmen zu können.

Wenn wir morgen mit vollen BĂ€uchen wieder zu Hause anrollen, kommt auch Stephanie zurĂŒck ins Haus. Sie geniesst seit heute Mittag ihre elternfreie Zeit und wird ganz bestimmt zusammen mit ihren Freundinnen viel zu viele DVDs angucken, statt sich eine groooße MĂŒtze Schlaf zu gönnen. Wenn alle Familienmitglieder die Schwelle zur Casa OLCA betreten haben, wird bei uns die Vorgeburtstags-Backstube eröffnet. Stephanie hat sich fĂŒr Montag fĂŒr ihre Klasse eine Runde Brownies vorgestellt und fĂŒr den gemĂŒtlichen Nachmittag mit der Familie hat sie sich Russischen Zupfkuchen gewĂŒnscht.

Es ist schon irgendwie merkwĂŒrdig, wenn auch das jĂŒngere Kind schon 16 wird. Zum GlĂŒck habe ich diesmal nicht die gleiche Krise bekommen, als es vor zwei Jahren bei Andrea soweit war. Damals hatte ich das GefĂŒhl irrsinig alt zu sein, wenn das Kind schon so groß ist. Ich glaube seitdem habe ich es verinnerlicht, dass nicht das Alter meiner Töchter ein Indikator dafĂŒr ist, wie alt ich mich fĂŒhlen darf, sondern ich selber    😉



2012 01.
Feb.

Wenn das Wochenende zu ausgefĂŒllt ist, dann bleibt mir nichts anderes ĂŒbrig, als mitten in der Woche zu schreiben    🙂

Und die vergangenen Tage hatten wirklich viel Schönes zu bieten. Am Freitagabend lud mich mein Mann ins Kino ein. Der Film „Ein riskanter Plan“ stand schon lange auf unserer Wunschliste und nun konnten wir Sam Worthington endlich als SelbstmordgefĂ€hrdeten erleben. Der Streifen ist wirklich gut gemacht, es gibt Spannung ohne Ende und man kann sich bis zur letzten MinuteÂ ĂŒberraschen lassen. Carsten und ich waren uns einig, dass er uns sehr an eine unserer Lieblings-DVDs, nĂ€mlich  „Verhandlungssache„, erinnert und auf jeden Fall sehr empfehlenswert ist.

Fast den gesamten Samstag haben wir fĂŒr weitere Bauarbeiten am WorkShop-Raum genutzt und sind erneut ein gutes StĂŒck vorangekommen. Die Fotoecke nimmt langsam richtige Gestalt an und allmĂ€hlich geht es ans Finetuning.

Den Samstagabend verbrachten wir als Ausgleich zum emsigen Tag mit Kerstin und Andreas in ihrem gemĂŒtlichen Haus bei leckerem Essen, gutem Wein, Kaminfeuer und natĂŒrlich einer entspannten und leider zu kurzweiligen Unterhaltung. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf den Weg nach Hause. Bei den beiden denke ich immer wieder, dass man schon allein deswegen einen VHS-Kurs besuchten sollte, um noch mehr solche netten Menschen kennen zu lernen.

Am Sonntagnachmittag waren wir bei unseren Freitalern zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich habe mal wieder einige Termine durcheinander gebracht und damit die Hausherrin völlig verwirrt. Ich war felsenfest davon ĂŒberzeugt, dass wir um 15 Uhr eingeladen waren und wie immer standen Carsten und ich pĂŒnktlich wie die Maurer vor der TĂŒr. Naja, in dem Fall wohl eher zu frĂŒh, denn statt uns aufzumachen rief das Geburtstagskind aus dem Badezimmerfenster, dass es noch halbnackt und ungeschminkt sei und wir uns eine halbe Stunde die Beine vertreten sollen …    :ueberrascht:    aber wir durften trotz dieser unchristlichen Zeit ins Haus und haben uns dann, als alle anderen, richtig pĂŒnktlichen GĂ€ste ankamen an der reichen und superleckeren Buffetauslage bedienen dĂŒrfen    🙂

Carsten hat ĂŒbrigens Montag und Dienstag frei genommen und das Gros seiner Freizeit der endgĂŒltigen Gestaltung unserer Australienabenteuer gewidmet. Wer weiss, wer weiss, vielleicht kann ich in meinem nĂ€chsten Posting sogar schon den Link zu dem Bericht veröffentlichen    🙂



2012 24.
Jan.

Nachdem ich am Wochenende im Schweiße meines und Carstens Angesichts geschuftet habe, war es nur gerecht, wenigstens den Montagabend mit etwas erholsamerer Freizeit zu gestalten. Zum GlĂŒck habe ich mich schon einige Tage vor der Renovierung mit Anna fĂŒrs Kino verabredet.  Ich finde Audrey Tautou einfach faszinierend und es lag daher einfach auf der Hand, ihren neuen Film „Bezaubernde LĂŒgen“ in der guten alten „Schauburg“  anzusehen.

Die Entscheidung, ihn lieber mit einer guten Freundin statt mit dem eigenen Ehemann anzuschauen, hat sich als richtig erwiesen, denn dieser Streifen fĂ€llt definitiv in die Kategorie „Französischer Frauenfilm“    🙂    er war leicht, nett und amĂŒsant, es drehte sich alles natĂŒrlich um die Liebe, aber auch darum, wie schön es ist, richtige Liebesbriefe zu bekommen und welche Auswirkung geschriebene Worte auf uns haben können.

Klar, war der Abend dann erneut etwas lang geworden und als ich gegen 23:20 Uhr zu Hause ankam, schlief mein Schatz schon den Schlaf der Gerechten, so dass ich ihm die Einzelheiten unseres Weiberabends, welcher natĂŒrlich nicht nur aus dem Kinofilm bestand,  erst heute beim FrĂŒhstĂŒck erzĂ€hlen konnte. Aber auch am frĂŒhen Morgen hatte ich noch viel zu berichten, denn die Zeit mit Anna ist immer bezaubernd, und das ganz ohne LĂŒgen    😉



2012 22.
Jan.

Nachdem Carsten und ich die Woche dafĂŒr genutzt haben, die BauplĂ€ne fĂŒr mein Workshop-Raum zu schmieden, kam am Wochenende der Bau-Stein ins Rollen. Wir beide haben das Haus nahezu gar nicht verlassen, weil wir nur damit beschĂ€ftigt waren, zu putzen, zu schrauben, Möbel zu schieben und – besonders ich – zu streichen.

Auf jeden Fall kam nicht nur das besagte Zimmer zu Ehren und erhielt meine volle Aufmerksamkeit, jede Menge Zeit habe ich auch unserem Badezimmer gewidmet. Die dunklen Flecke an der Decke haben Carsten und mich schon eine ganze Weile geĂ€rgert und nun haben wir beschlossen, ihnen den Krieg zu erklĂ€ren. Gedacht, gesagt, getan. Ich besorgte im Baumarkt einen starken Schimmelentferner und nachdem alle beweglichen GegenstĂ€nde aus dem Bad rausgerĂ€umt waren, legte ich mit dem Kampf los. Dabei habe ich gemerkt, dass einen auch die schlimmsten Feinde dazu treiben können, bei ihrem Verschwinden zu weinen. Das Chlor war nicht zu unterschĂ€tzen und je lĂ€nger ich verbissen sprĂŒhte und schrubbte, um so rötlicher waren meine mit TrĂ€nen gefĂŒllten Augen. Die Nase ließ sich auch nicht lumpen und tropfte, was das Zeug hielt! Da blieb mir nichts anderes ĂŒbrig, als ganz flink die Fenster aufzureissen und nach frischer Luft zu schnappen!

Nach der Schrubbaktion war ich erstmal platt, aber die Decke erstrahlte in einem bezaubernden Weiß. Naja, es hat ihr nix genĂŒtzt so unschuldig auszusehen, heute habe ich sie trotzdem ĂŒberstrichen. Auch die WĂ€nde in der Ecke meines Zimmers, wo ich zukĂŒnftig Fotos machen möchte, haben nun einen frischen Weißton bekommen. Das Bad putzte und wienerte ich nach dem Streichen wie schon lange nicht mehr – es stand ja endlich auch mal nichts im Weg, was mich sonst davon abhielt, die eine oder die andere Ecke grĂŒndlicher zu reinigen. Übrigens, man vergisst so schnell, wie laut und hallend es in einem gefliesten Raum wird, wenn alle Möbel weg sind. Durch diese unerwartete Akustik hatte noch die ganze Familie viel Spaß, darin zu blödeln und unanstĂ€ndige GerĂ€usche zu machen    😀

Nachdem ich nun die letzten beiden Tage durchgeackert habe, kann ich sagen, dass mein Workout an diesem Wochenende hauptsĂ€chlich aus „Work“ bestand, bis ich krĂ€ftemĂ€ĂŸig das „out“ erreicht habe    🙂    aber das Ende ist noch nicht in Sicht, denn die nĂ€chste Baumarkt- und Ikea-Liste wird auch schon wieder zusammengestellt    😉