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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 05.
Feb.

Wenn unsere Kinder freiwillig am Samstag in die Schule gehen, dann kann das nur eines bedeuten: es ist „Tag der offenen Tür“. Traditionell sitzt dann Stephanie im Zimmer vom Schülerradio und versucht alle potentiellen Schüler gleich auch als potentiellen Kollegen zu werben. Andrea kümmert sich normalerweise um das leibliche Wohl der Besucher. Dieses Jahr stand sie nicht, wie vor einem Jahr, bei der Crepesbäckerei im „Cafe Europa“, sondern draußen im Hof, da sie sich für Bratwurstgrillen gemeldet hat.

Carsten fühlte sich berufen, ihr und ihrer Freundin dabei zu helfen und hat sich super als Grillmeister bewiesen!   :verliebt:

Zusammen haben sie wirklich geschafft, alle 90 Würstchen mit der vorhandenen Kohle durchzubraten und an den Mann, die Frau und das Kind zu bringen. So klimpert jetzt etwas mehr Geld in der Kasse der Stufe für den bevorstehenden Abiball.

Stephanie konnte sie leider nicht so lange beim Grillen untersützen, da sie nach dem Radiodienst noch einen Auftritt von ihrer Gruppe des künstlerischen Profils hatte. In diesem Schuljahr wird im Unterricht viel mit Masken und Puppen gearbeitet. Da war es nur logisch, dass Masken die Hauptrolle bei ihrem Auftritt gespielt haben.

Aber um 13 Uhr war schon alles wieder vorbei und wir trabten nach Hause, aber nicht ohne einen kleinen Zwischenstopp beim „unseren“ Dönermann einzulegen. Wie gesagt, die Würstchen waren absolut alle ausverkauft …   😉



2011 04.
Feb.

Gestern abend erreichte die Aufregung in der Casa OLCA ihren Höhepunkt.  Nach den monatelangen Vorbereitungen und unendlichen Proben war Stephanies Theaterprojekt „Träumt!“ endlich reif für die erste Vorführung vor Publikum. Da es inklusive der Generalprobe nur drei Vorstellungen geben soll, hat man die Karten schon lange im Voraus bestellen müssen. Zu den Eintrittskarten gab es außerdem Verzehrgutscheine, denn das ganze Stück ist einem Tanzball nachempfunden, welches sich über mehrere Räumlichkeiten erstreckt. Es gibt u.a. Dialoge, Musikvorträge und die Wahl einer Ballkönigin, deswegen werden wie im Realen auch kleine Häppchen und Getränke gereicht und die Gäste werden gebeten, angemessen gekleidet zu erscheinen.

Die Grundidee ist, nicht nur die Schauspieler auf die Zuschauer wirken zu lassen, sondern beide Gruppen sollten zusammen interaktiv für die passende Atmosphäre sorgen. So stand vor mir plötzlich ein Mädchen mit einem abgebrochenen Absatz in der Hand und Tränen in der Stimme und fragte, ob ich ich ihr helfen könnte. Ich hatte leider weder Leim noch „Mentos“ in meiner Handtasche … sie war am Ende sogar so überzeugend, dass mir erst nach einigen Augenblicken klar wurde, dass sie, eine Freundin von Steph mit der sie Silvester gefeiert hat, nur eine Rolle spielt und nicht im Ernst meine Hilfe braucht    :erroeten:    Auch die anderen Jugendlichen wußten zu überzeugen, das muss man ihnen lassen    😉    Außerdem konnte ich festgestellen, dass manche von ihnen wirklich tolle Stimmen haben und richtig gut live singen können. Für die  musikalische Begleitung des Balls sorgten übrigens Schüler- und Musikbands, die sich bei einem dreitägigen Contest beweisen sollten. So hatte auch die Band „Grenzwert“ gestern ihren Auftritt, zur großer Freude von Andrea und ihrer Freundin Elli, welche diesen Abend mit uns im Theater verbrachte. In der Gruppe spielen nämlich frühere und noch aktuelle Klassenkameraden. Aber die meiste Begeisterung galt der Band „Die Herren Exit“. Besonders als die jungen Schauspieler ihre Arbeit beendeten, sich umzogen und endlich einfach nur Teenager sein konnten, flippten sie in der Aftershowparty bei rockigen Klängen völlig aus    😉

Mein Herz haben jedoch die beiden Moderatorinnen dieses überwältigendens Abends schon bei der Begrüßung erobert. Sind sie nicht bezaubernd?    :verliebt:

Kleiner Tip: eine ist Stephanie und eine ein Junge    :verrueckt:



2011 01.
Feb.

Es wird immer gesagt, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen. Wenn ich die laufende Woche genauer betrachte, dann gibt es darin so viel Schatten, dass kaum ein Sonnenstrahl durchkommen wird, aber wir dennoch viele Gründe zur Freude haben werden     😉

Die meisten Ereignisse betreffen mich persönlich allerdings nur am Rande. Die Hauptperson der Woche ist definitiv unsere Kleine. Am Donnerstag gehen wir zu ihrer Generalprobe ins TJG, am Freitag hat sie dann Premiere. Aber ein Theater ist ihr nicht genug, denn sie mischt am Samstag auch noch beim Tag der Offenen Tür in ihrem (und Andreas) Gymnasium mit, bevor es zur letzten Vorstellung des aktuellen Stückes geht. Und am Sonntag wird meine kleine Maus schon 15 Jahre alt   *kreisch*   !    :verrueckt:    Es wird dann aber nur gemütlich zu Hause gefeiert, erst später will sie sich Gäste einladen. Ich bin bereits dabei, die Geschenke zusammen zu tragen – es fällt mir immer wieder etwas ein, was das gute Kind noch gebrauchen könnte    😉

Mal sehen, wann und wie sie ihre Geburtstagsparty mit den anderen Teenagerinnen aus ihrem Freundeskreis schmeissen möchte    😉



2011 30.
Jan.

Auch im ersten Monat des Jahres kann man bestimmte Sachen zum Abschluß bringen. Am Donnerstag hatten wir unsere letzte Spanischstunde in diesem Semester. Ausgerechnet dieser Abend strotzte vor Grammatik, dabei war ich schon so müde und konnte dem Ganzen nicht mehr so recht folgen. Naja, nun habe ich einen ganzen Monat, um meine Notizen zu entziffern und auch die dazugehörigen Hausaufgaben zu erledigen. Die nächste Runde startet am 3. März, hoffentlich habe ich es bis dahin nicht nur verstanden, sondern auch alles verinnerlicht, was unsere nette Lehrerin erklärt hat.

Gestern habe ich noch etwas vollbracht: Die erste Rohfassung unseres Australienberichtes ist jetzt geschrieben. Ich blicke nun stolz auf 72 DinA4 Seiten voll mit Erinnerungen und Informationen, alles in Times New Roman mit 12pt getippt. Jetzt heißt es für mich und meine Familie Korrektur lesen und eine deutlich kürzere Webversion zu erarbeiten. Sollte jemand Interesse an einer vollständigen Fassung haben, bitte einfach kurz melden. Wenn die Langversion korrigiert ist, schicke ich gerne ein PDF per e-mail zu.



2011 26.
Jan.

In der KiF ist der Dienstag sogar wirklich ein Kinotag, aber als ich mich spontan in der letzten Woche mit einer Kollegin verabredete, haben wir uns auf den gestrigen Abend einfach so geeinigt, weil er uns am besten in die dienstlich-private Terminplanung gepasst hat. Das Kino ist ganz in der Nähe unserer Arbeit und die Möglichkeit direkt aus dem Büro in völlig andere Welt abzutauchen gefiel uns sehr. Es gibt ja eben Filme, welche frau schlecht mit einem Mann schauen kann, da sie sich mehr mit Gefühlen befassen, als mit Kampf um Gerechtigkeit mit harten Bandagen.    😉

Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist ein Streifen, bei dem es um verschiedene Arten von Liebe geht. Natürlich gibt es auch eine Geschichte über die klassische Beziehung zwischen Frau und Mann, aber diese ist nicht besonders vordergründig. Eine viel größere Rolle spielt die tiefe, innige Freundschaft zwischen einem 40- jährigen Mann, dem das Lesen schon immer schwer fiel, und einer 45 Jahre älteren Dame, welche sich in der Bücherwelt am wohlsten fühlt. Es geht hauptsächlich um die Liebe zum Lesen – ja, auch ich bin in Seiten, Buchstaben und Einbände verliebt.    :verliebt:    . Denn das Lesen kann unser Denken, unser Tun und deswegen auch unser Leben zum Besseren wenden.

Auch diese Botschaft fand ich schön: Eine zufällige Begegnung und ein nettes Wort können unsere Welt genau so gut verändern.  Summa sumarum ist das ein wirklich netter Film, um sich zu erinnern, dass das Leben nicht nur aus negativen Emotionen besteht, man muss bloss offen für positive Eindrucke bleiben, denn das ermöglich uns mehr zu geniessen.

Da das „Kino in der Fabrik“ ein Programmkino ist, werde ich versuchen in Zukunft die dortige Filmzusammenstellung aufmerksamer zu beobachten und mir hin und wieder einen filmreichen Feierabend gestalten, es muss ja nicht nur dienstags sein.      🙂



2011 25.
Jan.

Dass Fremdsprachenlernen in der Casa OLCA zum Alltag gehört, ist ja schon seit Langem ein offenes Geheimnis. Besonders das Wochenende wird oft dafür genutzt, die Hausaufgaben von Carsten und mir zu erledigen oder die Kinder in die Wortwälder der russischen Sprache zu entführen.

Derzeit klappt es allerdings nur mit Carstens und meiner Zeit fürs regelemäßiges Lernen. Da Stephanie auch am Wochenende fast ganztägig proben muss, ist es schwierig gemeinsame Zeit für Russisch zu finden. Aber Andrea hat auf jeden Fall Interesse, etwas Neues dazu zu lernen. Ich möchte allerdings nicht das Buch mit ihr allein durchgehen, denn dann fehlt das entsprechende Wissen bei der Kleinen.

Deswegen haben wir am Sonntag einfach nur Vokalbeln „gebüffelt“. Das klingt langweilig, ist aber nicht so. Wir haben uns nämlich in der vergangenen Woche 3 „Visuelle Wörterbücher“ gegönnt: Russisch-Deutsch, Spanisch-Deutsch und Französisch-Deutsch. Die Anordnung der Themen und die Bilder sind in allen Büchern nahezu identisch und so haben wir uns immer auf eine Seite geeinigt. Andrea hatte das französische Buch in der Hand, ich das spanische und Carsten das russische. Er war auch der Hauptvorleser. Das gesuchte Wort wurde in Deutsch angegeben und Andrea musste aus dem Kopf die entsprechende Übersetzung in Russisch liefern, Carsten konnte sie überprüfen (dank der Lautschrift war das nicht so schwer wie man denkt    😉    ) und ich lieferte dann das entsprechende spanische Wort dazu, dazu musste ich noch hin und wieder meine Kenntnisse der französischen Sprache präsentieren.

So macht Vokabelnlernen wirklich viel Spaß!



2011 22.
Jan.

Es muss einfach etwas in der Januarluft liegen. Etwas, was die Leute zu schwachsinnigen Taten und nutzlosen Diskussionen anstachelt. Aber man will ja nicht mitmachen und versucht sich jeden Tag ein wenig Sonne im Herzen zu organisieren. Deswegen wechselt sich derzeit meine Laune mehrmals im Laufe eines Tages von locker-fröhlich bis stinkig-unzufrieden.

Heute durfte ich reichlich Emotionen durchleben. Ich habe mich gefreut vormittags mit Andrea zur Messe „KarriereStart“ zu gehen, wo sie noch ein paar Infos über Studiengänge in Sachsen besorgen und ich mich in Bezug auf meine Freiberuflichkeit besser informieren wollte.  Entsetzt war ich, dass wir schon weit vor dem Messegelände zum Parken im Dresdner Hafen gelotst wurden und man uns munter 3,50 EUR Parkgebühr für den ganzen Tag abgeknöpft hat – die Messe ist maximal in 2 Stunden abgelaufen ! Außerdem hatte die Anweiserin ein „rechts oder links“-Problem. Wenn ich blind auf ihre Beschreibung („dort rechts“) vertraut hätte, wäre die Schnauze meines Wagens eine enge Freundschaft mit dem Bauzaun eingegangen … wir mußten nach links    😉    Ich folgte also lieber meinem Instinkt sowie den Hinweisen meiner Großen und stellte am Ende mein Auto zwischen zwei Holzcontainern ab – das sollte dann ein bezahlter Parklpatz sein!

Die Messe selber ist, wie gesagt, so klein, dass man keineswegs einen ganzen Tag dort zu verbringen braucht. Über die Beratung vom „Verband der Freien Berufe“ bin ich ziemlich enttäuscht, denn nützliche Informationen sind bei meinem Gespräch nicht geflossen, dabei hatte ich sogar schon mit der Geschäftsführerin geredet.

Mein „Aha“-Erlebnis hatte ich bei der Messe dennoch: Ich habe auf einem Flyer der VHS ein Bild von mir entdeckt und wollte mich schon freuen, aber dann stellte ich fest, dass ausgerechnet eine Institution dieser Größe es nicht für nötig hält, die Urheber von frei via Pixelio.de erhältlichen Bildern in dem Flyer zu nennen!    :teufel:    Ich schreibe inzwischen an einer bös-höflichen Email an die PR-Dame dieses Hauses. Ich schätze aber, ich sollte wirklich erst einmal darüber schlafen, um nichts zu schreiben, was mich am Ende als „unzurechnungsfähig“ abstempelt.    😉

Von tief betrübt wieder zu total toll: ich habe mit meinem Schatz einen tollen Nachmittag verbracht.    :verliebt:    Da wir vor Kurzem festgestellt haben, dass ich den USB-Stick mit der geringsten Kapazität (512 MB) in der Familie habe, durfte ich mir heute bei MediaMarkt einen neuen aussuchen. Bei dieser Ausführung mit 4GB Speicher fiel mir die Entscheidung ganz leicht:

Sein Kopf ist ein wahres Wunderwerk!

Außerdem habe ich bei „Deichmann“ eine Nachfolgerin meiner aktuellen, aber leider inzwischen ziemlich lädierten, Handtasche gefunden, weswegen sich meine Laune noch mehr besserte. Mit diesem Hochgefühl gingen wir in den Kinofilm „72 Hours“ mit Russel Crowe und ich freute mich ganz toll drauf.

Aber die Generation „Dschungel-Sarah“ schafft es sogar einem den Kinobesuch zu vermiesen!    :veraergert:    Vor uns saßen nämlich 4 Jugendliche, welche zu spät gekommen sind und als erstes ewig ihre Sitzplatznummern mit Handylicht gesucht haben. Dann setzten sie sich und quatschen in einer Lautstärke, welche eher für eine Bar und nicht fürs Kino geeignet ist, spielten ständig mit ihren schön beleuchteten Handys, holten Chipstüten aus ihrer Taschen und knisterten damit kräftig bis zum Filmende. Zwischendurch wollte ich sie schon zurechtweisen, aber das hat netterweise mein Mann übernommen und dabei sogar Unterstützung von anderen Zuschauern erhalten. So haben die Vier wenigstens entdeckt, dass sie auch flüstern können und man sogar überlebt, ohne permanent aufs Handydisplay schauen zu müssen.

Ich fand den Film übrigens ganz gut und kann ihn Leuten empfehlen, welche eine Mischung aus Liebe, Drama und Action mögen.

Der Abend mit meinen Lieben (heute nur 2, denn Andrea ist zu einer Geburtstagsparty von ihrem Kumpel verschwunden) ist aber immer wieder eine schöne Sache.    🙂    Carsten und Stephanie basteln derzeit fleissig an Stephs Facebook-Profil während ich meine freie Zeit mit Surfen und eben Blogschreiben verbringen kann. Morgen ist ein neuer Tag und da wir nur abends zu wirklich netten Nachbarn eingeladen sind, sollte es keine weiteren doofen Überraschungen geben.    😉



2011 20.
Jan.

Ich glaube felsenfest an ausgleichende Gerechtigkeit, besonders weil ich insgeheim immer hoffe, dass die Leute, welche mich schlecht behandeln, irgendwann selbst auch so eine Behandlung kennenlernen werden. Es tröstet mich enorm, diese Situationen in solch realistischsten Bildern auszumalen, ich bin ja schließlich auch nur ein Mensch mit all meinen Gefühlen.    😉

Außerdem glaube ich daran, dass die guten und die weniger guten Zeiten, um nicht zu sagen „die schlechten“, sich ebenfalls immer erfolgreich abwechseln. Deswegen geniesse ich ganz doll die glücklichen Zeiten und ducke mich, wenn Unheil niederprasselt. Aber dass der Umschwung manchmal so über die Nacht kommt, finde ich schon etwas zu heftig.

Gestern abends war ich mit Kerstin, Claudia und Annett im Dresdner Kulturpalast. Kerstin hat mir nämlich zum 40. Geburtstag eine Eintrittskarte für das Kabarettprogramm „Liebesbeweise“ von Dr. Eckart von Hirschhausen geschenkt, damit wir alle zusammen einen schönen Abend verbringen können. Ich kannte bis dato gar nichts von diesem Herren und habe einfach darauf vertraut, dass meine Freunde mich gut genug kennen, um mich positiv zu überraschen. Mein Vertrauen wurde nicht enttäuscht.    :-x:    Das Programm war richtig toll und wir haben nicht nur viel gelacht, sondern dem Mann mit seinen Ausführungen an manchen Stellen insgeheim Recht gegeben. Einem Mann Recht gegeben!!!    😀

Aber heute kam der Ausgleich, denn es war ein durch und durch angespannter Tag und kaum einer aus meiner Umgebung war bereit, sich mit den anderen gut zu vertragen. Die Kunden haben sich so benommen, als ob morgen wenn nicht Weltunterganng, dann wenigstens Weihnachten ist und drängelten in allen Belangen. Außerdem hat das Gros der Menschheit beschlossen, dass heute die Devise „Dreist kommt weiter“ gilt, was mich auch gewaltig gestört hat. Nun bleibt mir bloss noch zu hoffen, dass ich nach so einem Tag dennoch fit genug bin, um mit meinem Mann beim Spanischunterricht mitzukommen. Bevor ich aber dem heutigen Tag Unrecht tu und ihn zum schlimmsten der Woche erkläre, muss ich gerechtigkeithalber sagen, dass es dennoch etwas Positives gab: Ich habe endlich einen vernünftigen Schneeschieber!!! Um ihn zu bekommen hat mein Mann 2 Baumärkte abgegrast! Ist das nicht toll?!    :herz:



2011 18.
Jan.

Eigentlich verbringe ich wirklich ganz wenig Zeit vor der Glotze. Die meisten Shows der Privatsender sind überhaupt nicht mein Ding, ich schau mir nur gelegentlich die Auswandererbeiträge und „Zuhause im Glück“ beim Bügeln an. Noch habe ich keine einzige Folge von Topmodel, Superstar, Popstar, Bauern auf der Suche im Ganzen gesehen. Nur einmal habe ich es ausgehalten eine Folge vom „Frauentausch“ durchzustehen, einfach um zu wissen, wie das läuft. Was soll ich sagen? Es war einfach gruselig. Die Stars im Dschungel bekommen normalerweise auch sehr wenig von meiner Aufmerksamkeit.

Dank Radio und Fazzebuck bleibe ich von der aktuellen Staffel der Z-Promis in australischen Wildnis allerdings nicht davon verschont, die Eskapaden von Sarah mitzubekommen. Ich fühle mich dabei wie ein Wackeldackel, denn darüber kann ich nur ununterbrochen meinen Kopf schütteln.   :verrueckt:    Die Folgen schau ich mir natürlich nicht in vollständiger Länge im Fernsehen an, dazu ist mir meine Zeit echt zu schade, aber Internet sei dank bleibt man auch mit kurzen Zusammenfassungen auf dem Laufenden.  Ich fand schon das Benehmen der Katzenberger in den Auswandererfolgen daneben, aber Zack-die-Bohne-Sarah schafft es locker, die „Katze“ in den Schatten zu stellen. 

Aber man kennt das Phänomen, dass man sich von einem Unfall auch nur schlecht wegdrehen kann, nicht wahr?    :unschuldig:    Ich bin wirklich gespannt, welche „Stilblüten“ wir noch dem Ex-Beihnah-Supermodel zu verdanken haben. Einen Spruch habe ich schon in der hintersten Ecke des Gehirns gespeichert: „Also, an meinem Körper ist alles umsonst“, was soviel zu bedeuten hat, dass sie mit ihre 24 Lenzen noch keine Schönheits-OP hatte. Da verfalle ich erneut in meinen Wackeldackelmodus …



2011 15.
Jan.

Ich habe ja schon erwähnt, dass Stephanie erneut an einem Theaterprojekt teilnimmt. Langsam nimmt das Stück Gestalt an. Dass es ein Ball werden soll, wissen wir schon lange, aber zu einem Ball gehört natürlich auch eine entsprechende Musikbegleitung. Der Regisseur und seine Crew haben sich ausgedacht, dass man im Rahmen dieses Kunstprojektes diversen Schulbands die Chance geben kann, öffentlich aufzutreten. Aber wie entscheidet man, welche Bands nun dazu passen? Da erinnert man sich zwangsläufig an die immer wieder aufflammende Superstar & Co Shows und organisiert einfach ein Band-Contest, damit die Schauspieler abstimmen können, welche sie dabei haben wollen.

Es haben sich insgesamt 30 (!) Musikgruppen gemeldet, obwohl man mit maximal 10 gerechnet hat. Nun ist Stephanie genau so, wie die anderen Mitspieler in dem Stück, damit beschäftigt, von jeder Band 3 Lieder bzw. ca. 20 min. anzuhören und danach ihre Stimme abzugeben. Man sieht, es geht auf jeden Fall viel humaner zu, als bei Dieter Bohlen, denn es gibt keine beleidigenden Urteile in der Öffentlichkeit, sondern eine geheime Abstimmung.

Es war jedoch nicht möglich alle Bands im Theater anzuhören, ohne den laufenden Betrieb zu behindern. Deswegen hat man einen Block der Auftritte in den benachbarten Club Beatpol verlegt und die Jugendlichen dazu animiert noch mehr Zuschauer zu organisieren. So kam es, dass auch Andrea, Carsten und ich dahin gegangen sind.

Ich muss sagen, dass ich über die Auftritte positiv überrascht war, denn die meisten klangen wirklich gut, sowohl stimmlich als auch musikalisch. In der ersten Band waren sogar zwei Mädchen aus Stephanies Grundschulzeit und in der dritten sang der Ex-Freund von Andreas Kumpeline. Die zwei Stunden vergingen wirklich schnell!  Carsten und ich nutzten natürlich noch die Gelegenheit und haben uns ein eigenes Bild über Stephanies Schauspielertruppe machen können. Witzigerweise stimmen unsere Beobachtungen mit denen unserer Kleinen überein. Außerdem lernte ich noch eine weitere Freundin meines Kindes persönlich kennen, also kann ich diesen Abend wirklich als Erfolg verbuchen.

Leider habe ich während dieser Veranstaltung die aktuelle Folge von „Wer wird Millionär?“ verpasst. Dort hat nämlich die Freundin von „meinem“ ehemaligen Azubi 64.000 EUR gewonnen. Aber dank Internet bzw. RTL-Mediathek bin ich jetzt doch noch informiert, wie alles gelaufen ist und wie die mir bekannten Dresdner ausgesehen haben.    😀    Die Beatpolauftritte hätte ich dagegen niemals nachholen können …