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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 17.
Nov.

Kaum gibt es etwas Neues in der Casa OLCA, schon interessieren sich alle dafür! Das Gerät haben wir uns nach langen Überlegungen doch noch gestern bei Cyberport besorgt, sozusagen als vorgezogenes Familienweihnachstgeschenk    :lachen-xxl:    Schuld an unserem Interesse an der Apfelmatte haben definitiv Axel und Kathrin. Denn erst bei ihnen konnten wir das Ding in der Hand halten und damit herumspielen. Tage danach stöberten wir damit auch noch lange in der Auslage von MediaMarkt und testeten alle vergleichbaren Produkte aus. Aber das Ergebnis hieß dann schlicht und einfach: „Diesmal hat das Apfelhaus sich wirklich etwas außergewöhnlich Gutes ausgedacht“ und das aus dem Mund meines Mannes, der sonst sein ganzes Geld lieber an Bill überweist.

Da heute in Sachsen Buß- und Bet(t)tag und damit frei ist, nutzte Carsten die Zeit, um gleich alles zu konfigurieren. Kaum war die Einrichtung vollständig, kamen auch schon die neugierigen Teenagerfinger ins Spiel. Sie fanden das Ding echt gut, zu meinem Leidwesen     😉     Mit ihrer Begeisterung steckten sie auch andere Bewohner der Casa OLCA an. Jetzt schaut mal, was passiert ist:

Erste gemeinsame Begutachtung

Erste gemeinsame Begutachtung

Heinis Pfoten sind zu kurz zum Tippen

Heinis Pfoten sind zu kurz zum Tippen

Kl. Dinkelmann versucht es mit der Nase

Kl. Dinkelmann versucht es mit der Nase

Bonnie geht damit sehr vorsichtig um

Bonnie geht damit sehr vorsichtig um

Nur Gr. Dinkelmann hat den Dreh raus

Nur Gr. Dinkelmann hat den Dreh raus



2010 11.
Nov.

Gestern Abend war ein glorreicher Tag für meine kleine Tochter.

Nach 10 Unterrichtsstunden in der Tanzschule gab es endlich den Abschlussball. Dafür wurde ein neues Kleid gekauft, neue Schuhe mussten auch her, außerdem überlegte man sich tagelang wie man sich schminkt, welche Frisur am besten aussieht und was man aus Mamas Schmuckschrank ausleihen könnte.

Für Stephanie war das eine wirkliche Premiere, für den Rest der Familie allerdings nicht mehr. Vor 3 Jahren saßen wir schon mal im gleichen Gasthof und bestaunten Andrea auf der Tanzfläche. Sie wollte und durfte diesmal auch zum Ball ihrer kleineren Schwester mitkommen. So konnte sie sich das Ganze nochmals ansehen und mußte sogar einmal aushelfen. Es gibt immer einen Tanz, bei welchem die Kinder mit den Eltern tanzen, also Mädchen mit den Papas und die Jungs entsprechend mit ihren Mamas. Bei einem Kumpel von Stephanie tanzt die Mutti leider gar nicht, deswegen hat sie ihm vorgeschlagen (wir saßen alle an einem Tisch) einfach statt dessen Andrea einzuladen. So kam unsere Große auch in den Genuss einer Polka.

Stephanie hatte ebenfalls viel Spaß nicht nur mit ihrem Tanzpartner, sondern auch mit anderen Freunden, männlich wie weiblich. Sie möchte sich gerne nach Möglichkeit für einen Fortgeschrittenenkurs anmelden. Oder, wenn es sich schlecht in ihre bestehende Terminmaske einfügt, dann als „Springer“ nochmals den Anfängerkurs mitmachen – das wäre sogar ohne Kursgebühr.

Für mich war es ein Abend mit Einschränkungen, denn ich konnte an den Unterhaltungen am Tisch gar nicht teilnehmen und statt ein Gläschen Wein zu genissen, hielt ich mich ganz tapfer an meinen heißen Tees fest. Man sollte Antibiotika und Alkohol eben nicht mischen …

Nun haben wir 2 Jugendweihen hinter uns und 2 Tanzbälle. Bis die Mädels ganz erwachsen werden und ihren eigenen Weg einschlagen, bleiben uns dann wohl nur noch 2 Abibälle. Den ersten hoffe ich schon im nächsten Jahr zu erleben    😀



2010 07.
Nov.

Das Datum bleibt jedem ehemaligen Sowjetbürger bestimmt bis an sein Lebensende in Erinnerung. Es war ja immer DER große Feiertag: der „Tag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“. An diesem Tag hingen überall rote Sowjetfahnen, denn man war immer verpflichtet, jene am Haus anzubringen und als Kind hockte ich völlig fasziniert vorm Fernseher. Die große Militärparade auf dem Roten Platz gab es nämlich nur zweimal im Jahr – am Tag des Sieges am 9. Mai und am Tag der Oktoberrevolution. Ich gestehe, ich war ein wirklich sehr überzeugtes, sowjetisches Kind    :erroeten:     Im Vorschul- und Grundschulalter glaubt man ja noch alles was die Erwachsenen erzählen, besonders im Fernsehen. In der 1. Klasse wurde man kurz vor diesem Feiertag übrigens in die Oktoberkinderreihen aufgenommen. Es war eine große Feier, die ganzen Schüler waren dabei und man war danach unglaublich stolz auf das kleine Abzeichen in Form eines roten, fünfzackigen Sternchen mit dem Portrait vom kleinen Lenin in der Mitte! Das gehörte ab da zur Schuluniform bis man die Aufnahme in die Jungpioniere in der 3. Klasse geschafft hatte.

Zurück zur Militärparade: diese zeigte damals die enorme Stärke „meines“ Landes und damals wünschte ich mir so sehr, auch einmal in der Armee dienen zu können, um alle Feinde dieses großen und weltbesten Landes zu besiegen.

Inzwischen gibt es meine Träume nicht mehr, auch mein Glauben an die sowjetischen Ideen ist verschwunden, genau so wie mein Geburtsland namens UdSSR …

Jetzt schau ich mir manchmal die Bilder von meinen Großeltern an und überlege, wie mein Leben wohl hätte sein können, wenn in der Nacht vom 25. Oktober auf den 26. Oktober nach dem Julianischen Kalender die Bolschwiki nicht gesiegt hätten … vermutlich wäre die ganze Welt anders, aber das werden wir nie erfahren …



2010 06.
Nov.

Anfangs habe ich die Idee des Wichtelns irgendwie nicht ganz verstanden, aber inzwischen bin ich ein großer Fan davon geworden. Ich finde es fast genau so spannend, wie das Auspacken der Geschenke am Heiligabend oder beim eigenen Geburtstag.  Man weiss ja nie was drin ist und ist dann wirklich überrascht, auf welche Ideen die Leute kommen können, wenn es darum geht, einem häufig völlig unbekannten Menschen eine Freude zu machen. Ich für meinen Teil renne auch wochenlang herum und überlege, was man denn Schönes schenken kann. 

Die Blogger sind übrigens auch sehr wichtelfreudig. Leider kann ich bei der Wichtelaktion von Tanja Traumberg schlecht mitmachen, da dort nur die Kinder der Blogerinnen beschenkt werden. Die meisten Teilnehmerinnen haben wesentlich jüngere Kinder als meine zwei Teenagerinnen …

Aber es gibt jetzt eine Alternative, welche gut für die Blogger ohne Kinder oder mit einem solch großen Nachwuchs, wie ich ihn habe, geeignet ist.

Sal ist sogar bereit die ganze Organisation zu übernehmen, was ich ganz toll finde. Ich habe schon selber ein paar Wichtelrunden organisiert und weiss, dass man dafür  Zeit, einen freien Kopf und ruhige Hände beim Zuordnen der Wichtelpaare braucht    😀  

Es würde mich freuen, wenn eine nette BloggerInnentruppe dort zusammen kommt, damit meine Spannung steigen kann   😉 

–> Blogwichteln



2010 05.
Nov.

Es gibt in der russischen Sprache eine Beschreibung „…как собака: все понимает, только сказать не может“, was so viel heisst „… wie ein Hund: Versteht alles, kann aber nichts sagen“.  Irgendwie begreife ich diesen Satz jetzt wesentlich besser. Es ist schon wirklich-wirklich seltsam, wenn man nicht zu Wort kommt, weil man einfach nicht gehört wird.  Dafür wird meine Nackenmuskulatur durch das ständige Nicken oder Kopfschütteln gut in Schuß bleiben    :unschuldig:    Meine Familie trägt das mit Humor, klar, ich kann jetzt nicht meckern, nicht maulen und nicht diskutieren. Nicht nur die Kinder finden das toll     😉     Glücklicherweise ist Carsten keine verschwiegene Person und so führt er auch weiterhin souverän die alltäglichen Diskussionen mit den Mädels.

Gestern habe ich lange überlegt, ob ich meinen Mann zum Spanisch-Unterricht begleite. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, mit einem Sprachrohr nebenan ist das auf jeden Fall zu schaffen. Winnie, unsere Lehrerin, war sehr nachsichtig mit mir, aber sie ist ja ohnehin eine ganz Liebe. So habe ich meine Sätze geschrieben oder sie  Carsten ganz leise gesagt. Er hat dann den Rest erledigt. 

Ich werde jetzt meine sturmfreie Bude geniessen und meine Finger über die Tastatur laufen lassen. Es ist sozusagen Glück im Unglück, dass ich durch diese Krankheit etwas Ruhe habe und mich mit unserem Australienbericht befassen kann.



2010 04.
Nov.

Jep, das bin ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Ehrgeiz, mit nicht 100%-ig auskuriereter Erkältung wieder an der Kundenfront tätig zu sein, wurde nun von Mutter Natur mit verstummten Stimmbändern „belohnt“. Ich darf jetzt 2 Wochen lang nur minimal sprechen, allerdings reden und nicht flüstern. Solche Tätigkeiten wie Telefonieren, Schreien, Singen sind jetzt überhaupt nicht mehr angesagt.

Erstaunlicherweise haben das alle Männer, die von meinem Zustand erfuhren, als ein Segen betrachtet – eine Frau, die einen nicht zuquatscht und nicht diskutieren kann ist wohl doch ganz selten und daher begehrenswert.    😉

Da ich nun zu Hause bin, habe ich noch auf die Schnelle den Kühlschrank aufgefüllt und  im Laden meinen Kopf über das Einkaufsverhalten der Senioren unserer Gesellschaft geschüttelt. Erstens war ich überrascht, wie viele davon um 10 Uhr vormittags die Läden stürmen, zweitens wurde es mir klar, wie Mr. Brown seinerzeit seine  Entdeckung von der nach ihm benannten Bewegung gemacht hat.  Er ging einfach einmal vormittags Lebensmittel im Supermarkt kaufen. Die Rentner mit den Einkaufswagen haben einen wirklich unberechenbaren Weg und ihre Abbiege- und Haltemanöver sind für berufstätige Knappvierziger kaum zu erahnen. Ich musste wirklich aufpassen, dass ich keine Oma oder keinen Opa ohne böse Absichten in die Hacken fahre.

An der Kasse hatte ich gemerkt, dass es ganz schön blöd ist, wenn man gar nichts sagen kann. Ich versuchte mit Lächeln und Kopfnicken bzw. – scchütteln alle Aussagen der netten Kassiererin zu beantworten. Hoffentlich hat sie mich nicht in der Kathegorie „nett, aber völlig bekloppt“ abgespeichert.    😀 

Immerhin kann ich noch schreiben, laufen und viele andere Dinge, welche nicht mit dem Sprechen zu tun haben.



2010 31.
Okt.

Da Sal alle zu eine Blog-Halloweenparty eingeladen hat:  

  

möchte ich gern auch meinen Beitrag dazu leisten.   🙂  

Ich erinnnere mich gern an unsere Halloween-Feier bei Wiebke im Elsaß, als die Kinder noch relativ klein waren und viel Freude am Verkleiden, Schminken und Süßigkeitensammeln hatten. Da unsere lieben Gastgeber ganz aktiv in dem Reitverein des Ortes mitgemischt haben, durften auch meine Mädels hoch zu Ross bzw. zu Pony an der Prozession teilnehmen.  

Hier sind ein paar Erinnerungsaufnahmen aus dem Fotoalbum von 2003: 

Kinder und Kürbisse sind gut für Halloween gerüstet

Verkleidet und "bewaffnet"

So lassen sich die langen französischen Wege besser meistern

Danke, liebes Pferdchen!

Vampire trinken doch keine Kürbissuppe!!!!!



2010 24.
Okt.

Ja, mich hat es in zweierlei Hinsicht ganz arg erwischt.

Seit Wochen plage ich mich schon mit Schmerzen im rechten Arm, inzwischen werden auch solche einfachen Sachen, wie Haarekämmen, Brötchenschneiden und Mausschieben zu kleinen Alltagsherausforderungen. Und nun gesellt sich auch noch eine fiese Schnödderseuche dazu    🙁 

Meinen Taschentuchvorrat habe ich bereits der Stephanie wegen in der letzten Woche aufgefüllt, aber nun nutze ich ihn selber ganz stark. Die Stimme ist auch recht launisch geworden, denn mal ist sie da, mal ist sie weg.  Vitamin C wird somit zum Hauptnahrungsmittel, das andere Zeugs schmeckt ohne Geruchssinn sowieso absolut gleich. 

Mein Mann war ganz ehrlich zu mir und meinte, dass ich einfach nur schrecklich aussehe, aber er hat mich nach dieser Aussage gleich in den Arm genommen, bis ein starker Nieser mich wieder aus seiner Umarmung herausriss. Mein Entschluss, am Montag zur Ärztin zu gehen, steht jetzt fest. Als Arbeitskraft bin ich im Moment nicht wirklich gut zu gebrauchen. Man kann mich eher dazu nutzen, die gesamte Belegschaft anzustecken und alle auszurotten …

Ich werde daher auch hier eine Pause einlegen, bis ich mich wieder wohl in meiner Haut fühlen kann …



2010 17.
Okt.

Unser 4. Hochzeitstag in Andalusien liegt zwar schon einige Monate zurück, aber die Erinnerung daran konnte nicht verblassen, denn wir haben nämlich in unregelmäßigen Abständen an unserem Reisebericht gearbeitet.     😀

Diesmal lag das Gros der getanen Arbeit definitiv bei Carsten, denn ich fand einfach keine Zeit, meine Textversion zu verfassen. Seine ist aber auch gut geworden und ich hoffe, dass viele Leser diese Meinung teilen werden.     🙂 

Unser Klingelbrett hat nun einen neuen Knopf bekommen, auf welchen ab sofort munter gedrückt werden kann!

Viel Spaß beim Lesen und Bilderanschauen!



2010 16.
Okt.

Mein Leben ist irgendwie eine lange Liste geworden, welche sich aus vielen kleinen Einzellisten zusammenfügt.

Meinen Mann habe ich auf einer Mailing-Liste kennen gelernt. An der Tür im Computerraum hängt eine lange To-Do-Liste der langwierigen Vorhaben, einiges davon ist zum Glück schon durchgestrichen, aber man könnte wieder so vieles dazu schreiben … . Jeden Tag verfasse ich am frühen Morgen meine eigene kleine Aufgabenliste mit Dingen wie Blumengiessen, Wäschewaschen, Einkaufen, Zeugsabholen, Zeugswegbringen, Terminausmachen und gelegentlich auch Blogeintragschreiben   🙂  :unschuldig:    
Noch stehen da zum Glück solche Tätigkeiten wie „Abendessen mit der Familie“ nicht drauf, denn wenigstens das vergesse ich im Alltagsgeschehen nicht.     😉    Ansonsten merke ich in den letzten Wochen, dass mein Kopf immer mehr zum überladenen Rechner wird und mein Kurzzeitgedächtnis mit mir immer wieder blöde Streiche  spielt. Das Langzeitgedächtnis ist da schon viel braver und schiebt mir die notwendigen Erinnerungen zu, wann ich sie brauche, und nicht wie das Kurzzeitpendant erst dann, wenn es eh schon zu spät ist.

Ach so, die Einkaufslisten habe ich fast vergessen. Davon gibt es normalerweise zwei. Eine hängt an der Magnetwand in der Küche und wird von meinen Mitbewohnern    :lachen-xxl:    geführt, dort sind die Dinge aufgelistet, welche in Kürze zu Neige gehen werden. Die andere Art stammt nur aus meiner Hand und beinhaltet meistens die Lebensmittel für den Alltag, also für den quasi Jeden-Tag-Einkauf wie Brot, Wurst, Käse, Gemüse und Milch. Die erste Liste lebt länger, denn sie bleibt meist bis zum monatlichen Großeinkauf unangetastet, die andere hat maximal einen Tag bis zur Erledigung zur Verfügung.

Ich vergesse aber bei allen handlich geschriebenen Listen oft genug, diese nach Erledigung von zumindest den meisten Punkte sofort wegzuwerfen, d. h. in einigen Jahrhunderten wird ein Archäologe, welcher meine Handtasche, gefüllt mit solchen kleinen, zerknüllten Zettelchen mit durchgestrichenen Sachen und Tätigkeiten, findet, ein recht umfassendes Bild über das Leben einer berufstätigen Familienmutter machen können. Schon allein deswegen ist es doch die Sache wert, das ganze Leben Punkt für Punkt aufzulisten, nicht wahr?    😉