Aug.
Das Wochenende ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber die aufregendsten Momente haben wir schon alle erlebt. Es fehlt derzeit nur noch die Rückkehr der Mädels vom Papa und ein langes Abendessen, damit Andrea in aller Ruhe von ihrer Schullandheimfahrt erzählen kann.
Am Freitag musste ich planmäßig länger arbeiten. Danach trafen mein Mann und ich uns ganz romantisch zum Essen in einer kleinen ausländischen Gaststätte an der Ecke. Dort gab es wie immer den besten Döner und Dürüm 😀 Mit einer frischen Knoblauchfahne zogen wir dann ins Kino, um den neuen Streifen mit Frau Jolie zu sehen: „Salt“. Es ist eine spannend erzählte Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen. Wer die „Bourne“-Trilogie mag, wird auch „Salt“ ganz gewiss toll finden.
Den Samstagvormittag verbrachten wir mit Hübschmachen und Geschenkeeinpacken, bevor wir uns um ca. 11 Uhr bei strahlendem Sonnenschein im offenen Cabrio auf den Weg zum Schloß Weesenstein aufmachten. Denn dort sollte die Hochzeitsfeier von Sebastian und Helena stattfinden, welche wir schon seit einigen Jahren kennen. Sebastian spielt im gleichen Verein wie Carsten Badminton und sie sind genau so wie wir ein gemischtes, genauer gesagt, russisch-deutsches Pärchen. Ich schätze, diese Gemeinsamkeit war bestimmt mit ausschlaggebend, dass wir zu ihrem besonderen Tag eingeladen waren. 🙂
Es war eben eine bunt durcheinander gewürfelte Gesellschaft, aber eine sehr gut gelaunte, fröhliche, offene und herzensgute. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und sowohl die Zeremonie als auch die Führung durch das Schloß (eine sehr außergewöhnliche Architektur, da es ein Mix aus Schloß und Burg ist) und die Feier als solche genossen. Es war ein wirklich gelungenes Fest … ich habe nur 2 Dinge zu beklagen: einen leichten Sonnenbrand auf den Schultern bzw. im Ausschnitt (der Wettergott hat wohl zu gut gemeint 😉 ) sowie etwas schmerzende Füße, denn ich habe schon so lange nicht mehr so viel getanzt 🙂
Durch die Feier führte den ganzen Abend eine Tamada (typisch sowjetische Moderator/in für große Feierlichkeiten). Sie hatte eine fantastische Stimme und hat wunderbar live gesungen. Bei einem der lustigen Spiele hat sich herausgestellt, dass sie genau wie ich aus der Ukraine stammt, da war es kein Wunder, dass wir schnell auf unsere Geheimsprache umschalteten, wenn wir zu zweit gesprochen haben. 😀 So konnte ich mal wieder 3 Sprachen an einem Abend nutzen, was mich sehr gefreut hat. 😎
Für die Übernachtung vor Ort wurde auch gesorgt, so frühstückten wir heute ab 9:00 Uhr noch sehr gemütlich fast bis Mittag mit dem Gros der Gäste, bevor wir erneut beim supersommerlichen Wetter im offenen Cabrio nach Hause fuhren.
Inzwischen sind auch die Mädels wieder in der Casa OLCA angekommen. Jetzt werden die Fotos von der Hochzeitfeier, Andreas Schullandheimfahrt und evtl. von dem Wochenende der Kinder angesehen. Ich liebe es, Fotos zu sehen und die Geschichten dazu zu hören!





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