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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 15.
Aug.

Um sich in unserem, inzwischen etwas fortgeschrittenen, Alter wieder jung zu fĂŒhlen, braucht man ein paar junge Leute um sich herum. Solange sie nicht nur aus Mitleid, sondern freiwillig Zeit mit uns verbringen möchten, ist ja alles noch nicht so schlimm mit den eigenen Jahreszahlen, finde ich    😉

In den letzten Tagen hatten wir reichlich Gelegenheit, uns mit der Jugend „abzugeben“.

Am Samstag, dem 3. August, sind Carsten und ich schon um 5 Uhr aufgestanden, um Maria aus Dnipro vom Fernbusbahnhof abzuholen, denn ihrer kam um 5:50 Uhr aus Bielefeld in Dresden an. Maria ist die Tochter einer meiner Kumpelinen aus der Studienzeit (heißt auch Olga) und findet Deutschland und die deutsche Sprache so toll, dass sie sich wĂ€hrend ihres Sommerurlaubs fĂŒr einen Sprachkurs in NRW eingeschrieben hat. Mit ihr hatten wir deshalb schon einige Monate vorher regen Austausch per Fazzebuck-Messenger. Da ich quasi parallel dazu angefangen habe, zwei Kolleginnen damit zu helfen, ihre etwas verschĂŒtteten Russisch-Kenntnisse aufzufrischen und eine davon etwa im gleichen Alter wie Maria ist, habe ich die beiden online bekannt gemacht. Deshalb ist es natĂŒrlich nur logisch, dass auch Lisa die Gelegenheit nutzen wollte, Maria persönlich kennen zu lernen. Und wie kommt man am einfachsten zu einem ungezwungenen Austausch? NatĂŒrlich beim Essen und beim Wandern. Also trafen wir uns um 8 Uhr in der Dresdner Neustadt zum FrĂŒhstĂŒck, besuchten in der SĂ€chsischen Schweiz den Basteifelsen, erwanderten den 415 m hohen Lilienstein, gönnten uns auf dem erklommenen Gipfel in der AusflugsgaststĂ€tte ein Mittagessen, ließen die MĂ€dels auf dem RĂŒckweg eine MĂŒtze Schlaf nachholen und kehrten zum Abendessen in den gemĂŒtlichen Biergarten „Ball- & Brauhaus Watzke“ ein. Auf dem im wahrsten Sinne erreichten Höhepunkt des Tages haben wir dann auch ein Erinnerungsbild gemacht:

Am Sonntag konnten wir Maria in aller Ruhe die schönen Seiten unserer bezaubernden Stadt zeigen. Ich hoffe, sie kommt im Dezember noch einmal zu uns, denn wir haben so viel von unseren WeihnachtsmĂ€rkten erzĂ€hlt und geschwĂ€rmt. Aber Dresden im Sommer sieht auch toll aus    😉

Nach dem Rundgang durch die Altstadt und einem kleinen Abstecher in die Neustadt machten wir einen Zwischenstopp zu Hause, um Marias Sachen zu holen, denn sie musste abends schon wieder zum Busbahnhof, um nach Bielefeld zurĂŒckzufahren. Sie ist dann dort um 5 Uhr morgens angekommen und anschließend ganz vorbildlich beim Unterrichtsbeginn um 8 Uhr aufgetaucht!

Am Dienstag packten Carsten und ich nach fast dreiwöchiger AsylgewĂ€hrung unseren Gasthamster Egon ein und sind mit ihm und seinem gesamten Hab und Gut nach Chemnitz gefahren. Andrea war mit ihrem Reisen fertig und hat den kleinen Buddler und Baumeister sogar schon echt stark vermisst. Egon hat seine Heimkehr im Auto ganz gut ĂŒberstanden und war zuhause völlig baff, dass er in seinem Gehege wieder so viel Platz zum Laufen und Buddeln hat. Wir haben ihn dort mit gutem Gewissen zurĂŒckgelassen, denn er war schon wieder vollauf damit beschĂ€ftigt, vor seiner Ruhezeit erst einmal seine GĂ€nge neu anzulegen, und sind mit Andrea zu unserem Lieblingslokal in Chemnitz gefahren – „Meyers Diner“ .

Dort gab es wie immer sehr leckere, wenn auch nicht immer sehr gesunde Sachen zum Essen   😉

Schon ganz frĂŒh am Mittwochmorgen kam Stephanie mit ihrer Freundin Lisa fĂŒr drei Tage aus Potsdam nach Dresden. Stephanies Lisa kannten wir schon flĂŒchtig, denn wir hatten uns schon in Potsdam in der Wohnung unserer Kleinen mal getroffen. Sie war aber bislang noch nie in Dresden – es war also an der Zeit, das zu Ă€ndern. FĂŒr den Abend haben Carsten und ich schon vor Wochen geplant, zu einem Konzert der SĂ€ngerin Elif zu gehen und die Kinder haben spontan beschlossen, auch mit zu der Veranstaltung im Rahmen des Palais Sommers zu kommen. Vor dem Konzert konnten wir uns noch im Restaurant „Mama Africa“ stĂ€rken und waren eine gute Stunde vor Beginn der Veranstaltung auf der Wiese vor der BĂŒhne. Wir gönnten uns auch diesmal LiegestĂŒhle, um bequem und nicht auf dem Boden zu sitzen. Obwohl zweiteres kostenlos wĂ€re, empfanden wir 3,50 Euro LeihgebĂŒhr pro Liegestuhl fĂŒr einen gemĂŒtlichen Abend mehr als gĂŒnstig    🙂

Keine Angst, so leer blieb das StĂŒck Rasen hinter uns nicht, denn nur 30 min spĂ€ter konnte man keinen einzigen ausgedörrten Grashalm mehr sehen!!! Und ĂŒbrigens, die zwei Personen im Hintergrund sind Stephanie und Lisa. Stephanie hat natĂŒrlich die Gelegenheit genutzt, unseren berĂŒhmten Canaletto-Blick auf die Altstadt von Dresden zu zeigen. Carsten und ich haben wĂ€hrenddessen der Probe von Elif und ihren beiden Musikern gelauscht:

Ich war sehr beeindruckt, denn sie kling live genau so wie auf der CD! Das ist heutzutage gar nicht mehr so selbstverstÀndlich!!!

Das Konzert war großartig – die junge SĂ€ngerin verstand es super, das Publikum ins Geschehen mit einzubeziehen. In so einer großen Menge singe sogar ich als musikalisch völlig unbegabte Person gerne mit – da fallen meine schiefen Töne wenigstens nicht so auf    😉

Am Donnerstag gab es fĂŒr mich von den anfangs erwĂ€hnten zwei Kolleginnen, welchen ich bei der Auffrischung ihrer Russischkenntnisse helfe, eine unerwartete Überraschung als Dankeschön dafĂŒr, dass ich sie mit vielen Vokabeln und Endungen „quĂ€le“. Das kleine PĂ€ckchen machte ich erst zu Hause auf und war von dem Inhalt völlig geplĂ€ttet: eine ReisehĂ€ngematte! Sie wiegt nicht mal 700 g und geht ganz einfach zu befestigen. Das habe ich mit Carstens Hilfe natĂŒrlich gleicht an unserem HĂ€ngemattengestell testen mĂŒssen    🙂    woanders brauche ich natĂŒrlich zwei BĂ€ume oder Ă€hnliches.

Mein persönliches Entspannungsrezept mit Erfolgsgarantie ist: In der HĂ€ngematte zu liegen und ein Buch zu lesen. Hilft (mir) sogar besser als jeder Spaziergang! Auf jeden Fall wollen wir nun mein Geschenk in den Urlaub mitnehmen und hoffen, dass wir vor Ort zwei Palmen im richtigen Abstand finden werden    🙂

Lange konnte ich meine neue HĂ€ngematte nach Feierabend allerdings nicht testen, denn ich habe schon vor einigen Wochen den TĂ€nzerinnen vom IDC versprochen, mal wieder ein paar Bilder von ihnen zu machen. Trotz der Hitze, welche in einem Trainingsraum unterm Dach und einem Baustrahler als zusĂ€tzliche Lichtquelle natĂŒrlich noch stĂ€rker war als auf der Straße, haben die MĂ€dels trotzdem immer schön fröhlich gelĂ€chelt. Ok, sie haben zwischenzeitlich auch ganz schön viel Unsinn veranstaltet, aber welches Fotoshooting besteht schon ausschließlich nur aus ernsten Bildern    😉    ?

Ich habe zwar nicht nur eine einzige „anstĂ€ndige“ Aufnahme gemacht, aber diese mag ich irgendwie besonders:

Den Freitag widmeten wir unserem inzwischen vernachlĂ€ssigten Haushalt und fĂŒllten unseren KĂŒhlschrank auf … allerdings erst, nachdem wir unsere BĂ€uche beim Dönermann gefĂŒllt hatten    😉

Am vergangenen Samstag war dann schon wieder frĂŒhes Aufstehen angesagt. Denn als wir im MĂ€rz mit Ines und Torsten durch Chemnitz schlenderten, war die Idee geboren, zusammen einen Tagesausflug nach Prag zu machen. Der Termin dafĂŒr war kurz danach festgelegt und dieses Wochenende war nun gekommen. Das Wetter war perfekt, denn die Hitze der letzten Tagen hatte sich verzogen und geregnet hat es dennoch nicht – optimal fĂŒr einen ausgedehnten Stadtbummel!

Die KarlsbrĂŒcke war selbstverstĂ€ndlich ein Muss, genau so wie der Petƙín-Aussichtsturm, Hradčany (Hradschin) und AltstĂ€dter Ring. Leider war die berĂŒhmte und wirklich beeindruckende Rathausuhr, fĂŒr mich eigentlich eines der Highlights dieser Stadt, nicht zu sehen – der Turm wird gerade auf Vordermann gebracht. Also wird das wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir diese Stadt unsicher machen    😉

Zum Abschluß des lauffreudigen Tages (die Fitnessuhren von Ines und Torsten haben mit einer kleinen Abweichung knapp 20.000 Schritte gezĂ€hlt) kehrten wir noch in einem Brauhaus namens „Pivovarsky Dum“ außerhalb der ĂŒblichen Touristenpfade ein. Wir haben dies bei unserem langen Aufenthalt im Februar 2011 auf Empfehlung von unserer Hotel-Rezeptionistin besucht und fĂŒr gut befunden. Da war eine Wiederkehr nach sieben Jahren ein Muss. Diesmal habe ich nicht wie damals das Karussell mit acht verschiedenen Biersorten genommen, denn das hat Torsten erledigt. Ich wagte mich diesmal an ein Karussell mit sieben tschechischen SchnĂ€psen, habe diese aber immer großzĂŒgig mit meinen Begleitern (außer Carsten) geteilt    🙂

Es war also wie in guten alten Zeiten –> eine Stadt unsicher machen und sich am Abend viele verschiedene Alkoholsorten gönnen    😉

Wie gesagt: wir hatten in den vergangenen Tagen ein wirklich frohes Jugendleben    😉



2018 15.
MĂ€rz

Ich hoffe, ich kann tatsĂ€chlich kurz zusammen fassen, was wir seit dem letzten Blogeintrag so alles erlebt haben … denn es ist nicht wirklich wenig gewesen    đŸ™‚

Gleich am 1. MĂ€rz habe ich wieder mit dem Unterrichten der Russischen Sprache an der VHS angefangen. Ich habe zum ersten Mal in 6 Jahren eine Gruppe, welche sich auf das B1-Level wagt. UrsprĂŒnglich hatte ich 5 Teilnehmer auf der Liste, ich wusste aber, dass noch 2-3 weitere ĂŒberlegten mitzumachen. Als ich dann zwei Tage vor dem Unterrichtsbeginn eine Liste mit 12 Namen in der Hand hielt, war ich ziemlich ĂŒberrascht. Sehr schmeichelhaft fĂŒr mich: Es sind zu 90% Namen, welche schon mal bei mir im Unterricht zu unterschiedlichen Zeiten waren. Offensichtlich bin ich als Lehrerin gar nicht so ĂŒbel    đŸ˜‰

Am darauffolgendem Freitag waren Carsten und ich „Mittagskinder“ (die Ossis unter euch sehe ich jetzt schon grinsen) auf Arbeit, denn wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns: Zuerst sollte es nach Chemnitz gehen, um Andrea abzuholen und anschließend nach Bremerhaven, wo Stephanie noch bis Ostern ihr Praktikum beim Alfred-Wegener-Institut machen darf. Wir haben dort eine ganz schicke, wenn auch nicht ganz preiswerte, Ferienwohnung gemietet und hatten ein richtig tolles Familienwochenende. Trotz der frostigen, winterlichen Temperaturen waren wir viel unterwegs und haben uns die Innenstadt angesehen:

Wir haben natĂŒrlich auch einige Stunden im Deutschen Auswandererhaus verbracht – sehr empfehlenswert! Anschließend hockten wir noch recht lang im CafĂ©/Restaurant „StadtgeflĂŒster“ zusammen. Auch eine Freundin von Stephanie, welche sie beim Praktikum im Institut kennen lernte, war sowohl im Museum als auch im Restaurant als Kind Nr. 3 bei uns – wir fanden sie klasse und hoffen, dass wir auf sie auch einen halbwegs passablen Eindruck gemacht haben    đŸ˜‰
Übrigens, im „StadtgeflĂŒster“ habe ich einen bis dato mir völlig unbekannten KrĂ€uterschnaps probiert – bei DEM Namen war das ein Muss    🙂

Aussprechen kann ich das aber immer noch nicht    😉

Bevor wir am Sonntag wieder nach Hause ins SachsenlÀndle aufgebrochen sind, haben wir uns noch einen Aufstieg auf den Container-Aussichtsturm im Hafen gegönnt. Ein sehr schöner Rundumblick, aber es war ganz schön kalt da oben!

Gegen frĂŒhem Nachmittag mussten wir uns schon wieder von Stephanie verabschieden und sind gen Chemnitz bzw. Dresden aufgebrochen. Unterwegs, am Rande der Autobahn, entdeckten wir ein sehr einladend klingendes Einkaufscenter:

Ob man da als Namensvetter einen Preisnachlass bekommen hĂ€tte, konnten wir nicht testen, denn am Sonntag sind die LĂ€den in Deutschland ja immer zu    đŸ™‚

Als wir Andrea in Chemnitz absetzten, lernten wir noch ihren neuen Mitbewohner namens Egon kennen:

Er ist soooo sĂŒĂŸ! Wenn es um den Niedlichkeitsfaktor geht, kann er auf jeden Fall super mit Mr. Schnuffel von Stephanie mithalten, der leider inzwischen ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist.

Das Kinderwochenende war (leider viel zu schnell) vorbei und nun standen wir vor einer neuen Herausforderung. Unser guter Smart-Opa hat schon vor unserem Urlaub AltersschwĂ€chen gezeigt, denn er wollte einfach nicht mehr starten – das Herz bzw. die Batterie war leer und hinĂŒber. Carsten hat daraufhin einen Termin in unserer Haus- & Hofwerkstatt ausgemacht und am Montag nach der Arbeit sollten wir unseren Kleinen hinbringen. Aber wie soll das gehen?! Ich habe mich schon krampfhaft an die Seiten in meinem Fahrschullehrbuch erinnert, wo beschrieben war, wie man ein Auto mit einem Seil abschleppt und egal in welcher Rolle ich mich hineinversetzte (als Zugpferd mit sachtem Anfahren oder als AnhĂ€ngsel ganz ohne Servolenkung und BremskraftverstĂ€rker plus keiner Warnblinkanlage), wohl war mir bei diesen Gedanken definitiv nicht. Aber der Mensch wĂ€chst ja mit seinen Aufgaben, nicht wahr? So hat Carsten unseren KFZ-Booster ganz ordentlich aufgeladen und nach einigen hartnĂ€ckigen Versuchen und ganz viel Zittern sowie Bangen ist der liebe Smartie dann doch noch einmal angesprungen! Wir sind nach mehreren Minuten Gas-im-Stand-geben (wwwwrumm wwwwrumm) sehr vorsichtig Kolonne gefahren. Ich immer schön brav mit dem Suzuki hinter meinem Mann her, um im Falle eines Verreckers den nachfolgenden Verkehr mit der Wanrblinkanlage zu warnen und vielleicht auch etwas von der Straße zu schieben, aber am Ende ist alles gut ausgegangen und wir konnten unser kleines Cabrio ohne Probleme gleich in die Garage der Werkstatt hineinbringen –> Motor aus = kein Strom mehr = keine funktionierende Zentralverriegelung = ĂŒber Nacht musste das Auto unverschlossen gelassen werden. Ab Dienstagabend haben wir ihn aber schon wieder abholen können und ab sofort sind wir jederzeit fĂŒr die nĂ€chste Cabrio-Saison bereit. Schade nur, dass das Wetter noch nicht so richtig mitspielen mag. Aber, wie sagt unsere Freundin Barbara in solchen FĂ€llen immer: „budet, budet“ (es wird, es wird)    đŸ™‚    Recht hat sie!

Mit jener Barbara haben wir uns ĂŒbrigens am Mittwoch getroffen und saßen mit ihr ein paar Stunden im tĂŒrkischen Restaurant „Ocakbasi“ in der Dresdner Neustadt beim Essen, Trinken und Schwatzen ĂŒber Gott und die Welt, ihre und unsere Reisen, aber auch ĂŒber Technik wie Handy und moderne SchrittzĂ€hler.

Am Donnerstag hatte ich wieder meinen Russischkurs und am Freitag wurden ein paar HaushaltstĂ€tigkeiten erledigt. Dazu habe ich noch fehlenden Schlaf nachgeholt, indem ich mich „fĂŒr 5 Minuten“ in meine HĂ€ngematte legte und nach guten zweieinhalb Stunden ganz sanft von meinem Schatz geweckt wurde    :erröten

Am Samstag waren wir wieder mal den ganzen Tag auf Achse. Bereits vor einem knappen Jahr haben wir Torsten zum Geburtstag einen kulinarischen Ausflug in die USA geschenkt und nun schafften wir es endlich, einen passenden Termin zu finden, um diesen Gutschein einzulösen. So kehrten wir mit großer Vorfreude und noch grösserem Hunger in Chemnitz im Meyers Diner ein    đŸ™‚

Auf deren KĂŒche kann man sich immer verlassen! Dort wĂŒnsche ich mir grundsĂ€tzlich noch ein paar MĂ€gen mehr, denn es gibt so viele leckere Sachen auf der Speisekarte, aber so wenig Platz im Bauch …

Nach dem Essen machten wir zusammen einen Verdauungsspaziergang um den Chemnitzer Schloßteich und konnten Ines und Torsten u.a. historisch bedeutende Stellen zeigen, wie z.B. diese Ernst-ThĂ€lmann-BĂŒste:

Und ganz nebenbei haben wir auch die ersten Anzeichen des nahen FrĂŒhlings entdeckt:

Vielleicht klappt es doch schon bald mit einem Cabrioausflug …

Am Sonntagabend waren Carsten und ich im Boulevardtheater. Die Eintrittskarten fĂŒr die Superwoman-Show von Gayle Tufts habe ich letztes Jahr am Heiligabend ganz uneigennĂŒtzig meinem Mann als Weihnachtsgeschenk ĂŒberreicht    đŸ˜‰
Wir waren auf einen reinen StandUp-Comedyauftritt eingestellt, aber das Programm hatte fĂŒr uns eine unerwartete Wendung: Frau Tufts kann auch noch hervorragend live und auf Denglisch singen! Man entdeckt auch bei vermeintlich gut bekannten Personen immer wieder etwas Neues    đŸ™‚

Anfang dieser Woche haben wir gleich damit verbracht, unsere SteuererklĂ€rung fĂŒr 2017 fertig zu machen. Klingt sehr streberhaft, aber in unserem Fall heißt das eigentlich, dass wir alle benötigten Unterlagen fĂŒr das Treffen mit unserem Berater von Lohnsteuerhilfeverein zusammensuchen und an ihn ĂŒbergeben mĂŒssen. Bin gespannt, welche Summe er diesmal wieder fĂŒr uns zurĂŒckholen kann. In den vergangenen Jahren war der gute Herr Ă€ußerst erfolgreich und wir hoffen instĂ€ndig, dass er es auch weiterhin bleibt    đŸ˜‰

Und sonst so? Am Mittwoch war Carsten dienstlich den ganzen Tag in Hannover unterwegs, ich habe in den nĂ€chsten Wochen am Donnerstag regelmĂ€ĂŸig bis 20 Uhr Russisch zu unterrichten und nach dem traditionellen Besuch beim Dönermann und nicht weniger traditionellen Wocheneinkauf am Freitag werde ich ganz eifrig meine vielen Akkus fĂŒr die Kamera und den externen Blitz laden. Am Samstag ist nĂ€mlich St. Patrick’s Day und ich darf auch in diesem Jahr die TĂ€nzerinnen vom IDC bei ihren Auftritten begleiten – das wird mit Sicherheit wie immer ein sehr fröhlicher Tag werden!

Ich merke, mein heutiger Beitrag ist am Ende doch nicht so kurz geworden wie ich gehofft habe, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr ein wenig Nachsehen mit mir habt    đŸ˜‰



2018 19.
Jan.

Der Jahreswechsel ist fĂŒr uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass es gar keine zeitliche ZĂ€sur gegeben hat. GlĂŒcklicherweise gibt es schöne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis dafĂŒr sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie schön das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu gehört zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das möchte ich euch selbstverstĂ€ndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    😉

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben – ein Klick auf das Bild vergrössert die Übersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigennĂŒtziges Geschenk an meine OrangenhĂ€lfte). Dabei habe ich so viel Spaß gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigennĂŒtzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in ErfĂŒllung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Straßen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-FĂŒhrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante VortrĂ€ge. Einen großen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgefĂ€delt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine fĂŒr Anna und eine fĂŒr Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tatsĂ€chlich tragen und nicht nur aus Höflichkeit dankten    đŸ™‚    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der großen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere MĂ€dels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was fĂŒr ein Aha-Erlebnis!!!    đŸ˜‰    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (natĂŒrlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder großen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man fĂŒr 90$ mehr völlig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen großen Dank an Ines fĂŒr die Idee, uns zu ĂŒberzeugen, diese „SchummelpĂ€sse“ doch zu kaufen!    [lila AnhĂ€nger mit schwarzen BĂ€ndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht fĂŒr mich bestimmt war. Andrea hat nĂ€mlich bei Oxfam Geld fĂŒr ein Zicklein gespendet, damit das an eine bedĂŒrftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen KĂŒhlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum GlĂŒck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang grĂ¶ĂŸte Entfernung, die wir fĂŒr diesen Anlass im Februar zurĂŒckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    đŸ˜‰   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (SĂŒdtĂŒrkei) – Torremolinos (SĂŒdspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei NĂŒrnberg (SĂŒddeutschland) – Jelena GĂłra (Westpolen) – Playa del InglĂ©s auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die WĂ€rme und mal bleiben wir in der FebruarkĂ€lte … Boa Vista zĂ€hlt da natĂŒrlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verlĂ€ngertes Wochenende durch die schöne Innenstadt und die mĂ€rchenhaften Parks samt Schlösser, sondern gönnten uns auch ein oberleckeres StĂŒck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges ZuckerpĂ€ckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einwöchigen Rundfahrt mal wieder ein paar StĂ€dte: in Gablonz kauften wir selbstverstĂ€ndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen GĂ€nge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Schönheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erfĂŒllt! Auch wenn es nur ein verlĂ€ngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket ĂŒber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spaß gemacht als mit dir Abstinenzler … dafĂŒr konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    🙂    [die zwei Bottle Caps mit BĂ€ren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war fĂŒr Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls fĂŒr uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt FahrradtrĂ€ger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten glĂŒcklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr auswĂ€rts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die AusgĂ€nge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und große Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    đŸ˜‰    schĂ€tzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer NĂ€he sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterstĂŒtzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „Körpersprache“ – dafĂŒr gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein KĂ€ffchen beim BĂ€cker und etwas zu essen    đŸ˜‰
  • Apropos Essen. Diese, unsere LieblingsbeschĂ€ftigung ist natĂŒrlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt öfter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im MilchmĂ€dchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch fĂŒr ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria fĂŒllten wir zu fĂŒnft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der fĂŒnfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er gehört nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    đŸ˜‰    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim nĂ€chsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    🙂    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer NĂ€he befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu schĂ€tzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    🙂    [unten mittig und rechts]

Über Essen könnte ich sicherlich noch etliche Seiten fĂŒllen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschlösschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte MĂŒnze/Applaus, alpenlĂ€ndisch im SwissĂŽtel, tĂŒrkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz fĂŒr ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon gehört und gesehen hat, wie können nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste ĂŒbernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spaß bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verrĂŒckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zurĂŒck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgrĂŒnes BĂ€ndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet hĂ€tten … unseren Spaß hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und natĂŒrlich „Paddington 2“ (so sĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten fĂŒr die verpaßten FĂŒhrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es könnte 2018 durchaus wieder mehr werden    đŸ˜‰    [rechts unten]
  • NatĂŒrlich durfte ich auch diesmal wieder die TĂ€nzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen können, denn meine Bilder „TeddybĂ€ren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der VerĂ€nderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung eröffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich könnte ich noch viel viel mehr ĂŒber die bislang nicht erwĂ€hnten oder auch ĂŒber jedes einzelne StĂŒck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erzĂ€hlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum weißen KnĂ€ul da oben rechts    đŸ˜‰    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

Übrigens, das Sammeln von ErinnerungsstĂŒcken fĂŒr 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon lĂ€ngst wieder begonnen   đŸ˜‰



2018 03.
Jan.

2017 ist nun seit einigen Tagen Geschichte … ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen. Ich wĂŒnsche jedem von uns in 2018 Gesundheit, GlĂŒck, Spaß, Freude, nur schöne Erlebnisse und dass die Kraft fĂŒr die guten VorsĂ€tze im Laufe der Tage und Wochen nicht nachlĂ€sst    🙂

Ich habe ja eigentlich noch nichts ĂŒber unsere Feiertage berichtet – das möchte ich nun nachholen, bevor das neue Jahr auch schon wieder zu alt wird    đŸ˜‰

Der Tag, an dem ich bei allen Adventskalendern die Zahl 24 gesehen habe, lÀutete das Ende der Vorweihnachtszeit ein und ist gleichzeitig viel zu schnell gekommen:

Beim Lotto-Adventskalender haben wir sage und schreibe 2 Euro gewonnen … nachdem unsere Kinder 7,50 Euro dafĂŒr ausgegeben haben. Unser Sparschwein freute sich aber dennoch ĂŒber diesen „Gewinn“    đŸ™‚

Die Kinder kamen bereits am Freitag ins Apartamento OLCA und gemeinsam nutzten wir die Familienzeit unter anderen dafĂŒr, das nachzuholen, was eigentlich eine schon lang gepflegte OLCA-Tradition ist, aber aufgrund der Entfernungen zwischen uns und beiden MĂ€dels innerhalb der Adventszeit leider noch nicht machbar war: PlĂ€tzchen backen

Hier mal ein Teil des Ergebnisses unserer MĂŒhe – dekoriert wie eh und je mit viel Liebe und viel bunter Zuckerdeko    đŸ™‚

Es hat sich bei uns inzwischen auch eingebĂŒrgert, dass das BĂ€umchen zwar von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, aber wenigstens der Geschenkeberg hat seine traditionelle GrĂ¶ĂŸe zum GlĂŒck beibehalten    😉

Es gab bei der Bescherung wie immer einige Überraschungen, wie z.B. Eintrittskarten fĂŒr ein neues Programm von Gayle Tufts fĂŒr meinen Mann und mich:

Eine personalisierte Toblerone-Schoki gab es aber nicht nur fĂŒr meinen Mann, wie er das in seinem Gastbeitrag neuerdings gezeigt hat …

… sondern fĂŒr die gesamte Familie:

Beim Besorgen der Geschenke wurde natĂŒrlich auch RĂŒcksicht auf SonderwĂŒnsche genommen. Ein Buch mit Kurzgeschichten von Lars Hitzing samt persönlicher Autorenwidmung und die Angabe der eigenen Mama als Urheberin des Autorenportraitbilds stand bei Andrea genau so auf der Liste, wie zahlreiche andere BĂŒcher. Aber eine Widmung gab es eben doch nur hierbei    đŸ™‚

Vielleicht klappt es ja auch mal, dass Andrea mich zu einer Lesung der Phrase 4 begleitet – wĂ€re ein guter Vorsatz fĂŒr meine Große    đŸ˜‰    der nĂ€chste Termin ist schon am 16.01.2018!

Zwischen den Feiertagen sind Carsten und ich brav zur Arbeit getrabt, wĂ€hrend die Kinder mit Papa und seiner Familie an der Ostsee urlauben konnten. Silvester haben wir dann aber alle jeweils wohnortnah gefeiert – Stephanie mit Freundin in Potsdam, Andrea in Chemnitz und wir in Dresden. Carsten und ich entschieden uns diesmal fĂŒr einen Ausblick von der Bergstationsaussichtsplattform der Dresdner Schwebebahn:

Zum Jahreswechsel hat sich sogar eine berĂŒhmte SehenswĂŒrdigkeit von Dresden „verkleidet“: Das Blaue Wunder war rot und gelb angeleuchtet:

SelbstverstĂ€ndlich haben Carsten und ich uns um Mitternacht des Jahreswechsels auf das Jahr 2018 angestoßen – die Wahl der GetrĂ€nke sagt mal wieder ganz viel ĂŒber unseren GeschmĂ€cker aus    😉

FĂŒr Knaller und Raketen hatten wir, wie in den letzten Jahren auch, wieder kein Geld ausgegeben … aber auf meine Wunderkerzen verzichte ich nie    đŸ˜‰

FĂŒr uns war es ein schöner und ruhiger Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr habt auch so gefeiert, wie es fĂŒr euch am besten gepasst hat. Uns war diesmal ein entspannter Übergang ganz recht, denn das vergangene Jahr war Ă€ußerst turbulent und abwechslungsreich und megakurz bzw. schnell vorbei. Mal schauen, was das Jahr 2018 fĂŒr uns bereit hĂ€lt – ich hoffe, nur Gutes …



2017 03.
Dez.

Da geht man gestern ahnungslos durch Potsdam und schon ist man auf zahlreichen Nachrichtenportalen zu finden, wie z.B. hier bei STERN:

Stephanies unverkennbarer Haarschopf rechts, direkt daneben Andrea mit ihrem neuen Rucksack in tĂŒrkis, Carsten zwischen den beiden im langen Mantel und ich mit weißer BĂ€renmĂŒtze ganz links.

Hier der „Beweis“, daß wir das auf dem Foto wirklich sind:

Aber wir haben nix mit dem Bombenaufreger zu tun, stimmt’s Andrea ?

So schnell landet man als unbescholtene BĂŒrger auf „Verbrechensfotos“    đŸ˜‰

Dabei sind wir doch ganz Liebe und wĂŒnschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit und einen ruhigen 1. Advent gehabt zu haben … Prost !!!



2017 26.
Nov.

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an welchem ich das absolute Recht habe, mir diese Krone aufzusetzen    🙂

Da Andrea sich zum Kaffeetrinken angekĂŒndigt hat, gab es bei uns eine besondere Torte, welche traditionell bei den OLCAs schon seit fast 20 Jahren zu Geburtstagen gekauft wird: Benjamin-BlĂŒmchen-Torte. Diesmal durfte ich die Elefantenfigur behalten – Geburtstagskind zu sein hat eben auch gewisse Vorteile    😉

Dieses Jahr habe ich keine große Feier gemacht, da mein Geburtstag auf den Toten-, oder wie ich heute bei einem Radiosender gehört habe, Ewigkeitssonntag gefallen ist. Aber es ist auch schön, wenn man mit guten Freunden in seinen Geburtstag von gestern auf heute reinfeiern kann – so geschehen gestern mit Kathrin und Axel,  nachdem wir neben Quatschen und leckerem Essen auch noch einen „Fotovortrag“ ĂŒber unsere USA-Reise aus dem Sommer zum Besten geben konnten.

Heute haben mir aber sogleich ganz viele Leute telefonisch, per Email und SMS gratuliert und sogar der Briefkasten hatte die noch am Samstag zugestellte Geburtstagspost parat. Ich fĂŒhle mich auch ohne große Feierlichkeiten glĂŒcklich!

Wie gesagt, erst kam zum Mittag Andrea vorbei und auch Anna hatte mal kurz Zeit fĂŒr Tee und Leckerlis sowie natĂŒrlich auch, um persönlich zu gratulieren. Aus dem „ich schau nur mal kurz vorbei“ wurden am Ende ĂŒber 2 Stunden, aber beim Quatschen und Lachen vergeht die Zeit wie im Fluge … egal ob mit 46 oder 47 Lenzen auf dem Buckel    đŸ˜‰

Am Ende meines 46. Lebensjahres habe ich gestern eine Art „Midlife-Crisis light“ durchlebt und wenn sich Carstens scherzhafte Bemerkung bewahrheiten sollte, dĂŒrfte ich somit ĂŒber 90 Jahre alt werden, denn 46 Jahre * 2 = 92 Jahre   😉
Warum kleine Kriese? Diesmal hat mich der Novemberblues irgendwie besonders stark in seinen Bann gezogen und ich könnte echt immer und ĂŒberall nur noch schlafen, denn gefĂŒhlt war es draußen durchgĂ€ngig grau, dunkel und ungemĂŒtlich. Aber zum GlĂŒck hatte ich auch jede Menge Highlights – insbesondere mit Freunden und Bekannten. Bei solchen grauen Tagen sind die Zeiten mit lieben Menschen einfach unbezahlbar und außerdem ist es Ă€ußerst gemĂŒtlich, wenn man beim Kerzenlicht und Weinchen (oder anderen GetrĂ€nken) zusammensitzt und klönt –> ob mit Klaudia & Uli am Samstag (18.11.), mit Anna & Julia am Dienstag (21.11.) oder eben gestern mit Kathrin & Axel – es ist einfach immer wieder schön, dass man ganz entspannt mit jemandem ĂŒber Gott und die Welt reden kann!

Und ein weiteres November-Highlight möchte (und kann ich!) euch nicht vorenthalten: Carsten und ich waren am vergangenen Sonntag in der Preview von „Paddington 2

Der erste Teil kam vor 3 Jahren in die Kinos und schon damals habe ich mich in diesen wunderbar und liebevoll animierten RealfilmbĂ€ren verliebt. Die zweite abendfĂŒllende Geschichte ist ebenso gut gelungen und absolut zum Liebhaben! Der Film ist lustig und ein bisschen traurig, spannend und rĂŒhrend zugleich – einfach sehr zu empfehlen! Und das sage ich nicht nur, weil ich so bĂ€renverrĂŒckt bin    đŸ˜‰

Heute ist der letzte Sonntag im November, der nĂ€chste wird bereits der 1. Advent sein. Ich freue mich schon auf die vielen Lichter in den Fenster der HĂ€user, auf die weihnachtliche Deko in den StraßenzĂŒgen, auf die schönen Dresdner WeihnachtsmĂ€rkte (habe bereits etliche Verabredungen im Kalender stehen) und einfach darauf, dass bereits in weniger als einem Monat die Wintersonnenwende stattfindet und ab da dann auch die Tage wieder lĂ€nger und heller werden.

Und heute noch? Heute gönne ich mir zu meiner eigenen Feier des Tages wahrscheinlich noch ein Sektchen    đŸ˜‰    trinkt ihr auch ein GlĂ€schen mit mit bzw. auf mich?



2017 02.
Nov.

Nachdem ich mich im MĂ€rz mit dem Thema „Mimik und GefĂŒhle“ gewidmet habe, war es nun an der Zeit, eine andere Seite der nonverbalen Kommunikation genauer anzusehen: Körpersprache. Ich bin ziemlich sicher, dass jeder von uns auch ohne meine ErklĂ€rungen bestimmte Gesten und Körperhaltungen sofort verstehen wird … aber ich habe ja meinen Blog zum Schreiben ins Leben gerufen, also bleiben euch meine Kommentare nun nicht erspart    đŸ˜‰

Wir fangen mit dem Einfachsten an: Gesten

FĂŒr mich ist das eine perfekte Verkörperung fĂŒr „Frauenpower“!

Auch starke Frauen haben ein großes Herz.

Solange man auf diese eindeutige Geste RĂŒcksicht nimmt …

… bleibt alles ok …

… sonst muss man mit einer eindeutig gezeigten Missbilligung seines Tuns leben.

Hier ist jemand keineswegs an einer Kontaktaufnahme oder einem GesprÀch interessiert.

Hier ist es sogar noch eindeutiger, dass man sich jetzt gerade konzentriert und nicht gestört werden möchte.

Die Körpersprache drĂŒckt zum GlĂŒck nicht nur Abgrenzung, sondern auch freundschaftliche Zuneigung aus.

Man kann einfach nebeneinander sitzen und ĂŒber Gott und die Welt reden – die entspannte Haltung zeigt, dass man sich gegenseitig gut versteht.

Frauen sind da in der Regel berĂŒhrungsfreudiger als MĂ€nner und der Abstand auf der SitzflĂ€che lĂ€sst dennoch jede Menge Freiraum zu.

Oft genug reicht es auch, sich einfach gegenseitig den RĂŒcken zu stĂ€rken, wenn man in die gleiche Richtung schaut.

Und wenn man sich gegenseitig hĂ€lt, kann man sich besser gegen Böses (und Nasses    đŸ˜‰   ) verteidigen.

Bei solch solider Vertrauensbasis bleibt noch genug Raum fĂŒr Blödeln    😉

Darauf kann man ruhig mit einem Bierchen anstoßen!

Und auch MĂ€dels haben ein Recht darauf, BrĂŒderschaft zu trinken    🙂

In einer Beziehung möchte man sich gern gegenseitig im Arm halten.

Und HĂ€ndchenhalten gehört sowieso dazu, ganz gleich, wie lange man schon zusammen ist …

Das waren natĂŒrlich nur ein paar kleine Momente, welche von Körpersprache gezeigt haben, was jeder von uns mĂŒhelos erkennen kann … es sei denn, man ist autistisch veranlagt. Es ist aber wirklich immer wieder spannend, Menschen um mich herum zu beobachten und sich dann Gedanken zu machen, was deren Haltung direkt oder indirekt ĂŒber ihren GemĂŒtszustand verrĂ€t. Ich fĂŒr meinen Teil sage jetzt mit einer einfachen, besonders im asiatischen Raum oft vertretenen Geste:

Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, mich auf meiner Reise in die Welt der Gesten zu begleiten!



2017 01.
Nov.

Unser Arbeitgeber wĂŒnscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage fĂŒr das gesamte Folgejahr einreicht – fĂŒr einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden DienstplĂ€nen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu können. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die große 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal fĂŒr alle 16 deutschen BundeslĂ€nder und nicht nur fĂŒr die fĂŒnf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und FerienunterkĂŒnfte teilen zu mĂŒssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungestört sehr viel Zeit fĂŒr lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser berĂŒhmt-berĂŒchtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ĂŒberrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir nĂ€mlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht frĂŒh wach, doch wenn man ĂŒber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schlĂ€ft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabhĂ€ngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    đŸ˜‰
Nur die QualitĂ€t meiner TrĂ€ume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    đŸ˜€

An den Ausspanntagen habe ich mir außerdem reichlich Zeit zum Lesen von BĂŒchern gegönnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: KĂŒrbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male KĂŒrbisbrot mit KĂŒrbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu flĂŒssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungewöhnliche Form – sie lĂ€sst sich so eben sehr viel besser in kleine HĂ€ppchen schneiden als bei einem „anstĂ€ndigen“ Brot    đŸ™‚
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal KĂŒrbissuppen, seitdem die Herbstfrucht kĂ€uflich erhĂ€ltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die KĂŒrbisrezepte werden ĂŒber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Veröffentlichung kurz Bescheid, versprochen    🙂

Das erste (Fladen-)Brot wurde fĂŒr einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ĂŒbernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen frĂŒhstĂŒcken, da wir bereits mit Ines und Torsten fĂŒr einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der TĂŒr stand, kam ĂŒberraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen ließen:

Diese Überraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion fĂŒr das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-TĂŒpfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot natĂŒrlich recht schnell Gebrauch gemacht    đŸ™‚

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    đŸ˜‰

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    đŸ˜‰

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur fĂŒr ein paar StĂŒndchen und fĂŒr Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem StĂŒhlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen jĂŒdisch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu können – wir hatten soooooo viel Spaß!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ĂŒber die Reise nach den Niederlanden erzĂ€hlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell fĂŒr diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten KĂ€se sowie Bier zu genießen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite KĂŒrbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom KĂ€se haben wir ihr noch jede Menge mitgeben können und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem KĂŒhlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl natĂŒrlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    đŸ™‚

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder fĂŒr mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Schönheiten entlang des Weges    đŸ™‚

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um große SpaziergĂ€nge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so enttĂ€uscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schließlich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgeblĂ€ttert …

Morgen geht es nach fĂŒnf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ĂŒbermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere MĂ€dels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas zĂ€hlt schließlich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 01.
Okt.

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachlĂ€ssigt fĂŒhlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erzĂ€hlen möchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die EhemĂ€nner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr Ă€lter    đŸ˜‰
Dieses Jahr hat er ein besonders großes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    😉    wir haben uns nĂ€mlich fĂŒr ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (natĂŒrlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach fĂŒr die Frischluftzufuhr    đŸ™‚

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit natĂŒrlich auch schön in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der MĂŒnzgasse im „Steakhouse Alte MĂŒnze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar draußen sitzen, denn es war warm und der fĂŒr den Abend angekĂŒndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern fĂŒr Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem WĂ€hlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der TĂŒr unserer Großen. In ihrer Wohnung galt aber zunĂ€chst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem TeddyhamstermĂ€dchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr könnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich SĂŒĂŸe! Allerdings war ich ob ihrer GrĂ¶ĂŸe ĂŒberrascht, denn sie ist um einiges grĂ¶ĂŸer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch fĂŒr ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern fĂŒr den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner OrangenhÀlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schloßteich gut tun wĂŒrde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spaß zu haben, ist man wohl nie zu alt    😉

Das Schloß in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das GefĂŒhl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel GlĂŒck mit den schönen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der tĂ€glich verĂ€ndernden LaubfĂ€rbung einfach nicht satt sehen!

Aber zurĂŒck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum FrĂŒhstĂŒck eingeladen – da gab es wesentlich gesĂŒndere, aber nicht minder leckere Kost    🙂

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufwĂ€ndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein KĂŒrbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ĂŒbrig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    😉

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbrötchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    🙂

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich betĂ€tigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der AblĂ€ufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter höchst professionell die GrĂ¶ĂŸen der NeoprenanzĂŒge bestimmt und auch die Zeiten fĂŒrs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ĂŒberlebst du nie!“

Da sowohl die AusrĂŒstung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und glĂŒcklich ĂŒberlebten, gab mir am Ende doch noch das GefĂŒhl, ich werde das schon irgendwie schaffen    đŸ™‚

Die fast 45 minĂŒtige Einweisung und TrockenĂŒbung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im reißenden Wasser so benötigen wĂŒrde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und natĂŒrlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „VorwĂ€rts!“, „RĂŒckwĂ€rts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle EventualitĂ€ten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ungĂŒnstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anfĂ€ngliche Theorie der Anweisung saß dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souverĂ€n und ohne Blessuren ĂŒberstanden haben    🙂    diese Erfahrung hĂ€tte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben können. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz schön in sich und man wurde zum Teil ganz schön durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem mÀrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spaß kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigennĂŒtziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und fĂŒr ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verkĂŒndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein fĂŒr einen gemeinsamen Ausritt mit mir    đŸ™‚
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders schönes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es fĂŒr Anna und mich eine Anweisung und Übungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach ließ man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er dĂŒste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznießerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hieß nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tatsĂ€chlich auf unserer Route und fĂŒgten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren UntersĂ€tzen in die historische Landschaft Dresdens ein    đŸ™‚

Ich fĂŒr meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend schöner und entspannter als die Übungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes GelĂ€nde    đŸ˜‰
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility fĂŒr diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den AnfĂ€ngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann natĂŒrlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch fĂŒr ein StĂŒndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten SchaukelplĂ€tze fĂŒr uns erobern    đŸ™‚

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von BlogeintrĂ€gen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausfĂŒhrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer FreizeitaktivitĂ€ten, wie z.B. dem Einstieg der LesebĂŒhne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich natĂŒrlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren fĂŒr mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz fleißig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    đŸ™‚

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Schönes und Spannendes zu bieten hat wie sein VorgĂ€nger    đŸ˜‰



2017 10.
Sep.

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine lĂ€ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur HĂŒterin und Verteidigerin unseres BĂŒros    đŸ˜€    … ich weiß nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im BĂŒro bleibe, dann kommen unzĂ€hlige Anfragen aus aller Herren LĂ€nder, die natĂŒrlich alle superdringend sind. Das muss man natĂŒrlich durch tĂ€gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch persönliche Patientenbesuche direkt im BĂŒro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das gehört nun mal zu meinem Job und so heißt es fĂŒr mich, stets gemĂ€ĂŸ dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „LĂ€cheln und Winken“    đŸ™‚

Die Woche hatte selbstverstĂ€ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verkĂŒnden, dass Carsten und ich uns inzwischen fĂŒr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die ZĂŒndschlĂŒssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas grĂ¶ĂŸeres Auto fĂŒr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spaßmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der TÜV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben gönnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie heißt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Schöler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht fĂŒr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen wĂŒrde man die sprechende Person auf der Straße nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfhörer anzuhören und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Auflösung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein könnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufzĂ€hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das berĂŒhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spaß dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anhören, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    đŸ™‚

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzulösen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie KapazitĂ€ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ĂŒberwĂ€ltigend! Sich auf eine Auswahl fĂŒr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zurĂŒckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten FundstĂŒcke arrangieren und auffĂ€deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten fĂŒr uns alle machte, weil mein Entwurf den MĂ€dels so gut gefallen hat    đŸ™‚

Übrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz große Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen fĂŒr das kĂŒnftige Unikat mit persönlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen AuffĂ€deln anfĂ€ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gemĂŒtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. FĂŒr uns MĂ€dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    đŸ™‚
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschließend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz wĂŒrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen persönlichen Schulanfang: das nĂ€chste VHS-Herbstsemester ging fĂŒr meine SchĂŒler und mich nun wieder los. Überraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollzĂ€hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten dĂŒrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ĂŒber diese indirekte WĂŒrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen lĂ€sst    đŸ˜‰

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit Döner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte ursprĂŒnglich gegen 18 Uhr zu uns stoßen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum GlĂŒck fĂŒhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    đŸ˜€
Ich habe mich außerdem schon vor lĂ€ngerer Zeit als Versuchskaninchen fĂŒr ein Interview mit Andrea ĂŒber meine persönliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst dafĂŒr hatten wir genug Zeit    đŸ™‚
Im Gegenzug musste mein Kind als Model fĂŒr mein September-Fotoprojekt „Körpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem Körpereinsatz gemacht    :verliebt:    hier schon ein kleiner Spoiler    đŸ˜‰

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den nĂ€chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und außerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    đŸ˜‰