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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 04.
Dez.

Bei mir bedeutet eine lange Schreibpause meistens keine Faulheit oder Mangel an Themen, es ist eher so, dass mich mein richtiges Leben so fest im Griff hĂ€lt, dass ich einfach keine Zeit und Muße habe, meine Gedanken und Erlebnisse mit Euch zu teilen.

Am Dienstag hatte ich einen wahren Grund zu feiern: mein eigener Geburtstag war endlich mal wieder nach einem Jahr dran     😀     und ab da ging es los mit den Feierlichkeiten. NatĂŒrlich habe ich auf Arbeit eine Runde geschmissen und diesmal duften meine Arbeitskollegen einige Höhepunkte der russischen Backkunst kennenlernen, wie z.B. Torte „Napoleon“ und mit Karamell gefĂŒllte TeignĂŒsschen. Zucker und Fett machen immer glĂŒcklich und so ging es uns allen danach richtig gut     😉
Nach der Arbeit packte ich schnell weitere russischen SĂŒĂŸigkeiten ein, welche ich dann abends mit meinen lieben Erstsemester-Kursteilnehmern verspeist habe, z.B. die klassischste Praline schlechthin namens „Mischka kosolapyj„. NatĂŒrlich habe ich sie entgegen des Links nicht online gekauft!!! Inzwischen gibt es in Dresden reichlich russische LĂ€den, wo ich immer wieder einiges an Geld lasse     😉

Nach dem Unterricht samt Feier mit meinen Russischinteressierten kehrte ich nach Hause zurĂŒck, wo ich endlich ein wenig mit Carsten und den MĂ€dels feiern konnte. Ich habe jede Menge persönliche Geschenke von meinen beiden Töchtern bekommen.Vieles davon hat Andrea aus meiner Heimat mitgebracht und mir damit natĂŒrlich besonderen Gefallen getan.

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Carstens Geschenk durfte ich in meinem Workshopraum suchen und ich war völlig verblĂŒfft darĂŒber, WAS er sich fĂŒr mich ausgedacht hat. Aber es war natĂŒrlich Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig, denn mein lieber Mann hat meine Fotofortschritte und mein gestiegenes Interesse am Fotografieren gemerkt und mir eine neue Kamera geschenkt! Eine aus der „Profi-Liga“!!!

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Zum GlĂŒck hat er gleich auch noch ein Bedienungshandbuch mitgeliefert, denn die Knöpfe sind etwas anders positioniert als bei meiner bisherigen     😀
Meine ersten Testbilder haben mich bereits sehr beeindruckt und ich freue mich wie ein Kind auf die neuen Möglichkeiten, welche ich nun durch den Umstieg von einer EOS 1000d auf eine EOS 7d in die Hand bekomme!

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Das Feiern ging am Donnerstag weiter, denn das Thema im Lehrbuch der Russisch-VHS-Gruppe, welche inzwischen mehr als die HĂ€lfte vom 2. Semester erreicht hat, war sehr passend – es ging um Geburtstage     😀
Die Kursteilnehmer haben gut aufgepasst, als wir vor einigen Wochen die Ordnungszahlen geĂŒbt haben und merkten sich meinen Purzeltag. So ĂŒberraschten Sie mich mit einem wunderschönen Blumenstrauß und ich revanchierte mich auch hier mit einem „Napoleon“. Außerdem haben wir den Text von dem wohl bekanntesten russischen Geburtstagslied gelernt und es anschließend lauthals gesungen.

Am Freitagabend kehrten Carsten, Andrea, Stephanie und Elli, welche quasi auch eine Tochter von uns ist, samt meiner Wenigkeit beim Italiener unseres Vertrauens ein. Es war wie immer gemĂŒtlich und lecker! Aus mir unerfindlichen GrĂŒnden wird fĂŒr uns eigentlich immer wieder (schon seit Jahren) die gleiche Ecke reserviert – wir werden wohl nie erfahren dĂŒrfen, wie es in den anderen Ecken dieses Restaurants aussieht     🙂

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Am Samstagabend kamen meine Freunde und ich wurde erneut mit schönen Geschenken ĂŒberhĂ€uft und habe einen wundervollen Abend mit bezaubernden Leuten bei leckerem Essen verbracht. Einen Wodka gab es wie ĂŒblich auch, diesmal durfte alle MĂ€nner fahren und die Frauen alle trinken – wir hatten definitiv unseren Spaß     😀

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Die nĂ€chste Fete folgte am Montagabend, da mein Donnerstagskurs den ausdrĂŒcklichen Wunsch hegte, sich auch mal einfach so, außerhalb von Unterrichtszeiten zu treffen. Wir entschieden uns fĂŒr das Restaurant „St. Petersburg“ und verbrachten dort einen sehr amĂŒsanten Abend. Carsten und Andrea haben mich diesmal begleitet und jetzt kennen sie endlich persönlich die netten Leute, welche sich durch viel Ehrgeiz und meiner Hilfe mit der russischen Grammatik und MentalitĂ€t auseinandersetzen.

Jetzt sind die Feierlichkeiten fĂŒr die nĂ€chsten 2 1/2 Wochen erst einmal vorbei, was auch gute Seiten hat, denn die Schlafzimmerwaage hat uns eine eindeutige Warnung ausgesprochen … dabei haben wir noch nicht mal Weihnachten hinter uns     😉



2013 01.
Sep.

Es ist schon phĂ€nomenal, wie schnell man sich nach einem Urlaub wieder im Alltagstrott einfinden kann     😀

Carsten und ich arbeiten nach und nach unsere To-Do-Listen ab und wir haben inzwischen schon die „SĂ€uberungsaktion“ bei unseren Urlaubsbildern gemacht (von 4863 auf 3821 StĂŒck). Außerdem habe ich bereits alle BĂ€ren-Bilder separat abgespeichert und festgestellt, dass es ĂŒber 500 StĂŒck geworden sind. Ich werde demnĂ€chst ein paar meiner Favoriten fĂŒr einen Blogeintrag aussuchen     😉
Den BĂ€ren geht es ĂŒbrigens blendend, denn sie haben eine große und liebevolle HandwĂ€sche ĂŒber sich ergehen lassen und ihr Fell ist jetzt sauber, glĂ€nzend und gekĂ€mmt. Das Wasser war fast nach jedem eine total dreckige BrĂŒhe und ich musste es immer wieder wechseln, damit nicht nur der Erstbadende richtig sauber wird     😀

Andrea ist inzwischen gut in Charkiw angekommen und gewöhnt sich nach und nach an die Wunderlichkeiten, aber auch an die Annehmlichkeiten des ukrainischen Alltags. Sie hat endlich auch im Wohnheim Zugang ins Internet und fast eine Stunde lang haben Carsten, Stephanie und ich gestern mit ihr telefoniert. Sie schreibt fĂŒr die Dauer ihrer Praktikumszeit einen Blog: http://dreiplusdrei.blogspot.de/ und ich finde ihre EintrĂ€ge sind sehr erfrischend     :verliebt:

Carsten war auch schon fleißig und hat meine 4. Obsession sowie unsere Wall of Visitors auf den neusten Stand gebracht. Wir hatten ja immerhin drei wundervolle Treffen oder besser gesagt Wieder-Sehen wĂ€hrend unseres Urlaubs gehabt und nun ist alles in Flagge und Bild auf unserer Seite zugĂ€nglich     🙂

Stephanie hat ihre erste Schulwoche im letzten Schuljahr auch ohne große Probleme gemeistert. Da höre ich von den Eltern der aktuellen ErstklĂ€ssler ganz andere Geschichten     😉

Und damit dieser Zwischenbericht nicht wieder komplett fotofrei ist     😉     hier eine Olga mit BĂ€r:

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Zwischen den vorderen und hinteren Bergen könnte man den grĂ¶ĂŸten und lĂ€ngsten Gletscher der Alpen sehen – den Großen Aletschgletscher – aber diesen zeige ich Euch erst in voller Pracht in meinem Fotoprojektbericht fĂŒr August     :-P:



2013 28.
Aug.

Es weiß sicher jeder, dass der Urlaub die schönste, aber auch die kĂŒrzeste Zeit des Jahres ist. Auf jeden Fall haben Carsten und ich so 3 Wochen in der wunderschönen und herrlich enspannten, allerdings etwas kostspieligen Schweiz empfunden. Der Wettergott war komplett auf unserer Seite und hat uns jede Menge Sommertage wie aus dem Bilderbuch sowie ein paar Regentage zum Entspannen, Lesen und Spielen in der Ferienwohnung oder fĂŒr einen Museumsbesuch beschert. Wir sind viel und oft im offenen Smart Cabrio durch die Gegend gefahren, waren auf den Bergen Rigi, BĂŒrgenstock, Pilatus und Pragel sowie auf der RĂŒckreise sogar auf der Zugspitze, haben den Aletschgletscher (grĂ¶ĂŸter Gletscher Europas) gesehen und StĂ€dte wie Zug, ZĂŒrich, Luzern, Basel, Bern, Vaduz und Schaffhausen besucht. Außerdem bewunderten wir den Rheinfall aus nĂ€chster NĂ€he, badeten im VierwaldstĂ€ttersee und in der schnell fließenden Aare. Kurzum: Es war ein toller Mix aus Natur, Kultur und StĂ€dtetouren. Dazu trafen wir uns mit den alten Bekannten und CouchSurfern Suse, Khrystyna & Kostya und Beat – es war einfach toll sie alle wieder in Persona zu sehen!     :herz:     Und das ist bei Weitem noch nicht alles, was wir erleben durften!

Und wir haben erfahren, dass die KĂŒhe auf den Almen genau so viel Vertrauen und Sehnsucht nach Streicheleinheiten wie die dortigen Ziegen haben     😀     nur die GĂ€mse und Murmeltiere waren leider nicht so zutraulich wie die oben genannten GlockentrĂ€ger     😉

Gewohnt haben wir ĂŒbrigens in einem schönen StĂ€dtchen namens Weggis, welches von Mark Twain nach seinem Besuch als „der schönste Flecken der Erde“ beschrieben wurde.

NatĂŒrlich haben auch unsere BĂ€ren viel erleben dĂŒrfen     😀     diesmal durften sogar alle 4 mitreisen. Ich werde die vielen Bilder schnellstmöglich sichten und dann hier die schönsten prĂ€sentieren     😉

Nur zwei Tage nach unserer Ankunft packten wir schon wieder Koffer und Taschen in den Kofferraum, denn gestern ist Andrea zu ihrem Praktikum in die Ukraine, genauer gesagt, in meine Heimatstadt, aufgebrochen und wir haben sie samt GepĂ€ck fĂŒr 3 Monate (2 Koffer, insgesamt 50 kg) zum Bus gebracht. Sie mĂŒĂŸte sogar jetzt noch unterwegs sein und wenn alles gut geht morgen Nacht in Charkiw ankommen. Ich bin sehr gespannt, wie sie das Leben und die Leute dort findet     😉
Aber es wird ganz gewiss alles gut werden!



2013 08.
Juni

Gestern habe ich eine neue Stufe in meiner persönlichen Lebensentwicklung erreicht: ich muss mich nur noch mit einem Teenager arrangieren, denn unsere Große ist am gestrigen Freitag vom Teenie zum Twen mutiert!

RĂŒckblickend kann ich behaupten (der selektiven Erinnerung sei Dank     😉     ), dass ihre PubertĂ€t weitaus weniger schlimm verlief, als man in zahlreichen Ratgebern ĂŒber diese,  fĂŒr alle Beteiligten schwere Lebenszeit,  vorher gelesen hat. Wir haben das als Familie ganz gut ĂŒberlebt und sind immer noch gut aufeinander zu sprechen     😀

Auf jeden Fall hatten wir gestern abends wieder jede Menge junge Leute im heimischen Wohnzimmer. Andreas ursprĂŒngliche Idee, an der Elbe zu grillen, ist dieses Jahr mit Regen und Überschwemmungen wortwörtlich ins Wasser gefallen. Darum hat sie uns um „Geburtstagsfeier-Asyl“ gebeten, was wir ihr gewĂ€hrt haben. Wie könnte ich denn da „nein“ sagen? Zudem bin ich vor Neugier auf ihre Freunde fast geplatzt     🙂
So habe ich nicht nur ihre alten, bewĂ€hrten Schulfreundinnen und -freunde wieder gesehen, sondern auch ein paar ihrer KommilitonInnen wenigstens mal flĂŒchtig kennen gelernt. Sehr nette junge Menschen!

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Carsten und ich zogen uns allerdings zurĂŒck und ließen die Jugend allein feiern. Wir kamen nur zum Essen dazu, wobei Carsten als Grillmeister und SpĂŒler agierte. Mit der großen Auflösung der Fete haben wir um 0:30 Uhr angefangen, aber erst eine Stunde spĂ€ter waren wir soweit, auch unser Geburtstagskind mit ihrem Karl nach Hause zu bringen. Da My ganz in der NĂ€he wohnt, durfte sie natĂŒrlich ebenfalls mitfahren     🙂

Nun bleibt in unserer Familie bloß noch ein einziger Teenager ĂŒbrig, wobei wir inzwischen das GefĂŒhl haben, dass die großen Eskapaden auch bei Stephanie bald passĂ© sind. Sie hat nach einer „Null-Bock-Phase“ ihren Lernehrgeiz wieder entdeckt und heute ĂŒbrigens ihre DELF– PrĂŒfung fĂŒr das Niveau B1 abgelegt. Wir sind sehr gespannt, wie viele Punkte sie bekommen wird, aber das können wir erst in einigen Wochen erfahren. Unsere Daumen waren den ganzen Tag auf jeden Fall ganz fest gedrĂŒckt!

Nach dem RĂŒckblick auch noch kurz ein Lunschen in die Zukunft –> in etwa 2,5 Jahren kann ich sogar schreiben, dass wir nun endlich komplett teenagerfrei sind     😉
Diese kurze Zeitspanne schaffen wir hoffentlich auch ohne böse Überraschungen     😉



2013 09.
Feb.

Dass sich dieser Spruch nicht mehr auf mich bezieht, versteht sich wohl von selbst     😀     aber es gab bis Mittwoch noch eine Person in der Casa OLCA, die in diesem sĂŒĂŸen Alter war. Nun ist auch Stephanie ein Jahr Ă€lter geworden und insbesondere fĂŒr mich ist es ein wenig schrecklich, sich vorstellen zu mĂŒssen, dass sie bereits in einem Jahr volljĂ€hrig sein wird! Wenn ich als Mutter daran denke, komme ich mir ganz schön al…  Àhm… reif und weise vor     😀     aber ein Jahr lang darf ich noch das Kommando in Sachen Lebensgestaltung der Kleinen behalten     🙂

Am Mittwoch sind wir um 17 Uhr alle in der Casa OLCA zusammengekommen und das Geburtstagskind durfte ihre Geschenke von uns und von ihrer großen Schwester auspacken:

Es gab die in unserer Familie ĂŒbliche Mischung: etwas zum Lesen, etwas zum Anziehen, etwas zum Naschen, etwas zum Spielen, etwas fĂŒr die Erhaltung der natĂŒrlichen Schönheit und natĂŒrlich ein paar witzige Überraschungen – es geht bei uns einfach nicht ohne (und das ist gut so!)     🙂

Danach sind wir zusammen ins Western-Inn nach Scharfenberg, ein kleines Örtchen zwischen Dresden und Meißen, gefahren, um gemĂŒtlich zu feiern. Ich war sehr erstaunt, dass das Restaurant auch mitten in der Woche richtig gut ausgebucht war und freute mich innerlich, dass ich vorsorglich einen Tisch fĂŒr uns reserviert habe. Übrigens: sie bieten dort um diese Jahreszeit einen richtig leckeren und offensichtlich selbstgemachten ApfelglĂŒhwein an!
Wir haben aber dieses Lokal aber wegen einer anderen Besonderheit ausgesucht. Auf Kosten des Hauses gibt es als „Vorspeise“ immer ein Tellerchen ungeschĂ€lter ErdnĂŒsse und wenn man diese schĂ€lt, darf man die Schalen einfach auf den Fußboden werfen … genau DAS wollte Stephanie schon immer mal machen. Beim ersten Versuch im November 2008 hatten wir an einem Freitagabend nicht vorbestellt und mußten unverrichteter Dinge wieder abziehen und beim zweiten Versuch im Sommer 2010 saßen wir draußen auf Kies, wo man bitte keine Schalen mittels Schwerkraft entsorgt. Jetzt aber hatte sie endlich das herrliche GefĂŒhl, sowas mal machen zu dĂŒrfen!     :unschuldig:
Das restliche Essen ist ĂŒbrigens ebenfalls sehr zu empfehlen.

Unseren Nachtisch haben wir allerdings dann noch woanders geholt – das Angebot des allseits bekannten Lokals mit dem goldenen M inklusive CafĂ© hat immer das Passende fĂŒr jeden von uns parat     😀
Dass wir den ganzen Abend unabhĂ€ngig der LokalitĂ€t mit viel Reden verbracht haben, ist garantiert jedem Leser auch so klar, denn solch entspannten ZusammenkĂŒnfte genießen wir vier immer sehr intensiv und außerdem gilt fĂŒr uns, dass es sich beim Essen eh besser redet     🙂

Unseren nĂ€chsten Familiengeburtstag wird es in Juni geben und danach werden wir nur noch einen Teenager im Kreise der OLCAs haben, denn Andrea wechselt dieses Jahr von Teen zu Twen …



2013 30.
Jan.

Dieses Mal sind wir recht frĂŒh mit dem Schreiben unseres Jahresberichtes fertig geworden.  Es ist im angeblichen Weltuntergangsjahr viel passiert und etliche Ereignisse waren fĂŒr unsere Familie richtig einschneidend.

Bei Verfassen half es natĂŒrlich enorm, dass Carsten als ErgĂ€nzung zu meinen sporadischen BlogeintrĂ€gen ziemlich diszipliniert unsere Online-TagebĂŒcher in der Webbibliothek pflegt. So kann man beim Durchlesen seiner gut formulierten Notizen ganz viel Revue passieren lassen und öfter mal ausrufen: „Was? Das war erst / schon dieses Jahr?!“

Auf jeden Fall haben wir nun die wichtigsten Erlebnisse aus 2012 zusammengefasst und alles in eine lesetaugliche Form gebracht.

Wer neugierig ist, was wir vier in den vergangenen 12 Monaten gemacht und erlebt haben, sei hiermit zum Lesen des Jahresberichts 2012 (die Klingel ist nicht zu ĂŒbersehen!) ganz herzlich eingeladen     🙂

Viel Spaß wĂŒnschen Euch die Autoren (Olga und Carsten) und Lektoren (Andrea und Stephanie)     😉



2012 25.
Dez.

Die Frage nach dem schönsten Geschenk ist in der Weihnachtszeit genau so unentbehrlich, wie die Frage nach dem Urlaubsziel in der Sommerzeit.

Wir hatten wieder mal weit ĂŒber 2 Stunden gebraucht, um alle Pakete und PĂ€ckchen aufzumachen und die einzelnen Geschenke zu bestaunen oder anzuprobieren. Mein Leben wurde um folgende Dinge bereichert:

– schöne, glitzernde und duftende Kosmetiksachen

– 2 BĂŒcher in Russisch mit einem Vorlese-Gutschein, auszufĂŒhren von Andrea

– die drei ersten Staffeln von „CSI Miami“ (jetzt kann ich auch an anderen Tagen als dienstags bĂŒgeln, sonst war ich eigentlich wegen Horatio & Co auf diesen abendlichen Sendetermin bei RTL fixiert       😉     ), wobei die 3. Staffel von Carsten ganz geschickt in einer „Alien“-Sammelbox versteckt war     😀

– von den Kindern eigenhĂ€ndig eingelegte Oliven, getrocknete Tomaten und SchafskĂ€se

– eine Packung „Voltax“ („stĂ€rkt DenkfĂ€higkeit und Nerven“ … viel zu klein fĂŒr meine BedĂŒrfnisse     😀    )

– eine liebevoll, in Buchform gestaltete Box „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“, um Andenken wĂŒrdig aufzubewahren, samt erster BefĂŒllung –> ein Foto vom Ausflug nach Sanssouci und ein Ring mit GlitzerbĂ€rchen (sĂŒĂŒĂŒĂŒĂŒĂŸ!!!)

– ein KirschkernsĂ€ckchen, falls meine Schultern mal wieder mucken.
Und von dem schönsten Geschenk gibt es sogar ein Foto –> das Zusammensein der Familie an Heiligabend:

Ich hoffe, ihr seid mit euren Geschenken genau so glĂŒcklich wie ich es bin!      :geschenk:



2012 11.
Dez.

So, das Warten hat fĂŒr die neugierigsten Leser meines letzten Beitrags ab sofort ein Ende     😀

Unsere Weihnachtswebseite ist jetzt online !!!

Wir hatten sehr viel Spaß dabei, diesen Weihnachtsgruß fĂŒr unsere Freunde und Bekannte zu gestalten. Deshalb hoffen wir, dass die Besucher der Seite genau so viel Spaß beim Betrachten haben werden.

Kleiner Tipp am Rande: Es lohnt sich wirklich in oberen rechten Ecke mit der Maus zu klicken. Ich bin bereit zu wetten, dass  danach jeder schmunzeln wird     😉



2012 25.
Nov.

In den letzten zwei Wochen habe ich kaum Ruhe gehabt, etwas zu schreiben, denn Langeweile ist bei uns nach wie vor ein völlig unbekanntes Wort. Allerdings kommt zu meinen eigenen AktivitĂ€ten, welche bereits an- und aufregend genug sind, noch ein weiterer Höhepunkt: wir kĂ€mpfen gerade mit dem Gipfel der pubertĂ€ren Entwicklung bei Stephanie und hoffentlich ist eine RĂŒckkehr zum normalen Familienleben nicht mehr weit entfernt. Mehr Worte sollen zur Wahrung des Familienfriedens an dieser Stelle nicht verlautet werden …

Aber es gab auch sehr viele schönen Erlebnisse in meinem Leben in den letzten Tagen     😉

– Alles, was mit dem Tod von Carstens Mutter zu tun hatte, damit sind die amtlichen und behördlichen VorgĂ€nge gemeint und nicht die GefĂŒhle und Erinnerungen, ist nun endgĂŒltig abgeschlossen. Die letzte KĂŒndigung bzw. RĂŒckzahlung ist eingetroffen und nun kann mein Mann sich mit voller Konzentrtation den anderen, derzeit auf Eis gelegten Projekten widmen.

– Ich habe ĂŒber Couchsurfing eine neue Dresdnerin namens Evelyn kennengelernt und festgestellt, dass wir sprachlich und auf Interessen bezogen Àußerst viele Gemeinsamkeiten haben. Ich schĂ€tze, es wird in diesem Fall nicht nur bei einer losen Bekanntschaft bleiben     😉

– Mit Evelyn habe ich z.B. auch die 1. Dresdner Literaturmesse „Schriftgut“ besucht: noch ist diese Veranstaltung klein, gemĂŒtlich und außerdem sehr familientauglich. Hoffentlich bewahrt sie sich auch noch nach weiteren Messeterminen etwas diesen Charme.

– Andrea hat fĂŒr sich und mich Konzertkarten organisiert und wir haben einen wunderschönen Abend mit Musik und Gesang von Cecile Corbel miterleben dĂŒrfen: bezaubernd und elfenhaft! Wer Harfenmusik liebt, sollte sich diese KĂŒnstlerin wahrlich nicht entgehen lassen!

– Ein weiteres kulturelles Highlight der letzten Tage war fĂŒr mich eine Lesung von der bekannten russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja. Ich liebe ihre BĂŒcher, denn ihre Geschichten und ihre Art zu erzĂ€hlen berĂŒhren mich sehr. Ihr neues Buch „Das grĂŒne Zelt“ („Đ—Đ”Đ»Đ”ĐœŃ‹Đč ŃˆĐ°Ń‚Đ”Ń€“) habe ich allerdings nicht direkt im Anschluß an die Veranstaltung gekauft, denn es war nur in Deutsch vorhanden. Meine Bestellung fĂŒr eine Ausgabe in der Originalsprache konnte ich gestern bei einem der zahlreichen Onlinebuchhandlungen fĂŒr Russischsprachige aufgeben. Zur der Lesung bin ich aber natĂŒrlich nicht allein gegangen, sondern mit der oben erwĂ€hnten Evelyn und meiner Anna. Ich war zudem sehr froh, dass ich die beiden MĂ€dels richtig eingeschĂ€tzt habe – die Chemie zwischen ihnen hat auf Anhieb gestimmt     🙂

– Carstens sportliche Vergangenheit und sein engagiertes Mitwirken beim SG Gittersee vor einigen Jahren hat uns im positiven Sinne eingeholt: Wir beide sind zur JubilĂ€umsfeier „55 Jahre Abteilung Badminton“ eingeladen worden und es hat uns sehr gefreut, all die vielen bekannten und netten Gesichter wiederzusehen und nebst einem leckeren Buffet das ein oder andere SchwĂ€tzchen halten zu können.

– Am Buß- und Bettag (eigentlich ein Feiertag in Sachsen) war ich ĂŒbrigens arbeiten, denn fĂŒr unsere deutschlandweiten Kunden gibt es in meiner Firma jedes Jahr eine Notbesetzung – und nun war auch ich mal wieder an der Reihe. Mein Hauptspruch in diesen 8 Stunden: “ Warum ich trotz Feiertag ihren Anruf entgegennehme ? Ich bin eben gern fĂŒr Sie da und außerdem wollte ich Ihnen sagen, dass heute bei uns eben eigentlich frei ist.“     😀

Ach ja, die zwei Wochen sind mal wieder ratzfatz an mir vorbei geflogen … aber wie der Sachse sagt: „Schee war’s“     🙂



2012 05.
Nov.

Wir konnten den Vorteil eines Feiertages am Mittwoch mit den Herbstferien kombinieren und haben mit unseren beiden (!) MÀdels einen Kurzurlaub in Berlin gemacht.

Der Wettergott war uns hold und es regnete nur ein bissel am Donnerstag wÀhrend unserer Shoppingtour und am Samstag, als wir durch die Berliner Unterwelt stapften (sehr zu empfehlen!) bzw. nachmittags mit dem Stadtrundfahrtbus durch die Gegend zuckelten.

Am MITTWOCH waren wir im Schloßpark Sanssouci und genossen einen wunderschönen Herbsttag in mĂ€rchenhaftem Ambiente:

Erst gegen Abend sind wir ins Hotel eingekehrt, haben nur schnell ausgepackt und sogleich einen Griechen zwecks Nahrungsaufnahme aufgesucht … sehr lecker … sehr reichhaltig … sehr viele kostenlose Ouzos … es folgte eine sehr unruhige Nacht     😉

Beim Shoppen am DONNERSTAG waren wir zuerst in einem sehr umweltbewussten Laden, denn es gab nur braune PapiertĂŒten     😀     leider haben sie unter dem Gewicht der eingekauften Klamotten und der NĂ€sse vom Himmel zu schnell den Geist aufgegeben … na, wer erkennt welche Klamottenkette das war?     😉

Nach Primark (gewusst?) folgten dann noch Bershka, KaDeWe, Gina Tricot, Galeries Lafayette und Galeria Kaufhof, bevor wir den Abend am hell beleuchteten Alexanderplatz beendeten.

Beim Stadtrundgang am FREITAG grasten wir alles rund um den Tiergarten ab, was man in Berlin mehr oder weniger gesehen haben muss: SiegessĂ€ule / „Goldelse“, Straße des 17. Juni, Brandenburger Tor,

Pariser Platz, Holocaust-Denkmal,

Regierungsviertel, Reichstag, Kanzleramt / „Elefantenwaschmaschine“, „Schwangere Auster“, Tiergarten, Schloß Bellevue, Bahnhof Zoo, Ku’Damm, Kaiser-Wilhelm-GedĂ€chtniskirche / „Hohler Zahn“, Checkpoint Charly, Sony-Center, Potsdamer Platz incl. Aufstieg mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas auf das Dach des Kollhoff Tower, wo ich einen roten StreichelbĂ€ren entdeckte …

Meine BĂ€ren haben sich diesmal auf ein sturmfreies Zuhause gefreut und wollten nicht mitgefahren     🙁

Am SAMSTAG begaben wir uns zur ebenfalls sehr sehenswerten GedenkstÀtte Berliner Mauer. Ich denke, hier ist auch unseren Kinder dieses schwere Kapitel der deutschen Geschichte etwas verstÀndlicher geworden.

Es folgte eine kleiner Ausflug in die Unterwelt Berlins (Tour 3), wo uns ein wirklich erheiternder FĂŒhrer die möglichen Überlebenschancen nach einem Atomschlag demonstrierte bzw. was man wĂ€hrend des kalten Krieges dafĂŒr hielt. Anhand von zwei unterirdischen Bunkern, einer davon sogar eine in Betrieb befindliche U-Bahnstation, wurden wir in die Geheimnisse der Schutzsuche, Überlebensstrategien und die Wahrscheinlichkeit hereingelassen zu werden (gleich Null!) eingeweiht.

Den Rest des Tages kurvten wir mit einem HopOn-HopOff-Bus durch diverse Berlingegenden die wir schon durch unseren per-Pedes-Stadtrundgang kannten, aber auch an ganz vielen unbekannten SehenswĂŒrdigkeiten vorbei … quasi die VervollstĂ€ndigung des touristischen Programms. 

Und ĂŒbrigens, auch wenn Berliner sich fĂŒr die GrĂ¶ĂŸten halten, hier ein Beweis, dass die Sachsen immer noch grĂ¶ĂŸer sind als die Preussen     :zunge-rechts:

Unsere letzte Station am SONNTAG, noch vor der RĂŒckkehr nach Hause, war nach einem FrĂŒhstĂŒck auf der Schönhauser Allee und zwei kurzen Synagogenbesuchen ein Gang durch den Treptower Park, wo ein sowjetisches Denkmal die Anlage dominiert. Ich kenne dieses Monument schon seit meiner frĂŒhen Kindheit von diversen Bildern und aus GeschichtsbĂŒchern, besuchte den Park schon einige Male mit Carsten und und nun konnte ich diese Stelle auch mal meinen MĂ€dels zeigen. Sie waren sogar beeindruckt     🙂

Kurz vor der Abreise fand ich unter einer Birke einen ganz sĂŒĂŸen Hasen – der musste mit uns nach Dresden kommen!

Es war ein echt schöner und abwechslungsreicher Kurzurlaub. Das einzige, was ich in diesen Tagen vermisst habe, war ein Spieleabend, aber leider haben wir diesmal die Reisespiele zu Hause vergessen. DafĂŒr hatten wir gaaanz viel Zeit, um miteinander zu quatschen, Blödsinn zu machen und uns auch ein wenig weiterzubilden. Aber nun heißt es fĂŒr zwei der OLCAs „arbeiten gehen“ und fĂŒr die beiden anderen „lernen, lernen, lernen“     😀