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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2007 23.
Nov.

Ein Blick auf den Kalender verriet mir heute, dass es zum einen bloss drei Tage bis zum meinen Geburtstag sind und nur noch ein Monat und ein Tag bis zum Heiligabend.

Gestern haben Andrea und ich ihr Weihnachtsgeschenk ausgesucht. Sie hat sich einen kleinen wuscheligen blauen Bettvorleger mit schönen Mustern gewĂŒnscht. Am Wochenende haben Carsten und ich uns die Auswahl bei „DomĂ€ne“ angeschaut und haben beschlossen, dass es einfach zu viele Möglichkeiten gibt, daher es wohl besser wĂ€re, wenn Andrea mitkommen wĂŒrde. Gestern wie gesagt hat sich sie umgucken dĂŒrfen und ratet mal, welchen Teppich sie mitgenommen hat? Ein Bettvorleger in der Form und Farbe vom Kuhfell, weil es so schön weich war! Bloss gut, dass sie es selber ausgesucht hat! Weder mein MĂ€nnel noch ich wĂ€ren je auf die Idee gekommen, dass ausgerechnet diese AusfĂŒhrung ihr Favorit sein wird.

Noch steht das Felle originalverpackt bei uns, sie möchte ihn wirklich erst am Heiligabend bekommen und auspacken.



2007 21.
Nov.

In Sachsen ist heute Feiertag, denn nur wir haben noch den Buß- und Bettag frei. Allerdings bezahlen wir auch fĂŒr diesen Spaß 130 EUR im Jahr mehr als andere Arbeitnehmer in Deutschland.

Diesen Tag haben die weiblichen Familienmitglieder mit dem AufrÀumen die Schmuddelecken im Kinderzimmer verbracht. Ich als Mutter habe alles ausgerÀumt und Staub gewischt, Sachen durchgeschaut und mit dem EinverstÀndnis der MÀdels einiges entsorgt bzw. in einen Klappkorb gepackt, um bei der nÀchstbesten Gelegenheit das Ganze zum Second-Hand-Laden zu bringen.

Wir haben gerade zu Mittag gegessen, es gab Nudeln, Spinat und Spiegelei. Carsten spĂŒlt gerade, Stephanie hilft ihm beim Abtrocknen, ich darf endlich an den Rechner ;0), aber nicht fĂŒr lange Zeit. Andrea hat „Mankomania“ runtergebracht, denn heutigen Nachmittag wollen wir beim Spielen verbringen.



2007 14.
Nov.

Heute abends gehe ich in die Semperoper!

Eine Freundin von mir hat mir eine Karte geschenkt, weil sie selber nicht gehen kann.

Das Ganze heisst „Dreamlands“ und beinhaltet 4 einzelne Auftritte.

Es geht dabei um zeitgenössisches Ballett und nicht um eine klassische AuffĂŒhrung. Ganz ehrlich ich bin ein wenig aufgeregt und ziemlich gespannt, denn so ein großer Ballettkenner bin ich wahrlich nicht :0)

Carsten spielt heute den netten Fahrer, um mir die Parkplatzsuche bei dem jetzigen Schneeregen zu ersparen. Es geht nichts ĂŒber einen liebevollen Ehemann, nicht wahr?



2007 12.
Nov.

Diese Woche werden wir uns nur mit einem Kind arrangieren mĂŒssen. Stephanie, die Kleine, fĂ€hrt fĂŒr eine Woche in Schullandheim nach Neuhausen.

Vorsichtshalber haben wir schon die Winterstiefel in ihre Tasche eingepackt, denn bei uns ist es zur Zeit ein ganz eckliges Wetter angesagt. Gestern hatte sie ein Fussballspiel gehabt und es hat ununterbrochen Schneeregen und einene starken Wind gegeben. Die MĂ€dels konnten sich auf dem Feld bewegen, die Eltern standen tiefgekĂŒhlt da und leistetet moralische UnterstĂŒtzung. Der Beistand der Alten war so gut, dass unsere Mannschaft 13:5 gewonnen hat.

Den ganzen Nachmittag saß ich mit 2 Paar Socken und einem warmen Pulli im Haus, denn ich war ganz schön durchgefroren.

Carsten hat ĂŒbrigens sich irgendwo einen Nerv eingeklemmt (oder es ist entzĂŒndet), jedenfalls kann mein lieber Mann sich gar nicht mehr gut bewegen, sein RĂŒcken tut ihm ganz toll weh. Daran ist allerdings kein Fussballspiel schuld, sondern vermutlich sein Badminton.



2007 07.
Nov.

Wenn man schon im GĂ€stebuch den Wunsch geĂ€ußert bekommt, ich sollte mal wieder etwas schreiben, möchte ich doch die aufmerksamen Leser nicht enttĂ€uschen :0).

Ich sollte vielleicht sagen, dass es wohl auch weiterhin so bleiben wird, dass meine EintrĂ€ge hier eher sporadisch erscheinen. Es ist eigentlich egal welche Jahreszeit ich habe – Zeit zum Schreiben fehlt immer wieder *seufz*

Ich hĂ€tte zum Beispiel am Sonntag Zeit zum Schreiben gehabt (zumindest theoretisch), aber ich habe mich dafĂŒr entschieden, die Gelegenheit zu nutzen und meine Bibliothek in Ordnung zu bringen. Die MĂ€dels waren bei ihrem Papa, Carsten hatte einen Badmintonturnier und ich hatte die sturmfreie Bude. Jetzt blicke ich ganz stolz auf die BĂŒcherregale, wo bedeutend weniger Staub zu sehen ist als vorher und man sich einfacher zurecht findet, denn die deutschen, russischen, ukrainischen, polnischen und englischen BĂŒcher haben ihre eigenen Ecken bekommen, Belletristtik nicht mehr neben SachbĂŒchern steht und auch die Ordner wurden neu sortiert.

Ich habe fesgestellt, dass ich drei BĂŒcher doppelt habe, fĂŒr ein Buch habe ich bereits einen dankbaren Abnehmer, die anderen warten noch auf ihre Adoptiveltern.



2007 12.
Okt.

Diese Woche war arbeitstechnisch ganz schön anstrengend! Man merkt, dass langsam das WeihnachtsgeschĂ€ft anlĂ€uft. Es gibt immer mehr Anfragen pro Tag, welche natĂŒrlich alle mehr als nur dringend sind, bei der Auftragsplazierung wird um jeden Cent und jeden Herstellungstag gefeilscht, das Telefon klingelt immer wieder und reisst einen aus den Zahlenkolonnen – das Jahresende ist nicht mehr weit.

Die Kinder haben derzeit ihre Herbstferien genossen. Andrea hatte ihre Freundin Elisabeth wieder bei uns fĂŒr einige Tage gehabt. Sie waren zusammen im Kino, in der Stadt bummeln, in der BiBo und abends haben wir alle gemeinsam eine DVD aus unserem Bestand angeschaut. Diesmal waren dran: „Liebe braucht keine Ferien“ (Elli meinte, es ist jetzt ihr Lieblingsfilm :0), „Click“, „Jagdfieber“ (ohne Carsten, da er an der HP vom Fussballverein arbeiten musste) und „Die Fabelhafte Welt der Amelie“ (auch ohne Carsten, weil a) ĂŒberhaupt nicht sein Fall und b) er hatte die Vorstandssitzung vom Badmintonverein).

Morgen wollten wir mit GĂŒnter wandern gehen, aber der Wettergott ist gegen uns und mein Mann liegt derzeit auf der Couch im Fernsehraum und sagt, dass er Bauschmerzen hat *seufz*. Er sieht auch recht mitgenommen aus und kann einem aufrichtig Leid tun. Da er freiwillig auf den heute geplanten Döner verzichtet geht es ihm definitiv nicht gut :0(

Ich kann nur hoffen, dass er nichts ernstes ausbrĂŒtet.



2007 02.
Sep.

Ab morgen beginnt in Casa OLCA wieder das geordnete Leben, denn am 3.September beginnt in Sachsen nach den 6 Wochen Sommerferien die Schule. Es wird zwar nur 5 Wochen lang geordnet bleiben, aber man hat zumindest fĂŒr diesen Zeitraum den festen Tagesablauf. In nur 5 Wochen haben die MĂ€dels allerdings bereits die nĂ€chste Schulunterbrechung – 2 Wochen Herbstferien.

Sie werden wie immer eine Woche mit ihrem Papa verbringen und eine Woche mit uns. Dieses Jahr wird auf jeden Fall keine Reisen mehr geben, denn meine Urlaubstage sind alle und unser Geld ebenfalls.

Die letzte Woche hat aber bewiesen, dass wir auch nach dem Arbeitsleben viel Spaß mt den Kindern haben können. Andrea hat ihre Freundin fĂŒr drei Tage bei uns einquartiert und die beiden waren tagsĂŒber mal im Kino, mal im Schwimmbad, mal in der Innenstadt bummeln. Abends haben wir uns als Familie vergnĂŒgt, wobei Andeas Freundin auch zur Familie mitzĂ€hlte: Wir waren in U.S. Play bowlen, haben uns einige DVDs mit ihnen angeschaut, sind am Elbradweg spazieren gewesen -war einfach sehr nett!

ErnĂ€hrt haben die MĂ€dels sich hauptsĂ€chlich von den TĂŒtensuppen. Ich koche sie normalerweise nie, habe aber immer einen Vorrat, gerade fĂŒr solche „selbstĂ€ndigen “ Tage – die MĂ€dels essen sie nur zu gern!



2007 11.
Aug.

Wieder zu Hause!

Leider ist unser Urlaub seit gestern vorbei. Die MĂ€dels haben aber noch zwei Wochen Reiseferien, bis sie endlich in den eigenen Betten schlafen dĂŒrfen, denn sie verbringen seit heute 2 Wochen auf Mallorca mit ihrem Papa und seiner Neufamilie. Carsten und ich haben heute einen Sortier-/ Wasch- und Emaillesetag eingelegt.

Die Zeit in Amerika war echt klasse! Wir haben sehr gemischtes Programm gemacht: Einige Ecken in NYC besucht, eine Reise nach Washington D.C. gemacht, das Leben der Amish People aus der NĂ€he angeschaut, Long Island den MĂ€dels gezeigt, Krabben fĂŒr Abendessen gefangen, auch Fischen vom Boot war dabei (Stephanie hatte die meisten geangelt, sie waren aber alle zu klein, dabei mag sie keinen Fisch essen     🙂     . Wir haben außer unseren Gastfamilie noch einge Leute besucht oder getroffen: Larissa und John in Virginia, welche uns den Besuch von Washington D.C. ermöglicht haben, Pim, welche uns den Central Parc Zoo gezeigt hat sowie Faina und Jakov, welche uns nicht nur durch East Village begleitet haben sondern auch uns als sehr willkommene GĂ€ste in ihrer Wohnung begrĂŒĂŸten.

Ich hoffe, wir können in KĂŒrze unseren Reisebericht schreiben und wie immer auf unseren Homepage veröffentlichen.



2007 18.
Juli

Nun sind es nur zwei Tage bis zum Urlaub! Ich mĂŒsste eigentlich schon mal meine Sachen packen, aber jetzt haben wir beschlossen, wenigstens noch paar StĂŒndchen am Rechner zu verbringen. Carsten lĂ€dt gerade meinen Reisebericht bei www.marvinchen.de hoch, allerdings derzeit noch ohne Bilder als PDF-Datei, denn die letzten Tage waren bei uns beiden ĂŒberfĂŒllt.

Am Wochenende hatten wir Besuch aus Texas bei uns. Die Kinder waren bei ihrem Papa und so konnten wir die ganze Zeit ausschließlich Englisch sprechen. Der Wettergott war uns hold und wir haben beim stralenden Sonnenschein die Festung Königstein und die Basteiaussicht gezeigt, einen Rundgang mit Bierverkostung in Radeberger Brauerei gemacht und die Dresdener Innenstadt vorgefĂŒhrt. Die NĂ€chte waren kurz, weil wir uns blendend verstanden haben und die Unterhaltung unglaublich interessant war. Wir haben diese Familie ĂŒber Hospitalityclub kennengelernt und zu uns eingeladen. Eric, Danielle und Tanner sind keine typischen Amerikaner in unseren Augen, sie wissen so viel und das nicht nur ĂŒber USA, sind an allem ehrlich interessiert, deshalb hatte man viele Themen zum Reden. Am Montag frĂŒh sind sie mit uns rausgegangen als wir zur Arbeit gingen, ihre Reise ging in Richtung Bamberg.

Sowohl Carsten als auch ich waren so aufs Englische geeicht, dass wir am Montag auf Arbeit zu tun hatten, einen Satz in Deutsch zu sagen. Uns rutschen stÀndig irgendwelche Begriffe und SÀtze in Englisch aus :0)

Aber das ist gut fĂŒr unseren Urlaub, denn so sind wir bestens fĂŒr 3 Wochen USA gerĂŒstet. Spannend ist es nur, wie die Kinder die Reise managen, aber das wird sich zeigen.



2007 04.
Juli

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich.
Vor genau 15 Jahren habe ich die polnisch-deutsche Grenze in dem Zug nach Berlin ĂŒberquert. Nun lebe ich schon wirklich lange in Deutschland und fĂŒhle mich inzwischen hier zu Hause. Es hat gedauert, bis ich diesen Zustand erreicht habe. Aber mit den Kindern, meinem Schatz und den vielen Freunden war es doch ziemlich einfach, sich als Ukrainerin in Dresden wohlzufĂŒhlen.

Ich habe heute auf Arbeit auf Grund des JubilÀums eine Runde Sekt in meiner Abteilung ausgegeben.

Am Freitag abend werden die Freunde zu uns kommen, um meinen persönlchen UnabhÀngigkeitstag zu feiern. Wodka ist schon kalt gestellt, Borschtsch werde ich morgen kochen und ein paar leckere Kleinigkeiten habe ich gestern im Russenladen ebenfalls besorgt.