Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 07.
Juli

Wie ich schon in meinem letzten Eintrag geschrieben habe, gab es fĂŒr mich in dieser Woche einen wirklich guten Grund zu feiern.

Wie jedes Jahr fĂŒhlte ich mich solidarisch mit den Menschen in den USA, denn der 4. Juli ist ja auch mein persönlicher UnabhĂ€ngigkeitstag. An diesem Tag im Jahre 1992 ĂŒberquerte ich die polnisch-deutsche Grenze und seitdem ist mein stĂ€ndiger Wohnsitz immer irgendwo innerhalb der Bundesrepublik Deutschland geblieben. Wer gut im Kopfrechnen ist, hat sicher schon festgestellt, dass ich in diesem Sommer ein JubilĂ€um zu feiern hatte     😀

Am Mittwoch holte ich nach der Arbeit meine OrangenhĂ€lfte und die Große zu Hause ab und fuhr mit ihnen in die Innenstadt. Unsere Kleine konnte leider nicht mit dabei sein, aber ihr Alternativprogramm am WeissenhĂ€user Strand mit der Schulklasse ist bestimmt nicht weniger schön gewesen     😉
Ich entfĂŒhrte meine Familie in eine kleine Ukraine-Enklave in Dresden – unser Abendessen genossen wir diesmal im Odessa. Es war ein schöner Sommerabend und wir konnten gemĂŒtlich auf der Terrasse sitzen, leckere ukrainische SpezialitĂ€ten mĂŒmmeln und ein wenigÂ ĂŒber meine Anfangszeit in diesem Land plaudern. Diesmal war meine Familie an solchen Geschichten erstaunlicherweise sogar interessiert     😉
Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang in und um den Zwinger – nach wie vor meine Lieblingsstelle in Dresden.

FĂŒr den Freitagabend habe ich dann zum Feiern meine Freunde eingeladen. Leider konnten nicht alle kommen, aber mit denjenigen, welche da waren, hatten wir wie immer wahnsinnig viel Spaß beim Essen, Trinken (es gab sogar – wenn man das bei drei Sorten so nennen darf – eine kleine Wodkaverkostung in der Casa OLCA) und chronologischen Ordnen von Fotos aus 20 Jahren Olgaleben in verkehrter Reihenfolge. Zum Schluß ließen sich die GĂ€ste noch zu einer Zumba- und „Just Dance“-Einlage ĂŒberreden, wobei manche getanzt und manche auch nur zugeschaut haben – der Abend war spitzenmĂ€ĂŸig!

Und ich habe jetzt auch noch das vermutlich deutscheste aller deutschen GebrauchsgegenstÀnde als Geschenk bekommen

Noch darf mein Gartenverschönerer in der guten Stube auf besseres Wetter warten, aber bald kann sich dieser Gartenzwerg mit seinem Tennisspielen auf dem Rasen der Casa OLCA austoben     🙂



2012 18.
Juni

Ich muss inzwischen ein Arbeitskampf mit meinen FĂŒĂŸen durchstehen. Ich hoffe sehr, dass die beiden nicht auf einen Jahresurlaub bestehen, denn sie verlangten neuerdings ganz merklich nach Ruhe, Entspannung, Erholung, also kurz gesagt nach einem chilligen Wochenende.

Die letzten Tage waren sehr schön, aber die FĂŒĂŸe kamen dabei kaum dazu, sich auszustrecken und zu faulenzen. Schon am Freitagabend ging es los. Carsten, Stephanie und ich haben zusammen beim Chinesen zu Abend gegessen und brachten dann unser Kind zur Public Viewing an die Elbe. WĂ€hrend sie sich dort mit ihren Freunden traf, mit ihnen zusammen nicht nur die Spiele angesehen hat, sondern sich auch ihre FingernĂ€gel frisch lackieren ließ, stiefelten Carsten und ich zum ersten Mal in unserem Dresden-Leben ĂŒber die BRN = Bunte Republik Neustadt. Neustadt ist ein Stadtteil von Dresden, welcher durch seine Szene und durch frohes Jugendleben bekannt ist. Am Freitagabend verwandelten sich die Straßen dieser Gegend fĂŒr das ganze Wochenende in eine ausgelassene Partymeile. Da wir neugierig waren und so viel wie möglich uns ansehen wollten, liefen wir eine sehr großzĂŒgige Strecke ab. Erst als es schon dunkel  und die Stimmung immer fröhlicher wurde, setzten Carsten und ich uns auf die schnell, aber stabil zusammengezimmerte Terrasse einer Bar und gönnten uns ein Caipi und eine Cola.

Kurz vor Mitternacht holten wir unser Kind vom Königsufer ab und brachten unsere mĂŒden FĂŒĂŸe ins Bett. Da wir jedoch am Samstag recht frĂŒh, genauer gesagt schon um 7 Uhr, aufstehen mussten, weil Stephanie ein Turnier als Volleyballspielerin hatte, war die Erholungsphase doch ziemlich kurz. Als wir endlich ohne Kind dastanden, hatten wir nichts besseres vor, als den Vorgarten um zu graben und den Rasen zu mĂ€hen. Sowohl der Vorgarten als auch unsere Wiese hatten die entsprechende Pflege wirklich nötig. Am frĂŒhen Nachmittag sahen sie blendend aus und Carstens HandinnenflĂ€chen hatten geplatzte Blasen bekommen     :ueberrascht:     aber nach dem Mittag ging es fĂŒr uns erneut in die Neustadt, denn fĂŒr 16:00 Uhr war ein Auftritt von diesen zauberhaften Elfen geplant:

Wir sind seit meinem 40. Geburtstag richtige AnhĂ€nger von der IDC geworden und wollten ihren BRN-Auftritt einfach nicht verpassen     😀
Dass wir uns im Anschluß erneut eine Runde ĂŒber das Neustadtfest gönnten, versteht sich quasi von selbst     😀

Am Sonntag wurde es fĂŒr die FĂŒĂŸe richtig dolle anstrengend, denn wir haben schon vor langer Zeit eine Ganztagswanderung mit Kerstin in der hinteren SĂ€chsischen Schweiz geplant. An der Goldsteinaussicht gab es ein Picknick mit traumhaft schönem Ausblick:

Dazu noch eine kleine Sitzpause:

Die Flasche an meiner Seite sieht doch hoffentlich keiner     😉

Insgesamt sind wir irgendwas zwischen 10 und 15 km gelaufen, aber zwischendurch gab es auch berechtigte Pausen:

Aber ganz ehrlich: wer könnte solch einer Verlockung widerstehen?     😀

Wie ĂŒblich, ging auch dieses Wochenende viel zu schnell vorbei und meine FĂŒĂŸe verlangen nun ihre wohlverdiente Pflege und Entspannung, deshalb gab es am Sonntag nach dem Duschen eine Massage mit Fußcreme und eine entspannte Position beim Anschauen des Deutschland-Spiels.

Ich hoffe, jetzt sind die beiden Stinkemauken mit ihrem Leben wieder im Einklang     😀



2012 10.
Juni

Ja, ich bin wirklich gelandet und diesmal in einem terminlich bis zum Anschlag ausgefĂŒllten Monat. Ich hatte es schon geahnt und die letzte Woche hat mir bewiesen, dass meine Ahnung ganz berechtigt war. Dabei war das nur der Anfang des Monats. Dennoch habe ich nicht nur Russisch-Unterricht sowohl fĂŒr die Erwachsenen als auch fĂŒr das eigene Kind gegeben, zwei Pakete fĂŒr die ukrainische Verwandschaft und Freundin gepackt und zum Russenladen gebracht, den 19. Geburtstag meiner Großen im griechischen Restaurant „Mythos Palace“ gefeiert (das Buffet dort ist sehr zu empfehlen) und und und…

NatĂŒrlich spielt jetzt auch die Fussball-EM in unserem Tagesablauf eine zeitfressende und große Rolle. Die Freude ĂŒber das geschossene Tor der Griechen im Eröffnungsspiel gegen Polen wurde glĂŒcklicherweise bei unserer Schlemmer-/Feier-Runde in Form von zusĂ€tzlichen Ouzos an die RestaurantgĂ€ste ausgeschenkt     😀     Andrea und mich hat’s gefreut     😉

Gestern war eigentlich ein Nachmittag mit Kathrin und Axel geplant, aber leider mussten wir diesen auf das Monatsende verschieben, denn offensichtlich ist nicht nur unser Terminkalender kurz vorm Platzen. Statt dessen legten wir dann eben mal einen sehr entspannten Tag ein und ich merkte, dass ich diesen wirklich gebraucht habe.

Heute haben wir uns ebenfalls nicht zu viel vorgenommen. Nach ĂŒber einer Woche kamen Carsten und ich endlich dazu, gemeinsam die Lovefilm-DVD „Larry Crowne“ anzusehen – ein ganz netter und entspannender Streifen, also genau das, was mir gut tat     😉

Um die Mittagszeit schauten Carsten, Stephanie und ich uns „Faule Eier“ an. Schon lange haben wir die Entstehung der zwei 40m hohen FaultĂŒrme fĂŒr die neue Schlammbehandlungsanlage des KlĂ€rparks Dresden-Kaditz beobachtet, denn sie wurden in der NĂ€he der Autobahnstrecke gebaut, welche wir öfters mal nutzen. Jetzt sind die beeindruckenden Bauwerke fertig und heute beim Tag der offenen TĂŒr konnte man sie aus der NĂ€he anschauen  und sogar oben hingelangen – sehr interessant! Und sie sind wirklich riesig!!!!

Der Abend bleibt erneut dem Fussball vorbehalten und „schwupps“ ist auch dieses Wochenende schon wieder vorbei     :ueberrascht:



2012 07.
Mai

Habe ich schon mal erwĂ€hnt, dass die Zeit von Tag zu Tag offensichtlich immer stĂ€rkere FlĂŒgel bekommt und dadurch immer schneller fliegt? Ich weiß, ich weiß, das ist sowieso schon allen bekannt, nicht wahr?

Wir haben versucht, unser letztes Wochenende maximal auszufĂŒllen und haben damit gleich am Freitagabend begonnen. Die bĂŒrofreie Zeit wurde mit einem Kinobesuch mit Freunden eingelĂ€utet. Leider muss ich der Bewertung des Films „The Cold Light of Day“ durch Cinema zustimmen. Positiv fĂŒr mich war, dass dort Bruce Willis mitspielt, negativ, dass er viel zu schnell stirbt und somit frĂŒhzeitig von der BildflĂ€che / Leinwand verschwindet    😀
Danach ist der Film trotz Verfolgungsjagden mit und ohne Schußwaffen nicht wirklich zu empfehlen, da die Story ziemlich schlicht gestrickt ist. Nach dem Film gönnten wir uns noch zusammen mit den Freunden einen Absacker in der benachbarten BK-Filiale. Unsere Schnatterrunde war im Gegensatz zu dem Streifen wiederum sehr interessant und die Zeit verging so schnell, dass wir irgendwann mit Schrecken feststellten, dass es schon weit nach Mitternacht ist.

Dabei wussten Carsten und ich, dass es fĂŒr uns am Samstag kein Ausschlafen geben wird, denn wir haben uns schon um 10:00 Uhr mit einer Couchsurfer-Familie aus Polen verabredet … und zwar in Gönnsdorf, also ziemlich am anderen Ende der Stadt. Wir planten, sie in die SĂ€chsische Schweiz zu entfĂŒhren, denn sie haben diese Gegend in ihren 7 Tagen Dresdenaufenthalt noch nicht besucht. Wir lernten die Vier bereits bei einem Vorabtreffen am Mittwochabend in einem Biergarten kennen und stellten ziemlich schnell fest, dass die Chemie zwischen uns mehr als 100%ig stimmt. Wie erwartet haben wir mit Kasia, Rafal und ihren beiden Töchtern aus Breslau eine fabelhaften Tag verbracht und vermutlich alle Ecken auf Lilienstein abgegrast    🙂

Leider Ă€nderte sich das Wetter am Nachmittag und statt mit unseren GĂ€sten noch wie geplant zum Felsenlabyrinth zu fahren, mussten wir im starken Regen in die gemĂŒtliche und trockene Casa OLCA zurĂŒck kehren. Hier flog die Zeit beim Abendessen, Teetrinken und viel ErzĂ€hlen fĂŒr die Erwachsenen genau so schnell dahin, wie sie fĂŒr die beiden MĂ€dels beim Wii-Spielen und PlaymobilkisteplĂŒndern verging.  Am Ende stellte man auch diesmal erstaunt fest, dass die Uhr bereits den Beginn des nĂ€chsten Tages anzeigte und wir verabschiedeten uns mit einem „Dobranoc“ bis zum baldigen FrĂŒhstĂŒck.

Nach diesem packten unsere Besucher ihre Siebensachen zusammen, wobei diese TĂ€tigkeit immer wieder von Spieleinlagen der Kinder sowie neuen Geschichten aus dem Reisefundus von allen Anwesenden unterbrochen wurde. Im Endeffekt blieben Carsten und mir gerade mal 10 Minuten zwischen dem Abschiedswinken von den Breslauern und unserem Aufbruch zum nĂ€chsten Termin – und ich musste noch unter die Dusche steigen!

Kerstin aus Kaisitz lud uns schon vor Wochen zur Nachfeier ihres Geburtstags ein und vor dem geplanten Kaffeetrinken war noch eine große Spazierrunde geplant. Typisch deutsch wollten wir uns natĂŒrlich nicht verspĂ€ten, um nicht den Anschluß an die Laufenden zu verlieren. Wir waren am Ende sogar doch noch ĂŒberpĂŒnktlich    🙂
Noch mehr GlĂŒck hatten wir mit dem Wetter, denn wĂ€hrend des einstĂŒndigen Spazierganges gab sich der Himmel zwar grĂ€ulich, es blieb aber trotzdem trocken. Der Regen startete erst dann, als wir bereits alle in der gemĂŒtlichen Stube von Kerstins neu eingerichteten Wohnung saßen und uns Ă€ußerst leckere, selbstgemachte Kuchen schmecken ließen.

Unser schlechtes Gewissen gegenĂŒber der in diesen Tagen etwas vernachlĂ€ssigten Stephanie trieb uns allerdings etwas eher als die anderen nach Hause. Das fleißige Kind hatte zum Abendessen bereits GemĂŒsesalat zubereitet und schĂ€lte auch ein paar ErdĂ€pfel, da sie einen unbĂ€ndigen Appetit auf Bratkartoffeln verspĂŒrte     🙂

Nach dem gemeinsamen Abendessen in trauter Runde forderten der Schlafmangel der letzten Tage und die ungewohnt vielen Stunden an der frischen Luft ihren Tribut. Deshalb endete unser sehr ereignisreiches Wochenende mit dem Steigen in unser Bett am Sonntagabend schon um 19:30 Uhr     :erroeten:     😀

Aber supercalifragilisticexpialigetisch war’s!      (na, wer kennt’s noch ?)



2012 05.
Feb.

Es war nach langer Zeit wieder ein absolut entspannter Sonntag. Wir hatten zwar um 10:00 Uhr in der Neustadt eine Verabredung, aber da Carsten und ich wie ĂŒblich schon um ca. halbacht wach geworden sind, blieb uns genug  Zeit, um in aller Ruhe im Bett zu lesen. Ich wandere gerade zusammen mit Rory Stewart durchs Afghanistan und ich denke, das ist fĂŒr mich als Frau die allerbeste Alternative, eine Bekannschaft mit diesem Land zu machen. Abgesehen davon, dass die politische StabilitĂ€t dort fĂŒr jeden Westbesucher wohl kaum einladend genug ist auf Schusters Rappen das Land auf eigene Faust zu erkunden    😉

Nach Afghanistan machten Carsten und ich noch eine „Reise“ nach SĂŒdafrika und ließen es uns zusammen mit Kerstin, Claudi und Steffen inklusive ihrer jeweiligen Jungs richtig gut gehen. Ein Brunchen im „Mama Africa“ kann ich wirklich nur sehr empfehlen, schon allein wegen der superleckeren Pancakes und Gambas    😉
DafĂŒr, dass wir uns dort von 10 bis 15 Uhr die BĂ€uche auch noch mit SĂŒĂŸkartoffelnauflauf, Pangasius, Krokodilfleisch und den ĂŒblichen Kleinigkeiten wie KĂ€se, Wurst, Lachs, Corn Flakes, Brötchen, Kuchen, usw. (ich rede von allen Personen und nicht nur von mir uns meinem Mann!    😀    ) vollgeschlagen und auch ein warmes und ein kaltes GetrĂ€nk bekommen haben, fand ich den Preis von 14, 90 Euro sehr angemessen.  Viel zu bereden gab es am Tisch ohnehin, denn wir haben uns alle schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dass dabei die Zeit wie im Fluge verging, versteht sich ja fast von selbst    😉

Als wir nach Hause aufbrachen, klingelten wir noch kurz auf Stephanies Handy an, um ihr eine Abholung von ihrer DVD- Nacht in Kleinopitz anzubieten. Eine verschlafene Teenie-Stimme offenbarte uns am anderen Ende der (Funk-)Leitung, dass sie grade gefrĂŒhstĂŒckt haben (es war ja erst 15 Uhr) und dass die Eltern der Gastgeberin alle FilmsĂŒchtigen nach Hause bringen wĂŒrden.

Als sie dann zu Hause ankam, war sie munter genug, um eigenstĂ€ndig ein Blech Brownies zu machen wĂ€hrend ich an ihrem Geburtstagskuchen werkelte. Nun sind beide Backwerke fĂŒr den morgigen Ehrentag fertig und auch die Geschenke sind bereits verpackt und versteckt. Jetzt darf das Kind endlich 16 werden    😉



2012 04.
Feb.

Ja, diese Frage beschĂ€ftigt in der Tat sehr viel mehr Leute als man ahnen kann    😉

Ich habe sie fĂŒr mich jetzt ad acta gelegt und esse einfach alles, aber davon etwas weniger. Das lĂ€uft ganz gut wĂ€hrend der Woche, denn auf Arbeit kann ich im Normalfall nur das mĂŒmmeln, was ich mitgenommen habe. Aber diese Woche geriet alles aus den Fugen, denn außer etlichen Geburtstagen gesellte sich nun auch noch die gestrige Hochzeit meiner ehemaligen Kollegin, zu der Carsten und ich eingeladen waren, dazu. Das ist aber noch nicht alles, denn morgen gehen wir mit Kerstin und einigen ihrer Freunde zum Brunchen ins „Mama Africa„. Wir habe uns schon sehr lange nicht gesehen und es ist kein schlechter Ort, um sich beim ErzĂ€hlen und Futtern richtig viel Zeit nehmen zu können.

Wenn wir morgen mit vollen BĂ€uchen wieder zu Hause anrollen, kommt auch Stephanie zurĂŒck ins Haus. Sie geniesst seit heute Mittag ihre elternfreie Zeit und wird ganz bestimmt zusammen mit ihren Freundinnen viel zu viele DVDs angucken, statt sich eine groooße MĂŒtze Schlaf zu gönnen. Wenn alle Familienmitglieder die Schwelle zur Casa OLCA betreten haben, wird bei uns die Vorgeburtstags-Backstube eröffnet. Stephanie hat sich fĂŒr Montag fĂŒr ihre Klasse eine Runde Brownies vorgestellt und fĂŒr den gemĂŒtlichen Nachmittag mit der Familie hat sie sich Russischen Zupfkuchen gewĂŒnscht.

Es ist schon irgendwie merkwĂŒrdig, wenn auch das jĂŒngere Kind schon 16 wird. Zum GlĂŒck habe ich diesmal nicht die gleiche Krise bekommen, als es vor zwei Jahren bei Andrea soweit war. Damals hatte ich das GefĂŒhl irrsinig alt zu sein, wenn das Kind schon so groß ist. Ich glaube seitdem habe ich es verinnerlicht, dass nicht das Alter meiner Töchter ein Indikator dafĂŒr ist, wie alt ich mich fĂŒhlen darf, sondern ich selber    😉



2012 10.
Jan.

Ja, das stimmt. Zumindest wenn es um meine Freizeitgestaltung geht    😉    das neue Jahr hat dort nahtlos angeknĂŒpft, wo das alte aufgehört hat: Termine, Termine, Termine …

DafĂŒr weiss ich nun nach 24 Stunden Summen und Brummen, dass mein Blutdruck sowas von in Ordnung ist, dass ich jetzt total ruhig schlafen kann.
Und ich weiss auch, dass der Film „Ziemlich beste Freunde“ absolut genial ist und deshalb 100%ig empfehlenswert.
Und Dank eines Treffens mit Freunden habe ich neulich eine neue italienische Kneipe fĂŒr mich entdeckt.
Und gestern habe ich im Teegadrom den leckersten Yogi-Tee ever getrunken.
Und wir haben zusammen mit den Kindern mal das Jahr 2011 Revue passieren lassen und einen wundervollen Familiensonntag verbringen können.
Und ich nutze noch immer den Umstand aus, dass nach Stephs Silvesterfete die Wii-Konsole, welche eigentlich ihrem Papa gehört, bei uns steht – Steph und ich ĂŒben regelmĂ€ĂŸig zum Spiel „Let’s dance“, wobei meine 1,80 m Kleine wie vermutet bedeutend mehr Punkte einheimsen kann als ich    😉

Ich hoffe, dass ich demnĂ€chst fĂŒr lĂ€ngere Zeit am Rechner bleiben darf, denn wir sind schon fast in der Mitte des Monats angekommen und mir kribbelt es schon in den Fingern: Ich möchte doch nur zu gern mit unserem Jahresbericht beginnen    🙂    die Idee, wie ich das diesmal aufziehe, habe ich schon, jetzt muss ich das bloss noch umsetzen. Mal schauen, ob ich endlich am Sonntag damit loslegen kann    😉



2011 26.
Dez.

Heute ist schon der 2. Weihnachtstag und morgen heisst es fĂŒr Carsten und mich wieder:  die BĂŒromöbel der Arbeitgeber abzunutzen. Ich hoffe nur, dass das Gros der Kunden und Mitarbeiter anders mit der Zeit zwischen den Jahren umgeht und sie alle sich ganz gemĂŒtlich zu Hause ausruhen    🙂

Da die Feiertage dieses Jahr auf ein Wochenende fallen, lebe ich persönlich eher in einem Wochenend- statt Feiertagsmodus.

Aber Heiligabend hatte fĂŒr uns schon immer eine besondere Bedeutung. Ich habe bereits am Vorabend 49 unterschiedlich große PĂ€ckchen gepackt, Kartoffelsalat mit Stephanie zubereitet sowie meine Tannenbaumattrappe aufgestellt  und dekoriert. Einen Weihnachtsbaum habe ich auch dieses Jahr nicht holen wollen und besorgte statt dessen erneut drei BĂŒndel TannenĂ€ste, welche jetzt statt einem Baum das Wohnzimmer mit Duft ausfĂŒllen. Ich persönlich brauche diesen Geruch, Carsten ist ein Weihnachtsmuffel und die MĂ€dels verbringen die Feiertage eh bei ihrem Papa, also habe ich es nicht eingesehen, viel Geld fĂŒr einen großen Nadelbaum auszugeben. Außerdem kann ich dadurch meine „Weihnachts-Ikebana“ so hinstellen, wie es mir gefĂ€llt    😀

Wichtig ist und bleibt nur, dass wir unter diesem GrĂŒn noch genug Platz fĂŒr Massen von Geschenken haben. Auch die Kinder packen alles, selbst die kleinesten Kleinigkeiten, inzwischen einzeln ein. Um alles nacheinander auszupacken haben wir ĂŒber 2 Stunden gebraucht und hatten wie immer viel Spaß dabei    🙂
Da die MĂ€dels abends zu Papas Bescherung wollten / mussten / durften haben wir unser typisches Weihnachtsessen, Kartoffelsalat mit WĂŒrstchen, schon vor dem Auspacken vertilgt. Eine Portion davon bewahren wir immer noch fĂŒr Stephanie im KĂŒhlschrank auf. Sie liebt meine russische Variante abgöttisch und hat um einen kleinen Rest fĂŒr ihre RĂŒckkehr am Dienstag gebeten. Sie wird dieses Jahr nicht die ganze Weihnachtsferienzeit bei Papa verbringen, sondern kommt schon etwas eher in die Casa OLCA zurĂŒck.

Gestern, am 1. Feiertag, gönnten Carsten und ich uns zwei Highlights: einen Weihnachtsbrunch in der Mongbar und einen chilligen Schnatterabernd mit unseren Freitalern.

Heute wollen wir zum Abendessen ins Steakhaus „Maredo“ gehen. Hoffentlich gibt es dort noch 2 freie SitzplĂ€tze zu dem Zeitpunkt, wenn wir Hunger bekommen    😉    ansonsten wird es wohl oder ĂŒbel eine HĂŒttengaudi bei McD werden    😉

Einige Fotos vom Heiligabend habe ich bereits bei picasa hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!



2011 16.
Nov.

Ich habe es ja schon im vorherigen Post erwĂ€hnt, dass die TĂŒr der Casa OLCA ein zweites Wochenende in Folge fĂŒr russische Couchsurfer (es ist zugleich am 11.11.11 unser 33. CS-Besuchertreffen seit 2007) offen sein wird … am liebsten hĂ€tten wir diesen Besuch sogar glatt bei uns behalten!

Tanja und Anja fĂŒgten sich völlig unproblematisch in unsere alltĂ€glichen AblĂ€ufe ein und erfrischten mit einer Lebensfreude, die man nicht beschreiben kann, sondern einfach erleben sollte    🙂    Die Unterhaltungen verliefen meist dreisprachig, weil beide MĂ€dels perfekt in Russisch und ziemlich gut in Englisch waren, aber nur Tanja konnte und wollte bei sich gebenden Gelegenheiten Deutsch sprechen. Wir haben ĂŒbrigens wieder mal sehr gestaunt, wie schnell slawische Studentinnen die deutsche Sprache erlernen können, denn nach nur 3 Monaten in St. Gallen (liegt zudem „nur“ in der deutschsprachigen Schweiz) konnte sie wunderbare, lange SĂ€tze bilden und das nicht nur zum Thema  Essen und Klamotten.

Wir latschten am Sonnabend durch die Stadt, wĂ€rmten uns mit einem GlĂŒhwein auf und schwatzten ĂŒber Gott und die Welt.

 Zum Schluß kehrten wir noch bei Curry & Co ein, um uns eine typisch deutsche SpezialitĂ€t zu gönnen. FĂŒr eine weitere habe ich ĂŒbrigens meine eisernen Prinzipien verraten, als ich schon im November einen echten Dresdner Christstollen gekauft und zusammen mit den MĂ€dels schon vor dem Weihnachtsfest gegessen habe. Sonst warte ich eigentlich immer recht brav bis zum Beginn der Adventszeit    😉

Da Tanja und Anja eine fĂŒr Dresden unverzeihliche cineastische LĂŒcke hatten, empfand ich es als meine Pflicht diese zu fĂŒllen. So verbrachten wir den Abend damit, unseren mĂŒden FĂŒĂŸen Ruhe und den Augen sowie Ohren den Genuss von „Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ (auf Russisch) zu gönnen – Carsten hat sich bei dieser Kinovorstellung lieber an sein Rechner verzogen    😀

Ich dagegen konnte bereits wĂ€hrend des Films die Szenen mit Schloß Moritzburg betonen, denn am Sonntag nahmen wir dieses Bauwerk auch gleich live in Augenschein. Gegen Nachmittag brachten wir die beiden ReisemĂ€use in den Elbepark, da sie ab dort durch die Mitfahrzentrale eine Weiterfahrt nach St. Gallen ergattert haben.

Da ich die letzten beiden Wochenenden dann so gut im russischen Trott angekommen war, gönnte ich mir heute noch den krönenden Abschuß und traf mich im AuslĂ€nderrat zum Tag des Offenen Projektes mit einer Namensvetterin. Olga kenne ich von der Plattform odnoklassniki.ru und nach ca. 3 Jahren Schreiben haben wir uns nun entschieden, dass es mal an der Zeit ist, sich auch persönlich kennenzulernen. So nutzte ich den heutigen Buß-und Bettag um etwas Gutes fĂŒr die Gesellschaft  (habe nach besten Wissen und Gewissen bei PR-Gruppe des Vereins mitgemischt) und fĂŒr mich zu tun, denn die Chemie zwischen uns hat auf Anhieb gestimmt. Ganz ulkig war ĂŒbrigens immer wieder die Situation, wenn jemand „Olga“ gerufen hat, wĂ€hrend wir beide uns unterhielten. Klar, haben wir uns beide sofort umgedreht und synchron „ja“ gesagt    😀
Zudem konnte ich bei dieser Veranstaltung einige bekannten Gesichter antreffen, z.B. MĂ€dels, mit denen ich vor etlichen Jahren regelmĂ€ĂŸig zu den feurigen KlĂ€ngen afrikanischer Musik getanzt habe.

Die national gemischte Truppe vom AuslĂ€nderat war ĂŒbrigens auch schon ein guter Übergang zur baldigen „deutschen“ Freizeit, denn in ca. einer Stunde werden Carsten und ich ins germanische Mittelalter eintauchen und uns die Speisen und GetrĂ€nke im „Anno Domini“  schmecken lassen. Dem Gerd, welcher uns eingeladen hat, sei Dank!



2011 18.
Juli

Es war eine schöne, sommerliche Woche und da sich auch unsere MĂ€dels Urlaub von uns gönnen, fiel es mir nicht schwer, mich nach dem Feierabend so richtig zu erholen: Carsten und ich haben uns sowohl getrennt als auch gemeinsam mit eingen Bekannten zum entspannten Schwatz getroffen, wir haben die etwas verregneten Tage dazu genutzt, um unsere Trailersammlung anzusehen, ich komme mit dem Lesen von BĂŒchern viel schneller voran und dabei habe ich sogar die Nerven und die Zeit, mich mal wieder der etwas ernsteren Literatur zu widmen.

Ich lasse mich oft von Kinotrailern beeinflussen, besonders wenn sie Filme prĂ€sentieren, die aus einer Buchvorlage heraus entstanden sind. So bin ich auch zum Buch „Sarahs SchlĂŒssel“ von Tatiana de Rosnay gekommen. Eine Geschichte, die sich mit jĂŒdischen Kindern in der Zeit des 2. Weltkriegs befaßt, kann man niemals eine entspannte LektĂŒre nennen. Es ist ein trauriges, sehr bewegendes Buch, welches mich wohl noch eine Weile beschĂ€ftigen wird. Denn mögen die Ereignisse noch so weit zurĂŒck liegen, es gibt immer noch eine Verbindung zwischen „damals“ und „jetzt“. Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Da das Wetter am Wochenende schön war, waren Carsten und ich nahezu die ganzen Tage unterwegs. Wir haben uns am Samstag das „All You Can Eat“-Mittagsangebot des Asiarestaurants „Dschingiskhan“ schmecken lassen und schlenderten danach noch ganz gemĂ€chlich ĂŒber die Prager Straße. Ich habe wirklich nur einen einzigen Laden besucht, aber ich habe darin endlich mal wieder eine Handtasche nach meinem Geschmack gefunden: schlicht, bequem und mit vielen FĂ€chern.    🙂    Anschließend verbrachten wir den gesamten Nachmittag und Abend mit Kerstin und Andreas, einem PĂ€rchen, welches wir beim Spanischunterricht kennengelernt haben. Es war eine lustige Zeit und der Besuch in ihrem Garten hat mich in meinem Wunsch bestĂ€rkt, mir endlich mal eine HĂ€ngematte zu gönnen. Diesen hat mir Carsten nun auch schon fast erfĂŒllt, denn gestern Abend hat er schon eine großzĂŒgige HĂ€ngematte und ein Stahlgestell bei Amazon bestellt.    😀

Am Sonntag konnte ich nichts anderes tun als meine Kamera einzuschalten, denn ich habe in einem Kornfeld etwas Außergewöhnliches entdeckt:

Schaut mal, was sich dort versteckt hat:

Ein BĂ€r im Kornfeld!!!!

Erst bestaunte er die Höhe der Ähren, aber dann entdeckte er, dass man darin sogar Trockenschwimmen kann:

Irgendwie haben die Kornfelder auf die TeddybÀren einen besonderen Einfluss, denn darin scheinen sie erfolgreich der Erdanziehungskraft trotzen zu können:

Irre, nicht wahr?    😉