Okt.
Am Wochenende haben wir alle mal wieder ganz brav unsere Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Als Konsequenz daraus folgte: Es wird relativ früh dunkel. Noch schaffe ich gerade so im Halbdunkeln nach der Arbeit nach Hause zu kommen, aber ich weiss, dass sich auch dieser Zustand bald ändern wird.
Unter diesen Umständen kann man wirklich ganz leicht depressiv und aggresiv werden. Aber es gibt auch wirksame, ganz einfache Mittel dagegen.
Es geht wie immer um das Geben und das Nehmen. Man nehme ein nettes Lächeln, ein freundliches Nicken, einen rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, ein Essen im Kreis der Lieben, eine witzige Gegebenheit, ein schönes Lied im Radio auf dem Weg nach Hause nicht einfach als selbstverständlich hin. Man gebe an die Umgebung ein nettes Wort, ein herzliches Lächeln, ein ernst gemeintes Lob und etliche kleine freundliche Gesten.
Speziell bei mir waren es heute: eine amüsante Nachricht auf dem AB meiner Kollegin; mein Mann, welcher sofort aus dem Haus lief als ich mit dem Wagen vorm Haus anhielt und alle Einkäufe ausräumte und im Nieselregen nach Hause trug; CD mit den Liedern von Tony Braxton im Auto; ein kurzes, aber witziges Abendessen mit meiner Familie; eine liebe Freundin, welche heute als Gast bei der Wirbelsäulengymnastik erschien und mit welcher man immer so schön reden kann. Unter solchen Umständen kann mir auch die frühe Dunkelheit und der Nieselregen nichts anhaben. 😎

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