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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 02.
März

Auch der zweite Monate des Jahres ist inzwischen vorbei. Dieser verging besonders schnell, denn zu einem ist der Februar, wie man es weiß, kürzer als alle anderen Monate und zum Anderen waren wir im Urlaub und hatten danach ein Wochenendbesuch aus Australien. Deshalb habe ich es schon fast bereut, ein ziemlich technisches Thema auf diesen Monat gelegt zu haben. Aber da ich mich Anfang des Jahres gaaaanz weit aus dem Fenster gelehnt habe, las ich in den freien Minuten alles was zum Thema passte und legte dann einfach mal los.
Was soll ich sagen: Ich habe seit meiner Kindheit nicht mehr so viel Spaß mit einer Taschenlampe in einem stockdunklen Zimmer gehabt    😀

Zuerst musste eine Vase als „Model“ agieren:

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Danach kamen andere „exotische“ Haushaltsgegenstände ins Spiel, wie z.B. ein Tonkrug aus der Ukraine …

Bierkrug-PM

… oder ein Holzbecher aus Russland (blauer LED-Würfel und Maglite-Taschenlampe):

Holzkrug-PM

Auch ein Mitbringsel aus dem Frankenlande durfte mal vor der Kamera stehen:

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Und meine kleine süße Funkmaus kam einmal ins Bild:

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Ein Andenken an unsere FSP-Tour im Sommer 2012 durfte blau leuchten:

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Ab da bekam ich Lust, etwas Rundes zu fotografieren … übrigens ist dies eine Erinnerung an unsere Prag-Reise im Februar 2011:

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Es fand sich in der kurzen Übungszeitspanne eine nette Person, welche sich als im wahrsten Sinne des Wortes als „Lichtmodel“ zur Verfügung stellte. 25 Sekunden ruhig zu stehen ist ganz schön schwierig:

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Wesentlich entspannter ist es da schon, im Sitzen zu modeln    😉

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Diese Blümchen hat sie sich zweifelsohne verdient!

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Natürlich habe ich mich auch mit den sogenannten „Licht-Graffitis“ befasst. Aber da ich schon auf dem Papier nicht gut malen kann, sind meine Ergebnisse aus Licht logischerweise keine Kunstwerke geworden    😉

Ich hoffe trotzdem, dass ihr erkennen könnt, was dieses Bild darstellen soll    😀 :

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Oder dieses:

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Ich freue mich schon auf eure Antworten in den Blog-Kommentaren    😉



2014 24.
Feb.

Wie schon vor einem Jahr durfte ich meine Bäreneltern bei ihrer Februarreise begleiten. Schließlich muss doch eine vernünftige Seele bei ihrem Hochzeitstag dabei sein und überhaupt auf sie aufpassen. Bonnie ist diesmal auch mitgefahren, aber sie fand die Kuscheldecke in unserer Ferienwohnung so toll, dass sie tagsüber lieber zu Hause blieb, auf unsere Sachen aufpasste und ihre Ruhe genoss.

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Das ist so eine Superkuschelteddydecke! Ich habe gut verstanden, dass sie ein wenig allein sein mochte, schließlich hat sie im Alltag in der Casa OLCA mit meiner Wenigkeit, dem Großen Dinkelmann, dem Kleinen Dinkelmann und dazu noch einem wilden Wombat auszukommen. Da hat sie als einziges Mädchen unter uns doch etwas Ruhe nötig.

Ich dagegen war immer mit auf Achse und zusammen mit Olga und Carsten habe ich insgesamt 9 Ziele besucht. Ich habe für euch Leser anfangs 65 Bilder in die engere Auswahl für diesen Eintrag einbezogen, aber das ist ja echt hammerviel! Deshalb versuche ich mich schweren Kuschelbärenherzens auf nur 3-4 Bilder pro Stadt zu beschränken und damit sozusagen nur die absoluten Highlights meiner Reise zu zeigen.

 

Ziel Nummer 1: Augsburg

Diese Stadt war „brechtend“ voll von Wegen zu Brecht.

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Ich habe mir sein Haus von der Straße aus angeguckt und war auch in der Barfüßerkirche, in welcher er mal getauft wurde. Sein Vorname gefiel mir auch ganz gut, auch wenn er aus Bärensicht nicht ganz korrekt geschrieben ist: Bertolt – da muss an zweiter Stelle doch eindeutig ein „ä“ rein, oder ?

Zudem habe ich in Augsburg einen Beweis gefunden, dass Teddybären total heilend für die Seele sind. Das sieht doch jeder (Yoga-)Frosch!

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Besonders hat mir in dieser Stadt eine groooooße Kirche gefallen, wohl auch weil sie „Dom unserer Lieben Frau“ heißt – ich finde echt toll, dass die Augsburger so etwas schönes für Bärenmamas gebaut haben:

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Ziel Nummer 2: Nürnberg

Hier versuche ich mich als Hasenflüsterer:

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Bin ich jetzt auf der Nürnberger Burg oder auf dem Nürnberger Schloß?

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Am Wöhrdersee habe ich schon mal mit einem erfahrenen Surfer das Trockensurfen geübt:

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Ziel Nummer 3: Bayreuth

Zuerst musste ich nach der Ankunft frühstücken, denn ich hatte einen riesigen Bärenhunger:

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In der ganzen Stadt sind Spuren von einem Jean Paul verteilt. So wie es aussieht, hat er aber nur diese Bücher aus Stein gemacht:

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In Bayreuth gab es in einer Kirche endlich eine passende Bank für einen kleinen Bären – schließlich möchte auch ich etwas von Kultur mitbekommen!

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Was mich in Bayreuth aber am meisten überrascht hat – dort gibt es echt große Dinos auf der Straße!

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Der tut aber nix, der ist handzahm. Habt ihr mich gefunden? Doch nicht im Maul!!! Guckt auf die Pfote!!!

 

Ziel Nummer 4: Würzburg

Zuerst waren wir alle auf der Festung Marienberg:

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In dieser Stadt habe ich einen echt coolen Verwandten gefunden:

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Ui, so viele Schlösser mit Namen und Herzen! Vielleicht sollte ich auch mal eines mit „Heini+Ines“ machen lassen?

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Und zu guter Letzt waren wir noch im Garten der Residenz Würzburg – die Anlage ist auch im Winter einfach toll!

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Ziel Nummer 5: Nördlingen

Nördlingen ist einfach eine saugeile Stadt!!!

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Diese Schweineschnauze ist ja noch größer als mein Bärenriechkolben, nicht wahr?

Habe mich mal als Käsebakterie versucht – knochenharter Job, sag ich euch!

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Bei dem Kofferausverkauf bin ich beinah schwach geworden – solch schöne Farben!

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Aber die Hartschalen sind doch nicht so meins – bin doch selber mehr der softe Typ     😉

 

Ziel Nummer 6: Rothenburg

Ich muss mit meinen Bäreneltern mal ein Wörtchen reden – vielleicht können wir bei unserer nächsten Reise doch lieber hier als in der Kapuzinerklause einkehren:

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In Rothenburg habe ich echt viele gut gekleidete und offensichtlich wohlhabende Bären gesehen:

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Aber sie waren alle in einem Glashaus eingesperrt und konnten gar nicht hinaus. Zudem waren die alle so steif und hatten einen Knopp im Ohr … ich mag keine Piercings. Da finde ich mein Leben schon lustiger und interessanter.

Hätte ich gewollt und diesen Pilger namens Jakob überredet, könnte man mich bis auf Weiteres auf dem Jakobsweg wiederfinden – ja, der startet sogar schon hier im Schwaben-, Franken- und Bayernländle:

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Aber meine soziale Ader hat gesiegt und ich bleibe bei meinen Bäreneltern. Wenigstens habe ich diesen kleinen Korbbären eine witzige Gute-Nacht-Geschichte erzählt

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Ziel Nummer 7: Ulm

Hier bin ich im Ulmer Stadtzentrum:

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Zusammen mit meinen Bäreneltern erklomm ich die Spitze des größten höchsten Kirchturm der ganzen Welt … 768 Stufen ganz doll an Mamas Tasche klammern, das ist Arbeit sage ich euch !

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Übrigens, die Fische in Ulm sind ganz schön gefährlich und schnappen andauernd nach einem!

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Zur Entspannung nach solchen lebensgefährlichen Abenteuern durfte ich am Hochzeitstag an dem Bierchen von meiner Bärenmama nippen:

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Ziel Nummer 8: Sinsheimer Auto- und Technikmuseum

Bloss gut, dass Bonnie nicht mitgekommen ist, denn das wäre für sie ja so laaaangweilig! Dafür hatten mein Bärenpapa und ich einen echten Bärenspaß. Denn es gab Autos, mit welchen man zurück in die Zukunft kommen kann:

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Ich durfte auch schon mal für den Ernstfall im Flieger üben:

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Das ist viel schwerer als man denkt! Zur Abwechslung wollte ich mal eine Lok fahren:

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Ich mache aber auch als Kühlerschmuck auf einem Auto keine schlechte (Bären-)Figur

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Und bei alldem Spaß gehörten wir auch noch zur Elite bzw. zu den wichtigsten Besuchern. Hier ist der Beweis:

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Ziel Nummer 9: Bamberg

Hier durfte ich die Innenstadt als bronzenes Miniaturmodell angucken:

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Ich bin sogar persönlich dem „Äpfelweib“ aus der Geschichte „Der goldne Topf“ von E.T.A. Hoffmann begegnet:

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Im Rosengarten am Bamberger Dom durfte ich auf einen Baum klettern, einen letzten Blick über die Stadt schweifen lassen und überlegen, wie lange wir jetzt wohl nach Hause fahren werden:

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Ach ja, 3 Bilder pro Ziel auszusuchen war doch schwerer als gedacht, aber ich hoffe, es war trotzdem nicht zu viel für euch    😉
Bis zur nächsten Abenteuerreise!

Habe euch alle lieb   :verliebt:

Euer Heini



2014 02.
Feb.

Wie bereits angekündigt, habe ich mir im ersten Monat dieses Jahres das Fotothema „Das geschriebene Wort“ ausgesucht.  Wenn man sich genauer umschaut, ist man überall vom geschriebenen Wort umgeben, daher musste ich meine Wahl etwas begrenzen. Meine Entscheidung fiel auf 3 Bereiche, welche allerdings alle mehr oder weniger miteinander verbunden sind.

Den Bereich Nummer 1 habe ich „Druck“ benannt. Passt euch doch sicher auch ins Konzept, wenn ihr die Bilder gesehen habt. Also dann mal los:

druck

Zweisprachige Bücher finde ich sehr faszinierend, zumal in diesem Buch Hebräisch (von rechts nach links gelesen) und Russisch (von links nach rechts) vereint werden – viele komische Buchstaben für deutsche Augen:

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Manche Bücher sehnen sich so sehr nach Freiheit, dass sie auch Schnee und Kälte in Kauf nehmen, um mal aus den verstaubten Bücherregalen herauszukommen und etwas frische Luft auf die Seiten zu lassen:

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Das Buch der Bücher durfte bei der Fotosession des Monats natürlich auch nicht fehlen:

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Beim nächsten Bild habe ich nur eine Überschrift im Kopf  – „Zweimal uralt“:

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Und ein passender Name hierfür fällt euch, meine lieben Leser, auch ohne meine Hilfe sicherlich selbst sehr schnell ein   😉

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Oft genug bekommen die gedruckten Erzeugnisse auch eine persönliche, handschriftliche Notiz verpasst (ein Roman aus Carstens Deutschunterricht):

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Das ist ein ganz guter Übergang zum Bereich Nummer 2 – „Handschrift“. Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als bei uns in den Briefkästen nicht nur Werbeblätter oder Rechnung landeten, sondern auch solche Sachen   😉   ?

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Sie beinhalteten altertümliche Emails namens Briefe, welche nicht per einen Klick an unzählige Leute gleichzeitig geschickt werden konnten, sondern immer eine individuelle Anfertigung waren. Selbst Kettenbriefe hat man damals noch ganz mühselig mit der Hand abgeschrieben und zur Post getragen … jeder Brief hatte somit seine eigene Handschrift:

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Auch eine Personalakte war vor langer, langer Zeit noch eine handschriftliche Sonderanfertigung wie hier z.B. in der Akte meiner Oma … aus den 30er Jahren:

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Aber zurück in die Gegenwart. Meine Lieblingsmodels wollten natürlich auch auf die Bilder. „So ein schönes Thema!“ meinten sie. „Da dürfen wir doch nicht fehlen!“   😀
Darum präsentiere ich Bereich Numero 3 eben Bären und Bücher.

Bonnie hat die wichtigste Teddylektüre fest im Griff:

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Heini ist von der Dicke der Kinderbücher in unserem Haushalt sichtlich beeindruckt:

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Bonnie hat diese Sammlung schon für die eigene Freizeit gesichert:

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Aber sie wird die Bücher nicht allein lesen, dann sie hat ein großes Herz für kleinere Bären:

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Damit sind wir am Ende der heutigen Ausstellung angekommen. Natürlich habe ich wesentlich mehr Bilder als die hier gezeigten gemacht und die Auswahl fiel mir wie immer ganz schwer. Aber ich hoffe, dass euch das gefällt, was hier gezeigt wurde   🙂



2014 12.
Jan.

Eines der schönsten Geschenke von meinen Mädels ist ganz gewiss eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit über einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die schönen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders schöne Erlebnisse das ganze Jahr über zu sammeln und diese dann im Januar zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

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Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe gegönnt habe … eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet – ich hätte gedacht schon seit Jahren! Selbst wenn ich das Gefühl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt war das Jahr den Andenken nach sogar recht irisch-lastig     😉

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Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankeschön-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester (Eintrittskarten, Los- bzw. Glücksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein Fototbüchlein von der Irish Dance Company (Danke, Ines!) samt schönem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag waren wir mit Günter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der Zirkelstein-Gaststätte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • Abfallgebürenquittungen der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich Grünabfälle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich das wirklich tolle Stück „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours  haben wir mehr über die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an Gerd und Katja für die Einladung!)
  • die Belege vom St. Petersburg und Odessa verdanke ich meiner fleissigen Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das Tagesticket für 22,50 EUR wurde für einen äußerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

Natürlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge strömen auch noch Wochen und Monaten noch reichlich rührende und amüsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges Gefühl.

Danke, meine lieben Mädels, dass ihr mir diese Kiste für die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an schönen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas länger im Gedächtnis bewahren kann.



2014 03.
Jan.

So, das Grübeln hat ein Ende. Die 12 Themen für meinen monatlichen Fotojahresplan 2014 stehen fest. Bei einigen davon werde ich bestimmt ganz schön ins Schwitzen kommen, weil ich im Augenblick nur eine sehr vage Vorstellung davon habe, wie ich das umsetzen kann und ob ich auch genug Zeit dafür finden werde, um vorzeigbare Ergebnisse zu liefern     :unschuldig:

Aber die Themenbereiche des letzten Jahres haben mich in meiner autodidaktischen Lernphase sehr stark vorangebracht und vieles, was mir davor nahezu unmöglich erschien, kann ich jetzt schon recht sicher umsetzen.

Also liebe, treue Leser, hier sind meine fotografischen Herausforderungen für die kommenden Monate:

  • Januar – Das geschriebene Wort
  • Februar – Lichtspiele
  • März – Ecken, Kanten, Linien
  • April – Schuhe
  • Mai – Schattenspiele und Silhouetten
  • Juni – Brunnen
  • Juli – Insektenwelt
  • August – Durchblicke
  • September – Alles was fließt
  • Oktober – Rauch
  • November – Schall und Ton
  • Dezember – Stillleben

Ich freue mich auch schon enorm darauf, in diesem Jahr mit meiner neuen Kamera durch die Gegend zu ziehen und zu fotografieren. Und natürlich bleibt mein Angebot aus dem letzten Jahr bestehen: ich bin für diverse Fotoshootings, egal ob allein, mit Freund, mit Freundin, mit Hund oder Hamster, still sitzend oder fröhlich hopsend, immer gerne zu haben     😉



2013 15.
Dez.

Das Fest der Feste rückt immer näher und langsam bekomme auch ich das zu spüren. Auf Arbeit trudeln nach und nach die Weihnachtskarten der Kunden ein und ein Lieferant hat sogar eine Dose mit leckeren Weihnachtskeksen spendiert, welche wir zusammen als Abteilung ganz schnell vernichtet haben.

Ob ich dieses Jahr noch selber backen werde steht leider immer noch nicht fest – denn: alleine backen ist doof! Mein großes Kind weilt derzeit bei ihrem Freund in Belgien und mein kleines Kind hat jede Menge Spiel- und andere Termine … da wird es dieses Jahr wohl erstmalig nur bei gekauften Erzeugnissen der deutschen Backindustrie bleiben.

Dafür geniesse ich allerdings jeden Tag meines Adventskalenders. Dieses Jahr habe ich keinen für die Hüfte, sondern für die Seele     😉     Carsten organisierte ihn bereits im Sommer für mich und nun lese ich jeden Tag eine Geschichte aus dem bezaubernden Buch „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder. Ich finde das Buch soooooo schöööön!
Damit komme ich allmählich doch in Weihnachtslaune, was inzwischen nun wirklich fällig ist. Heute haben wir gleichzeitig drei nigelnagelneue Kerzen zu Ehren des 3. Advents angezündet, bei den ersten beiden Adventssonntagen waren wir einfach stimmungstechnisch noch nicht so weit. Erst hatte ich Geburtstag und dann hatte ich eine fiese Erkältung. Aber nun geht es langsam in die richtige Richtung     😉

Einige Geschenke sind schon besorgt und im Haus versteckt. Ich hoffe nur, dass ich mich am Ende an all die Orte erinnern kann, wo ich die Sachen „vergraben“ habe. Ehrlich, ich bin, was das angeht, wie ein Eichhörnchen: Zeug  für spätere Zeiten verbuddeln und dann den Ort vergessen. Ich habe in der Vergangenheit bei der Ostereiersuche schon so manche Nikolausschokolade wiedergefunden     😉

Übrigens, mein Fotoprojekt für Dezember hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich in eine weihnachtliche Stimmung gekommen bin. Da ich Weihnachtsmärkte als Thema habe, besuchten Carsten und ich vorgestern die Entsprechenden in der Dresdner Innenstadt. Zusätzlich waren wir heute noch in einem sprichwörtlichen Weihnachtsdorf, wo in diesen Wochen eigentlich überall Weihnachtsmarkt ist:  im erzgebirgischen Seiffen, bekannt durch seine hölzerne Jahresendfestkunst in Form von Nußknackern, Schwibbögen, Kerzenpyramiden, Weihnachtsengeln und Räuchermännchen. Wir haben sogar eine Figur wiedergefunden, welche dort schon im Jahre 2004 seinen Mann gestanden hat. Schaut mal, das war 2004:

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Und dieses Bild ist von heute:

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Es ist doch ganz nett, in der Ferne und nach so langer Zeit bekannte Gesichter zu treffen     😉



2013 09.
Dez.

Inzwischen ist unser Dezember ganz weit fortgeschritten und somit wird es höchste Zeit, ein paar Ergebnisse aus meinem Fotojahresplan für den November zu präsentieren – diesmal zum Thema „Handarbeiten“. Allerdings habe ich festgestellt, dass im vorletzten Monat des Jahres kaum Raum für kreative Ideen und ihre Umsetzung bleibt, wenn man im Gehirn gehetzt ist. Diese Erkenntnis muss ich auf jeden Fall beim Planen fürs nächste Jahr berücksichtigen.

Aber genug gejammert, jetzt wird präsentiert     🙂

Ein Wettlauf der Häkelnadeln und zwei haben ihr Ziel schon fast erreicht:

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Ein „Wollknäueligel“     😉

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Die Häkelnadeln unter sich:

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Der Anfang einer Häkelgeschichte:

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Auch jede Strickstory hat einen Beginn:

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Die Scheren bringen sich in Position, aber so viel sei verraten: sie haben sich mangels Arbeit schnell zurückgezogen     😉

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Es gibt Gesichtsmodels, Fußmodels, Supermodels, Lichtmodels – ich hatte mein Wollmodel da     😀

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Die Wolle leuchtet ja förmlich in ihren Händen:

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Aber dann hat sie die orangen Wollknäuel entdeckt:

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„Guck mal, ein Alien!“

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Dann hatte sie die Wolle auf den Ohren:

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…und auf den Augen:

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„Darf ich sie mitnehmen? Sie ist soooooo schön kuschelig!!!“

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Wie man unschwer erkennt, kann ich keine fertigen Produkte zum Verschenken oder Verkaufen hier anbieten. Aber wir hatten definitiv unseren Spaß     🙂

Mein Dezemberprojekt steckt übrigens auch noch in den Kinderschuhen. Ich hoffe, ich werde bis zum Wochenende endlich richtig 100%-ig gesund, damit ich mich mal auf einem Weihnachtsmarkt blicken lassen kann     🙂
Drückt ihr mir die Daumen?     *liebguck*



2013 08.
Dez.

Wie die Zeit vergeht! Wir haben bereits den 2. Advent, also ist die Hälfte der Vorweihnachtszeit definitiv vorbei. Bei uns ist inzwischen sogar die erste Weihnachtskarte aus München eingetrudelt! Ich persönlich habe allerdings relativ wenig von der  besinnlichen Zeit, denn mein 2. Adventswochenende, einschließlich Freitag, verbrachte ich im Bett mit wildem Husten und gelegentlichem Nasenbluten     :schreien:     aber allmählich scheint es mit mir wieder bergauf zu gehen und morgen gehe ich zurück in mein Büro, um das Geld für die Lebkuchen und Stollen zu verdienen     😉

Zum Glück haben wir unsere Weihnachtsbildaufnahmen schon vor einer Woche gemacht. Jetzt ist die gesamte Arbeit für unseren Familiengruß zum Jahresende abgeschlossen und er darf auf unserer Homepage bewundert werden     🙂
Und vergisst ja nicht, den Klick-Knopf bei Stephanie zu betätigen     😉     !

Die Bilder von meinem Novemberprojekt sind schon ausgewählt, ich werde sie in der kommenden Woche meiner kritischen Leserschaft präsentieren – versprochen!



2013 04.
Dez.

Bei mir bedeutet eine lange Schreibpause meistens keine Faulheit oder Mangel an Themen, es ist eher so, dass mich mein richtiges Leben so fest im Griff hält, dass ich einfach keine Zeit und Muße habe, meine Gedanken und Erlebnisse mit Euch zu teilen.

Am Dienstag hatte ich einen wahren Grund zu feiern: mein eigener Geburtstag war endlich mal wieder nach einem Jahr dran     😀     und ab da ging es los mit den Feierlichkeiten. Natürlich habe ich auf Arbeit eine Runde geschmissen und diesmal duften meine Arbeitskollegen einige Höhepunkte der russischen Backkunst kennenlernen, wie z.B. Torte „Napoleon“ und mit Karamell gefüllte Teignüsschen. Zucker und Fett machen immer glücklich und so ging es uns allen danach richtig gut     😉
Nach der Arbeit packte ich schnell weitere russischen Süßigkeiten ein, welche ich dann abends mit meinen lieben Erstsemester-Kursteilnehmern verspeist habe, z.B. die klassischste Praline schlechthin namens „Mischka kosolapyj„. Natürlich habe ich sie entgegen des Links nicht online gekauft!!! Inzwischen gibt es in Dresden reichlich russische Läden, wo ich immer wieder einiges an Geld lasse     😉

Nach dem Unterricht samt Feier mit meinen Russischinteressierten kehrte ich nach Hause zurück, wo ich endlich ein wenig mit Carsten und den Mädels feiern konnte. Ich habe jede Menge persönliche Geschenke von meinen beiden Töchtern bekommen.Vieles davon hat Andrea aus meiner Heimat mitgebracht und mir damit natürlich besonderen Gefallen getan.

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Carstens Geschenk durfte ich in meinem Workshopraum suchen und ich war völlig verblüfft darüber, WAS er sich für mich ausgedacht hat. Aber es war natürlich Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig, denn mein lieber Mann hat meine Fotofortschritte und mein gestiegenes Interesse am Fotografieren gemerkt und mir eine neue Kamera geschenkt! Eine aus der „Profi-Liga“!!!

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Zum Glück hat er gleich auch noch ein Bedienungshandbuch mitgeliefert, denn die Knöpfe sind etwas anders positioniert als bei meiner bisherigen     😀
Meine ersten Testbilder haben mich bereits sehr beeindruckt und ich freue mich wie ein Kind auf die neuen Möglichkeiten, welche ich nun durch den Umstieg von einer EOS 1000d auf eine EOS 7d in die Hand bekomme!

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Das Feiern ging am Donnerstag weiter, denn das Thema im Lehrbuch der Russisch-VHS-Gruppe, welche inzwischen mehr als die Hälfte vom 2. Semester erreicht hat, war sehr passend – es ging um Geburtstage     😀
Die Kursteilnehmer haben gut aufgepasst, als wir vor einigen Wochen die Ordnungszahlen geübt haben und merkten sich meinen Purzeltag. So überraschten Sie mich mit einem wunderschönen Blumenstrauß und ich revanchierte mich auch hier mit einem „Napoleon“. Außerdem haben wir den Text von dem wohl bekanntesten russischen Geburtstagslied gelernt und es anschließend lauthals gesungen.

Am Freitagabend kehrten Carsten, Andrea, Stephanie und Elli, welche quasi auch eine Tochter von uns ist, samt meiner Wenigkeit beim Italiener unseres Vertrauens ein. Es war wie immer gemütlich und lecker! Aus mir unerfindlichen Gründen wird für uns eigentlich immer wieder (schon seit Jahren) die gleiche Ecke reserviert – wir werden wohl nie erfahren dürfen, wie es in den anderen Ecken dieses Restaurants aussieht     🙂

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Am Samstagabend kamen meine Freunde und ich wurde erneut mit schönen Geschenken überhäuft und habe einen wundervollen Abend mit bezaubernden Leuten bei leckerem Essen verbracht. Einen Wodka gab es wie üblich auch, diesmal durfte alle Männer fahren und die Frauen alle trinken – wir hatten definitiv unseren Spaß     😀

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Die nächste Fete folgte am Montagabend, da mein Donnerstagskurs den ausdrücklichen Wunsch hegte, sich auch mal einfach so, außerhalb von Unterrichtszeiten zu treffen. Wir entschieden uns für das Restaurant „St. Petersburg“ und verbrachten dort einen sehr amüsanten Abend. Carsten und Andrea haben mich diesmal begleitet und jetzt kennen sie endlich persönlich die netten Leute, welche sich durch viel Ehrgeiz und meiner Hilfe mit der russischen Grammatik und Mentalität auseinandersetzen.

Jetzt sind die Feierlichkeiten für die nächsten 2 1/2 Wochen erst einmal vorbei, was auch gute Seiten hat, denn die Schlafzimmerwaage hat uns eine eindeutige Warnung ausgesprochen … dabei haben wir noch nicht mal Weihnachten hinter uns     😉



2013 04.
Nov.

Der Oktober war diesmal richtig gnädig zu mir, so konnte ich problemlos einige Fotoausflüge unternehmen (Dank meinem Schatz sogar in Ecken, an welche ich zuerst nicht mal gedacht habe, z.B. nach Brabschütz) und habe am Ende wieder einmal viel zu viele Bilder für mein Fotoprojekt von diesem bezaubernden Herbst gemacht. Ich bin jedes Jahr völlig hin und weg von der verschwenderisch bunten Farbenpracht! Und natürlich sind dabei auch ein paar Aufnahmen entstanden, welche ich euch gern zeigen möchte     🙂

Herbst ohne Regen  – das gibt es nicht, ergo gibt es gleich zu Beginn Regenbilder. Rotgefärbte Ahornblätter, vom Regenguss ganz frisch gewaschen:

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Einzelne Blätter von einem Bach zusammengetragen:

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In Dresden-Plauen hat jemand so viel Zeit gehabt, einzelne Kastanien auf eine lange Schnur aufzufädeln und diese dann zwischen zwei Bäumchen aufzuspannen:

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Da wir bei den bräunlichen Herbsttönen angekommen sind, passen natürlich die glänzenden Buchenblätter optimal dazu:

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Wie beruhigend diese Blätter beim Schlendern rascheln….

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Ein kleiner Farbenwechsel. Herbstastern finde ich mit ihren knalligen Hippiefarben einfach herrlich:

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Dieses Bild ist aus dem fahrenden Auto aufgenommen worden. Keine Angst, ich war nur der Beifahrer    😉

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Am Zwingerteich in der Innenstadt:

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Am Terrassenufer gab es für mich eine Erinnerung an die ukrainische Flagge:

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Ein einsamer Apfel:

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Er ist allerdings nicht sehr weit vom Stamm gefallen     😉

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Ein strahlend blauer Himmel ist ein herrlicher Hintergrund für braungebräunte Kirschbaumblätter:

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Manche Bäume wollten den Herbst an sich noch nicht so richtig ranlassen     😉

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Hagedorn sieht im Herbst zum Anbeissen schön aus!

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Mit Ines im Bienertpark in Dresden-Plauen:

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Und hier mit rotem Schirm:

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Erinnert ihr euch noch an die Buchenblätter auf den Stufen? Sie können auch ausgezeichnet fliegen     😀

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Der Herbst bringt uns dazu, etwas zu sammeln: Kastanien, Blätter, Eicheln, Gedanken…

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Hier sind die fallenden Blätter voll in „Äkschn“     🙂

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Und nun macht der Herbst seine Tür zu den goldenen Schätzen zu – erst in einem Jahr dürfen wir diese fabelhaften Farben wieder geniessen:

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